18.00 Uhr Demo ab in den Kessel Michaelkirchplatz
von der in den Medien gepredigten Deeskalationsstrategie war auf der 18.00 Uhr Demo nichts zu spüren, besser noch der recht zivilisierte Demonstartionszug endete in einem Kessel.
von der in den Medien gepredigten Deeskalationsstrategie war auf der 18.00 Uhr Demo nichts zu spüren, besser noch - der recht zivilisierte Demonstartionszug endete in einem Kessel.
Während die Demo am Rosa Luxemburg Platz noch mit "normaler" Polizeipräsenz umgeben war änderte sich dies im Laufe der Route konsequent. Schon am Ende der Torstrasse waren die betroffenen Kreuzungen von der Polizei hermetisch abgeriegelt. Der Demoteilnehmer hatte nicht mehr die Wahl die Demo zu verlassen, es blieb genau eine Möglichkeit - nämlich geradeaus. Neben den obligatorischen Wasserwerfern und Schützenpanzerartigen Fahrzeugen an den Kreuzungen tauchten dann auch schon mal Bullenketten hinterm Gebüsch auf - und zwar die mit dem besonders "deeskalativen" Combat Outfit.
In der Heine Strasse stockte der Demonstrationszug, über der Engen Strassenschlucht kreiste permanent ein Hubschrauber. Der sonore Hubschraubersound nervte einfach, von Deeskaltion keine Spur. Die Demo lies sich nicht beeindrucken.
Interessanterweise endet dann der Demozug auf dem Michaelkirchplatz, mir wurde sofort klar das die Polizei mit der Routenwahl die Spalterei in der Demo-organisation genutzt hatte um eine Gross Demonstration zu verhindern.
Nach wenigen Minuten gaben die Organisatoren das Ende der Demo bekannt mit dem Hinweis - so eine stressfreies Finale zu ermöglichen.
Von da an habe ich mich noch ca. 15 min auf dem Platz bewegt, Zeit für zwei Small Talks mit Bekannten. Gelegentlich fuhren erste Wasserwerfer auf die Menge zu, erster Stress stellte sich auf dem Platz ein, einige liefen wie die Hasen auf und ab.
Wir beschlossen den Platz zu verlassen, mussten feststellen, Richtung Marianneplatz war zu. (Polizei)(am Platzrand sammelten sich erste Gruppen von ca 50 Combat-Beamten), dann Richtung Heinestrasse - genauso abgeriegelt, ich frage einen Beamten welche Möglichkeiten ich habe vom Platz zu kommen, er verweist mich an einen Kollegen. Konkret an dieser Ecke standen in diesem Moment ca 200 Polizisten, genau ein Einziger war damit beschäftigt Leute durch die Kette zu lassen. Die Notwendige Personenkontrolle dauerte bis zu 1 Minute pro Person (Taschenkontrolle). Als mein Vordermann an der Reihe war, heisst es plötzlich Ende.
Jetzt ist völlig klar - es handelt sich um einen provozierten Kessel, bis dato keine Bemühungen der Polizei - die Demonstration friedlich aufzulösen.
Eine Minute später rannten die ersten CombatBullenketten mit Schildern über den Platz. Wir retteten uns zu einem Hauseingang des Hochhauses - mit prima Blick auf die "Deeskalationsmaßnahme Kessel". Wir konnten dann einen Anwohner überreden die Tür zu öffnen, was uns freien Weg Richtung Heine Strasse ermöglichte.
Lieber Herr Körting, Deeskalation = nette Idee, nur Ihre Polizeimeister machen was sie wollen, ich glaub diese verstehen auch nicht so viel von Ihrer Strategie. Höre ich doch auf der Heinestrasse einen Beamten mit Blick aufs Hochhausghetto fragen "Wohnen da die Autonomen". Deeskaltion beruht auch auf Grundbildung lieber Herr Körting.
