Bundeswehr
Veranstaltung der Bundeswehr an Dresdner Schule verhindert!
Am heutigen Vormittag haben Militär- und KriegsgegnerInnen die Durchführung einer Werbeveranstaltung der Bundeswehr an der Berufsschule für Gesundheits- und Sozialwesen verhindert.
Die Veranstaltung, die im Rahmen der vom 19. März bis zum 5. Juni 2002 stattfindenden Kampagne mit dem Titel ?Bundeswehr on tour? geplant war, sollte in der Aula der Schule in Form eines Vortrages durch einen Wehrdienstberater der Bundeswehr stattfinden. Noch bevor sie jedoch begonnen hatte, betraten die KriegsgegnerInnen gemeinsam mit den SchülerInnen den Saal, entrollten zwei Transparente mit den Aufschriften ?Soldaten sind Mörder? und ?Geheiligt die Verteidigung von Macht und Kapital, dafür sind uns Menschenrechte doch völlig scheißegal! gez. North Atlantic Terror Organisation?, schalteten den bereits bereitgestellten Overhead-Projektor des Bundeswehr-Referenten aus und verteilten Flugblätter an die anwesenden SchülerInnen.
Angesichts dieser Situation sah sich der Vertreter der Bundeswehr außer Stande, mit seinem Vortrag zu beginnen. Die dann durch den Schulleiter gerufene Polizei machte den DemonstrantInnen den ?Kompromißvorschlag?, das Schulgebäude nunmehr zu verlassen, um die Veranstaltung stattfinden zu lassen, während den DemonstrantInnen großzügig die Möglichkeit eingeräumt wurde, ihre Meinung außerhalb des Schulgeländes kundzutun. Dies wurde von den KriegsgegnerInnen jedoch abgelehnt, deren Ziel es gerade war, die Propagandaveranstaltung der Bundeswehr an der Schule zu verhindern.
Da jedoch weder die anwesenden PolizeibeamtInnen noch die Schulleitung tatsächlich Interesse daran hatten, die Aula räumen zu lassen, wurde der Gegenvorschlag akzeptiert: der Vertreter der Bundeswehr und die Schulleitung sicherten zu, die geplanten Veranstaltungen nicht stattfinden zu lassen, im Gegenzug dazu verließen die DemonstrantInnen ebenfalls den Saal. Zudem wurde mit dem Schulleiter vereinbart, in Kürze eine Podiumsdiskussion an der Schule unter Beteiligung sowohl der Bundeswehr als auch ihrer GegnerInnen stattfinden zu lassen.
Im Rahmen der Infotour vom 19. März bis zum 5. Juni 2002 wirbt die Bundeswehr in insgesamt 24 Städten mit großangelegten Informations- und Werbeveranstaltungen für sich als lukrativen Arbeitgeber. Dabei sucht sie in jeder Stadt vormittags mehrere Berufsschulen auf, Wehrdienstberater halten Vorträge in Aulen oder Schulklassen ab, auf dem Schulhof versorgt ein Infomobil die Schüler während der Pausen mit Propaganda fürs Militär.
Daneben veranstaltet die Bundeswehr in jeder Stadt ein großangelegtes ,Event? mit Info-Trucks, Showbühne, auf der sich zwei Bands produzieren und zwei ModeratorInnen.
Ziel der Kampagne ist nach Angaben der Bundeswehr, ?die Öffentlichkeit über die reformierten Laufbahnen zu informieren und insbesondere die Zielgruppe der Jugendlichen von 16 bis 24 Jahren von der Attraktivität des Ausbildungs- und Arbeitsplatzes Bundeswehr zu überzeugen?.
Dabei tritt die Bundeswehr mit neugewonnenem Selbstbewußtsein und in bislang nicht dagewesenem Engagemant auf: ?Der Umfang der geplanten Kampagne zeigt auf, welchen Stellenwert die Information von jungen Frauen und Männer über attraktive beruflichen Möglichkeiten bei der Bundeswehr einnimmt. Eine Bw-Infotour quer durch Deutschland, das hat es in der Geschichte der Bundeswehr bisher nicht gegeben. ,Arbeitgeber Bundeswehr? steht nicht nur für ,Einsatz, Qualifikation und Verantwortung?, wie der Slogan der Kampagne suggeriert, sondern auch für jung, attraktiv und dynamisch.?
Die Kampagne ?Bundeswehr on Tour? hat noch ca. 20 weitere Stationen in der Bundesrepublik. Nähere Infos unter: www.bundeswehr.de bzw. www.bundeswehr-karriere.de, dort auf den Link ?Bundeswehr on Tour? klicken.
