15 Cent für eine Plastiktüte
15 Cent für eine Plastiktüte
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"Sehr verehrte Damen und Herren", las der siebzehnjährige Azubi von seinem Spicker ab, "wir schließen in wenigen Minuten. Bitte begeben Sie sich an die Kassen. Wir danken Ihnen für Ihren Einkauf und freuen Uns, Sie bald wieder als Kunden Unseres Hauses begrüßen zu dürfen. Wir wünschen Ihnen eine gute Nach-Hause-Fahrt und ein angenehmes Wochenende. Auf Wiedersehen und Goodbye."
Es war ein Samstag, kurz vor Vier, und der mit Gemüsedosen, ACE-Saft-Tüten und Joghurt-Bechern vollbepackte Mensch fand sich an einer der vielen Kassen der Filiale einer anonymen aber dennoch namhaften Großsupermarktskette ein, nicht weniger als 20 mögen derer Anzahl gewesen sein. Und kaum kürzer als diese Zahl werden die Schlangen vor diesen wohl gewesen sein.
Als man dann dran war wurde alles fein säuberlich auf die Theke gelegt (schwere Sachen vorne, mittelempfindliche danach, zerbrechliches zum Schluß; kein Trennstab, das machen nur Spießer).
Von einer Kassiererin von einer von ihrem Aussehen entsprechender Freundlichkeit geprägt einmal über den Barcode-Leser gezogen, wurden die Waren des täglichen Nahrungsmittelgebrauchs sogleich in
Rechnung gestellt und bezahlt:
"Sechsunddreißig, dreiundfünfzig, bitte."
Der 50-Euro-Schein wurde übergeben.
Tip-tip, tap-tap.
"...und dreizehn, siebenundvierzig. Auf Wiedersehen."
Ein wenig unsicher im Nachhinein, ob man ein 'Auf Wiedersehen' wirklich vernommen hatte, oder ob man einprogrammierte Höflichkeiten dieser Art im Zeitraffer der Belanglosigkeiten einfach zu hören glaubt.
Egal.
Der Haufen Waren, Alles in Allem möglicherweise über dreißig Artikel, wurde sogleich zügigst vom Auslaufbereich des Bandes in den Einkaufswagen befördert, mit diesem an eine Theke unweit der Kasse gefahren, wo fieberhaft sortiert, und sich die Bestandteile des nun neuen Haufens mit konzentrierter Kreativität bemühten unter Zeitdruck der sich schließenden Eingangspforten in den Rucksack geschlichtet zu werden.
Doch muss das Gesamtvolumen der Essbarkeiten das des Behälters um etwa 20 bis 30 Prozent überschritten haben, da auch nach erneutem Wieder-aus-und-einschlichten u.a. die Creme-fraîche, eine der Sojamilch-Tüten, vier Scheiben vorgeschnittenes Vollkornbrot, der Zehnerpack "Knoppers", zwei Stück vakuumverpackte japanische Fertignudeln, diverser Joghurt, sowie ein 400g Mandel-Nougat-Creme-Becher ihren Weg in die Schultertragetasche nicht finden wollten.
Der Verkäuferin besagter Waren schienen die Bemühungen ihres am Rucksack rüttelnden Mitmenschen nicht gänzlich entgangen zu sein.
So dachte er, und so kam es, daß sich mit rümpfender Nase und einem "Hmm" der Erkenntnis des gesunden Menschenverstandes dieser "sehr verehrte Kunde" nun zur sehr verehrten Dame am Warenaustausch zurückbegab, bis zur Beendigung der gerade andauernden Transaktion mit einem anderen sehr verehrten Kunden wartete und sich dann zu folgender spontanen und naiven Dreistigkeit entschloß:
"Verzeihung, aber wären Sie so nett, mir eine von diesen Tüten zu geben?", wobei er auf einen von drei Stapeln Fließbandgefertigter Nylon-Tüten mit Firmenlogo besagter Großsupermarktskette drauf
deutete.
"In meine Tasche paßt nichts mehr hinein, und den Rest kann ich nicht in der Hand tragen."
Die Dame zeigte sich hilfsbereit! Sofort entriß sie dem Stapel fabrikgefertigter Großsupermarktsnylontüten mit Logo drauf ohne ein Wort zu sagen ein Exemplar, und warf es ihm salopp auf den Thresen.
"Danke!", sagte Ich, und drehte mich um...
"15 Cent", sagte die Dame.
Ich drehte mich erneut um.
"Bitte?", fragte Ich.
"Das kostet 15 Cent!", rief sie ernst.
"Die Tüte kostet 15 Cent?"
"Genau."
Zugegebenermaßen nicht ganz ohne Vorahnung, aber dennoch entrüstet über diese Behandlung bat Ich:
"Können Sie mir die nicht einfach so geben?"
"Nein kann Ich nicht. Das darf ich nicht machen", murrte Sie.
"Was heißt Sie dürfen nicht ?"
"Das heißt ich darf nicht. Anweisung vom Chef."
"Anweisung vom Chef?", fragte ich.
"Wir können das nicht machen. Die Tüte kostet 15 Cent und fertig.", erwiderte sie genervt. Worauf ich erklärte:
"Ich habe gerade für fast '100 Mark' bei Ihnen eingekauft, und sie können mir diese Tüte nicht umsonst geben!?"
