Marseille: MEETING ON MARS - Treffen unabhaengiger Medien
Internationales Treffen der Medien des Widerstands
Rencontres internationales des médias de résistance
in Marseille vom 22.-25.3.02
Von Freitag, dem 22.3. bis Montag, dem 25.3. fand in Marseille ein Treffen von Mediengruppen statt, das eine Fortsetzung eines aehnlichen Treffens im Rahmen der Aktionen gegen den EU-Gipfel letzten Dezember in Bruessel, im Cinema Nova, sein sollte.
Eingeladen hatte Primitivi, eine Gruppe von VideoaktivistInnen in Marseille, die u.a. aktiv fuer freie Fernsehkanallizenzen eintritt und auch schon mal Piratensendungen in Marseille ausstrahlt. Das Treffen fand statt in einem seit Dezember besetzten Haus, dem CAT (Collectif d´Alternative au Travail = Kollektiv Alternative zur Arbeit), das gross genug ist, um 60 bis 80 Leute beherbergen zu koennen und auch Raum bietet fuer Konzerte, Videoschnittplaetze und einen Infokiosk mit Videobibliothek und Internetanschluessen hat. Im Hof gibt es einen Garten, einen Basketballplatz und viel Sonne fuer wintergeschaedigte MitteleuropaeerInnen...
Rencontres internationales des médias de résistance
in Marseille vom 22.-25.3.02
Von Freitag, dem 22.3. bis Montag, dem 25.3. fand in Marseille ein Treffen von Mediengruppen statt, das eine Fortsetzung eines aehnlichen Treffens im Rahmen der Aktionen gegen den EU-Gipfel letzten Dezember in Bruessel, im Cinema Nova, sein sollte.
Eingeladen hatte Primitivi, eine Gruppe von VideoaktivistInnen in Marseille, die u.a. aktiv fuer freie Fernsehkanallizenzen eintritt und auch schon mal Piratensendungen in Marseille ausstrahlt. Das Treffen fand statt in einem seit Dezember besetzten Haus, dem CAT (Collectif d´Alternative au Travail = Kollektiv Alternative zur Arbeit), das gross genug ist, um 60 bis 80 Leute beherbergen zu koennen und auch Raum bietet fuer Konzerte, Videoschnittplaetze und einen Infokiosk mit Videobibliothek und Internetanschluessen hat. Im Hof gibt es einen Garten, einen Basketballplatz und viel Sonne fuer wintergeschaedigte MitteleuropaeerInnen...
Obwohl das Treffen fuer MedienaktivistInnen aller Art und international gedacht war, waren hauptsaechlich Video-/FilmaktivistInnen gekommen, und von denen die Mehrzahl aus Frankreich. Indymedia war vertreten mit Leuten aus den Niederlanden, Frankreich und der BRD, ansonsten kamen Clot TV (Barcelona), eine freies Radio aus Bruessel, ASCII (Amsterdam), ZaléaTV, TV Bruits (Toulouse), das FAITES DE LA LUMIÉRE-Buendnis (sehr schicke Seite), Télé Plaisance, GIVR (Groupe d´Intervention Video Rapide), Omerta Niouzes (Lyon), Canal Puce (Lyon) und andere aus Frankreich. Viele davon finden sich auch auf der Seite von RÈSEAU TSA, dem "Dritten Audiovisuellen Sektor" (Koordination freier Fernsehen), mit vielen aktuellen Infos zu freien TVs in Frankreich.

Es gab einige Workshops und Plenumsdiskussionen zu Fragen wie
- Rolle und Bedeutung unabhaengiger Medien
- Berichten oder berichten lassen?
