Kolumbien: Militär bombardiert entmilitarisierte Gebiete

piquetero 22.02.2002 04:00 Themen: Globalisierung
Die kolumbianische Armee hat heute Donnerstag mit massiven Bombenangriffen auf die entmilitarisierte Zone im Süden des Landes begonnen ...

Hintergründe und mehr:
 http://www.de.indymedia.org/2001/05/1916.html
(Aktionstag gegen Plan Colombia in Brüssel: Bericht und Hintergründe - Mai 2001)

 http://www.freespeech.org/agp/colombia
(Plan Columbia-Infos)

 http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/11271/1.html
(Interview bei Telepolis)

 http://www.de.indymedia.org/2001/12/11955.html
(Morde bei Coca Cola)
Die kolumbianische Armee hat heute Donnerstag mit massiven Bombenangriffen auf die entmilitarisierte Zone im Süden des Landes begonnen. Laut Standard werden im Rahmen der "Operation Tanatos" genannten Aggression 13.000 Soldaten mobilisiert; 85 "strategische Ziele" sollen bombardiert und die entmilitarisierte Zone unter die Gewalt des Staates gebracht werden. Während im Süden die im Rahmen des "Plan Colombia" von den USA gelieferten Waffen und Geräte, wie etwa Blackhawk-Hubschrauber, eingesetzt werden, rollen zur gleichen Zeit Panzer der Armee durch die Hauptstadt Bogotá. Über die Zahl der bei den Bombenangriffen Ermordeten haben bürgerliche Medien bisher geschwiegen.

In einer Fernseh-Ansprache forderte Präsident Pastrana kurze Zeit vor dem Beginn der Bombardierungen den sofortigen Rückzug der Guerrillabewegung FARC (Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens) aus der Zone. Pastrana habe sich entschlossen, den sog. "Friedensprozess" mit der FARC abzubrechen, da diese "ihr wahres Gesicht", das des "Terrorismus&" und der "Friedensunwilligkeit" gezeigt hätten.

Als Vorwand dient Pastrana die Entführung eines Oppositionspolitikers und Mitglieds der Verhandlungsdelegation mit der FARC, Jorge Gechen Turbay, der am Mittwoch nach der erzwungenen Landung eines Geschäftsflugzeugs von "Rebellen in Tarnkleidung" gekidnappt wurde, die restlichen Fluggäste und die Crew wurden von den EntführerInnen unverletzt zurückgelassen. Egal ob wahr oder nicht, für Pastrana steht fest: die FARC ist es gewesen. Genauso fest steht seit kurzem auch, dass die FARC die entmilitarisierte Zone schon immer "zur Aufrüstung und als Drogenlabor" benutzt habe. Noch vor zwei Jahren hat Pastrana selbst öffentlich bezweifelt, dass die Guerrilla mit dem Drogenhandel in Verbindung stehe - der wird nämlich tatsächlich von den Paramilitärs dominiert, deren Gebiete vom "Plan Colombia", natürlich ganz zufällig, nicht tangiert werden - und auch die Bezeichnung der FARC als "terroristische Organisation" war für ihn bis zum 11.September nicht so eine ausgemachte Sache.

In einer Stellungnahme äußert sich jedenfalls ein Sprecher der FARC, über die Entführung und eine Beteiligung seiner Organisation daran nicht informiert gewesen zu sein. Die FARC sieht in der Ansprache Pastranas eine Kriegserklärung des Präsidenten und der Oligarchie. Nicht von ungefähr, denn am Donnerstag gab es auch einen Anschlag, der schon eher auf die Interessen hindeutet, die von einer Zerschlagung der linken Opposition profitieren: der Anschlag galt der Ölpipeline von Cano Limon, genau jene Pipeline zu deren Schutz George W. Bush gerne die Militärhilfe für Kolumbien noch weiter erhöhen möchte.

Die Entführung eines Politikers oder Unternehmers zählt für den kolumbianischen Staat mehr als die alltäglichen Massaker an der Bevölkerung durch die Armee und die mit ihnen verbündeten Paramilitärs. Jetzt hat die Regierung den Vorwand, auf den sie gewartet hat, um die bewaffnete politische Opposition im Land, ganz im Zeichen von Bushs "Antiterror-"Krieg, wegzubomben. Wenn Präsident Pastrana behauptet, dass dabei "auf die Sicherheit der Zivilbevölkerung geachtet" werde, dann ist er so glaubwürdig wie die Massenmörder vom paramilitärischen Dachverband AUC, die nach der Ansprache von Pastrana zynisch verkündet haben, "die zivile Bevölkerung zu respektieren" - solange sie sich von der Guerrilla fernhält, ebenso wie von Gewerkschaften, sozialen Bewegungen und Oppositionsparteien. Denn im Gegensatz zur Darstellung in den bürgerlichen Medien sind die Zehntausenden von Menschen, die jährlich in Kolumbien ermordet werden, ebenso wie die mehr als 2 Mio. Flüchtlinge, nicht "direkte Opfer des Bürgerkrieges" zwischen Armee und Guerrillas. Sie werden von staatlichem und paramilitärischem Terror - was im Grunde aufs selbe hinausläuft - systematisch massakriert. Die "Ökonomie des Terrors" hat in Kolumbien eine lange Geschichte, die weit vor der Gründung der ersten Guerrillabewegung begonnen hat, die nur die Reaktion darauf ist.

