antideutschland und die krise der linken
Vor kurzem sind auf indymedia mehere bahamas-artikel gepostet worden, offensichtlich in der absicht, hier ein forum für antideutsche positionen einzurichten. ton und habitus dieser artikel spiegeln die dogmatische traditon antideutscher ideologie: sie ist in den fraktionskämpfen des kommunistischen bunds (kb) verwurzelt, einer maoistischen sekte die sich 1991 auflöste, und deren sogenannte "minderheiten" nun das antideutsche sektierertum organisiert. im folgenden die gekürzte fassung eines rückblicks auf die wurzeln antideutscher positionen, entnommen der ak 443 vom oktober 2000.
Kalt erwischt: Die deutsche Einheit, die radikale Linke und das Ende des Kommunistischen Bundes
(...) Wie kein anderes Ereignis hat die deutsche Vereinigung die Linke durcheinander gewirbelt. Der Kommunistische Bund (KB) - früher Herausgeber dieser Zeitung - überlebte den Einheitsprozess nicht. Heftigste Debatten und Spaltungen innerhalb der radikalen Linken prägten das Jahr 1990. Die inhaltliche und organisatorische Spaltung einer kaum noch handlungsfähigen radikalen Linken wurde durch den Vereinigungsprozess noch verstärkt. Schlimmer noch: Ein Teil dieser Linken - auch und gerade GenossInnen aus dem KB - erhoben "die Kraft der Negation" und deren Verkürzung auf das Antideutschsein zum neuen Dogma. Der Forderung nach direkter Intervention in den Umgruppierungsprozess wurde die reine Ideologiekritik gegenübergestellt. Was blieb, ist ein neues Deutschland und eine kaum noch
wahrnehmbare radikale Linke. (...) In diesem Artikel sollen die tatsächlichen "Frontverläufe" im KB der Jahre
1989/90 dargestellt werden. Selbstgerechte Geschichtsklitterungen, wie sie das KB-Eigengewächs Gaston Kirsche in der jungle world vom 11. Oktober vornahm, werden einem kritischen Umgang mit der eigenen Geschichte nicht gerecht.
"Nie wieder Deutschland" ...
Im Dezember 1989 erklärte das Leitende Gremium (LG) des KB: "Wir lehnen die Wiedervereinigung nicht gezwungenermaßen oder unwillig, nicht bedrückt oder als Verzicht von etwas ab, das man eigentlich gerne hätte. Wir lehnen sie ab, weil es nach dem dritten kein viertes Reich geben darf und weil wir Internationalisten sind: weil wir mit Türken, Iranern, Pakistanern, Polen, Chilenen, Senegalesen, Jugoslawen, Franzosen, Italienern und allen anderen, die hierher gekommen sind, zusammen leben, arbeiten und Politik machen. Mit ihnen zusammen wollen wir "Deutschland" bekämpfen und durchsetzen, was ansteht: Die Anerkennung der DDR!" (ak 313, 11.12.89) Das war, wie sich ziemlich schnell heraus stellen sollte, die letzte gemeinsame Erklärung des LG. Angenommen mit 18 gegen drei Stimmen bei zwei Enthaltungen, gab diese Verlautbarung ein Stimmungsbild innerhalb der radikalen Linken wieder, die von dem ausbrechenden nationalen Taumel vollkommen überrascht wurde. Zu sehr hatte man sich in der alten BRD, im Denken des Kalten Krieges eingerichtet und war dabei immer radikale Opposition gewesen, Opposition gegen revanchistische Bestrebungen jedweder Couleur. Und plötzlich wurde dies von der überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung in der DDR in Frage gestellt. Natürlich hatte man als radikaler Linker den Einheitssozialisten in der DDR nie über den Weg getraut. Aber dass die Mehrheit der DDR-Bevölkerung nun schnurstracks dem Imperialismus (so wurden die führenden kapitalistischen Staatsgebilde damals unisono genannt) in die Arme lief und noch nicht mal mehr Versatzstücke des Realsozialismus retten wollte, das brachte Weltbilder zum einstürzen. Die Erklärung des LG ist ein schönes Beispiel, wie sich schon mal kräftig in die Tasche gelogen und Wunschträume schriftlich fixiert wurden. Die dort behauptete internationalistische Zusammenarbeit mit Menschen aus aller Welt fand weder im Kampf gegen "Deutschland" noch in anderen Fragen statt, noch wurden in der