- "Trash every camera?" Diskussion zu einem Text, der auf vielen Indymedia-Seiten nach dem Gipfel in Bruessel veroeffentlicht wurde: "Kameramann/-frau - Arschloch! Kritik am Auftreten von Indymedia, anderen alternativen Medien und Privatleuten in Brüssel" (Kurzprotokoll unten)
- Copyleft oder die Frage nach UrheberInnenrechten
Ausserdem viel Praxis:
- Hertzian Broadcast
- How to build Mini Cameras
- Linux & web streaming
- Broadcasting - selbstgebaute TV-Stationen
- Audiolive Streaming
Und viele Plaene und Berichte ueber Projekte
- Internationale Stadtteiltage (Barcelona)
- Video-Austausch-Website (Berlin)
- gemeinsame Berichterstattung ueber die Karawane der Sans-Papiers, die Freitag in Marseille aufgebrochen ist und in zwei Wochen in Paris ankommen wird (Frankreich)
- Aktion 6. April: ab diesem Datum hat der CSA (Conseil Supérieur de l´Audiovisuel - Lizenzvergabebehoerde) allen nichtkommerziellen TV-Kanaelen verboten zu senden (legal seit 1,5 Jahren) mit der Begruendung, die Parlaments- und Praesidentschaftswahlen stuenden unmittelbar bevor. Es wird also am 6.April ueberall im Land Piratensendungen geben, und eine Kampagne bis zu den Wahlen.
Mehr Berichte wird es demnaechst auf der Website von Primitivi geben, voraussichtlich Franzoesisch und Englisch. Nebenbei gab es jede Menge Videos zu sehen.

Am Montag gab es zum Schluss des Treffens eine Aktion vor dem CSA, bei der mit mitgebrachten Fernsehern aus diversen Materialien der Eingang verbaut wurde, viele Flyer an PassantInnen verteilt wurden (die unendlich viel interessierter waren, als ich das je in Berlin erlebt habe: ich wurde mehrfach von Leuten aller Alterklassen dazu befragt, weshalb wir denn hier demonstrierten) und die Polizei nach einer Nachfrage, worum es denn ginge, nicht mehr gesehen wurde. Es gibt dazu auch eine ausfuehrliche Presseerklaerung [frz.].

Blockade der CSA (TV-Frequenzvergabebehörde) am 25.3.02
Einige Fragen und Punkte, die im Workshop zu "Kameramann/-frau - Arschloch! Kritik am Auftreten von Indymedia, anderen alternativen Medien und Privatleuten in Brüssel" eine Rolle gespielt haben:
- In Toulouse, und wohl auch anderen Staedten in Frankreich, war es vor 10-15 Jahren voellig selbstverstaendlich, dass nicht fotografiert wurde; Kameras hatte sowieso noch niemand. Im allgemeinen gab es 1-2 bekannte Leute, die die Dokumentation einer Aktion uebernommen haben.
- Frueher hatten wir deswegen keine Bilder von Aktionen oder Demonstrationen, weil die Kameras zu teuer waren. Jetzt filmen und fotografieren alle und es stellt sich die Frrage, warum. Besser waere, wenn rechtzeitig Teams gebildet wuerden, damit es Dokumentationen gibt, aber nicht ueberfluessig viel gefilmt wird. Diese Teams koennten und sollten sich auch Gedanken zu ihrer eigenen und der Sicherheit anderer machen. Z.B. im Rahmen von Indymedia-Gipfelberichterstattung.
- Genauso wichtig ist die Frage, warum alternative Medien ueberhaupt filmen. Manchmal finden sich deren Bilder dann in komerziellen Medien wieder, obwohl das Interview ganz klar unabhaengigen Leuten gegeben wurde: das schuert natuerlich Misstrauen. Besser waere also, wenn sich die Leute untereinander kennen - dazu muessten mehr Netzwerke gebildet werden. Auf der anderen Seite ist es aber so, dass Filmen oft verboten wird: von offiziellen Stellen genauso wie jetzt vielleicht von AktivistInnen. Wie stehen wir denn zum Recht am eigenen Bild?