Wenn Pastrana "die Armee der 40 Mio. KolumbianerInnen&" aufruft, gegen die Guerrilla Widerstand zu leisten, dann hat das mit der Realität nichts zu tun. Die Menschen flüchten schon jetzt vor den Bomben und dem befürchteten grenzenlosen paramilitärischen Terror nach dem Abzug der Guerrilla aus der entmilitarisierten Zone.

DESHALB: AUF ZUR KOLUMBIANISCHEN BOTSCHAFT! SOLIDARITÄT IST EINE WAFFE!

(quellen: standard, reuters, frankfurter rundschau, ap)
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Ergänzungen

NO PASARAN

NO PASARAN 22.02.2002 - 11:19
Manchmal ist Ironie wirklich gesund...sozusagen überlebenshilfe bei all dieser Scheisse...

nicht zu fassen!!!

zora 22.02.2002 - 14:08
Schweinerei, dieser Angriff auf die entmilitarisierte Zone!!
Fahre demnächst nach Venezuela und würde gerne Kontakt zu linken Gruppen dort aufnehmen. Kann mir vielleicht jemand weiterhelfen?? Bin ja dann voll nah an Kolumbien und fände es gut, an Protestaktionen teilzunehmen. Weiß nur überhaupt nicht, was es dort für linke Strukturen gibt?!

links

piquetero 22.02.2002 - 15:27
tja ich glaub, es is ziemlich schwer, in kolumbien kontakt zu linken gruppen aufzunehmen, weil die leute dort fast ausschließlich klandestin arbeiten müssen, um zu überleben (und das nicht erst seit jetzt!) - ein tip sind die organisationen der afrokolumbianischen und indigenen communities, von denen ich aber auf die schnelle keine kontaktadresse weiss
aber vielleicht helfen ein paar links:
 http://www.no-racism.net/global/colombia/index.htm
 http://www.ecn.org/tmcrew/fonseca/linkorga.htm
 http://www.berlinet.de/htp/projekt/eln/index.htm
 http://www.patrialibre.org
einiges davon is aber nur auf spanisch..

die Flugzeugentführung...

Tomasz 22.02.2002 - 15:50
...ist nur ein Vorwand. Die USA haben die kolombianischen Militärs in den letzten Monaten hochgerüstet und etliche "Special- Teams" ausgebildet - in den üblichen counterinsurgency Methoden. Jetzt fühlt sich die kolombianische Oligarhie, das ganze Gemenge aus (Para-)Militärs, Großgrundbesitz und Mafia, stark genug, um die FARC militärisch zu zerschlagen. Wie das abläuft, ist schon längst bekannt. Die USA liefern Waffen + "Militärberater", die Paramilitärs metzeln die (vermeindlichen) Unterstützer der FARC nieder, die Armee rückt dann in die "gesäuberten" Gebiete vor. Die größte und älteste Guerilla Lateinamerikas soll jetzt im Zuge des Kampfes gegen "Das Böse" eliminiert werden, jeglicher sozialer Widerstand soll damit in Koumbien zerschlagen werden. Und komme mir ja Keiner mit dem ganzen Pazifistengesülze - "legale Opposition" wird in Kolumbien einfach ausgelöscht. Ein anschauliches Beispiel liefert die kolumbianische Guerilla der 80er: Nach "Firedensverhandlungen" haben die Guerilleros eine legale Partei gegründet und sind zu den Präsidentschaftswahlen angetreten. Nahezu die GESAMTE Partei wurde von den Paras abgemetzelt, das waren Tausende von Menschen! Ich wünsche der FARC nur das Beste, mögen viele Faschistenschweine im Duschungel krepieren - hoffentlich nehmen sie paar US- Söldner mit.

hank = Untertan

Tomasz 22.02.2002 - 15:53
Hank, du kleines Licht. Ist dir die staatliche Autorität nicht autoritär genug? Kannste deinen masochistischen Trieben nicht zur genüge nachgehen? Ohhh... das traurige Schicksal eines typischen, deutschen Untertanen.

