Masse, Manipulation, Medien, Macht, Meinung
Das berliner 1.Mai Ritual, die Medien im allgemeinen, Macht Manipulation und Möglichkeiten der Gegenmacht,
Widerstand in den USA und der Bush Besuch in Berlin
Widerstand in den USA und der Bush Besuch in Berlin
Durch die durch Tschernobyl (1986 ) entstandenen Weltuntergangsstimmung motiviert worden, daß schon vorhandene kritische Bewußtsein in bewußte Aktivität umzusätzen, führte zu meinen ersten Demoerfahrungen. Prügelnde Bullen für die die Gesetze, nicht das Papier wert ist auf den sie stehen, taten ihren Beitrag zur Politisierung.
Eigene Repressionserfahrungen, unzählige Prozeß- und Informationsveranstaltungsbesuche förderten das Geschichtsbewußtsein und perspektivische Denken, das Verantwortungsbewußtsein...
Hinzu kamen die Ideale von solidarischem Handeln, das Denken in Zusammenhängen, der Vorsatz radikal die Ursachen anzugehen und trotzdem die Symtome nicht zu vernachläßigen.
Als es noch keine Interim (*1.5.88) gab und die unterschiedlichen politischen Gruppen ihre Flugblätter stapelweise, in der für die westberliner Linke zentrale Kneipe Ex abwarfen, begann ich Flugblätter zu verteilen und zu sammeln, die eigene Sache und die ähnlich politisch orientierter Menschen ernst zu nehmen. Auch im kleinen Gleichberechtigung zu praktizieren.
Ein Sysiphus Kampf! Längere Abwesenheit führte zu
Grabeltischen wie beim Schlußverkauf. Kleines Symtom für Gleichberechtigung, Ernsthaftigkeit, Rücksichtnahme...
Die arrogante egoistische Mehrheit die nur ihre eigenen Flugblätter verteilt, von anderen nur ein Egoflugblatt nimmt...
Im Ex, das jetzt Movuca heißt, finden sich jetzt immer öfter reaktionäre, irrationale, esoterische, antisemitische Publikationen - aber wer kennt schon zum Beispiel die um die Ecke beheimatete antisemitische deutsche Mini Scientology, sog. "Urchristen" Universelles Leben, die Tierschutzdemos organisieren und deren Jugendorganisation, die ihren "Revolutionären Christus" auf Demos verteilt.
Sind halt keine Skins, passen halt nicht in die Feindschablone, zu komplex für 1.Mai Revoluzzer Lampenputzer. (Dank an Bahamas(J. Wertmüller- Nomen est Omen)- Sekte für den Titel "autonomer Sekten Beauftragter")
Schon damals klebten sich gegenseitig die teils nicht mal groß unterschiedlichen " linken" Fraktionen mit ihren Plakaten gegenseitig rücksichtslos bewußtlos zu.
Besonders schön zu sehen jedes Jahr zum ersten Mai wenn u.a. der Kreuzberger Heimatschutz seit der ersten 1.Mai Demo 1988 den "sogenannten eigenen Kiez" mit unzähligen, meist vollmundigen Plakaten voll, bis zum nächsten Jahr.
Dazwischen geht der Kapitalismus seinen geregelten Gang.
Schon am 8. Mai sind jedes Jahr die sog. "revolutionären Massen" 364 Tage wie von Erdboden verschluckt. Einmal im Jahr tauchen sie auf und spielen seit über 10 Jahren nach fast immer gleichen monotonen Regeln " Räuber und Gendarm" ohne irgendwelche bemerkenswerte Veränderungen.
Die Geschichte des Berliner ersten Mai seit `87 aufzuschreiben schaffe ich jetzt auf die Schnelle nicht, da es hier mir um eine Einleitung für die unten angekündigte Veranstaltung geht, um die Indykriterien für die Titelseite zu erfüllen.
Es gab schließlich eine Weiterentwicklung bei mir, ein Ergebnis kommt unten.
Schon 1989 nach der "Schlacht am Spreewaldhügel" unter Rot/Grün und dem "Kreuzberger Apell" der gesättigten grünen Aufstandsbekämpfungsstrategen (dafür wurde ja u.a. dem Grünen Kiezfürst Volker Härtig unzählige Male der VW Bus abgefackelt) verkürzten die einen unser stundenlangen Stellungskrieg mit den Bullen auf ein 2:1 - (zwei Schlachten für uns 87 + 89).
