Kein Sommer Für Bornstedt (bilder)
am samstag den 13. juli 02 versammelten sich am luisenplatz laut orb 250 leute um gegen die rassistische bürgerhetze in dem kleinem deutschem dorf bornstedt zu demonstrieren.
es schlossen sich der demo auch ein paar leute an die mit einem gespann von 4 flaggen (USA, Sowjetunion, Frankreich, Union Jack)ihrgendetwas symboliesieren wollten...
kamm irgendwie nicht so an...
ansonsten war die stümmung eigentlich sehr entspannt und locker
die demo endete dann am platz der einheit.
so nur eine kurze einschätzung es wird bald noch einen richtigen artikel geben
die demo wurde organisiert von:
AAPO, Kampagne gegen Wehrpflicht und Zwangsdienste, Progress, Antira Org Potsdam, AG Antirassismus
es schlossen sich der demo auch ein paar leute an die mit einem gespann von 4 flaggen (USA, Sowjetunion, Frankreich, Union Jack)ihrgendetwas symboliesieren wollten...
kamm irgendwie nicht so an...
ansonsten war die stümmung eigentlich sehr entspannt und locker
die demo endete dann am platz der einheit.
so nur eine kurze einschätzung es wird bald noch einen richtigen artikel geben
die demo wurde organisiert von:
AAPO, Kampagne gegen Wehrpflicht und Zwangsdienste, Progress, Antira Org Potsdam, AG Antirassismus
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Frankreich
mh
???
Ich weiß nicht, ob euch Orte wie Tschetchenien, Afganisthan, Vietnam, Algerien, Indien und Südafrika etwas sagen, aber wenn es die Politik der Staaten, deren Fahnen die Bekloppten da mitgeschleppt haben nicht gäbe, dann gäbe es erheblich weniger Fluchtgründe auf dieser Welt. Dass diese Spinner bei eurer Demo nicht mit blauen Flecken rausgeflogen sind, sollte euch nicht nur peinlich sein - es sagt auch ein Haufen über euren politischen Horizont - naja, Hauptsache ihr fühlt euch als die "Guten", wenn ihr nett für arme Flüchtlinglinge demonstriert, wa? Ich könnte echt kotzen über so viel Blödheit & Naivität!
also...
Völlig durchgeknallt!
Vielleicht einmal denken, bevor mensch andere Menschen anpinkelt. Erst das eigene Häuschen "sauber halten", als anderen den Sommer versauen.
Rechts um
Wenn Antideutsche zu sehr hassen: Wo bleibt die Antifa, wenn Oriana Fallaci Europa retten möchte?
Peter Nowak
»Ich finde es beschämend, daß so viele Italiener, so viele Europäer sich zu Vasallen des Herrn Arafat machen (...) Diese Null, die dank der Gelder der saudischen Königsfamilie den Dauer-Mussolini gibt und der in seinem Größenwahn glaubt, als der George Washington Palästinas in die Geschichte einzugehen. Dieser Halbanalphabet, der, wenn man ihn interviewt, nicht in der Lage ist, einen kompletten Satz, geschweige denn eine sinnvolle Aussage fertig zu bringen (...) Dieser Pseudo- Guerillero, der wie Pinochet immer nur Uniform und niemals Zivil trägt, und der dessen ungeachtet noch niemals an einem Gefecht teilgenommen hat. Er ließ immer und läßt noch Krieg führen. Nicht zuletzt gegen die armen Seelen, die an ihn glauben. Dieser pompöse Stümper, der sich in der Rolle des Staatsoberhaupts gefällt, ließ die Verhandlungen von Camp David scheitern, die Clinton-Initiative: Nein-Nein-Jerusalem-das-ich will-alles-haben-für mich. Dieser notorische Lügner, den ein Hauch von Glaubwürdigkeit nur dann umgibt, wenn er (im Privaten) Israel das Existenzrecht bestreitet (...) Dieser ewige Terrorist, der sich nur auf Terrorismus versteht, der damals, als ich ihn interviewte, RAF-Terroristen ausbildete. (...)«
Wer könnte erraten, wo dieser Text zuerst auf deutsch publiziert wurde? In der FAZ, im Bayernkurier oder in der Jungen Freiheit? Ganz falsch: In der aktuellen Ausgabe des antideutschen Zirkulars Bahamas sind diese Tiraden erstmals auf Deutsch zu lesen. Es ist ein Nachdruck aus dem rechten italienischen Magazin Panorama. Verfasserin ist die italienische Journalistin Oriana Fallaci. In den siebziger Jahren war sie eine bekannte Journalistin, die für ihre tabulosen Interviews mit Prominenten in der ganzen Welt bekannt war. Unter anderem hatte sie damals Scharon und Arafat befragt. Sie war wohl auch die einzige Frau, die Khomeini vor das Mikrofon bekam.
Danach wurde es still um die Fallaci, die sich immer mehr in den USA aufhielt. Mit ihrem jüngsten Buch »La rabbia et l'orgoglio« (»Die Wut und der Stolz«), das unter dem Eindruck der Anschläge in den USA geschrieben wurde, hat sie sich mit einem Paukenschlag zurückgemeldet. Gegen dieses Buch ist der in Bahamas nachgedruckte Text noch direkt liberal. In »La rabbia et l'orgoglio« läßt die Autorin ihrem Haß auf Flüchtlinge und Einwanderer freien Lauf. Da überfluten Muslime Europa »und vermehren sich wie Ratten«. Doch Fallaci weiß, wie man mit diesen Menschen umgehen soll: »In Reih und Glied stellen, zu einem Hafen oder Flughafen schaffen und zurückschicken«. Sie bekennt auch, daß sie selber ein Protestzelt, in dem somalische Flüchtlinge gegen ihre Illegalisierung in der Innenstadt von Florenz protestierten, in Brand gesteckt hätte, wenn nicht die Behörden mit einer Räumung zuvorgekommen wären.
