kolumbien: ein bericht - worte der verzweiflung

danjel-uebersetzer 05.06.2002 20:44 Themen: Globalisierung Repression
fuer den kleinen einblick.
ein landfluechtling aus dem magdalena medio erzaehlte uns bei einer gewerkschaftsveranstaltung am 4. 6. 2002 in barrancabermeja folgendes.
"ich arbeite in einer weitgehend landwirtschaftlichen hilfsorgansiation, die sich aus unabhaengigen fischern gegruendet hat. wir probieren, den menschen zu helfen, indem wir entwicklungsprogramme vorlegen und uns und unsere landsleute organisieren. deshalb werden wir vom staat kriminalisiert. uns wird vorgeworfen, wir seien von der guerilla bzw. wuerden mit dieser zusammenarbeiten. das ist gelogen und das wissen unsere verurteiler. wir sind eine zivile organisation, die sich aus ihrer eigenen not, dem dringenden beduerfnis etwas zu veraendern, heraus entwickelt hat. wir lehnen die bewaffneten akteure ab, weil unsere bevoelkerung sehr unter dem konflikt leidet: entweder, wir muessen die guerilla unterstuetzen und werden dafuer von den paramilitaers verurteilt oder wir muessen die paramilitaers unterstuetzen und werden dafuer von der guerilla verurteilt. das bedeutet oft schlimme qualen oder den tod.
ich lebte seit ueber 20 jahren in meinem dorf. ich kenne es sehr gut, das wissen die paramilitaers. eines tages haben sie zwei fischer festgenommen, weil sie eine art hakenlanze mit sich fuehrten, um grosse fische zu erwischen. sie sagten, diese lanze sei eine waffe und die fischer von der guerilla. am gleichen tag entfuehrten sie einige compañeros und mich. sie stellten uns in heisse erdoellachen, die uns die fuesse verbrannten. sie wollten, dass wir ihnen von der guerilla erzaehlen. da liessen sie uns 2 tage stehen, mit verbundenen augen und ohne essen.
mich holten sie irgendwann. sie versprachen, dass sie mich freiliessen, wenn ich ihnen informationen ueber die guerilla geben wuerde. sie wuerden mich zudem dafuer entloehnen. ich sagte, dass diese fischer, die sie festgenommen haben, keine guerilleros, sondern unsere dorfmitbewohner sind. und ich sagte, dass ihr geld fuer nichts zu gebrauchen sei. das verwunderte sie, schliesslich meinten sie, ich wuesste doch garnicht um wieviel geld es ginge. ich erwiederte, dass mich die guerilla umbringen wuerde, wenn ich sie verriete, was also sollte ich mit dem geld schon anfangen. darauf liessen sie mich mit den worten frei, dass ich fuer nichts zu gebrauchen waere. aber vorher haben sie mich maltretiert, gefoltert kann man sagen! ich bin stark geblieben und hatte wohl auch glueck.
das ist schon lange her.
man kann sich leicht vorstellen, dass viele menschen auf deren angebot zusammen mit den schmerzen und todesdrohungen eingehen. wir leben alle hart und nahe am existenzminimum, der staat nutzt das aus. er entsendet auch keine hilfe, tut nichts, um uns zu schuetzen. wir haben zu spueren bekommen, dass der paramilitarismus und der staat die gleichen sind.
vor zwei jahren wurde die situation unertraeglich und die gefahr nicht einschaetzbar. menschen aus meinem dorf wurden scheinbar willkuerlich erschossen. die leute meiner organisation und ich mussten fluechten, unsere haeuser, unser vieh, alles was wir uns lange und hart erarbeitet hatten, zuruecklassen. einigen compañeros haben sie danach die haeuser abgebrannt. das ist schrecklich, schliesslich haben wir alle familie, kinder die wir ernaehren muessen. jetzt sind wir fluechtlinge, leben in barranca, wo man noch einigermassen ueberleben kann, und verlieren wertvolle zeit - schon fast zwei jahre! - ohne zurueckkehren zu koennen. unsere organsiation existiert weiter aber durch die flucht ist sie sehr klein geworden. und hier in barranca hat sie keine perspektive... was wird passieren, wie soll es weiter gehen, wenn wir uns auf nichts verlassen koennen? wenn der staat nichts tun will, um uns zu helfen, uns zu schuetzen?"
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Ergänzungen