"Nein, das kann ich nicht machen! Ausdrückliche Anweisung von der Betriebsleitung", meinte sie.
"Aber alleine auf die Toilette gehen können Sie schon?"
"Hören Sie mal, junger Mann. Werden Sie nicht frech! Eine Tüte kostet bei uns 15 Cent, wenn Sie eine haben wollen müssen Sie die bezahlen. Wenn das jeder so machen würde, dann will der Nächste zwei, der übernächste drei..."
"Und wenn alle von der Brücke springen...", fügte Ich hinzu und schmiss ihr angewidert ein Zehnerle und ein Fünferle aufs Band.
"Der Laden wird ja nicht gerade Pleite gehen wegen dieser beschissenen Tüte."
Ich kochte. Sie verteidigte sich:
"Deswegen brauchen Sie Ihre Wut nicht an mir auslassen. Ich bin hier nur Kassiererin. Wenn Sie sich beschweren wollen, beschweren Sie sich woanders, aber nicht bei mir!"
Darauf verzichtete Ich.
Ich nahm mir meine Tüte mit Logo drauf, packte meine Sachen ein und ging.
Und während Ich mir überlegte, wie unselbständig und wie unfähig manche Leute sind, mitmenschliche Selbstverständlichkeit zu zeigen, ohne die Erlaubnis eines Vorgesetzten erhalten zu haben, kam mir folgende, bissigere Erkenntnis:
Die Freundlichkeit eines Menschen steht wohl im Verhältnis zu seiner äußerlichen Attraktivität.
Angenehmes Wochenende.
(Dieser belanglose kleine Text wurde veröffentlicht unter der Open Publication License, ©2002, Marco Matic.)
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"Sehr verehrte Damen und Herren", las der siebzehnjährige Azubi von seinem Spicker ab, "wir schließen in wenigen Minuten. Bitte begeben Sie sich an die Kassen. Wir danken Ihnen für Ihren Einkauf und freuen Uns, Sie bald wieder als Kunden Unseres Hauses begrüßen zu dürfen. Wir wünschen Ihnen eine gute Nach-Hause-Fahrt und ein angenehmes Wochenende. Auf Wiedersehen und Goodbye."
Es war ein Samstag, kurz vor Vier, und der mit Gemüsedosen, ACE-Saft-Tüten und Joghurt-Bechern vollbepackte Mensch fand sich an einer der vielen Kassen der Filiale einer anonymen aber dennoch namhaften Großsupermarktskette ein, nicht weniger als 20 mögen derer Anzahl gewesen sein. Und kaum kürzer als diese Zahl werden die Schlangen vor diesen wohl gewesen sein.
Als man dann dran war wurde alles fein säuberlich auf die Theke gelegt (schwere Sachen vorne, mittelempfindliche danach, zerbrechliches zum Schluß; kein Trennstab, das machen nur Spießer).
Von einer Kassiererin von einer von ihrem Aussehen entsprechender Freundlichkeit geprägt einmal über den Barcode-Leser gezogen, wurden die Waren des täglichen Nahrungsmittelgebrauchs sogleich in
Rechnung gestellt und bezahlt:
"Sechsunddreißig, dreiundfünfzig, bitte."
Der 50-Euro-Schein wurde übergeben.
Tip-tip, tap-tap.
"...und dreizehn, siebenundvierzig. Auf Wiedersehen."
Ein wenig unsicher im Nachhinein, ob man ein 'Auf Wiedersehen' wirklich vernommen hatte, oder ob man einprogrammierte Höflichkeiten dieser Art im Zeitraffer der Belanglosigkeiten einfach zu hören glaubt.
Egal.
Der Haufen Waren, Alles in Allem möglicherweise über dreißig Artikel, wurde sogleich zügigst vom Auslaufbereich des Bandes in den Einkaufswagen befördert, mit diesem an eine Theke unweit der Kasse gefahren, wo fieberhaft sortiert, und sich die Bestandteile des nun neuen Haufens mit konzentrierter Kreativität bemühten unter Zeitdruck der sich schließenden Eingangspforten in den Rucksack geschlichtet zu werden.
Doch muss das Gesamtvolumen der Essbarkeiten das des Behälters um etwa 20 bis 30 Prozent überschritten haben, da auch nach erneutem Wieder-aus-und-einschlichten u.a. die Creme-fraîche, eine der Sojamilch-Tüten, vier Scheiben vorgeschnittenes Vollkornbrot, der Zehnerpack "Knoppers", zwei Stück vakuumverpackte japanische Fertignudeln, diverser Joghurt, sowie ein 400g Mandel-Nougat-Creme-Becher ihren Weg in die Schultertragetasche nicht finden wollten.
Der Verkäuferin besagter Waren schienen die Bemühungen ihres am Rucksack rüttelnden Mitmenschen nicht gänzlich entgangen zu sein.