- Oft ist die unsere Aussage die Gleiche wie die der kommerziellen Medien: Blut, Blut und Gewalt. In allen Genua-Filmen ist dasselbe zu sehen. Fuer den naechsten EU-Gipfel in Madrid gibt es die Idee, Gruppen zu bilden und sich rechtzeitig fuer die Berichterstattung zu koordinieren; damit nicht nur die Repression, sondern auch vom Gegengipfel berichtet wird.
- Es ist ja auch viel leichter, eine Demo zu filmen, als einen Film zu machen - eine Idee zu haben, was eigentlich gezeigt werden soll.
- Wir tauschen Material aus, aber nicht die Praxis, die zum Filmemachen dazu gehoert. Wenn wir das taeten, wuerden sich einige Regeln oder Abmachungen von selbst ergeben.
- Wie geht Indymedia eigentlich mit Bildern um, die von irgendwem von irgendwo auf die Seiten geladen werden?
- Das machen die lokalen Seiten unterschiedlich. Generell gibt es Skrupel, ohne klare Kriterien Sachen zu loeschen, aber bei Bildern, die strafrechtlich relevante Sachen zeigen bzw. erkennbare Leute dazu, gibt es z.B. in der BRD einen unausgesprochenen Konsens, dass sowas nicht auf der Seite sein sollte. Es kommt selten vor - sonst haetten wir vielleicht schon mehr darueber diskutiert. Perspektivisch ist geplant, direkt im Eingabeformular deutlicher auf das Problem hinzuweisen und alle aufzufordern, selber mehr Verantwortung zu uebernehmen, statt einfach zu loeschen: das ist sowieso ein Problem, weil Indymedia eben so offen wie moeglich sein will, d.h. sowenig redaktioneller Eingriff wie noetig.
- Das Problem sind doch aber nicht nur strafrechtlich relevante Sachen, sondern, wie jetzt bei den Prozessen gegen die Leute, die in Genua in der Diaz-Schule verhaftet wurden, das der Nachweis der Teilnahme an einer Demo schon reicht?!
- Das ist dann aber nicht allein das Problem von Indymedia. Wir werden nicht allein entscheiden, dass gar keine Bilder mehr veroeffentlicht werden, dass Demos nicht mehr fotografiert werden. Das ist eine Diskussion, die von der ganzen Bewegung gefueehrt werden muesste, die Indymedia ja letzten Endes nur dokumentiert. Dass wir dabei ein wichtige Rolle spielen, ist gar keine Frage - aber loesen werden wir das nicht allein und auch nicht in erster Linie.
- Insgesamt ist ein Problem, welche Rolle du hast, wenn du hinter der Kamera stehst: AktivistIn oder nicht? Beides geht nicht, es ist immer ein Entweder-Oder. [Hierzu gab es sehr unterschiedliche Meinungen]
- Auf jeden Fall ist auch wichtig, dass wir nicht einfach das Gleiche machen wie die kommerziellen Medien, nur aus der anderen Richtung: einseitig berichten, also nur Gutes ueber uns und Schlechtes ueber die anderen. Das macht unglaubwuerdig.

Es gab einige Workshops und Plenumsdiskussionen zu Fragen wie
- Rolle und Bedeutung unabhaengiger Medien
- Berichten oder berichten lassen?
- "Trash every camera?" Diskussion zu einem Text, der auf vielen Indymedia-Seiten nach dem Gipfel in Bruessel veroeffentlicht wurde: "Kameramann/-frau - Arschloch! Kritik am Auftreten von Indymedia, anderen alternativen Medien und Privatleuten in Brüssel" (Kurzprotokoll unten)
- Copyleft oder die Frage nach UrheberInnenrechten
Ausserdem viel Praxis:
- Hertzian Broadcast
- How to build Mini Cameras
- Linux & web streaming
- Broadcasting - selbstgebaute TV-Stationen
- Audiolive Streaming
Und viele Plaene und Berichte ueber Projekte
- Internationale Stadtteiltage (Barcelona)
- Video-Austausch-Website (Berlin)
- gemeinsame Berichterstattung ueber die Karawane der Sans-Papiers, die Freitag in Marseille aufgebrochen ist und in zwei Wochen in Paris ankommen wird (Frankreich)
- Aktion 6. April: ab diesem Datum hat der CSA (Conseil Supérieur de l´Audiovisuel - Lizenzvergabebehoerde) allen nichtkommerziellen TV-Kanaelen verboten zu senden (legal seit 1,5 Jahren) mit der Begruendung, die Parlaments- und Praesidentschaftswahlen stuenden unmittelbar bevor. Es wird also am 6.April ueberall im Land Piratensendungen geben, und eine Kampagne bis zu den Wahlen.
