Kundgebung an der ZAST Jena-Forst
Am Montag, dem 4. Tag des Grenzcamps, fand eine Kundgebung vor der Zentralen Aufnahmestelle (ZAST) für Asylbewerber in Jena-Forst statt. 150 bis 200 Leute waren da.
Die ZAST liegt mitten im Wald einige Kilometer von der Stadt entfernt. Öffentliche Vekehrsmittel sind nicht vorhanden. Zwischen 150 und 200 Leuten fanden sich zu einer Kundgebung vor den Toren des Lagers ein. Ein Besuch wie gestern in Markersdorf war nicht möglich. Es war viel Polizei vor Ort, blieb jedoch die gesamte Zeit hinter dem Zaun in Bereitschaft und kam nicht zum Einsatz. Die Stimmung war im Vergleich zu Markersdorf etwas gelangweilter. Richtig Stimmung wollte nicht aufkommen.
Etliche Transparente wurden aufgehängt und Redebeiträgen in vielen Sprachen gehalten. Ein Flüchtling berichtete von seinen Erfahrungen in dem Lager, ein anderer beschrieb warum er gezwungen war nach Deutschland zu kommen. Die Flüchtlinge konnten die ZAST verlassen. Viele trauten sich jedoch nicht und standen hintem dem Zaun.
Nach 2,5 Stunden neigte sich die Kundgebung ihrem Ende zu. Eine kleine Rauchbombe auf der Mauer des Lagers schaffte auch keine Stimmung mehr.
Woomera ist schwer zu übertreffen.

Das wohl versteckteste Bundesamt - mitten im Wald. Selbst der BND in Pullach oder das Bundesamt für Verfassungsschutz sind leichter zu finden.

Der Vorhof zwischen zwei Toren. Viel Polizei, einige Flüchtlinge, die Leiterin der ZAST (seit 10 Jahren, jeden Tag 200 km zur Arbeit und Freude dran) sowie ein Herr des Wachdienstes.

Hier kommt nicht jeder durch.

Die rotte Hütte im Hintergrund ist scheinbar eine Art Pförtnerhaus und läßt für den Rest des Lagers nichts gutes erahnen.

Hinter dem zweiten Zaun - bewacht von Polizei (oben) und Wachdienst (unten).

An Nato-Draht lassen sich Transparente aufhängen. Dabei immer schön vorsichtig sein.

Natürlich auch in die andere Richtung, damit die Flüchtlinge drinne wissen worum es geht.

In der Hoffnung, dass sie lange halten ....
Etliche Transparente wurden aufgehängt und Redebeiträgen in vielen Sprachen gehalten. Ein Flüchtling berichtete von seinen Erfahrungen in dem Lager, ein anderer beschrieb warum er gezwungen war nach Deutschland zu kommen. Die Flüchtlinge konnten die ZAST verlassen. Viele trauten sich jedoch nicht und standen hintem dem Zaun.
Nach 2,5 Stunden neigte sich die Kundgebung ihrem Ende zu. Eine kleine Rauchbombe auf der Mauer des Lagers schaffte auch keine Stimmung mehr.
Woomera ist schwer zu übertreffen.

Das wohl versteckteste Bundesamt - mitten im Wald. Selbst der BND in Pullach oder das Bundesamt für Verfassungsschutz sind leichter zu finden.

Der Vorhof zwischen zwei Toren. Viel Polizei, einige Flüchtlinge, die Leiterin der ZAST (seit 10 Jahren, jeden Tag 200 km zur Arbeit und Freude dran) sowie ein Herr des Wachdienstes.

Hier kommt nicht jeder durch.

Die rotte Hütte im Hintergrund ist scheinbar eine Art Pförtnerhaus und läßt für den Rest des Lagers nichts gutes erahnen.

Hinter dem zweiten Zaun - bewacht von Polizei (oben) und Wachdienst (unten).

An Nato-Draht lassen sich Transparente aufhängen. Dabei immer schön vorsichtig sein.

Natürlich auch in die andere Richtung, damit die Flüchtlinge drinne wissen worum es geht.

In der Hoffnung, dass sie lange halten ....
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Ergänzungen
Frage
Deutsche Spitzfindigkeit
Das Heim ist immen total runtergekommen, es stinkt, die Flüchtlingen sind z.T zu sechst in einem "Zimmer " untergebracht. Es ist angesichts der Isolation im Wald doppelt deprimierend, dort zu leben. Die Flüchtlinge kommen neu dort an, es sind die ersten Eindrücke, die sie von Deutschland haben.Es leben dort auch Kinder. Die medizinische Versorgung findet innerhalb 2 Stnden pro Tag statt. Wer später kommt oder in der Nacht krank wir, was ja besonders bei Kleinkindern häüfiger vorkommen soll, hast du halt Pech gehabt, "nachts kommt kein Arzt".
Flüchtlinge berichteten von Willkür des Personals, von Prügeln der Wachleute bei "Fehlern" bis zu Vorenthalten bestimmter Nahrung, von der sie nie etwas sehen wie z.B. Eistee, die nicht den Weg von der Küche in die essensausgabestelle findet, sondern vom Personal verbraucht wird. Das Essen ist rationiert. Wer zu seinen 4 Scheiben Käse beispielsweise noch eine will, muss dafür pro Sück 15 Cent berappen. Wer dabei erwischt wird, ein Handy zu bezitzen, muss 5 Euro pro Monat fürs Laden zahlen ( bei 40 Euro im Monat)usw .... Das Heim ist anscheinend in der Nazizeit ein Wohnknast für ZwangsarbeiterInnen gewesen...