Rassismus/Sexismus - neu zu diskutieren?
Eine Zeit lang schien das Thema out, Sexismus schien es nicht mehr zu geben, die sogenannte Gleichberechtigung der Geschlechter schien durchgesetzt zu sein.
Auch der Zusammenhang zwischen Rassismus und Sexismus schien aufgearbeitet zu sein..........
Auch der Zusammenhang zwischen Rassismus und Sexismus schien aufgearbeitet zu sein..........
In letzter Zeit wird das Thema Sexismus wieder vermehrt diskutiert. Sei es im Rahmen der Gender-Debatte oder an realen Erlebnissen von Sexismus, bzw. Heterosexismus.
Eine Zeit lang schien das Thema out, Sexismus schien es nicht mehr zu geben, die sogenannte Gleichberechtigung der Geschlechter schien durchgesetzt zu sein. Es wurde teilweise schon zu einem Problem, jüngere Frauen für Aktionen zum 8. März zu gewinnen, da sie gar nicht mehr wussten, was das eigentlich sollte, da sie ja alles könnten was sie wollten, keine Notwendigkeit zum Kampf mehr gegeben sei (der internationalistische Aspekt wurde dabei völlig vergessen.)..........
Nun scheint das Thema erneut entdeckt zu werden. Ich war nicht in Strasbourg, aber es scheint dort ja auch einiges in dieser Richtung gelaufen zu sein. An Arbeitskreisen sowie an Frustrationen.
Gleichzeitig scheint es innerhalb der Karawane ein Problem zu geben, auch das kenne ich nur punktuell und von außen. Die einen fordern die Diskussion um Sexismus, die anderen fürchten, dadurch nicht mehr genug Raum für die Antirassismusarbeit zu haben. Dass hier geteilt wird in zwei Themenbereiche, die dann wiederum gegeneinander ausgespielt werden können, ist eine gefährliche und lähmende Entwicklung und schien eigentlich durch die Diskussionen der letzten 10 bis 15 Jahre überholt und aufgearbeitet zu sein. Aber auch das ein Irrtum, genauso wie die Einbildung, Sexismus bräuchte in der Linken kein Problem mehr zu sein. Weder ein real existierendes noch ein zu diskutierendes.
Neue Diskussionen scheinen notwendig zu sein, neue Leute haben neue Erfahrungen einzubringen, alte Leute bereits aufgearbeitetes weiterzugeben. Gibt es die Möglichkeit, irgendwo ein Diskussionsforum zu den Themenbereichen (Hetero-) Sexismus - Rassismus - eigene Sexismen/Rassismen - Zusammenhänge von Rassismus und Sexismus - Antirassistische /Antisexistische Arbeit - .............. einzurichten?
Eine Zeit lang schien das Thema out, Sexismus schien es nicht mehr zu geben, die sogenannte Gleichberechtigung der Geschlechter schien durchgesetzt zu sein. Es wurde teilweise schon zu einem Problem, jüngere Frauen für Aktionen zum 8. März zu gewinnen, da sie gar nicht mehr wussten, was das eigentlich sollte, da sie ja alles könnten was sie wollten, keine Notwendigkeit zum Kampf mehr gegeben sei (der internationalistische Aspekt wurde dabei völlig vergessen.)..........
Nun scheint das Thema erneut entdeckt zu werden. Ich war nicht in Strasbourg, aber es scheint dort ja auch einiges in dieser Richtung gelaufen zu sein. An Arbeitskreisen sowie an Frustrationen.
Gleichzeitig scheint es innerhalb der Karawane ein Problem zu geben, auch das kenne ich nur punktuell und von außen. Die einen fordern die Diskussion um Sexismus, die anderen fürchten, dadurch nicht mehr genug Raum für die Antirassismusarbeit zu haben. Dass hier geteilt wird in zwei Themenbereiche, die dann wiederum gegeneinander ausgespielt werden können, ist eine gefährliche und lähmende Entwicklung und schien eigentlich durch die Diskussionen der letzten 10 bis 15 Jahre überholt und aufgearbeitet zu sein. Aber auch das ein Irrtum, genauso wie die Einbildung, Sexismus bräuchte in der Linken kein Problem mehr zu sein. Weder ein real existierendes noch ein zu diskutierendes.