Während die Demo am Rosa Luxemburg Platz noch mit "normaler" Polizeipräsenz umgeben war änderte sich dies im Laufe der Route konsequent. Schon am Ende der Torstrasse waren die betroffenen Kreuzungen von der Polizei hermetisch abgeriegelt. Der Demoteilnehmer hatte nicht mehr die Wahl die Demo zu verlassen, es blieb genau eine Möglichkeit - nämlich geradeaus. Neben den obligatorischen Wasserwerfern und Schützenpanzerartigen Fahrzeugen an den Kreuzungen tauchten dann auch schon mal Bullenketten hinterm Gebüsch auf - und zwar die mit dem besonders "deeskalativen" Combat Outfit.
In der Heine Strasse stockte der Demonstrationszug, über der Engen Strassenschlucht kreiste permanent ein Hubschrauber. Der sonore Hubschraubersound nervte einfach, von Deeskaltion keine Spur. Die Demo lies sich nicht beeindrucken.
Interessanterweise endet dann der Demozug auf dem Michaelkirchplatz, mir wurde sofort klar das die Polizei mit der Routenwahl die Spalterei in der Demo-organisation genutzt hatte um eine Gross Demonstration zu verhindern.
Nach wenigen Minuten gaben die Organisatoren das Ende der Demo bekannt mit dem Hinweis - so eine stressfreies Finale zu ermöglichen.
Von da an habe ich mich noch ca. 15 min auf dem Platz bewegt, Zeit für zwei Small Talks mit Bekannten. Gelegentlich fuhren erste Wasserwerfer auf die Menge zu, erster Stress stellte sich auf dem Platz ein, einige liefen wie die Hasen auf und ab.
Wir beschlossen den Platz zu verlassen, mussten feststellen, Richtung Marianneplatz war zu. (Polizei)(am Platzrand sammelten sich erste Gruppen von ca 50 Combat-Beamten), dann Richtung Heinestrasse - genauso abgeriegelt, ich frage einen Beamten welche Möglichkeiten ich habe vom Platz zu kommen, er verweist mich an einen Kollegen. Konkret an dieser Ecke standen in diesem Moment ca 200 Polizisten, genau ein Einziger war damit beschäftigt Leute durch die Kette zu lassen. Die Notwendige Personenkontrolle dauerte bis zu 1 Minute pro Person (Taschenkontrolle). Als mein Vordermann an der Reihe war, heisst es plötzlich Ende.
Jetzt ist völlig klar - es handelt sich um einen provozierten Kessel, bis dato keine Bemühungen der Polizei - die Demonstration friedlich aufzulösen.
Eine Minute später rannten die ersten CombatBullenketten mit Schildern über den Platz. Wir retteten uns zu einem Hauseingang des Hochhauses - mit prima Blick auf die "Deeskalationsmaßnahme Kessel". Wir konnten dann einen Anwohner überreden die Tür zu öffnen, was uns freien Weg Richtung Heine Strasse ermöglichte.
Lieber Herr Körting, Deeskalation = nette Idee, nur Ihre Polizeimeister machen was sie wollen, ich glaub diese verstehen auch nicht so viel von Ihrer Strategie. Höre ich doch auf der Heinestrasse einen Beamten mit Blick aufs Hochhausghetto fragen "Wohnen da die Autonomen". Deeskaltion beruht auch auf Grundbildung lieber Herr Körting.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Verlogen
Verlogen ist der Beitrag oben jedoch auch und alle, die weinen, weil die Bullen ihren - ätzenden - Job tun. Wer mit Militanz gegen die Verhältnisse angeht, kann nicht erwarten das Papa Staat mit Rücksicht reagiert und wenn, dann wären die Verhältnisse auch nicht die, gegen die man/frau angeht.
Darüber hinaus ist den meisten Handelnden - auch gestern auf dem Kirchplatz, ich war ja auch da - das politische Moment ihres Tuns nicht klar. Damit ist der 1.Mai nicht weniger politisch, wir können ja das politische eines Phänomens nicht an der Analysefähigkeit der Handelnden Subjekte festmachen. Das heißt, die meisten kommen WEGEN der RANDALE. Sie tun dies größtenteils zurecht, ich habe weitgehnd nichts dagegen, im Gegenteil. Aber sie WOLLEN sich prügeln also bitte, Schluss mit dem Quatsch, "die gemeinen Bullen haben angefangen". Die Bullen warten ebenso auf die "Party" wie die Leute.