@ZORA !

piquetero 22.02.2002 - 16:01
sorry für meine unachtsamkeit, dir gings ja um venezuela und nicht kolumbien. da hab ich ja noch weniger ahnung.
was mir einfällt, is eine mehr allgemeine linkseite über die ganze politische landschaft in venezuela, wohl auch mit linken gruppen:
 http://www.politicalresources.net/venez.htm
vielleicht auch was auf  http://www.rebelion.org
und an hank: warum tust du der menschheit nicht einen gefallen und springst vor den nächsten zug?

Widerlich!

Me 22.02.2002 - 16:04
Übel! Vor allem wenn man bedenkt, daß die deutsche Regierung am Plan Colubia beteiligt ist und daß bisher Gewerkschafter am meisten betroffen waren von der Aktion der Paramilitärs. Coca Cola und Co bringen einfach missliebige Leute um. In den 80ern hätte es deshalb wahrscheinlich Boykotts gegeben. Wer mehr wissen will: Hie rbei Indy gabs mal ein Feature zu Plan Columbia. Der Link findet sich mit der Suchmaschine. Vielleicht können die Mods den ja auch oben in den Text einfügen....

@ zora: linke strukturen in Venezuela

Tomasz 22.02.2002 - 16:37
Linke strukturen: Partido Comunista de Venezuela (PCV),
founded / fundado: 1931. address / dirección: Edif. Cantaclaro, esq. San Pedro, San Juan, Apdo 20428, Caracas.
telephone / teléfono: (2) 484-0061, fax: (2) 481-9737
Mehr linke parteien in Venezuela findest du auf fogender seite...


ach ja, Zora...

Tomasz 22.02.2002 - 16:42
Hier findest du auch einen aktuellen Bericht (13.2) über die Lage in Venezualea (Recent Links/D. Nichols: Venezuela Struggle). VielGlück und grüß Chaves...

Links dazu

Pete 22.02.2002 - 16:42
Ich habe mal einige Links inzugefügt und ein paar Nazikommentare (+ Antworten) rausgenommen.

Grundsatztexte?

Hank 22.02.2002 - 16:50
Jaja sicher, die FARC sind alles edle Menschen die nur das böse auf der Welt bekämpfen wollen. Ihr seit diejenigen die "Schwarz-Weiss" seht. Ignoranten wie ihr benützen die Systembezeichnungen "Rechts" und "links", und fallt auf diesen uralten Trick rein um echten Widerstand zu zersplittern.
Zu Tomasz: Ich bin bestimmt kein Nazi, nicht einmal Europäer, aber als Mensch hasse ich alle Totalitäre (Faschistische). Kommunismus und Faschismus stehen sich in brutalität und Rohheit in nicht nach. Doch während es den Faschismus in Wirklichkeit nicht mehr gibt (ihr könnt ihn noch so herbeireden in euren Phantasien), existieren noch viele kranke Psychopaten die sich Kommunisten schimpfen. Ich halte es da mit Kurt Schumacher, "Kommunisten sind Rotgefärbte Faschisten"!

22.02.2002 - 17:47
Ich für meinen Teil bin kein Fan der FARC, aber wenn das für dich schon "rotlackierte Faschisten" sind (1. ist das auch ein Schlagwort der CDU, die nach dem Krieg die meisten Alt-Nazis in ihren Reihen hatte 2. Fällst du damit auf die Gleichschaltung von Rot/Braun rein 3.beschwerst du dich selbst über den inflationären Gebrauch des Wortes "Faschismus" und machst genau denselben Fehler)- dann sei auch so konsequent und bezieh in deinen Faschismusbegriff den kolumbianischen Staat, die Armee und die Paramilitärs ein. Du bedienst dich sehr wohl eines Schwarz-Weiss-Denkens, wenn du diesen Konflikt so einseitig beurteilen zu können glaubst und denkst, "daran können ja nur die Kommunisten schuld sein!" Fruchtbarer Boden für so eine Guerillabewegung sind immer Ausbeutung, Unterdrückung und Elend- diese Zustände werden durch den Kapitalismus und den Staat geschaffen und aufrecht erhalten und nicht durch die Kommunisten als Legitimation der brutalen Machtergreifung erfunden. Ich stimme mit dir in der Ablehnung totalitärer Ideologien überein, aber Kommunismus ist durchaus keine einheitliche, durchweg totalitäre Ideologie- deshalb sei mal dahingestellt, wie "totalitär" die FARC ist (ich mag deren Methoden allerdings auch nicht). Was sicher ist, ist das der Staatskommunismus autoritär ist- das sind aber im Grunde alle Staaten. Und ein totalitärer Zustand herrscht für die Masse der Ausgebeuteten und Entmachteten doch wohl de facto schon seit Jahrzehnten in Kolumbien.

hups- der text da oben ging an HANK

clandestino 22.02.2002 - 17:48

Nepal + GB

fight the pigs 22.02.2002 - 18:03
UK vows to help Nepal fight Maoist rebels
By Binod Bhattarai in Kathmandu

The UK has promised to help Nepal fight its Maoist insurgency and step up development aid to improve the lives of the poor as a strategy to lure them away from violence.

