Naziaufmarsch in Berlin Hohenschönhausen
am 1.mai versammelten sich etwa 500 nazis in berlin hohenschönhausen. höchstens 500 gegendemonstranten.
durch ein starkes polizeiaufgebot und schlechte ortskenntnisse war keine evektive blockade möglich.
die faschisten/innen konnten fast unbehelligt marschieren!
durch ein starkes polizeiaufgebot und schlechte ortskenntnisse war keine evektive blockade möglich.
die faschisten/innen konnten fast unbehelligt marschieren!
Die NPD hatte für den heutigen 1.Mai zu einer Demonstration in Berlin-Hohenschönhausen aufgerufen.
Dem Aufruf folgten etwa 500 Neonazis, die durch die weigerung der S-Bahn Sondrzüge bereit zu stellen mit Sonderbussen der BVG anreisten!
Am S-Bahnhof Hohenschönhausen traffen dann öfters nazis und Gegendemonstranten aufeinander es kam vereinzelt zu rangeleien. Oben auf der Brücke wurden die NAzis dann nach rechts gebracht und wir nach links.
Höchstens 500 Gegendemonstranten sammelten sich dort in Sichtweite zu dem Aufzug, ein massives Polizeiaufgebot verhinderte jedoch jeden Ansatz von Widerstand.
Als klar wurde das es hier nicht klappte auf die Seite der Nazis zu kommen zog ein großer Teil an den S-Bahnschinen entlang zum S-Bahnhof Wartenberg.
Zwischendurch wurden dann ein kleiner Teil von dem Hauptteil abgeschnitten. und versuchte auf der anderen Seite des S-Bahnhofes hohenschönhausen über die Gleise zu kommen. ereinzelt wurde das auch geschafft. Aber einfach zu wenige! Die Polizei fuhr eine gute taktik und durch die unzureichenden Ortskenntnisse in dieser Nazihochburg gelang es nicht zur Strecke zu gelangen! Gerüchte besagen das es um 12h eine blockade von Antifaschisten direckt auf der Strecke gab. Keine Ahnung obs stimmt. Eine Kirchengemeinde hatte ja im vorfeld ihre kirche die direckt auf der Strecke lag als Versammlungsort angeboten und auch namentliche Einladungskarten verschickt. Die Polizei ließ aber ab 10.30 niemanden mit oder ohne karte durch. Und so wie ichs hörte wurden die Leute an der Kirche gekesselt.
Allem in allem waren wir einfach zu wenige! Wo war der Widerstand! Ist nur Randale am Abend im eigenen Kiez intressant? Der 1 Mai ist unser Kampftag ,schade wenn mans nich schafft in der Hauptstadt einen massiven Widerstand gegen die Nazis zu mobilisieren.
Dem Aufruf folgten etwa 500 Neonazis, die durch die weigerung der S-Bahn Sondrzüge bereit zu stellen mit Sonderbussen der BVG anreisten!
Am S-Bahnhof Hohenschönhausen traffen dann öfters nazis und Gegendemonstranten aufeinander es kam vereinzelt zu rangeleien. Oben auf der Brücke wurden die NAzis dann nach rechts gebracht und wir nach links.
Höchstens 500 Gegendemonstranten sammelten sich dort in Sichtweite zu dem Aufzug, ein massives Polizeiaufgebot verhinderte jedoch jeden Ansatz von Widerstand.
Als klar wurde das es hier nicht klappte auf die Seite der Nazis zu kommen zog ein großer Teil an den S-Bahnschinen entlang zum S-Bahnhof Wartenberg.
Zwischendurch wurden dann ein kleiner Teil von dem Hauptteil abgeschnitten. und versuchte auf der anderen Seite des S-Bahnhofes hohenschönhausen über die Gleise zu kommen. ereinzelt wurde das auch geschafft. Aber einfach zu wenige! Die Polizei fuhr eine gute taktik und durch die unzureichenden Ortskenntnisse in dieser Nazihochburg gelang es nicht zur Strecke zu gelangen! Gerüchte besagen das es um 12h eine blockade von Antifaschisten direckt auf der Strecke gab. Keine Ahnung obs stimmt. Eine Kirchengemeinde hatte ja im vorfeld ihre kirche die direckt auf der Strecke lag als Versammlungsort angeboten und auch namentliche Einladungskarten verschickt. Die Polizei ließ aber ab 10.30 niemanden mit oder ohne karte durch. Und so wie ichs hörte wurden die Leute an der Kirche gekesselt.