Andere sprachen zu recht vom Katergefühl - es zwar den Bullen mal ordentlich zurückgegeben zu haben - aber, und das ist das Entscheidende, es hat nichts wirklich verändert.
Daran ändert auch nicht`s die Tatsache der Politisierung von einigen Kids.
Die Masse des Spektakels sind und bleiben die gleichen Alltags-Opportunisten, wie im Rest des Jahres, auch wenn sie einmal die die Sau rauslassen. Die Hools und Nazis, die auch am 1.Mai-Riot mitmischen gab es schon bei der Schlacht um die Mainzer Str. und den Chaostagen in Hannover.
Es gibt keinen sauberen Riot, das wird bei der Idealisierung immer wieder vergessen.
Wer redet den heute noch von der/den öffentlichgemachten Vergewaltigung/en von 1.Mai `87 und den Plünderungen kleiner Läden.
Die einen reden nicht drüberund die anderen sind zu jung ums zu Wissen.
Erfahrungen werden selten weitergegeben. Wenn dann nur als Heldentaten.
Wer auch die negativen Seiten benennt ist Nestbeschmutzer, Verräter.
Welch eine verlogene Revolutionsromantik!
Der 1. Mai wurde über die Jahre rassant inhaltsleerer und der Scene-Durchlauf blieb gleich.
Der Versuch 1990 an den Ku`damm zu gehen war`n Witz (wir warn nur ein paar Dutzend), denn die Masse ist da wo das Spektakel ist und das ist da wo die Bullen sind.
Die radikale Linke - eine kleine radikale Minderheit mit den Mythen Berlin und Kreuzberg. Ein massenhaftes Kommen und Gehen von Menschen die verändern wollen, denen alles versprochen wird ("Revolution") und die sich regelmäßig nach ein paar Jahren zurückziehen. Oft mit dem Satz sie seien immer noch links.
Das wars dann aber auch schon.
So bleibt vielleicht Kreuzberg links.
Die Kreuzberger/innen wählen Grün, PDS, (KPD/RZ - SED) oder gar nicht, aber was hat das mit Gesellschaftsveränderung zu tun.
Springer baut gerade Springer City in Kreuzberg, an die Stelle wo 1968/69 noch Menschen für eine andere Welt kämpften.
Die in Beton gegossenen Macht des Potsdamer Platzes,die zu spürende Ohnmacht im Gegenüber dieser Monumente läßt sich nicht mit einem jährlich wiederkehrenden Demoritual durchbrechen.
Was zählt ist Kontinuität, Ausdauer, Ernsthaftigkeit, Veränderungswillen...
Es gebe noch so viel zu schreiben - ein ander Mal.
Außerdem bestimmt ja bekanntlich der Schein das Bewußtsein, nicht nur von Student/inn/en aus Passau, Göttingen etc,
wobei die ja sogar noch zu der erträglicheren Fraktion gehören.
So jetzt der vielleicht konstruktive Vorschlag
MEDIEN, Macht , Meinung,
Manipulation
Die vierte Gewalt !?
Medienkritisches Wochenende im "Sama Cafe" ( Samariterstr.32 )
U-Bhf Samariterstr.
Freitag 26.4. 21.00 langer medienkritischer Filmabend
"Wie informiert das Fernsehen" (Bernward Wember1975) - 134 min
"Citizen Kane" (Orson Welles 1941 ) - 119 min
"Natural Born Killers" (Oliver Stone 1994) -120 min
Samstag 27.4. 19.00
Offene, gewünscht antihierachische Diskussionsrunde,
mit (linken) Menschen aus diversen etablierten Medien und mit Menschen
aus linken alternativen Medien, bzw Allen die sich für
"gesellschaftliche Einflußnahme" interessieren.
(mit Diskussionsleitung - um der besseren Strukturierung Willen.)
Zur Einführung wird es einen medienkritischen Filmausschnitt und eine Einleitung geben.
Die Veranstaltung ist unter anderem konzipiert als Kennenlernabend.
Für Menschen, die in etablierten Medien arbeiten und für Menschen die an alternativen
Medienprojekten arbeiten. ("Synergieeffekte" wären wünschenswert)
Gleichzeitig soll sie zum Kontakte knüpfen zwischen diesen Medienschaffenden und "Normalsterblichen" dienen.
