aktueller Bericht vom letzten offenen Consulta-Treffen in Berlin
Hier der aktuelle Bericht vom letzten offenen Consulta-Treffen am Mittwoch (12.06.) in Berlin. Da der Prozess möglichst offen sein soll bitten wir um eine Veröffentlichung. Folgende Punkte wurden diskutiert:
1. Internationales Grenzcamp in Strassburg (19.-28.Juli)
2. Veranstaltung zur Bankgesellschaft / sozialenProtest
3. Vorschlag zu einer Zeitung zur Vernetzung
4. Inhalt für einen Flyer
1. Internationales Grenzcamp in Strassburg (19.-28.Juli)
2. Veranstaltung zur Bankgesellschaft / sozialenProtest
3. Vorschlag zu einer Zeitung zur Vernetzung
4. Inhalt für einen Flyer
zu 1.
Es gibt aus Barcelona den Vorschlag, eine ?internationale AG? zum Thema Consulta während des Grenzcamps zu organisieren. Dafür wird vorgeschlagen am 20.7 ein Treffen von Leuten, die sich schon mit der Consulta auseinandergesetzt haben, zu machen, am nächsten Tag könnte es eine offene Vorstellung der Idee und eine Diskussion darüber geben. Weiterhin könnten in den nächsten Tagen noch mehrere Workshops zum Thema angeboten werden. Von denen, die beim Treffen waren wollten 4 oder 5 auch nach Strassburg und zumindest einige wollen sich auch an dem Vorschlag beteiligen.
zu 2.
Am 6.7. wird es eine Aktion am Prinzenbad mit verschiedenen Gruppen und Personen, gegen die aktuellen Sparpläne des Senats geben. Eine Kundgebung ist angemeldet und auch sonst wird viel Raum für direkte Aktionen bleiben.
Am 8.7 dann findet im Stadthaus Böcklepark eine Veranstaltung zum Thema Bankgesellschaft statt. Dabei soll vor allem Gruppen, die sich gegen die Kürzungen im sozialen Bereich wehren, die Möglichkeit gegeben werden ihre Situation kurz darzustellen, um danach möglichst ausführlich miteinander zu diskutieren und sich so auch kennenzulernen. Die Veranstaltung soll auf keinen Fall eine Podiumsdiskussion werden, breite Beteiligung ist also gefragt. Außerdem findet am 20. 6. um 19.00 Uhr ein Vorbereitungstreffen in der Cuvrystrasse 20 statt. Weiterhin ist geplant, das ab August jeden Sonntag Aktionen im Grunewald (also da wo die Verantwortlichen für die Pleite wohnen) zu organisieren, gedacht war dabei an Sparziergänge o.ä.
zu 3.
Es wurde der Vorschlag gemacht, eine Zeitung zu erstellen, die sich auch mit dem Thema Vernetzung bzw. Kennenlernen von sozialen Protesten beschäftigt. Eine mögliche Herangehensweise könnte sein, mit erarbeiteten Fragen an Gruppen, die auch schon an der Veranstaltung beteiligt waren heranzutreten und diese zu bitten einen Text mit ihrer Position für die Zeitung zu schreiben. Idee war dabei, auf diese Weise ein gegenseitiges Kennenlernen verschiedener Bereichen, als auch - und deswegen die Fragen einen Vergleich zwischen verschiedenen Positionen, zu ermöglichen. Das Layout müsste nicht sonderlich aufwendig, also auch nicht teuer, aber dennoch ansprechend sein. Für die Finanzierung wurde schon nachgefragt und wahrscheinlich würde das auch gehen. Da das Konzept dem der Veranstaltung ähnelt, wurde vorgeschlagen beide Sachen in Zusammenhang zu stellen, darüber wurde aber nicht mehr weiter diskutiert.
zu 4.