Auch auf die Europäische Union ist die Autorin nicht gut zu sprechen, weil sie Italien Kultur, Sprache und Identität rauben würde. Alles klassische Themen der Rechten, die wohl nicht wenige der über eine Million Käufer dieses Pamphlets allein in Italien ausmachen dürften. Wenn in dem Buch Italiens Regierungschef Berlusconi kritisiert wird, dann von rechts. So wirft sie ihm vor, seine Bemerkung von der angeblichen Überlegenheit der abendländischen Kultur nach heftigen Protesten zurückgenommen zu haben.
Im August soll das Buch auch auf deutsch erscheinen. Eigentlich müßte die antifaschistische Linke schon in Abwehrstellung gegangen sein. Doch bisher ist davon nichts zu hören. So gab es bisher auch keine wahrnehmbaren Proteste, daß ausgerechnet Bahamas Fallaci bedingungslos verteidigt. Wenn der Verteidigungsminister »wegen Auschwitz« auf dem Balkan Krieg führt, kann man Hetze gegen Flüchtlinge eben auch mit antifaschistischer Entschlossenheit begründen. In Frankreich dagegen wollte die der jüdischen Community nahestehende Liga gegen Rassismus und Antisemitismus gemeinsam mit zwei weiteren Antirassismusorganisationen den Vertrieb des Buches per einstweiliger Verfügung untersagen. Die Pariser Richter mochten allerdings nicht im Eilverfahren entscheiden. Bis zur Eröffnung des Hauptverfahrens im Juli zumindest wird das Buch auf dem Markt bleiben. Die Kläger und ihre Anwälte vergleichen Fallacis Buch mit der antisemitischen Massenliteratur der 30er Jahre.
[Junge Welt vom 13.7.2002]
burn the flag
USSR RoolZ
Auserdem kann man die Sowjetunion nicht als Stalinistisch bezeichenen, und ich finde die Aktion mit der Sowj. Flage richtig fein!
Hallo, Hallo
keiner der FahnenträgerInnen(hier) zu anderen Anlässen (irgend)eine Nationalfahne tragen würde. Schon gar nicht die
US-Flagge. Da müsstet Ihr aber mehr Kenntnisse lokaler Gewohnheiten oder aber einen weniger dogmatischen Verstand haben. Ansonsten sind Natinalstaaten natürlich scheisse, und Flaggen tragen bescheuert. Hier/so wars durchaus ok.
Erstickt an euren Fahnen.
Nach kurzem Nachdenken die Bedeutung der Fahnen kapiert.
Ein mal um die Ecke. Schon schlau, die Antigermanen.
Aber wenn man die Bilder so sieht...
sorgen die fahnenschwenkenden Menschen dafür dass die Demo lächerlich wirkt, ein wenig wie eine Sportveranstaltung und die Cheerleader tragen die Fahnen der beteiligten Nationen.
Mit Stolz und Beliebigkeit.
Klar steht die Aktion im Kontext der Demo, gegen die stumpfdeutschen Alltagsrassismus-Mob-Menschen......
Suggerierend dass "die" Deutschen Bomben auf den Kopf brauchen. Und ihr zu diesen Deutschen nicht gehört. Zu "den Deutschen".....und ihr als weisse Mittelstandskids, in Deutschland von deutschen Eltern sozialisiert und bald in deutschen Jobs als deutsche Akademiker viel deutsches Geld verdienend ...als Gegenbild zu diesem nicht existierenden plump-konstruiertem Bild eines Täterkollektivs???
Und super, die Vergewaltigungen der Sowjetarmee.
Aber klar, waren ja nur Nazifrauen und das ´hatte alles
nix mit Patriarchat zu tun. War voll der Antifaschismus.
Und Stalin war Rätekommunist.
Und die USA, die deutschen Top-Nazi-Kräfte aufnehmend, um im Wettlauf mit der UDSSR irgendwas zu gewinnen.
Bau uns Raketen lieber Herr von Braun. Voll die Nation von Antifaschisten die USA. Daher auch die 45 inoffiziellen Kriege und Massaker dieser "Hort-der-Freiheit-Nation."
Die farbigen Menschen an den Galgen der Südstaatenamerikaner waren Nazis oder??
Die Algerier-abschlachtende französische Nation.
Die Inder-killende englische Nation.
NeeNee.
Alles Nationalstaaten. Alle inakzeptabel. Alles kapitalistische, rassistische únd patriarchale Staaten und Gesellschaften. Seit anbeginn.
Für 1945: Danke. Tausendmal. Und natürlich: Deutschland verrecke.
Aber genauso: Sowjetunion/Russland, USA, Frankreich und England verrecke. Darunter geht gar nix und ist falsch und unvollständig.
Ihr antideutschen Elfenbeintürmler seid ekelhaft, wie ihr euch in eurer vermeintlichen Reinheit suhlt und Politik mit Provokation verwechselt.
Werdet Professoren in den USA, baut euch Häuser und haltet ansonsten die Fresse. Wenigstens von Zeit zu Zeit.
Nie wieder Deutschland.
Nie wieder Antideutsche.
Chance 2002
Deshalb hier nochmal die Highlights:
Die ersten stürzen sich gleich mit entlarvender Geste auf die Israelfahne.
Dann geht's weiter:
"imperialisten pack ... an der nächst gelegenen Psychatrie abgeben"
"Dass diese Spinner (...) nicht mit blauen Flecken rausgeflogen sind, sollte euch nicht nur peinlich sein - es sagt auch ein Haufen über euren politischen Horizont - naja, Hauptsache ihr fühlt euch als die "Guten", wenn ihr nett für arme Flüchtlinglinge demonstriert, wa? Ich könnte echt kotzen über so viel Blödheit & Naivität!"
"Erst das eigene Häuschen "sauber halten", als anderen den Sommer versauen"
"müßte die antifaschistische Linke schon in Abwehrstellung gegangen sein"
"im ersten block direkt hinter dem leittransparent"
"kann man die Sowjetunion nicht als Stalinistisch bezeichenen"
"Ihr antideutschen Elfenbeintürmler seid ekelhaft, wie ihr euch in eurer vermeintlichen Reinheit suhlt und Politik mit Provokation verwechselt."
