Erinnerung an Genua
Ein Jahr nach dem Überfall auf die Diaz-Schule. Zeit für einen persönlichen Rückblick.
In meiner Erinnerung liegt Genua noch gar kein Jahr zurück. So schnell ging die zeit rum, seit den Ereignissen zum G8-Gipfel.
Gemischte Gefühle kommen über mich, wenn ich an Genua denke - und doch auch etwas Stolz, denn sie haben es nicht geschafft, uns alle klein zu kriegen. Gut 10 Leute, die sich am Abend des 21. Juli in der Schule Diaz in Genua aufhielten, haben sich hier in Strasbourg auf dem Grenzcamp zusammengefunden, um gegen die rassistische Politik in Europa und anderswo zu demonstrieren - no border - no nation - stop deportation.
Heute vor einem Jahr hatte ich keinen Gedanken daran, bald selbst Opfer einer solchen "deportation" (Abschiebung) zu werden . Am Ende eines ereignisreichen Tages trugen uns unsere müden Füße nach militante Massenaktionen, bunten und kreativen Demonstrationen, Polizeiübergriffen und einem Gegengipfel, zum Indymediacenter. Viele wahren froh nach der Hetzjagd, die viele Bulleneinheiten an diesem Tage auf Demonstranten veranstaltet hatten, einen vermeindlich sichereren Ort gefunden zu haben. Und auch ich war nach stundenlangem Fußmarsch druch unbekannten weit abgelegene Stadtbezirke total ermüdet in der Schule Diaz angekommen. Viele gerüchte gingen um an diesem Abend. Das die Polizei Demonstranten willkührlich aufgreife in der Stadt, das es gefährlich sei zum Bahnhof zu gehen und das keine Züge führen. Wie sich später für mich herausstellte waren alles Gerüchte. Doch dazu war es zu spät, denn ich traf, wie gut 100 andere Leute die Entscheidung am späten Abend in die Schule Diaz zu gehen um dort zu übernachten. Doch weiter als zum Zähneputzen kam ich nicht, denn gegen 24 Uhr stürmten Spezial-Prügeleinheiten mit Ambitionen zu weiteren politischen Morden (nach dem Mord an Carlo Guliani am Vortag) diese Schule. Die Ereignisse an diesem Abend in der Schule sind hinreichend bekannt. Fast alle AktivistInnen in der Schule landeten im Krankenhaus und der größte Teil später in dem Spezial(folter-)lager Bolzaneto sowie danach in verschiedenen Knästen. Nach vier traumatischen Tagen spuckte uns der italienische Staat wieder aus und setzte uns in den Zug und die Flieger nach Hause.
Seit dem ist viel Zeit vergangen und wenig passiert. 93 Menschen hatten sich in den Krankenhäusern und Knästen befunden. Die größte Gruppe aus Deutschland, doch auch viele ItalienerInnen, SpanierInnen etc. Viele der Aktivisten hatten in den ersten Tagen und Wochen vor allem mit den Folgen zu kämpfen. Weniger die materiellen Folgen, als vielmehr die erlittenen körperlichen und psychologischen Schäden sind es, die uns beschäftigten. Bei unserer Rückkehr nach Deutschland war das Interesse der "Öffentlichkeit" sehr groß. Die Nachricht von den unglaublichen Mißhandlungen hatte sich herumgesprochen. Die Empörung war groß und sie hielt lange Zeit an. Über Wochen gab es Berichte und Nachrichten in Tageszeitungen, Radio und Fernsehen. Große Empörung und bald kamen auch unsere "VolksvertreterInnen", die uns teilweise auch bereits in Italien geholfen haben, um ihre holen Phrasen und Ankündigungen kund zu tun. Geschehen ist bis auf wenige Ausnahmen wenig. Noch in Italien wurde uns versprochen, der deutsche Staat werde sich für unsere Belange einsetzen, sich um unsere vermißten Sachen kümmern etc.. Doch wie es Vielen schon zuvor klar war: eine hohles Versprechen. Viele PolitikerInnen redeten auch davon, auf europäischer Ebene Druck auf Italien ausüben zu wollen, gar die Verantwortlichen vor ein Gericht zu stellen. Auch hier: Fehlanzeige. Über lustloses und wenig erfolgversprechendes Schau-Engagement ging es meist nicht hinaus.