Es gab bereits einen Vorschlag mit Stichpunkten für den Flyer, die als Diskussionsgrundlage dienten, das Ausformulieren wird eine Arbeitsgruppe übernehmen. Ich werde jetzt versuchen die Wichtigsten Punkte der Diskussion zusammenzustellen, da diese, wohl auch weiterhin wichtig sein werden. (Ergänzungen und Korrekturen sind erwünscht)
Der erste Diskussionspunkt war ob es denn, da sich die Ideen in vielen Punkten gleichen sinnvoll ist an die Öffentlichkeit zu treten, ohne die Erfahrungen mit dem sozialen Zentrum ausreichend analysiert zu haben.
Dagegen stand die Ansicht, dass auch, oder erst recht, in einer grösseren Gruppe so ein Diskussionsprozess möglich ist und, dass in dem Flyer nur der aktuelle Diskussionsstand wiedergegeben wird und so eine transparentere Diskussion möglich ist. Das nächste Thema waren die Grundsätze, hier wurde zum einen bemerkt, dass eine Einschränkung derer, mit denen wir zusammen arbeiten wollen nötig sei, und das der Begriff ?offen? wie er im Wegweiser immer wieder auftaucht nicht richtig sei, da der Prozess aufgrund der Grundsätze eben nicht offen ist. Dagegen stand die Meinung, das die Consulta gerade offen sein müsste, um möglichst viele Menschen einzubeziehen, mit Einschränkungen bliebe ein Teil der Meinungen, also ein Teil der Realität außen vor. Ergebnis war dann, dass eine mögliche Formulierung lauten könnte: ?So offen wie möglich aber im Rahmen bestimmter Eckpunkte (keine Diskriminierung und Unterdrückung, Selbergestalten der Welt...)?.
Ein weiteres Thema war dann der geographische Rahmen für die Consulta: abgelehnt wurde, sich dabei auf die EU oder irgendwelche Staaten zu beziehen, aber auch Europa als geographischer Begriff fand keine sonderliche Zustimmung, da sich die Consulta nicht darauf beschränken sollte. Ebenso soll kein Bezug zu irgendwelchen Nationen hergestellt, also keine Begriffe wie inter-, multi- oder transnational benutzt werden. Ein wirklich brauchbarer Begriff für einen Bezugsrahmen fehlt also noch und muss noch weiter diskutiert werden.
Worauf allgemein noch geachtet werden sollte ist, dass auf Szenebegriffe und Uni-Slang verzichtet und stattdessen eine allgemein verständliche Sprache benutzt wird. Jetzt ist erst mal die AG dran das Ganze zu formulieren, wenn dass passieret ist wird der Text über den Verteiler geschickt.
Soviel vom letzten Mal, weiter geht`s am Mittwoch 26.6. wieder um 19 Uhr im Mehrinhof
Es gibt aus Barcelona den Vorschlag, eine ?internationale AG? zum Thema Consulta während des Grenzcamps zu organisieren. Dafür wird vorgeschlagen am 20.7 ein Treffen von Leuten, die sich schon mit der Consulta auseinandergesetzt haben, zu machen, am nächsten Tag könnte es eine offene Vorstellung der Idee und eine Diskussion darüber geben. Weiterhin könnten in den nächsten Tagen noch mehrere Workshops zum Thema angeboten werden. Von denen, die beim Treffen waren wollten 4 oder 5 auch nach Strassburg und zumindest einige wollen sich auch an dem Vorschlag beteiligen.
zu 2.
Am 6.7. wird es eine Aktion am Prinzenbad mit verschiedenen Gruppen und Personen, gegen die aktuellen Sparpläne des Senats geben. Eine Kundgebung ist angemeldet und auch sonst wird viel Raum für direkte Aktionen bleiben.
Am 8.7 dann findet im Stadthaus Böcklepark eine Veranstaltung zum Thema Bankgesellschaft statt. Dabei soll vor allem Gruppen, die sich gegen die Kürzungen im sozialen Bereich wehren, die Möglichkeit gegeben werden ihre Situation kurz darzustellen, um danach möglichst ausführlich miteinander zu diskutieren und sich so auch kennenzulernen. Die Veranstaltung soll auf keinen Fall eine Podiumsdiskussion werden, breite Beteiligung ist also gefragt. Außerdem findet am 20. 6. um 19.00 Uhr ein Vorbereitungstreffen in der Cuvrystrasse 20 statt. Weiterhin ist geplant, das ab August jeden Sonntag Aktionen im Grunewald (also da wo die Verantwortlichen für die Pleite wohnen) zu organisieren, gedacht war dabei an Sparziergänge o.ä.
zu 3.