Es soll entmythologisiert, kritisiert und Interesse geweckt werden.
Eigeninitiative und Eigenverantwortung sind wichtig für eine emanzipatorische Medien -benutzung /-produktion.
Es geht darum selber aktiv zu werden !
Schließlich ist jede/r selbst (auch) ein Medium !
Als Medienkonsument / in geht es darum, sich nicht als Opfer zu begreifen.
Auch wenn die Erkenntnis, daß es keinen manipulationsfreien Raum in der
"Informations - bzw Wissens - Gesellschaft" gibt
- weder durch intensiven Konsum, noch durch resignative Abstinenz, noch durch irgendeine Zwischenstufe -
bei Vielen zur Abstumpfung und relativen Verweigerung geführt hat.
Der Bereich Medien ist ein zu wichtiges Terrain für den Kampf um eine bessere Gesellschaft, um ihn
Gefälligkeits- und Verlautbarungs - Journalist /inn /en zu überlassen.
Die Veranstaltung soll Raum bieten um über Medienkonsum, Medienkompetenz, Medienproduktion,
Medienmacht, Besitzverhältnisse, Arbeitsverhältnisse, Widerstand, neue Medien, Erfahrungen,....
zu diskutieren.
Die Palette der eingeladenen Medienmenschen geht von Internet Projekten, wie Indymedia,
http://www.partisan.net/ ,
http://www.linkeseite.de/ ,
http://www.krasse-zeiten.de,
CCC (Chaos Computer Club) / Chaos Radio auf Radio Fritz,
http://lotec.squat.net/ ,
http://www.stressfaktor.squat.net/ , Steinschlag TV, - OKB (Offener Kanal) Projekt,
Ak Kraak, Kanal B, Lichtblick Kino -
http://www.neuevisionen.de/ ,
http://www.umbruch-bildarchiv.de/,
Autofocus -
http://www.videowerkstatt.de/, Radiokampagne.de, Nieschenkinos (Durchs Fenster),
Telegraph, Pick up -TV, (auf FAB), Antifa Infoblatt, RAG antifaschistische Gewerkschaftler/innen,
Arranca (Gruppe felS), Motz , Bänsch Echo, Scheinschlag, Neues Dahlem (Asta FU), Huch (Asta HU),
Soma, Unaufgefordert (HU), Kulturschaffende, epd Mitarbeiterin, Spiegel Reporter, Juckreiz,
IG Medien (Verdi) Funktionär, Info Radio Journalist/inn/en, TIP - Mitarbeiter/inn/en,
Zitty - Mitarbeiter/inn/en, freie Journalist/inn/en, Fotografen, Videodokumentatoren,
Jungle world Redakteur/innen, TAZler , ND ler, Tagesspiegel Mitarbeiter/ innen bis hin zum linken Berliner Kurier Reporter
Da einige der Eingeladenen verhindert sind ( persönliche Terminplanung, Babysitting, Urlaub Kongesse...),
kann nicht für die Anwesenheit Aller oben aufgelisteten garantiert werden.
----------------------------------------------------
außerdem ist jeden Samstag von 13 - 18 Uhr Kindernachmittag (mit Kuchen Saft, Tee, Kaffee..) im "Sama Cafe"
des weiteren auch zum Thema Medien / Widerstand in den USA in unserer Mai Filmreihe
Mo. 6.5. 21.00 "Manufacturing Consent" über Noam Chomsky
Mo. 13.5. 21.00 "Panther" (von Lee Lew Lee)
Do.16.5. 18.00
"Hinter diesen Mauern" (Mumia Abu Jamal ) mit der Filmemacherin + freien Journalistin Heike Kleffner
Pfingsten
Mo. 20.5. 21.00 Doku Film über Angela Davis + Spielfilm "Malcolm x"
21.5. - 23.5. Johnnie (Georg) Walker Bush in Berlin ( 21.5.Anti Bush Demo)
http://www.geocities.com/bushinberlin/
+ am Mi. 1. Mai im Sama Cafe ab 21.00 "lange Wunschfilmnacht"
(basisdemokratische Auswahl aus dutzenden Film Klassikern)
-----------------------------------------------------
noch zwei Hinweise:
1. Linke Buchtage Berlin 14.6. - 16.6. im Mehringhof Gneisenaustr.2a
(siehe dazu auch
http://www.info.partisan.net/)
4. und 5. Mai 2002: hybrid video tracks zu Gast beim VIDEO Club 99 in der Hamburger Kunsthalle.
http://www.nadir.org/nadir/aktuell/2002/04/17/9514.html
--------------------------------------------------------
hier noch ein Bericht zur Sama und zur letzten Veranstaltung
http://www.de.indymedia.org/2002/03/18418.html
Eigene Repressionserfahrungen, unzählige Prozeß- und Informationsveranstaltungsbesuche förderten das Geschichtsbewußtsein und perspektivische Denken, das Verantwortungsbewußtsein...
