Castor stand 5 Stunden!!!!
Maßloses Vorgehen der Polizei- Berichtigung/ Ergänzung zu "13 Stunden angekettet"
Maßloses Vorgehen der Polizei bei Demonstration gegen menschenverachtenden Castortransport. In der Nacht vom 15. auf den 16.Mai 02 fand eine Massenankettung kurz nach dem AKW Brunsbüttel bei Wilster statt. Ca. 25 Leute blockierten für ungefähr 5 Stunden den Weitertransport der Brennelemente.
Das Verhalten der rund 60 Beamten, die nach und nach vor Ort eintrafen war angemessen.
Nachdem die Angeketteten nach und nach unter den Schienen durchgezogen, bzw. die Schienen aufgetrennt und über die AktivistInnen weggehoben wurden, mussten diese immer noch angekettet neben der Schiene und in Polizeiwagen neben der Schiene warten.
Nach zirka 6 Stunden angekettet in den Metallröhren wurden die AktivistInnen von der Polizei aus dem Gewahrsam vor Ort entlassen. Das wurde mit Kommentaren begleitet wie: „ Seht zu, dass ihr euch endlich verpisst, wir wollen unsere Ruhe!“ oder aber auch Fragen „ob es uns gut gehe“ und „noch einen schönen Abend“. Die Bestandsaufnahme durch die Polizei war also beendet und wir waren in Freiheit entlassen.
Die Gruppe war jedoch nur ca. 10 Minuten allein, als Zivilpolizei im Dunklen auftauchte um Beweismaterial zu fordern. Die Personen, die dort im Dunklen erschienen sind, haben sich nicht ausgewiesen und waren aufgrund ihrer Kleidung auch nicht als Polizei erkennbar. Da einige Aktivistinnen sich selber befreien konnten und bis zu dem Zeitpunkt auch schon hatten, haben sie drei Rohre mitnehmen können.
Die Gruppe ist dann aufgebrochen, noch immer mit mehreren Angeketteten! Die Autos wurden bei der Abfahrt verfolgt.
Bei einer Ausbremsaktion mitten auf der stoppten sieben Zivilpolizeiwagen, die DemonstrantInnen.
Auch bei diesem überfallähnlichem Verhalten der Polizei war nicht erkenntlich, dass es sich um Polizei handelte. Der diensthabende Einsatzleiter hat sich nicht zu erkennen gegeben, es wurden keine Namen genannt, niemand hat/ konnte sich ausweisen. Das einzige was wir von einem einzigem „Beamten“ erhalten haben war seine Dienstnummer.
Zwei der Angeketteten wurden mit auf das Itzehoer Polizeipräsidium genommen. Dort mussten sie weiter 8 Stunden aneinandergekettet ausharren. Da die beiden noch immer durch eine Metallröhre miteinander verkettet waren aus der sie sich selber nicht mehr freiwillig lösen konnten, hielt die Polizei sie wegen des sich an ihnen befindenden Beweismittels fest.
Auf der Polizeistation wurde erklärt: Zitat des Diensthabenden Polizisten „Die beiden Personen befinden sich feiwillig im Polizeipräsidium, da sie sich ja freiwillig lösen könnten und nur das eine Rohr, das sie miteinander verbindet, ist beschlagnahmt.“
Unter menschenunwürdigen Bedingungen wurden die beiden auf dem Boden im Flur abgelegt. Menschen, die auf die Toilette wollten mussten über die Angeketteten rübersteigen. Es fand keine Versorgung mit Wasser und Lebensmitteln statt, auch von Toilettenbesuch war nicht die Rede. Das sind die Grundrechte eines jeden Inhaftierten, diese zu entziehen ist strafbar.
Auf Anfragen des Anwaltes kam eine Bestätigung, dass der Haftrichter eine mündliche Begrenzung der Maßnahme auf 12.00 Uhr Mittags festsetzte. Die Aktivisten wurden von ihrem Anwalt über diese Begrenzung informiert, der wachhabende Beamte lachte und sagte, dass daraus wohl nichts werden würde. Den Nachfragen und schließlich mündlichen Protesten wurde, die „Gefangenen“ wollten die schriftliche Bestätigung für die Ingewahrsamnahme sehen, mit roher Gewalt ein Ende gesetzt. Unter Zuhilfenahme von 5 Beamten, darunter 2 eigens aus Kiel zugereisten BGS-Beamten, wurden die AktivistInnen in eine Zelle geschubst-
ohne Rücksicht auf Verletzungen. Dieses Verhalten ist grob fahrlässig, da die Arme in unbeweglichen Metallröhren stecken und somit die Gefahr des Knochenbruchs und von eklatanten Schnittverletzungen besteht.