Allem in allem waren wir einfach zu wenige! Wo war der Widerstand! Ist nur Randale am Abend im eigenen Kiez intressant? Der 1 Mai ist unser Kampftag ,schade wenn mans nich schafft in der Hauptstadt einen massiven Widerstand gegen die Nazis zu mobilisieren.
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Ergänzungen
Tja
und die anderen?
nazihochburg ?
Ein Großteil der potentiellen Antifas wird aufgrund der schon letztes Jahr mittels Polizei perfekt abgeschirmten NPD-Demo einfach nur resignierend nicht angetreten sein.
t´schuldigung
als ich so durch die hinterstraßen wanderte kam es mir jedoch durch eine vielzahl von einschlägigen aufklebern und ständiger präsenz von augenmerklichen rechts gesinnten jugendlichen so vor.
im weiteren trau ich mich in die gegend normalerweise nicht was damit zu tun hat , das hohnenschönhausen
ziemlich verschrien ist meiner meinung nach nicht unbegründet!
...
Ging mir auch mehr darum klarzustellen, dass Hohenschönhausen halt keine Hochburg rechten Gesindels ist, aber trotzdem eine bedenkliche Anzahl jener beherbergt.
näxtes jahr
wo sind denn die nazis nun überhaupt langgelaufen?
an sven
am rande der zwar geringen störversuche habe ich folgende situation beobachtet: ein der antifa zuzuordnender jugendlicher hat eine anderen jugendlichen,der am rande auf der wiese lag,mit dem fuckfinger begrüsst,in der annahme,es handle sich um einen nazi (ganz kurze haare sind für einige antifas halt anhaltspunkt genug für rechte gesinnung). der bescholtene hat sich stante pete mit voller heftigkeit gegen diese verunglimpfung gewehrt und der "antifa-junge" musste sich dann eher ratlos bei ihm entchuldigen. dies war für mich ein lehrstück von übersichtlicher identifikation und hat wohl bei beiden neue denkprozesse ausgelöst. die störung der nasen ist eher massvoll ausgefallen, die 500 leute von der gegendemo sind leider nicht durchgekommen.
war ich woanders?!
also meine erfahrungen waren:
wir sind zum treffpunkt der nazis auf der ostseite der brücke beim hohenschönhausener bahnhof gelaufen und wurden dort nicht vertrieben, sondern haben mit anderen antifaschistinnen bei nazidemobeginn der demo angeschlossen und sind die ganze zeit neben der demo hergelaufen.
das waren gut 200-300 antifaschistinnen, die so gearbeitet haben.
eine blockade war aufgrund der massiven bullenpräsenz einfach nicht drin.
die nazis wurden die ganze zeit in ihrem bepissten dasein verunglimpft und mit löwenzahn beschmissen.
ihre sprechchöre hatten keinen anklang und selbst die bullen waren nicht von ihren schützlingen begeistert.
bis zur abschlusskundgebung der nazis (wo auch holger apfel scheiße von sich gab) waren viele antifaschistinnen präsent. die belagerung der nazidemo wurde dann leider von der polizei gesplitted und somit die veranstaltung aufgelöst.
über den verbleib der nazis weiß ick leida nix
die nayis sind nur die sichtbarsten
meine einschätzung
deswegen war's mehr ein rumärgern mit anti-antifa-fotografen und ~500 affen {auffällig (groß): der magdeburger npd-block}...irgendwann war dann bei den buntgemischten gegendemonstranten anscheinend die luft raus und es wurde meist nur noch neben den nasen hergetrottet. die "belagerung" der abschlusskundgebung glich für mich oft mehr 'nem chillen auf der wiese statt lautstarkem antifaschistischen protest - man hörte sich halt zum großteil die enervierenden redebeiträge der nazis an.
da bin ich angehauen...
Komma gucken "daa draussen" auch übers Jahr..
den zweitgrössten nazivertrieb stoppen
Kommt alle zur Demo!
Mehr infos unter:
BILDUNG FÜR ALLE
es gab zwei Gegen-Veranstaltungen - und lange war es nicht so einfach direkt an die Neonazis ranzukommen. - nicht mal eine klare Trennung zwischen Demonstranten und Gegendemonstranten war immer gegeben.
