jungewelt überholt fdp rechts!
ekelhaft: die angeblich linke tageszeitung "jungewelt" bestreitet den antisemitischen gehalt der äusserungen von möllemann und westerwelle. stattdessen wird der "rassistische apartheidsstaat israel" und das "zionistische establishment" (!?)massiv angegriffen.
ekelhaft: die angeblich linke tageszeitung "jungewelt" bestreitet den antisemitischen gehalt der äusserungen von möllemann und westerwelle. stattdessen wird der "rassistische apartheidsstaat israel" und das "zionistische establishment" (!?)massiv angegriffen. das lässt nur einen schluss zu: die "jungewelt", oder zumindest werner pirker, der autor des untenstehenden textes, ist nicht nur unfähig antisemitismus da zu erkennen wo er sich nicht als direkte morddrohung gegen jüdische menschen zeigt, nein, sie scheut sich nicht selbst antisemitische stereotype verbunden mit einer ständigen anti-israelischen hetze zu verbreiten.für die auflösung der "jungen welt"!lest mehr jungle world!28.05.2002 Kommentar Werner Pirker Wer ist Antisemit? Westerwelle steht in Israel unter Anklage Die israelische Armee hat das Westjordanland in acht Gebiete getrennt und voneinander isoliert: Hebron, Bethlehem, Ramallah, Jericho, Nablus, Dschenin, Tulkarem und Kalkilija. Wer sein Wohngebiet verlassen will, braucht dazu eine spezielle Genehmigung des israelischen Inlandgeheimdienstes. Dieser Paß ist zwischen fünf und 19 Uhr gültig und muß jeden Monat erneuert werden. Damit sitzen die Palästinenser in acht Gefängnisgroßanlagen fest. Es läßt sich wohl nicht ernsthaft bestreiten, daß das von Israel über die Autonomiegebiete verhängte Regime in seinem Wesen dem früheren Apartheid-System in Südafrika entspricht. Die Bewegungsfreiheit der Schwarzen in ihren Homelands und von dort zu den Townships war freilich nie in einem solchen Ausmaß eingeschränkt wie das Recht der Palästinenser auf freie Bewegung in ihrem angestammten Land. Daß die südafrikanische Apartheid rassistisch war, galt als »common sense«. Der gleiche common sense untersagt auch nur den Vergleich Israels mit einem rassistischen Regime. Warum eigentlich? Ist Rassismus weniger rassistisch, wenn er im Land der Holocaust-Überlebenden praktiziert wird? Kann nicht sein, was nach den Vorschriften der politischen Korrektheit nicht sein darf? FDP-Chef Guido Westerwelle war ohnedies nicht nach Israel gereist, um die Scharon-Politik einer substantiellen Kritik zu unterziehen. Es wird ihm nicht einmal gestattet sein, »warnende Worte« eines »guten Freundes« anzubringen. Denn nicht Scharon hat sich zu rechtfertigen, sondern Westerwelle. Er wird sich für die Äußerungen des aus Syrien stammenden Fast-FDP-Landtagsabgeordneten Jamal Karsli zu rechtfertigen haben, der die israelische Kriegsführung mit »Nazi-Methoden« verglich, und für die Kritik, die FDP-Vize Jürgen Möllemann an der Kritik des jüdischen CDU-Politikers Michel Friedman übte. Seinen Standpunkt, daß es sich hier um deutsche Innenpolitik handle, wird Westerwelle wohl nicht durchstehen können. Möllemann ist ein Rechtspopulist, der es wie Jörg Haider versteht, die neoliberale Verdrängungsgesellschaft mit den Komplexen des kleinen Mannes zu versöhnen. Möllemann ist auch ein dezidiert proarabischer Politiker. Doch muß er deshalb noch lange kein Antisemit sein. Sein an Friedman gerichteter Vorwurf der »unerträglichen elitären Arroganz« kann doch nur unter der Annahme einer »unerträglichen jüdisch-elitären Arroganz« als antisemitisch bewertet werden. Der von deutschem Feuilleton und zionistischem Establishment unisono erhobene Antisemitismus-Vorwurf trägt den Antisemitismus in sich. Möllemann sagte nicht »die Juden« - seine Kritiker denken in dieser antisemitischen Kategorie. Und Israel nutzt den verlogenen Anti-Antisemitismus als Legitimationsideologie seiner rassistischen Politik.
