Vernichtungswille gegen Israel
Die zweite Intifada wird nicht von sozialem Elend getragen,
sondern vom Willen, Israel zu vernichten. Ein Artikel aus der Allgemeinen Jüdischen Wochenzeitung.
sondern vom Willen, Israel zu vernichten. Ein Artikel aus der Allgemeinen Jüdischen Wochenzeitung.
Kein Fall von Gegenwehr
Die zweite Intifada wird nicht von sozialem Elend getragen,
sondern vom Willen, Israel zu vernichten
Seit Beginn der sogenannten Al-Aksa-Intifada der Palästinenser im September 2000, vermehrt aber noch seit den brutalen Terroranschlägen islamischer Fundamentalisten auf New York und Washington am 11. September 2001 wird über die Hintergründe des Terrorismus gegen Israel sehr viel intensiver diskutiert als dies vorher der Fall war.
Vor allem in den europäischen Medien dominiert dabei weithin die Überzeugung, der gegen Israel gerichtete Terrorismus sei eine Reaktion auf Ungerechtigkeit. Wenn es keine politische, soziale und ökonomische Ungerechtigkeit gebe, dann gebe es auch keinen Terrorismus. Beinahe täglich können wir im Fernsehen hören oder in den Zeitungen lesen, die Gewaltaktionen und Terroranschläge der Palästinenser in Israel seien die Folge von Verzweiflung, Armut, Hunger und Unterdrückung.
Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, daß viele Europäer glauben, der offenkundige Haß der Araber auf Israel habe seine Ursache in der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern und in den jüdischen Siedlungen auf der Westbank und im Gasa-Streifen. Wenn man dies ändere, den Menschen in den palästinensischen Gebieten Hoffnung biete und ihre Lebensverhältnisse verbessere, so hören wir von vielen Journalisten und Politikern, werde der Terrorismus ein Ende finden. Dies ist eine auf den ersten Blick schlüssig erscheinende Argumentation. Aber spiegelt sie die Wirklichkeit wider? Und verschleiern die dahinter stehenden Erklärungsmuster nicht mehr, als sie an Einsicht gewähren?
Alle sind sich darin einig, daß die Lebensverhältnisse der Palästinenser erheblich verbessert werden müssen und sie ihren eigenen Staat erhalten sollten. Auch die derzeitige israelische Regierung vertritt diese Auffassung. Gleichwohl leben viele Palästinenser noch immer unter menschenunwürdigen Umständen in Flüchtlingslagern, ohne daß eine Notwendigkeit dazu besteht. Das palästinensische Flüchtlingsproblem ist das Ergebnis des ersten arabisch-israelischen Krieges von 1948. Und es waren die Araber, die diesen Krieg begonnen haben. Eine Lösung dieses Problems in der Rückkehr der etwa vier Millionen Flüchtlinge nach Israel zu sehen, ist jedoch unrealistisch. Die geschichtliche Revision der nunmehr über fünf Jahrzehnte währenden Entwicklung würde den jüdischen Staat Israel aus den Angeln heben, zu einem neuen Flüchtlingsproblem oder gar zu einem Bürgerkrieg führen.
Die Tatsache, daß die politische Führung der Palästinenser bis heute nicht uneingeschränkt auf ihre Forderung nach Rückkehr der Flüchtlinge verzichtet hat, sondern in dieser Frage immer noch taktiert, weist uns bei der Suche nach den Ursachen des Terrorismus gegen Israel immerhin ein Stück weiter. Sie belegt zudem, daß es keine einfachen, rein rationalen Erklärungen für das Phänomen des Terrorismus gibt und zum Beispiel der Wahrnehmung von Ungerechtigkeit weit größere Bedeutung zukommt als deren Realität.