Es ist ja so schön, sich mit Euch zu unterhalten.
Danke!
Langsam kommt es mir so vor, als ob die Kommentatoren hier ständig ohne vorheriges Nachdenken die Finger auf die Tastatur prügeln lassen.
Da machen 250 Leute ne Demo mit vollkommen zustimmungswürdiger Aussage und was macht Ihr?
schilys vollstrecker
anders wäre es, wenn ein flüchtling freiwillig in einen solchen ort zieht und angegriffen wird. dann wäre die demo mit dieser aussage richtig. so aber schießt man sich in gutmenschenmanier auf die bevölkerung ein und die rassistische regierungspolitik gerät aus den blickfeld. denn, was ist rassistischer? menschen von seiten der regierung zwangsweise in die orte zu stecken oder menschen, die sich sicher aus den falschen, weil rassistischen gründen dagegen wehren. andererseits ist es positiv, dass sie sich nicht einfach von der regierung alles vorsetzen lassen. da ja auch die flüchtlinge gar nicht freiwillig in den ort wollen, könnte man doch eher zusammenkämpfen,gegen staatliche rassistische flüchtlingspolitik.
@lotta continua
davon mal abgesehen dass ich an Fahnen ersticken soll, und wahrscheinlich lediglich wegen der Israelfahne ins Lager der BaHamas/Antideutschen sortiert wurde. (Letztere Fahne ist übrigens auch bei Heimspielen des SV Babelsberg 03 zu sehen, als (eine) Antwort auf dämliche Nazisprüche von sogenannten Gästefans. Sie erfüllt dort also einen ähnlichen Zweck wie in diesem Fall.) ----
Am merkwürdigsten finde ich jedoch diese Erklärung:------- "....und ihr als weisse Mittelstandskids, in Deutschland von deutschen Eltern sozialisiert und bald in deutschen Jobs als deutsche Akademiker viel deutsches Geld verdienend ..."
---Hmmmh.----Ich spar mir da weitere Kommentare und gebe als
Erwiderung einfach einen Satz aus einem Leserbrief unseres
CDU-Chefs, Herrn Kapuste, vom Vortag der Demo wieder.:-----
"... Es werden am Samstag vor allem Leute demonstrieren,
die wenig oder gar keine Steuern zahlen, im Gegensatz zu den
Anwohnern in Bornstedt..." ----- Na da haut doch irgendwas in der Argumentation nicht ganz hin?! ....................................Aber bitte jetzt nicht
wieder alles falsch verstehen WOLLEN! ;)
@ steff
nicht mit der Realität in Einklang bringen lassen?!!!
Da muss mensch sich ja eigene Gedanken machen, ts,ts,ts.
@ Deutsch, deutscher, noch deutscher!
Daß aber Kritik an Frau Fallaci ausgerechnet von Herrn Nowak in der jungen Welt formuliert wird, entbehrt nicht einer gewissen Komik. Die junge Welt hat selbst Interviewpartner, die sie heute verschämt mit dem Mantel des Schweigens bedeckt. Hier ein Beispiel:
Wie sagtest Du so schön? "Erst das eigene Häuschen 'sauber halten', als anderen den Sommer versauen."
Und die Fahnen auf der Demo - das ist in etwa so, als hätten Anfang Mai auf der Kundgebung gegen das Walser-Schröder-Treffen ein Anti-Lufthansa-Transpa oder irgendetwas anderes mit flüchtlingspolitischem Bezug angebracht. Kann man machen, aber ich finde kontextbezogene und selbsterklärende Aktionen sinnvoller.
Das einzig bemerkenswerte an der Aktion ist, daß sie die Unterschiedlichkeit der Reaktionen aufzeigt: Während ein Intifada-Wimpel an einer schwarzen Fahne, von einer ebenso kleinen Teilnehmergruppe auf der Friedrichshainer Häuserdemo am 29.6. zur Schau gestellt, lediglich für Kopfschütteln und Unverständnis sorgte, und zur Folge hatte, daß niemand außer dieser Kleingruppe unter besagter Fahne gehen wollte, gibt es im umgekehrten Fall noch aufgeregte Reaktionen.
@fragender: Gemeinsam kämpfen
@fragender
Abgrenzen jetzt!
@Delgado
...bin dafür ein Demonstration für die Deportation aller 4 Millionen (deutschen) Arbeitslosen zu machen. Die können in Sibirien eine neue Existenz aufbauen.
vorsicht! infoWar
Nie wieder Potsdam
@aufmerksamer leser
lass deine lächerlichen unterstellungen einfach sein, ich habe mit den anderen postings nichts zu tun und bin bestimmt auch nicht anti-israel (eher das gegenteil), aber ich muss mein posting nicht gleich mit "lang lebe israel" o.ä. beenden damit auch so langsam tickende menschen wie du es sofort verstehen....
auf den Bahamas wird kein Fußball gespielt
halte bitte unseren svb 03 aus dieser ganzen bescheuerten disskusion raus. das auf "juden berlin" zeitweise eine israelische fahne hochgehalten wurde ist richtig aber mit der neuen israelischen politik völlig unakzeptabel und hat auch nicht das geringste mit der babelsberger-fanszene zu tun. ansonsten verbietet sich dies, aus respekt zu unserem neuen palestinensischen Stürmerstar von selbst.
und nochmal fahne schwenken ist geil, aber blau-weiß müssen sie sein und Babelsberg 03 muß drauf stehen.
