A must See photo

George F. 22.02.2002 17:26 Themen: Militarismus
A Palestinian killed by Israeli Occupation Soldiers used as a trophy
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Ergänzungen

notwendig, leider

bahamas 22.02.2002 - 17:47
natürlich wendet die israelische armee auch unrühmliche methoden an. trotzdem ist ihr kampf ein gerechtfertigter. solche aktionen dienen objektiv der verteidigung von kommunismus und meinungsfreiheit.

wie bitte ??????

22.02.2002 - 18:48
@typ:..isreal ist also kommunistisch......... AHA !!!!!

clandestino 22.02.2002 - 19:27
Welchen Wert hat so ein Bild überhaupt hier? Gar keinen. Dass die Armee Verbrechen begeht ist auch so bekannt. Und nicht nur die israelische.

Soldaten sind oft ....

sandankoro 22.02.2002 - 19:59
... wie Jäger, was am Ende des Tages zählt ist die Jagdstrecke.
Da alle Menschen "gleich" sind, also auch die Soldaten und Polizisten aller "Länder", sollten eigentlich solche Auswüchse nicht verwundern.
Es zeigt sich eben immer wieder, dass es, Bahamas zum Trotz, auch auf Seiten der Israelis Arschlöcher gibt.
Problematisch an diesem Bild ist vorallem, dass es zeigt wie weit die Verrohung auf beiden Seiten in diesem Konflikt schon vorangeschritten ist.
Unser Ziel sollte daher bei allen Differenzen sein, für einen baldigen und dauerhaften Frieden zu plädieren
Jedes Opfer in diesem "Krieg", egal ob Israelie oder Palästinenser ist zuviel und dient den Hardlinern als Rechtfertigung für weitere Attacken.
Da die Existenz und die Rechte von beiden Seiten anzuerkennen sind sollte es bei Diskussionen hier auch mal um konkrete Ideen für eine friedliche Koexistenz gehen und nicht nur um das Ausheben weiterer verbaler Gräben.
Was die Menschen vor Ort brauchen ist Druck auf beide Regierungen mit der Gewalt aufzuhören und an den Verhandlungstisch zurückzukehren und keine Diskussionen auf Indymedia D (oder CH, oder ...)wer denn nun zu erst auf der Scholle gesessen hat.

Wenn zwei Menschen in einem kleinen Boot sitzen haben sie die folgenden Möglichkeiten:
1. sie sind vernünftig und teilen sich den Platz und die Nahrung bis sie Land erreichen.
2. sie kämpfen und einer wirft den anderen über Bord.
3. sie kämpfen und beide ertrinken.

Zur Zeit versuchen beide Seiten Option 2, riskieren aber nur, dass am Ende die dritte Option rauskommt.
Die Diskussionen hier sind oft nichts anderes, als wenn wir beide Seiten noch mit Steinen bewerfen würden.

Aus der Steinzeit

saul 22.02.2002 - 22:13
Die Bilder des Palestinensers der seine Blutigen Hände zeigte kennen wir, ebenso Bilder aus Kambodscha von 72, wo Lon Nol Soldaten abgeschnittene Köpfe und Organe in die Linse hielten. Sich Körperteile des getöteten Feindes anzueignen, heißt seine Kraft zu übernehmen, dies kennt man aus der Anthropologie und wenn Soldaten die Gelegenheit haben, kommen diese Verhaltensweisen in moderner Form wieder hoch. Dann dient die Kamera als Beweis für den Sieg.In abgemilderter Form possieren sie vor zerschossenen Panzern, in dem Fall vor den Leichen. Sind halt auch nur Menschen. Erstmal vor der eigenen Tür kehren. Wenn auf linken Demos US-Fahnen brennen, dann ist auch dies eine Handlungsweise, die ihre Wurzeln im Fetischglauben vergangener Zeiten hat. Wenn ich ein Symbol des Feindes zerstöre, kann ich ihm schaden. Trotz Internet, die Steinzeit lebt.

Sekten rechts liegen lassen

Rosa L. 22.02.2002 - 22:44
Glücklicherweise denken viele Linke/Anarchos hier in D. und in Israel/Palästina ähnlich differenziert, wie sandokorno es "vormacht". Kranke schwarzweiss-Dogmaten, wie die Antideutschen/Imps (beides ja irgendwie dasselbe) die unfähig zu jeglicher Reflexion sind, sind nur eine laute stressende Minderheit, die sogar den Staat nutzen, um sich Gehör zu verschaffen.... Auf beiden Seiten gibt es Kriegstreiber und auf beiden Seiten gibt es Menschen, die Frieden wollen. Menschen nach ihrer Herkunft zu beurteilen ist Rassismus!