Wenn es definitiv keine Schlachten geben würde, würde die Anzahl der Demonstranten und Gaffer auf ein 10tel reduziert sein.
Seitens der Macht ist natürlich der Versuch der Deeskalation absurd. Er verweist darauf, das sie nicht verstanden hat, worum es eigentlich geht. Radikale Ablehnung jeder Gemeinsamkeit mit den Grundfesten der kapitalistischen Vergesellschaftung schließt jede Idee der Handreichung komplett aus.
Andererseits zeigen die bürgerlichen Medien heute, das die zur Schau getragene Deeskalation sehr geeignet ist den radikalen Widerstand zu inkriminieren.
Die Bullen waren jedoch in der Tat so friedlich und zurückhaltend, wie ich sie selten erlebt habe, das kann man nicht übersehen. Das macht sie nicht sympatischer.
thanx
nach dem was ich bisher gelesen habe, sieht es so aus als ob die zusammenarbeit zwischen polizei und (un)freiwilligen helfern nicht so gut geklappt hat ... vielleicht kann man die eigentlichen "deeskalations"hintergrund darin sehen, das der "rot/rote" senat angst vor einer wirklichen eskalation (bildermässig) hatte (egal ob nu nach aussen mit der "der harten hand" oder mit der "soften linie" argumentiert wird) ... is aber EIGENTLICH nich weiter wichtig ;), denn es sollte ja nicht darauf ankommen was senat, diverse dienste und die polizei aus ner demo machen wollen, sondern die menschen, die sich zu dieser versammeln ...
mal schauen wie das ganze am 22/23 mai ausschaut ...
Warum Randale?
Ich kann verstehen, wenn Leute in diesem Land so frustriert und aggresiv sind, dass sie Staatseigentum zerstören. Aber die Geschäfte? Privatautos? Die haben doch erstmal wenig mit Vater Staat zu tun, oder? Das ist Privatbesitz. Natürlich kann man gegen Eigentum und Besitz sein. Aber sollte man da nicht erst mal bei sich selbst anfangen?
Nebenbei macht man mit der Randale ja nicht nur die Sachen kaputt, sondern auch das Ziel. Wenn es um eine Revolution geht, oder auch nur um gesellschaftliche Veränderung, dann braucht man dafür Leute. Genau den Leuten werden aber die Fenster entglast und die Autos angezündet.
moment mal
ich habe von jemanden gehört, dass körting ca. 23-24 uhr gesagt haben soll, jetzt soll die polizei mal aufräumen.
das hat man auch gemerkt, an den grünen selbst und den ziviprovos.
wir haben echt nen paar dummbrote in unseren reihen, aber die rolle der polizei sollte nicht vergessen werden.
Entschuldigung
kessel oder nicht...
Hab mir das ca. 45min bis 60min angesehen und bin dann gegangen. Einfach so..
Aber ich glaube das es für die ersten 30 min oder so wirklich ein Kessel war. Haben ihn halt erst später aufgemacht...
die andere (meine) meinung
mal abgesehen von einigen mündlichen provokationsversuchen und obszönen gesten aus dem demonstrationsaufzug in unsere richtung verhielt sich die masse ebenfalls ruhig und sachlich. wie wurden zwar von der masse belächelt, aber das sind wir gewohnt und das ist auch nicht weiter schlimm, denn jeder hat halt seine eigene meinung.
ich verstehe auch das unverständnis, wenn wir einzelne leute nicht durch die absperrung durchgelassen haben.
wie, was und warum es zur randale kam, darüber will ich mich nicht äußern, denn ich war selbst nicht dabei und das sieht vermutlich auch jeder von seinem standpunkt aus.
ich möchte nur eines sagen: es geht auch ohne, von beiden seiten aus - respekt!
Die Boesen, die Guten..
kein kessel
Einige Halbwahrheiten
Umzingelt ja, gekesselt nicht.
Kein richtiger Kessel
Umzingelt ja, gekesselt nicht.
