Aktionen gegen Abschiebungen
Am Samstag, den 23.3. fanden in Bremen mehrer kleine, aber feine Aktionen gegen Abschiebungen statt. Da diese recht gelungen waren, wollten wir sie einer weiteren Öffentlichkeit zugänglich machen.
"Mitmachen und einen Freiflug nach Afghanistan gewinnen". So schallte es am Samstag morgen per Megaphon durch die Bremer Fußgängerzone, als drei Dutzend UnterstützerInnen der von Abschiebung bedrohten kurdischen Familien aus dem Libanon mehrere hundert Lose an die PassantInnen verteilten. Die Hauptpreise, "Logenplätze" auf der Besuchertribüne des Flughafens bei der nächsten Abschiebung und diverse Flug-Tickets in Bürgerkriegsgebiete, wie sie sonst nur für Flüchtlinge gebucht werden, konnten im Lufthansa-Büro abgeholt werden, wovon nach Auskunft der Filialleiterin auch reger Gebrauch gemacht wurde.
Wirklich zu gewinnen gab es aber nur Informationsmaterial über die Beteiligung der Lufthansa an Abschiebungen, auch vom Bremer Flughafen, und Tips, wie man gefahrlos einschreiten kann, wenn im eigenen Urlaubsflieger ein Flüchtling abgeschoben werden soll. Darüberhinaus informierten Flugblätter über die Situation der 500 kurdischen Libanesen in Bremen, die nach Planungen der Ausländerbehörde in den nächsten Wochen und Monaten gezwungen werden sollen, nach bis zu 16 Jahren in Bremen das Land zu verlassen.
Zeitgleich informierten "Stewardessen" einer zweiten Aktionsgruppe in Straßenbahnen im Rahmen einer Performance über die Möglichkeiten eine Abschiebung im Flugzeug zu verhindern. Diese Aktion wurde vom Publikum mit Applaus aufgenommen, obwohl es zu kurzzeitigen Verzögerungen im Takt der Straßenbahn kam. Um die Dauer der Performance der Fahrzeit zwischen zwei Haltestellen anzupassen, wurde letztere durch Bodenpersonal mit Pinken Fähnchen auf den Schienen verlängert.
Eine Sprecherin der Bürgerkriegstombola begrüsste die Planung eines Aktionsbündnisses zum "Tag der offenen Tür im Flughafen", zu dem am Sonntag, den 14. April ab 14.00 Uhr ein buntes Programm rund um die Thematik geboten sein wird.
Wirklich zu gewinnen gab es aber nur Informationsmaterial über die Beteiligung der Lufthansa an Abschiebungen, auch vom Bremer Flughafen, und Tips, wie man gefahrlos einschreiten kann, wenn im eigenen Urlaubsflieger ein Flüchtling abgeschoben werden soll. Darüberhinaus informierten Flugblätter über die Situation der 500 kurdischen Libanesen in Bremen, die nach Planungen der Ausländerbehörde in den nächsten Wochen und Monaten gezwungen werden sollen, nach bis zu 16 Jahren in Bremen das Land zu verlassen.
Zeitgleich informierten "Stewardessen" einer zweiten Aktionsgruppe in Straßenbahnen im Rahmen einer Performance über die Möglichkeiten eine Abschiebung im Flugzeug zu verhindern. Diese Aktion wurde vom Publikum mit Applaus aufgenommen, obwohl es zu kurzzeitigen Verzögerungen im Takt der Straßenbahn kam. Um die Dauer der Performance der Fahrzeit zwischen zwei Haltestellen anzupassen, wurde letztere durch Bodenpersonal mit Pinken Fähnchen auf den Schienen verlängert.
Eine Sprecherin der Bürgerkriegstombola begrüsste die Planung eines Aktionsbündnisses zum "Tag der offenen Tür im Flughafen", zu dem am Sonntag, den 14. April ab 14.00 Uhr ein buntes Programm rund um die Thematik geboten sein wird.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
das sind EUre grenzen!
Subbi