Wrapping up his 24-hour visit on Wednesday, Ben Bradshaw, the under-secretary of Foreign and Commonwealth Affairs (South Asia), said that his government would "actively and sympathetically" consider requests for help to fight the Maoists and conflict prevention efforts.

"There must be a firm response to terrorism," he said, "but you also have a battle over hearts and minds to be won." Mr Bradshaw said that the UK would give Nepal £20m ($29m) this financial year for use in development activities.

The visiting minister met King Gyanendra and Sher Bahadur Deuba, prime minister, but said Nepal had not made specific requests for help.

"We would be prepared and happy to consider specific help with equipment the government may need," Mr Bradshaw said. He added that the UK was also in a position to help with training on intelligence gathering and communications.

The British minister arrived on Tuesday two days after the most brutal Maoist attack in western Nepal had left more than 140 soldiers, policemen and civilians dead. On Wednesday, the government said it had recovered 21 rebel bodies from Mangalsen of Accham district where the fighting had taken place.

Mr Bradshaw said the rebels had shown their true colours by the brutality and there must be a "robust security response" even though a lasting peace was possible only through negotiations accompanied by broad social, economic and governance reforms.

Nepal has been in a state of emergency since November 26 after the Maoists walked away from three rounds of peace talks to continue the "people´s war" began in February 1996.

The government sent the army to disarm the rebels, which seemed to be making progress in its mission - close to 500 rebels have been killed and several thousands arrested since - until the February 16 rout at Mangalsen. The Nepali parliament will vote on extending the emergency today.

The military has had big logistical problems, especially responding quickly to rebel attacks in the rugged and road-less mountainous districts, where the Maoists are strongest and also more familiar with the difficult terrain.

The Defence Ministry has been issuing daily statements of its "cordon and search" operations since the army moved out but they contain few operational details.

It said that security forces had killed 12 rebels in half a dozen districts and arrested 14 "suspected terrorists".

So sieht es die bürgerliche Presse

Celler Loch 23.02.2002 - 02:56
olumbianische Truppen sind in die frühere Rebellenzone im Süden des Landes
einmarschiert. Von größeren Gefechten zwischen Regierungstruppen und den FARC-Rebellen wurde
zunächst nichts bekannt. Präsident Andres Pastrana hatte die Verhandlungen mit den FARC gestern für
endgültig gescheitert erklärt, nachdem mutmaßliche FARC-Rebellen einen Senator aus einem gekaperten
Flugzeug heraus entführt hatten. Die FARC ist die größte Rebellenorganisation des Landes.

Kriegsbericht....

prolet 23.02.2002 - 16:34
ich bin zurzeit gerade in kolumbien (seit 7 wochen) und habe das glueck das es im norden des landes bisher relativ ruhig und friedlich bleib...von dem konflikt im sueden des landes bekommt man hier nicht viel mit ausser das im radio, zeitung und am tv darueber berichtet wird...die bevoelkerung selber hier nimmt die sache ruhig und gelassen auf was wohl damit zu tun hat das die leute hier schon seit 40 jahren tagtaeglich mit gewalt und krieg konfrontriert werden...
an dem bericht von indymedia ist einiges auszusetzen...denn die FARC findet hier bei der normalen bevoelkerung echt keine grosse zustimmung-kaum einer glaubt noch an die pseudo kommunistische propaganda von der FARC...alles mafia auf beiden seiten...da ist zuviel geld aus dem kokainhandel im spiel um noch auf irgendwelche ideale zu schwoeren...ob regierung, militaer, para-militaers oder guerilla hier in columbia haben alle parteien blutverschmierte haende und die finger im kokaingeschaeft...!!!

situation in venezuela

beso... 02.03.2002 - 03:38
...27. februar...revolutionstag....revolutionstag in venezuela, seit dem 27. februar 1989
....: waehrend chavez in caracas grosse reden haelt und sich feiern laesst, demonstrieren chavez-gegnerInnen hauptsaechlich in carcas und merida.......
...am morgen ca. 9 uhr des 27 februar in merida :versammelten sich chavez-gegnerInnen in der strassen zum plaza de torros ...polizei war zahlreich vertreten und sperrte strassenzuege ab......vereinzelte strassenblockaden ( brennende autoreifen ) und etliche steine entgegen der plozei, diese wiederum setzte traenengas ein.....mehrer demonstranten wurden festgenommen.........am nachmittag konnte mensch nur noch die letzten brennenden autoreifen wahrnehmen und aus autobussen, die demonstrationsfreudige masse rufen hoeren..fuera chavez..raus chavez....

...aber nicht nur an diesem tag , nein auch am 28. feb. gab es in caracas demonstrationen der studenten gegen die derzeitige polit. situation.....