MOD: verlinken!?

danjel 05.06.2002 - 20:48
wenn ihr den auch verlinken wuerdet?! der bericht ist zwar eine traene im ozean aber verdeutlicht praktisch.
danke :)

done

Pete 06.06.2002 - 01:19

Danke

Julien 06.06.2002 - 14:47
für die Übersetzung. Aber was kann man da machen um was zu verändern ???

was kann man machen?!

danjel 06.06.2002 - 18:38
also erstmal: dieser bericht kam von einer voellig fremden person (die uns das nur als anwesende "internationale" auf der gewerkschaftsaktion erzaehlte) - er ist dementsprechend noch reichlich harmlos ausgefallen!
was kann man tun?!
da gibt es wieder mal ne menge moeglichkeiten. erstmal: das thema in deutschland auf die tagesordnung setzen. deutschland fianziert den kolumbianischen staat. davon profitieren auch die korrupten politiker und der schmutzige krieg gegen z.b. diesen fluechtling.
also: weiter erzaehlen. dann: demos, botschaftsbesetzungen organisieren u.ae. macht auch spass! den deutschen staat ansprechen, klar machen, dass diese unterstuetzung zum mord und seine guten kontakte zu einer wie der anderen mordregierung nicht so einfach als soziale unterstuetzung verkauft werden kann, wie es gerade passiert!
und letztendlich kann man auch herkommen, wobei man sich entweder vorher fest in einer ngo organisiert (es gibt friedensdienste die bekanntermassen direkt leute suchen, weil niemand herkommen will! dabei haben deutlich erkennbare "politische auslaender" hier fast nix zu befuerchten), was bestimmte vor - aber auch nachteile hat. oder man organisiert sich unabhaengig, braucht aber - jedenfalls um laenger in laendliche "heisse" gebiete zu gehen (ansonsten kann man hier recht unaufwendig vorbereitet vorbeischneien und z.b. in urbanen gebieten den syndikalisten durch anwesenheit schutz bieten) - auf jeden fall ne menge hinter sich. gute kontakte zu einflussreichen gruppen / organisationen spielen da echt ne rolle, die kommen zwar nicht von allein aber lassen sich sicherlich herstellen.
ich denke aber, dieser politurlaub ist prinzipiell nur wirklich hilfreich (fuer andere, fuer sich selber kann sowas eine menge bedeuten!!!), wenn er laengerfristig angelegt ist.
ansonsten: deutschland in seine schranken weisen!

zu danjel: BRD finanziert den kolumb. Staat

gringo 10.06.2002 - 16:19
Du hast in deiner letzten Bemerkung geschrieben, dass Deutschland den kolumbianischen Staat finanzieren würde.
Ich beschäftige mich seit nun ca. zwei Jahren mit dem schmutzigen Krieg des Kolumbianischen Staates und seiner paramilitärischen Verbündeten gegen die eigene Bevölkerung und Opposition, hab aber bisher noch nichts von einer finanziellen Unterstützung Deutschlands (für Kolumbien oder Paramilitärische Gruppen) gehört. Ich weiß nur vom US-finanzierten 'Plan Colombia'.....
Könntest du deshalb mal kurz schreiben, was Du mit dieser finanziellen Unterstützung konkret meinst (und in welcher Form sie stattfindet?).
Würde mich wirklich sehr interessieren.....
....vielen dank schon mal.....
Gruß

gringo

peinlich!?