Neue Diskussionen scheinen notwendig zu sein, neue Leute haben neue Erfahrungen einzubringen, alte Leute bereits aufgearbeitetes weiterzugeben. Gibt es die Möglichkeit, irgendwo ein Diskussionsforum zu den Themenbereichen (Hetero-) Sexismus - Rassismus - eigene Sexismen/Rassismen - Zusammenhänge von Rassismus und Sexismus - Antirassistische /Antisexistische Arbeit - .............. einzurichten?
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
Ergänzungen
mal was aus Leipzig
Gestern Abend in der Leipziger Szenekneipe "Eisdeale" in Connewitz.
Auslöser: Eine an der Bar aufgehängte Postkarte auf der der Oberkörper (kein Kopf) einer Frau in eindeutiger Pose abgebildet ist mit der Aufschrift: "Perfect Holliday"
ich: kannst du bitte diese postkarte in den müll werfen? ich denke dass man gerade in einer linken kneipe auf sexistische Inhalte verzichten kann!
leute an der bar: schallendes gelächter
barkeeper: wenn dir hier was nicht passt, kannst du gerne gehen.
ich: widerkommen werde ich bestimmt nicht, du scheinst ja auch nicht zu verstehen worum es geht...
barkeeper: nein.
typ:: was hast du denn dagegen auszusetzen?
ich: das problem ist, dass die Frau auf der Karte auf ihre Sexualität reduziert wird und ....
typ (unterbricht mich): ... bist du schwul oder was?
ich: erstens bin ich schwul und zweitens ist das scheißegal im Moment!
barkeeper: hast halt noch keine gehabt, dass ist dein problem.
typ: ganau! Du musst erstmal eine richtig durchknallen, dann verstehst du das!
ich: na du mussts ja wissen...
leute in der kneipe: glotzen mir verständnislos hinterher.
Übrigens nicht der erste Vorfall dieser Art...
Ein Freund von mir ist da mal im Fummel aufgetaucht.
Mit Tränen in den Augen berichtete er mir verzweifelt, dass er
selbst in der Leipziger Linken Szene nicht offen schwul auftreten kann und sprach von einem reinen Spießrutenlauf. Wenn er an Leuten vorbeilief, riefen sie "husch" und "hui" und angetatscht haben sie ihn auch...
Mit emazipatorischen Grüßen
darf man das sagen?,so denkens doch fast alle
@ einer wie viele
Von: 28.07.2002 12:22
es ist ein offenes geheimniss,das sich auch viele linke sonntag nach getanem wochenende mit dem satz,jetzt noch ma schön fi.... aufs sofa fallen lassen.Mensch ist halt nicht nur kopf sondern auch biologie.
- das ist wohl das erste missverständnis:
wer sexismus kritisiert, habe ein gestörtes verhältnis zur sexualität oder sei sogar sexfeindlich eingestellt. die spaltung in kopf und biologie halte ich für falsch,weil diese trennung meist nur zur ausrede taugt.
speziell der kurze bericht von "Husche" lässt diese basis erahnen. aber das kann doch nicht alles gewesen sein,was ausserhalb intellektueller kreise zum thema sexismus oder schwulenfeindlichkeit gedacht wird.
wie lässt sich erklären,das auch in linken kreisen die selben abwehrmechanismen greifen,wie sonst auch in der gesellschaft ? oder habe ich da nen denk- oder wahrnehmungsfehler ?
sonst noch wünsche???
Sex für alle!
Ein Antisexismus bzw. Anti-Homophobie"ismus", der nicht in letzerem landet, ist dringend zu unterstützen!
@KIKO
Was hat Prostitution mit Gender zu tun?