Mehr Berichte wird es demnaechst auf der Website von Primitivi geben, voraussichtlich Franzoesisch und Englisch. Nebenbei gab es jede Menge Videos zu sehen.

Am Montag gab es zum Schluss des Treffens eine Aktion vor dem CSA, bei der mit mitgebrachten Fernsehern aus diversen Materialien der Eingang verbaut wurde, viele Flyer an PassantInnen verteilt wurden (die unendlich viel interessierter waren, als ich das je in Berlin erlebt habe: ich wurde mehrfach von Leuten aller Alterklassen dazu befragt, weshalb wir denn hier demonstrierten) und die Polizei nach einer Nachfrage, worum es denn ginge, nicht mehr gesehen wurde. Es gibt dazu auch eine ausfuehrliche Presseerklaerung [frz.].

Blockade der CSA (TV-Frequenzvergabebehörde) am 25.3.02
Einige Fragen und Punkte, die im Workshop zu "Kameramann/-frau - Arschloch! Kritik am Auftreten von Indymedia, anderen alternativen Medien und Privatleuten in Brüssel" eine Rolle gespielt haben:
- In Toulouse, und wohl auch anderen Staedten in Frankreich, war es vor 10-15 Jahren voellig selbstverstaendlich, dass nicht fotografiert wurde; Kameras hatte sowieso noch niemand. Im allgemeinen gab es 1-2 bekannte Leute, die die Dokumentation einer Aktion uebernommen haben.
- Frueher hatten wir deswegen keine Bilder von Aktionen oder Demonstrationen, weil die Kameras zu teuer waren. Jetzt filmen und fotografieren alle und es stellt sich die Frrage, warum. Besser waere, wenn rechtzeitig Teams gebildet wuerden, damit es Dokumentationen gibt, aber nicht ueberfluessig viel gefilmt wird. Diese Teams koennten und sollten sich auch Gedanken zu ihrer eigenen und der Sicherheit anderer machen. Z.B. im Rahmen von Indymedia-Gipfelberichterstattung.
- Genauso wichtig ist die Frage, warum alternative Medien ueberhaupt filmen. Manchmal finden sich deren Bilder dann in komerziellen Medien wieder, obwohl das Interview ganz klar unabhaengigen Leuten gegeben wurde: das schuert natuerlich Misstrauen. Besser waere also, wenn sich die Leute untereinander kennen - dazu muessten mehr Netzwerke gebildet werden. Auf der anderen Seite ist es aber so, dass Filmen oft verboten wird: von offiziellen Stellen genauso wie jetzt vielleicht von AktivistInnen. Wie stehen wir denn zum Recht am eigenen Bild?
- Oft ist die unsere Aussage die Gleiche wie die der kommerziellen Medien: Blut, Blut und Gewalt. In allen Genua-Filmen ist dasselbe zu sehen. Fuer den naechsten EU-Gipfel in Madrid gibt es die Idee, Gruppen zu bilden und sich rechtzeitig fuer die Berichterstattung zu koordinieren; damit nicht nur die Repression, sondern auch vom Gegengipfel berichtet wird.
- Es ist ja auch viel leichter, eine Demo zu filmen, als einen Film zu machen - eine Idee zu haben, was eigentlich gezeigt werden soll.