Ihr vervechselt da was!!!
da dies aber nur von wenigen aufrufer gruppen getahen wurde und andere gruppen das ihn nachbereitung klären wollten blieben die fahnen leider...
die demo war gut!
leider das es immer spinner gibt die nix anderes zu tuhen haben als auf kosten anderer ihre kranken ideen durchzusetzen!
schade schade schade!!!
in einer demo steckt eine menge arbeit und die wird dann von denn leuten zerstört.
hoffentlich gibt es das nächste mal keine discusion in den eigenen reihen ob mensch sich seine demo "entstellen" lassen sollte oder nicht!
hallo bernd,
haben die Bahamas ihre Bewerbung um die Teilnahme lediglich zurückgezogen. Sie hätten sonst in der ersten Qualifikationsrunde gegen St. Kitts &Nevis gespielt. Es gibt
also Fussball auf den B.------------------------"... das auf "juden berlin" zeitweise eine israelische fahne hochgehalten wurde ist richtig, aber...",== Na eben, auf dümmste verbale Provokationen wurde in der gleichen Weise reagiert. Mehr habe ich nicht geschrieben. ----------------"... ist richtig aber mit der neuen israelischen politik völlig unakzeptabel...",== Wo bitte ist denn ein GRUNDLEGENDER Unterschied zwischen "alter" und "neuer" israelischer Politik????? (Bitte mehr als die höhere Zahl an Getöteten als Argument anführen.)--------------"...und hat auch nicht das geringste mit der babelsberger-fanszene zu tun..."== Das hat auch niemand behauptet.----------------"...ansonsten verbietet sich dies, aus respekt zu unserem neuen palestinensischen Stürmerstar von selbst..."=====??????????????????????????--------"...und nochmal fahne schwenken ist geil, aber blau-weiß müssen sie sein und Babelsberg 03 muß drauf stehen..."=============== ersetze doch mal die Farbe mit 3 Pünktchen, tue dasselbe mit B. 03.....Dann bitte 3 Sekunden nachdenken.... Dann erkläre mir nochmal deine Meinung zu Nationalstaaten, Fahnen, Fussball usw. -----------------Überhaupt scheinen einige nicht den Unterschied zwischen dem Versuch Dritten irgendwelche Handlungen erklären zu wollen, und einem vermeintlichen gutheissen dieser Handlungen durch den Erklärenden selbst, erkennen zu können. Aber wie bereits aus der sogenannten Pisastudie
zu entnehmen war, ist es mit der Lesekompetenz in Dumpfland nicht so gut bestellt. (mit Lesekompetenz war in diesem Zusammenhang die Fähigkeit von Schülern gemeint, Texte nicht nur lesen zu können, sondern Ihren Inhalt auch zu begreifen.
Hmmhmhm
Gibt einen Zusammenhang hiermit?
An Javier S und M
Zu Karsli nur so viel. Die NS-Vergleiche des arabischen Nationalisten Karsli in Bezug auf Israel sind zu kritisieren. Aber die hatte er zum Zeitpunkt des Intervies noch nicht geäußert und spielen deshalb im Interview auch keine Rolle. Hätte ich das Interview danach geführt, hätte ich meine Fragen auch darauf gerichtet, hätte ihn aber trotzdem interviewt. Im Gegensatz zu Möllemann, den ich nie interviewt hätte, weil ich der Meinung bin, dass einen rechten Populisten keinen Raum geboten werden sollte.
Im Unterschied zu Möllemann ist Karsli in den vergangenen Jahren als flüchtlingspolitischer Sprecher der NRW-Grünen durch sein Engagement für außereuropäische Flüchtlinge in Europa bekannt geworden, also dem Gegenteil von dem, was Fallaci in ihrem Text aussagt.
Zu M: Ich habe bei den Artikeln zur Indymedia-Auseinandersetzung um den Nahost-Konflikt meiner Meinung nach relativ objektiv, die unterschiedlichen Positionen in und um Indymedia wieder gegeben und im Indymedia-Beitrag mit Links vermerkt. Was das mit einer gegen Indymedia gerichteten Berichterstattung zu tun hat, ist mir schleierhaft. Das mit irgendwelchen politischen Etikettierungen gearbeitet wird und sogar offen unterstellt wird, ich wolle Indymedia schaden, ist nun ganz und gar nicht zu verstehen. Ich habe gerade nach den Polizei- Übergriffen in Genua, Indymedias positive Rolle in mehreren Artikeln hervorgehoben. Das schließt notwendige Kritik nicht aus, ich mal wie Thomas Ebermann den Begriff solidarische Kritik nicht, weil er schon einen Zwang zur Harmonie impliziert.
Ich kann nur sinngemäß wiederholen, was ich in einem Konkret-Artikel vom Mai 2002 über den Konflikt bei Indymedia-Schweiz geschrieben habe. In Zeiten politischer Bewegung hat Indymedia eine wichtige Rolle, in Zeiten der Flaute droht daraus ein alternativer Stammtisch zu werden nach dem Motto: "Jetzt mail I". Denn nicht alles, was ungefiltert von unten kommt, ist progressiv. In diesem Zusammenhang wiederhole ich noch einmal, was ich auf der Diskussion beim Festival des politischen Liedes gesagt habe und was M irgendwo zitierte: In Deutschland kann Basisdemokratie auch zum Nationalsozialismus führen. Das war neben seiner durchaus eine völkische Basisbewegung, bevor er von der Großindustrie unterstützt und letzlich an die Macht gebracht wurde. Die haben ihn ausgenutzt für ihre Zwecke aber nicht in der Retorte produziert. Dieses Beweihräuchern einer Bewegung von unten, da gebe ich den GenossInnen von FEPA (Für einen emanzipatorischen Antikapitalismus) recht, ist eine Position, die ich am Indymedia-Konzept kritisiere. Das hat aber nichts mit Stalinismus zu tun. Es gibt zwischen einer Beweihräucherung der Position von unten und einem autoritären Staatskonzept schließlich genügend andere Wege, die an anderer Stelle ausdiskutiert werden müßten.
Es ist auch ein grundlegendes Mißverständnis das Verfassen von Zeitungsartikeln, also die journalistische Arbeit mit dem Flugblattverfassen in Eins zu setzen. Man kann und muss auch Konzepte kritisieren können, denen man sich politisch näher sieht. Manchmal ist aber eine Position zwischen den Stühlen der unterschiedlichen Etikettierungen am sinnvollsten. Das irritiert alle, die mit diesem Etikettierungen arbeiten.