Sexismus ist nicht gleich Sexualität
sexismus heißt doch was ganz anderes, nämlich wenn jemand aufgrund seiner/ihrer geschlechtlichen zuordnung (gender - nicht sexualität) also einer rollenzuschreibung von mann oder frau, auf irgendeine art und weise diskriminiert wird.
parall dazu gibt des eine diskriminierung aufgrund rassistischer kriterien. beides ist diskriminierung, beides entspringt den gleichen wertungen, nämlich eine art mensch ist besser, stärker, wichtiger,... als eine andere und beides muss gemeinsam von uns allen bekämpft werden und darf nicht gegeneinander ausgespielt werden. seien es nun sexistische und rassistische Realitäten um uns rum oder auch sexistische/rassistische inhalte, die wir selbst noch verinnerlicht haben.
paar inhaltliche links
Geht´s noch?
Antisexismus soll schliesslich nicht dazu fuehren, dass kein Mann mehr schoene Frauen angucken darf, sondern dazu, dass ein befreiter Umgang zwischen Maennern & Frauen erst moeglich ist - was dann auch zu einer befreiten Sexualitaet fuehrt.
Antisexismus ist nicht darauf ausgerichtet, Maenner zu kastrieren - sondern soll moeglich machen, dass Frauen
1. ihre strukturelle Unterdrueckung verstehen, d.h. ihre Probleme nicht als individuelles Versagen rezipieren und 2. ihnen einen Weg geben, gegen diese Unterdrueckung zu kaempfen.
Antisexismus soll Frauen nicht gegen Maenner einschwoeren, sondern Zusammenhaenge deutlich machen, und sie sind vielfaeltig. Rassismus, Antisemitismus, Heteroseixmus, Kapitalismus, Religion.... Neben einer theoretischen Einordnung & Reflexion soll es natuerlich auch darum gehen, einen erstmal erkannten Status Quo zu veraendern, ob nun gemeinsam mit Maennern ode rnur mit Frauen.
Der Antisexismus, den ich meine, fuehrt zu einer gemischten antisexistischen Praxis und Politik, vergisst aber gleichzeitig nicht, dass Maenner ( neben ihrer Opferrolle) auch Taeter sind und sich auch in vermeintlich antisexistischem Gewande Vorteile verschaffen oder diese nutzen. Gleichzeitig sind oft genug Frauen TaeterInnen: indem sie andere Frauen sanktionieren, ihre Rolle internalisieren, repressiv reagieren, durch Annahme der Rolle (z.B. Babytour) sich Vorteile erschleichen und anderen Frauen, die auf solche Mechanismen pfeifen, schaden, sich unsolidarisch verhalten.
Das finde ich den spannenden Aspekt: wie gehen wir mit Frauen um, die sich antifeministisch, verhalten? Dafuer waren wir bisher meiner Meinung nach zu blind. Unter dem Deckmantel der Frauensolidaritaet haben wir vieles geschluckt, was eigentlich kritikwuerdig waere. Haben Neidgefuehle, manchmal auch Hass oder Ablehnung verborgen und uns stattdessen solidarisch gegeben - manchmal aber hat Solidaritaet keinen Platz. Verhaelt sich eine Frau in der o.g. Weise ( Schultern senken, Stimme hoch schrauben, Kopf schieflegen, "frech" und "suess" sein, eben das kleine nette Maedchen sein) dann finde ich das politisch falsch.
Zu Sexismus & Rassismus: ich habe nicht das Gefuehl, dass das in der Linken bisher zu wenig diskutiert wurde. Ich bin aber auch der Meinung, dass zu oft der Gender-Aspekt vernachlaessigt wird. Ob es nun Arbeitszeitflexibilisierung, Globalisierung, Rassismus oder illegale Migration ist - es lohnt sich immer, den Blick dafuer zu schaerfen, wie die Auswirkungen besonders auf Frauen und das Geschlechterverhaeltnis sind...
