2 Millionen in Rom auf der Straße

einige von vielen 23.03.2002 17:26 Themen: Soziale Kämpfe
Eine Woche nachdem in Barcelona eine halbe Millionen Menschen gegen die neoliberale EU protestierten, gingen am Samstag in Rom mehr als 2 Millionen auf die Straße. Damit war dies die größte Demonstration in Europa seit Jahrzehnten. Thema war die weitere "Liberalisierung" der Arbeitsgesetze durch die Berlusconi-Regierung. Unter anderem droht die Abschaffung des Kündigungsschutzes.
Bericht und Hintergründe
Fotos und Video

Wenige Tage vor der Demonstration war in Bologna der Regierungsberater Marco Biagi ermordet worden. Obwohl von offizieller Seite die "Roten Brigaden" für den Anschlag verantwortlich gemacht wurden, haben u.a. die Tute Bianchi und die Gewerkschaft COBAS Zweifel hieran geäußert und an die lange Geschichte der Terroranschläge durch italienische Staatsorgane und die Strategie der Spannung erinnert.
Weitere Texte dazu:
- Was spricht gegen »Rote Brigaden«? - Interview mit Professor Domenico Losurdo
- 92 Patronenhülsen, ein Balletttänzer und die CIA

Auch in Kanada fanden massive Proteste gegen Sozialkürzungen statt.
Art und Zeitpunkt des Mordes -3 Tage vor der Demo- lassen Schlimmes erahnen. Viele linke und linksradikale italienische Gruppen und Personen haben den Mord verurteilt. Luca Casarini von den Tute Bianche sprach von einem "horrible pro-regime homicide". Auf Druck der Gewerkschaften ist die Ablehnung von Terror und Gewalt nun ebenfalls Inhalt der Demonstration, was die Berlusconi-Medien wahrscheinlich nutzen werden, um das eigentliche Thema etwas unter den Tisch zu kehren.
Einige Links dazu in englischer Sprache:
- Murder of Marco Biagi in Italy - Media ignoring the obvious question - P2? - Wer steckt wirklich hinter dem Mord?
- No To the Strategy Of Tension! - Erklärung der Basisgewerkschaft COBAS
siehe auch: Ein staatstragender Mord?"

Die Demonstration war per Radio-Stream live zu verfolgen. (Radio GAP) - Link am besten in den Player kopieren.

Daß die Zahl der Menschen, die in Europa auf die Straße gehen wächst, ist Ausdruck einer immer stärker werdende Bewegung, die leider um Deutschland einen Bogen macht. Die Europäische Consulta ist übrigens einer von vielen Ansätzen der Bewegung, die global vernetzt agiert.



[Mit dem google-Tool lassen sich Webseiten übersetzen.]
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen

Beeindruckend!

Graf Zahl 23.03.2002 - 17:39
... Vor allem wenn man bedenkt, daß Italien wesentlich weniger Einwohner als zum Beispiel Deutschland hat (deren Linke sich übrigens immer gerne
untereinander abgrenzt und daher sowas verhindert). Werd mir mal gleich den Radio-Stream reinziehen - auch wenns italienisch ist: Die Stimmung und
Atmosphäre wird zu spüren sein. Mal sehen, wie die Medien heute darüber berichten.

Bin beeindruckt!

Mensch aus HH 23.03.2002 - 17:47
Es scheint sich ja nicht nur in Lateinamerika viel zu tun, sondern langsam auch hier in Europa...

Noch mehr Zahlen

HanZ 23.03.2002 - 17:51
Ich finde auch beeindruckend wie groß in Italien die klar antikapitalistische Bewegung ist ("Globalisierungsgener" von den Medien genannt):
"The Social Forum and Disubidients movement, which brought 300.000 of the 2 millions in the streets, don´t beleive in the existence of these new Brigate Rosse and thinks they are a group controlled by corporate capitalism against social struggles." aus: Rome, 2 millions protest! What is really happen - der kurz nach diesem Text hier gepostet wurde.

rudi 23.03.2002 - 17:51
warum ist so was bloß nicht in deutschland möglich? da könnte man ja glatt neidig werden