AAB Demo für berliner Verhältnisse tatsächlich gigantisch,
Polizeiaufgebot an der Strecke ebenso gigantisch, taktischer Ansatz klar, wenn ihr nichts tut außer von A nach B laufen tun wir euch nichts, die Repräsentanz- Regierungs- und Luxusmeilen sind aber Tabu Total und wir sind vieeeeel stärker als ihr jemals sein werdet und werden euch schon zeigen, dass das so ist und bleiben soll. Die Demo ihrerseits trotz des berechtigten Ärgers über die vielen Verbote und Auflagen schien mir wirklich fern davon, sich lautstark inhaltlich artikulieren zu können/zu wollen, aber es gab eine Art kollektives Bemühen, sich "zusammenzureißen", auf das der Mai nicht stirbt, und das war wohl auch richtig und wichtig, weil es Leute gibt in dieser Stadt und in der Regierung die alles dran setzen, den 1. Mai, so wie wir ihn leben und wollen, für immer durch Grundsatzverbot zu begraben. Bei vielen der mehr oder weniger zutreffend als verirrt, lasch, inhaltsschwach klassifiziereten Teilnehmer schien der Wunsch, bzw.das Bedürfnis den 1. Mai zu verteidigen trotz alledem klar vorhanden zu sein.Im schmalen Nadelöhr der Brückenstraße zwischen Jannowitzbrücke und Köpenicker Straße kommt die Demo zum stehen. Angesichts unserer Erfahrungen, eine echt dramatische Situation, die unter Wertebach jedenfalls sicher brutalstens geendet wäre. Die polizeilichen Durchsagen, dass die emo umgeleitet wird, weil am O-Platz Autos brennen, waren zwar sehr schlecht hörbar, aber der Tonfall echt sachlich und die zeitlichen Abstände so, dass Mensch wenigsten ein mindestmaß an Zeit hatte, die Sache ansatzweise zu verarbeiten. Ganz klar bedrohlich, die Verlegung des Abschlussortes der Demo auf den M.-Kirch-Platz. Mehrfach habe ich beobachtet, wie aggressivere Polizisten von Kollegen davon abgehalten worden sind, außerhalb der Sachlichkeitslinie zu handeln.
Auch ich bin einmal in letzter Sekunde einem absolut ungerechtfertigten Versuch eines Polizisten, mich körperlich anzugreifen, durch das bewußte Bezug- und "zu meinen Gunsten Stellung nehmen" von Angehörigen derselben Einsatzruppe verschont. Natürlich weiß ich das kann ein böses Spiel werden, wenn die Sache darauf hinausläuft, dass so gespalten wird, doch haben mir bereits viele gestern mitgetreilt, es war anders, es war mehr als der Versuch, gute bürger böse bürger grenzen zu schaffen, obwohl das klar ein ernstzunehmender Hintergrund der Rot Roten innenpolitischen Taktik zu sein scheint. Wenn man aber bedenkt, dass wir es mit Polizisten zu tun hatten, die jahrelang insbesondere unter Schönbohm & Werthebach permanent und maßlos scharf gemacht wurden, und eingetrichtert bekommen haben, das wir alle nür blutrünstiger Abschaum sind, da muss man sagen, die ham sich kolossal bemüht der RotRoten Linie zu folgen, was siche gar nicht so einfach war.
Jedenfalls komm laaaaangsamst die Demo zum M.-Kirch-Platz, der Platz ist irgendwann übervoll mitLeuten, die Demo wird vom Lauti aus Beendet, nach kurzer Bekanntgabe dessen, was Demotechnisch alles geduldet wurde und dass wir bis zulezt
gaaaaaanz brav waren. Ich hab's ganz gut gesehen, wir waren gigantisch umzingelt, statt daraus einen Kessel zu machen hat die Polizei aber tatsächlich eine im Großen und Ganzen "Gewaltfreie" Räumung durchgeführt, Beginn der Operation 21,30 Uhr, Ende 22,30 Uhr. Vieeel Zeit, um die Leute nach Norden zu treiben, und die, die nicht gehen wollten auf die Schhillingbrücke zu treiben, die dann auf der Köpiseite unüberwindlich gesperrt gehalten wurde.
Ich meld' mich zur Sache nochmal in 'nem eigenen Beitrag zum Tag, da erzähl ich's nocmal detaillerter!