- Wir tauschen Material aus, aber nicht die Praxis, die zum Filmemachen dazu gehoert. Wenn wir das taeten, wuerden sich einige Regeln oder Abmachungen von selbst ergeben.
- Wie geht Indymedia eigentlich mit Bildern um, die von irgendwem von irgendwo auf die Seiten geladen werden?
- Das machen die lokalen Seiten unterschiedlich. Generell gibt es Skrupel, ohne klare Kriterien Sachen zu loeschen, aber bei Bildern, die strafrechtlich relevante Sachen zeigen bzw. erkennbare Leute dazu, gibt es z.B. in der BRD einen unausgesprochenen Konsens, dass sowas nicht auf der Seite sein sollte. Es kommt selten vor - sonst haetten wir vielleicht schon mehr darueber diskutiert. Perspektivisch ist geplant, direkt im Eingabeformular deutlicher auf das Problem hinzuweisen und alle aufzufordern, selber mehr Verantwortung zu uebernehmen, statt einfach zu loeschen: das ist sowieso ein Problem, weil Indymedia eben so offen wie moeglich sein will, d.h. sowenig redaktioneller Eingriff wie noetig.
- Das Problem sind doch aber nicht nur strafrechtlich relevante Sachen, sondern, wie jetzt bei den Prozessen gegen die Leute, die in Genua in der Diaz-Schule verhaftet wurden, das der Nachweis der Teilnahme an einer Demo schon reicht?!
- Das ist dann aber nicht allein das Problem von Indymedia. Wir werden nicht allein entscheiden, dass gar keine Bilder mehr veroeffentlicht werden, dass Demos nicht mehr fotografiert werden. Das ist eine Diskussion, die von der ganzen Bewegung gefueehrt werden muesste, die Indymedia ja letzten Endes nur dokumentiert. Dass wir dabei ein wichtige Rolle spielen, ist gar keine Frage - aber loesen werden wir das nicht allein und auch nicht in erster Linie.
- Insgesamt ist ein Problem, welche Rolle du hast, wenn du hinter der Kamera stehst: AktivistIn oder nicht? Beides geht nicht, es ist immer ein Entweder-Oder. [Hierzu gab es sehr unterschiedliche Meinungen]
- Auf jeden Fall ist auch wichtig, dass wir nicht einfach das Gleiche machen wie die kommerziellen Medien, nur aus der anderen Richtung: einseitig berichten, also nur Gutes ueber uns und Schlechtes ueber die anderen. Das macht unglaubwuerdig.
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
Ergänzungen
camera-fatal
"wenn du schon unbedingt eine kamera mitnehmen musst: achte darauf, das keine leute bei irgendwelchen aktionen oder auch nur auf der demo zu erkennen sind. wenn die bullen die filme kriegen hat das üble konsequenzen und leute die fotografieren oder filmen greifen sie sich besonders gerne. die fotos können nicht nur anderen leuten schaden, die bullen können dir damit auch später nachweisen, wo du auf der demo warst. sinn macht es bei festnahmen, prügeleien o.ä. zu fotografieren - ansonsten gar nicht!!"
wäre schön, wenn die dutzenden/hunderte (?) von viedeoaktivistInnen und fotofetischistInnen sich an so einer diskussion beteiligen. aus der sicht der "bewegung" gibts ja noch relativ deutliche vorgaben (siehe text "trash every camera"...
@ Carlos und seinen Frosch
Keine fotos sollten bei irgendwelchen nächtlichen Aktionen gemacht werden, die unabhängig von irgendwelchen Demos sind, also auch keine Cops anwesend sind... Da kann das dann schon belastend sein. Wenn die bei einem Fotos finden, wissen die Cops a) dass du ach dabei warst und b) wer noch. Wenn mensch unbedingt von sowas Fotos machen will, kann er/sie gerne am nächsten morgen fotos machen...
zeichnung
= structuur