* Sexismus entgegentreten*
* Fuer eine starke antisexistische Praxis*
Ein neues Frauenbild?
wenn das linke sind, will ich keiner sein
oder ist es einfach so, dass bei einem solchen thema einfach die dümmsten posten und die meisten andern eh nur den artikel lesen, weil sie nicht irgendwelchen dumpfbacken / provos zum Xten mal die grundbegriffe erklären wollen???
von der unmöglichkeit...
wer verklemmtheit und sexismus als eins darstellt scheint den sinn der ganzen debatte nicht verstanden zu haben.
ich fühle mich bestätigt...
durch dein binäres denken: was sagt dir, dass ich weiblich sei? weiblichkeit und männlichkeit sind konstruktionen sozialen denkens/verhaltens, die über das raster einer vermeintlichen biologischen grundausstattung gelegt werden.
gerade die sozialität des menschen sollte ihn(?) dazu befähigen, mehr aus sexualität zu machen, als nur fortpflanzungsverhalten zu reproduzieren und dsich damit über die biologie zu emanzipieren. jede sexualität, die ausschliesslich auf penetration fixiert ist, ist armselig.
@wasserratte:
ich fürchte, ich kann mir keinen "mann" in den kategieren vorstellen, die du zugrundelegst. pech gehabt, ausserdem würde jeder echte mann sich an meinen bartstoppeln stören.
fidel castro ist ein arschloch
ihr habt einfach keine fantasie
scheiße
meine beste freundin ist gerade an magersucht gestorben, die hervorgerufen wurd durch eine vergewaltigung, die aus ihrem leben eine hölle gemacht hat.
diese ganzen spinnerinnen und spinner hier,
ihr seid noch nicht mal bereit, euch über sexismus und sexualisierte gewalt nen kopp zu machen ?
tolle linke.
stehe auch nicht auf frauenlesben seperatismus, aber habe keine bock auf eine patriarchale linke.
scheiße
rassismu und sexismus
keine Wissenschaft
Soll ich euch mal sagen was der Fehler ist? Ihr macht aus allem eine Wissenschaft, ihr versucht alles, "theoretisch zu ergründen" und irgendwo einzuordnen.
Es gibt aber Dinge, die tut man einfach. Und wie ich, bzw. der jeweilige "Täter" (selten so gelacht) das tut, geht andere einen Dreck an.
Vergewaltigung ist natürlich das allerletzte, aber auch das hat nichts mit links zu tun.
petra,es tut weh
seelig sind die geistig armen und petra bedeutet stein. amen.
@kiko
Natürlich sind "Weiblichkeit und Männlichkeit" nur Konstruktionen, kulturell kodierte komplexe Vorstellungen und keine ewigen Wahrheiten. Ja und? Deswegen wirken diese Kodierungen nicht weniger zwingend. Jede Gesellschaft/Kultur erzeugt solche Kategorien, die dann für die Mitglieder dieser Gesellschaft dann mehr oder weniger verbindlich und verpflichtend sind. Der Hinweis auf die Konstruiertheit des Männlichen/Weiblichen löst das politische Problem, die Frage nach den idealen Normen und Wertvorstellungen (und ihrer Durchsetzung) also auch nicht. Zum Schluß eine kleine Fangfrage und eine kleine Bemerkung.
1)Fangfrage: Ist Schwulsein auch nur eine kulturelle Konstruktion?
2)Die politische Kategorie rechts-links ist natürlich auch nur eine billige Konstruktion, wurde aber für ungezählte Menschen zum existenziellen Lebensinhalt.
Soweit in Kürze.
bin müde, machts gut.
Die beiden Fangfragen sind mal eine gute Idee, damit wirst Du hier auf keine Gegenliebe stossen. Da wird jetzt bestimmt wieder einer ein seitenlanges wissenschaftliches Werk verfasen.
Mal ne Gegenfrage: Bin ich eine Frau oder eine kulturell kodierte Konstruktion? Wer weiß das wohl besser, du oder ich?
@Urmel
Hallo Urmel, was sollte das mit dem Stein. Wenn ich mit dir fertig bin, würdest Du ziemlich blaß aussehen.
Klar sind sie hinter mir her, na und?
