kriminalisierung antifaschistischer Jugendlicher /Rhein-Main
Im Vorfeld des 1. Mai massive Einschüchterung gegen antifaschistische Jugendliche in Rhein-Main Gebiet. Liste mit Menschen die vor dem 1. Mai auf Anordnung des hessischen Innenminesteriums festgenommen werden sollten erwecken erinnerungen an Stasi Methoden.
Während das Engagement gegen Rechte Gewalt gepriesen und jugendliche Politikverdrossenheit beklagt wird, sieht die Realität in Bad Homburg offensichtlich anders aus.
So erhielten mehrere antifaschistisch engagierte Jugendlich im Vorfeld zu den Protesten gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai Vorladungen der Polizei, in denen sie beschuldigt wurden, an Sachbeschädigungen beteiligt gewesen zu sein. Dieser Aufforderung folgten einige der Jugendlichen jedoch nicht. Daraufhin wurden diese am 30.4. und erneut am 3.5., einen Tag vor dem zweiten Aufmarschversuch der Neonazis in Frankfurt, von Beamten der Kriminalpolizei Bad Homburg zu Hause besucht und darauf hingewiesen dass sie beobachtet würden. Des weiteren wurden den Jugendlichen mit Unterbindungsgewahrsam gedroht. ,,Dies zeigt, dass die Vorladungen offenbar nur ein Vorwand waren um das Engagement der Jugendlichen gegen Rechte Gewalt zu kriminalisieren und sie und ihre Eltern mit Drohungen einzuschüchtern. Während Neonazis, wie zuletzt in Burgholzhausen, auf Menschen mit anderer Hautfarbe einprügeln, wird antifaschistisches Engagement von Jugendlichen kriminalisiert - dies zeigt wessen Geistes Kind der Staatschutz ist.", kommentierte eine Sprecherin der Antifa HG das Geschehen. Am Morgen des 1. Mai fanden sich dann auch tatsächlich der leitende Staatsschutzbeamte der Kurstadt, Herr Diehl, mit einigen seiner Kollegen am Bahnhof Friedrichsdorf, von dem aus die Jugendlichen vermutlich nach Frankfurt aufbrechen wollten, ein. ,,Dort diffamierte Herr Diehl sogar die AntifaschistInnen in einem Gespräch mit einer 3. Person als Gewalttäter und Brandstifter" führte die Sprecherin der Antifa Gruppe weiter aus. In diesem Gespräch wurde außerdem von Seiten der anwesenden Beamten eine Liste mit, angeblich auf Anordnung des hessischen Innenministers Bouffier, ungefähr 50 festzunehmenden Personen erwähnt. ,,Die skandalösen Vorgänge zeigen, dass politische Arbeit, sobald sie außerhalb des Parteien Systems stattfindet, überwacht, behindert und verfolgt wird. Die Antwort darauf kann nur eine klare Absage an jegliche Kriminalisierung von antifaschistischem Widerstand und ein entschlossenes Vorgehen gegen den sich ausbreitenden Überwachungswahn sein. Diese Vorgehensweise der Polizei, die nicht ohne Grund schreckliche Assoziationen zur sogenannte ,,Schutzhaft" in der Nazizeit hervorruft, zeigt die Aktualität und Notwendigkeit der geplanten Demonstration am 25.5. in Bad Homburg unter dem Motto: ,,Zusammen gegen Rassismus und Überwachungsgesellschaft." so das Fazit der Antifa.