So dachte er, und so kam es, daß sich mit rümpfender Nase und einem "Hmm" der Erkenntnis des gesunden Menschenverstandes dieser "sehr verehrte Kunde" nun zur sehr verehrten Dame am Warenaustausch zurückbegab, bis zur Beendigung der gerade andauernden Transaktion mit einem anderen sehr verehrten Kunden wartete und sich dann zu folgender spontanen und naiven Dreistigkeit entschloß:
"Verzeihung, aber wären Sie so nett, mir eine von diesen Tüten zu geben?", wobei er auf einen von drei Stapeln Fließbandgefertigter Nylon-Tüten mit Firmenlogo besagter Großsupermarktskette drauf
deutete.
"In meine Tasche paßt nichts mehr hinein, und den Rest kann ich nicht in der Hand tragen."
Die Dame zeigte sich hilfsbereit! Sofort entriß sie dem Stapel fabrikgefertigter Großsupermarktsnylontüten mit Logo drauf ohne ein Wort zu sagen ein Exemplar, und warf es ihm salopp auf den Thresen.
"Danke!", sagte Ich, und drehte mich um...
"15 Cent", sagte die Dame.
Ich drehte mich erneut um.
"Bitte?", fragte Ich.
"Das kostet 15 Cent!", rief sie ernst.
"Die Tüte kostet 15 Cent?"
"Genau."
Zugegebenermaßen nicht ganz ohne Vorahnung, aber dennoch entrüstet über diese Behandlung bat Ich:
"Können Sie mir die nicht einfach so geben?"
"Nein kann Ich nicht. Das darf ich nicht machen", murrte Sie.
"Was heißt Sie dürfen nicht ?"
"Das heißt ich darf nicht. Anweisung vom Chef."
"Anweisung vom Chef?", fragte ich.
"Wir können das nicht machen. Die Tüte kostet 15 Cent und fertig.", erwiderte sie genervt. Worauf ich erklärte:
"Ich habe gerade für fast '100 Mark' bei Ihnen eingekauft, und sie können mir diese Tüte nicht umsonst geben!?"
"Nein, das kann ich nicht machen! Ausdrückliche Anweisung von der Betriebsleitung", meinte sie.
"Aber alleine auf die Toilette gehen können Sie schon?"
"Hören Sie mal, junger Mann. Werden Sie nicht frech! Eine Tüte kostet bei uns 15 Cent, wenn Sie eine haben wollen müssen Sie die bezahlen. Wenn das jeder so machen würde, dann will der Nächste zwei, der übernächste drei..."
"Und wenn alle von der Brücke springen...", fügte Ich hinzu und schmiss ihr angewidert ein Zehnerle und ein Fünferle aufs Band.
"Der Laden wird ja nicht gerade Pleite gehen wegen dieser beschissenen Tüte."
Ich kochte. Sie verteidigte sich:
"Deswegen brauchen Sie Ihre Wut nicht an mir auslassen. Ich bin hier nur Kassiererin. Wenn Sie sich beschweren wollen, beschweren Sie sich woanders, aber nicht bei mir!"
Darauf verzichtete Ich.
Ich nahm mir meine Tüte mit Logo drauf, packte meine Sachen ein und ging.
Und während Ich mir überlegte, wie unselbständig und wie unfähig manche Leute sind, mitmenschliche Selbstverständlichkeit zu zeigen, ohne die Erlaubnis eines Vorgesetzten erhalten zu haben, kam mir folgende, bissigere Erkenntnis:
Die Freundlichkeit eines Menschen steht wohl im Verhältnis zu seiner äußerlichen Attraktivität.
Angenehmes Wochenende.
(Dieser belanglose kleine Text wurde veröffentlicht unter der Open Publication License, ©2002, Marco Matic.)
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Ergänzungen
nur weil du nicht genug tüten mitgenommen
und diese trennteile sind spießig? ich finde es eher spießig wenn man dauernd bemüht ist, sachen zu vermeiden die angeblich so spießig sind. und sich über das böse schweinesystem aufzuregen, das sich hier in der 15cent tüte manifestiert (mit logo! wie dreist!) ist bestimmt nicht gerade weniger spießig.
aber schön das wir jetzt wissen, was du so am samstag einkaufst, nett ist auch die indirekte abwertung des azubis alá zu blöd um den satz auswendig zu sagen, von dir. scheinst nen symphatischer kerl zu sein, aber hauptsache du kannst alleine auf toilette gehen...
hmm
der ganze text war eigentlich etwas locker gemeint.
muh.
tschüss.
fgsdfg
Das mit der Kassierin stimmt
PS: Charlotte bleib mal locker! Du musst dsas hier ja nicht lesen.
ist doch nett
Die Kälte des Kapitals
ich glaube ich verstehe was der Marco meint. Wegen der kapitilistischen strukturen, der Vorgesetzten und der Profitgier geht im alltag die menschlichkeit ziemlich flöten. Stell dir mal vor die bist bei MC Donalds und es fehlen ein paar cent in der Tasche, dann geht erstma gar nix. Aber in meiner geliebten Dönerbude, da hatte ich auch maln paar cent zuwenig fürn Döner (und voll war ich noch obendrein), trotzdem bin ich mit döner & cola rausmarschiert und war auch noch froh das es sowas gibt. War ja immerhin nicht das erste mal das ich dort eingekauft habe. Wenn es jetzt auczh ganze Döner-laden-Ketten gebe oder sowas, dann wird diese erfreuliche behandlungsweise dem kunden gegenüber wohl auch der vergangenheiot angehören. Weil, dann muß muhammed leider den Chef anrufen, bevor er ein bisserl menschlichkeit zeigen darf!?¿
es ist schon gut....