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Ergänzungen
Wieso?
Freiheit für Palistina,für eine fortschrittliche Regierung Israels!!!
war dich klar
Lang lebe jw
die jw war bisher die beste tageszeitung die ich entdecken konnte.
wat soll ick mit der jungle world -- am ende der woche erfahren was am anfang war??
ick dachte wir sind FORTSCHRITTLICH und sehen nich ständig zurück.
Freiheit und Frieden für Palästina und Israel (es ist möglich, glaubt mir!) !!!!!!!!
Bahamas rechts vom Stürmer vorbeigezogen!
vielleicht mal nachdenken?
@dj antidoitsche
Weder Rechts noch Links!
Möllemann ist weder Rechts noch Links sondern schon immer "Mitte"- damit auch nach allen Seiten offen und somit nicht mehr ganz dicht!.
Die ganze Auseinandersetzung krankt an der unheilvollen Verbindung zwischen Religion und Politik was ein sog. "Linker" eigentlich erkennen müsste und daraus auch seine Schlüsse-Argumente ziehen.
Das Menschenrechte nicht der Religion-des Glaubens untergeordnet werden dürfen und was Religion im Wesen nach propagiert ist und war schon immer Thema politischer Auseinandersetzung.
Ob Goethe, Schiller, Lessing, Schopenhauer, Nietsche, Marx....alle hatten sich mit dem Thema hinreichend auseinandergesetzt und kamen alle zur gleichen Aussage.
"Religion und humanistische Politik" stehen sich als unvereinbar gegenüber.
Dieses ganze Geschrei um "Antisemitismus" ist doch wohl der Hohn, gerade dann wenn man den Begriff eigentlich analysiert.
Er bezeichnet weder Staat, Kultur noch Religion,er meint Sprache womit die ganze babylonische Sprachverwirrung schonmal beginnt.
Also worum geht es?, ist es Antijudäismus?
Scheint der Auseinandersetzung schon näher zu kommen !
Dabei definiert sich der Staat Israel in erster Linie religiös und erst in zweiter Linie demokratisch was ich für wesentlich halte.
Und genau da sollte die Auseinandersetzung geführt werden um etwas Licht ins Dunkel zu bringen.
Übrigens eine Auseinandersetzung deren Existenz auch im Innern des jüdischen Volkes geführt wird.
Dabei ist der Bezug Katholische Kirche-Parlament etwas über das wir uns zuerst nochmals Gedanken machen sollten, denn dieser Vergleich verschafft uns die Empathie(das Mitgefühl) welches dieser verhirnten Theorie etwas Praxis entgegensetzen kann.
Dabei werden wir uns erinnern ,und traditionelle Werte der Linken zu neuem Leben erwecken müssen.
Von der franz. Revolution über die 68er bis zur Neuformation einer Bewegung, welche sich in den letzten Jahren zu formieren beginnt sind linke Werte hinreichend definiert und am besten im Begriff des "Humanismus" definiert.
Das darüber weniger theoretisiert sondern er mehr praktiziert wird, dafür ist jede/r Linke im innern wie äußern verantwortlich.
Das dies kein Pauschalurteil gegen Israel sein soll liegt in der Tatsache begründet das unsere Regierung auch nicht unbedingt das tut wofür es vom Volk gewählt wurde, was linken grauen Zellen zu denken geben sollte und eigentlich keinerlei Anlass besteht zu glauben das es irgend eine Geschlossenheit in den sog.zivilisierten Demokratien gibt.
Was es gibt sind Mehrheiten und das diese nicht aus "Freidenkern" sondern aus manipulierten Abhängigen bestehen, dafür brauchen wir nur die Augen aufzumachen.
