Anleitung zum Streik oder Solidarität für Studenten ?
Streik als Mittel zur Durchsetzung von Interessen bestimmter Gruppen wird in Deutschland als Platzveranstaltung verstanden.
Streik als Mittel zur Durchsetzung von Interessen bestimmter Gruppen wird in Deutschland als Platzveranstaltung verstanden. Ansammlung einer Menschengruppe und Marschbewegung auf Kommando in Schwenkrichtung links, rechts oder im Kreis und plakative Hochhaltetaktik von Transparenten zur Losungsverbreitung.
Aktuelles Beispiel sind die Studentendemonstrationen gegen die Einführung einer Studiengebühr in Deutschland.
Unsere Politiker müßten ganz hellhörig werden und vorbeugend Dialog- und Kompromißbereitschaft zeigen. Nur allzu gut werden sie an ihre eigene Studienzeit erinnert, an die Demonstrationswellen in den 60-iger und 70-iger Jahren, bis auf einmal aus harmlosen Studentendemonstrationen Studentenunruhen wurden und Steinewerfen als Konfliktmittel salonfähig. Das Ende vom Lied im Konflikt Studenten - Staat ist bekannt. Mit polizeilicher Schutzgewalt wurde die eskalierende Situation zwangsweise bereinigt und ein paar Tage im Gefängnis scheinen so manchen, der sich gegen den Staat wandte, geläutert zu haben. Friede, Freude, Eierkuchen. Der Alltag konnte wieder friedlich ablaufen.
Kann es sein, daß bei unseren Studenten von gestern, die heute uns befehligen, irgendwo das Laufwerk im Gehirn streikt oder nicht das Virenprogramm gegriffen hat und deshalb unwiederbringliche Daten vernichtet wurden ? Haben sie sich nicht auch gegen solche Pläne - Eigenanteil zum Studium beizutragen oder andere irrationale Fehlideen- gewehrt ? Wie sieht es aktuell mit der Solidarität mit den Studenten aus ?
Nein, hier und heute ist das Studium längst abgeschlossen, die Demonstrationsunruhen sind bedauerliche Jugendsünden von anno dunnemals, von denen man sich distanziert. Wie sich doch die Zeiten ändern ?
Werden die Studenten von heute, die vielleicht uns morgen befehligen, auch an rapidem Gedächtnisschwund leiden ? Werden sie es besser machen, als ihre Vorgänger ? Werden Sie sich solidarisch mit künftigen Studenten erklären ?
Die Studenten fordern die Solidarität der Straße, sie selbst aber sind nicht solidarisch, weder mit sozial Schwachen, die von Sozialhilfe leben, noch mit Arbeitslosen, noch mit Arbeitern, die sie regelmäßig von und zur Arbeit behindern und provozieren, daß diese deshalb arbeitslos werden. Werden sie erst solidarisch, wenn es sie selbst betrifft oder hört das Denken bereits am Tellerrand auf ? Schauen sie nicht mal aus Versehen nach Frankreich oder Spanien ? Dort macht man es uns doch vor. Oder ist die Angst vor der eigenen Zivilcourage der Maßstab des Handelns, der die eigene Unfähigkeit kaschiert ?
Der Kreis wird sich schließen, ohne Anfang und ohne Ende. Wiederholung vorprogrammiert. Bemerkenswert ist, daß trotz der Einheitlichkeit des Mittels, bis auf wenige, phantasievolle Einzelaktionen, es jedoch Studenten schaffen, wenigstens 20.000 Leute zu vereinen.
Irgend etwas müssen da Hundehalter verkehrt machen. Sie bedienen sich zwar auch des Kampfmittels "Demonstration", mehr als tausend Hundehalter sind zum Verrecken für eine Veranstaltung denn doch nicht aufzutreiben. Da hilft es auch nichts, wenn die Bildzeitung aus den 1000 Leutchen eine Großveranstaltung von fast 3.500 Leutchen publikumswirksam zelebriert. Hauptsache, Auflage stimmt und die Schuldigkeit als degenerierte Presselobby ist getan. Fakten sind da, um fakturiert zu werden, abarbeiten, aufbereiten und ab ins Archiv. Hand auf`s Herz. Wer will sich schon blamieren ?
Haben Studenten in Deutschland mehr zu sagen, als Hundehalter ? Liegt es am Alter ? Sind Studenten eher bereit, für ihre Rechte zu kämpfen als Hundehalter ?
Oder sind Studenten von gestern und heute Hundehalter klüger als alle anderen ? Wissen sie vielleicht aus den eigenen Erfahrungen, daß die Demonstration als Kampf- und Streikmittel wirkungslos ist, weil die Scheinheiligkeit und Verlogenheit des Staates von vornherein alles zunichte macht und jede Aktion ins Leere laufen läßt ?