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Der Flugitext:
Berufsziel: Mörder
Heute kommt also der Politoffizier zu Euch! Er wird Euch sagen, daß eine Karriere bei der Bundeswehr viele Chancen für Persönlichkeitsentwicklung und Einkommen bieten würde. Ebenso wird er die Risiken und Nebenwirkungen für Leib und Seele verschweigen. Er hat gute Gründe dafür:
Bist Du bereit...
* als Söldner skrupelarmes Töten zu erlernen und künftig auf Befehl das Leben von tagespolitisch wechselnden Feinden (Iwan, Osama, Froschfresser), wie auch das eigene, an den Sargnagel zu hängen?
* am Arsch der Welt mit ?einer starken Truppe? anderen Menschen die Angehörigen und Freunde zu nehmen?
* Deine eigene Mündigkeit und Selbstbestimmtheit an der Kasernenpforte abzugeben und mutmaßlichen Psychopathen, die mit Streubomben Terroristen jagen, zu übereignen?
* künftig auf eine Zahl in den Rechenspielchen blutgeiler Generäle reduziert zu sein, die großzügig Menschenmaterial spendieren, wenn ?die Aufrechterhaltung ... des ungehinderten Zuganges zu Märkten und Rohstoffen in aller Welt? für die BRD ermöglicht werden soll?
(Verteidigungspolitische Richtlinien, 1994)
* gewalttätigen männlichen Kameraden Trost im Felde zu bieten, wenn keine einheimischen weiblichen Opfer greifbar sind?
* ein kriegswichtiges Ziel für Strategen der ?Bösen? abzugeben, da Du als SanitäterIn das Weitertöten Deiner Mitspieler ermöglichst und verlängerst?
Ähm; Und wofür?
Einen anständiger Grundsold und viel frische Luft gibt es garantiert. Aber nicht umsonst!
Militär dient stets der Schaffung oder Stabilisierung von Machtstrukturen. Die Bundeswehr verteidigt keine Menschenrechte, denn sie missachtet das nobelste unter ihnen:
Das Lebensrecht der anderen Kreatur.
Kriege sind nie Mittel zur Lösung von Konflikten. Vielmehr werden durch militärische Auseinandersetzungen Haß und Ressentiments für Generationen das beherrschende Gefühl der bekriegten Blutzollzahler sein. Verwüstete Menschensiedlungen und Landstriche sind ebenso immer das Resultat dieser unsinnigen Form des ?Aufeinanderzugehens?.
Handelt verantwortlich!
Stoppt den Wahnsinn!
Verweigert Kriegsdienste total!
Soldaten sind Mörder!
Die Veranstaltung, die im Rahmen der vom 19. März bis zum 5. Juni 2002 stattfindenden Kampagne mit dem Titel ?Bundeswehr on tour? geplant war, sollte in der Aula der Schule in Form eines Vortrages durch einen Wehrdienstberater der Bundeswehr stattfinden. Noch bevor sie jedoch begonnen hatte, betraten die KriegsgegnerInnen gemeinsam mit den SchülerInnen den Saal, entrollten zwei Transparente mit den Aufschriften ?Soldaten sind Mörder? und ?Geheiligt die Verteidigung von Macht und Kapital, dafür sind uns Menschenrechte doch völlig scheißegal! gez. North Atlantic Terror Organisation?, schalteten den bereits bereitgestellten Overhead-Projektor des Bundeswehr-Referenten aus und verteilten Flugblätter an die anwesenden SchülerInnen.
Angesichts dieser Situation sah sich der Vertreter der Bundeswehr außer Stande, mit seinem Vortrag zu beginnen. Die dann durch den Schulleiter gerufene Polizei machte den DemonstrantInnen den ?Kompromißvorschlag?, das Schulgebäude nunmehr zu verlassen, um die Veranstaltung stattfinden zu lassen, während den DemonstrantInnen großzügig die Möglichkeit eingeräumt wurde, ihre Meinung außerhalb des Schulgeländes kundzutun. Dies wurde von den KriegsgegnerInnen jedoch abgelehnt, deren Ziel es gerade war, die Propagandaveranstaltung der Bundeswehr an der Schule zu verhindern.