Parallel dazu entschieden sich die deutschen aus dem Diaz-Schulen-Überfall eine Anklage gegen die verantwortlichen italienischen Staatsterroristen einzureichen und ebenfalls gegen das gegen uns verhängte 5-jährige Einreiseverbot zu klagen. Nicht so einfach, wie sich bald herausstellte. Es mußten AnwältInnen gefunden werden, die sich in iatlienischem Recht und der Sprache auskennen, es mußte Geld gesammelt werden für die Unterstützung und es mußte aus dem inhomogenen und zusammengewürfelten Haufen von Leuten erstmal eine einigermaßen Handlungsfähige Gruppe gemacht werden. Und das alles in einer Situation, wo die meisten die Ereignisse eigentlich nur vergessen wollten. Doch es gelang uns in der folgenden Zeit sowohl eine Klage gegen das Einreiseverbot zu fühen (und zu gewinnen) als auch gegen den italienischen Staat und seine Polizei zu klagen. Wir und viele andere beteiligten uns an Soli-Partys, Pressekonferenzen und politischen Aktivitäten. In Berlin gründete sich eine Gruppe, deren Ziel es war, die psychlogischen Folgen und Traumatisierungen zu verarbeiten.
Doch der anfängliche Aktivismus ebbte bald. Genua wurde für viele zum lästigen Tagesordnungspunkt. Wir waren und sind in den Mühlen der Justiz. Während die europäischen Sicherheits- und Repressionsapparate bereits vernetzt sind und stark kooperieren mußten wir am eigenen Beispiel feststellen, wie wenig dies für die Justiz, für unsere bürgerlichen Rechte zutrifft. Stundenlange Besuche auf den Botschaften und Konsulaten, langwierige bürokratische Akte und Verrenkungen machten uns und unseren UnterstützerInnen bald das Leben schwer.
Wir erfuhren viel über die Schwächen, die ein globaler Wiederstand mit sich bringt. Neue Probleme brauchten neue Lösungen. PionierInnenarbeit sozusagen.
Nachdem sich lange Zeit wenig tat kam dann die Nachricht, die gehen die Polizei und gegen uns ermittelnden Staatsanwälten wollten uns besuchen und verhören. Ja, sie ermittelten immernoch gegen uns - trotz einer enormen Medienberichterstattung und angeblich so großem politischen Engagement unserer parlamentarischen VertreterInnen. Wir mußten feststellen, daß sowohl das lächerliche Konstrukt, wir hätten Widerstand geleistet in der Schule als auch die angebliche militante Bewaffnung und die angebliche Organisierung in einer Gruppe namens "Black bloc" weiterhin aufrechterhalten worden waren. Nun wollten sie uns als Zeugen und gleichzeitig als Beschuldigte hören. Und wiedereinmal kooperierte der deutsche Repressionsapparat auf seine Weise perfekt. In Berlin fand sich plötzlich nur der als Linkenhasser bekannten Staatsanwalt Heinke um die Verhöre zu führen. Eine sehr unangenehme Sache, wie die Leute im Februar bei diesen nun zum Zwang gewordenen Verhören, zu spüren bekamen. heinke nahm vor allem den Beschuldigtenteil sehr ernst... in einer zweiten Verhörrunde ging es nach zahlreichen Interventionen jedoch korrekter zu. Und nach den Verhören in Deutschland rührte sich auch in Italien nochmal was. So überschlugen sich die Nachrichten in den letzten Wochen. Nicht nur, daß nun doch noch gegen alle Polizisten, die an dem Einsatz in der Diaz-Schule beteiligt waren ermittelt wird, nein es gab sogar Enthüllungen. So kam ans Tageslicht, daß der angeblich in der Schule gefundene Molli nicht etwa aus der Schule stammte, sondern einige Stunden zuvor in einer anderen Straße aufgefunden worden war und dann von den Polizisten selbst in die Schule gestellt worden war. Auch der angebliche Messerstich, den ein Bulle erlitten haben sollte wurde als einfach Stoffriß enttarnt. Nach fast einem Jahr der Verschleppung stellte eine Untersuchung fest, daß der Riss in der Uniform nicht auf einen Messerstich zurückzuführen sei...