Was aber hätte man tun können, um den Zorn der Palästinenser zu besänftigen? Wären die Terroristen der Hamas, des Dschihad, der Hisbollah, der Al-Aksa-Brigaden zufrieden gewesen, wenn Arafat im Juli des Jahres 2000 das mutige, außerordentlich weitreichende Angebot Ehud Baraks von Camp David angenommen hätte - etwa als Grundlage für weitere Detailverhandlungen? Betrachten wir die Dinge realistisch und unvoreingenommen, so gibt es nicht die geringste Veranlassung, daran zu glauben.
Das Verhalten der vor allem vom Iran, Irak und Syrien unterstützten Terrorgruppen beweist vielmehr, daß es hier um Grundsätzlicheres geht, nämlich um die Existenz Israels an sich. Den Terroristen kommt es nicht auf die Regelung des palästinensisch-israelischen Konflikts an. Denn das liefe ja darauf hinaus, die Existenz Israels als jüdischen Staat im Nahen Osten anzuerkennen und definitiv hinzunehmen. Genau das wollen die Terroristen nicht und wähnen sich dabei der Zustimmung der breiten Massen und auch mancher Regime in der arabischen Welt sicher. Sie betrachten die Existenz Israels an sich als demütigend. Die in dieser Denk- und Verhaltensweise sich ausdrückende Irrationalität zeigt uns einmal mehr, wie komplex die Suche nach den Ursachen des Terrorismus ist und wie schwierig es künftig sein wird, damit fertig zu werden.
Und noch eines kommt hinzu: Waren die Terroranschläge palästinensischer Gruppen bis vor wenigen Jahren noch vorrangig auf nationalistische Ressentiments gegründet, so hat spätestens mit der Al-Aksa-Intifada ein religiöser Fanatismus große Teile der ohnehin extremistischen, gewaltbereiten Subkultur in den palästinensischen Gebieten ergriffen. Wenn einem Selbstmordattentäter nach dem anderen mit jubelndem Gewehrfeuer in den Straßen von Nablus oder Gasa, Dschenin oder Ramallah das letzte Geleit gegeben wird und man die Eltern der Betroffenen beglückwünscht, den Kindern Süßigkeiten schenkt, um das Vorbildhafte der Taten zu rühmen, so macht dies deutlich, wie tief der Fanatismus vieler Palästinenser heute reicht.
Diese Entwicklung kam nicht zufällig. Sie ist vor allem dem gewachsenen Einfluß irregeleiteter, fanatischer geistlicher "Eliten" zuzuschreiben, die den an sich friedensorientierten Islam äußerst eigenwillig interpretieren und für ihre profanen Zwecke zu nutzen verstehen. Mit dem genuinen Islam hat der gegen Israel gerichtete Terrorismus nichts zu tun.
Neben den Geistlichen vertreten in jüngster Zeit auch zahlreiche säkulare palästinensische Publizisten und Lehrer die Ansicht, daß Selbstmordattentate der Palästinenser als Teil eines Heiligen Krieges zur Befreiung Palästinas gerechtfertigt seien. In der von ihnen sehr stark beeinflußten Erziehung palästinensischer Kinder und Jugendlicher zum Haß gegen die Juden wird dies sichtbar. Dies erklärt zu einem wesentlichen Teil auch das Phänomen, daß die Terroristen immer seltener der Unterschicht angehören, sondern meist wohlsituierten Familien und eher gebildeten Schichten entstammen.
Der aktuelle Terrorismus gegen Israel entspringt also kaum einem Aufstand von Verzweifelten, sondern sehr viel stärker dem bewußt vermittelten Glauben an den "guten" Sinn von Gewalt. Seine elementaren Gründe sind daher weniger in bestimmten äußeren Verhältnissen zu suchen. Sie liegen vielmehr vorrangig in den arabischen Gesellschaften selbst. Deren hervorragendsten Repräsentanten fehlt offenbar die Neigung und der Mut, auch einmal nach innen zu schauen und die eigene Position kritisch zu hinterfragen. Sie argumentieren statt dessen in einem religiös-ideologischen Rahmen, der es gar nicht erlaubt, nach eigenen Fehlern zu suchen, sondern nur Vorwürfe bereithält, die sich gegen die Juden insgesamt richten und exemplarisch am Staat Israel ausgetragen werden. Solange es aber nicht gelingt, diesen Rahmen aufzubrechen, wird keine diplomatische Kunstfertigkeit ausreichen, einen dauerhaften Frieden im Nahen Osten zustande zu bringen.
Die zweite Intifada wird nicht von sozialem Elend getragen,
sondern vom Willen, Israel zu vernichten
Seit Beginn der sogenannten Al-Aksa-Intifada der Palästinenser im September 2000, vermehrt aber noch seit den brutalen Terroranschlägen islamischer Fundamentalisten auf New York und Washington am 11. September 2001 wird über die Hintergründe des Terrorismus gegen Israel sehr viel intensiver diskutiert als dies vorher der Fall war.
Vor allem in den europäischen Medien dominiert dabei weithin die Überzeugung, der gegen Israel gerichtete Terrorismus sei eine Reaktion auf Ungerechtigkeit. Wenn es keine politische, soziale und ökonomische Ungerechtigkeit gebe, dann gebe es auch keinen Terrorismus. Beinahe täglich können wir im Fernsehen hören oder in den Zeitungen lesen, die Gewaltaktionen und Terroranschläge der Palästinenser in Israel seien die Folge von Verzweiflung, Armut, Hunger und Unterdrückung.
Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, daß viele Europäer glauben, der offenkundige Haß der Araber auf Israel habe seine Ursache in der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern und in den jüdischen Siedlungen auf der Westbank und im Gasa-Streifen. Wenn man dies ändere, den Menschen in den palästinensischen Gebieten Hoffnung biete und ihre Lebensverhältnisse verbessere, so hören wir von vielen Journalisten und Politikern, werde der Terrorismus ein Ende finden. Dies ist eine auf den ersten Blick schlüssig erscheinende Argumentation. Aber spiegelt sie die Wirklichkeit wider? Und verschleiern die dahinter stehenden Erklärungsmuster nicht mehr, als sie an Einsicht gewähren?
Alle sind sich darin einig, daß die Lebensverhältnisse der Palästinenser erheblich verbessert werden müssen und sie ihren eigenen Staat erhalten sollten. Auch die derzeitige israelische Regierung vertritt diese Auffassung. Gleichwohl leben viele Palästinenser noch immer unter menschenunwürdigen Umständen in Flüchtlingslagern, ohne daß eine Notwendigkeit dazu besteht. Das palästinensische Flüchtlingsproblem ist das Ergebnis des ersten arabisch-israelischen Krieges von 1948. Und es waren die Araber, die diesen Krieg begonnen haben. Eine Lösung dieses Problems in der Rückkehr der etwa vier Millionen Flüchtlinge nach Israel zu sehen, ist jedoch unrealistisch. Die geschichtliche Revision der nunmehr über fünf Jahrzehnte währenden Entwicklung würde den jüdischen Staat Israel aus den Angeln heben, zu einem neuen Flüchtlingsproblem oder gar zu einem Bürgerkrieg führen.
Die Tatsache, daß die politische Führung der Palästinenser bis heute nicht uneingeschränkt auf ihre Forderung nach Rückkehr der Flüchtlinge verzichtet hat, sondern in dieser Frage immer noch taktiert, weist uns bei der Suche nach den Ursachen des Terrorismus gegen Israel immerhin ein Stück weiter. Sie belegt zudem, daß es keine einfachen, rein rationalen Erklärungen für das Phänomen des Terrorismus gibt und zum Beispiel der Wahrnehmung von Ungerechtigkeit weit größere Bedeutung zukommt als deren Realität.
Was aber hätte man tun können, um den Zorn der Palästinenser zu besänftigen? Wären die Terroristen der Hamas, des Dschihad, der Hisbollah, der Al-Aksa-Brigaden zufrieden gewesen, wenn Arafat im Juli des Jahres 2000 das mutige, außerordentlich weitreichende Angebot Ehud Baraks von Camp David angenommen hätte - etwa als Grundlage für weitere Detailverhandlungen? Betrachten wir die Dinge realistisch und unvoreingenommen, so gibt es nicht die geringste Veranlassung, daran zu glauben.
Das Verhalten der vor allem vom Iran, Irak und Syrien unterstützten Terrorgruppen beweist vielmehr, daß es hier um Grundsätzlicheres geht, nämlich um die Existenz Israels an sich. Den Terroristen kommt es nicht auf die Regelung des palästinensisch-israelischen Konflikts an. Denn das liefe ja darauf hinaus, die Existenz Israels als jüdischen Staat im Nahen Osten anzuerkennen und definitiv hinzunehmen. Genau das wollen die Terroristen nicht und wähnen sich dabei der Zustimmung der breiten Massen und auch mancher Regime in der arabischen Welt sicher. Sie betrachten die Existenz Israels an sich als demütigend. Die in dieser Denk- und Verhaltensweise sich ausdrückende Irrationalität zeigt uns einmal mehr, wie komplex die Suche nach den Ursachen des Terrorismus ist und wie schwierig es künftig sein wird, damit fertig zu werden.
Und noch eines kommt hinzu: Waren die Terroranschläge palästinensischer Gruppen bis vor wenigen Jahren noch vorrangig auf nationalistische Ressentiments gegründet, so hat spätestens mit der Al-Aksa-Intifada ein religiöser Fanatismus große Teile der ohnehin extremistischen, gewaltbereiten Subkultur in den palästinensischen Gebieten ergriffen. Wenn einem Selbstmordattentäter nach dem anderen mit jubelndem Gewehrfeuer in den Straßen von Nablus oder Gasa, Dschenin oder Ramallah das letzte Geleit gegeben wird und man die Eltern der Betroffenen beglückwünscht, den Kindern Süßigkeiten schenkt, um das Vorbildhafte der Taten zu rühmen, so macht dies deutlich, wie tief der Fanatismus vieler Palästinenser heute reicht.
Diese Entwicklung kam nicht zufällig. Sie ist vor allem dem gewachsenen Einfluß irregeleiteter, fanatischer geistlicher "Eliten" zuzuschreiben, die den an sich friedensorientierten Islam äußerst eigenwillig interpretieren und für ihre profanen Zwecke zu nutzen verstehen. Mit dem genuinen Islam hat der gegen Israel gerichtete Terrorismus nichts zu tun.
Neben den Geistlichen vertreten in jüngster Zeit auch zahlreiche säkulare palästinensische Publizisten und Lehrer die Ansicht, daß Selbstmordattentate der Palästinenser als Teil eines Heiligen Krieges zur Befreiung Palästinas gerechtfertigt seien. In der von ihnen sehr stark beeinflußten Erziehung palästinensischer Kinder und Jugendlicher zum Haß gegen die Juden wird dies sichtbar. Dies erklärt zu einem wesentlichen Teil auch das Phänomen, daß die Terroristen immer seltener der Unterschicht angehören, sondern meist wohlsituierten Familien und eher gebildeten Schichten entstammen.
Der aktuelle Terrorismus gegen Israel entspringt also kaum einem Aufstand von Verzweifelten, sondern sehr viel stärker dem bewußt vermittelten Glauben an den "guten" Sinn von Gewalt. Seine elementaren Gründe sind daher weniger in bestimmten äußeren Verhältnissen zu suchen. Sie liegen vielmehr vorrangig in den arabischen Gesellschaften selbst. Deren hervorragendsten Repräsentanten fehlt offenbar die Neigung und der Mut, auch einmal nach innen zu schauen und die eigene Position kritisch zu hinterfragen. Sie argumentieren statt dessen in einem religiös-ideologischen Rahmen, der es gar nicht erlaubt, nach eigenen Fehlern zu suchen, sondern nur Vorwürfe bereithält, die sich gegen die Juden insgesamt richten und exemplarisch am Staat Israel ausgetragen werden. Solange es aber nicht gelingt, diesen Rahmen aufzubrechen, wird keine diplomatische Kunstfertigkeit ausreichen, einen dauerhaften Frieden im Nahen Osten zustande zu bringen.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Solidarität mit Israel
ein guter beitrag,...
@ rokford666
guter artikel
es ist eine alberne linke angewohnheit, ...
jemanden zu kritisieren heißt doch: schau her, im prinzip bin ich mit dir solidarisch, aber dies oder jenes machst du falsch. wenn aber gruppen wie die "al-aksa-märtyrer" *) orthodoxen jüdischen zivilisten in jerusalem ein blutbad aneichten die (wie du vielleicht weisst) mit dem "realexistierenden" staat israel und seiner armee nicht viel am hut haben, KRITISIERE ich die doch nicht sondern nenne sie: faschisten!
*)"al-aksa-mätytrer" = tanzim = kampfgruppen der fatah = arafts organisation, die bestimmend in der PLO ist = im wesentlichen die "palästinensische autonomiebehörde", der die linken unbedingt einen staat geben wollen)
@ Tomasz
@ rothrock666
an den namenlosen vom 14:35
deinen vorwurf gebe ich gerne wieder an dich zurück: wer an den attentaten nicht mehr auszusetzen hat, als das sie ungerechtfertigt sind, kann sich wohl gute gründe vorstellen, für die es sich lohnt, eine bombe um den bauch geschnallt zu bekommen. oder hab ich dich verkehrt verstanden?
schade
Lasst Euch von ihm nicht provozieren!
an den antideutschen kleinen
@ rothrock666
völkisch oder demokratisch
ideologisch wird der blick auf diesen zusammenhang erst mit der entsprechenden subjektiven haltung der individuen: wer dieses zwangsverhältnis für eine chance hält, die die gesellschaft bietet, ist nationalist. so kommt die positive parteinahme für den staat erst zustande, und zwar beim demokratischen wie beim völkischen nationalismus. der unterschied besteht doch lediglich darin, daß der völkische nationalismus von einer natürlichen verfügungsmasse an menschenmaterial ausgeht, die dem staat bei seiner tätigkeit zur verfügung steht und jede andere lösung kategorisch ablehnt. die demokraten können sich (wenn´s z.b. deutschland dient) durchaus ausnahmen vorstellen.
endlich
kein bock mehr auf diskussion?
Vorsicht!
@ rothrock666
hey kevin, ...
Bloss nicht von den Leuten abschrecken lassen, für die Indymedia "nur Berichterstatung" ist.
"nur Berichterstattung"
natürlich sollen diskussionen öffentlich geführt werden! allerdings - die ergänzungen unter indy-artikeln sind für sowas einfach nicht da. ergänzungen sind dazu da, inhaltlich eben zu ergänzen, zb "ich war da auch und ich habe es aber so und so gesehen" oder "ach ja ich habe auch so eine ähnliche aktion mitbekommen". inhaltliche diskussionen so wie hier gehören in diskussionsforen oder auf mailinglisten, von denen es im www wirklich richtig genug viele gibt!
und das denken nicht ein paar leute - im indy-kollektiv, sei es in D oder international, wird verstärkt überlegt, wie das am besten zu vermitteln ist. bzw wie darauf eingewirkt werden kann, dass ergänzungen wirklich das enthalten, was sie von der idee her sollen. die idee von indy ist nämlich nicht, ach wir machen noch ein diskussionsforum, sondern - halt das ganze andere, was woanders oft genug steht und ich denke den allermeisten userInnen auch klar ist, den paar dutzend aber nicht, die hier regelmäßig kommentare schreiben...
und wenn in der diskussion (die übrigens auch öffentlich geführt wird - oben auf der startseiten "mailinglisten" anklicken, und sich auf die
so dann machen wir erstmal so weiter am besten, dass es dazu gar nicht kommt. also antideutsch und kleiner solcher, rothrock666, Sven Fett und wie ihr alle heisst, sucht euch bitte ein diskussionsforum (zu dem thema passt vielleicht zb savanne.ch, sehr nett das), gebt das hier bekannt und gut is. ein diskussionsforum ist von der struktur her echt besser geeignet, da kann was besseres bei rauskommen als so wie hier, wo alles chronologisch aneinander-durcheinandergehängt wird.
Es wäre unheimlich langweilig, wenn hier immer nur Berichtlein von "Aktionen" und Demos stünden. Und der Anspruch, den etablierten Nachrichtenproduzenten etwas entgegenzusetzen ist ohnehin vermessen. Die allermeisten Fakten krieg ich auch über dpa, es kömmt aber drauf an, sie zu interpretieren. Also: weiterdiskutieren! Und benennt die "Ergänzungen" wieder in "Kommentare" um.
Pure Ignoranz
wollen, die hier erscheinen." Das geschieht aber gerade von euch aus nicht. Was habt ihr gegen Diskussionsforen? Braucht ihr das Gefühl, nicht gewollt zui sein? Würdet ihr abhauen, wenn Indymedia ab morgen "offizell" Diskussionsforum wäre?
"Was will ich mit reinen Tatsachen-Berichten? Tatsachen-Berichten, die natürlich immer auch Interpretationen sind? Na klar: drüber reden! Und dann doch bitte da, wo diese Sachen auch berichtet werden. Es wäre unheimlich langweilig, wenn hier immer nur Berichtlein von "Aktionen" und Demos stünden." Also die Beschimpfungen die hier gegenseitig abgehen hben wohl kaum damit zu tun, sich "auszutauschen"
"Und der Anspruch, den etablierten Nachrichtenproduzenten etwas entgegenzusetzen ist ohnehin vermessen." Der Hauptanspruch von Indy ist gar nicht Gegenöffentlichkeit. Der Hauptanspruch von Indy ist die Schaffung basisdemokratischer Nachrichtenstrukturen (was ja von Hammer&Sichel bekanntlich aufs Schärfste abgelehnt wird).
"Die allermeisten Fakten krieg ich auch über dpa, es kömmt aber drauf an, sie zu interpretieren."
a) siehe eben und b) völliger Unsinn. Kaum eine der Nachrichten, die bei Indy erscheinen werden in den bürgerlichen Medien auch nur erwähnt.
"Also: weiterdiskutieren! Und benennt die "Ergänzungen" wieder in "Kommentare" um." Warum sollen sich tausende von Indy-Usern von euch 5 bis 10 Neurotikern das gefallen lassen? Ich hoffe eher, daß die Indymods strenger zensieren, wenn ihr mit euern Beleidigungen und Sabotageversuchen ankommt. Vielleicht sollte auch "alle Beiträg" etwas mehr versteckt werden. Oder umbenannt werden in "Müllpostings".
Maul aufmachen
von mir auch was
huch, hab mein name vergessen
Besuchszahlen
!!!Scharon terrorist !!!
Seit Beginn der sogenannten Al-Aqsa-Intifada im September 2000, dem seit nunmehr 17 Monaten andauernden palästinensischen Aufstand gegen die anhaltende israelische Besatzungspolitik, sind 40 israelische und 205 palästinensische Kinder und Jugendliche getötet worden. Diese düsteren Zahlen legte am Dienstag das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) in Köln vor. Rund 7000 palästinensische und etwa 60 israelische Kinder und Jugendliche wurden bei Auseinandersetzungen zum Teil schwer verletzt. Etwa 530 Kinder und Jugendliche werden laut UNICEF auf Grund der Verletzungen ihr Leben lang unter Behinderungen leiden. Seit Beginn der Intifada kamen laut AFP insgesamt 1361 Menschen gewaltsam ums Leben; unter ihnen 1028 Palästinenser.