"Deutschlandradio": hunderttausende in Rom

Addi 23.03.2002 - 17:56
Das Mainstream Medium "Deutschlandradio" berichtete von "hunderttausenden Menschen auf den Straßen Rom´s. Ob die 2.000.000 wirklich stimmen, oder ob es tatsächlich "nur" hunderttausende sind, die in Rom gegen die Sozialpolitik der Berlusconi-Regierung protestieren, sei dahingestellt. Klar ist mal, dass die größte Demonstration, die zum Beispiel Hamburg in den letzten Jahren erlebte, erstens "nur" 80.000 SchülerInnen umfasste und zweitens schon ein halbes Jahr vorher geplant war. Der deutschen Linken scheint es an Spontanität und Engagement zu fehlen, oder?

Kompliment

zOIdberg 23.03.2002 - 19:00
In Italien wird wenigstens noch für die Rechte der Arbeiter gekämpft, sowohl vom Volk als auch den Gewerkschaften. Deutsche Gewerkschaften sind ein Witz dagegen. Die lassen sich regelmäßig von den Unternehmern einwickeln, verschaukeln und jeden Kampfgeist von der Arbeitsplatzkeule der Kapitalisten ("wenn wir Zugeständnisse machen müssen, gehen wir ins Ausland produzieren") zerschlagen. Die deutschen Gewerkschaften sind tot. Da drin sitzen doch die gleichen Typen, wie in den Unternehmerverbänden. Vielleicht sollte sich unsere Arbeiterschaft, im Zuge der Europäisierung, lieber an die italienischen oder französischen Gewerkschafter wenden. Die kennen die Bedeutung des Wortes "Arbeitskampf" wenigstens noch.

Selbst reuters spricht von 2 Millionen...

Mensch aus HH 23.03.2002 - 19:16
Rom (Reuters) - Bis zu zwei Millionen Menschen sind am Samstag in Italien einem Aufruf der Gewerkschaften gefolgt und in die Hauptstadt Rom geströmt, um gegen eine geplante Reform der Arbeitsgesetze und den Mord an einem Berater der Mitte-Rechts-Regierung zu demonstrieren.

Mehr als 9000 Busse und 60 Sonderzüge brachten die Mitglieder der größten Einzelgewerkschaft des Landes, CGIL bei strahlendem Sonnenschein in die Stadt, die für den Verkehr großenteils gesperrt war. Gewerkschaftsführer und Fernsehsender schätzten die Zahl der Teilnehmer auf bis zu zwei Millionen. Mit dieser Teilnehmerzahl übertreffe der Protest selbst die Demonstration gegen die Rentenreform im Jahr 1994, als mehr als eine Million Menschen auf die Straße gegangen waren, sagten Gewerkschafter. Im selben Jahr führte eine Reihe von Demonstrationen schließlich zum Zusammenbruch der Regierung, die wie die heutige von Silvio Berlusconi geführt war.

Der Protest richtet sich vor allem die geplante Lockerung des Kündigungsschutzes. Die Regierung will damit den italienischen Arbeitsmarkt flexibler machen. Die Gewerkschaften krtisieren, dass es den Unternehmern damit leicht gemacht werde, ihre Minderbeiter zu entlassen.

"Wir sind hier, um der Regierung zu sagen, dass ihre Absichtten falsch sind", sagte CGIL-Gewerkschaftschef Sergio Cofferati bei der Kundgebung auf dem Circo Massimo. Unter großem Applaus und lauten Beifallsrufen fügte er hinzu: "Mit unserem Mut und Eurer Leidenschaft werden wir unsere Träume in die Tat umsetzen." In einer Art Sternmarsch waren die Demonstranten von sechs verschiedenen Sammelplätzen aus zusammengekommen. "Es geht um unsere fundamentalen Rechte", sagte ein 30-jähriger Bauarbeiter aus Brindisi im Süden des Landes. "Ich durfte heute nicht fehlen." Eine gleichaltrige Sekretärin sagte: "Ich bin weniger für mich hier als für meine 13 Monate alte Tochter." Sie wolle für die Rechte kämpfen, die ihre Tochter haben sollte, "wenn sie mit Arbeiten beginnt."