HIer kurz zur Antideutschtum. Als Kritik an einer Linken in Deutschland und der Verfaßtheit der deutschen Gesellschaft war es in den 90er Jahren sehr wichtig und für die Linke innovativ. Wenn es sich heute als Antiarabismus und Verteidiger imperialistischer Kriege geriet, ist es konsequent zu kritisieren. Schließlich waren ja gerade die Antideutschen in den 90er Jahren durch ihre konsequente Kritik auch an der Linken bekannt. Das muss sie selber auch mit einschließen. Das heißt nicht, die Antideutschen insgesamt zu verurteilen. Aber den Flügel, der eben heute einer Europa-Verteidigerin Fallaci Raum gibt. Das hat ja nichts mehr mit Antideutsch zu tun.
Ansonsten kann ich nur wiederholen, dass die Position zwischen den Stühlen der unterschiedlichen Dogmen zwar nicht immer der bequemste aber der politsch Innovativste und für linken politischen Journalismus allemal der Interesannteste ist. Denn linientreue Reportage und politische Korrektness in Zeilen sind meine Sache nicht.
@ gerd
fahnen?
@ P. Nowak
X-Berg.de
echt?
@ich
Bitte keine Gerüchte
Anders sieht es mit der Israel-Fahne aus. Bereits vor dem Beginn der Demo habe ich denjenigen, der sie mithatte darauf angesprochen, daß das keineswegs der Konsens der Demo sei. Nach wochenlangen Diskussionen sind wir zu einem fairen Kompromiß gekommen, der durch die Einzelaktion unterlaufen wurde.
Dennoch denke ich, daß es richtig war, die Fahne nicht gewaltsam zu entfernen, weil dies einerseits eine ebenso platte politische Äußerung gewesen wäre und außerdem das öffentliche Bild der Demo stark beeinträchtigt hätte. In Potsdam stellt die Linke ein politische Größe dar und trägt daher auch Verantwortung für das äußere Erscheinungsbild.
Nun ist die Demo vorbei. Ihre Erfolge liegen auf der Hand: Während vor zwei Wochen noch diskutiert wurde, ob Asylbewerber wirklich krimineller als Deutsche sind, steht jetzt die Frage im Vordergrund, ob die BI zu Recht als rassistisch bezeichnet wurde.
Dieser Effekt wurde durch die Einzel(kind)aktion mit der Israelfahne gefährdet. Immerhin gingen ca. 30-40 Leute wieder nach Hause, weil sie nicht hinter der Fahne herrennen wollten. Andere blieben mit schlechter Stimmung nur aus Solidarität mit der Demo dabei - wie ich.
Wir haben ein Nachbereitungstreffen vereinbart, auf dem wir den Vorfall solidarisch besprechen wollen. Es ist wichtig, daß wir uns verbindlich verständigen, wie wir mit ähnlichen Situationen in Demos künftig umgehen. Es liegt auf der Hand, daß sich Leute, die wochenlang über den Charakter einer Demo streiten gegen derartige Aktionen schützen müssen. Andererseits muß auch ein Freiraum für eigene Meinungsäußerungen auf linken Demos bestehen. Wenn wir das nicht schaffen, können wir linke Demos in Potsdam (mit einem Potential von wenigen hundert Leuten) künftig kaum noch durchführen.
Ein Volksbelustiger
mehr Schule und weniger Pöbeln wäre echt angebracht. Ich finde es (a) richtig schön, dass (a) Menschen von Antifaschismus reden, (b) Israel-Fahnen am liebsten gewaltsam aus Demonstrationen entfernen lassen würden und (c) die Kombination der Flaggen von USA, GB, F und SU nicht als Zusammenhang deuten können!
Nach der Demonstration wurde unserer Gruppe (die Arschlöcher mit der Israel-Fahne) von einem Demonstrationsteilnehmer der Hitler-Gruß entgegengestreckt.
Kein Kommentar dazu...
>>> Gegen die die deutsche Verwertungs- und Vernichtungslogik! Kampf den deutschen Verhältnissen!
>>> Gegen Antisemitismus und Antizionismus - Solidarität mit Israel!
@Lutz
da fehlten fahnen!
@ Peter Nowak: Fallaci und Karsli
Du schreibst: "Die NS-Vergleiche des arabischen Nationalisten Karsli in Bezug auf Israel sind zu kritisieren. Aber die hatte er zum Zeitpunkt des Intervies noch nicht geäußert und spielen deshalb im Interview auch keine Rolle. Hätte ich das Interview danach geführt, hätte ich meine Fragen auch darauf gerichtet, hätte ihn aber trotzdem interviewt."
Die besagten Vergleiche datieren auf den 15.03. [
Du schreibst weiter: "Im Unterschied zu Möllemann ist Karsli in den vergangenen Jahren als flüchtlingspolitischer Sprecher der NRW-Grünen durch sein Engagement für außereuropäische Flüchtlinge in Europa bekannt geworden, also dem Gegenteil von dem, was Fallaci in ihrem Text aussagt."
Nicht nur das. Karsli ist auch für seine Irakreise zusammen mit dem sogar von der 'Welt' als Rechtsradikalen bezeichneten Alfred Mechtersheimer kritisiert worden. Nicht nur aktuell von Herrn Zülch von der GfbV, sondern auch schon im vergangenen Jahr aus Kreisen, Die Dir nicht gänzlich fremd sein dürften: der Kurden-Solidarität: [
Einen unverwechselbar linken Eindruck jedenfalls kannst Du durch das Interview bei Herrn Karsli nicht hinterlassen haben. Sonst hätter er nicht am 6. Mai dpa mitgeteilt: "Allerdings habe er nicht gewusst, dass es sich bei der «Jungen Freiheit» um eine rechtsextremistische Publikation handele, sagte Karsli. «Ich habe "Junge Welt" verstanden und dachte, dass ist ein Jugend-Magazin.»" [
Tja,
"Drogen und Sucht werden verantwortungslos verharmlost"
[14.07.2002 - 10:00 Uhr]
Hamburg (ots) - Scharf verurteilte der Vorsitzende der Partei
Rechtsstaatlicher Offensive und Spitzenkandidat bei der
Bundestagswahl Ronald Barnabas Schill die grüne Kampagne zur
Drogenlegalisierung: "Die Kampagne verharmlost gefährliche Drogen und
Suchtstrukturen. Cannabis ist eine anerkannte Einstiegsdroge. Neueste
Forschungen gehen davon aus, daß sie Schitzophrenie fördert und
auslöst." Wer weitere Rauschmittel in der Gesellschaft aus
mißverstandener Liberalität oder zum persönlichen Genuß legalisieren
wolle, handle verantwortungslos und schade der Gesellschaft. "Die EU
verbietet Tabakreklame und die GAL bewirbt alternative Drogen." faßte
Schill zusammen.