politischen Praxis konkrete Anstrengungen dafür unternommen. Dies galt für die Organisation KB in ihrer Gesamtheit. Die Widerspruchslinien innerhalb des Kommunistischen Bundes waren sehr schnell abgeklärt. Die Mehrheitsströmung sah es als zentrale Aufgabe an, "eine politische Front aufzubauen, die alle Elemente, die sich gegen das Großmachtstreben wenden, anspricht.(...) Es wäre die Aufgabe, eine ,radikale Linke` zu schaffen, die sich nicht entlang ideologischer Übereinstimmung in der antinationalen Auffassung findet, sondern in dem Bestreben, in praktisch politischer Hinsicht alle radikalen Gegner der Großmacht BRD zu vereinigen." (ak 317 vom 2.4.1990)
...oder "DDR muss bleiben":
Für die KB-Minderheit war die alleinige Messlatte und einziger Orientierungspunkt der Widerstand gegen Großdeutschland und gegen das drohende "Vierte Reich". In schlechter alter Dogmatikertradition wurde jedeR, der diese Einschätzung nicht teilte, mindestens zum verkappten Nationalisten und Befürworter der drohenden gesellschaftlichen Entwicklung gemacht. Wortradikal erklärte es die Minderheit in einem Papier zur Mitgliederversammlung des KB im März 1990 zur zentralen Aufgabe, dass "die BRD-Linke den Hass auf das eigene Vaterland schüren und es bekämpfen" müsse. Nur wie und mit wem, wurde nicht gesagt. Da wurde gar die Zusammenarbeit mit der DDR-Linken abgelehnt, weil das schon eine Art der Akzeptanz des Einheitsprozesses darstelle. Als "konstituierend für eine neue radikale
und sozialistische Linke" sah die KB-Minderheit die "Stellung zum deutschen Wiedervereinigungsprozess, dem neuen Großdeutschland und dem deutschen Nationalismus." (ak 319, 28. Mai 1990) Der neue Hauptwiderspruch war gefunden, und alles, aber wirklich alles diesem Thema untergeordnet. (...)Fast nie wurde in der linken Diskussion die Frage gestellt, wie die Vereinigung gestoppt werden konnte. Das einzige Mittel wäre eine militärische Intervention der SU oder der Westalliierten gewesen, die denn auch - umschrieben als "Vollbremsung der Alliierten" (Detlef zum Winkel in konkret 1/1990) - in die Debatte geworfen wurde. Dass eine militärische "Lösung" der realsozialistischen Krise überhaupt nicht wünschenswert war, hatte ak-Redakteur Kt. schon im Juni 1989 hervor
gehoben, als er schrieb: "Es scheint, dass diese erste experimentelle Form des Sozialismus nicht mehr zu retten ist, so dass es am zweckmäßigten wäre, wenn sie sich
ohne große Konflikte und Massaker transformieren und damit die relativ günstigen Bedingungen für einen neuen Anfang offen lassen würde. Die schlimmste
Variante wäre, dass das chinesische Beispiel Schule macht." (ak 308, 26.6.1989; gemeint ist das von der chinesischen Staats- und Parteiführung angeordnete Massaker auf dem Platz des himmlischen Friedens in Peking im Juni 1989)(...) Mit dem Kollaps des Realsozialismus wurde nicht nur die Nachkriegsordnung ausgehebelt; auch die wenigen Grundfesten der westdeutschen Linken stürzten ein. Die von der antideutschen Fraktion in aller Eile gezimmerten Analysen der neuen Lage beschworen die Gefahr, dass die innerimperialistischen Widersprüche beim
Wegfall des gemeinsamen Gegners wieder aufbrechen und eskalieren würden - bis hin zum Krieg. Zurück zum KB, der zunächst als organisatorische Hülle zweier Strömungen bestehen blieb. Die politische Praxis differenzierte sich insofern aus, als die einzigen Bezugspunkte der KB-Minderheit das Projekt Radikale Linke (falls sich noch jemand an dessen Existenz erinnert) und die Initiative "Nie wieder Deutschland" wurden
(an der fast ausschließlich Westlinke beteiligt waren). Innerhalb der KB-Mehrheit beteiligte sich ein großer Teil der GenossInnen am Herausbildungsprozess der
PDS-Linken Liste - mit einigen Illusionen, was linke Einflussnahme anging. Zehn Jahre danach ist die linke Weltenlage wieder einfach und überschaubar. Der Zustand der radikalen Linken in Deutschland ist noch erschütternder als damals. Organisierte radikal linke Politik hat de facto aufgehört zu existieren. Nach wie vor gibt es Teil"kämpfe", aber keine gesamtgesellschaftlich agierende radikale Linke. Das ist bedauerlich; wiewohl Versuche, diesen Zustand zu überwinden, zur Zeit nur voluntaristische Züge haben können. gw.
