Urankonferenz in Münster
Wie auf der Buko in Leipzig beschlossen, findet am 2. und 3. März in Münster die Urankonferenz statt. Alle Menschen, denen es nicht genug ist, Teil einer Anti-Castor-Bewegung zu sein sind herzlich eingeladen, sich zum Thema auszutauschen und neue Perspektiven zu entwickeln.
Einladung zur Urankonferenz
Einige einleitende Worte...
Spätestens seit dem vorläufigen Castortransportestop im Frühjahr 98 wird auf Bundeskonferenzen (Buko) der Anti-Atombewegung überlegt, mit unserem Protest näher an den Anfang der Brennstoffspirale zu rücken. Die Bewegung stellte sich die Ziele, künftig gegen Uranhexafluoridtransporte (UF6) vorzugehen, sowie den weltweiten Uranabbau vermehrt zu thematisieren. In den Blickpunkt rückte die Uranan-reicherungsanlage (UAA) in Gronau, wo es auch einige Erfolge gab. So wurden Schichtwechsel an der Urananreicherungsanlage blockiert und im Dezember 2000 gelang es Anti-AtomaktivistInnen einen UF6-Transport vor dem Werkstor in Gronau zu stoppen. Die Beteiligung und damit auch die öffentliche Wirkung ließen leider zu wünschen übrig. Es gab mehrere bundesweite Treffen (sog. Urankonferenzen), gemeinsame Flugblätter und Plakate. Die zentrale Aktionsidee war, direkt im Anschluss an den für Frühjahr 2001 geplanten Castortransport nach Ahaus die UAA Gronau anzugreifen. Mit der Bekanntgabe des vorläufigen Transportestops nach Ahaus fehlte jedoch die Grundlage für dieses sogenannte ?Kurzschlusskonzept?.
Unter dem Strich gab es Veranstaltungen und kleinere Aktionen in vielen Regionen, sowie eine informative Uranbroschüre aus Leipzig. All dies dokumentiert ein geschärftes Bewusstsein zum Thema. Aber genauso muss festgestellt werden, dass jedoch eine Idee, wie sich dieses in ein vernetztes Aktionskonzept niederschlagen kann, bisher fehlt. Nur Bruchteile der Menschen die sich im Wendland dem Castor entgegenstellen, lassen sich für Aktionen gegen Urantransporte und Uranabbau mobilisieren. Und dies muss sich ändern. Deswegen:
Urankonferenz in Münster
2.-3. März 2002
in der Baracke
Scharnhorststr. 100
48151 Münster
im Umweltzentrum
Scharnhorststr. 57
48151 Münster
Auf der Herbstbuko in Leipzig wurde von vielen TeilnehmerInnen gewünscht, dass es im Frühjahr eine Urankonferenz geben sollte. Diese wird in Münster stattfinden und wir möchten alle Interessierten herzlich dazu einladen.
Wir als örtliche VeranstalterInnen sehen uns primär in der Verantwortung für den organisatorisch technischen Ablauf (Räume, Essen, Schlafen, ...). Inhaltlich greifen wir auf das zurück, was uns von anderen vorgeschlagen wird. Wenn ihr noch Ideen für die Podiumsdiskussion habt, sind wir flexibel. Es sollen einleitende Kurzreferate (15 min.) gehalten werden, um einen Einstieg ins Thema zu finden. Die Arbeitsgruppen (AGs) hängen von Euch ab. Es ist erwünscht, dass ihr AGs vorschlagt und ggf. auch inhaltlich selbst vorbereitet. Zur Finanzierung der Konferenz benötigen wir Spenden. (Konto: NUG e.V., Volksbank Gronau, BLZ 401 640 24, K.Nr.: 143 196 100; Stichwort: Urankonferenz)
Bitte meldet Euch möglichst an, damit wir planen können (Essen, Schlafplätze ...). Für Samstag und Sonntag haben wir eine Kinderbetreuung organisiert. Für Nachfragen und Anmeldungen könnt ihr uns unter der Telefonnummer 0251/521112 erreichen. Fax: 0251/5389797. Oder E-Mail:
uwz@muenster.de
Mehr Informationen, der Ablauf, die Anfahrt und ein Positionspapier der WigA findet ihr unter:
http://www.muenster.de/~uwz/wiga/urankonferenz/
Wir freuen uns auf Euer kommen.