Hinzu kamen die Ideale von solidarischem Handeln, das Denken in Zusammenhängen, der Vorsatz radikal die Ursachen anzugehen und trotzdem die Symtome nicht zu vernachläßigen.
Als es noch keine Interim (*1.5.88) gab und die unterschiedlichen politischen Gruppen ihre Flugblätter stapelweise, in der für die westberliner Linke zentrale Kneipe Ex abwarfen, begann ich Flugblätter zu verteilen und zu sammeln, die eigene Sache und die ähnlich politisch orientierter Menschen ernst zu nehmen. Auch im kleinen Gleichberechtigung zu praktizieren.
Ein Sysiphus Kampf! Längere Abwesenheit führte zu
Grabeltischen wie beim Schlußverkauf. Kleines Symtom für Gleichberechtigung, Ernsthaftigkeit, Rücksichtnahme...
Die arrogante egoistische Mehrheit die nur ihre eigenen Flugblätter verteilt, von anderen nur ein Egoflugblatt nimmt...
Im Ex, das jetzt Movuca heißt, finden sich jetzt immer öfter reaktionäre, irrationale, esoterische, antisemitische Publikationen - aber wer kennt schon zum Beispiel die um die Ecke beheimatete antisemitische deutsche Mini Scientology, sog. "Urchristen" Universelles Leben, die Tierschutzdemos organisieren und deren Jugendorganisation, die ihren "Revolutionären Christus" auf Demos verteilt.
Sind halt keine Skins, passen halt nicht in die Feindschablone, zu komplex für 1.Mai Revoluzzer Lampenputzer. (Dank an Bahamas(J. Wertmüller- Nomen est Omen)- Sekte für den Titel "autonomer Sekten Beauftragter")
Schon damals klebten sich gegenseitig die teils nicht mal groß unterschiedlichen " linken" Fraktionen mit ihren Plakaten gegenseitig rücksichtslos bewußtlos zu.
Besonders schön zu sehen jedes Jahr zum ersten Mai wenn u.a. der Kreuzberger Heimatschutz seit der ersten 1.Mai Demo 1988 den "sogenannten eigenen Kiez" mit unzähligen, meist vollmundigen Plakaten voll, bis zum nächsten Jahr.
Dazwischen geht der Kapitalismus seinen geregelten Gang.
Schon am 8. Mai sind jedes Jahr die sog. "revolutionären Massen" 364 Tage wie von Erdboden verschluckt. Einmal im Jahr tauchen sie auf und spielen seit über 10 Jahren nach fast immer gleichen monotonen Regeln " Räuber und Gendarm" ohne irgendwelche bemerkenswerte Veränderungen.
Die Geschichte des Berliner ersten Mai seit `87 aufzuschreiben schaffe ich jetzt auf die Schnelle nicht, da es hier mir um eine Einleitung für die unten angekündigte Veranstaltung geht, um die Indykriterien für die Titelseite zu erfüllen.
Es gab schließlich eine Weiterentwicklung bei mir, ein Ergebnis kommt unten.
Schon 1989 nach der "Schlacht am Spreewaldhügel" unter Rot/Grün und dem "Kreuzberger Apell" der gesättigten grünen Aufstandsbekämpfungsstrategen (dafür wurde ja u.a. dem Grünen Kiezfürst Volker Härtig unzählige Male der VW Bus abgefackelt) verkürzten die einen unser stundenlangen Stellungskrieg mit den Bullen auf ein 2:1 - (zwei Schlachten für uns 87 + 89).
Andere sprachen zu recht vom Katergefühl - es zwar den Bullen mal ordentlich zurückgegeben zu haben - aber, und das ist das Entscheidende, es hat nichts wirklich verändert.
Daran ändert auch nicht`s die Tatsache der Politisierung von einigen Kids.
