Nazis besuchen Grenzcamp

aa 15.07.2002 21:32 Themen: Antifa Antirassismus
In der Nacht von Samstag auf Sonntag machte eine Gruppe von ca. 20 Nazis einen kurzen Besuch beim 5. Antirassistischen Grenzcamp in Jena. Ihr Aufenthalt war jedoch nur sehr kurz. Es kam zu "Kollateralschäden".
Peinlichkeit Nummer 1 für die Polizei: Eine mit Knüppeln bewaffnete 20-köpfige Gruppe Nazis konnte sich von ihr unbemerkt dem Camp nähern, obwohl sie alle Zuwege zum Camp überwacht. Peinlichkeit Nummer 2: Während die Nazis durch eine kurze Auseinandersetzung vertrieben wurden näherte sich dem geschehen ein ziviles Polizeifahrzeug, gab sich aber nicht als Polizei zu erkennen. In der Annahme, dass weitere Nazis kommen würden verlor das Auto seine Windschutzscheibe. In Zeitungen ist nur zu lesen, dass der Sachschaden am Auto 1500 Euro betragen würde. Die Nazis werden in den Artikeln nicht erwähnt.
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Ergänzungen

Unwort!

linguist 15.07.2002 - 22:20
übermehmt bitte nicht die unmenschliche sprache der propaganda. "Kollateralschäden" bitte immer nur in anführungszeichen...

dein wunsch ist befehl

k. duden 15.07.2002 - 22:39

das sagt die zeitung am dienstag

otz-rocker 16.07.2002 - 00:34
 http://www.otz.de/otz/otz.jena.volltext.php?id=152796&zulieferer=otz&rubrik=Stadt&kategorie=LOK®ion=Jena

Auseinandersetzung mit Rechten am Grenzcamp

Jena (OTZ/F.D.). In der Nacht zum Sonnabend ist es zu einer Auseinandersetzung zwischen Teilnehmern des Grenzcamps am Jenzigweg und mehreren Personen der rechten Szene gekommen. Letztere hätten unmittelbar am Gelände des Camps provoziert, was von Teilnehmern des Camps als eine Gefahrensituation eingeschätzt wurde.

"Trotz der vielen Polizeistreifen und der Dauerüberwachung des Camps konnten die Neonazis bis fast zu den Zelten vordringen", äußerte sich die Sprecherin des Camps Hanna Schuster besorgt über die Attacke. Die "mit Knüppeln bewaffneten Schläger" seien jedoch vertrieben worden. Der Polizei liegt eine Anzeige aus dem rechten Personenkreis wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Raub vor. Klärungsbedürftig sei aus Sicht des Camps, warum die Polizei nach dem Vorfall lediglich mit einem Zivilfahrzeug anrückte, das daraufhin, wie bereits berichtet, irrtümlich den rechten Angreifern zugerechnet und beschädigt worden sei. Der Täter soll 20 bis 25 Jahre, ca. 1,80 Meter groß und schlank sein sowie rot gefärbte Haare mit Irokesenschnitt haben. Bekleidet war er mit schwarzen Lederjacke mit silberfarbenen Nieten und dunklem T-Shirt. Ebenfalls in der Nacht zum Sonntag sei nahe des Grenzcamps ein PKW Peugeot beschädigt worden, der stadtauswärts in Richtung Karl-Liebknecht-Straße fuhr.

den kenn ich

pele 16.07.2002 - 00:54
den mit dme roten iro hab ich letztens noch in unterdudenbach gesehen. der hat auch schleyer und ponto auf dem gewissen. aber hatte der nicht grüne haare?

jau, den hab ich auch schon gesehn

- 16.07.2002 - 01:26
vielleicht sollt mensch die personenbeschreibung auch noch bei nadir und linke seite posten! und habt ihr die nummer von der zustaendigen polizeidienststelle?

Scheiße, jetzt ham se mich!

16.07.2002 - 02:27
Hat jemand n Töpfchen Directions für mich, damit ich meinen Iro noch schnell umfärben kann???

Roter Iro ?

Bseotter 16.07.2002 - 05:02
wars der mit dem nietengürtel und dem Exploited Aufnäher auf der LEder jacke ?

Na da wird die wahl verdammt eng ;)

Täter

Zeuge 16.07.2002 - 09:12
Der hatte einen Ohring. Hab' ich genau gesehen!

Peinlichkeit?

? 16.07.2002 - 12:58
Das mit den Nazis halte ich nicht für Peinlichkeit. So wie die Bullen drauf sind, würden mich Absprachen mit den Nazis bicht wundern. Schliesslich sind das die Südstaaten!

piercing

noch ein zeuge 16.07.2002 - 13:13
ich hab´s genau gesehen. der böse hatte auch ein nieren-piercing (an der linken niere).

Juergen 16.07.2002 - 14:24
Bissle Gelaendespiele gehoeren doch zu jedem
Zeltlager, so kenn ich das zu mindestens.

Dummblubber? Kann ich auch...

Punxatan 16.07.2002 - 14:36
schwarze lederjacke mit silberfarbenen nieten? na, das war bestimmt kein echtes silber, sowas können die sich doch gar nicht leisten...

darum peinlich

16.07.2002 - 19:32
der vorfall ist in sofern für die polizei peinlich, dass sie ihr aufgebot und ihre anwesenheit auch immer wieder damit rechtfertigt, dass sie ja für die sicherheit der teilnehmer des camps zu sorgen hätte.

wenn ihr das echt wichtig wäre, dann hätte sie das gewitter und den regen der hier gerade niedergeht schon lange unterbunden.

19.07.2002 - 18:27
so ein camp kann gut alleine für die nötige sicherheit sorgen, insbesondere vor den bfe-hooligans (beweissicherungs und festnahmeeinheiten). denen ist es allerdings egal mit wem sie sich prügeln, die werden kaum absprachen mit den nazis treffen, ich denke sie prügeln sich auch gerne mit nazis.

bfe und die kontrollen

heiko 19.07.2002 - 19:04
.... am donnerstag wollten ich und zwei kumpels in die innenstadt vom camp aus, mir wurde schon anders bzw. war mir in diesem moment klar, wo wir an einem grünen auto vorbeiliefen, welches an uns vorbeifuhr und die lieben bfeler uns angestrengt anschauten, dass es keine zehn minuten vergehen würden, bis sie uns kontrollieren würden. dies passierte dann auch, die dauer betrug zwanzig minuten , von sinnlosen argumenten der bfeler abgesehen finde ich es trotzdem erwähnenswert, dass während der kontrolle ein mann auf einem fahrrad vorbeifuhr, die rechte hand erhob und sagte: " scheiss zeckenpack". natürlich hatten die lieben bfeler dies auch gesehen und gehört, allerdings war dies nur ein freundliches grüßen ihrer person von einem lieben mitbürger, welcher ordentlich angezogen usw. war. weiter muss ich dazu nichts sagen ... kampf dem faschismus ...