@konstruktionen
mir ist vollkommen klar, dass gerade konstruktionen wie männlich/weiblich sehr schwer bis überhaupt nicht mal eben so aus unseren gehirnen zu verbannen sind. worauf es mir ankommt, ist der wille, sich damit auseinanderzusetzen. und wer sich damit ne weile beschäftigt (hallo liebe theoriefetischist/innen(!!)), zeigt zumindest die motivation, schlimmeres zu verhindern. ausserdem finde ich einen grossen teil hier einfach eklig.
die Frage ist auch nicht, ob eine gesellschaft normen und kategorien erzeugt, sondern, inwiefern diese bewegbar sind (und herrschaft legitimieren, aber das tun sie wahrscheinlich immer). abgesehen davon bin ich nicht der meinung, dass es ideale normen und wertvorstellungen gibt.
jetzt eine frage von mir:
wieso wirken diese kodierungen zwingend, bzw. was meinst du damit?
1) klar. wieso ist das ne fangfrage?
2) das ist mir bewusst. leider ist es auch sehr traurig, dass sich so viele an ein dermassen inhaltsloses symbol hängen. wer sich wirklich nur auf "links" bezieht, und sonst nichts zu sagen hat, verdient nur mitleid.
Ich möchte da nochmal was wissen...
Den Spruch" Petra, es tut weh" finde ich ein bisschen hart, Aber Petra, du sagst, du magst es ganz gerne, wenn sie dir hinterherpfeiffen. Wie steht´s denn, wenn sie dir die ganze Zeit hinterherpfeiffen und dich auch gleich "Ficken?" fragen? Mal ganz ehrlich, magst du das? Glaubst du diesen Menschen interessiert auch nur im entferntesten wer du bist?
ausgleichendes Element
bitte löscht auf dieser Site diverse Kommentare - sie verstossen gegen den Grundsatz, dass die Inhalte auf IMC grundsaetzlich antisexistisch sein sollten.
Petra scheint eh eine Rechte zu sein und all die Aufforderungen, doch mal ordentlich zu ficken, sind ja wohl nichts anderes!
* SexistInnen in den virtuellen Papierkorb *
Penetration.....just for fun!
Wenn dir das keinen Spaß macht, ist das ja Okay. Ich habe aber die Stadien infantiler Sexualität überwunden und habe wohl das was Mensch eine genital-fixierte Sexualität nennt. Anders gesagt: Ich stehe auf Penetration. Das macht mir einfach Spaß (andere Sachen auch!). Und meiner Freundin nicht minder. Was ist daran armselig. Mit deiner anti-sexuellen Argumentation erweist du dem berechtigten Ziel sexuell konnotierte Hierarchien abzuschaffen einen Bärendienst! Sie steht aber im Kontext einer bedenklichen Entwicklung: gesellschaftlicher Desexualisierung. Die Linke steht mal wieder an der Spitze dieser Regressionsbewegung
niveauabsturz -
@ SOFORT LÖSCHEN
ich glaube wir sind alle liberal genug um über komentare die uns nicht passen hinwegzulesen, und die meineung anderer zu akzeptieren
meinungen anderer wegzuzensieren ist keine lösung
wenn dir petras meinung nicht passt kannst du das ja auch schreiben warum das so ist
Monty Burns
Genau das hier sind die Schwierigkeiten,
Ich denke, die Zielsetzung der Diskussion sollte klar umrissen werden, z.B.
1) Erfahrungen weitergeben
Meines Erachtens nach die Grundlage, um Diskussionen mit "Petras" konstruktiver zu gestalten. Erst Input, dann Diskussion - wie soll es sich über ein Phänomen auch diskutieren lassen, wenn dessen Existenz schlichtweg bestritten wird. Bei Bedarf evt. Rollenspiele zur Sensibilisierung für die, die ich (meist) um ihr dickes Fell beneide:o)
2) Aktuelles Hier macht sich eine solide Grundlage bezahlt. Wenn dennoch wiederholt zum Nullpunkt zurückgekehrt wird, bin ich auch etwas ratlos: Autoritär werden?? Oder zurück zum Start, gehen Sie nicht über Los, ziehen Sie eine weitere Frust-Ration ein?? Oder nur "Sitzenbleiber" zurück zum Start schicken???
Das gleiche Problem zeigt sich bei
3) Futuristisches (Utopisches?)