Die Masse des Spektakels sind und bleiben die gleichen Alltags-Opportunisten, wie im Rest des Jahres, auch wenn sie einmal die die Sau rauslassen. Die Hools und Nazis, die auch am 1.Mai-Riot mitmischen gab es schon bei der Schlacht um die Mainzer Str. und den Chaostagen in Hannover.
Es gibt keinen sauberen Riot, das wird bei der Idealisierung immer wieder vergessen.
Wer redet den heute noch von der/den öffentlichgemachten Vergewaltigung/en von 1.Mai `87 und den Plünderungen kleiner Läden.
Die einen reden nicht drüberund die anderen sind zu jung ums zu Wissen.
Erfahrungen werden selten weitergegeben. Wenn dann nur als Heldentaten.
Wer auch die negativen Seiten benennt ist Nestbeschmutzer, Verräter.
Welch eine verlogene Revolutionsromantik!
Der 1. Mai wurde über die Jahre rassant inhaltsleerer und der Scene-Durchlauf blieb gleich.
Der Versuch 1990 an den Ku`damm zu gehen war`n Witz (wir warn nur ein paar Dutzend), denn die Masse ist da wo das Spektakel ist und das ist da wo die Bullen sind.
Die radikale Linke - eine kleine radikale Minderheit mit den Mythen Berlin und Kreuzberg. Ein massenhaftes Kommen und Gehen von Menschen die verändern wollen, denen alles versprochen wird ("Revolution") und die sich regelmäßig nach ein paar Jahren zurückziehen. Oft mit dem Satz sie seien immer noch links.
Das wars dann aber auch schon.
So bleibt vielleicht Kreuzberg links.
Die Kreuzberger/innen wählen Grün, PDS, (KPD/RZ - SED) oder gar nicht, aber was hat das mit Gesellschaftsveränderung zu tun.
Springer baut gerade Springer City in Kreuzberg, an die Stelle wo 1968/69 noch Menschen für eine andere Welt kämpften.
Die in Beton gegossenen Macht des Potsdamer Platzes,die zu spürende Ohnmacht im Gegenüber dieser Monumente läßt sich nicht mit einem jährlich wiederkehrenden Demoritual durchbrechen.
Was zählt ist Kontinuität, Ausdauer, Ernsthaftigkeit, Veränderungswillen...
Es gebe noch so viel zu schreiben - ein ander Mal.
Außerdem bestimmt ja bekanntlich der Schein das Bewußtsein, nicht nur von Student/inn/en aus Passau, Göttingen etc,
wobei die ja sogar noch zu der erträglicheren Fraktion gehören.
So jetzt der vielleicht konstruktive Vorschlag
MEDIEN, Macht , Meinung,
Manipulation
Die vierte Gewalt !?
Medienkritisches Wochenende im "Sama Cafe" ( Samariterstr.32 )
U-Bhf Samariterstr.
Freitag 26.4. 21.00 langer medienkritischer Filmabend
"Wie informiert das Fernsehen" (Bernward Wember1975) - 134 min
"Citizen Kane" (Orson Welles 1941 ) - 119 min
"Natural Born Killers" (Oliver Stone 1994) -120 min
Samstag 27.4. 19.00
Offene, gewünscht antihierachische Diskussionsrunde,
mit (linken) Menschen aus diversen etablierten Medien und mit Menschen
aus linken alternativen Medien, bzw Allen die sich für
"gesellschaftliche Einflußnahme" interessieren.
(mit Diskussionsleitung - um der besseren Strukturierung Willen.)
Zur Einführung wird es einen medienkritischen Filmausschnitt und eine Einleitung geben.
Die Veranstaltung ist unter anderem konzipiert als Kennenlernabend.
Für Menschen, die in etablierten Medien arbeiten und für Menschen die an alternativen
Medienprojekten arbeiten. ("Synergieeffekte" wären wünschenswert)
Gleichzeitig soll sie zum Kontakte knüpfen zwischen diesen Medienschaffenden und "Normalsterblichen" dienen.
Es soll entmythologisiert, kritisiert und Interesse geweckt werden.
Eigeninitiative und Eigenverantwortung sind wichtig für eine emanzipatorische Medien -benutzung /-produktion.
Es geht darum selber aktiv zu werden !
Schließlich ist jede/r selbst (auch) ein Medium !
Als Medienkonsument / in geht es darum, sich nicht als Opfer zu begreifen.