Bravo!
Solche Spießer sind die Schlimmsten
Und auf sein Einfamilienhaus spart?
Und jeden Samstag sein Auto wäscht?
Jemanden wie Marco Matic würde ich, ehrlich gesagt, nicht zum Chef haben wollen.
Kampf den Kunststofftragebehaltnissen...
TÜTEN TÖTEN TÄGLICH TAUSENDE VON JUNGEN PVC´S !!!
KAMPF DEN TÜTENKAPITALISTEN !!! MEHR MACHT DEN PAPPKATONS
Traurige Welt.
wie kommst du darauf?
Warum ist es so verkehrt alltägliche Zustände zu kritisieren, wie z.b. dass ein internationaler Multi-Millionen-Dollar-Konzern nicht in der Lage ist, Leuten die für knapp 40 Euro einkaufen eine Tüte umsonst mitzugeben ?
Die Preise in Supermärkten orientieren sich nicht gerade genauestens am Warenwert, aber bei der ollen Plastiktüte muss man's ganz genau nehmen, gell?
Was die Verkäuferin betrifft, die so sehr in diese Ängstlichkeit ihrer Existenz genötigt wird, und damit von vorneherein jeglichen eigenen Willen verliert, irgendetwas tun zu können was dem Firmenvorstand oder dem Vorarbeiter evtl. missfallen könnte: das ist ein Armutszeugnis, und bekräftigt meine Kritik an diesem Einschüchterungssystem nur noch mehr.
Gleichzeitig aber denke ehrlicherweise, dass der Druck von Oben gar nicht so gross ist, und das mehr oder weniger rückgratlose Menschen von sich aus nicht in der Lage sind etwas Eigensinnigkeit an den Tag zu legen.
Das Abhandensein einer Plastiktüte mit Logo drauf von einem mehrerer Stapel wird wohl nicht auffallen, und wenn schon, riskier mal was für ein bisschen "Kundenfreundlichkeit"!
Aber stimmt schon, "wenn das jeder so täte..." wo kämen wir da hin?
Traurige Welt.
Was das mit dem Umweltschutz betrifft ist Verlogen. Man könnte (für die Verhältnisse eines Großkonzerns) auch umweltfreundliche Tragetaschen, recyclebare Hanftüten oder was auch immer für Pfennigbeträge produzieren, und selbst wenn man die kostenlos hergäbe würden die fetten Gewinne wohl kaum geschmälert.
Es hat etwas mit Duckmauserei und fast schon faschistoider Unterwürfigkeit zu tun, wenn Angestellte der Tariflohn-Sklaverei sich nicht trauen in einem für unsere Zeit leider noch allgegenwärtigen "Arbeitnehmerverhältnis" selbständige oder eigensinnige Entscheidungen zu treffen, selbst wenn diese aus menschlicher Sicht mehr als vertretbar wären.
(Die Bäckereiangestellte einer Großbäckereikette von letztens hat mir 10 Cent geschenkt, weil ich's sonst nicht mehr passend gehabt hätte. Muss man die jetzt heilig sprechen?)
Lieber Marco
Aber nein, du willst natürlich, daß ANDERE das Risiko tragen sollen, und wenn die das nicht wollen, dann spielst du den Revolutionären Tütenklauer.
Wenn heute Revolution wäre, dann würdest du dir natürlich keine Bahnsteigkarte kaufen, sondern den Schalterangestellten überreden, sie dir umsonst zu geben.
So nicht
SO wirst du die Verkäuferin nicht auf deine politische Seite ziehen können.
Zum Glück.
Und wenn du das nächste mal hinter mir an der Kasse stehst nehm ich den Trennstab weg und asge zur Verkäuferin:
"Der Hinter mir zahlt alles."
Bis Freitag bei Kaisers :-)
Holger
Danke fuer deine schonungslose analyse
In erstaunlich kurzer zeit entwickeln die „fast schon faschistoiden“ kassentaeterInnen beinah soviel rueckgrat wie du, stuerzen ihren „duckmaeuserischen“ betriebsrat und kaempfen vortan im kollektiv fuer ein mehr an kundenfreundlichkeit zu gleichem lohn.
Nachdem so die ersten entfremdungen ueberwunden sind, ist der aufstand nicht mehr aufzuhalten. Erste sabotagen machen sich bemerkbar. Eines tages draengt dich besagte kassiererIn,eine sektflasche in jeder hand, mitsammt deinem vollgepackten einkaufswagen in den angestelltenbereich. Mit erhobener solidaritaetsfaust weisst sie dir den sichersten weg aus dem gebaeude.
Die bundeszentrale des konzerns zeigt sich erstaunt ueber den unerklaerlichen umsatzanstieg deiner filiale und veranlasst eine untersuchung. Die ergebnisse fuehren zu einer wahren supermarktrevolution, zeigen sich doch, dass durch einen etwas menschlicheren umgang sowohl arbeits- als auch kaufmotivation enorm steigern lassen. Bedruckte plastiktueten werden als aufdringliche werbung erkannt und muessen unbedruckten qualitaestragetaschen weichen. Ueberhaupt wird alles so eingerichtet, dass es „lockeren“ reicheltkundInnen wie dir genehm ist.
