wiederbelebter Veranstaltungsort in Berlin
Kurzer Bericht über ein ehemals besetztes Haus in Berlin Friedrichshain mit Veranstaltungshinweisen.
Wiedermal eine Chance sich aus dem Scenemief zu lösen die hoffentlich genutzt wird.
Wiedermal eine Chance sich aus dem Scenemief zu lösen die hoffentlich genutzt wird.
Samariterstr.32 genannt "die Sama"
Besetzt 1990 überwiegend von in Westdeutschland aufgewachsenen Menschen.
Als es nach Räumung der Mainzer Str. zur Ausdifferenzierung der Besetzer/innen Scene kam, stellte sich für die heterogene Bewohner/innen Mischung die Frage "Selbhilfe" oder nicht.
Die Erfahrungen aus Westberlin sprachen für einen Teil dagegen.
Beschäftigungstherapie, Bindung zum Eigentum, weniger Zeit für politische Arbeit...
Dieser Teil zog aus, der verbleibenden Teil blieb im Haus und ließ die Finger von der "Selbsthilfe".
So verging die Zeit. Leute zogen aus, andere ein.
Immer mehr von dennen, den es egal war was mit dem Haus passierte.
Ein kleiner Teil verantwortungsbewußterer Bewohner/innen verhandelte mit den neuen Besitzer, so das sie zwar die Modernisierung über sich ergehen lassen mußten, was natürlich zu Mieterhöhungen führte, jedoch ging das Haus für die linke Scene nicht ganz verloren.
Gleichzeitig bietet sich durch die Modernisierung die Chance, daß die vorher dominante egoistische, konsumistische, rücksichtslose, "nach mir die Sinntflut" Fraktion zurückgedrängt wird.
Durch die großflächigen Paterre Räume stehen somit gut gelegene Räume für politische, kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung.
Es fehlt noch an Möbeln und Menschen die mitmachen und mitgestalten, bzw Thekenschichten übernehmen, Volxküche kochen...
Sonntags ist Kneipen Plenum und seit einigen Wochen laufen Montags 21 Uhr politische, kulturelle Filme. (zuletzt globalisierungskritische)
Da die Miete eine Menge Euro ausmacht und dazu noch Kosten durch Ruhestörungsanzeigen entstanden sind, ist der neue Laden auf eure Unterstützung angewiesen und freut sich nicht nur über euren Besuch sondern auch über konstruktive Mitarbeit.
Soweit erstmal. Als Link findet ihr ein Flugblatt als PDF Datei einer Veranstaltung die am Samstag den 23.3. 17.00 stattfinden wird. Die nächste Veranstaltung in diesem Rahmen findet am Samstag 27.4. 17.00 statt. Der Titel lautet "Medien, Macht Meinung" der Text folgt demnächst
Besetzt 1990 überwiegend von in Westdeutschland aufgewachsenen Menschen.
Als es nach Räumung der Mainzer Str. zur Ausdifferenzierung der Besetzer/innen Scene kam, stellte sich für die heterogene Bewohner/innen Mischung die Frage "Selbhilfe" oder nicht.
Die Erfahrungen aus Westberlin sprachen für einen Teil dagegen.
Beschäftigungstherapie, Bindung zum Eigentum, weniger Zeit für politische Arbeit...
Dieser Teil zog aus, der verbleibenden Teil blieb im Haus und ließ die Finger von der "Selbsthilfe".
So verging die Zeit. Leute zogen aus, andere ein.
Immer mehr von dennen, den es egal war was mit dem Haus passierte.
Ein kleiner Teil verantwortungsbewußterer Bewohner/innen verhandelte mit den neuen Besitzer, so das sie zwar die Modernisierung über sich ergehen lassen mußten, was natürlich zu Mieterhöhungen führte, jedoch ging das Haus für die linke Scene nicht ganz verloren.
Gleichzeitig bietet sich durch die Modernisierung die Chance, daß die vorher dominante egoistische, konsumistische, rücksichtslose, "nach mir die Sinntflut" Fraktion zurückgedrängt wird.
Durch die großflächigen Paterre Räume stehen somit gut gelegene Räume für politische, kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung.
Es fehlt noch an Möbeln und Menschen die mitmachen und mitgestalten, bzw Thekenschichten übernehmen, Volxküche kochen...
Sonntags ist Kneipen Plenum und seit einigen Wochen laufen Montags 21 Uhr politische, kulturelle Filme. (zuletzt globalisierungskritische)
Da die Miete eine Menge Euro ausmacht und dazu noch Kosten durch Ruhestörungsanzeigen entstanden sind, ist der neue Laden auf eure Unterstützung angewiesen und freut sich nicht nur über euren Besuch sondern auch über konstruktive Mitarbeit.
Soweit erstmal. Als Link findet ihr ein Flugblatt als PDF Datei einer Veranstaltung die am Samstag den 23.3. 17.00 stattfinden wird. Die nächste Veranstaltung in diesem Rahmen findet am Samstag 27.4. 17.00 statt. Der Titel lautet "Medien, Macht Meinung" der Text folgt demnächst
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Mal was was cooles!
wiederbelebter Veranstaltungsort in Berlin
der-der-mehr-gute-sachen-hören/lesen-will
die nächste Veranstaltung am Sa.27.4. 19.00
"Die dritte Gewalt"
Samstag 27.4. 19.00
Samariterstr.32
Offene gewünscht antihierachische Diskussionsrunde mit (linken) Menschen aus diversen etablierten Medien und mit Menschen aus linken alternativen Medien bzw. allen an dem Thema (gesellschaftliche Einflussnahme) Interessierten.