Schill griff auch die Vorsitzende der Grünen Claudia Roth scharf
an: "Nachdem sie sich stolz vor einem entsprechenden Plakat der
Grünen Jugend gezeigt hat, ist sie endgültig für Führungsaufgaben in
Politik und Gesellschaft disqualifiziert. Es ist unglaublich, daß
sich eine "Spitzenpolitikerin" vor dem Hintergrund der zahlreichen
Drogentoten im Straßenverkehr, dem Elend der Süchtigen in Großstädten
und des volkswirtschaftlichen Schadens durch Drogenmißbrauch für die
Legalisierung weiterer Rauschmittel einsetzt." Ronald Schill weiter:
"Vor dem Hintergrund dieser Kampagne fragt man sich, was im grünen
Wahlkampf als nächstes an berauschenden Forderungen kommt:
Cannabishändler als geplanter Ausbildungsberuf?"
Schill verwies im Zusammenhang mit dem von der Strafverfolgung
ausgenommenen Besitz von Cannabis darauf, daß jeder Kauf der Droge
die Kriminalität in Deutschland finanziere. "Jeder Dealer ist ein
Krimineller, egal ob er selber Konsument ist oder nicht. Jeder Käufer
sollte sich zumindest die Frage nach der moralischen Verantwortung
seiner Finanzierung der organisierten Drogenkriminalität in
Deutschland stellen."
ots Originaltext: Partei Rechtsstaatlicher Offensive
Keine USA-Fahne auf der Demo
Hingegen stand die Israelfahne allein für sich bzw. führte sogar zu mißverständlichen Interpretationen der anderen Fahnen.
Zum Symbolgehalt dieser Fahne habe ich mich überhaupt noch nicht geäußert. Ich halte auch eine simple Fahne auf einer Demo für zu platt, um eine vernünftige Meinung differenziert darzustellen. Das gilt übrigens nicht nur für die Israelfahne.
Ansonsten bleibe ich dabei: Wenn Leute wochenlang eine Demo vorbereiten, haben sie auch das Recht sicherzustellen,daß das beabsichtigte Erscheinungsbild öffentlich vermittelt werden kann.
Kein Sommer für Hohlköpfe
Viva la KarLie!!
@Lutz:
Verstehe ich es ehrlich gesagt nicht, dass Du vor diesem Podium den Bückling machst. Der Genosse mit der Israelfahne ist wohl allemal solidarischer mit den Organisator/inn/en und den Inhalten der Demonstration als die Verfasser/innen diverser Postings. Lass Dir den Erfolg, den die Demonstration darstellt, nicht durch solche kaputtmachen, die jeden Anlass für ihre antisemitischen Verlautbarungen nutzen werden.
Wer wegen einer Israelfahne auf einer Demonstration dieselbe verlässt bzw. die Organisator/inn/en mit unverhohlenem Hass beschimpft, für dessen politische "Position" muss das antijüdische Element wohl ziemlich grundlegend sein. Ob es nun un- oder als antizionistisches bzw. antiamerikanisches vermittelt einherkommt, ist an diesem Punkt eigentlich ziemlich egal. Tatsache ist nicht erst seit den Vorkommnissen in Bornstedt, dass der von Rassismus in Deutschland schweigen soll, der von Antisemtismus nicht reden will. Es mag von dem Genossen mit der Israelfahne wohl aus Sicht der Organisator/inn/en als politisch unklug erscheinen, die Demonstration als Plattform für eine Positionierung in diesem Konflikt zu nutzen, zumal diese in Form der Israelfahne den Bezug zu den Zielen der Demonstration nicht deutlich herausstellte. Solange es aber dazu kommt, dass (Links-)Deutsche Schaum vor dem Mund bekommen und ganz unorthodoxerweise selbst die Polizei auffordern, die Symbole zu entfernen, erscheint es notwendig, sich immer und immer wieder zu positionieren und abzugrenzen vom antiisraelischen Mainstream.
>>>Den rassistischen und antisemitischen Konsens angreifen. Kampf den deutschen Verhältnissen. Für den Kommunismus.
@javier
Was merkwürdig ist: Zu weniger brisanten Themen schreibt er dann richtig gute Artikel, dann muß man ihm lassen.
Kennt jemand von Euch Antideutsche?
...und Verfassungsschutz und Nazis klatschen Beifall!
Vielleicht solltet ihr alle mal darüber nachdenken, warum es Israel eigentlich gibt und wer denn quasi die "VerursacherInnen" dieses Staates sind. Vielleicht solltet ihr auch mal darüber nachdenken Euch zu informieren, bevor hier so ein Unfug verzapft wird. Bildung für alle!
Es ist so schön, immer wieder daran erinnert zu werden, dass Deutschland so gut wie homogen sturukturiert ist!
>>> KAMPF DEN DEUTSCHN VERHÄLTNISSEN!
>>> FÜR DEN KOSMOPOLITISCHEN KOMMUNISMUS!
>>> SOLIDARITÄT MIT ISRAEL!