in: ak - analyse & kritik, Zeitung für linke Debatte und Praxis / Nr. 443 / 26.10.2000
(...) Wie kein anderes Ereignis hat die deutsche Vereinigung die Linke durcheinander gewirbelt. Der Kommunistische Bund (KB) - früher Herausgeber dieser Zeitung - überlebte den Einheitsprozess nicht. Heftigste Debatten und Spaltungen innerhalb der radikalen Linken prägten das Jahr 1990. Die inhaltliche und organisatorische Spaltung einer kaum noch handlungsfähigen radikalen Linken wurde durch den Vereinigungsprozess noch verstärkt. Schlimmer noch: Ein Teil dieser Linken - auch und gerade GenossInnen aus dem KB - erhoben "die Kraft der Negation" und deren Verkürzung auf das Antideutschsein zum neuen Dogma. Der Forderung nach direkter Intervention in den Umgruppierungsprozess wurde die reine Ideologiekritik gegenübergestellt. Was blieb, ist ein neues Deutschland und eine kaum noch
wahrnehmbare radikale Linke. (...) In diesem Artikel sollen die tatsächlichen "Frontverläufe" im KB der Jahre
1989/90 dargestellt werden. Selbstgerechte Geschichtsklitterungen, wie sie das KB-Eigengewächs Gaston Kirsche in der jungle world vom 11. Oktober vornahm, werden einem kritischen Umgang mit der eigenen Geschichte nicht gerecht.
"Nie wieder Deutschland" ...
Im Dezember 1989 erklärte das Leitende Gremium (LG) des KB: "Wir lehnen die Wiedervereinigung nicht gezwungenermaßen oder unwillig, nicht bedrückt oder als Verzicht von etwas ab, das man eigentlich gerne hätte. Wir lehnen sie ab, weil es nach dem dritten kein viertes Reich geben darf und weil wir Internationalisten sind: weil wir mit Türken, Iranern, Pakistanern, Polen, Chilenen, Senegalesen, Jugoslawen, Franzosen, Italienern und allen anderen, die hierher gekommen sind, zusammen leben, arbeiten und Politik machen. Mit ihnen zusammen wollen wir "Deutschland" bekämpfen und durchsetzen, was ansteht: Die Anerkennung der DDR!" (ak 313, 11.12.89) Das war, wie sich ziemlich schnell heraus stellen sollte, die letzte gemeinsame Erklärung des LG. Angenommen mit 18 gegen drei Stimmen bei zwei Enthaltungen, gab diese Verlautbarung ein Stimmungsbild innerhalb der radikalen Linken wieder, die von dem ausbrechenden nationalen Taumel vollkommen überrascht wurde. Zu sehr hatte man sich in der alten BRD, im Denken des Kalten Krieges eingerichtet und war dabei immer radikale Opposition gewesen, Opposition gegen revanchistische Bestrebungen jedweder Couleur. Und plötzlich wurde dies von der überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung in der DDR in Frage gestellt. Natürlich hatte man als radikaler Linker den Einheitssozialisten in der DDR nie über den Weg getraut. Aber dass die Mehrheit der DDR-Bevölkerung nun schnurstracks dem Imperialismus (so wurden die führenden kapitalistischen Staatsgebilde damals unisono genannt) in die Arme lief und noch nicht mal mehr Versatzstücke des Realsozialismus retten wollte, das brachte Weltbilder zum einstürzen. Die Erklärung des LG ist ein schönes Beispiel, wie sich schon mal kräftig in die Tasche gelogen und Wunschträume schriftlich fixiert wurden. Die dort behauptete internationalistische Zusammenarbeit mit Menschen aus aller Welt fand weder im Kampf gegen "Deutschland" noch in anderen Fragen statt, noch wurden in der
politischen Praxis konkrete Anstrengungen dafür unternommen. Dies galt für die Organisation KB in ihrer Gesamtheit. Die Widerspruchslinien innerhalb des Kommunistischen Bundes waren sehr schnell abgeklärt. Die Mehrheitsströmung sah es als zentrale Aufgabe an, "eine politische Front aufzubauen, die alle Elemente, die sich gegen das Großmachtstreben wenden, anspricht.(...) Es wäre die Aufgabe, eine ,radikale Linke` zu schaffen, die sich nicht entlang ideologischer Übereinstimmung in der antinationalen Auffassung findet, sondern in dem Bestreben, in praktisch politischer Hinsicht alle radikalen Gegner der Großmacht BRD zu vereinigen." (ak 317 vom 2.4.1990)
...oder "DDR muss bleiben":
Für die KB-Minderheit war die alleinige Messlatte und einziger Orientierungspunkt der Widerstand gegen Großdeutschland und gegen das drohende "Vierte Reich". In schlechter alter Dogmatikertradition wurde jedeR, der diese Einschätzung nicht teilte, mindestens zum verkappten Nationalisten und Befürworter der drohenden gesellschaftlichen Entwicklung gemacht. Wortradikal erklärte es die Minderheit in einem Papier zur Mitgliederversammlung des KB im März 1990 zur zentralen Aufgabe, dass "die BRD-Linke den Hass auf das eigene Vaterland schüren und es bekämpfen" müsse. Nur wie und mit wem, wurde nicht gesagt. Da wurde gar die Zusammenarbeit mit der DDR-Linken abgelehnt, weil das schon eine Art der Akzeptanz des Einheitsprozesses darstelle. Als "konstituierend für eine neue radikale
und sozialistische Linke" sah die KB-Minderheit die "Stellung zum deutschen Wiedervereinigungsprozess, dem neuen Großdeutschland und dem deutschen Nationalismus." (ak 319, 28. Mai 1990) Der neue Hauptwiderspruch war gefunden, und alles, aber wirklich alles diesem Thema untergeordnet. (...)Fast nie wurde in der linken Diskussion die Frage gestellt, wie die Vereinigung gestoppt werden konnte. Das einzige Mittel wäre eine militärische Intervention der SU oder der Westalliierten gewesen, die denn auch - umschrieben als "Vollbremsung der Alliierten" (Detlef zum Winkel in konkret 1/1990) - in die Debatte geworfen wurde. Dass eine militärische "Lösung" der realsozialistischen Krise überhaupt nicht wünschenswert war, hatte ak-Redakteur Kt. schon im Juni 1989 hervor
gehoben, als er schrieb: "Es scheint, dass diese erste experimentelle Form des Sozialismus nicht mehr zu retten ist, so dass es am zweckmäßigten wäre, wenn sie sich
ohne große Konflikte und Massaker transformieren und damit die relativ günstigen Bedingungen für einen neuen Anfang offen lassen würde. Die schlimmste
Variante wäre, dass das chinesische Beispiel Schule macht." (ak 308, 26.6.1989; gemeint ist das von der chinesischen Staats- und Parteiführung angeordnete Massaker auf dem Platz des himmlischen Friedens in Peking im Juni 1989)(...) Mit dem Kollaps des Realsozialismus wurde nicht nur die Nachkriegsordnung ausgehebelt; auch die wenigen Grundfesten der westdeutschen Linken stürzten ein. Die von der antideutschen Fraktion in aller Eile gezimmerten Analysen der neuen Lage beschworen die Gefahr, dass die innerimperialistischen Widersprüche beim
Wegfall des gemeinsamen Gegners wieder aufbrechen und eskalieren würden - bis hin zum Krieg. Zurück zum KB, der zunächst als organisatorische Hülle zweier Strömungen bestehen blieb. Die politische Praxis differenzierte sich insofern aus, als die einzigen Bezugspunkte der KB-Minderheit das Projekt Radikale Linke (falls sich noch jemand an dessen Existenz erinnert) und die Initiative "Nie wieder Deutschland" wurden
(an der fast ausschließlich Westlinke beteiligt waren). Innerhalb der KB-Mehrheit beteiligte sich ein großer Teil der GenossInnen am Herausbildungsprozess der
PDS-Linken Liste - mit einigen Illusionen, was linke Einflussnahme anging. Zehn Jahre danach ist die linke Weltenlage wieder einfach und überschaubar. Der Zustand der radikalen Linken in Deutschland ist noch erschütternder als damals. Organisierte radikal linke Politik hat de facto aufgehört zu existieren. Nach wie vor gibt es Teil"kämpfe", aber keine gesamtgesellschaftlich agierende radikale Linke. Das ist bedauerlich; wiewohl Versuche, diesen Zustand zu überwinden, zur Zeit nur voluntaristische Züge haben können. gw.
in: ak - analyse & kritik, Zeitung für linke Debatte und Praxis / Nr. 443 / 26.10.2000
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
da war doch was...
wobei...
