Kolumbiens neuer Präsident
Der neue kolumbianische Präsident Alvaro Uribe tritt am Mittwoch mit der Vereidigung sein Amt an. Nach vier Jahrzehnten Bürgerkrieg will der konservative Politiker hart gegen die Guerilla durchgreifen. 53 Prozent der Wähler sprachen sich für ihn aus. Allerdings beteiligten sich bei der Wahl Ende Mai weniger als 11 der 24,2 Millionen wahlberechtigten Kolumbianer, von denen 2-4 Prozent leere bzw. ungültige Stimmzettel abgaben.
Uribe, der früher Bürgermeister von Medellin und Gouverneur von Antioquia war, gilt als «starker Mann», der die Rebellen in den Frieden zwingen will (??). Sein striktes Law-and-order-Programm sieht unter anderem eine deutliche Erhöhung der Militärausgaben und eine Verschärfung der "Anti"terrorgesetze vor. Uribes Vater wurde von den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (FARC) erschossen, der Politiker war selbst mehrmals Ziel von Attentaten, zuletzt während des Wahlkampfs im April. Als erste Amtshandlungen kündigte er eine Volksabstimmung über ein Parlament mit weniger Abgeordneten sowie die Reduzierung der Politikerpensionen an.
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Ergänzungen
Mehrere Tote vor Amtsübernahme von Uribe
Die FR berichtet über einen Angriff der FARC auf ein Dorf nähe Valencia, bei dem mehrere Zivilisten ums Leben kamen. Desweiteren wurde ein Armeeflughafen zerstört.
Weiß jemand mehr über die erste Aktion? Ich will gar nicht irgendwelche Gewaltfragen diskutieren, aber der Überfall auf ein Dorf erscheint mir doch eher ziemlich bekloppt. Hatte das Gründe? Waren da Paramilitärs?
Ansonsten noch die obligatorische Werbung für
;-)