Was ist unseren Studenten, egal, ob gestern, heute oder morgen wichtig ? Der Mensch ? Geld, Geld, Geld ? Die Antwort zeigt sich jeden Tag auf`s Neue, obwohl es immer das alte ist.
Aktuelles Beispiel sind die Studentendemonstrationen gegen die Einführung einer Studiengebühr in Deutschland.
Unsere Politiker müßten ganz hellhörig werden und vorbeugend Dialog- und Kompromißbereitschaft zeigen. Nur allzu gut werden sie an ihre eigene Studienzeit erinnert, an die Demonstrationswellen in den 60-iger und 70-iger Jahren, bis auf einmal aus harmlosen Studentendemonstrationen Studentenunruhen wurden und Steinewerfen als Konfliktmittel salonfähig. Das Ende vom Lied im Konflikt Studenten - Staat ist bekannt. Mit polizeilicher Schutzgewalt wurde die eskalierende Situation zwangsweise bereinigt und ein paar Tage im Gefängnis scheinen so manchen, der sich gegen den Staat wandte, geläutert zu haben. Friede, Freude, Eierkuchen. Der Alltag konnte wieder friedlich ablaufen.
Kann es sein, daß bei unseren Studenten von gestern, die heute uns befehligen, irgendwo das Laufwerk im Gehirn streikt oder nicht das Virenprogramm gegriffen hat und deshalb unwiederbringliche Daten vernichtet wurden ? Haben sie sich nicht auch gegen solche Pläne - Eigenanteil zum Studium beizutragen oder andere irrationale Fehlideen- gewehrt ? Wie sieht es aktuell mit der Solidarität mit den Studenten aus ?
Nein, hier und heute ist das Studium längst abgeschlossen, die Demonstrationsunruhen sind bedauerliche Jugendsünden von anno dunnemals, von denen man sich distanziert. Wie sich doch die Zeiten ändern ?
Werden die Studenten von heute, die vielleicht uns morgen befehligen, auch an rapidem Gedächtnisschwund leiden ? Werden sie es besser machen, als ihre Vorgänger ? Werden Sie sich solidarisch mit künftigen Studenten erklären ?
Die Studenten fordern die Solidarität der Straße, sie selbst aber sind nicht solidarisch, weder mit sozial Schwachen, die von Sozialhilfe leben, noch mit Arbeitslosen, noch mit Arbeitern, die sie regelmäßig von und zur Arbeit behindern und provozieren, daß diese deshalb arbeitslos werden. Werden sie erst solidarisch, wenn es sie selbst betrifft oder hört das Denken bereits am Tellerrand auf ? Schauen sie nicht mal aus Versehen nach Frankreich oder Spanien ? Dort macht man es uns doch vor. Oder ist die Angst vor der eigenen Zivilcourage der Maßstab des Handelns, der die eigene Unfähigkeit kaschiert ?
Der Kreis wird sich schließen, ohne Anfang und ohne Ende. Wiederholung vorprogrammiert. Bemerkenswert ist, daß trotz der Einheitlichkeit des Mittels, bis auf wenige, phantasievolle Einzelaktionen, es jedoch Studenten schaffen, wenigstens 20.000 Leute zu vereinen.
Irgend etwas müssen da Hundehalter verkehrt machen. Sie bedienen sich zwar auch des Kampfmittels "Demonstration", mehr als tausend Hundehalter sind zum Verrecken für eine Veranstaltung denn doch nicht aufzutreiben. Da hilft es auch nichts, wenn die Bildzeitung aus den 1000 Leutchen eine Großveranstaltung von fast 3.500 Leutchen publikumswirksam zelebriert. Hauptsache, Auflage stimmt und die Schuldigkeit als degenerierte Presselobby ist getan. Fakten sind da, um fakturiert zu werden, abarbeiten, aufbereiten und ab ins Archiv. Hand auf`s Herz. Wer will sich schon blamieren ?
Haben Studenten in Deutschland mehr zu sagen, als Hundehalter ? Liegt es am Alter ? Sind Studenten eher bereit, für ihre Rechte zu kämpfen als Hundehalter ?
Oder sind Studenten von gestern und heute Hundehalter klüger als alle anderen ? Wissen sie vielleicht aus den eigenen Erfahrungen, daß die Demonstration als Kampf- und Streikmittel wirkungslos ist, weil die Scheinheiligkeit und Verlogenheit des Staates von vornherein alles zunichte macht und jede Aktion ins Leere laufen läßt ?
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Ergänzungen