Auch wenn die Erkenntnis, daß es keinen manipulationsfreien Raum in der
"Informations - bzw Wissens - Gesellschaft" gibt
- weder durch intensiven Konsum, noch durch resignative Abstinenz, noch durch irgendeine Zwischenstufe -
bei Vielen zur Abstumpfung und relativen Verweigerung geführt hat.
Der Bereich Medien ist ein zu wichtiges Terrain für den Kampf um eine bessere Gesellschaft, um ihn
Gefälligkeits- und Verlautbarungs - Journalist /inn /en zu überlassen.
Die Veranstaltung soll Raum bieten um über Medienkonsum, Medienkompetenz, Medienproduktion,
Medienmacht, Besitzverhältnisse, Arbeitsverhältnisse, Widerstand, neue Medien, Erfahrungen,....
zu diskutieren.
Die Palette der eingeladenen Medienmenschen geht von Internet Projekten, wie Indymedia,
http://www.partisan.net/ ,
http://www.linkeseite.de/ ,
http://www.krasse-zeiten.de, CCC (Chaos Computer Club) / Chaos Radio auf Radio Fritz,
http://lotec.squat.net/ ,
http://www.stressfaktor.squat.net/ , Steinschlag TV, - OKB (Offener Kanal) Projekt, Ak Kraak, Kanal B, Lichtblick Kino -
http://www.neuevisionen.de/ ,
http://www.umbruch-bildarchiv.de/, Autofocus -
http://www.videowerkstatt.de/, Radiokampagne.de, Nieschenkinos (Durchs Fenster), Telegraph, Pick up -TV, (auf FAB), Antifa Infoblatt, RAG antifaschistische Gewerkschaftler/innen,
Arranca (Gruppe felS), Motz , Bänsch Echo, Scheinschlag, Neues Dahlem (Asta FU), Huch (Asta HU),
Soma, Unaufgefordert (HU), Kulturschaffende, epd Mitarbeiterin, Spiegel Reporter, Juckreiz,
IG Medien (Verdi) Funktionär, Info Radio Journalist/inn/en, TIP - Mitarbeiter/inn/en,
Zitty - Mitarbeiter/inn/en, freie Journalist/inn/en, Fotografen, Videodokumentatoren,
Jungle world Redakteur/innen, TAZler , ND ler, Tagesspiegel Mitarbeiter/ innen bis hin zum linken Berliner Kurier Reporter
Da einige der Eingeladenen verhindert sind ( persönliche Terminplanung, Babysitting, Urlaub Kongesse...),
kann nicht für die Anwesenheit Aller oben aufgelisteten garantiert werden.
----------------------------------------------------
außerdem ist jeden Samstag von 13 - 18 Uhr Kindernachmittag (mit Kuchen Saft, Tee, Kaffee..) im "Sama Cafe"
des weiteren auch zum Thema Medien / Widerstand in den USA in unserer Mai Filmreihe
Mo. 6.5. 21.00 "Manufacturing Consent" über Noam Chomsky
Mo. 13.5. 21.00 "Panther" (von Lee Lew Lee)
Do.16.5. 18.00
"Hinter diesen Mauern" (Mumia Abu Jamal ) mit der Filmemacherin + freien Journalistin Heike Kleffner
Pfingsten
Mo. 20.5. 21.00 Doku Film über Angela Davis + Spielfilm "Malcolm x"
21.5. - 23.5. Johnnie (Georg) Walker Bush in Berlin ( 21.5.Anti Bush Demo)
http://www.geocities.com/bushinberlin/ + am Mi. 1. Mai im Sama Cafe ab 21.00 "lange Wunschfilmnacht"
(basisdemokratische Auswahl aus dutzenden Film Klassikern)
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noch zwei Hinweise:
1. Linke Buchtage Berlin 14.6. - 16.6. im Mehringhof Gneisenaustr.2a
(siehe dazu auch
http://www.info.partisan.net/) 4. und 5. Mai 2002: hybrid video tracks zu Gast beim VIDEO Club 99 in der Hamburger Kunsthalle.