Ursprünglich hätten sich die Proteste ausschließlich gegen die Reform des Arbeitsrechts richten sollen. Nach der Ermordung von Regierungsberater Marco Biagi am Dienstag, der maßgeblich an den Reformen mitgewirkt hatte, richtete sich die Demonstration nun auch gegen die Gewalt.

REGIERUNGSPARTEI - SOZIALE SPALTUNG SCHAFFT KLIMA FÜR TERROR

Mitglieder der Regierungspartei kritisierten den Aufmarsch: "In dieser schwierigen Zeit hätten wir erwartet, dass jemand wie Cofferati versucht, die soziale Spaltung im Land, die das Klima für den Terorismus schafft, zu reduzieren", sagte Renato Schifani, ein führender Vertreter von Berlusconis Forza Italia. "Unglücklicherweise war das heute nicht der Fall."

Gespräche zwischen Gewerkschaften und Regierung über die Reform waren vor einer Woche gescheitert, nachdem die Regierung erklärt hatte, keine Konzessionen mehr machen zu wollen. Am Freitag appellierte Berlusconi erneut an die Gewerkschaften, sich wieder an den Verhandlungen zu beteiligen.

Die Demonstration am Samstag ist die erste einer Reihe von geplanter Proteste. Für Mittwoch haben die drei großen Gewerkschaftsverbände zu einer Großdemonstration gegen Terrorismus und für die Arbeiterrechte aufgerufen. Am selben tag wollen sie einen Termin für einen Generalstreik im April festlegen. Die italienischen Gewerkschaften haben etwa zwölf Millionen Mitglieder.

demo gegen...?

ARG!ressiv 23.03.2002 - 19:25
der mord war zeitlich geschickt für die regierung, weil sich schon vorher abzeichnete dass es die grösste demo in europa seit jahrzehnten werden würde. anscheinend haben ja ganze gewerkschaftsverbände dazu aufgerufen, die demo zu einer demo gegen den terrorismus zu machen! na wenn da mal niX dran gedreht wurde. heute las ich in der zeitung (überschrift: "rote brigaden suchen partner"), dass die roten brigaden in ihrem bekennerInnenschreiben von "allianzen mit antiimperialistischen kräften in anderen ländern, auch mit terroristischen islamisten" schreiben. geschickt eingefädelt! in berlusconis medien (berlusconi hat ja auch mal die 11.9. wtc attentäter mit den gipfelgegnern von genua auf eine stufe gestellt) heisst es dann bald wohl offiziell kritisch=links="rot" = terroristisch=islamistisch=massenmörder...... wir dürfen gespannt sein! "die alte raf ist tot" - so lautet die einschätzung des bundesamtes für verfassungsschutz, es wäre aber nicht auszuschliessen, dass andere gruppen sich der bezeichnung ermächtigen und in zukunft als raf gewalttaten verüben. ganz schön dreist! für mich heisst das mit anderen worten, wenn die bewegung in deutschland zu gross und einflussreich wird (wie in italien) dann kommt halt die raf zurück, baut irgendeine scheisse und die linke (und überhaupt kritische stimmen) wird pauschal in die nähe der terroristen gerückt und somit kriminalisiert!

Berlusconis verdächtiges Dauergrinsen

Fox Mulder 23.03.2002 - 19:46
Der Zeitpunkt des Mordes passt, wie im übrigen auch all die Sprengstoffanschläge genau im richtigen Moment (vor dem G8-Gipfel, nach dem Protest der Staatsanwälte, etc.), so perfekt in den populistischen Politstil und in die ganze Diffamierungstaktik sämtlicher Gegner von Berlusconi, dass es wohl mehr als nur naiv wäre, hier von einem Zufall zu sprechen. Man darf also davon ausgehen, dass sich hinter dem verdächtigen Dauergrinsen von Berlusconi ein noch viel skrupelloserer Charakter verbirgt als man es sich bisher vorstellen konnte. Die nötigen Erfahrungen dürfte er ja aus seiner Mafiazeit und durch die Ratschläge von seinen zahlreichen schwerkriminellen Gesinnungsgenossen ja haben um solch ein gefährliches Ränkespiel zu treiben, bei dem er mittlerweile anscheinend sogar schon bereit ist, eigene Leute zu eliminieren, nur um sich die absolute Macht zu sichern. Erinnert doch irgendwie schwer an Hitler und den Reichstagsbrand. Die Folgen davon kennen wir ja alle, sorgen wir also dafür, dass es in Italien nicht auch noch so weit kommt!