Eine lange Geschichte also, deren Ende noch lange nicht erreicht scheint. Bisher haben wir wenig erreicht - aber immerhin das Einreiseverbot wurde aufgehoben. Doch wir werden weiterkämpfen:
- für die Bestrafung der Verantwortlichen und Ausführenden während des Polizeiübergriffs und in der Polizeikaserne von Bolzaneto
- für eine angemessene Entschädigung der erlittenen körperlichen, psychologischen und materiellen Schäden
- für die Solidarität linker Bewegungen
... und gegen staatliche Repression sowie die kapitalistisch-rassistischen und sexistischen Verhältnisse hier in Europa und anderswo.
in diesem Sinne: no border no nation - stop deportation.
Ihr könnt uns schlagen und foltern, doch unseren Widerstand werdet Ihr nicht brechen!
Gemischte Gefühle kommen über mich, wenn ich an Genua denke - und doch auch etwas Stolz, denn sie haben es nicht geschafft, uns alle klein zu kriegen. Gut 10 Leute, die sich am Abend des 21. Juli in der Schule Diaz in Genua aufhielten, haben sich hier in Strasbourg auf dem Grenzcamp zusammengefunden, um gegen die rassistische Politik in Europa und anderswo zu demonstrieren - no border - no nation - stop deportation.
Heute vor einem Jahr hatte ich keinen Gedanken daran, bald selbst Opfer einer solchen "deportation" (Abschiebung) zu werden . Am Ende eines ereignisreichen Tages trugen uns unsere müden Füße nach militante Massenaktionen, bunten und kreativen Demonstrationen, Polizeiübergriffen und einem Gegengipfel, zum Indymediacenter. Viele wahren froh nach der Hetzjagd, die viele Bulleneinheiten an diesem Tage auf Demonstranten veranstaltet hatten, einen vermeindlich sichereren Ort gefunden zu haben. Und auch ich war nach stundenlangem Fußmarsch druch unbekannten weit abgelegene Stadtbezirke total ermüdet in der Schule Diaz angekommen. Viele gerüchte gingen um an diesem Abend. Das die Polizei Demonstranten willkührlich aufgreife in der Stadt, das es gefährlich sei zum Bahnhof zu gehen und das keine Züge führen. Wie sich später für mich herausstellte waren alles Gerüchte. Doch dazu war es zu spät, denn ich traf, wie gut 100 andere Leute die Entscheidung am späten Abend in die Schule Diaz zu gehen um dort zu übernachten. Doch weiter als zum Zähneputzen kam ich nicht, denn gegen 24 Uhr stürmten Spezial-Prügeleinheiten mit Ambitionen zu weiteren politischen Morden (nach dem Mord an Carlo Guliani am Vortag) diese Schule. Die Ereignisse an diesem Abend in der Schule sind hinreichend bekannt. Fast alle AktivistInnen in der Schule landeten im Krankenhaus und der größte Teil später in dem Spezial(folter-)lager Bolzaneto sowie danach in verschiedenen Knästen. Nach vier traumatischen Tagen spuckte uns der italienische Staat wieder aus und setzte uns in den Zug und die Flieger nach Hause.
Seit dem ist viel Zeit vergangen und wenig passiert. 93 Menschen hatten sich in den Krankenhäusern und Knästen befunden. Die größte Gruppe aus Deutschland, doch auch viele ItalienerInnen, SpanierInnen etc. Viele der Aktivisten hatten in den ersten Tagen und Wochen vor allem mit den Folgen zu kämpfen. Weniger die materiellen Folgen, als vielmehr die erlittenen körperlichen und psychologischen Schäden sind es, die uns beschäftigten. Bei unserer Rückkehr nach Deutschland war das Interesse der "Öffentlichkeit" sehr groß. Die Nachricht von den unglaublichen Mißhandlungen hatte sich herumgesprochen. Die Empörung war groß und sie hielt lange Zeit an. Über Wochen gab es Berichte und Nachrichten in Tageszeitungen, Radio und Fernsehen. Große Empörung und bald kamen auch unsere "VolksvertreterInnen", die uns teilweise auch bereits in Italien geholfen haben, um ihre holen Phrasen und Ankündigungen kund zu tun. Geschehen ist bis auf wenige Ausnahmen wenig. Noch in Italien wurde uns versprochen, der deutsche Staat werde sich für unsere Belange einsetzen, sich um unsere vermißten Sachen kümmern etc.. Doch wie es Vielen schon zuvor klar war: eine hohles Versprechen. Viele PolitikerInnen redeten auch davon, auf europäischer Ebene Druck auf Italien ausüben zu wollen, gar die Verantwortlichen vor ein Gericht zu stellen. Auch hier: Fehlanzeige. Über lustloses und wenig erfolgversprechendes Schau-Engagement ging es meist nicht hinaus.