Ciao und haltet zusammen, und redet miteinander, da gibt' noch viel zu versehen, viel zu verteidigen & viel zu erkämpfen.
für
1.Mai unpolitisch...
Dann auf dem Mariakirchplatz (oder so ähnlich) nachdem der Lauti das Gerücht in die Welt gesetzt hat, dass die Demo eingekesselt sei und indirekt dazu aufgerufen wurde die Bullen anzugreifen, Fingen irgendwelche Spacken an, Taxis in denen noch die Fahrer waren, die Scheiben einzuschlagen... doch damit nicht genug, es wurden fein säuberlich alle schön auf dem Parkplatz stehenden Kleinwagen demoliert und angezündet. Nur 100 meter weiter die demoroute zurück gab es Banken und Bonzenkaufhäuser, von denen konsequent abgelassen wurde. Noch schlimmer als dann die Bullen anfingen zu laufen, fingen alle an zu rennen wie die kleinen Kinder. WAS SOLL DAS? ERST DIE AUTOS DER KLEINEN ARBEITER UND STUDENTEN BZW. SCHÜLER ZERSTÖREN UND DANN DEN SCHWANZ EINZIEHEN WENN DIE BULLEN KOMMEN.
DAS HAT MIT POLITIK NICHTS ZU TUN GEHABT!!!!!!!!!!!!
ICH DISTANZIERE MICH VON ALLEN LEUTEN, DIE DARAN BETEILIGT WAREN, DAS IST ARM NICHTS WEITER!!!!!!!!!!!!!!
Kessel als Teil der Paniktaktik
Bereits zu diesem Zeitpunkt wurde der Auslaß über die Straßen verweigert bzw. die Polizisten standen Schulter an Schulter, Kampfanzug, behelmt, einzelne Einheiten sogar schon mit Schilden versehen. Während den Demonstranten bewußt wurde, daß sie in der Sackgasse stecken, wurde das Polizeiaufgebot rundherum noch verstärkt. Der Lautsprecherwagen mußte seine Aufforderungen, Rangierraum freizugeben mehrfach wiederholen, da die Demonstranten anfingen nervös zu werden. Nach ein paar Minuten gab es die erste kurze Massenpanik in Form einer plötzlichen Rennbewegung in nordöstlicher Richtung. Ich habe mich dann über die Grünanlagen der Hochhaussiedlung Annenstraße zurückgezogen und vom Heinrich-Heine-Platz aus die Situation weiter verfolgt.
Es kamen bald Dutzende von Mannschaftswagen an, aus denen unverzüglich kampfbereite Polizisten in großer Zahl heraussprangen, um eine feste Front gegen die Demonstration aufzubauen. Die Durchlässigkeit der Polizeiabsperrungen um die Demonstration wurde nicht ruckartig auf Null gesetzt, sondern langsam heruntergefahren. Auf der Ostseite des Michaelkirchplatzes mußte man sich bis Höhe Melchiorstraße, auf der Westseite bis halbe Höhe Schmidstraße zurückziehen, um über die Grünanlagen die Annenstraße zu erreichen. Das Überqueren des Michaelkirchplatzes war stellenweise durch Absperrzäune erschwert. Viele der Demonstranten um mich herum waren in Panik und zogen sich zum großen Teil unnötig hektisch zurück.
Die Demonstration war bereits zurvor psychologisch bearbeitet worden und ab der S-Bahn-Unterquerung Jannowitzbrücke durch einen direkt darüber in geringer Höhe stehenden Polizeihubschrauber für die Dauer von ca. 45 min einem kontinuierlichen Lärmpegel ausgesetzt gewesen, der die Verständigung in normaler Sprechlautstärke unmöglich machte, man mußte sich anschreien. Die Polizeiabsperrungen am Weg der Demonstration hatten allesamt ohne jede Staffelung ihr komplettes Arsenal in der vordersten Linie.
Politisches Resumee: Es ist von der staatlichen Seite wie in den vergangenen Jahren wieder unter dem Deckmantel der Deeskalation eine planmäßige Panik- und Provokationstaktik angewandt worden und die Polizeiführung hat von der Innenverwaltung auch nach dem Parteienwechsel weitgehend freie Hand bekommen.