Da jedoch weder die anwesenden PolizeibeamtInnen noch die Schulleitung tatsächlich Interesse daran hatten, die Aula räumen zu lassen, wurde der Gegenvorschlag akzeptiert: der Vertreter der Bundeswehr und die Schulleitung sicherten zu, die geplanten Veranstaltungen nicht stattfinden zu lassen, im Gegenzug dazu verließen die DemonstrantInnen ebenfalls den Saal. Zudem wurde mit dem Schulleiter vereinbart, in Kürze eine Podiumsdiskussion an der Schule unter Beteiligung sowohl der Bundeswehr als auch ihrer GegnerInnen stattfinden zu lassen.
Im Rahmen der Infotour vom 19. März bis zum 5. Juni 2002 wirbt die Bundeswehr in insgesamt 24 Städten mit großangelegten Informations- und Werbeveranstaltungen für sich als lukrativen Arbeitgeber. Dabei sucht sie in jeder Stadt vormittags mehrere Berufsschulen auf, Wehrdienstberater halten Vorträge in Aulen oder Schulklassen ab, auf dem Schulhof versorgt ein Infomobil die Schüler während der Pausen mit Propaganda fürs Militär.
Daneben veranstaltet die Bundeswehr in jeder Stadt ein großangelegtes ,Event? mit Info-Trucks, Showbühne, auf der sich zwei Bands produzieren und zwei ModeratorInnen.
Ziel der Kampagne ist nach Angaben der Bundeswehr, ?die Öffentlichkeit über die reformierten Laufbahnen zu informieren und insbesondere die Zielgruppe der Jugendlichen von 16 bis 24 Jahren von der Attraktivität des Ausbildungs- und Arbeitsplatzes Bundeswehr zu überzeugen?.
Dabei tritt die Bundeswehr mit neugewonnenem Selbstbewußtsein und in bislang nicht dagewesenem Engagemant auf: ?Der Umfang der geplanten Kampagne zeigt auf, welchen Stellenwert die Information von jungen Frauen und Männer über attraktive beruflichen Möglichkeiten bei der Bundeswehr einnimmt. Eine Bw-Infotour quer durch Deutschland, das hat es in der Geschichte der Bundeswehr bisher nicht gegeben. ,Arbeitgeber Bundeswehr? steht nicht nur für ,Einsatz, Qualifikation und Verantwortung?, wie der Slogan der Kampagne suggeriert, sondern auch für jung, attraktiv und dynamisch.?
Die Kampagne ?Bundeswehr on Tour? hat noch ca. 20 weitere Stationen in der Bundesrepublik. Nähere Infos unter: www.bundeswehr.de bzw. www.bundeswehr-karriere.de, dort auf den Link ?Bundeswehr on Tour? klicken.
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Der Flugitext:
Berufsziel: Mörder
Heute kommt also der Politoffizier zu Euch! Er wird Euch sagen, daß eine Karriere bei der Bundeswehr viele Chancen für Persönlichkeitsentwicklung und Einkommen bieten würde. Ebenso wird er die Risiken und Nebenwirkungen für Leib und Seele verschweigen. Er hat gute Gründe dafür:
Bist Du bereit...
* als Söldner skrupelarmes Töten zu erlernen und künftig auf Befehl das Leben von tagespolitisch wechselnden Feinden (Iwan, Osama, Froschfresser), wie auch das eigene, an den Sargnagel zu hängen?
* am Arsch der Welt mit ?einer starken Truppe? anderen Menschen die Angehörigen und Freunde zu nehmen?
* Deine eigene Mündigkeit und Selbstbestimmtheit an der Kasernenpforte abzugeben und mutmaßlichen Psychopathen, die mit Streubomben Terroristen jagen, zu übereignen?
* künftig auf eine Zahl in den Rechenspielchen blutgeiler Generäle reduziert zu sein, die großzügig Menschenmaterial spendieren, wenn ?die Aufrechterhaltung ... des ungehinderten Zuganges zu Märkten und Rohstoffen in aller Welt? für die BRD ermöglicht werden soll?
(Verteidigungspolitische Richtlinien, 1994)
* gewalttätigen männlichen Kameraden Trost im Felde zu bieten, wenn keine einheimischen weiblichen Opfer greifbar sind?
* ein kriegswichtiges Ziel für Strategen der ?Bösen? abzugeben, da Du als SanitäterIn das Weitertöten Deiner Mitspieler ermöglichst und verlängerst?
Ähm; Und wofür?
Einen anständiger Grundsold und viel frische Luft gibt es garantiert. Aber nicht umsonst!