@pedder
hier fehlt es der jw redaktion doch etwas courage oder dialektik um die fdp'ler unvoreingenommen zu betrachten.
der rassismus/rechts-vorwurf des obigen artikels ist einfach nur laecherlich
He ihr AntiD's
Jede kritik wird von euch als antisemitisch eingestuft, welche möglichkeit stellt ihr euch vor?
@die versammelte regression
wo wart denn ihr als in ruanda 1994 800.000 menschen in kürzester zeit massakriert wurden??? wo seid ihr bei jedem bürgerkrieg, der mehr tote in wenigen wochen fordert als der nahost konflikt in 30 jahren??? ist euch leid egal wenn ihr mit euren doofen bipolaren imperialismus theorien nicht weiter kommt, wenn sich die usa und israel nicht als die teufel herrausstellen??? ist es nicht höchste kommunistische pflicht auf die abschaffung der verhältnisse hinzuarbeiten, die solches leid erst produzieren??? ist dies nicht der grund jeglicher radikaler kritik? ihr dagegen konkuriert mit cducsufdpnpdspdpdsgrüne um den besten realpolitischen lösungsansatz und überseht, dass damit nichts gewonnen ist???
ihr habt überhaupt nichts kapiert, dann doch lieber bahamas&co, die haben wenigstens versucht moderne linke kritik zu formulieren
ja wo wart ihr!
für kalle
nazis stehn drauf
"Die Zeitschrift "Intifada" ist mit zwei neuen Nummern erschienen. Die meisten Artikel sind zwar im Internet abrufbar, wir empfehlen aber die Bestellung der gedruckten Ausgaben. (...) Die meisten Aufsätze sind verstreut in der antiimperialistischen Tageszeitung "junge Welt" erschienen. (...) Weiters wird die Schwierigkeit der Palästina-Solidaritätsarbeit in Wien reflektiert, die durch die pro-zionistische Positionierung der Linken und die Apathie der islamischen Mehrheitsorganisationen gekennzeichnet ist. Wenig Freude macht uns in diesem Zusammenhang ein ignoranter Beitrag über die "Völkische Allianz zwischen Sudentendeutschen (sic!) und Palästinensen?", der allerdings auch mehr von Vorurteilen und Unwissen als von echter Bösartigkeit gespeist sein dürfte (anders als bei den zionistischen Antifajournalisten, deren Vorwürfe gegen die Palästinenser der Aufsatz gerade zurückweist).
(...)
Der zweifellos wichtigste Beitrag ist jedoch Werner Pirkers treffende Analyse "Einen anderen Zionismus gibt es nicht", der mit dem Unfug des Zwei-Staaten-Modells aufräumt und die Notwendigkeit einer Perspektive eines demokratischen, palästinensich-jüdischen Staates in ganz Palästina
entwirft. Sein Resümee: "Solange den Palästinensern ihre demokratischen Rechte vorenthalten werden, ist auch Israel kein demokratischer Staat. Ein Volk, das andere Völker unterdrückt, kann selbst nicht frei sein. Derweilen latscht die deutsche Linke brav neben dem Mainstream. Es wird
ersucht, der Gewalt auf beiden Seiten ein Ende zu bereiten. Vorgeblich radikale Linke verfallen in die Rhetorik von EU-Kommissaren. Von den antionationalen Schmuddelkindern des Neoliberalismus einmal ganz zu schweigen. Je rabiater der Irre von Jerusalem wütet, desto stärker wird der
Bekenntnisdrang zum letzten verbliebenen Kolonialstaat. Jüdisch-palästinensiche Koexistenz, in der sich die Existenz der einen aus der Existenz der anderen ergibt, wird jedoch nur die Überwindung dieses Staates möglich sein."
nazis und antiimps ziehen nicht nur an einem strang in sachen palästina-solidarität, sondern auch in der denunziation antinationaler positionen! denn die antideutschen sind der absolute ober-feind für nazis - und für die junge-welt-linke ebenso...
