1. Mai in Zürich
kurzer (und leider ein etwas verspäteter) Bericht zum 1. Mai 2002 in Zürich: Wie jedes Jahr gab es auch diesem 1.Mai die traditionelle Nachdemo in Zürich:
Nach der Abschlusskundgebung der allgemeinen 1. Mai-Demonstration am Züricher Hauptbahnhof bewegte sich die traditionelle Nachdemo in Richtung Kasernenareal, wo das alljährige Fest stattfinden. Im Gegensatz zu den letzten Jahren wird die Nachdemo zunächst von den Bullen nicht angegriffen, da sie einen eher unüblichen, d.h. für die Sicherheit der Einkaufs-und Bankenmeile berechenbaren Weg nimmt. Als sich der Großteil der Demo zum Kasernenareal bewegt, spaltet sich der militante Teil ab und will zur Helvetisch-Amerikanischen Handelsniederlassung. Dies ist vom Revolutionären Aufbau als vorrangige politische Destination definiert worden um gegen die imperialistischen Taktiken der USA zu demonstrieren. Keine 500 m weiter wird die Demo von den Bullen mit Gummischrott angegriffen und aufgelöst. Im Anschluss daran versuchen die militanten Gruppen zum Kasernenareal zu gelangen und werden von Immigrantenkids und anderen linken Gruppen unterstützt. Um das Kasernenareal erfolgen wieder, ganau wie letztes Jahr, massive Strassenschlachten mit der Polizei, die mit Wasserwerfer, Tränengas und Gummischrot agiert.
Über 4 Stunden gibt es massive Auseinandersetzung von mind.500 Leuten mit den Bullen. Teilweisen mussten sich die Bullen aus einzelnen Strassenecken zurückziehen und das Areal überlassen. Am Eck zum Abschiebegefängnis werden Autos umgekippt und die anwesenden 10-15 Bullen massiv eingedeckt und mit Leuchtspurmunition beschossen. Nur durch direkten Gummischrott-Beschuss kann die Menge zurückgedrängt werden.
Novum sind (laut Informationen des Revolutionären Aufbaus) die zeitgleich stattfindenden Angriffe auf Luxuskarrosen, Bullenwachen und sonstigen öffentlcihen Gebäuden, die ein völlige Desorientierung der Bullen für einige Studen einbrachten.
Scheissen auf Berlin-auf nach Zürich 2003.
Mehr Infos: www.aufbau.org
Über 4 Stunden gibt es massive Auseinandersetzung von mind.500 Leuten mit den Bullen. Teilweisen mussten sich die Bullen aus einzelnen Strassenecken zurückziehen und das Areal überlassen. Am Eck zum Abschiebegefängnis werden Autos umgekippt und die anwesenden 10-15 Bullen massiv eingedeckt und mit Leuchtspurmunition beschossen. Nur durch direkten Gummischrott-Beschuss kann die Menge zurückgedrängt werden.
Novum sind (laut Informationen des Revolutionären Aufbaus) die zeitgleich stattfindenden Angriffe auf Luxuskarrosen, Bullenwachen und sonstigen öffentlcihen Gebäuden, die ein völlige Desorientierung der Bullen für einige Studen einbrachten.
Scheissen auf Berlin-auf nach Zürich 2003.
Mehr Infos: www.aufbau.org
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Ergänzungen
Frage
wie auch immer, die mittlerweile schon fast monatlichen beschäftigungsprogramme des aufbaus für all die verhaltensgestörten kinder zürichs und den harten kern der ideologischen betonköpfen, die das wort diskussion wohl im fremdwörterduden nachschlagen müssen, werden eigentlich jedes mal nur noch peinlicher. wie dilletantisch kann man sich eigentlich auf der politbühne bewegen? der aufbau hat es geschafft, innert kürzester zeit die demo-kultur zürichs hinunter zu wirtschaften und sich selbst des schweizweiten spotts der linken szene preis zu geben. als kleine veranschaulichung: in bern haben dieses jahr zum zweiten mal mehr als 3000 vor allem jugendliche (für schweizer verhältnisse eine sehr hohe zahl) am alljährlichen antifaschistischen abendspaziergang teilgenommen und das ganze erneut zu einer lautstarken und beeindruckenden demo werden lassen. in zürich verirrten sich bei dem letzten solchen anlass, der dort natürlich vom aufbau organisiert worden war, vielleicht noch 300 geistig eher labile subjekte an die demo, die dann auch nach kurzer zeit und sinnloser provokation von den bullen aufgerieben wurde...
an hust hust
revolutionäre grüsse
für den kommunismus!
und was war in bern nicht in ordnung? das wurde von den medien im nachhinein doch völlig aufgebauscht, ich fand es jedenfalls vorbildlich, dass sich da niemand wirklich provozieren liess (obwohl genügend leute dagewesen wären um die bullen geradewegs in die aare zu schmeisse) und als der kessel nicht aufgehoben wurde halt mit passivem widerstand der ganzen farce ein ende gesetzt wurde. unschön war dann natürlich das beim bollwerk..aber man muss auch bedenken, wir haben immerhin hier eine ziemlich krank-faschistoide drecksau als polizeipräsident, der nur auf gelegenheiten wartet, seinen politischen erzfeinden was aufs maul zu geben. in zürich hättet ihr immerhin eine sozialdemokratin, die vielleicht noch so ein halbes ohr offen hätte für die anliegen von jugendlichen und linken..aber eine diskussion mit jemandem von der sp bringt ihr wohl nicht übers herz, da würde sich ja stalin im grabe umdrehen wenn er was davon erfahren würde, was?
zur anzahl der leute
zürich rockt! weiter so!
das feuer verbreiten!
"...schöpfe aus verbotenen quellen,
belebe tote zellen,
mit roten wellen..."
solidarische grüsse
red wave/black front
@hust hust
Lustig war´s und lustig wird´s wieder
Bern sucks!!!!!!!!!1