@ich
Übrigens habe ich keine Profilneurose - zumindes finde ich ein solches Attest gerade nicht in meinen Krankenakten. Doie ist ja ziemlich dick, weil ich sowieso total irre, dumm und antideutsch bin. Jaja, die Antideutschen gehören in die Psychatrie. Die Beiträge haben ja alle so recht, die das meinen. Ich glaube ich lasse mich morgen einweisen...
Vielleicht sollte Mensch Juden auch in solche Einrichtung sperren... Die könnten ja ihre Profilneurose - denn nichts anderes ist der Staat Israel ja - zusammen mit den Antideutschen in einer Selbsthilfegruppe heilen.
Ballaballa? Nein, danke.
was soll ich dazu sagen
die "antideutschen" sind erledigt .
@ich
Warum bezeichnest Du Dich selbst als Antisemiten? Warum stellst Du Dich in die Ecke und versuchst von dort zu argumentieren. Da was Du hier äußerst, zeugt einfach nicht von Wissen - aber Argumente und Diskussionen bei indymedia... verhält sich ca. so wie Feuer und Wasser!
Das ist aber deutsch Normalität - Du wirst dort nicht herausbrechen! Kampf Deinen Verhältnissen, denn dies sind die deutschen...
Hab auch mal in P-dam gewohnt
Wer sich übrigens über die Fahnen beschwert, der hat Geschichte nicht verstanden. Die Fahnen sind neben der klaren antifaschistischen Aussage auch Provokation, um das deutsche Bürgertum in ihrem Nationalismus, der hier (in Dtl) immer als ein gesteigerter erscheint. Grund ist der verlorene zweite Weltkrieg, der tief im deutschen Bewußtsein verankert ist.
Nach 1989 sind die Deutschen aber wieder wer! Dem entgegenzutreten war 1989 schon richtig, als Gremliza in Konkret darum bat, amerikanische Soldaten mögen doch hier bleiben! Was Deutschland in seinem hegemonialen Wahn schon wieder alles unternommen hat...(wegen Auschwitz Belgrad bombardieren...). Man denke dann auch an die Äußerungen Schröders wegen deutscher Soldaten in Israel...
Die Fahnen treten dem entgegen, symbolisch. Das ist einfach nicht zu kritisieren, es sei denn, man ist für Deutschland!
@ Fahnenträger
wissen fehlt eher dir, wdenn sonst würdest du nicht in vorurteilen, beleidigungen und dieser primitiven parolensprache schreiben. aber so ist das wohl bei betonkopf-ideologen. alle anderen haben per definition unrecht. find ich ganz schön arm.
hmm
Solidarität mit Israel und dem Fahnenträger !!
Für die USA oder für Bornstedt?
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Es lässt sich alles offener diskutieren, wenn man sich bewußt wird, daß es sich im 2. Weltkrieg von Seiten der Alliierten nicht um einen "antifaschistischen Krieg" sondern um einen kapitalistischen handelte.
"Der Faschismus und der Krieg hatte einen Aufgabe im kapitalistischen Zeitalter zu erfüllen
Es ging den Aliierten zu keinem Zeitpunkt darum ging, „Deutschland vom Faschismus zu befreien“. Sonst hätten sie sich schon 1933 grundsätzlich anders verhalten müssen, denn die Errichtung der Diktatur, die Verfolgung politischer Gegner, die Judenverfolgung vollzogen sich öffentlich. Die Befreiung der Überlebenden der Konzentrationslager war ein glückliches, aber eben auch beiläufiges Ergebnis aliierter Kriegspolitik. Was die gegen das Deutsche Reich kämpfenden Soldaten glaubten – sie führen einen gerechten Krieg gegen eine barbarisches System -, entsprach nicht den Zielen ihrer politischen Führungen. [...] [...] 1914 bis nach `45 müssen als ein Zusammenhang begriffen werden, der durch die inneren und äußeren Zwänge um eine neue imperialistische Weltordnung geprägt ist. Der Faschismus in Deutschland/Italien/Spanien und der 2. Weltkrieg waren genauso wie der Stalinismus Gegenmittel gegen die revolutionären Bewegungen. Der Krieg war die Konfliktlösung, mit Hilfe der das Kapital seine politische Einheit international reorganisierte. Der sogenannte kalte Krieg nach `45, aber auch die Entspannungspolitik, war die Wahrung dieser Einheit." (aus einem Redebeitrag zur Demonstration anläßlich des Jahrestages der „Befreiung“ vom Faschismus in Rathenow – „Kritik“ des Antifaschismus – Mai 2000.)
Die Steinzeit das sind die anderen...
"Diese ließen sich nicht davon beeindrucken, dass auf dem sogenannten Sago-Gelände in der Michendorfer Chaussee mit der Errichtung eines Biotechnologieparks auch Arbeitsplätze entstehen werden, und selbst mit der nur provisorischen Neubelegung des Heimes die Zahl der Immigranten in Bornstedt ab- statt zunimmt." (aus dem Aufruf der AAPO zur Bornstedt-Demo)
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"Revolutionäre Thesen gegen den Antifaschismus" vom 19.04.2001:
1.
„Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen“ – dieser bekannte Horkheimer-Ausspruch ist in der autonomen Antifa-Bewegung zu einer allseits benutzten Phrase geworden, um den Antifaschismus abstrakt theoretisch zum Antikapitalismus zu „revolutionieren“.
Während damit theoretisch auf den inneren Zusammenhang von Faschismus und Kapitalismus hingewiesen werden soll, wird praktisch gegen eine imaginäre „faschistische Gefahr“ agiert, weil das nach 1945 wieder demokratisch organisierte kapitalistische System außen vorgelassen wird. Es wird nicht von den sozial-ökonomischen Verhältnissen des zu bekämpfenden kapitalistischen Systems ausgegangen, sondern von politischen Postulaten seiner Vertreter bzw. scheinbarer Gegner. Heute, wo die kapitalistische Offensive nach innen und außen von den Herrschenden mit antifaschistischer Ideologie legitimiert wird, stößt der scheinradikale Charakter der Antifa offensichtlich an Grenzen.
2.