Es wurde der Vorschlag gemacht, eine Zeitung zu erstellen, die sich auch mit dem Thema Vernetzung bzw. Kennenlernen von sozialen Protesten beschäftigt. Eine mögliche Herangehensweise könnte sein, mit erarbeiteten Fragen an Gruppen, die auch schon an der Veranstaltung beteiligt waren heranzutreten und diese zu bitten einen Text mit ihrer Position für die Zeitung zu schreiben. Idee war dabei, auf diese Weise ein gegenseitiges Kennenlernen verschiedener Bereichen, als auch - und deswegen die Fragen einen Vergleich zwischen verschiedenen Positionen, zu ermöglichen. Das Layout müsste nicht sonderlich aufwendig, also auch nicht teuer, aber dennoch ansprechend sein. Für die Finanzierung wurde schon nachgefragt und wahrscheinlich würde das auch gehen. Da das Konzept dem der Veranstaltung ähnelt, wurde vorgeschlagen beide Sachen in Zusammenhang zu stellen, darüber wurde aber nicht mehr weiter diskutiert.
zu 4.
Es gab bereits einen Vorschlag mit Stichpunkten für den Flyer, die als Diskussionsgrundlage dienten, das Ausformulieren wird eine Arbeitsgruppe übernehmen. Ich werde jetzt versuchen die Wichtigsten Punkte der Diskussion zusammenzustellen, da diese, wohl auch weiterhin wichtig sein werden. (Ergänzungen und Korrekturen sind erwünscht)
Der erste Diskussionspunkt war ob es denn, da sich die Ideen in vielen Punkten gleichen sinnvoll ist an die Öffentlichkeit zu treten, ohne die Erfahrungen mit dem sozialen Zentrum ausreichend analysiert zu haben.
Dagegen stand die Ansicht, dass auch, oder erst recht, in einer grösseren Gruppe so ein Diskussionsprozess möglich ist und, dass in dem Flyer nur der aktuelle Diskussionsstand wiedergegeben wird und so eine transparentere Diskussion möglich ist. Das nächste Thema waren die Grundsätze, hier wurde zum einen bemerkt, dass eine Einschränkung derer, mit denen wir zusammen arbeiten wollen nötig sei, und das der Begriff ?offen? wie er im Wegweiser immer wieder auftaucht nicht richtig sei, da der Prozess aufgrund der Grundsätze eben nicht offen ist. Dagegen stand die Meinung, das die Consulta gerade offen sein müsste, um möglichst viele Menschen einzubeziehen, mit Einschränkungen bliebe ein Teil der Meinungen, also ein Teil der Realität außen vor. Ergebnis war dann, dass eine mögliche Formulierung lauten könnte: ?So offen wie möglich aber im Rahmen bestimmter Eckpunkte (keine Diskriminierung und Unterdrückung, Selbergestalten der Welt...)?.
Ein weiteres Thema war dann der geographische Rahmen für die Consulta: abgelehnt wurde, sich dabei auf die EU oder irgendwelche Staaten zu beziehen, aber auch Europa als geographischer Begriff fand keine sonderliche Zustimmung, da sich die Consulta nicht darauf beschränken sollte. Ebenso soll kein Bezug zu irgendwelchen Nationen hergestellt, also keine Begriffe wie inter-, multi- oder transnational benutzt werden. Ein wirklich brauchbarer Begriff für einen Bezugsrahmen fehlt also noch und muss noch weiter diskutiert werden.
Worauf allgemein noch geachtet werden sollte ist, dass auf Szenebegriffe und Uni-Slang verzichtet und stattdessen eine allgemein verständliche Sprache benutzt wird. Jetzt ist erst mal die AG dran das Ganze zu formulieren, wenn dass passieret ist wird der Text über den Verteiler geschickt.
Soviel vom letzten Mal, weiter geht`s am Mittwoch 26.6. wieder um 19 Uhr im Mehrinhof
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
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