In der Zelle wurden ihnen sämtliche Rechte verweigert, keine Anwaltsanrufe, der männliche Blockierer hatte noch kein Mal seinen Anwalt verständigen können, kein Toilettengang, kein Wasser oder Nahrung. So blieb der weiblichen Blockiererin nichts anderes übrig, als sich in der Zelle zu entleeren, was sich als ein wenig schwierig gestaltete, da sie beide Arme in den Rohren hatte.
Erst nach massiven Bemühungen, unter Androhung einer Strafanzeige, gelang es dem Anwalt telefonisch die beiden zu befreien.
Daraufhin konnten die beiden AktivistInnen kurze Zeit später die Zelle verlassen, mit beiden, heilen Rohren....
Das Verhalten der rund 60 Beamten, die nach und nach vor Ort eintrafen war angemessen.
Nachdem die Angeketteten nach und nach unter den Schienen durchgezogen, bzw. die Schienen aufgetrennt und über die AktivistInnen weggehoben wurden, mussten diese immer noch angekettet neben der Schiene und in Polizeiwagen neben der Schiene warten.
Nach zirka 6 Stunden angekettet in den Metallröhren wurden die AktivistInnen von der Polizei aus dem Gewahrsam vor Ort entlassen. Das wurde mit Kommentaren begleitet wie: „ Seht zu, dass ihr euch endlich verpisst, wir wollen unsere Ruhe!“ oder aber auch Fragen „ob es uns gut gehe“ und „noch einen schönen Abend“. Die Bestandsaufnahme durch die Polizei war also beendet und wir waren in Freiheit entlassen.
Die Gruppe war jedoch nur ca. 10 Minuten allein, als Zivilpolizei im Dunklen auftauchte um Beweismaterial zu fordern. Die Personen, die dort im Dunklen erschienen sind, haben sich nicht ausgewiesen und waren aufgrund ihrer Kleidung auch nicht als Polizei erkennbar. Da einige Aktivistinnen sich selber befreien konnten und bis zu dem Zeitpunkt auch schon hatten, haben sie drei Rohre mitnehmen können.
Die Gruppe ist dann aufgebrochen, noch immer mit mehreren Angeketteten! Die Autos wurden bei der Abfahrt verfolgt.
Bei einer Ausbremsaktion mitten auf der stoppten sieben Zivilpolizeiwagen, die DemonstrantInnen.
Auch bei diesem überfallähnlichem Verhalten der Polizei war nicht erkenntlich, dass es sich um Polizei handelte. Der diensthabende Einsatzleiter hat sich nicht zu erkennen gegeben, es wurden keine Namen genannt, niemand hat/ konnte sich ausweisen. Das einzige was wir von einem einzigem „Beamten“ erhalten haben war seine Dienstnummer.
Zwei der Angeketteten wurden mit auf das Itzehoer Polizeipräsidium genommen. Dort mussten sie weiter 8 Stunden aneinandergekettet ausharren. Da die beiden noch immer durch eine Metallröhre miteinander verkettet waren aus der sie sich selber nicht mehr freiwillig lösen konnten, hielt die Polizei sie wegen des sich an ihnen befindenden Beweismittels fest.
Auf der Polizeistation wurde erklärt: Zitat des Diensthabenden Polizisten „Die beiden Personen befinden sich feiwillig im Polizeipräsidium, da sie sich ja freiwillig lösen könnten und nur das eine Rohr, das sie miteinander verbindet, ist beschlagnahmt.“
Unter menschenunwürdigen Bedingungen wurden die beiden auf dem Boden im Flur abgelegt. Menschen, die auf die Toilette wollten mussten über die Angeketteten rübersteigen. Es fand keine Versorgung mit Wasser und Lebensmitteln statt, auch von Toilettenbesuch war nicht die Rede. Das sind die Grundrechte eines jeden Inhaftierten, diese zu entziehen ist strafbar.