Diese Polizeistrategie überraschte ganz schön.
War es das letzte mal in Hohenschönhausen die meiste Zeit nicht möglich auf mehr als 500m ranzukommen - dieses Jahr lief man direkt mit - und war zeitweise sogar von Nasen umgeben.
@Polizei: Es war sehr angenehm und bis auf die kleinen Zwischenfälle durchaus ok!
@Neonazis: Als man Euch Bildung für alle anbot, traf das genau den Nerv der Gegendemonstranten. Schade nur, dass ihr es nicht verstanden habt.
bericht von der westseite
Meine Beobachtung
1. Nach meinen Zählungen, und denen anderer BeobachterInnen waren es deutlich mehr als 500 Nazis, wir schätzten auf 800-900
2. Nicht nur Holger Apfel war Redner, sondern auch Frank Schwerdt (der Anmelder und Bundesgeschäftsführer der NPD), Friedhelm Busse, Ex-FAP, hatte Redeverbot, lief aber in der ersten Reihe der Demonstration mit.
3. Von den Nazis wurde wiederholt die Parole "Hier marschiert der Nationale Widerstand" skandiert, was laut den von einem NPD-Sprecher verlesenen Auflagen verboten war. Die Polizei schritt dabei nicht ein. Ebenso wurden vereinzelt Bomber-Jacken getragen, was laut Auflage ebenfalls nicht gestattet war.
4. Ein NPDler wurde wegen Zeigen des Hitlergrußes festgenommen
5. Der Polizeieinsatz lief nach meiner Einschätzunmg recht moderat ab, sowohl gegenüber den Antifaschistinnen als auch gegenüber den Nazis hielten sich die Polizisten, im Vergleich zu anderen Aufmärschen, zurück.
6. Ich konnte zwei Behinderungen der Nazis beobachten, einmal um kurz nach 11h, als eine Gruppe von ca. 30 Nazis an den Gegendemonstranten vorbei über die S-Bahnbrücke zu ihrem Treffpunkt geleitet wurde wurden sie kurz durch eine Sitzblockade aufgehalten, ebenso kam es um ca. 12:20 zu einer Sitzblockade auf der Aufmarschstrecke, als sich der Zug schon in Bewegung gesetzt hatte.
noch was...
Der Aufzug ging via Dorfstr. und E.-Barlach-Str. auf die Erwin-Kisch-Str. bis zum Busplatz. Dort gabs Gesabbel und betretene Glatzen. So haben die sich das wohl nicht vorgestellt. Ende.
Gegendemo: Der halbe Kessel vor dem Präsidium wurde aufgelöst, als die Nasen um die Ecke waren. Was mit den Gegendemostranten jenseits der S-Bahn war, weiss ich nicht. Schwierigkeiten, durch die Polizeiabsperrungen inj den Ostteil zu kommen gab es nur auf den Strassen, sonst war der Weg frei. Viel Schikane von den Bullen gab es also nicht. Im Ostteil waren weniger Gegendemonstranten unterwegs, die meisten hingen wohl auf der Westseite vom S-Bahnhof Hohen-Schönhausen fest. Dennoch gab es einige kleine Störungen des Aufmarsches durch kleinere Blockaden. Leider war der Aufzug gut gesichert, die Bullen drängten an engeren Stellen die Gegendemonstranten zurück ("Bitte betreten sie die Grünfläche"). Gegenwehr war nicht möglich. Dank der Nähe zum Gesindel, etwa ein uniformierten Bullen breit, lies sich dennoch pöpeln. Am Treffpunkt der beiden Züge (Grevensmühlerstr./Prendener Str.) gabs eine kleine Kundgebung, die durch lautes Getöse übertönt wurde. Selbiges galt auch für die "Abschlusskundgebung" bei den Bussen.
Fazit: Das Wetter war bestens, die Möglichkeiten durchzukommen in den Ostteil auch, die Bullen nicht besonders aggressiv, trotzdem eine Enttäuschung. Irgendwie konnten sich die GegendemonstrantInnen nicht zusammenreissen und zusammenarbeiten. Genug Möglichkeiten waren da. Die Nasen sind durchgekommen.
Wo sie waren!
1. Mai Berlin Medien Nazis etc ein kleiner Üb