danjel 11.06.2002 - 03:06
jaaaaaaa. also zugegebenermassen: wirklich faktisch belegen kann ich dir diese behauptung leider nicht. ich habe mir dazu per i-net (musst du selber mal suchen) die aussenpolitischen richtlinien deutschlands angeschaut, die die soziale unterstuetzung kolumbiens und der laender der andengemeinschaft allgemein betreffen (deutschland- und eu-spezifisch).
eine direkte zumindest offizielle unterstuetzung der paramilitaers findet sicher nicht statt.
auch was militaerische direkthilfe angeht, habe ich bisher keine angaben entdeckt, die existiert offiziell nach dem was ich weiss auch nicht.
dadurch, dass kolumbien aber ohne ende korrupt ist (und deutschland da auch garnicht so schlecht abschneidet), besteht (fuer mich zumindest) kein zweifel, dass diese offiziell sozial investierten gelder im endeffekt auch den schmutzigen krieg unterstuetzen (auch wenn die offiziellen deutschen richtlinen die korruption problematisieren - was auch sonst?!) . dazu kommt, dass deutschland einer der haupthandelspartner kolumbiens ist - und kapitalismus traegt bekanntlich nicht zur menschlichkeit bei. im gegenteil: wer sich in kolumbien einen reichen unternehmer nennt, scheint mir schon potenzieller para-unterstuetzer, den ich also auch von vorneherein ganz kritisch beaeuge.
so geht es mir auch mit deutschlandgesagt: keine humanitaeren kriege, keine soziale selbstlose entwicklungshilfe, etc., schoen verpackter neo-kolonialismus. die usa sind da nur etwas direkter, durchschaubarer und nicht zuletzt weitaus massiver.
die stabilisierung kolumbiens um wirtschaftliche interessen durchzusetzen ist einer der wichtigen punkte der deutschen kolumbienpolitik, in diesem zusammenhang finden guerilla direkt und paramilitaers indirekt erwaehnung - jedoch hat sich auch die deutsche kolumbienpolitik dazu entschieden, auc und guerilla tendenziell gleichzusetzen und auc und kolumbianischen staat voneinander zu trennen - das spricht eine klare sprache. es stimmt zwar, dass auch eindeutig gesagt wird, dass sich deutschland fuer den friedensprozess einsetzen wolle, dass sie hierbei auf die wirtschaftliche/soziale karte setzen und auch bei der drogenbekaempfung eine andere linie fahren wollen, als die usa, jedoch ist das, was die politiker so aufschreiben und erzaehlen meistens soweit von der realitaet entfernt, dass ich diesen schoenen worten prinzipiell garkeinen wahrheitsgehalt zuspreche, bis ich nicht sehe oder von anderen seiten hoere, was sache ist.
was hinter den kulissen passiert (so wie die kohlregierung kontakte zur guerilla eln unterhielt, um wirtschaftliche interessen zu schuetzen, bis das ganze aufflog; waehrend unter der schroedertruppe eher deren kriminalisierung als terroristen zu erwarten ist) und gruendlicher recherche bedarf, kann ich echt nicht sagen. aber bei dem, was die guten deutschen politiker so alles z.b. an die tuerkei an kriegsgeraet verschenkten und verscherbelten bzw. als unterstuetzung bewilligten (und noch bewilligen?!) und wovon auch nur ein teil - jedoch mehr als genug - an die oeffentlichkeit geriet, halte ich es fuer absolut nicht unwahrscheinlich, dass da auch noch waffendeals nach kolumbien ueber drei ecken geschehen. oder man denke an den beginn des kosovo-feldzuges, dessen ausschlaggebende verhandlung von den tonangebenden deutschen politikern strikt vor der oeffentlichkeit (und angeblich auch grossen teilen der regierung) geheimgehalten wurde.
also: die deutsche politik/wirtschaft unterhaelt stets einen recht guten draht zu der kolumbianischen regierung. dass sie sich zu uribes machtantritt kritisch aeusert bzw. daraus konsequenzen zieht, ist kaum zu erwarten. sie mag wahrscheinlich nicht direkt (para-) staatliche kriegshandlungen unterstuetzen, dass das geld aus deren fonds aber (bestimmt nicht zu knapp) in diesem krieg landet, halte ich fuer sicher. das koennte die deutsche regierung auch nur verhindern, indem sie den handelskontakt vermeidet und ihre gelder direkt ins soziale gefuege investiert.
alles leider keine beweise; genausowenig uebrigens wie die coca cola arbeiter in barranca etwas gegen coca cola in der hand haben, was der firma die unterstuetzung vom paramilitarismus beweist. sie koennen nur beweisen, wann wie und wo coca cola-syndikalisten bedroht und ermordet wurden. erfahrung und naheligende zusammenhaenge lassen da kaum noch spielraum, die dinge anders zu beurteilen, also die coca cola company unschuldig zu nennen.
ja. eine menge leute werden sich mit dieser nicht-belegung vermutlich absolut nicht zufrieden gebe. verstaendlich, fehlen doch die lieben fakten, die alles glasklar machen.
sobald ich wieder in deutschland bin, werde ich mich darum kuemmern, herauszufinden, wie der deutsche staat wohin in kolumbien gelder verschickt und mit welchen organisationen und personen er zusammenarbeitet. was ich finde veroeffentliche ich dann auf indy.
so lange gilt fuer mich trotzdem ganz klar: deutschland baut scheisse - und zwar ueberall, wo es sich irgendwie groesser einmischt!