Wie ich nun sehe, habe ich weder zur Lösung des Problems, wie hier gerade diskutiert wird, beigetragen, noch habe ich das eigentliche Thema des Artikels getroffen, also noch in Kürze zum Thema:
Ich denke, eine moderierte Präventiv-Runde zur Sensibilisierung von jungen(?) Menschen gegenüber Sexismus wäre gar keine so schlechte Sache auf einem antirassistischen Camp. Alte Hasen (bis auf die Moderation) könnten wegbleiben oder schon mal eine Diskussionsrunde über die Überschneidungen/Verquickung von Rassismus und Sexismus beginnen. Für wen das dann schon ein alter Hut sein sollte, der könnte sich ja mal nebenbei die eingefleischten Sexisten vornehmen. Wer das zu unwichtig findet, der sollte sich fragen, mit wem er/sie antirassistische Arbeit machen will. Sollten tatsächlich keine Sexisten anwesend sein, dann jauchzet und frohlocket, denn das wäre tatsächlich ein Festtag.
Und, für jedeN was dabei?
KANN ES DENN WIRKLICH SEIN
einige leute sollten erstmal überlegen bevor sie was schreiben, die anderen sollten einsehen dass sie die materie evtl. nicht verstehen und so weiter und sofort........
ich könnte jetzt noch ewig was in sachen streitkultur schreiben, is mir aber ehrlich gesagt zu blöd.
wir könnten so viel erreichen und so verdammt viel bewegen wenn sich einige mal bemühen würden, aus ihrem subjektiven wirrwarr herauszukommen; sprich: mal über'n eigenen tellerrand gucken! nein, auch nicht konform werden, sondern mal gänzlich ohne diesen polemischen dünnschiss einige meinungsverschiedenheiten ausdiskutieren, eigene denkfehler einsehen und korrigieren etc..
merkt ihr denn nicht wie sehr ihr auf der ebene der kommerz-medien hängenbleibt? die diskussionen hier könnten genauso in nachmittagstalkshows stattfinden, die art zu streiten ist kopiert von raab und schmidt.
wacht endlich mal auf......
SEX
FIGHT UNI-FORMISM
anmerkungen
noch ein zitat brecht(vemutlich auch arschloch):wenn es der regierung nicht passt,soll sie sich doch ein neues volk wählen.denkt mal drüber nach.
bezeichnung aller anderen als sexistische säcke usw=diskriminierung+egomanie
+++FUSSTRUPPEN ALLER LÄNDERVEREINIGT EUCH!+++
diskussiosnforum
Deine verknüpfung von Rassismus und Sexismus finde ich sehr spannend und sollte gerade in Bezug auf die Grenzcamps mal eingehend diskutiert werden (vor allem nicht immer erst, wenn es zu konkreten "Vorfällen" kommt. Leider ist das wie Du siehst bei indymedia nicht möglich (weiß auch nicht, warum hier immer so viele Idioten rumhängen). Links auf der Startseite findest Du aber einen Link zu Diskussionsforen. Dort kannst Du auch eigene Diskussionen einrichten. Hoffentlich findest Du irgendein Forum wo die Leute ein bisschen weniger bekloppt sind...
erfahrungswert
Ich bin jetzt noch mehr gestörrt.
es ist so
@ex
sommer abschaffen
eine "unaufgeklärte"
(in emanzipierters sinne:) gegen uni-formes denken
an die sich ereifernden: einfach mal ausprobieren
zeig mal
wie immer
aufruf
bin ja ma gespannt.
streitpunkt
Warum Zensur gut tut
Dankeschoen.
Bildersturm
Diese Meldung aus der Frankfurter Rundschau passt gut und mal sehen wie lang das stehenbleibt. "...stürmte der etwa 50 Jahre alte Mann in den Laden, trampelte auf teuren Kopien herum und griff den Künstler an. Nach Aussage des Künstlers habe der Mann erklärt, das Bild schade seinen Kindern."
Wenn es das ist was die Linke will, dann gute Nacht.