Widerstand gegen Atomanlagen (WigA), Münster
Arbeitskreis Umwelt (AkU), Gronau
Einige einleitende Worte...
Spätestens seit dem vorläufigen Castortransportestop im Frühjahr 98 wird auf Bundeskonferenzen (Buko) der Anti-Atombewegung überlegt, mit unserem Protest näher an den Anfang der Brennstoffspirale zu rücken. Die Bewegung stellte sich die Ziele, künftig gegen Uranhexafluoridtransporte (UF6) vorzugehen, sowie den weltweiten Uranabbau vermehrt zu thematisieren. In den Blickpunkt rückte die Uranan-reicherungsanlage (UAA) in Gronau, wo es auch einige Erfolge gab. So wurden Schichtwechsel an der Urananreicherungsanlage blockiert und im Dezember 2000 gelang es Anti-AtomaktivistInnen einen UF6-Transport vor dem Werkstor in Gronau zu stoppen. Die Beteiligung und damit auch die öffentliche Wirkung ließen leider zu wünschen übrig. Es gab mehrere bundesweite Treffen (sog. Urankonferenzen), gemeinsame Flugblätter und Plakate. Die zentrale Aktionsidee war, direkt im Anschluss an den für Frühjahr 2001 geplanten Castortransport nach Ahaus die UAA Gronau anzugreifen. Mit der Bekanntgabe des vorläufigen Transportestops nach Ahaus fehlte jedoch die Grundlage für dieses sogenannte ?Kurzschlusskonzept?.
Unter dem Strich gab es Veranstaltungen und kleinere Aktionen in vielen Regionen, sowie eine informative Uranbroschüre aus Leipzig. All dies dokumentiert ein geschärftes Bewusstsein zum Thema. Aber genauso muss festgestellt werden, dass jedoch eine Idee, wie sich dieses in ein vernetztes Aktionskonzept niederschlagen kann, bisher fehlt. Nur Bruchteile der Menschen die sich im Wendland dem Castor entgegenstellen, lassen sich für Aktionen gegen Urantransporte und Uranabbau mobilisieren. Und dies muss sich ändern. Deswegen:
Urankonferenz in Münster
2.-3. März 2002
in der Baracke
Scharnhorststr. 100
48151 Münster
im Umweltzentrum
Scharnhorststr. 57
48151 Münster
Auf der Herbstbuko in Leipzig wurde von vielen TeilnehmerInnen gewünscht, dass es im Frühjahr eine Urankonferenz geben sollte. Diese wird in Münster stattfinden und wir möchten alle Interessierten herzlich dazu einladen.
Wir als örtliche VeranstalterInnen sehen uns primär in der Verantwortung für den organisatorisch technischen Ablauf (Räume, Essen, Schlafen, ...). Inhaltlich greifen wir auf das zurück, was uns von anderen vorgeschlagen wird. Wenn ihr noch Ideen für die Podiumsdiskussion habt, sind wir flexibel. Es sollen einleitende Kurzreferate (15 min.) gehalten werden, um einen Einstieg ins Thema zu finden. Die Arbeitsgruppen (AGs) hängen von Euch ab. Es ist erwünscht, dass ihr AGs vorschlagt und ggf. auch inhaltlich selbst vorbereitet. Zur Finanzierung der Konferenz benötigen wir Spenden. (Konto: NUG e.V., Volksbank Gronau, BLZ 401 640 24, K.Nr.: 143 196 100; Stichwort: Urankonferenz)
Bitte meldet Euch möglichst an, damit wir planen können (Essen, Schlafplätze ...). Für Samstag und Sonntag haben wir eine Kinderbetreuung organisiert. Für Nachfragen und Anmeldungen könnt ihr uns unter der Telefonnummer 0251/521112 erreichen. Fax: 0251/5389797. Oder E-Mail:
uwz@muenster.de Mehr Informationen, der Ablauf, die Anfahrt und ein Positionspapier der WigA findet ihr unter:
http://www.muenster.de/~uwz/wiga/urankonferenz/ Wir freuen uns auf Euer kommen.
Widerstand gegen Atomanlagen (WigA), Münster
Arbeitskreis Umwelt (AkU), Gronau
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Ergänzungen