Voraussichtlich mit medienkritischen Film und provokativer Einleitung.
Die Palette der demnächst eingeladenen Medienmenschen wird gehen von Internet Projekten, wie Indymedia, Mikro.org, über den CCC (Chaos Computer Club)/ Chaos Radio, Radio Fritz, Steinschlag TV, OKB (Offener Kanal) TV Projekt Freund/inn/en der Nichtarbeit,
Ak Kraak, Kanal B, Lichtblick Kino, Umbruch Bildarchiv, Autofocus, Radiokampagne.de,
Nischenkinos (Durchs Fenster), Pick up TV (auf FAB), Antifa Infoblatt, Telegraph , Arranca, Motz, Bänsch Echo, Scheinschlag, Neues Dahlem, Huch, Soma, Unaufgefordert,
epd Mitarbeiterin, Info Radio Reporter (ex Radio 100), TIP, Zitty, Kulturschaffende,
freie Journalist/inn/en, Fotograf/inn/en, Videodokumentator/inn/en,
Spiegel Reporter, Jungle World - Redakteur/inn/en, TAZler , NDler,
Tagesspießer-Mitarbeiter/inn/en bis hin zum linken Berliner Kurier Reporter!
Da in der Vergangenheit die Erfahrung gezeigt hat, dass einige der Eingeladenen verhindert waren ( persönliche Terminplanung, Babysitting,...) kann nicht für die Anwesenheit aller oben aufgelisteten garantiert werden.
Jedoch aufgrund guter Beziehungen und verschärfter Bitte werden sicher einige der Angekündigten erscheinen und somit zum Kennenlernen der großen bösen Medienwelt beitragen.
Vorurteile könnten fallen, spannende Debatten entstehen und linke Medienschaffende könnten neue Kontakte knüpfen.
Des weiteren würden vielleicht einige über ihren eigenen Schatten springen und die Veranstaltung als Impuls nehmen, um aus ihrer konsumistischen und eventuellen Verweigerungshaltung auszubrechen und selber medienaktivistisch bzw. publizistisch aktiv zu werden.
Sama wieder offen
im Stressfaktor print + online.
So wird es jesden Samstag von 13-18 Uhr einen Kindernachmittag geben.
zur Frage nach den Gruftparties
der Keller ist jetzt nach der Modernisierung ein normaler Gitterboxenkeller...
Es werden, wie schon erwähnt immer noch fitte Leute gesucht die Mitmachen wollen.
Falls ihr auf Keller steht gibt`s da noch die Rigaer 84
Am besten ist sowieso Kontakte knüpfen und selber organisieren statt nur konsumieren, je mehr Leute den Arsch hochkriegen umso mehr und so leichter laufen die hoffentlich fortschrittlich emanzipativen Dinge.
Selbstkritik
Die Veranstaltung war gut besucht.
Leider lief sie nicht so, wie eigentlich von mir angedacht.
Aufgrund verschiedener Komplikationen im Vorfeld lief die Vorbereitung nicht wie gewollt, also mußte ich improvisieren.
Obwohl schon oft gehört: "weniger ist mehr ", habe ich dummerweise die Anwesenden mit Begriffen, Namen (Organisationen, Personen ...) mal wieder "erschlagen / zugemüllt".
Es fehlte die übersichtliche Strukturierung und die klare Linie.
Ich verfing mich in meinen Assoziationsketten, kam wie üblich von Hölzchen auf Stöckchen und bombadierte die Gäste mit
Wissen / Information / Fakten / Thesen...
Auch die Nachfrage ob zu viel, zu schnell... wurde zwar mit ja beantwortet, änderte aber nichts an meinem Bombardement.
Ich hab mal wieder nicht die richtige Form gefunden.
Um am Ende zufrieden sein zu können hätte es anders laufen müßen.
Das Publikum war wie beabsichtigt erfreulicherweise sehr gemischt, .
Leider blieb die große Kritik aus.
Es wurde in erster Linie konsumiert und einige wenige Politfreaks gingen als erste, was mich verunsicherte.
Die Anderen blieben sehr lange.
Jedoch kam erst später eine Debatte auf, mit meinen Co-Referenten, an der ich mich aufgrund diverser Differenzen nicht beteidigte, sondern seperat stattfindende Kleinrunden vorzog.
Obwohl für den Part global / international vorgesehen blieb er auf den
ihn persönlich betreffenden Filmen hängen (Haider + Österreich ,
und Antisemitismus, da er Jude ist).
Hinzu kam ein mir erst seit einigen Tagen bekanntes Alkoholproblem.
Sein Nationsbezug wird von mir abgelehnt und auch seine Fixiertheit auf einzelne wenige Phänomäne.
Nichtsdestotrotz es kann also nur besser werden.
Die Medienveranstaltung am 27.4. 19.00 ist anders konzipiert.
Keine Frontalveranstaltung sondern Diskussionsrunde,
wie bereits oben beschrieben.
Es gibt außerdem die Überlegung Veranstaltungen zu den die Friedrichshainer Nieschenscene (auch " Kiez" genannt) besonders betreffenden Problemen zu machen.
Die da wären Drogenmißbrauch, Drogengenuß, Anti Drogen Therapie "Mafia" und den nicht weit davon entfernten Komplex Psychatrie, Antipsychatrie......