KOLUMBIEN, Gewerkschafter weiterhin im Visier von Rechtsextremen

poonal 27.06.2002 19:27 Themen: Repression Soziale Kämpfe
Gewerkschafter weiterhin im Visier von Rechtsextremen
(Bogotá, 12. Juni 2002, ac-Poonal).- In den ersten Tagen dieses Monats wurden fünf Gewerkschafter in verschiedenen Regionen des Landes
ermordet: Jhon Alvarez in Medellin, Provinz Antioquia von der
Textilarbeitergewerkschaft Sintratextil; Eduardo Vásquez Jiménez in
Santa Marta, Provinz Magdalena, er war Buchhalter der Gewerkschaft der
Elektrizitätsarbeiter Sintraelecol; Isaias Gómez Jaramillo in Medellin,
er war Mitglied der Lehrergewerkschaft Antioquias Adida; Jairo Ramos in
der Gemeinde Túquerres, Provinz Nariño, ebenfalls Mitglied von Sintraelecol; und Alberto Tukamoto, ein weiterer Gewerkschafter von Sintraelecol in Villavicencio in der Provinz Meta.
Seit der Gründung der Einheitsgewerkschaft CUT als Dachverband der kolumbianischen Gewerkschaften im Jahr 1987 sind 3.800 ihrer Mitglieder
ermordet worden. Die erschütternden Zahlen allein in diesem Jahr sind: 85 ermordete Gewerkschafter, elf Attentate gegen Gewerkschaftsführer,
sieben zum Verschwinden gebrachte und neun entführte Gewerkschafter.
Diese Politik der systematischen Eliminierung wurde von Gruppen der extremen Rechten durchgeführt und richtet sich gegen die Gewerkschafter im ganzen Land.
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Ergänzungen

tach auch poonal

29.06.2002 - 02:54

tach auch poonal

fabo 29.06.2002 - 02:58
Halloechen Poonal,
ich weiss schon, bin ein bisschen spaet aber vielleicht schauste ja nochmal in deinen veroeffentlichten Artikel rein. Kommt mir auf jeden Fall so vor als waerest du gerade in Bogota und da ich das auch bin koennten wa uns ja mal treffen wenn de Bock hast. Hier mal meine eMail: fapob@yahoo.de
wuerd mich freun von dir zu hoeren,
Fabo

bad(?) news

hinweiser 29.06.2002 - 03:02
"poonal" (Pool de Nuevas Agencias de América Latina) ist ein wöchentlicher Pressedienst Lateinamerikanischer Agenturen, der jeden Freitag aktuelle Nachrichten und Hintergrundberichte aus Lateinamerika auf deutsch publiziert.

Die Informationen stammen von den derzei 13 alternativen Presseagenturen in fast allen Ländern Lateinamerikas. Der Pressedienst richtet sich an Menschen sowie Institutionen, die regelmäßig über die politische und soziale Lage des Subkontinents auf dem laufenden sein wollen.

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Schreib denen ne Mail - vielleicht vermitteln die Dich. Ist ein linkes Projekt.
Soweit ich weiss, sind wirklich gerade deutsche Aktivisten in Bogota.

 http://www.npla.de/poonal/
mailto: poonal@npla.de