1.Mai FFM: aktueller Stand
Aktueller Stand vor dem Naziaufmarsch am 1.Mai: Stimmung in der Stadt, Pressemeldungen, Stand der Vorbereitungen zur Verhinderung des Naziaufmarsches. Infoadressen, Termine.
1. Mai - Frankfurt / Main: aktueller Stand
Wo werden die Nazis maschieren?
Das ist bisher noch unklar. Die Stadt hat den Naziaufmarsch verboten, diese Woche hat die Polizei der Verbotsverfügung das Argument des Polizeinotstands hinzugefügt (siehe auch unten). In den nächsten Tagen muss das Verwaltungsgericht über die Klage der Nazis gegen dieses Verbot entscheiden. In der Stadt sind insgesamt mehr als ein dutzend Veranstaltungen angemeldet, die sich gegen den Naziaufmarsch richten. Die meisten davon blockieren einen möglichen Versammlungsort der Nazis. So wurde auf der Bertramswiese, der Aufmarschort des letzten Jahres, ein Fest angemeldet, auch auf anderen strategisch wichtigen Punkten finden von Kundgebungen von SPD-Ortsvereinen bis zu Gottesdiensten Veranstaltungen statt.
Daher ist es für die Frankfurter Polizei schwierig, einen geeigneten Ort für die Nazis zu finden. Möglich wäre, dass sie in einen abgelegen Stadtteil geschickt werden.
The battle is on! Presseberichte
Seit Anfang dieser Woche gibt die ersten Artikel in den Frankfurter Zeitungen. So titelt die Frankfurter Neue Presse: "Autonome wollen Autobahnen blockieren!" (FNP vom 23.4.2002 - www.rhein-main.net/sixcms/detail.php?template=rmn_news_archiv&_id=384012 ). Die Frankfurter Rundschau schreibt: "Polizei erklärt vor dem Nazi-Aufmarsch den Notstand (...) Störung des Radrennnens möglich." (FR vom 23.4.2002 - www.fr-aktuell.de/archiv/fr30t/h220020423043 )In den Artikeln geht es größtenteils um die Gefahr von Ausschreitungen, die laut FNP "noch schlimmer als das letzte Jahr werden könnten" (FNP vom 23.4.) oder um mögliche, von autonomen Gruppen angekündigten Störungen des Radrennens oder der Blockade von Autobahnen und Schienensträngen. Die Artikel waren jeweils auf den ersten Seiten der Frankfurter Lokalseite abgedruckt, also eine gute Werbung für uns. (die FR druckte sogar einen Antifa-Aufkleber mit voller Infotelefonnr. und Homepage-Adresse ab)
Gegenmobilisierung
Die Vorbereitungen zur Verhinderung des Naziaufmarsches laufen auf vollen Touren. Die Antifa mobilisiert, bis der genaue Ort der Nazis bekannt ist, erstmal um 9:00 Uhr auf den Paulsplatz, auf den auch die Anti Nazi Koordination (linke Gewerkschafter etc.) mobilisiert. Es ist selbstverständlich notwendig, am ersten Mai früh aufzustehen und das Infotelefon anzurufen oder die homepage zu besuchen, den es wird dieses Jahr wieder versucht werden, direkt zu den Nazis zu kommen und den Aufmarsch direkt zu verhindern. Es ist klar, dass es keine Demonstrationen fernab der Nazis geben wird. Auch die Anti Nazikoordination will direkt zu den Nazis. Der DGB ruft ab 9:00 Uhr zu Sternmärschen von verschiedenen Punkten in der Stadt auf, und zumindest behauptet der Ortschef des DGB, Fiedler, den Nazis ebenfalls keinen Raum überlassen zu wollen. (Siehe Artikel aus der FR: www.fr-aktuell.de/fr/181/t181002.htm - Mit Sternmärschen gegen Neonazis, vom 25.4.2002).
Im selben Artikel ist auch die Rede davon, dass die Angestellten der Verkehrsgesellschaft VGF sich evtl. weigern könnten, Neonazis am 1.Mai zu transportieren. Ob dies tatsächlich geschieht, wird sich allerdings erst am 1.Mai zeigen.
Im Vorfeld hat es bereits Aktionen militanter Gruppen gegeben, die (wahrscheinlich auf der Strecke des Radrennens) im Taunus Reifen auf der Straße anzündeten und Parolen gegen den Naziaufmarsch hinterließen (FNP Regionalausgabe: www.rhein-main.net/sixcms/detail.php?template=rmn_news_archiv&_id=384012)
Zusammenfassung:
Die Stimmung in der Stadt ist relativ aufgeheizt und es besteht ein breiter Konsens, den Naziaufmarsch vor Ort zu verhindern, sich nicht von der Polizei einschüchtern zu lassen und mit den verschiedensten Mitteln den Widerstand zum Ausdruck bringen zu wollen.