Ich hab vielleicht was

1 Mod nachts um 2:30 11.06.2002 - 03:30

Die Bundesregierung schreibt:
"Kolumbien beschäftigt seit langem die deutsche und europäische Politik. Die Lösung des bald vier Jahrzehnte alten bewaffneten Konflikts erweist sich als sehr komplex und verlangt von allen Seiten ein hohes Maß an Anstrengungen und Geduld. Die Bundesregierung unterstützt die mutige Politik Präsident Pastranas, der sein Amt 1998 mit dem Versprechen antrat, nach achtjähriger Pause einen neuen entschiedenen Anlauf für eine Verhandlungslösung zu wagen."
 http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/aussenpolitik/regionalkonzepte/lateinamerika/index_html

dazu ein offener brief:
 http://www.oneworldweb.de/tdh/reportage/kol-fischer.html

Text der Frankfurter Rundschau
 http://www.uni-kassel.de/fb10/frieden/regionen/Kolumbien/blumenthal.ht

Supi!

danjel 11.06.2002 - 08:12
gruess dich nacht-mod!
surf ich gleichmal hin.
:o)

Zitate aus oben angegebenen links

danjel 13.06.2002 - 02:20
diese zitate sind alt und bis auf der letztere eben nichts ofizielles von der regierung.
ausserdem liefern sie auch nicht beweise.
aber fuer manche sollte das, was da steht, schon einen aha-effekt bedeuten.
ansonsten ist der bericht uebrigens ueberraschend fortschrittlich, was sich wohl aus der konkurrenz zu den usa erklaert.

Auszüge aus einem Beitrag der Frankfurter Rundschau am 27. April 2001 von Hans R. Blumenthal (Leiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kolumbien)