Es lebe der kapitalismus mit kundenfreundlichem antlitz.
Scheiß Krümelkacker...
Wunder gibt es immer wieder...
Da bricht einem doch das Weltbild zusammen!
Trotzdem, Mc Donald is n Schweineladen, wenn die z.B. rauskriegen, daß Du Mitglied in der Gewerkschaft bist, fliegst du sofort raus!
Das Gleiche gilt für Wal Mart.
PVC statt Jute????
a) Es gab mal eine Bewegung in diesem Land, nicht sehr laut, dennoch zielstrebig und heute wohl leider kaum mehr vorstellbar. Ja in diesem Staat! Du warst warscheinlich noch nicht geboren, der Kanzler hieß noch nicht Gerhard Stoiber, unsere Truppe kämpfte noch gegen imaginäre Feinde im Osten, den Treibhauseffekt mußte die Wissenschaft erst noch beweisen, im Fernsehgerät lief Denver Clan statt GZSZ nach Gorleben zu fahren war noch nicht hip, wenn schon, machte MANN Zivildienst noch aus Überzeugung, 80`er jahre partys waren noch zeitgemäß, ganz allgemein waren globale probleme noch sehr überschaubar und die welt ließ sich leicht in gut und böse einteilen. internet gab es nur im film.
zu dieser zeit sagten viele menschen im supermarkt:" keine tüte bitte!" nach langer zeit und aufgrund der konsequenz dieser menschen hörten die läden eines tages auf einem für jeden artikel KOSTENLOS eine tüte aufzudrücken. baumwolltaschen kamen auf. es wurden joghurtmaschinen produziert, die von einem herrn pütz fleißig propagiert wurden um MÜLL ZU VERMEIDEN. ich bin wahrlich niemand, der sich darauf beschränkt zu versuchen die welt durch selbstgemachten joghurt zu retten, jedoch freute mich, daß es geschafft wurde eine alte gut eingeführte aber unsinnige verhaltensweise zu verändern. wenn auch nicht verlangt werden konnte, daß alle menschen für den abtransport und die dazugehörigen transportmittel selbst zuz sorgen, so mußten seit dieser zeit jedoch die unbelehrbaren wenigstens ein wenig mehr für ihre tüte tuen als nur zustimmend zu nicken.
mir passiert es auch einmal, daß ich zuwenig stauraum für den transport habe. jedoch ist es mir jedesmal "peinlich" und ich ärgere mich ein wenig. - nicht wegen des geldes, sondern, das ich es nicht geschafft habe meinen ohnehin reichlich kunststoffverpackten einkauf wenigstens ohne dieses extraplastik nach hause zu bekommen.
das erschreckenste momentan ist jedoch, daß ich das gefühl habe, das es momentan einen ganz starken rückwärtstrend gibt:
plastik ist in, fertiggerichte, flugreisen, egozentrik usw. sind status quo. leider nicht bei den " alten", sondern bei der heranwachsenden generation, die so behütet TV verhätschelt, zahm aufwächst, daß sie sich ihrer schämen sollte. mit verlaub: ich bin sehr selten am computer, wenn jedoch schaue ich immer bei indymedia rein. als ich deine überschrift sah, freute ich mich, da ich dachte, du würdest auf diesen reaktionären trend aufmerksam machen wollen. doch so ein "junge union oh-gott-ich-mußte für-eine-pvc tüte-zahlen- scheiß" zu lesen, zwischen gipfeltreffen und polizeigewalt hat mich sehr entsetzt. freies forum ja.- aber bitte mit würde. in diesem sinne thomaß(freie republik rheinland) p.s.-wo kaufst du über dreißig teile für 36 euro$???
die liste deiner gekauften produkte paßt übrigens sehr gut zur pvc tüte (eltern im urlaub-grillen im garten und mal so richtig abkiffen!!!!????)
dann ist der tag ja doch noch gerettet...
ich bin immer noch nicht internetkompatibel..
liebe genossen
was machen wir um diese tageszeit alle vor dem bildschirm?
arbeitslos?
drückeberger beim roten kreuz?
freizeitpark deutschland dauerkarteninhaber?
studenten?
momentan egal.
da habe ich mich aber sehr gefreut über den kommentar von 9.41 Uhr!!!!!
sehr schön geschrieben.respekt.
hatte der marco denke ich auch so vor. war aber,- warscheinlich noch nicht so frei in der birne.- da er ja noch so aufgeregt war wegen seines traumatischen erlebnisses mit der hüterin der registrierkasse.