Mit freundlichen Grüßen
Antifa HG
So erhielten mehrere antifaschistisch engagierte Jugendlich im Vorfeld zu den Protesten gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai Vorladungen der Polizei, in denen sie beschuldigt wurden, an Sachbeschädigungen beteiligt gewesen zu sein. Dieser Aufforderung folgten einige der Jugendlichen jedoch nicht. Daraufhin wurden diese am 30.4. und erneut am 3.5., einen Tag vor dem zweiten Aufmarschversuch der Neonazis in Frankfurt, von Beamten der Kriminalpolizei Bad Homburg zu Hause besucht und darauf hingewiesen dass sie beobachtet würden. Des weiteren wurden den Jugendlichen mit Unterbindungsgewahrsam gedroht. ,,Dies zeigt, dass die Vorladungen offenbar nur ein Vorwand waren um das Engagement der Jugendlichen gegen Rechte Gewalt zu kriminalisieren und sie und ihre Eltern mit Drohungen einzuschüchtern. Während Neonazis, wie zuletzt in Burgholzhausen, auf Menschen mit anderer Hautfarbe einprügeln, wird antifaschistisches Engagement von Jugendlichen kriminalisiert - dies zeigt wessen Geistes Kind der Staatschutz ist.", kommentierte eine Sprecherin der Antifa HG das Geschehen. Am Morgen des 1. Mai fanden sich dann auch tatsächlich der leitende Staatsschutzbeamte der Kurstadt, Herr Diehl, mit einigen seiner Kollegen am Bahnhof Friedrichsdorf, von dem aus die Jugendlichen vermutlich nach Frankfurt aufbrechen wollten, ein. ,,Dort diffamierte Herr Diehl sogar die AntifaschistInnen in einem Gespräch mit einer 3. Person als Gewalttäter und Brandstifter" führte die Sprecherin der Antifa Gruppe weiter aus. In diesem Gespräch wurde außerdem von Seiten der anwesenden Beamten eine Liste mit, angeblich auf Anordnung des hessischen Innenministers Bouffier, ungefähr 50 festzunehmenden Personen erwähnt. ,,Die skandalösen Vorgänge zeigen, dass politische Arbeit, sobald sie außerhalb des Parteien Systems stattfindet, überwacht, behindert und verfolgt wird. Die Antwort darauf kann nur eine klare Absage an jegliche Kriminalisierung von antifaschistischem Widerstand und ein entschlossenes Vorgehen gegen den sich ausbreitenden Überwachungswahn sein. Diese Vorgehensweise der Polizei, die nicht ohne Grund schreckliche Assoziationen zur sogenannte ,,Schutzhaft" in der Nazizeit hervorruft, zeigt die Aktualität und Notwendigkeit der geplanten Demonstration am 25.5. in Bad Homburg unter dem Motto: ,,Zusammen gegen Rassismus und Überwachungsgesellschaft." so das Fazit der Antifa.
Mit freundlichen Grüßen
Antifa HG
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Ergänzungen
Nicht alles durcheinander werfen
Einmal Stasi-Methoden, dann wieder Nazi-Schutzhaft. Man sollte Äpfel nicht mit Birnen vergleichen. Bei aller Kritik an der DDR und Staatssicherheit: Eins hat die Stasi bestimmt nicht getan, nämlich Antifaschisten verfolgt.
Ansonsten solidarische Grüße
jaja
euer west-berliner
johann.
außer das
Was ist hier los
Dem kann ich nur Zustimmen
Zum Hauptbeitrag vielleicht sind die Vergleich nicht ganz richtig aber betrachtet mensch das Vorgehen der Polizei und des Staatschutzes so ist dies ein ziemlicher Hammer. Einschüchterung mit allen Mitteln wird hier versucht. Darüber sollte mensch(vor allem unbeteiligter) mal nachdenken. Es könnte auch euch treffen!
Lasst euch nicht Einscchüchter! Denn das ist was Sie erreichen wollen.
Übrigens Widerstand kann auch sehr Fantasievoll sein! ;)
Haudraufwienix
Desweiteren macht es einem die Antifa mit ihrer plumpen, undifferenzierten Haudraufwienix-Rhetorik oft nicht leicht, sich mit Ihnen zu solidarisieren. Manchmal hat man das Gefühl, daß da persönliche Aggressionen oft vor dem Willen zur politischen Veränderung stehen...
