1.Mai Demonstration in Merseburg
Unter dem Motto: "politische Kultur ist machbar - der 1.Mai bleibt bunt!" zogen am 1.Mai bis über 300 junge Menschen (laut MZ bis zu 400) durch die Innenstadt von Merseburg. Dieses Spektakel ereignete sich bereits zum vierten mal in Merseburg.
Schon im Vorfeld bekam der Veranstalter das Jugendbündnis Merseburg, Steine in den Weg gelegt, denn das Ordnungsamt der Stadt Merseburg wollte die Veranstaltung nicht als "politisch" ansehen, da es sich eher um eine Kulturveranstaltung handeln soll. Dies würde für das JBM bedeuten, dass höhere Kosten anfallen würden, da vieles selbst bezahlt werden müsste, z.B. die Absperrung von Straßen, was bei einer Demonstration die Aufgabe der Polizei wäre.
Dennoch wurde die Demonstration schließlich erlaubt und so trafen sich an einem recht warmen Mittwoch, 300 Jugendliche, vor allem aus der alternativen und linken Szene. Um die Stimmung aufzuheitern waren auch zwei Musik - Wagen dabei, so das fast jeder Musikgeschmack gedeckt werden konnte.
Der Treffpunkt, der Marktplatz war von einem größeren Polizei Aufgebot umstellt, so das alle Teilnehmer vorher eine Kontrolle über sich ergehen lassen mussten. Bereits zu Anfang provozierten einige Nazis die Demonstranten, indem sie sich hinter der Polizei aufstellten.
Die Jugendlichen zogen dann mit Musik, Sprechchören und guter Laune knapp 2 Stunden durch die City. Dabei kam es auch immer wieder zu unschönen Ereignissen, denn nicht selten standen Merseburger Nazis am Straßenrand. Diesen wurden dann Sprechchöre an den Kopf geworfen. Auch die Polizei, welche versprach die Demonstranten zu schützen, machte an diesem Tag einen recht guten Job. So wurde ein Nazi der sich vermummte, festgenommen und mehrere PolizistInnen sicherten die Demo ab, so das die Nazis nicht in diese gelangen konnten, was wahrscheinlich ohnehin für sie nicht gut gewesen wäre. Außer den immer wieder auftretenden Nazis was es eine gelungene Demo, die Merseburgs Straßen für diesen einen Tag bunter machte. Die Demo endete auf dem Marktplatz, wo noch bis ca. 18 Uhr Musik lief.
Einige AntifaschistInnen versuchten dann noch den Nazis etwas offensiver entgegenzutreten. Dies konnte durch die Polizei verhindert werden, weil sie mit einem relativ großen Aufgebot präsent war. Einige Nazis sollen aber trotzdem ziemlich schnell gerannt sein.
Zum Schluss eskortierte die Polizei Antifas durch die Nazis durch, weil diese zum Bahnhof mussten. Hier versammelten sich noch bis 20 Uhr etwa 30-40 Nazis, von denen sollen einige mit Ketten und anderen Dingen bewaffnet gewesen sein, auf jeden fall bekamen die Merseburger Kameraden Unterstützung aus anderen Städten, wie z.B. Halle.
Während es bei anderen Veranstaltungen des JBM immer wieder zu Übergriffen durch Faschisten kam, die Polizei trug hier mit Schuld, hatten die Ordnungshüter diesmal alles im Griff, sie verhinderten Übergriffe auf Demoteilnehmer, allerdings auch Angriffe der Antifas auf Faschos, und sie eskortierten auswärtige Teilnehmer quer durch die Nazis. Außer einigen Personalienabgaben, Filzungen bzw. Filmentnahme gab es auf linker Seite kein großen Ärger mit der Polizei, mind. 1 Nazi wurde festgenommen.
In einer Stadt wie Merseburg kann von einer gelungen Aktion gesprochen werden, wenn über 300 bunte Menschen lautstark durch die Straßen ziehen, die sonst andere beherrschen.
Dennoch wurde die Demonstration schließlich erlaubt und so trafen sich an einem recht warmen Mittwoch, 300 Jugendliche, vor allem aus der alternativen und linken Szene. Um die Stimmung aufzuheitern waren auch zwei Musik - Wagen dabei, so das fast jeder Musikgeschmack gedeckt werden konnte.
Der Treffpunkt, der Marktplatz war von einem größeren Polizei Aufgebot umstellt, so das alle Teilnehmer vorher eine Kontrolle über sich ergehen lassen mussten. Bereits zu Anfang provozierten einige Nazis die Demonstranten, indem sie sich hinter der Polizei aufstellten.