Marco, mein lieber: keine angst vor reifen frauen. vielleicht war sie garnicht so böse.oftmals hilft ein nettes
wort, ein wenig ironie, ein hauch von sprachtalent oder einfühlungsvermögen. so wie du es ja auch in deinem schreiben versucht hast.im übrigen: jetzt so kurz vor der wahl verteilen viele parteien baumwolltaschen. mit denen läßt sich auch schön shoppen. vor allem auch pc.wenn du magst, kannst du dir ja deine neu erworbene tüte mitnehmen und dann bei den ständen mit den schönen sonnenschirmen so richtig einsacken. wenn du glück hast bekommen die "parteisäcke" in deiner tüte auf dem nachhauseweg sogar junge. die kannst du dann ja weiterverkaufen. vielleicht um ein exempel zu statuieren vor deinem schlimmen supermarkt.paß nur auf, daß dich die polizei nicht wegträgt.
ich gehe jetzt erstmal in den bioladen. ohne tasche. die brauche ich da nämlich bei einem einkauf von 36E$ nicht.
thomaß
p.s
ich habe gehört, daß christlich-sozialistische-jungtaschenmischlinge aufgrund ihres seltenheitswertes bis zu einem E$ wert sind. überleg mal was da für dich drin steckt: 6 pvc tüten MIT LOGO +ein lutscher, eine packung grillanzünder, freundliche blicke von obdachlosen,wenn du ihnen ein brötchen kaufst usw.. und das bei einer tasche....!
Spießertum
@ (S)
was haben wir gelacht
Eigentlich sollten wir marco danken, dass er seine elitaeren herablassungen in eine, wenn auch bandwurmsatzdurchzogene, lockere form verpackt hat. Eigentlich hat er ja auch recht - der kapitalismus ist gefuehlskalt geworden. Frueher konnten kundInnen respektvolle blicke erwarten, wenn sie die konjunktur durch einen stattlichen einkauf ankurbelten. Sicherte solch eine oeffentliche demonstration von kaufkraft und -bereitschaft unzaehlige arbeitsplaetze aufstrebender selfmade-kassiererInnen. Diese dankten es besonders guten kundInnen mit grenzenloser kulanz. Eine tugend die sich heute nur noch kleinunternehmen wie doener- oder biolaeden erhalten haben.
Verkaeuferinnen liessen sich kritik auch in beleidigenderer form gefallen, solange diese konstruktiv war. das verlangen nach bezahlung von 30 pfennigen, wurde, wenn ueberhaupt, nur mit bitte und sahnehaeubchen serviert. Da riskierte mensch noch etwas fuer ein bischen kundenfreundlichkeit.
Genug der ironie! Marco haette auch schreiben koennen:
„An die geschaeftsleitung der (reichtelt/kaisers/rewe/bolle/edeka)-filiala am QXY-damm.
wo ist der kunde noch koenig?
Da ich auf qualitaet bedacht bin, kaufe ich oft in ihrer filiale ein. Es war gegen ladenschluss und der duselige hauptschueler lass die abschiedsworte von einem spickzettel ab. Als ich an die kasse ging standen da schon mindestens 20 leute an jeder kasse. Vorfuer zahle ich eigentlich mehr als das doppelte fuer viele produkte, wenn ich dann doch wie ein prolet bei aldi anstehen muss.
Natuerlich weiss ich, wie mann einkauft. Schweres zuerst auf das band, zerbrechliches nach hinten. Trennstaebe brauch ich nicht, ist doch aufgabe der kassierInnen die waren auseinanderzuhalten. als ich mit einem nagelneuen 50€-schein bezahlte behandelte mich die, zudem auch noch haessliche, kassiererin wie einen dahergelaufenen. Kein "danke" kaum ein "bitte“ und ihr "wiedersehen" klang auch mehr wie eine floskel. Wenigstens hat sich die haessliche kuh nicht verrechnet.
Als ich meine tasche packte musste ich feststellen, dass ich mich verkalkuliert hatte. Weder mein marken-creme fraiche noch meine mini-packung vollkornbrot passten noch hinein. Zu meinem erstaunen war dies auch der daemlichen verkaeuferin nicht entgangen. Da ich weiss was sich gehoert wartete ich bis sie ihr kundengespraech beendet hatte.
Nachdem ich ihr unter beweiss meiner guten erziehung meine lage erklaet hatte, schien sie ein einsehen zu haben und knallte sie mir immernoch wortlos und grob eine werbetuete auf die theke. Ich bedankte mich trotzdem formvollendet und drehte mich breits um, als die „dame“ tatsaechlich 15 cent von mir verlangte. Ich dachte ich hoere nicht richtig, doch die blieb bei ihrer dreisten forderung. Ich gab ihr noch eine chance ihren fehler wieder gutzumachen und fragte sie diesmal ganz direkt ob sie mir die tuete nicht einfach so geben koennte. Sie sagte sie duerfe nicht, da sie anweisungen habe. Auch mein hinweis auf meine kaufkraft beeindruckte sie nicht sonderlich. Ich musste wohl oder uebel zu haerteren mitteln greifen und fragte sie, ob sie ohne befehl scheissen koenne, woraufhin sie, wenn auch etwas kreicherisch, frech wurde. Sie fragte mich, wo das den hinfuehren wuerde, wenn sie allen einfach so die tueten in die hand druecken wuerde. Das war zu viel. Ich versuchte es mit einem letzten apell an ihre vernunft. dann knallte ich der einfaeltigen person mit einem ausdruck der verachtung ihr lacherliches kleingeld hin. Langsam bekam sie ein schlechtes gewissen und versuchte deshalb umso mehr ihren vorauseilenden gehorsam zu verteidigen. Sie sei nur kassiererin. Ich solle mich woanders beschweren. Ja, ja, sie hat befehl, sie tuts ja nur fuer lohn, das kennen wir doch schon. Mir kommen die traenen.