Was machen, falls die Polizei uns nicht zu den Nazis läßt?
Diese Jahr ist ein Szenario denkbar, das wir aus anderen Städten wie Dortmund, Bielefeld etc. kennen: Die Polizei riegelt einen Stadtteil ab und wir kommen nicht hin: Dann lautet die Devise: Alles ist möglich: Auf der Ehrentribüne des Henniger Radrennens wird Rudolph Scharping, Kriegsminister sitzen -nix wie hin- wahrscheinlich wird die Rassistin Petra Roth eine Rede auf dem Römer halten - stören! Und natürlich ist da auch das Radrennen!
Also, alle nach FFM zum 1.Mai
Gegen Rassismus und Antisemitismus - Die Nazis von der Straße fegen!
Letzte Infoveranstaltung: Mo., 29.4.2002, 20 Uhr Café Exzess, Leipzigerstr. 91, Frankfurt / Bockenheim
Infos:
http://antifa.frankfurt.org
dort gibt es auch die Infotelefonnummer
Wo werden die Nazis maschieren?
Das ist bisher noch unklar. Die Stadt hat den Naziaufmarsch verboten, diese Woche hat die Polizei der Verbotsverfügung das Argument des Polizeinotstands hinzugefügt (siehe auch unten). In den nächsten Tagen muss das Verwaltungsgericht über die Klage der Nazis gegen dieses Verbot entscheiden. In der Stadt sind insgesamt mehr als ein dutzend Veranstaltungen angemeldet, die sich gegen den Naziaufmarsch richten. Die meisten davon blockieren einen möglichen Versammlungsort der Nazis. So wurde auf der Bertramswiese, der Aufmarschort des letzten Jahres, ein Fest angemeldet, auch auf anderen strategisch wichtigen Punkten finden von Kundgebungen von SPD-Ortsvereinen bis zu Gottesdiensten Veranstaltungen statt.
Daher ist es für die Frankfurter Polizei schwierig, einen geeigneten Ort für die Nazis zu finden. Möglich wäre, dass sie in einen abgelegen Stadtteil geschickt werden.
The battle is on! Presseberichte
Seit Anfang dieser Woche gibt die ersten Artikel in den Frankfurter Zeitungen. So titelt die Frankfurter Neue Presse: "Autonome wollen Autobahnen blockieren!" (FNP vom 23.4.2002 - www.rhein-main.net/sixcms/detail.php?template=rmn_news_archiv&_id=384012 ). Die Frankfurter Rundschau schreibt: "Polizei erklärt vor dem Nazi-Aufmarsch den Notstand (...) Störung des Radrennnens möglich." (FR vom 23.4.2002 - www.fr-aktuell.de/archiv/fr30t/h220020423043 )In den Artikeln geht es größtenteils um die Gefahr von Ausschreitungen, die laut FNP "noch schlimmer als das letzte Jahr werden könnten" (FNP vom 23.4.) oder um mögliche, von autonomen Gruppen angekündigten Störungen des Radrennens oder der Blockade von Autobahnen und Schienensträngen. Die Artikel waren jeweils auf den ersten Seiten der Frankfurter Lokalseite abgedruckt, also eine gute Werbung für uns. (die FR druckte sogar einen Antifa-Aufkleber mit voller Infotelefonnr. und Homepage-Adresse ab)
Gegenmobilisierung
Die Vorbereitungen zur Verhinderung des Naziaufmarsches laufen auf vollen Touren. Die Antifa mobilisiert, bis der genaue Ort der Nazis bekannt ist, erstmal um 9:00 Uhr auf den Paulsplatz, auf den auch die Anti Nazi Koordination (linke Gewerkschafter etc.) mobilisiert. Es ist selbstverständlich notwendig, am ersten Mai früh aufzustehen und das Infotelefon anzurufen oder die homepage zu besuchen, den es wird dieses Jahr wieder versucht werden, direkt zu den Nazis zu kommen und den Aufmarsch direkt zu verhindern. Es ist klar, dass es keine Demonstrationen fernab der Nazis geben wird. Auch die Anti Nazikoordination will direkt zu den Nazis. Der DGB ruft ab 9:00 Uhr zu Sternmärschen von verschiedenen Punkten in der Stadt auf, und zumindest behauptet der Ortschef des DGB, Fiedler, den Nazis ebenfalls keinen Raum überlassen zu wollen. (Siehe Artikel aus der FR: www.fr-aktuell.de/fr/181/t181002.htm - Mit Sternmärschen gegen Neonazis, vom 25.4.2002).