*heul*

Anarcho 23.03.2002 - 19:46
2 Mio in Italien...und die deutsche Linke ?? Die streiten sich lieber untereinander. GERMANY FUCK OFF !!

die aktion

kim 23.03.2002 - 19:55
war auch von seiten der Roten Brigaden geschickt datiert. Es kotzt mich echt an, wenn Leute hinter jeder direkten Aktion nue Provokation entdecken können. Egal wie man diese Aktion im Einzelnen beurteilt: Die Roten Brigaden sind offensichtlich wieder ein Teil der italienischen Linken und sollten deshalb Gegenstand von Diskussion und nicht von Denunziation sein. Im übrigen berichtete Deutschland-Funk heute, dass sehr viele Jugendliche sich auf der Demo von Anti-Terror-Stimmungsmache distanzierten u.a. mit Spruchbändern, auf denen sie forderten, dass dem italienischen Innenminister der Polizeischutz entzogen werden sollte.

@agressiv

aua 23.03.2002 - 19:58
agressiv-bescheuert: der staat war noch nie auf irgendeine raf angewiesen, um die Linke zu kriminalisieren. das sind verschwörungstheorien von Lenins Buch: Linksradikalismus als Kinderkrankheit ... bis zu den VS-Autoren.

BBC

Ronnie 23.03.2002 - 20:08
BBC berichtet von "Anti-Terror-Demonstration"... die Menschen wären wegen des Mords auf die straße gegangen. Soviel dazu...

SPD-Einheitsfront gegen die Juden?

23.03.2002 - 20:51
Alle scheinen sich nur über die TeilnehmerInnenzahl zu freuen; meckern, dass sowas in der BRD wegen zuviel Streit in der Linken nicht möglich ist, und vergessen, dass ein nicht unbedeutender Teil der DemonstrantInnen entweder SozialdemokratInnen sind oder sogar AntisemitInnen, die zum Israel-Boykott aufrufen (Tute Bianche). Ein bischen mehr Streit könnte also auch der italienischen "Linken" nicht schaden.

@ kim

kronstadt 23.03.2002 - 20:57
die sind kein teil der linken und waren es nie. bewaffnete stadtguerilla war immer auch irgendwie teil einer bewegung. diese leute, die für berlusconi das attentat begangen haben, sind es nicht. es gibt keine gruppe, keiner organisation -niemand- der hinter dieser ominösen gruppe steht. selbst wenn es nicht von berlusconi gatan wurde - sie sind kein teil der linken!

Radio-Link

Pete 23.03.2002 - 21:49
Hab mal den Radio-Link berichtigt - momentan läuft die Berichterstattung noch.

Strategie der Spannung ght weiter

Hier noch ein Link: 23.03.2002 - 22:23
BOLOGNA - a false alarm released bomb e´ in the afternoon in the center of Bologna.
Towards the 16 passing has noticed a package suspicion in front of the center of the Court
of Surveillance, in S. public square Giovanni in Mount, and has called the police officers. The
soldiers have isolated the zone and have made to take part a artificer that she has opened
the containing package some threads and other innocuous material judged. The zone e´ be
reopened after the 18. (HANDLE). 2002-03-21 - 20:12:00

Auch in Hamburg Möglich???

M. 24.03.2002 - 00:02
So etwas muss doch auch im SCHILL-SCHWARZEN Hamburg machbar sein... Kommt zahlreich am 16. April um 16.30 Uhr zur Moorweide am Bahnhof Dammtor, dort läuft ne Demo gegen die Neoliberale Sozial-Abbau Politik bei uns.

Na wenn Hamburg fett werden soll...

Stratege 24.03.2002 - 00:22
Dann die nötige Vorarbeit leisten: Plakate und Flugis verteilen. Mit anderen Gruppen/Organisationen reden usw. Nicht ausgrenzen von Strömungen, weil die die vielleicht zu sozialdemokratisch sind (attac oder so). usw...