Sexismusdebatten
Das Problem bei den Sexismusdebatten der linken Szene ist, dass sie meiner Erfahrung nach zu einem völlig inquisitorischen, sexfeindlichen und piefigem Klima beitragen, welches ich in der (BRD-) linken Szene erlebt habe. Nicht die Sexismusdebatten sind die Ursache, sie trugen nur dazu bei, seltsame Tendenzen zu verstärken.
Ich kenne viele Menschen, die früher in der hiesigen linken Szene sich bewegt haben, und heute nur noch darüber ablästern oder abkotzen. Das bedeutet nicht, dass diese Menschen jetzt alle "Verräter" oder sonstwas sind, dieses übertriebene jedes Wort auf die Goldwaage legen, und sich so inquisitorisch zu fühlen, und trotzdem dabei jeden Scheiss-Kalashnikow-Macker-Trupp sonstwo mit flammendem Exotismus und "Solidarität" zu begegnen...irgendwann reichts. Keine Lust mehr, sich in diesen Kreisen zu bewegen. Das bedeutet aber alles andere als das zwangsläufige Absterben von linker politischer Aktivität.
Ein lieber Typ kurdischer Herkunft, harmlos bis zum geht-nicht-mehr wurde von FrauenLesbinnen-Aktivisten bedrängt, denn schliesslich sollte er als "Kurde und damit als jemand aus patriarchalischer Tradition" Rechenschaft ablegen und für sein "Volk" Buße tun. Rassistischer, exotistischer und völkischer gings nicht mehr von den Gralshütern der politischen Correctness. Der Typ hat davon richtiggehende Migräneanfälle bekommen.
Nach lauter Sexismusdebatten habe ich Männer gesehen, die alles für die Hardcore-FrauenLesben-Zirkel dadurch richtig machen wollten, dass sie sich in Betroffenheitsgruppen fanden, wo sie alle raushingen liessen, das es scheisse ist, als blöder Hetero-Mann mit Schwanz geboren zu sein, und dass Schwule die besseren Männer sind. Also fingen ein paar von denen an, absichtlich sich mit einem Gehabe zu umgeben, von dem sie dachten, dass wäre schwul...
Eine andere Anekdote: In einer Szenekneipe erzählte ein Typ, er ginge nicht mehr saunieren oder an den Baggersee, wäre ja auch sexistisch, denn schliesslich sind ja alle nackt da. Also besser Kleiderzwang? Mao-Uniformen, oder islamisch, ja?
Auch genug von den Erfahrungen, dass Frauen, die nicht durch ihr Outfit, ihre Erotik, ihrer Art, sich zu bewegen, den szeneeigenen Kategorien entsprechen, Anfeindungen von "linker" Seite einstecken müssen.
Auch genug davon, sich in Kreisen zu bewegen, die eher das Flair von katholischen Hochschulzirkeln haben, nur dass in diesem Fall eben die Wände bunter besprüht sind.
Freiheitsliebende Frauen, die aus islamischen Diktaturen geflüchtet sind, betrachten die hiesige linke Szene teilweise als eine Wiederholung von Attitüden, die sie woanders schon genug gesehen haben.
Ob nun die zweihunderstdreiundvierzigtausendste Sexismusdebatte, oder nicht, der Wurm liegt tiefer.
Zustimmung
Oder so, der Feminismus ist ein in sich geschlossenes Wahnsystem.
Anmerkung zu saul
Mollie auf Homo-Parade geworfen ....
Beim diesjärigen CSD in Saarbrücken kam es zu einem Zwischenfall: Ein Drogensüchtiger warf ein Mollie unter einen Zugwagen der Parade. Als Motiv gab er Schwulenhass an. Mehr ist unter dem angegebenen Link zu erfahren.
Shalömmchen :-)
noch eine(etwas andere) verdrehtheit
andere storry:ich bring eine flasche jack daniels ins bes.haus,was sofort verachtung auslösst(amischeisse).
ein angesehener mitbewohner setzt die flasche an &leert sie viertelst in einem zug.(weg damit).später trat er einen schaukasten ein.soviel zu eurer symthomatischen verworrenen doppelmoral.