Und hier noch ein Link auf den Stadtplanausschnitt:
Autonome = Hooligans
1) Ihr tragt keine New Balance sondern Stiefel
2) Haartracht ist weitestgehend egal
3) Ihr versucht Euer Prügelgeilheit noch politisch zu rechtfertigen.
Ich muss ganz ehrlich sagen, Skins & Hools sind mir zehnmal sympatischer. Weil ehrlicher.
peinlich
ich will auch nichts mehr hören von ..die bullen haben...
...taktik...dann gekesselt....
es ist einfach nur noch albern, wenn es nicht so traurig wär. da rennt eine "revolutionäre" 1.mai demo durch kreuzberg und (ein (kleiner haufen derer) haut die autos und geschäfte von den anwohnern zu schrott.... da fällt mir nichts ein.
es hat wirklich etwas von "vatertag"macker-saufen mit einer prise loveparade.... mutproben mässiges auftreten...
entweder ist die politische linke zu still und leise oder schon tot. dieses ist keine politische, sondern eine prollige veranstaltung...und das ist traurig.
@Fujikuro
Alle müssen raus ausm Knast
Deshalb Freitag 3.Mai 18 Uhr Demo vom U-Bhf. Turmstrasse
zum Kanst in Moabit.
Bringt sachen zum Krach machen mit!!!!!!!!!
Informationen zur politischen Bildung
Ich gehör auch zu jenen, die wegrennen, wenn die Bullen kommen und find das eigentlich auch ganz schlau, jedenfalls besser als stehenzubleiben um den "Heldentod zu sterben". Ich halt mich aber ncht aus der Randale, weil ich sie doof find, sondern weil ich angst krieg. Bin halt ne feige Sau. Trotzdem freu ich mich, dass andere Leute ihren Spaß haben. Ich gönns ihnen. Die Randale ist eine Geste für ein Unwohlsein. Die Leute tun mal so, als hätten sie wirklich ihr Leben in der Hand, auch wenns tatsächlich nur Bröckchen Asphalt ist. Sollte es jemals so etwas wie eine Revolution geben, dann aus dieser Haltung heraus.
Naja und das stets die Kleinwagen dran glauben müssen, ist allerdings wahr, nur frage ich mich, ob die Annahme, dass es zwischen den Automarken auch im in Brand gesetzten Zustand noch Unterschiede gibt, nicht eher ein weit verbreiteter Denkfehler ist. Glaubt ihr denn wirklich, dass der Typ, der neben Euch in der U-Bahn kopfschüttelnd in die Zeitung vom 2. guckt, Euch auf die Schulter klopfen würde, wenn er von nem ausgebrannten Karstadt und zwei abgefackelten Mercedes lesen würde? Erscheint mir wenig glaubhaft.
Natürlich ist die Randale vom Mob nie weit entfernt: Aber obwohl dem so ist, sollte man jene nicht grundsätzlich verurteilen und diesen niemals verteidigen.
Verantwortung des Lautis!?
Trotzdem denke ich nicht, dass es reicht, mit allen Mitteln zu mobilisieren. Ich habe mich in der Demo zwar gefreut, dass es so viele junge Menschen gibt, die gegen Bullen und Staat , vom Job frustriert, vom Leben gezeichnet, angstlos und gewaltbereit sind. Doch ich befürchte bei vielen waren die wirklichen Feindbilder, über die wir uns gerne verbinden können eher etwas vernebelt. Hierbei hätte ich mir im Vorfeld am Rosa-Luxemburgplatz oder auf dem Weg (der Lauti war leider zu leise, vor allem vorne.) mehr Aufklärung und konkrete Demotips gewünscht. (wie z. B. : wir kommen an der Berliner Bankgesellschaft vorbei.. und der Jannowitzcenter ist auch ein Drecksladen.....wir laufen wahrscheinlich in einen Kessel, und dann drehen wir wieder um und gehen zu den Banken zurück...der Kessel hat im Norden eine Schwachstelle, lass mal alle zusammen gehen....)