Militär dient stets der Schaffung oder Stabilisierung von Machtstrukturen. Die Bundeswehr verteidigt keine Menschenrechte, denn sie missachtet das nobelste unter ihnen:
Das Lebensrecht der anderen Kreatur.
Kriege sind nie Mittel zur Lösung von Konflikten. Vielmehr werden durch militärische Auseinandersetzungen Haß und Ressentiments für Generationen das beherrschende Gefühl der bekriegten Blutzollzahler sein. Verwüstete Menschensiedlungen und Landstriche sind ebenso immer das Resultat dieser unsinnigen Form des ?Aufeinanderzugehens?.
Handelt verantwortlich!
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Ergänzungen
Schöne Aktion u.wichtige Info-Links von Euch!
Reißt weiter so Löcher in die Linien der Heimatfront!
freiheit
Dünnschiss - Bundeswehr macht in die Welt
Soldaten sind Mörder !!!
@ Alex (Konzerne an die Schule?)
A
@ B Mensch, das steht doch im Text
klicken. Dann da im Unterpunkt auf der Karte eine oder mehrere Städte anklicken und Du hast die Termine.
Gute Sache das
BW in Dresden - Nachtrag
Für Menschen die den Bands gern sagen würden was sie von ihrer (übrigens schlecht inszenierten) Werbung für Mörder halten hier der Kontakt:
eleVate
+49-7243-597499 (für Fax hinten eine 8)
0170-7087916
www.elevate-music.com
AWG (Alles Wird Geiler)
leider kein Kontakt
Der Hauptpreis der Tombola, eine Kamera im Wert von 2500 €, ging übrigens an eine Aktivistin. Das Gerät wird verkauft und der Erlös kommt je zur Hälfte einem AZ und einem freien Radio zugute. Wir danken der Bundeswehr für die freundliche Unterstützung!
@TKVD Initiative Dredsen und Sympathysanten
@Spintlaus
ihr bräuchtet 26,5 Milliarden Euro um eure "lebensbejahenderen Alternativen" überzeugend darstellen zu können?
mir (und ofensichtlich auch dir) leuchten sie überwiegend auch so ein.
Ich liebe Euch
Coole aktion!!!
Internet: www.nato-weg.de;
die jugendoffiziere gehen um...
@ D. Rosenberg
dicken kuss aus england
Euch scheint vieles neu zu sein.
Ich habe selbst gerade eine kleine Bundeswehr-Informationsveranstaltung an einer öffentlichen Schule parallel zu einem Graphikdesigner, einem Regisseur, u.ä. Vertretern anderer Berufe auf Einladung des Elternbeirats durchgeführt. Mein Auftrag war nicht die Nachwuchsgewinnung, was angesichts der momentanen Situation der Bw auch kein dankbarer Job ist, dennoch einer, der gemacht werden muß.
Gott sei Dank komme ich aus dem schönen Bayern und muß mich nicht mit eventuellen Störern auseinandersetzen. Andererseits käme ich selbst nicht auf die Idee, eine AntiBw-Veranstaltung zu stören, obwohl dort (im Gegensatz zu Veranstaltungen des Bundes) Hetzkampagnen primitivster Art durchgeführt werden, in denen sehr häufig auch Unwahrheiten verbreitet werden.
Die Bevölkerung, und auch sechzehnjährige Schüler schon, wissen heutzutage selbst zu entscheiden, was sie hören und glauben wollen oder nicht.
Pol&IS ist super!!!
Aber lass diese Typen doch quatschen, Ben. Die nimmt sowieso keiner ernst, Jugendoffiziere dagegen haben höchste Reputationen. Sogar ehemalige Bundeswehr-Hasser wie die Angelika Beer von der Grünen waren schon bei ihnen zu Gast und waren beeindruckt.
Mörder?
Ich bin seid 3 Jahren bei der Bundeswehr und hab mit eigenen Augen im Einsatz gesehen, was Trauer und Leid ist.
Und komischerweise komm ich mir gar nicht wie ein Mörder vor, die Leute mit denen ich umgang hatte leben noch.
Bundeswehr ist nicht US-Armee , das sollte vielleicht nicht vergessen werden.
Ich hab auch noch keine Bw gesehen, die einen Angriffskrieg vorbereitet oder durchführt.
Überlegt Euch doch mal ob Euer Nachbar, Euer Freund, Euer Schulkamerad o. ehem. Arbeitskollege, der sich entscheidet einen krisensicheren Job bei der Bundeswehr anzunehmen, ein Mörder ist, bevor hier wieder verallgemeinerungen stattfinden und die Leute verleumdet.