@all
Feminismus
Zur Husche: Solange Schwule selbst den Narren spielen, müssen sie sich nicht wundern, wenn sie zum Narren gemacht werden; deshalb: Schluss mit dem CSD in dieser Form! Schluss mit einer kindischen Genderdebatte, die alle Geschlechter wegdiskutieren will!
siehe auch www.tanjakrienen.de
Wer hat Angst? Schon zwei Mal wurde dieser harmlose Text gelöscht, während man öffentlich NICHTS zu sagen hatte...
Gender fucks
frau krienen
bezogen auf den mollie-anschlag in saarbrücken soll das was bedeuten?
bezogen auf die fummeltriene in leipzig soll das was bedeuten?
Was gibts an Narretei auszusetzen?
Aber vielleicht hast Du ja in der "Jungen Freiheit" dazu auch ein interessantes Interview gegeben?
Eingangsthema
Ich bezog mich auf das Eingangsposting.
Wenn Du glaubst auf Tuntenbällen in der dort üblicher Ablachart irgendeine Toleranz hervorzurufen, dann irrst Du - das meinte ich! Ihr macht seid Jahren den Fehler, Eure selbstbefriedigenden Auftritte in der "Szene" und die paar fragwürdigen Vorzeigeevents im TV, als Erfolg zu werten. Deshalb wird Dir dies was Du schildertest, auch in der ach so lieben linken Szene weiterhin passieren. Sehe nicht mich als Feindin an, sondern die falschen Freunde...
Ich habe darüber alles gesagt - ja, auch in der "JF" (warum auch nicht?) - und Du kannst dies in meinem Kulturbereich auf Seite 5 oder im Politikbereich, Seite 3, in Zeitungsausschnitten nachlesen. Im BLAUEN BRETT stehen die Volltexte.Gruß, Tanja Krienen
Meine Fresse
Ich denke, wir sollten einfach der Individualisierung mehr Freiraum verschaffen. Ich bin selbst gerne sehr androgyn, was mein Aussehen, Auftreten und Verhalten angeht, und es gibt eine Reihe von Kriterien, die darüber entscheiden, ob ich einen Menschen sexuell interessant finde oder nicht, aber Geschlecht ist dabei nicht entscheidend...
Dauernd darauf einzudreschen, daß irgendwelche Leute Gefallen an alten Klischees finden, hilft uns nicht weiter. Es wird immer Menschen geben, die sich in den alten Geschlechterrollen zuhause fühlen, unabhängig von ihrer sonstigen Weltanschauung, und es wird immer Menschen geben, die bereit sind, darüber hinauszuwachsen und neue Räume zu erschließen. Alles, was wir tun können, ist mit einen Beispiel dafür, daß es anders geht, voranzugehen.
Ganz abgesehen davon schaue ich mir sehr gerne nackte Menschen an und lasse auch gerne das Tier in mir davon beeinflussen... *g*
Na eben
an frau krienen
aber was iss mit der fummeltriene,die iss weiterhin selber schuld an den feindseligkeiten,die ihr entgegenkamen?
von provokation kann mensch ja bei emanzipiert denkenden linken menschen eher nicht ausgehen.
also,was ist es,das die heten so unsachlich verletzend gegenüber fummeltrienen werden lässt? die narretei kanns ja nicht sein,weil die schon fast mainstreamig ausgewalzt wird - zb. als pr-strategie für produkte - und so nicht mehr als provo wahrgenommen wird. was denkste dazu?
Linke
Ganz einfach: Es sind genauso biedere Leutchen wie alle anderen. Sie akzeptieren Dich nur, wenn Du auch bereit sie zu unterhalten.
Gerade die, welche jahrelang an dunklen Tischen sitzend über Frauenfragen und Emanzipation brüteten, irgendwelche abwegigen Signale als "geschlechterauflösend" politsch verkauften, hatten NIE eine Ahnung, was es wirklich heißt "transgeschlechtlich" mit allen Konsequenzen, zumindest aber als "Zitat" vorübergehend zu leben, so wie Du es machst. Sie sehen Dich als neumodischen Hofnarren, aber da wären wir wieder an dem entscheiden Punkt: Zeig ihnen, dass Du es nicht bis!
Gruß, TK