Von Polizisten ins Koma geprügelter Mann in Köln gestorben!
Hier eine Agentur-Meldung ausnahmsweise ....24.05.02 Berliner Zeitung Nachrichten 12:20 UhrPrügel-Vorwürfe gegen Kölner Polizisten: Opfer gestorbenKöln (dpa) - Der Mann, der von mehreren Kölner Polizisten misshandelt worden sein soll, ist tot. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Sechs Polizisten sollen den festgenommenen Randalierer am 11. Mai auf einer Wache in Köln krankenhausreif geschlagen haben.Quelle: http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/aktueller_ticker/brennpunkte/.html/dpa_iptc-onl-20020524-23-dpa_2073134.htmlEiner der Polizisten wurde "erst" 12mal folgenlos angezeigt:Polizist mit lockerer HandEiner der sechs Kölner Polizisten, die Mann ins Koma prügelten, ist schon 12-mal folgenlos angezeigt wordenKÖLN dpa Unter den sechs Kölner Polizisten, die einen festgenommenen Randalierer misshandelt haben sollen, war ein "Rambo in Uniform". Dieser Polizist sei bereits mehrfach wegen Körperverletzung im Amt angezeigt worden, berichtet die Kölner Boulevardzeitung Express. Der misshandelte 31-Jährige lag gestern weiter im Koma. Ihm werden kaum noch Überlebenschancen eingeräumt. Die sechs Polizisten sollen den gefesselten 31-Jährigen am 11. Mai im Polizeibus und auf der Wache getreten und geschlagen haben. Das sagten zwei Polizisten sowie ein Augenzeuge aus.Laut Express wurden gegen den "Rambo in Uniform" bereits zwölf Strafanzeigen erstattet. Die Aggressivität des knapp 30-Jährigen sei auch unter Kollegen bekannt. "Der fackelt nicht lange", zitiert die Zeitung einen Polizisten. Nach Behördenangaben wurden die meisten Verfahren gegen den Polizisten aus Mangel an Beweisen eingestellt.taz vom 22.5.2002 (http://www.taz.de/pt/2002/05/22/a0054.nf/text.name,askdVLXLf.n,1)
Hier eine Agentur-Meldung ausnahmsweise ....24.05.02 Berliner Zeitung Nachrichten 12:20 Uhr
Prügel-Vorwürfe gegen Kölner Polizisten: Opfer gestorben
Köln (dpa) - Der Mann, der von mehreren Kölner Polizisten misshandelt worden sein soll, ist tot. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Sechs Polizisten sollen den festgenommenen Randalierer am 11. Mai auf einer Wache in Köln krankenhausreif geschlagen haben.Quelle: http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/aktueller_ticker/brennpunkte/.html/dpa_iptc-onl-20020524-23-dpa_2073134.html
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Ergänzungen
Widerstand gegen die Staatsgewalt ...
Eine Polizistin und ein Polizist beobachteten demnach am Abend des 11. Mai, dass fünf bis sechs Beamte sich um den am Boden liegenden Mann aufbauten. Der Festgenommene sei an Händen und Füßen gefesselt gewesen. Die Beamten hätten auf ihn eingetreten und ihn geschlagen. Dabei sei er an Kopf, Körper, Armen und Beinen getroffen worden.
Dann hätten zwei oder drei der Beamten den am Boden Liegenden an den Füßen gepackt und durch den Flur in eine Zelle geschleift. Das Opfer habe im Gesicht geblutet. In der Zelle sollen vier Polizisten weiter auf den Mann eingetreten und ihn geschlagen haben. Schließlich sei er von einem Rettungswagen abgeholt worden.
y press
Ein Opfer von Polizeimeister Lars S. packt aus
Von WERNER SCHLAGEHAN und OLIVER MEYER
Köln – Stephan N. liegt weiterhin im Koma. Der 31-Jährige hat kaum noch Überlebens-Chancen, nachdem er von Polizeibeamten geschlagen und getreten worden sein soll.
Prügelnde Polizisten in Köln – wohl kein Einzelfall. Denn es meldete sich ein anderes Opfer: Auch der TV- Reporter Thomas S. (39) soll von Polizeimeister Lars S. (28), gegen den 12 Verfahren wegen Körperverletzungen laufen (einer der Hauptbeschuldigten im Fall Stephan N.), krankenhausreif geschlagen worden sein.
Der Vorfall ereignete sich im Oktober 2001 am Kaiser-Wilhelm-Ring, Ecke Klapperhof. Der Journalist und ein Kollege beobachteten einen stürzenden Radfahrer. Bevor sie dem Mann helfen konnten, war die Polizei zur Stelle, wollte dem Radler sein Gefährt wegnehmen. Doch der angetrunkene Mann wehrte sich.
„Plötzlich waren da sechs Polizisten. Einer, der aussah wie ein Skinhead in Uniform, kniete auf dem Radfahrer“, schildert Thomas S. die Szene – der Beamte war Rambo Lars S.. Als Thomas und sein Kollege beruhigend auf die unverhältnismäßig aggressiven Beamten einreden wollten, spritzte Blut. Lars S. schlug dem Reporter ohne Vorwarnung die Hand voll ins Gesicht. „Weil Blut aus meiner Nase lief, fuhr ich ins Krankenhaus, ließ die Nase röntgen“, berichtet er.
In der Klinik ging der Alptraum weiter: Beamte stürmten rein, wollten von Thomas eine Blutprobe. „Wenn sie sich weigern“, so die unmissverständliche Drohung, „nehmen wir die Probe mit Gewalt.“ Hintergrund: Aus dem Opfer sollte ein Beschuldigter werden, denn anschließend wurde gegen den Reporter eine Anzeige wegen Gefangenenbefreiung eingeleitet.
Für Thomas S., der selber gegen den Rambo-Polizisten eine Anzeige wegen schwerer Körperverletzung stellte, ein unglaublicher Skandal: „So ein Beamter darf nie mehr eine Uniform tragen.“
Polizeisprecher Jürgen Laggies bestätigt den Vorfall, schränkt aber ein: „Wir dürfen aber aus Persönlichkeitsschutz keine Stellungnahme abgeben.“
Ein Konsequenz hat der Kölner Prügelskandal bereits: Polizeipräsident Klaus Steffenhagen brach seinen Sizilien-Urlaub ab.
widerlich
@Mastermindchaos
immerhin scheint die medienwelt langsam aufzuwachen, lektüreempfehlung:
Links
dpa
Köln (dpa) - In der Kölner Polizei-Affäre um den Tod eines Randalierers sind Haftbefehle gegen zwei der sechs beschuldigten Polizisten ergangen. Beide Beamte stehen im Verdacht, einen 31- Jährigen vor knapp zwei Wochen auf einer Wache krankenhausreif geschlagen zu haben. Der Mann war heute in einer Klinik gestorben. Polizeipräsident Klaus Steffenhagen leitete gegen die Beschuldigten zudem das Entlassungsverfahren ein .