"FARC und Paramilitärs, weniger der ELN, können sich ausrechnen, auf militärisch-territorialem Gebiet noch manches zu erreichen. Sie sind weder auf internationale finanzielle noch auf "moralische" einheimische Unterstützung angewiesen. Es ist daher nicht anzunehmen, dass FARC oder Paramilitärs aus anderen als militärischen oder Machtmotiven ihren Kampf vor Abschluss eines Friedensabkommens einstellen werden.
...
Vor diesem Hintergrund ist die Option der Professionalisierung der kolumbianischen Justiz, der nationalen Polizei und der Streitkräfte im Interesse des Schutzes der kolumbianischen Bevölkerung notwendig und sinnvoll, zusammen mit den genannten Maßnahmen zur Erhöhung der Legitimität ihres Handelns. Das gilt auch für die Militärhilfe der USA...
...
Hier liegt das Dilemma der US-Militärhilfe. Die USA wollen ihre Maßnahmen nahezu ausschließlich gegen den Drogenanbau richten. Im Interesse der kolumbianischen Streitkräfte und der überwiegenden Mehrheit der Kolumbianer läge eine Verwendung der Militärhilfe zum Kampf gegen die Guerilla, möglicherweise auch gegen die Paramilitärs. Wenn aber die USA diesen Interessen folgen würden, könnten sie vielleicht in einen Krieg verwickelt werden, den sie, das Beispiel Vietnam vor Augen, vermeiden möchten. ...
...
Andererseits muss der FARC durch eine Professionalisierung der kolumbianischen Streitkräfte die mittelfristige Aussichtslosigkeit ihrer Erwartungen eines militärischen Sieges verdeutlicht werden.
...
Da Kolumbiens Konflikt sich ohne Drogenhandel nie in dieser Weise entwickelt hätte, müssen sich die Länder des Nordens, die "internationale Gemeinschaft", also auch die europäischen Länder, stärker finanziell und politisch engagieren, da sie als Konsumentenländer für die Entwicklung im Produzentenland Kolumbien mitverantwortlich sind. Die internationale Unterstützung öffnet nicht nur Gelegenheiten und nötige Druckmomente für einen erfolgreichen Prozess. Internationale Unterstützung, Beobachtung und Kontrolle scheinen die conditio sine qua non eines Prozesserfolges auf mittlere Sicht zu sein.
..."

Aus der Seite vom Ausaertigen nur kurz zum finanziellen:

"Diesem Ansatz entsprechend bezweckt die umfangreiche (bisher fast 1 Mrd. DM) deutsche Entwicklungshilfe in Kolumbien die Stärkung demokratischer Strukturen und Verfahren, die Verbesserung der unter dem Einfluss des andauernden bewaffneten Konflikts weiterhin äußerst schwierigen Lage der Menschenrechte sowie den Schutz und den Erhalt der durch das Vorrücken des Drogenanbaus bedrohten Umwelt."

deutsch Entwicklungshilfe

gringo 14.06.2002 - 15:01
Wenn ich das jetzt noch richtig im Kopf habe hast du geschrieben, dass die Entwicklungshilfe an Kolumbien von Deutschland ca. 1Mrd. beträgt, was ja ne ganze Menge ist.... ....ich stimme mit dir überein, dass davon bestimmt ne ganze Menge in irgendwelchen dubiosen kanälen verschwindet und nicht dem eigentlichen Zweck zugutekommt (wäre echt mal interessant zu wissen, wie sich da die deutsche Entwicklungshilfe genau zusammensetzt...).
Ausserdem hast Du auf jeden Fall recht, dass FARC, ELN,... von Deutschland und der EU zunehmend (wie von den USA schon seit längerem) als Terroristische Organisationen angesehen werden (was nicht zuletzt der Regierung Schröder zu verdanken ist). Auch die zunehmende Gleichsetzung von Paras mit Guerilla und das 'übersehen' der Verflechtungen mit der kolumbianischen Oligarchie, Militär (bzw. dem Staat) sind ein klares Zeichen dafür, welche Politik die BRD tendenziell gegenüber Kolumbien fährt.
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Hast du vielleicht nen Link zu den 'Außenpolitischen Richtlinien' Deutschlands bezüglich Kolumbiens und der Andenstaaten.

CIAO gringo


@gringo

danjel 14.06.2002 - 23:04
hallo du raritaet (deutschsprachiger gringo:)))
schau erstmal in den obigen link vom auswaertigen. ich hatte auch mal ne genauere auflistung mit kolumbien-geldern aus der eu im rahmen der sog. "sozialen plan kolumbien ergaenzung". die ist leider weg und wo ich die genau gefunden hab weiss ich nicht mehr. was aussenpolitische richtlinien angeht, solltest du beim link aber einiges gewaesch finden.
ich habe gerade die deutsche botschaft in bogota darum gebeten, mir ausfuerliche auflistungen ueber gelder und adressaten etc. zukommen zu lassen. ich hoffe, die schicken ordentlich, dann melde ich mich wieder!