Werner Pirker ist nich gleich Junge Welt
kann es sein,
kann es sein,
Wer sind die kommenden?
Jaja, lesen bildet!
zionistische Antifa
pirker
aber mit solchen reaktionären wie pirker verspielt sie sämtlichen Kredit.
der völkisch-reaktionäre teil
@klara
JW als Teil einer Verschwörung
Es gibt ein paar Sektierer, die sich aus unerfindlichen Gründen links nennen. Sie haben den Stein der Weisen gefunden. Es gibt eine antisemitische Weltverschwörung. Jeder Anschein der dagegen spricht, ist nur inzeniert und bestätigt indirekt die Macht der Verschwörer.
Geschichte wiederholt sich nicht und wenn dann als Farce. Leider ist das alles angesichts der Geschehnisse im Nahen Osten nicht mehr lustig.
Unkonventionelle Gedanken zu jW und Karsli
entwirft. Sein Resümee: "Solange den Palästinensern ihre demokratischen Rechte vorenthalten werden, ist auch Israel kein demokratischer Staat.
Diese Sätze haben wohl wenig mit rechten Positionen zu tun. Die Pespektive eines demokratischen Israel-Palästina ist die linke antirassistische Position in diesem Konflikt.
Im Übrigen bin ich auch der Meinung, dass Werner Pirker viel zu viel schreibt. Gerade zum Nah-Ost-Konflikt. Allerdings gibt es dort auch viele direkte Stimmen aus Israel, gerade im Interview-Teil, auch von Fraktionen, die hier weniger bekannt sind.
Zu Karsli - Möllemann: Die beiden würde ich erst mal trennen. Ich finde es schon verdächtig, wie sich flächendeckend sämtliche Parteien über Karsli aufregen. Als hätte es nicht bis in die 70er Jahre in allen grossen Parteien NS-Täter gegeben, die selber Hand angelegt haben beim Judenmorden. Karsli ist ein arabischer Nationalist, dass ist die eine Seite. Er hat sich allerdings als Grüner Abgeordneter den Unmut aller Parteien, auch seiner eigenen, gerade wegen seines Eintretens für Flüchtlinge zu gezogen. Flüchtlinge aus Togo und Kamerun, die er unterstützt hat, können das heute noch bestätigen. Das ist ja nicht gerade eine antirassistische Position.
Zu seier fatalen Presseerklärung, in der er der israelischen Regierung Nazimethoden vorwarf muss man wissen, dass das Schreiben von Nummern auf die Hände gefangener Palästinenser tatsächlich geschehen. Ein israelische Knesset-Abgeordneter und Sohn von Auschwitz-Überlebenden hat heftig wegen der Erinnerung an die Nazizeit protestiert. Dann würde die Aktion beendet.
Also bißchen genauer sollte man schon recherchieren, und nciht mit den deutschen Wölfen heulen, die in dem "Araber Karsli" jetzt ihr Opferlamm gefunden haben, denn deutsche Parlamentarier tun und sagen so etwas nicht.
kritik, tabu und brecherinnen
weil die frage gestellt wurde, wie denn kritik aussehen könnte, die nicht antisemitisch ist, hier die antwort:
"friedmann (hat zwar eine schöne haarfrisur aber er)ist ein arrogantes arschloch (von der cdu)." =ist gleich= nicht antisemitisch.
"friedmann (hat ein schmierige haarfrisur und) ist ein arrogantes arschloch (aber er ist von der cdu) und ist deswegen schuld am antisemitismus" =ist gleich= antisemitisch
"israel führt krieg." =ist gleich= nicht antisemitisch
"israel führt einen vernichtungskrieg (wie nur die nazis)" =ist gleich= antisemitisch
ACHTUNG! ich werde das posting jetzt immer schicken, wenn irgendwer behauptet,"man" dürfe ja noch nicht einmal mehr israel kritisieren.
@oxymoron
Armer Staat Israel?!?