1. Mai in Oldenburg
Auch dieses Jahr gab es wieder eine unabhängige Demo zum Tag der Arbeit in Oldenburg (Niedersachsen).
"In die Puschen - Revoluschen!" war das Motto der diesjährigen Demonstration zum Tag der Arbeit in Oldenburg.
Um 12.00 Uhr trafen sich rund 200 Leute am Bahnhofsplatz. Während der Otto-Normal-Jugendliche zu dieser Zeit beim "Frühtanz" in den Vororten Loy und Petersfehn schon ordentlich in die Flasche geschaut haben dürfte, fand sich hier ein buntes Volk, von Jusos bis Antifa.
Wer sich hinter dem Bündnis "Reiche streichen", dass zu der Demo aufgerufen hatte, verbirgt, wusste wohl keiner so richtig. Jedenfalls fanden die Bullen niemanden mit dem sie die Marschroute dieser unangemeldeten Demo besprechen konnten. So legte der Einsatzleiter die Route kurzerhand selbst fest.
Bis zum Julius-Mosen-Platz zog der Zug etwas unmotiviert, seie es durch die ständig ausfallende Musikanlage auf dem Lauti-Wagen, oder durch das Massenaufgebot der Polizei an den Rändern.
Als der Julius-Mosen-Platz erreicht war, wurde dazu aufgerufen, die Demo über den Schlossplatz weiterzuführen, um den DGB zu besuchen.
Früher war es der DGB, der alljährlich zur Demo aufrief, zuletzt in Kooperation mit der autonomen Szene. Aber irgendwie waren beide Seiten damit nicht zufrieden. 2000 gab es dann zum ersten mal zwei 1.-Mai-Demos in Oldenburg, eine vom DGB und eine Autonome. Da zur autonomen Demo weitaus mehr Leute kamen, als zum DGB, war die Gewerkschaft offensichtlich so frustriert, dass es von nun an keine DGB-Demo mehr gab in Oldenburg, nur noch eine weitgehend entpolitisierte Kundgebung am Schlossplatz.
Die Bullen machten jedoch unmissverständlich klar, dass sie die Demonstranten nicht in die Innenstadt lassen würden. Jetzt waren wieder alle wach. Aber es war kein Durchkommen möglich. Also zog der Zug weiter bis zum Schloss. Auch hier machten die Bullen dicht. Erst als der Oldenburger DGB-Vorsitzende Manfred Klöpper den Bullen erklärte, dass jeder das Recht habe, seine Kundgebung besuchen zu dürfen, mussten die Bullen die Straße räumen. So konnte die Demo letzendlich über den Schlossplatz friedlich zum Alhambra ziehen.
Um 12.00 Uhr trafen sich rund 200 Leute am Bahnhofsplatz. Während der Otto-Normal-Jugendliche zu dieser Zeit beim "Frühtanz" in den Vororten Loy und Petersfehn schon ordentlich in die Flasche geschaut haben dürfte, fand sich hier ein buntes Volk, von Jusos bis Antifa.
Wer sich hinter dem Bündnis "Reiche streichen", dass zu der Demo aufgerufen hatte, verbirgt, wusste wohl keiner so richtig. Jedenfalls fanden die Bullen niemanden mit dem sie die Marschroute dieser unangemeldeten Demo besprechen konnten. So legte der Einsatzleiter die Route kurzerhand selbst fest.
Bis zum Julius-Mosen-Platz zog der Zug etwas unmotiviert, seie es durch die ständig ausfallende Musikanlage auf dem Lauti-Wagen, oder durch das Massenaufgebot der Polizei an den Rändern.
Als der Julius-Mosen-Platz erreicht war, wurde dazu aufgerufen, die Demo über den Schlossplatz weiterzuführen, um den DGB zu besuchen.
Früher war es der DGB, der alljährlich zur Demo aufrief, zuletzt in Kooperation mit der autonomen Szene. Aber irgendwie waren beide Seiten damit nicht zufrieden. 2000 gab es dann zum ersten mal zwei 1.-Mai-Demos in Oldenburg, eine vom DGB und eine Autonome. Da zur autonomen Demo weitaus mehr Leute kamen, als zum DGB, war die Gewerkschaft offensichtlich so frustriert, dass es von nun an keine DGB-Demo mehr gab in Oldenburg, nur noch eine weitgehend entpolitisierte Kundgebung am Schlossplatz.
Die Bullen machten jedoch unmissverständlich klar, dass sie die Demonstranten nicht in die Innenstadt lassen würden. Jetzt waren wieder alle wach. Aber es war kein Durchkommen möglich. Also zog der Zug weiter bis zum Schloss. Auch hier machten die Bullen dicht. Erst als der Oldenburger DGB-Vorsitzende Manfred Klöpper den Bullen erklärte, dass jeder das Recht habe, seine Kundgebung besuchen zu dürfen, mussten die Bullen die Straße räumen. So konnte die Demo letzendlich über den Schlossplatz friedlich zum Alhambra ziehen.
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Ergänzungen
grüsse aus berlin
bei uns wars auch schön...
grüsse aus kreuzberg an die donnerschwee und in die blumenstrasse!!!!!!!!!!!!!!!!!!
keep on rockin´
Aber schön war´s trotzdem!
Um´s Eck herum habe ich gehört, wir hätten doch auf die Bühne gehen können und das dortige Mikro benutzen, da hätte doch niemand was dagegen gehabt (sagte jemand, der längere Zeit mit Manni Klöpper geredet hat). Ich bin schwer dafür, solche Angebote in Anspruch zu nehmen, ja sogar höflich darum zu bitten und notfalls sogar auf die Bühne zu springen und sich das Mikro einfach zu schnappen (letzteres nur, wenn man sonst nicht darf und dann bitte mit Hinweis auf freie Meinungsäußerung und dergleichen).
Benehmen wir uns doch ruhig mal wie Menschen, die ein Recht auf alles mögliche haben und die andere ebenso behandeln und außerdem noch ein bisschen fröhlich und kommunikativ...
Ach ja, und: Vor Polizeiketten stehenzubleiben, nervt mich tierisch. Ich möchte mir das einfach nicht mehr geben, dass ich mir vorschreiben lasse, wo ich langgehe.
Man muss auch gar nicht mal eine Schlägerei anfangen, um da durchzukommen. Wir haben´s im Wendland ausreichend geübt: Ketten aufmachen und auf jede Lücke in der Polizeikette zustratzen. Eventuell hilft auch ein "Dürfte ich hier mal bitte durch?". Wenn das genügend Leute gleichzeitig machen, kommen die da auch durch. Ich hab´s übrigens am Julius-Mosen -Platz so gemacht und befand mich dann zusammen mit einigen anderen auf der anderen Seite der Polizeikette. Tja, aber leider alleine...
unser oldenburch im ausnahmezustand;-))