Brasilien: Repression gegen Opposition nimmt zu (mit 9 Fotos)
In Porto Alegre haben Angestellte der Brazilian National Agency of Telecommunications (ANATEL) eine oppositionelle Radiostation durchsucht und das Equipment konfisziert. Die Aktion fand ohne Gerichtsbeschluss statt.
Im Landlosen-Camp in Osasco steigt die Spannung: Die Bundespolizei droht mit Gewalt gegen die mehr als 4000 Familien vorzugehen. (Weiterer Artikel zu Repression gegen Landlose in Brasilien: Ein Toter bei Landbesetzung in Brasilien)
Brasilien ist eines der Länder Lateinamerikas, welches am stärksten von der neoliberalen Politik betroffen ist. Nur ein riesen Kredit vom IWF konnte den Zusammenbruch erst einmal verhindern. Wie in allen lateinamerikanischen Staaten, wo es breiten sozialen Widerstand gibt, gehört Repression zum Alltag. Seit dem sich die Kriese verschärft, sieht sich die Opposition Brasiliens (und anderer Staaten) mit immer neuen und stärkeren Repressionswellen konfrontiert. Ein Feature zum Thema erschien Mitte August bei Indy.de: Soziale Kämpfe in Lateinamerika
Im Landlosen-Camp in Osasco steigt die Spannung: Die Bundespolizei droht mit Gewalt gegen die mehr als 4000 Familien vorzugehen. (Weiterer Artikel zu Repression gegen Landlose in Brasilien: Ein Toter bei Landbesetzung in Brasilien)
Brasilien ist eines der Länder Lateinamerikas, welches am stärksten von der neoliberalen Politik betroffen ist. Nur ein riesen Kredit vom IWF konnte den Zusammenbruch erst einmal verhindern. Wie in allen lateinamerikanischen Staaten, wo es breiten sozialen Widerstand gibt, gehört Repression zum Alltag. Seit dem sich die Kriese verschärft, sieht sich die Opposition Brasiliens (und anderer Staaten) mit immer neuen und stärkeren Repressionswellen konfrontiert. Ein Feature zum Thema erschien Mitte August bei Indy.de: Soziale Kämpfe in Lateinamerika
In Porto Alegre, wo jährlich das Weltsozialforum stattfindet, wurde eine Radiostation (Restinga FM), welche eines der größten Armenviertel der Stadt erreichte, ohne richterlichen Beschluss geschlossen. Die Brazilian National Agency of Telecommunications (ANATEL) durchsuchte den Sender und nahm dabei das gesamte Epuiment mit. ANATEL wurde gergündet, um die gesamte Telekommunikation (vom Internetprovider bis hin zu Radio und TV) zu kontrollieren und zu regulieren. In den letzten Jahren wurden viele Piraten-, Community- und Freie Radios mit Radikalen oder libertären Anspruch von ANATEL geschlossen. Restinga FM wurde im November 2000 gegründet. Für gestern waren Proteste vor dem ANATEL-Gebäude angekündigt. Weitere Aktionen folgen dann anfang September.

Mehr: Indymedia.Brasilien und Radio Restinga
Die Situation des Landlosen-Camps in Osasco spitzt sich zu: Das Camp, welches in den Aussenbezirken Sao Paulos stattfindet, bekam von einem Gericht die Aufforderung bis Mittwoch Mittag das Land zu verlassen. Mehr als 4000 Familien leben hier und planen Widerstand zu leisten und sich nicht vertreiben zu lassen. Menschenrechtsorganisationen sind besorgt, daß die Bundespolizei mit brutaler Gewalt räumt und rufen zur Unterstützung des Camps auf. Verhandlungen mit Vertretern von Stadt und Bundestaat letzte Woche wurden nach 48 Stunden von einem Gericht in Osasco unterbrochen.
Die 3 Eingänge des Camp sind mit Barrikaden blockiert, während Polizei um das Camp patroulliert und mit Hubschraubern überfliegt. Seit Freitag darf die Militärpolizei die Menschen im Camp räumen, auf dem sich übrigens auch 8000 Kinder befinden, scheint aber noch abzuwarten.
Das Camp wurde am 27. Juli von verschiedenen Gruppen, daunter Popular Resistance und MTST (Movement for a Popular Struggle) errichtet, um eine Gemeinschaft für Obdachlose aus ganz Brasilien zu errichten...
Mehr: The Landless Peoples Movements und älteres Feature bei Indy.global
Bilder vom Camp:







Barrikaden


Versammlung

Mehr: Indymedia.Brasilien und Radio Restinga
Die Situation des Landlosen-Camps in Osasco spitzt sich zu: Das Camp, welches in den Aussenbezirken Sao Paulos stattfindet, bekam von einem Gericht die Aufforderung bis Mittwoch Mittag das Land zu verlassen. Mehr als 4000 Familien leben hier und planen Widerstand zu leisten und sich nicht vertreiben zu lassen. Menschenrechtsorganisationen sind besorgt, daß die Bundespolizei mit brutaler Gewalt räumt und rufen zur Unterstützung des Camps auf. Verhandlungen mit Vertretern von Stadt und Bundestaat letzte Woche wurden nach 48 Stunden von einem Gericht in Osasco unterbrochen.
Die 3 Eingänge des Camp sind mit Barrikaden blockiert, während Polizei um das Camp patroulliert und mit Hubschraubern überfliegt. Seit Freitag darf die Militärpolizei die Menschen im Camp räumen, auf dem sich übrigens auch 8000 Kinder befinden, scheint aber noch abzuwarten.
Das Camp wurde am 27. Juli von verschiedenen Gruppen, daunter Popular Resistance und MTST (Movement for a Popular Struggle) errichtet, um eine Gemeinschaft für Obdachlose aus ganz Brasilien zu errichten...
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen