Krümmelcastor 3 1/2 Stunden gestoppt
In der Nacht von Mittwoch, den 20. auf Donnerstag, den 21. März wurde der Atommülltransport aus dem AKW Krümmel durch drei Sitzblockaden von Aktivisten gestoppt, bevor eine Blockade durch Umweltschützer von Robin Wood den Transport für ca. 3 1/2 Stunden aufhielt.
Der Transport hatte gegen 1:26 Uhr das Atomkraftwerk Krümmel verlassen. Gegen kurz nach 2.00 Uhr wurde der Castor nach rasanter Fahrt über Geesthacht von der ersten Sitzblockade in Bergedorf aufgehalten. In kurzem Abstand gelangten zwei weitere Gruppen zu Sitzblockaden auf die Tranportgleise, bevor die strahlende Fracht durch die letze Blockade gestoppt wurde. Mehrere Personen hatten sich an die Gleise gekettet und sich von einer Konstruktion über den Schienen abgeseilt. Die Blockade wurde erst gegen 5:30 aufgelöst.
Insgesamt waren nach Schätzung der Organisatoren bis zu 250 Atomkraftgegner in und um Bergedorf aktiv und versuchten, mit friedlichen und kreativen Mitteln den Atommülltransport zu stoppen. Mehrere Dutzend Aktivisten und Demonstranten wurden durch die Polizei auf und neben den Schienen in Gewahrsam genommen, noch mehr erhielten Platzverweise.
Der Transport hatte gegen 1:26 Uhr das Atomkraftwerk Krümmel verlassen. Gegen kurz nach 2.00 Uhr wurde der Castor nach rasanter Fahrt über Geesthacht von der ersten Sitzblockade in Bergedorf aufgehalten. In kurzem Abstand gelangten zwei weitere Gruppen zu Sitzblockaden auf die Tranportgleise, bevor die strahlende Fracht durch die letze Blockade gestoppt wurde. Mehrere Personen hatten sich an die Gleise gekettet und sich von einer Konstruktion über den Schienen abgeseilt. Die Blockade wurde erst gegen 5:30 aufgelöst.
Insgesamt waren nach Schätzung der Organisatoren bis zu 250 Atomkraftgegner in und um Bergedorf aktiv und versuchten, mit friedlichen und kreativen Mitteln den Atommülltransport zu stoppen. Mehrere Dutzend Aktivisten und Demonstranten wurden durch die Polizei auf und neben den Schienen in Gewahrsam genommen, noch mehr erhielten Platzverweise.
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Ergänzungen
WANN IST DIE STRECKE BEKANNT?
ich bin hocherfreut über die gelungenen blockaden schon in der früh. ich denke mit 250 castorgegnern rund um hamburg und einem stopp von 3,5 stunden hat niemand gerechnet! KLASSE GEMACHT!! :-)
nun ist es wichtig, dass die neusten informationen schnell weitergegeben werden. so sollte doch bald klar sein, ob die castoren die rheinland-route über münster nimmt oder die hannover-route über ggf. marburg.
ich danke für rasch info-weitergabe im voraus!
castorfeindliche grüße,
castorterrorist.
8:00 Uhr Durchfahrt Rotenburg/Wümme
über 20 Aktivisten bei Jesteburg
weitere Verzögerung durch die 20 Heidjer
Die zwanzig Heidjer bei Jesteburg haben den Transport verzögert.
Nach Angaben eines Beobachters sind vor dem Castorzug ca alle 20min Güterzüge gefahren.
Nach dem Castor (~7.00 Uhr ab RBF Maschen)ist dort ca eine dreiviertel Stunde lang kein weiterer Zug in Maschen auf die Güterstrecke gefahren oder gekommen.
Also realistisch 15-25 min Verzögerung.
Wenn die Leute dabei durch die selbstbestimmte Aufgabe der Schienendemo vor´m Eingreifen der Bullen nicht weiter behelligt wurden, kann das Vorbild für weitere solcher Demos auf der Schiene sein.
Sehr günstiges Aufwand - Nutzen Ergebniss.
Gut gemacht, die Heide hat sich auch mal wieder als Feindesland für den Castor gezeigt.
Übrigens: gutunterrichtete Kreise munkeln, dass durch die lange Verzögerung einer "unserer" Posten eingenickt war und den Castorzug verpasste...(wie gut, dasses in der Heide kein Kielholen gibt, die sonst übliche Strafe bei Wachvergehen. :-) )
Stay rude stay rebell