Ein paar Sätze zum Thema Sozis

Heini 24.03.2002 - 00:33
Natürlich findet hier keine Revolution statt und die 2 Millionen sind keine radikalen Kapitalismusgegner. Es ist schon wahr, daß es erst einmal nur ein
bestimmtes Gesetz geht. Sie sind zufrieden, wenn sie ein paar Gesetzesänderungen oder eine andere Partei an die Macht bekommen. Sicher.
Trotzdem ist es ein unglaublicher Erfolg. Trotzdem macht es unglaublich Hoffnung!
Warum? Erst einmal sind mehrere Hundertausende, die teilgenommen aus antikapitalistischen Zusammenhängen, weitere Hunderttausende aus der
COBAS. Man stelle sich nur einmal vor, am 1.Mai am Alex beim DGB wären auf einmal auch nur Zehntausende, die antikapitalistisch sind.... Hinter diesen
vielen Leuten steckt natürlich eine Bewegung, die mehr macht als nur demonstrieren. Das Demonstrieren ist ja nur das, was nach aussen sichtbar ist.
(Schon vor Genua gabs 400 soziale Zentren in Italien). ... Was weiterhin von Bedeutung ist: Daß überhaupt mal Leute auf die Straße gehen und was
machen -auch wenns nur Reformforderungen sind- zeigt, daß da eine bestimmte Stimmung im Lande ist. Die Frage wäre, wie antikapitalistische Menschen
mit denen, die noch(?) nicht so weit sind, zu sagen: "Wir wollen daß die da oben alle gehen" umgehen. Ob sie wie in Deutschland beschimpft und
ausgegrenzt werden oder ob versucht wird sie zu erreichen.

tre milioni

24.03.2002 - 01:59
Yahoo! Notizie



Sabato 23 Marzo 2002, 14:03

Cgil: tre milioni in piazza a Roma a difesa articolo 18

Di Roberto Landucci

ROMA (Reuters) - Tre milioni le persone che a Roma hanno manifestato oggi insieme alla Cgil contro le modifiche
all´articolo 18 volute dal governo e contro il terrorismo, secondo il sindacato.

Palästina-Fahne auf "linker" Demo?

Wieso nicht gleich eine Deutschlandfahne? 24.03.2002 - 15:46

scheisse auch ,

24.03.2002 - 18:47
die italienische linke hält sich nicht an die antid. herrenmenschen etikette !

Jaja, zeit wirds

barzelletta 24.03.2002 - 20:41
dass deutsche Missionare nach Italia geschickt werden. Kursangebot: korrekte Revolutionäre nach dem antideutschen Reinheitsgebot in 30 Tagen. Wäre sicher ein Lacherfolg. Allerdings müssen sie aufpassen, dass sich nicht jemand daran erinnert, wo Opa seine Flinte aus dem Partisanenkrieg vergraben hat.

es geht weiter...

dpa 28.03.2002 - 10:12
Die USA haben ihre Bürger vor möglichen Terroranschlägen in Italien über Ostern
gewarnt. Die Warnung gilt für die Städte Venedig, Florenz, Mailand und Verona. Die US-Regierung habe
glaubwürdige Hinweise, dass extremistische Gruppen möglicherweise Anschläge gegen Amerikaner
planten. Als Ziele kämen dabei auch Restaurants oder Kirchen in Frage, die unter Amerikanern beliebt
seien.

Rote Brigaden kein Teil der Linken??

Punxatan 06.04.2002 - 11:26
Die These, bewaffnet operierende revolutionäre Gruppen wären vom Geheimdienst gesteuert, ist uralt. Man denke etwa an den vorauseilenden Gehorsam des MSB Spartakus, mit dem irgendein "RAF-Phantom" erfunden wird, um etwa an die Frage etwas einzuschränken, ob es Zusammenhänge gibt zwischen der Zusammenarbeit der RAF mit der Stasi, den Krediten von Franz Josef Strauß an die DDR, den Verhaftungen von illegalen Militanten...
Die Frage ist ja auch ein bißchen, was so ein Anschlag tatsächlich bewirkt, zu so einem Zeitpunkt.

Zeigt mal wieder

jo 12.04.2002 - 21:56
Dass man Microsoft, Berlusconi, Kirch, Murdoch und die ganzen anderen Medienmonopole mit Volkes Willen besiegen kann.