Da bittet mann um etwas selbstverstaendliche mitmenschlichkeit und kriegt nicht als vorwaende und undank zu hoeren.
Da ihre angestellten unfahig sind, gute von schlechten kundInnen zu unterscheiden bitte ich sie den preis auf einkaufstueten zu erlassen. Hilfsweise bitte ich um die anstellung qualifizierter schoenheiten.
Mit freundlichen gruessen
Ihr Macko Mattick
p.s.: bitte veroeffentlichen sie meinen text in ihrem mitarbeiterInnenblatt oder auch online. Vieleicht kann er ein beitrag zu der ausbildung des personals leisten.“
ach du je...
ich weiß auch nicht, wieso ich mich an deinem beitrag so aufhänge. vielleicht erklärt es der text unten.
warscheinlich werde ich doch immer konservativer.
nein, ich denke, daß es verflucht schwer ist völlig vorurteilsfrei zu sein. ich bin es auf jedenfall nicht. ich nehme an, daß sich in meiner vorstellung ein ganz bestimmtes bild von dir festfrißt. vielleicht unbegründet. wäre sehr schön, falls möglich, wenn du es revidieren könntest. warscheinlich habe ich mal sehr schlechte erfahrungen mit leuten gemacht, die dem bild, daß ich von dir habe sehr ähnlich sind. es tut mir WIRKLICH leid, ich habe diesen satz auch noch nie im leben gesagt(bis ich jetzt deinen kommentar zu "REWE" las!) GEH` MAL ARBEITEN !!!!!!und zwar ohne daddis kontakte. oder ließ wenigstens günter wallrafs "ganz unten" (aktueller denn je!!!!) ist ja lobenswert, das du vorgibst dich an die spitze der revolution stellen zu wollen. allerdings glaube ich, daß du aus deinem warmen nest herausrufst: "ich stehe voll HINTER euch!" du warst an einem samstag um kurz vor vier einkaufen. warscheinlich gemütlich mit mama gefrühstückt.... die 10 cent, die du in der bäckerei gut gemacht hast beeindrucken mich tief. steck`doch mal in den schlitz vom einkaufswagen statt einesE$`s mal ein 20 cent stück. dann hast du während des gesamten einkaufs das gute gefühl, daß du 80 cent erschummelt hast. wenn du den wagen dann wieder abgibst, holst du die 20 cent wieder raus. plus 80 cent im sinn = EIN EURO!!!!!dafür kaufst du dir dann ein päckchen kerzen und eins, zwei , drei, wenn die revolution dann anfängt, bildest du eine kette, zündest ein kerzchen an und rufst immer: che olé, olé,olé.
du schreibst etwas von rückratlos, von riskieren, von tariflohnsklaverei. ich stimme dir zu es sind sehr häufig scheiß zustände. aber die beschäftigten werden dazu gemacht unterwürfig zu sein. aufstehen, nur um einmal aufgestanden zu sein bevor man rausfliegt ist schwer. oder hättest du die kassiererin als au-pair angestellt, wenn sie wirklich ihren job verloren hätte? nein, sie wär danach ziemlich alleine gewesen. kein kunde hätte sie vermisst, geschweige denn ihr für ihre courage gedankt. ja, marco. man muß auch mal was riskieren. kannst ja mal für eine ältere frau in der bahn aufstehen, oder mal ins wendland fahren, oder im supermarkt die taste für bananen nicht benutzen, oder auf der karriereleiter fair bleiben oder....
wenn du hälst was du versprichst, bzw. aufpasst, das du nicht so wirst wie sie es gerne hätten, wird dir soetwas in deinem leben leider noch öfter passieren. deine wut wird größer werden. vorallem weil es sich nicht immer um 15 cent handelt, und du nicht immer den status könig kunde haben wirst. aber oft läßt sich ohne heißsporn besser "sabotieren" ohne heißsporn heißt nicht zahm. nur weiser, reifer, souveräner.
marco, ich meine es wirklich nicht böse. aber a) frißt die revolution meistens ihre kinder(und viele, wie evtl. die verkäuferin wollen vielleicht nicht die jungen von etwas sein, was sogarnicht zu ihrem "leben" passt.
und b) läßt sich aus der sicherheit heraus immer leicht reden.
bewerb dich doch bei dem supermarkt, nur so zum "spaß". verteile einen tag lang kostenlos tüten o.ä.verköstige kostenlos mit überteuerten artikeln
versuche möglichst lang durchzuhalten,
bring unordnung rein, laß deine "courage" ein anreiz für die anderen angestellten sein, beobachte und lerne. achte darauf daß du den schaden bezahlen könntest..... (und schreibe hier deine erlebnisse.) im ernst!!
jetzt ist es doch so eine moralscheiße geworden. aber in meinen augen mußt du dir erst noch die hörner abstoßen.- und das passiert nich mit harmonischem "laß-ihn-doch-geplänkel"
hat mir übrigens im zivildienst auch mal jemand gesagt( wenn es dich interessiert) zwar ein scheiß spruch, im nachhinein betrachtet hatte er aber verdammt recht. damals stand ich voll hinter der revolution, heute kurz vor ihr. ist mir lieber. leider war er allerdings so ein richtiger wixer ohne ideale... konnte es daher damals nicht so annehmen.
offen für deine kritik grüßt dich
thomaß
p.s bist aus hessen,gell?
euro
Ich freue mich, daß Du jetzt schon alleine einkaufen gehen darfst.