Parallel dazu entschieden sich die deutschen aus dem Diaz-Schulen-Überfall eine Anklage gegen die verantwortlichen italienischen Staatsterroristen einzureichen und ebenfalls gegen das gegen uns verhängte 5-jährige Einreiseverbot zu klagen. Nicht so einfach, wie sich bald herausstellte. Es mußten AnwältInnen gefunden werden, die sich in iatlienischem Recht und der Sprache auskennen, es mußte Geld gesammelt werden für die Unterstützung und es mußte aus dem inhomogenen und zusammengewürfelten Haufen von Leuten erstmal eine einigermaßen Handlungsfähige Gruppe gemacht werden. Und das alles in einer Situation, wo die meisten die Ereignisse eigentlich nur vergessen wollten. Doch es gelang uns in der folgenden Zeit sowohl eine Klage gegen das Einreiseverbot zu fühen (und zu gewinnen) als auch gegen den italienischen Staat und seine Polizei zu klagen. Wir und viele andere beteiligten uns an Soli-Partys, Pressekonferenzen und politischen Aktivitäten. In Berlin gründete sich eine Gruppe, deren Ziel es war, die psychlogischen Folgen und Traumatisierungen zu verarbeiten.
Doch der anfängliche Aktivismus ebbte bald. Genua wurde für viele zum lästigen Tagesordnungspunkt. Wir waren und sind in den Mühlen der Justiz. Während die europäischen Sicherheits- und Repressionsapparate bereits vernetzt sind und stark kooperieren mußten wir am eigenen Beispiel feststellen, wie wenig dies für die Justiz, für unsere bürgerlichen Rechte zutrifft. Stundenlange Besuche auf den Botschaften und Konsulaten, langwierige bürokratische Akte und Verrenkungen machten uns und unseren UnterstützerInnen bald das Leben schwer.
Wir erfuhren viel über die Schwächen, die ein globaler Wiederstand mit sich bringt. Neue Probleme brauchten neue Lösungen. PionierInnenarbeit sozusagen.
Nachdem sich lange Zeit wenig tat kam dann die Nachricht, die gehen die Polizei und gegen uns ermittelnden Staatsanwälten wollten uns besuchen und verhören. Ja, sie ermittelten immernoch gegen uns - trotz einer enormen Medienberichterstattung und angeblich so großem politischen Engagement unserer parlamentarischen VertreterInnen. Wir mußten feststellen, daß sowohl das lächerliche Konstrukt, wir hätten Widerstand geleistet in der Schule als auch die angebliche militante Bewaffnung und die angebliche Organisierung in einer Gruppe namens "Black bloc" weiterhin aufrechterhalten worden waren. Nun wollten sie uns als Zeugen und gleichzeitig als Beschuldigte hören. Und wiedereinmal kooperierte der deutsche Repressionsapparat auf seine Weise perfekt. In Berlin fand sich plötzlich nur der als Linkenhasser bekannten Staatsanwalt Heinke um die Verhöre zu führen. Eine sehr unangenehme Sache, wie die Leute im Februar bei diesen nun zum Zwang gewordenen Verhören, zu spüren bekamen. heinke nahm vor allem den Beschuldigtenteil sehr ernst... in einer zweiten Verhörrunde ging es nach zahlreichen Interventionen jedoch korrekter zu. Und nach den Verhören in Deutschland rührte sich auch in Italien nochmal was. So überschlugen sich die Nachrichten in den letzten Wochen. Nicht nur, daß nun doch noch gegen alle Polizisten, die an dem Einsatz in der Diaz-Schule beteiligt waren ermittelt wird, nein es gab sogar Enthüllungen. So kam ans Tageslicht, daß der angeblich in der Schule gefundene Molli nicht etwa aus der Schule stammte, sondern einige Stunden zuvor in einer anderen Straße aufgefunden worden war und dann von den Polizisten selbst in die Schule gestellt worden war. Auch der angebliche Messerstich, den ein Bulle erlitten haben sollte wurde als einfach Stoffriß enttarnt. Nach fast einem Jahr der Verschleppung stellte eine Untersuchung fest, daß der Riss in der Uniform nicht auf einen Messerstich zurückzuführen sei...