@Wildschwein
Desweiteren scheinst du anzunehmen, dass die DDR nur wegen der Konsumgeilheit ihrer Buerger/-innen nicht das geworden ist, was sie angeblich immer werden sollte. Eigentlich war sie ja ach so demokratisch und sozialistisch. Auch wenn ich jetzt von einigen vielleicht mit Konservativen und Faschos in einen Topf geworfen werde : Am DDR-Staatskapitalismus gibt es nichts zu beschoenigen, die Leute wurden genauso verarscht wie heute, nur mit anderen Spruechen.
nicht zuständig
Das gleich damit gleich zu setzen, daß auch in der DDR ein antisemitischer Kurs verfolgt wurde, halte ich für sehr gewagt, der gute Karl Marx als Sohn von Juden hätte das sicher nicht gerne gehört und das wurde auch niemals propagiert...
Dass der vermeintliche Sozialismus in der DDR alles andere als DAS war, ist sicherlich auch klar. Diktaturen bleiben Diktaturen - unter was für einem Mantel auch immer..doch daraus resignierend zu folgern, daß eine klassenlose Gesellschaft nicht möglich ist, wie ich es immer wieder höre, ist noch lange kein Grund.
Der Kapitalismus hat auch über tausend Jahre gebraucht, um sich zu manifestieren.
Packen wir also an, daß er nicht mehr lange tut.
Auf zu neuen Ufern !
-pUnK|wUrSt-
?
zu Wildschwein
ohhh
Ihr rafft aber auch garnix
WILDSCHWEIN
Für den Kommunismus
An den Anonymen
der Anonyme
Wenn man sich gegen undifferentiertes und falsches Gepöbele ausspricht ist man also ein Stalinfreund.Für dich ist doch jeder der nicht in dein antikommunistisches Weltbild passt ein Stalin Freund.Außerdem habe ich eine Frage wie drückt sich denn der "stalinismus" in DDR aus in praktischer Politik.Nicht das du mich falsch verstehst selbstverständlich war die DDR kein verstrebenswertes ideal und von einem Sozialismus so weit wie Antinationale von emanzipation entfernt aber sie als stalinistisch zu bezeichnen ist falsch,personifiziert und antikommunistisches gehtzte.
Auwei!
diehl
solidarität mit den Antifas aus Bad Homburg/Friedrichsdorf!
kapitalismus abschaffen ! deutschland und vor allem Bad Homburg auflösen ! ;)
???
ach ja, wessi war ich noch nie, und werde es auch niemals werden...=':-)
! Wie wäre es trotzdem miteinander statt jeden zu zerfleischen ?
naja, jeder wie er denkt
DDR-nazifrei?
...Womit ich Dich nicht persönlich meinte
no borders
das hört sich doch gut an, kann ich nur zustimmen.
ich mag auch keine möchtegern-linke, deren freiheitsbegriff doch sehr von meinem abweicht, aber statt sich anzugiften, ist doch ein dialog fruchtbarer.
wenn du denkst, daß die anderen unrecht haben, ist es ja sicherlich ein leichtes, sie von deiner meinung zu überzeugen....
dachte vorhin nur mit wessi gemeint zu sein, ...aber ist geklärt, da liegt MD noch nicht....
freedom
MD
ostfront
je nach ansicht...
Haaalllooo, falls ihr es noch
Oje Oje...
Diesen Tathergang wird jeder direkt Anwesende bestätigen können...also Jungs, wenn ihr ernst genommen werden wollt bleibt bei der Wahrheit und spinnt euch nicht irgendetwas, was ihr vielleicht als Legitimation für die Existenz eures "Vereins" gerne hättet, zurecht. Es ist Gott sei dank nicht jeder so wie ihr, dass er feige in Horden auf einzelne andere MENSCHEN und Minderheiten einprügelt,nur sie mit Pflastersteinen bewirft, etc. weil sie nicht in irgendwein verdrehtes Weltbild passen...