Die Jugendlichen zogen dann mit Musik, Sprechchören und guter Laune knapp 2 Stunden durch die City. Dabei kam es auch immer wieder zu unschönen Ereignissen, denn nicht selten standen Merseburger Nazis am Straßenrand. Diesen wurden dann Sprechchöre an den Kopf geworfen. Auch die Polizei, welche versprach die Demonstranten zu schützen, machte an diesem Tag einen recht guten Job. So wurde ein Nazi der sich vermummte, festgenommen und mehrere PolizistInnen sicherten die Demo ab, so das die Nazis nicht in diese gelangen konnten, was wahrscheinlich ohnehin für sie nicht gut gewesen wäre. Außer den immer wieder auftretenden Nazis was es eine gelungene Demo, die Merseburgs Straßen für diesen einen Tag bunter machte. Die Demo endete auf dem Marktplatz, wo noch bis ca. 18 Uhr Musik lief.
Einige AntifaschistInnen versuchten dann noch den Nazis etwas offensiver entgegenzutreten. Dies konnte durch die Polizei verhindert werden, weil sie mit einem relativ großen Aufgebot präsent war. Einige Nazis sollen aber trotzdem ziemlich schnell gerannt sein.
Zum Schluss eskortierte die Polizei Antifas durch die Nazis durch, weil diese zum Bahnhof mussten. Hier versammelten sich noch bis 20 Uhr etwa 30-40 Nazis, von denen sollen einige mit Ketten und anderen Dingen bewaffnet gewesen sein, auf jeden fall bekamen die Merseburger Kameraden Unterstützung aus anderen Städten, wie z.B. Halle.
Während es bei anderen Veranstaltungen des JBM immer wieder zu Übergriffen durch Faschisten kam, die Polizei trug hier mit Schuld, hatten die Ordnungshüter diesmal alles im Griff, sie verhinderten Übergriffe auf Demoteilnehmer, allerdings auch Angriffe der Antifas auf Faschos, und sie eskortierten auswärtige Teilnehmer quer durch die Nazis. Außer einigen Personalienabgaben, Filzungen bzw. Filmentnahme gab es auf linker Seite kein großen Ärger mit der Polizei, mind. 1 Nazi wurde festgenommen.
In einer Stadt wie Merseburg kann von einer gelungen Aktion gesprochen werden, wenn über 300 bunte Menschen lautstark durch die Straßen ziehen, die sonst andere beherrschen.
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Ergänzungen
Na dann prost
ich war selber ja nicht da aber der artikel ist ja sowas von zum kotzen...
Ist ja prima dass die bullen son guten job geleistet haben.
es gab aber auch andere demos in anderen städten am vorabend des 1.mais und am 1.mai selber die von den bullen angegriffen wurden. ist aber alles in butter wenns in merseburg so nett war mit den bullen. bravo!
son reaktionärer mist hat doch selbst auch auf indy nichts zu suchen!
na hoppla - bestimmt ein großstädter
merseburg ist seit jahren in dem "glücklichen" umstand eine der größten konzentration neonazistischer Skinheads in Sachsen-Anhalt vorweisen zu können
das es also in so einer stadt, welche nur so vor alternativen leben pulsiert, schwer ist freiräume zu erkämpfen und weiterhin durchzusetzen wird bestimmt auch dir, einem anscheinend vorzeigelinken (-oder alternativen oder sonstwas) einleuchten.
diese art von demonstrationen ist ein scheisse schwer erkämpfter freiraum und den nazis gelang es immer wieder diesen anzugreifen und somit in frage zu stellen. ausser in den letzten beiden jahren. dort schafften es doch tatsächlich die grünen männchen die nazis gleich von beginn an fern zu halten, bzw. sich adäquat zu kümmern.
was ist so schlimm daran das gut zu finden (wobei wir sicherlich nicht auf diesem stand stehen bleiben wollen)
ich habe mich extrem wohler gefühlt keine direkte konfrontation mit den nazis eingehen zu müssen (bitte immer noch bedenken das wir in merseburg sind)
die demonstration selbst hätte einem angriff von nazis nicht viel entgegensetzen können
von den ca.300 leuten waren ca. 25 antifas. der rest waren viele kinder und jugendliche die kaum, bzw. nicht politisiert sind. für merseburg ist es meiner meinung nach enorm wichtig den leuten zu zeigen das es neben dieser nazi(kultur) noch andere sachen gibt.
Was hier viel weniger was zu suchen hat
ein punker?
haben die ihn festgenommen?
und was ist mit ihm passiert?
1.mai, war nich dabei...aber...
und hat nur eine Anzeige wegen Landfriendsbruch
und eine wegen unerlaubten Waffenbesitzes.
Falls mir hier immernoch nicht geglaubt wird
kann ich hier auch gern seinen kompletten Namen
nennen, wenn das sein muss.