http://www.nadir.org/nadir/aktuell/2002/04/17/9514.html --------------------------------------------------------
hier noch ein Bericht zur Sama und zur letzten Veranstaltung
http://www.de.indymedia.org/2002/03/18418.html
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
Ergänzungen
naja
ansonsten aber
und noch was
uff
Lieber Mensch
Ich war übrigends am ersten Mai 2001 auf der Demo in Frankfurt. Nicht beim DGB - sondern auf der Anti-Neonazi-Demo. Genau als die Faschisten die Scheiben zertrümmerten und aus den U-Bahnen heraus eine SChlägerei anzettelten, haben die Bullen dichtgemacht. Man konnte sich aussuchen, ob man von den Bullen oder den Fschisten niedergemacht wurde. Da habe ich die Zusammenarbeit zwischen Bullen und Nazis, die sicher nie offiziell zugegeben wird, gemerkt. Wenn der Verkehrsverbund Neonazi-Horden transportiert und sich die Scheiben ohne Protest zertrümmern läßt (oder habt ihr irgendwas von SChadensersatzansprüchen gehört) - so kann er auch Juden oder andere Untermenschen ohne Skrupel zur Vernichtung transportieren. Schließlich bekam der Obermacker, der Manager der "Sonderzüge" im dritten Reich war, in der Demokratie einen Super-Nachfolgejob als Manager von Prominentenzügen und Staatsgästen. Und ich hab die Zusammenarbeit zwischen Bullen und Faschos ca. 15 Jahre vorher zum Gedenken an Rudolf Heß erlebt. Ein Bulle Überquerte eine 4 spurige Straße (Escherheimer Landstraße) einschließlich U-Bahn, um meinen friedlich dastehenden Nachbardemonstranten zusammenzuschlagen. Gleichzeitig konnten Neonazi-Schlägerkommandos in PKWs in Nebenstraßen Antifa-Demonstranten niedermachen. Und vorher haben sie mit Stangen von Transparenten, deren Enden scharf gemacht waren einigen Antifa-Leuten die Kopfhaut runtergezogen. Siehst Du, das habe ich erlebt und wenn ich vor einer Woche einen Artikel gegen Folter in Israel - ich habe übrigens dort schon mal im Kibbuz gearbeitet - schreibe - werde ich als Antisemit niedergemacht. Ich überlege mir, ob ich zur ersten Maidemo diesmal gehe, zumal es beim letzten Mal neben Versorgung eines mit Steinen beworfenen Jugendlichen für mich sehr gefährlich wurde. Und jetzt habe ich beschlossen das dies mein letzter Beitrag in Indymedia ist.
Dschugan Rosenberg, mittlerweile 42 Jahre alt
He Dschungan!
(Ich lese mittlerweile kaum noch die Kommentare. das hilft zumindest ein wenig.)
Abgesang
Und dann immer dieses Technologiefeindliche, das kann doch auch ein Mittel zur Befreihung sein, ich denke mal an Linux und so.
Die Frage ist: Was sind die progressiven Kräfte und wie effektiv ist mein politischer Kampf. Da kann ein bisschen wischi-waschi erfolgreicher sein als radikales Einigeln und warten auf bessere Zeiten. Besser machen... statt Weltschmerz..
Es geht weiter
Obwohl von Indy mehrere auf dem Treffen waren landete dieses posting weder im Newswire, noch in dieser Medienrubrik, deshalb hier der Link
Radiokampagne - Website
die Website der angesprochenen Initiative für ein Freies Radio in Berlin lautet:
oli
1. Mai Berlin Medien Nazis etc ein kleiner Üb
Es geht immer weiter
vom 27.4. (
und 15.5.(
in unterschiedlicher Besetzung
z.B.
und diversen anderen medienerfahrenen, medieninteressierten
Menschen (ohne eigene web Adresse)
geht´s am Freitag dem 7.6. um 20.00 im "Sama Cafe" Samariterstr. 32 weiter
besonders wichtig war Einigen beim zweiten Treffen der offene und undogmatische Charakter, welcher jedoch nicht mit Beliebigkeit gleichzusetzen ist.
die offenen Treffen
medienkritischer Menschen und kritischer MedienMenschen
gehen weiter am Freitag 7.6. um 20.00 Uhr
im "Sama Cafe" Samariterstr.32
und danach auf den 1. Linken Buchtagen Berlin 14.6.- 16.6.
im Mehringhof Gneisenaustr. 2a :
das Medientreffen am Sa.15.6. 14.30 - 16.00 im Muvuca
ein Treffen zur Idee einer "Cyberhilfe" (EA/Rote Hilfe im web )
am So.16.6. 14.00 -15.30 im Kinderladen