„Ich betrachte das Nachleben des Nationalsozialismus in der Demokratie als potentiell bedrohlicher denn das Nachleben faschistischer Tendenzen gegen die Demokratie.“ In dieser 1959 von Adorno getroffenen Aussage wird ein dialektisches Verständnis der Einheit von Faschismus und Demokratie deutlicher. Diese Einheit besteht ihrer der Funktionalität für die Aufrechterhaltung kapitalistischer Herrschaft. Die ideologische Negierung der Klassen und die Integration der Individuen der Warengesellschaft in die staatlich gestiftete Gemeinschaft sind die Grundkonstanten der politischen Verkehrsformen des Kapitalismus. Die konkret-historisch erforderlichen Maßnahmen des Staates zur Herstellung dieser kapitalistischen Gemeinschaft bestimmen dessen politische Form: Faschismus, Demokratie...
3.
Der Faschismus war in den durch die Krise geschwächten Ländern eine Notwendigkeit, in denen es der außerordentlichen Gewalt von Bürgerkriegsformationen bedurfte, um eine starke staatliche Ordnung durchzusetzen. Die faschistische Ideologie diente der Zusammenfassung der verschiedenen sozialen Interessen für eine erneute kapitalistische Offensive. Das staatswirtschaftliche Kommando über divergierende Kapitalinteressen war notwendig, um künstlich die Akkumulation anzukurbeln. Die Kriegsfähigmachung war das notwendige Ziel der staatlich induzierten Produktion nichtreproduktiver Güter. Insofern waren Faschismus und Krieg unmittelbar verbunden.
Die historischen Beispiele Italien und Deutschland zeigen, daß der Faschismus nicht gegen, sondern durch die Demokratie an die Macht gekommen ist. Eine Grundvoraussetzung für seinen Sieg war die vorhergehende Niederschlagung der Arbeiterklasse. Die faschistischen Formationen konnten nicht aus eigener Kraft, sondern nur durch die massive Unterstützung von Staat und Kapital „siegen“.
4.
Der antifaschistische Kampf konnte den Sieg des Faschismus nicht verhindern. Im Namen der Verhinderung des „Schlimmsten“ sollte die Arbeiterklasse mit der Demokratie ausgesöhnt werden, die aber ihrerseits der für das Kapital notwendigen faschistischen Krisenlösung den Weg bahnte. „Wenn das Proletariat stark genug ist, um der Bourgeoisie seine Regierungswahl aufzuzwingen, warum soll es dann bei diesem Ziel halt machen und nicht seine eigenen zentralen Forderungen nach Zerstörung des kapitalistischen Staates durchsetzen?“ (Bilan, Mai 1934) Wenn das Proletariat aber nicht stark genug ist die Machtfrage zu stellen, dann muß es im Kampf für seine unmittelbaren Interessen diese Kraft entwickeln, anstatt verzweifelt aus einer Position der Schwäche heraus auf der Bühne bürgerlicher Politik zum Spielball eben dieser zu werden.
5.
Der Antifaschismus ist gegen die soziale Revolution gerichtet. Das breite Bündnis der Antifaschisten mit dem angeblich verhindert werden soll, daß der Kapitalismus faschistisch wird, erfordert die Aufgabe des revolutionären Klassenkampfes, der alleine die Kraft entwickeln kann, die kapitalistische Entwicklung von Krise und Krieg zu beenden. Die Volksfrontpolitik der Stalinisten im Zweiten Weltkrieg hatte die gleiche Funktion wie der Vaterlandsverteidigung der Sozialdemokratie im Ersten. Die Arbeiterklasse sollte zur Teilnahme am imperialistischen Krieg mobilisiert werden. Anstatt zur sozialen Revolution kam es nach dem Ende des Faschismus zur demokratischen Weiterführung des Kapitalismus – dafür brauchte das Kapital die Ideologie des Antifaschismus!
6.
Die fatalen Fehler der Antifaschistischen Mobilisierung und der Antiglobalisierungsproteste sind wesensgleich. Das Wesen des Antifaschismus besteht darin, dem Faschismus zu widerstehen, indem man die Demokratie verteidigt. Bei den Antiglobalisierungsprotesten werden Organisationen wie IWF und WTO oder transnationale Konzerne als Kapitalismus personifiziert. Auch diesen widersteht man, indem eine staatliche Regulierung gefordert und nach mehr Demokratie verlangt wird. Wenn man nach einer vollständigen Demokratie schreit, dann wird der Antagonismus Proletariat - Kapital, Kommunismus - Lohnverhältnis, Proletariat - Staat zurückgewiesen zugunsten eines Gegensatzes Demokratie - Faschismus oder Demokratie - Neoliberalismus, was dann als Quintessenz der revolutionären Perspektive dasteht.
7.
Revolutionäre Bewegung heißt auch zu begreifen, daß die Menschen das kapitalistische Verhältnis tagtäglich selber produzieren und reproduzieren, indem sie Lohnarbeiten, zur Schule gehen, Waren kaufen oder die Regeln und Normen beachten. Sie haben also auch die Macht sie abzuschaffen. Sicher werden sie auf subtile oder weniger versteckte Art und Weise gezwungen dieses zu tun, aber erst wenn sie sich vom kapitalistischen Lohnverhältnis und von jeglicher Form der staatlichen und demokratischen Vergesellschaftung befreit haben, sind Totalitarismus, Neoliberalismus - oder was auch immer - mit der Wurzel beseitigt.
8.
Eine Notwendigkeit für Revolutionäre ist es sich als diese zu organisieren, nicht aber in innerkapitalistische Konflikte einzugreifen. Die Aufgabe von RevolutionärInnen muß es sein, die Erfahrungen der vergangenen Revolten und Klassenkämpfe zu bewahren und weiterzutragen. In den, von den Menschen selbst angeeigneten/unabhängigen Kämpfen liegt die Chance zur Abschaffung der herrschenden Ausbeutungsverhältnisse.
Mehr zu diesen Thesen in der Zeitschrift „Aufbrechen!“ Nr.6
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