Eine lange Geschichte also, deren Ende noch lange nicht erreicht scheint. Bisher haben wir wenig erreicht - aber immerhin das Einreiseverbot wurde aufgehoben. Doch wir werden weiterkämpfen:
- für die Bestrafung der Verantwortlichen und Ausführenden während des Polizeiübergriffs und in der Polizeikaserne von Bolzaneto
- für eine angemessene Entschädigung der erlittenen körperlichen, psychologischen und materiellen Schäden
- für die Solidarität linker Bewegungen
... und gegen staatliche Repression sowie die kapitalistisch-rassistischen und sexistischen Verhältnisse hier in Europa und anderswo.
in diesem Sinne: no border no nation - stop deportation.
Ihr könnt uns schlagen und foltern, doch unseren Widerstand werdet Ihr nicht brechen!
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
Ergänzungen
Bis zum Ende
Allein machen sie dich ein,
schmeissen sie dich raus, lachen sie dich aus,
und wenn du was dagegen machst,
sperr'n se dich in den nächsten Knast.
Refrain:
Und alles, was du da noch sagen kannst,
ist: "Das ist 'n ganz schöner Hammer, ey Mann!"
Zu zweit, zu dritt, zu viern,
wird auch nix and'res passiern.
Sie werden ihre Knüppel hol'n
und uns ganz schön das Kreuz versohlen.
Refrain...
Zu hundert oder tausend kriegen sie langsam Ohrensausen.
Sie werden zwar sagen, das ist nicht viel,
aber tausend sind auch kein Pappenstiel.
Und was nicht ist, das kann noch werden.
Wir können uns ganz schnell vermehren.
In dem Land, in dem wir wohnen,
sind aber 'n paar Millionen.
Wenn wir uns erstmal einig sind,
weht, glaub ich, 'n ganz anderer Wind.
Dann werden se nicht mehr lachen,
sondern sich auf die Socken machen.
Auf die Bahamas oder ins Tessin,
der Teufel weiß am besten, wohin.
7x Und du weißt, das wird passieren,
wenn wir uns organisieren.
äh
doofkopf gorelord
solidarität und viel kraft an alle, die sich immer noch juristisch mit genua rumschlagen müssen. ich war auch dort und auch wenn vielleicht die deutsche soli-bewegung (mittlerweile) alles andere als kraftvoll ist, habe ich meine erlebnisse dort nicht vergessen. gerade in diesen tagen beschäftigt mich das erlebte umso mehr, deshalb finde ich es gut, wenn leute hier noch mal vor allem an die geschehnisse in der diaz-schule erinnern. es gäbe noch viele andere sachen, die eine ähnliche betrachtung wert wären...
Emotionen
Fight the order, fight the nation
Genua muss präsent bleiben
"Allein machen sie dich ein"
Dies hindert mich aber nicht es trotzdem zu hören und zu singen.
Also hat Gorelord zum Teil schon recht, hätte sich aber vor einem solchen Posting besser informieren sollen !
Ps: Auf der Seite www.riolyrics.de befinden sich alle Texte der Scherben- und Rio-Songs + Anmerkungen.
Ach so
UNITED AND STRONG
wir werden uns nicht beugen!
lasst uns diesen wahnsinn stoppen!
wir sind KREaktiv!!!
gegen den konsum terrorismus!
für die eine zukunft!
gegen die regeln der korrupten staaten die nur profit maximierung für die eigende wirtschaft im sinn haben.
für eine freie herrschaftslose welt in der der mensch mehr zählt als geld.
dafür loht es sich zu leben und zu kämpfen!
gegen konformismus!