Stattdessen wurde hier leichtfertig mit der Gewaltbereitschaft von wenigen Linken aber vielen unpolitischen Jugendlichen, Hooligans und HipHop-Prols umgegangen, ohne wirklich Verantwortung zu übernehmen.
Die Gewaltaktionen waren größtenteils sinnlos und planlos. X-Berg ist nicht unser Feindbild, und auch kein Taxifahrer. Doch wenn das viele Leute noch nicht gecheckt haben, habt ihr am Lauti nun mal die besten Möglichkeiten irgendwas zu erklären und in eine Richtung zu lenken. Von wegen „Wir sind im Kessel. Die Demo ist beendet. Wir verpissen uns jetzt. Habt viel Spass beim Autos zerstören, mit Robocops prügeln oder auch beim ängstlich und alleingelassen im dunklen Park rumstehen. Techno mögt ihr doch, oder?“
Zusammen und geschlossen hätten wir noch viel tollere und hübschere Sachen kaputtmachen können!
Im Übrigen denke ich, sind Demos effektiver wenn sie gewaltfrei mit grosser Bürger- und Arbeiterbeteiligung oderaber mit klarem Ziel(Gipfel/Nazis) ablaufen und Destruction besser alleine oder in kleinen Gruppen.
....und die anderen 364 Tage im Jahr?
Jeder Tag erster Mai, jeder Tag fast bullenfrei! Wass Up? Chaos-Kids?
Stop the Yuppification in Friedrichshain-Kreuzberg!
Create Your Own City!
hi 2.quartal
widerspruch jedoch bei den kleinwagen >
es ist nicht wichtig ob mir die BZ-leser fraktion auf die schulter klopft. natürlich ist es denen scheissegal welches auto das ist. aber mir ist es nicht egal. ich bin politisch.
und ich möchte mich nicht an demos beteidigen an denen autos von leuten abgefackelt werden, die warscheinlich aus einer finanziellen situation stammen, in der so ein autobrand eine scheiss (finanzielle) situation nach sich zieht.
ich habe absolut nichts gegen krawalle, aber ich habe etwas gegen sinnloses rumprollen.
ps.: ich lege auch grossen wert darauf, das sich eine revolutionäre 1.mai demo von hooliganschlachten unterscheiden.
Wer mit Steinen wirft soll nicht ....
Wenn man hier die Beiträge zum 1.Mai liest kann man in vielen Fällen nur anfangen laut zu lachen. Jeder schreibt "Ich war friedlich und wurde von Bullen zusammengeschlagen, eingekesselt, Mißhandelt usw. .Wir alle haben uns friedlich verhalten bis die Bullen kamen die Pflastersteine ausgegraben haben und sie dann in unsere Richtung warfen.
Meine Meinung dazu ist einfach. Wer sich einer Gewaltbereiten Gruppierung anschließt der muß damit rechnen genau wie jeder andere behandelt zu werden. Im Getümmel und in der Aufregung wird nicht mehr unterschieden wer nun etwas gemacht hat und wer nicht. In vielen Fällen ist es ja schon gar nicht mehr ersichtlich wer zu der Gewalt beiträgt und wer nicht. Ihr redet immer nur von den bösen bösen Bullen.
Genauso lächerlich hört sich aber auch die jedes Jahr neu entworfene Strategie an. Wie bitte schön soll man Deeskalierend wirken wenn man mit Gruppen zu tun hat die von vorn herein Gewalt orientiert sind?
In meinen Augen hat sich die Polizei solange zurückgehalten bis doch ein paar Irre angefangen haben Rabatz zu machen.
Und dann auch noch den Rettungskräften den Weg zu versperren ist schon nicht mehr nur Gaudi in meinen Augen, sondern vielmehr ein Verbrechen.
Denkt mal drüber nach, vielleicht werdet ihr dann nicht mehr eingekesselt oder von "bösen Bullen" verprügelt!
Das sind auch nur Menschen die an einem Feiertag bestimmt besseres zu tun haben als 18 Stunden auf den Beinen zu sein und Katz & Maus mit einigen "bekloppten" zu spielen.
18Uhr Demo Fuck Off!!
