Barsinghausen: Nazi-Gewalt nimmt kein Ende
Bei einer Massenschlägerei zwischen Neonazis und BesucherInnen eines Festes an der Kreuzbuche im Deister sind am Himmelfahrtstag mehrere Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Insgesamt waren fünf Streifenwagenbesatzungen im Einsatz, die aber die Lage kaum im Griff hatten. Dabei waren die Neonazis mit Eisenstangen bewaffnet.
Bei einer weiteren Auseinandersetzung mit rechtsradikalem Hintergrund wurden neun Beteiligte in Polizeigewahrsam nach Hannover gebracht. 30 Polizeibeamte aus der Region Hannover und der Landeshauptstadt waren eingesetzt.
Gegen 15.35 Uhr wurde die Polizei zur Kreuzbuche gerufen, wo es bei Feierlichkeiten mit reichlich Alkoholgenuss zunächst zu verbalen Streitigkeiten gekommen war, die dann in Tätlichkeiten mündeten. Rund 200 Menschen hatten an der Kreuzbuche zusammen gefeiert. Wie viele Personen insgesamt verletzt wurden, konnte die Polizei bisher noch nicht feststellen. Sie spricht von zahlreichen, die notärztlich versorgt werden mussten. Gegen zwei 20 und 21 Jahre alte Männer aus Rodenberg hat die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Die Untersuchungen dauern noch an.
Gegen 16.25 Uhr hatte ein Zeuge mitgeteilt, dass ein 20-Jähriger aus Apelern im Bereich des Waldweges Lange Bahn in Hohenbostel Naziparolen gerufen hatte. Dort sollen mehrere Neonazis gefeiert haben. Nach der polizeilichen Überprüfung wurde gegen ihn ebenfalls eine Anzeige erstattet.
Etwa 40 Minuten später meldete ein Anwohner der Rehrbrinkstraße in Barsinghausen, dass eine stark alkoholisierte etwa zehnköpfige Gruppe junger Männer lautstark Hitlerparolen grölte. Die 30 eingesetzten Polizeibeamten nahmen neun junge Männer im Alter zwischen 17 und 22 Jahren in Gewahrsam und brachten sie nach Hannover, um weitere Straftaten mit rechtsradikalem Hintergrund zu verhindern. Die jungen Männer hatten sich zuvor gegen ihre Ingewahrsamnahme gewehrt und Drohungen und Beleidigungen gegen die Polizeibeamten ausgestoßen. Gegen sie wird ebenfalls ermittelt.
Bei einer Schlägerei in der Marktstraße hat ein 22-jähriger Mann gegen 21.35 Uhr erhebliche Kopfverletzungen erlitten, die ihm vier oder fünf Täter zugefügt hatten. Der Mann musste ärztlich behandelt werden. Über die Täter liegen keine näheren Hinweise vor.
(teils aus der Presse entnommen und teils durch ZeugInnen berichtet)
weitere Infos
http://www.antifa-hannover.de/
Gegen 15.35 Uhr wurde die Polizei zur Kreuzbuche gerufen, wo es bei Feierlichkeiten mit reichlich Alkoholgenuss zunächst zu verbalen Streitigkeiten gekommen war, die dann in Tätlichkeiten mündeten. Rund 200 Menschen hatten an der Kreuzbuche zusammen gefeiert. Wie viele Personen insgesamt verletzt wurden, konnte die Polizei bisher noch nicht feststellen. Sie spricht von zahlreichen, die notärztlich versorgt werden mussten. Gegen zwei 20 und 21 Jahre alte Männer aus Rodenberg hat die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Die Untersuchungen dauern noch an.
Gegen 16.25 Uhr hatte ein Zeuge mitgeteilt, dass ein 20-Jähriger aus Apelern im Bereich des Waldweges Lange Bahn in Hohenbostel Naziparolen gerufen hatte. Dort sollen mehrere Neonazis gefeiert haben. Nach der polizeilichen Überprüfung wurde gegen ihn ebenfalls eine Anzeige erstattet.
Etwa 40 Minuten später meldete ein Anwohner der Rehrbrinkstraße in Barsinghausen, dass eine stark alkoholisierte etwa zehnköpfige Gruppe junger Männer lautstark Hitlerparolen grölte. Die 30 eingesetzten Polizeibeamten nahmen neun junge Männer im Alter zwischen 17 und 22 Jahren in Gewahrsam und brachten sie nach Hannover, um weitere Straftaten mit rechtsradikalem Hintergrund zu verhindern. Die jungen Männer hatten sich zuvor gegen ihre Ingewahrsamnahme gewehrt und Drohungen und Beleidigungen gegen die Polizeibeamten ausgestoßen. Gegen sie wird ebenfalls ermittelt.
Bei einer Schlägerei in der Marktstraße hat ein 22-jähriger Mann gegen 21.35 Uhr erhebliche Kopfverletzungen erlitten, die ihm vier oder fünf Täter zugefügt hatten. Der Mann musste ärztlich behandelt werden. Über die Täter liegen keine näheren Hinweise vor.
(teils aus der Presse entnommen und teils durch ZeugInnen berichtet)
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Ergänzungen
auch in erfurt
am nächsten abend zogen gut 70 leute durch die innesnstadt und machten diese nazifrei.