Im selben Artikel ist auch die Rede davon, dass die Angestellten der Verkehrsgesellschaft VGF sich evtl. weigern könnten, Neonazis am 1.Mai zu transportieren. Ob dies tatsächlich geschieht, wird sich allerdings erst am 1.Mai zeigen.
Im Vorfeld hat es bereits Aktionen militanter Gruppen gegeben, die (wahrscheinlich auf der Strecke des Radrennens) im Taunus Reifen auf der Straße anzündeten und Parolen gegen den Naziaufmarsch hinterließen (FNP Regionalausgabe: www.rhein-main.net/sixcms/detail.php?template=rmn_news_archiv&_id=384012)
Zusammenfassung:
Die Stimmung in der Stadt ist relativ aufgeheizt und es besteht ein breiter Konsens, den Naziaufmarsch vor Ort zu verhindern, sich nicht von der Polizei einschüchtern zu lassen und mit den verschiedensten Mitteln den Widerstand zum Ausdruck bringen zu wollen.
Was machen, falls die Polizei uns nicht zu den Nazis läßt?
Diese Jahr ist ein Szenario denkbar, das wir aus anderen Städten wie Dortmund, Bielefeld etc. kennen: Die Polizei riegelt einen Stadtteil ab und wir kommen nicht hin: Dann lautet die Devise: Alles ist möglich: Auf der Ehrentribüne des Henniger Radrennens wird Rudolph Scharping, Kriegsminister sitzen -nix wie hin- wahrscheinlich wird die Rassistin Petra Roth eine Rede auf dem Römer halten - stören! Und natürlich ist da auch das Radrennen!
Also, alle nach FFM zum 1.Mai
Gegen Rassismus und Antisemitismus - Die Nazis von der Straße fegen!
Letzte Infoveranstaltung: Mo., 29.4.2002, 20 Uhr Café Exzess, Leipzigerstr. 91, Frankfurt / Bockenheim
Infos:
http://antifa.frankfurt.org dort gibt es auch die Infotelefonnummer
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
Ergänzungen
Worch ist out
berlin is zuweit weg
1. Mai - Seid dabei!
Für Worch und seine Anhänger ist - aus bereits erwähnten Gründen, siehe den Aufruf der Frankfurter Antifas - Frankfurt am 1.Mai DAS Ziel. Wir sollten uns nicht auf das Bürgerspektrum verlassen. Natürlich ist es wichtig, am selben Tag auch in den anderen Städten gegen die Nazis und für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung auf die Straße zu gehen. Aber der größte Aufmarsch der Nazis ist nunmal einfach in Frankfurt zu erwarten, es ist das Ereignis für die nationalsozialistischen "Freien Kameradschaften". Und das Klima in Frankfurt scheint doch für einen erlebnisreichen, aktionorientierten Tag zu sprechen, bei dem alle auf ihre Kosten kommen. Wenn das kein Grund ist, nach Frankfurt zu kommen. Ich sage jetzt hier mal nichts zu den Szene internen Streitigkeiten in Berlin, die bei mir schon früh die Lust haben schwinden lassen, wie letztes Jahr nach Berlin zu fahren. Trotzdem wünsche ich Euch dort alles Gute...Viel Spaß,
Euer Dragan
warum?
Lebbe geht net weider
Dem wird krass.....
Super
aber sicher doch
startseite?!
das frage ich mich auch, warum der artikel nicht auf der startseite ist. ein so wichtiger termin wie der 1.mai in frankfurt sollte auf jeden fall dorthin. da geht es immerhin um einen naziaufmarsch...
p.s.: ich habe schon von vielen gehört, dass sie dieses jahr nach frankfurt fahren wollen - wann gibt es denn sonst schonmal die möglichkeit, jan ulrich und erik zabel live aus nächster nähe anzufeuern?
Nicht vergessen!
Gleich 2 Nazidemos smashen + Antifablock auf der DGB-Demo!
Was wollt ihr mehr?
Grüße + Kraft nach Ffm!
@ kritischer geist
zabel, wir kommen!
das konzept spricht diesmal für frankfurt, dort fightest du mit den verschiedensten leuten zusammen (ja zusammen!), hast nette alternativen, falls die cops versuchen uns von allem fernzuhalten (zabel, wir kommen), da geht dies jahr echt ne menge, natürlich liegt es weitestgehend an uns, das ganze so zu gestalten, das es für alle in unvergeßlicher erinnerung bleibt, die publicitymöglichkeiten durch dieses fette radrennen sind richtig gut (gibts eigentlich irgendwo einen streckenplan?) lasst euch was einfallen, macht nicht das spielchen der bullen mit, uns an einen ort zu binden, seid flexibel!
nazis und bullen: verpisst euch!