Hurra gegen Faschismus, Rassismus und Sexismus! Yeah ich zünde jetzt ein Auto an! Echt toll! Übrigens ich habe nichts gegen Militanz als politisches Mittel, aber man sollte schon gewisse politische Ziele haben. Hätten alle den Reichstag stürmen wollen kein Problem oder ein paar Banken entglast ect. voll in Ordnung, aber Militanz nur damit man seine Langeweile überbrückt ist wohl mehr als primitiv und alles andere als politisch!
ps. wo waren denn alle beim Naziaufmarsch? Da hätte es sich wenigstens gelohnt.
Kessel??
deine Mudder....
tschiri du bist ein idiot
AAB rules. So sieht es wenigstens für uns niedersachsen aus.
Come to where the flavour is!
erst als die sinnlose Steineschmeißerei losging und in dieser Situation hatte sie wohl alles andere als einen politischen Hintergrund, sind die Prolls jubelnd entlang der Kirche gezogen. Was ich damit sagen will ist, daß sich anscheinend viele Leute auf die Werbung der AAB hin angesprochen gefühlt haben,auch jedoch viele Hools und Prolls denen die Demo an sich scheiß egal war.
Was ist daran revolutionär?
Deswegen maße ich mir an die heilige AAB zu kritisieren und werde wahrscheinlich in niedersächsischen Kreisen jetzt als Vogelfrei gelten.
ps. nur weil man jetzt eine andere Meinung hat ist man jetzt schon ein Idiot, ja? Vielleicht sogar konter-revolutionär? Ohh, das wirft wohl ein tolles Licht auf einige Linke
Politik ?!?
Eigentlich hat es schon seid jahren nichts mehr mit Politik zu tun nur irgendwelche Jugendlichen die kein sinn in ihrem leben sehen und deshalb einmal im Jahr ihre Langewile im wahresten Sinne des Wortes totschlagen muessen.
Ich weiss nicht warum wirklich linke Organizationen immer noch die Verantwortung dafuer uebernehemen wenn die meisten Leute bei der Demo noch nicht einmal wissen warum dieser Feiertag exisstiert.
Ihr solltet euch mal wirklich fragen warum ihr zur 1. Mai demo geht...
Die letzten JAhre hab ich mich meistens auch nur auf die Krawalle gefreut aber da ich dieses JAhr das ganze zwangs weise aus der ferne betrachten muss verstehe ich warum sich so viele Leute aufregen ich meien was bringt dieser Tag der Revolution wenn wir die Leute die wir vertreten (wollen) von uns geschaedigt werden weil ein paar Idioten ihre Autos anzuenden...
Im übrigen gibt es idesen "Feiertag" weil ihn die Nazis damals zu einem gemacht haben...(jaja, ich weiss schon, die Arbeiter und so.... sind ja heute auch immer noch am Roten Rarhaus beim DGB mit dabei, aber Feiertag esrt seit den Nazis)
Na dann habt alle ein schoenes Leben
Argentinien-Vergleich hinkt aber
Blödsinn
P.S.: Das irgendwelche kleinen Läden angezündet worden seien ist mir neu, vielleicht weil ich mittlerweile die Bild-Zeitung für glaubwürdiger halte, als so manchen Beitrag hier....
Nö
Das ist peinlich....
Ich meine wir (ich muss mich da einschliessen ) reden immer davon wie wirn alles besser machen wollen aber wirklich machen wir gar nichts ausser los heulen wenn die Bullen kommen. Und ich will nicht das die Presse uns lieb hat wie du das so schoen bezeichent hast aaber ein bisschen unterstuetzung im allgemein Volk waere vieleicht hilfreich
denkste nicht?
Dann wuensch ich dir viel spass in deiner Traumwelt voller linker die sich da es keine Bullen mehr gibt gegenseitig die koeppe ein schlagen...
Ich will nicht das du mich falsch verstehst, auch ich hoffe auf revolution aber ich denke das sie nicht mit "romantischer" Randale hervorgerufen werden kann vielleicht sollte man es doch auf menschlichen wegen versuchen ....
1. Mai Berlin Medien Nazis etc ein kleiner Üb