DEMONSTRATION am 13.03. 18 Uhr, Alexanderplatz (Weltzeituhr)
KUNDGEBUNG am 14.03.
16 Uhr, Platz des 18.März (Brandenburger Tor)
Indymedia zensur meinen artikel
!!! HEUCHLERISCHEN !!!!
Seit Beginn der sogenannten Al-Aqsa-Intifada im September 2000, dem seit nunmehr 17 Monaten andauernden palästinensischen Aufstand gegen die anhaltende israelische Besatzungspolitik, sind 40 israelische und 205 palästinensische Kinder und Jugendliche getötet worden. Diese düsteren Zahlen legte am Dienstag das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) in Köln vor. Rund 7000 palästinensische und etwa 60 israelische Kinder und Jugendliche wurden bei Auseinandersetzungen zum Teil schwer verletzt. Etwa 530 Kinder und Jugendliche werden laut UNICEF auf Grund der Verletzungen ihr Leben lang unter Behinderungen leiden. Seit Beginn der Intifada kamen laut AFP insgesamt 1361 Menschen gewaltsam ums Leben; unter ihnen 1028 Palästinenser.
DEMONSTRATION am 13.03. 18 Uhr, Alexanderplatz (Weltzeituhr)
KUNDGEBUNG am 14.03.
16 Uhr, Platz des 18.März (Brandenburger Tor)
Ich kann eine artikel schreiben gegen palästina aba kann ich nicht schreiben Scharon terrorist
Verrückt geworden?
@genervter Indyuser
Denkst du immer nur in Gruppenidentitäten? Du hättest auf MICH antworten können, imaginierst aber UNS. Das macht die Antwort nicht leichter, weil die Hälfte Deiner Ausführungen schlicht Projektion sind.
"Was habt ihr gegen Diskussionsforen?"
ICH habe nichts gegen Diksussionsforen, wenn sie so gut besucht und so weithin bekannt sind wie Indymedia.
"Würdet ihr abhauen, wenn Indymedia ab morgen "offizell" Diskussionsforum wäre?"
s.o.
"basisdemokratische Nachrichtenstrukturen" Was heisst das (abgesehen von der darin zwangsläufig mit enthaltenen "Gegenöffentlichkeit")? Welchen Einfluss hat das auf den Inhalt?
"Hammer&Sichel" Bedauernswerter Abgrenzungsfanatiker.
"Kaum eine der Nachrichten, die bei Indy erscheinen werden in den bürgerlichen Medien auch nur erwähnt." Soll das ein Witz sein? Ich nenne so was Vermessenheit.
"Beleidigungen und Sabotageversuche"Ach so. Du bist auch einer von denen, die sich verfolgt fühlen. Wie wäre es mit einer Therapie, anstatt hier Zensur gegen angebliche Saboteure zu fordern? Kritik ist Sabotage nur dann, wenn der/die Kritisierte diese kritik nicht ertragen kann. Solnage das der Falls ist, "sabotiere" ich gerne weiter.
punkx schrieb:
Du hast ein eher paranoides Verhältnis zu deiner Umwelt, was? Hat dir noch keiner erklärt, dass du nicht glauben musst, was andere dir erzählen. Wie so interpretierst du meine Interpretationen als "Vorschrift" für dich? Hast du nicht selbst die Möglichkeit, Berichte zu interpretieren und dann selbst zu entscheiden, ob die die Interpretationen anderer leute weiterhelfen?
Die Prodeutsche Indymmeida-Linke will aber offenbar gar nicht diskutieren. Sie will ihre beschissenen "Meinungen" möglichst nicht angetastet wissen, da ist natürlich jede Kritik ein Schlag mit der Antisemitismus-Keule.
naja