Auf Anfragen des Anwaltes kam eine Bestätigung, dass der Haftrichter eine mündliche Begrenzung der Maßnahme auf 12.00 Uhr Mittags festsetzte. Die Aktivisten wurden von ihrem Anwalt über diese Begrenzung informiert, der wachhabende Beamte lachte und sagte, dass daraus wohl nichts werden würde. Den Nachfragen und schließlich mündlichen Protesten wurde, die „Gefangenen“ wollten die schriftliche Bestätigung für die Ingewahrsamnahme sehen, mit roher Gewalt ein Ende gesetzt. Unter Zuhilfenahme von 5 Beamten, darunter 2 eigens aus Kiel zugereisten BGS-Beamten, wurden die AktivistInnen in eine Zelle geschubst-
ohne Rücksicht auf Verletzungen. Dieses Verhalten ist grob fahrlässig, da die Arme in unbeweglichen Metallröhren stecken und somit die Gefahr des Knochenbruchs und von eklatanten Schnittverletzungen besteht.
In der Zelle wurden ihnen sämtliche Rechte verweigert, keine Anwaltsanrufe, der männliche Blockierer hatte noch kein Mal seinen Anwalt verständigen können, kein Toilettengang, kein Wasser oder Nahrung. So blieb der weiblichen Blockiererin nichts anderes übrig, als sich in der Zelle zu entleeren, was sich als ein wenig schwierig gestaltete, da sie beide Arme in den Rohren hatte.
Erst nach massiven Bemühungen, unter Androhung einer Strafanzeige, gelang es dem Anwalt telefonisch die beiden zu befreien.
Daraufhin konnten die beiden AktivistInnen kurze Zeit später die Zelle verlassen, mit beiden, heilen Rohren....
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Ergänzungen
Jaul, Jammer, Heul!
@rambazamba
Glückwunsch an alle Beteiligten - lasst euch nicht verhärten ...
@rambazamba-weichei
BGS oder Kripo
Kripo...
Castor= Grosseinsatz, Bullen aus ganz S-H
In und um Geesthacht waren Bullen aus ganz Schleswig-Holtein . (LÜbeck, Eutin, Ostholstein...)
Seit diese Transporte getreu der Rot-Grünen Atom-Bestands-Garantie ("Ausstieg") Bundesweit einheitlich koordiniert werden, ist die Anzahl der Bullen ja geheim, aber Grosseinsatz war's in jedem Fall.
Isses da ungewöhnlich wenn in Wilster Bullen aus Pinneberg durch's Gehölz schleichen?
Da die da offensichtlich Personalprobleme hatten, können auch einfach Leute aus Pinneberg abkommandiert worden sein.
(Bei der Massen-ED-Behandlung in Lüneburg vor einem Jahr beim Brunsbüttel-Stade Castor, waren m.W auch ganz kurzfristig Kripo-Beamte aus Celle rangeholt worden)
auch in münster war was und nächstes mal mehr
(vielleicht kann den ja jemand mal in die Atom-Rubrik schieben??)
Trainstopping im Juni
Wollen wir nicht zusammen den selben Castor bearbeiten? Die Einladung zu unserem Treffen (AgA sind viele Gruppen) ist etwas spät, aber wir sollten uns auf jeden Fall kurzschließen. Nachfolgend der Text, der über die Mailingliste versendet wurde:
Das nächste Treffen von AGA (Aktionskreis gegen Atom)
findet am 23.5 um 20:00 statt. Ort: Clubraum, Werkstatt 3,
Nernstweg 32, 22765 Hamburg.
Vorschlag für eine Tagesordnung:
Train Stopping Kampagne.
Kurzvorstellung der Kampagne:
Es geht darum, nicht mehr alle WAA-Transporte im großen
Stiel anzugehen, sondern sich ein paar auszusuchen, gegen
die dann bundestweit mobilisiert wird.
Einer dieser Transporte ist der erste, der ab dem 1.6
von einem der 'hamburger' AKW losfährt (Brokdorf, Brunsbüttel,
Stade oder Krümmel).
Es soll eine Demo geben, Infostände, Veranstaltungen und
natürlich Aktionen.
Dies alles will vorbereitet werden.