Toll, daß Dir auffällt, daß die Tüten jetzt Cent und nicht mehr Pfennige kosten.
Vielleicht magst Du uns ja auch nur zeigen: Euro=Teuro. Wer weiß das bei Dir Schlingel schon so genau zu erahnen. Kruemel hat uns ja sehr schön aufgezeigt, daß Du sehr schön die einzelnen Risikogruppen der Artikel zu trennen vermagst.
Und wie gesagt, es geht auch ohne Tüte.
Und wenn Du jetzt in Deinen Kampf gegen den Kapitalismus ziehst, was ich sehr lobenswert finde. Schlag bei den richtigen zu. Nur Mut.
Kommerz bekommt wieder persönliche Würze.
Dein Brieffreund
@ dein brieffreund
schied richter
Ich kenne "Indy" noch nicht so persönlich wie Du, deshalb achte ich auch nicht so auf`s Kleingedruckte.
Aber Du hast schon schön aufgepasst. Da oben steht nichts von antikapitalistisch.Jedenfalls nicht wörtlich.
Ist wohl auch nicht so Marcos Welt.
Aber, wie Du warscheinlich selber zugeben mußt: bei mir steht davon auch nichts.
Warst Du wohl zu aufgeregt, weil Du doch schnell Deinen lustigen neuen Spruch mit dem "kranken Film" schreiben mußtest. Woher hast Du den?? Der ist ja echt total trendy.
Immer schön aufpassen auf Deiner Fensterbank mit Blick auf den Bildschirm, gelle!?
Ich weiß, Du hast es nicht so gerne, wenn auch Andere bei Deinem Freund "Indy" spielen.Aber ich glaube Marco kann sich schon ganz gut selbst verteidigen,- oder bist Du es, MARCO?? Tschüß!
Dein Uwe Barschel, (der, der gerade voll den kranken Film am laufen hat)
Nachrichten und keine Nachrichten (@Mods)
schlimm
Und @paule: Du kritisierst die „kapitalistischen Strukturen“, besonders beim Konsum von Döner, Alk, Cola und McDonalds ???
ich gebs auf
oder ich habs hier genauso mit vollarschlöchern zu tun wie sie glauben ich sei selbst einer.
das mit der versuchten satire lass ich in zukunft wohl lieber, kommt wohl entweder nicht an, oder ich habs nicht drauf.
Im übrigen war der verfickte text weder antikapitalistisch, noch pro-kapitalistisch, noch hatte er irgendwas mit irgendeiner versponnenen "revolution" zu tun.
was redet ihr bloss für einen kack?
was soll ich mit kommentaren anfangen, die von einer albernen vermutung in die nächste stolpern.
man deklariert mich vom anständigen gutbürger aus schwaben zum familiär subventionierten schmarotzer, vom geizhals selbst, zu dem, der schon wieder ein arschloch dafür ist, dass er weniger geizigkeit verlangt.
Und warum zum Teufel soll ich aus Hessen kommen ?
Ausserdem war der Text gar nicht auf der Startseite, wie jemand sich aufregte, und warum soll man so einen Text auf Indy nicht schreiben dürfen ?
Keine der Kritik konnte mich wirklich beeindrucken, weil sie entweder so oder so aus dem Arsch gezogen war, oder weil sie so toternst war, dass sie - für meine begriffe - gar nicht mehr kompatibel zum artikel war.
der einzige kommentar der mich zum nachdenken brachte war der letzte. ich hätte der dame wohl trinkgeld für die tüte geben sollen.
das wäre wohl sympathischer gewesen, und hätte sie vielleicht trotzdem zum grübeln gebracht.
aber so originell war ich in der situation dann doch nicht.
was den furz betrifft, der meinte, meine Kritik am verhalten der kassierer wäre ungültig, weil ich zu feige gewesen wäre das zeug von vorneherein zu klauen, leck mich. darum gehts nämlich nicht.
Ach, und dass ich mir von diesem Thomaß was erzählen lassen muss, der es nichtmal drauf hat totalzuverweigern.. Dein scheiss Zivi soll mich beeindrucken? Du Held. "GEH MAL ARBEITEN!" ? Du kannst mich mal.
Beeindruckt mich gar nicht.
Schönen Tag noch ihr Bessermenschen.
PS: Im Nachhinein fiel mir auf, dass ich doch noch eine Tüte im Rucksack gehabt hätte. Tja, jetzt hab ich zwei davon :)
@ marco
:)
dann lass ichs mal darauf beruhen :)
m.
Öhm...Schon mal von Arbeitslosigkeit gehört ?
Nur weil du zu kniperich bist 15 Cent für ne Plastiktüte zu bezahlen wird sie mit Sicherheit nicht ihren job riskieren.
Wenn du so knapp bei Kasse bist, ist REWE sowieso der falsche Laden für dich oder ?!