Nostaligisches
Ein Anführer der genannten Opportunisten ist heute Außenminister der BRD; der Sekretär des ZK des revolutionären Proletariats ist heute Mitglied des Beraterstabs im Auswärtigen Amt.
Tempora mutandur, doch die Dummheit bleibt.
letztendlich
(wobei natürlich gewisse aktionen ihre berchtigung haben, wegen der konkreten verbesserung der lebenslage der menschen, aber dass kann nicht über ihre immanente forderung an den souverän hinwegtäuschen.)
...und Überheblichkeit und Sektierertum auch
abisag 2 brachte mich auf ne idee
kompliziert formulierte kritik zur
"beleidigung"...."
Antideutsche "lieben" es mit eigenen Worten konfrontiert zu werden. Motto: "Ich habe noch nie
jemanden beleidigt du Arschloch" ...
Ich habe mir mal im Januar ein paar Kostproben (nicht das ganze) Müllarchiv zuschicken lassen.
Kann sein, daß mir deshalb die "Besten" Ausfälle der Antideutschen und der Nazis entgangen sind.
Aber die, die ich habe sprechen eine deutliche Sprache, was Rassismus und Menschenverachtung,
ja sogar eigenen Antisemitismus angeht ("linke Israelis sind auch antisemitisch"-"Theorie") angeht.
Meist waren es irgendwelche Texte über Mahnwachen, Aktionen gegen WTO usw unter denen
diese Faschos auf einmal begannen die Leute vollzupöbeln. Ich habe die Titel der Texte
dabeigelassen, damit sich jeder ein Bild vom Klima machen kann, daß die Antideutschen geschaffen
haben. Gelöscht wurden ja nur die wirklich harten Sachen. (Erst: Titel des Textes, dann darunter:
Datum ist des Kommentars, dahinter Titel des Kommentars, dann Kommentar)
"Kuschellinke angreifen" war übrigens mal ne zeitlang der Schlachtruf der antideutschen Faschisten
gewesen.
Text: Dauermahnwache
7.10.2001 - 01:19 - Todesfasten!!!
Hungerstreik ist eine gute Idee. Liebe Friedensbewegung, wenn Ihr jetzt und hier
mit dem Todesfasten beginnt, dann werden wir, die oberschlauen Aktivisten, die
ersten sein, die das für Gut heißen und mit Euch solidarisch sind. Freunde von peppi
Text: Aktionen gegen WTO: weltweite Liste
08.11.2001 - 14:58 - IN DRESDEN...
sitzt der antisemitische Brückenkopf der deutschen Linken. Oder war es die
Rechte???Na ja, nimmt sich bei Dresdner Verhältnissen eh nicht viel. Diese
wursthaartragenden Hippiezecken sollten mal lieber Nazies verprügeln, denn da gibt es noch ne
Menge in Dresden. Aber nein, geht ja nicht... Ihr seid ja gegen Krieg und so brutales Zeugs. ...
Text: Forderung nach neuer Struktur von indymedia
5.11.2001 - 17:12 - Tun wir doch Ihr werdet schon sehen, wenn Ihr wieder Off-Line seid!
LANG LEBE ISRAEL!!! Antideutsçh
Text: ZWANZIG JUBELNDE PALÄSTINENSER MISSBRAUCHT
27.11.2001- 18:26 - jaja die antisemiten unter sich
und wer dann noch verstaendnis dafuer aeussert, dass man als pali mit arafatschal zum
antisemitischen mordsvolk mutieren wuerde, der hat wieder einmal bestaetigt, warum die deutsche
linke wirklich nur deutsch ist, und warum indymedia als forum fuer die publikation von
antisemitismus dichtzumachen ist.
dreckspack! lang lebe israel!
la chajm
Text: Krieg ist Frieden
02.12.2001 - 03:19 - Ja ja
Der/die AntisemitIn ist das ewige Opfer!!
Pali-Liquidator
Text: Mumia Abu-Jamal ist Ehrenbürger von Paris - heute Aktionstag
8.12.2001 - 15:10 - Mit jemandem ... ... der den Staat Israel mit den Nazis vergleicht, KANN
es keine Solidarität geben!! Solidarität mit Israel! Für den Kommunismus!! Soll das Schwein doch
brennen, trifft ausnahmsweise mal den Richtigen!! Sekte
Die UnMoeglichkeit in Israel zu Verweigern
17.12.2001 - 13:50 - Jüdische Antisemiten
Sind die schlimmsten von allen. Das steht spätestens seit Adolf Hitler
fest, der sich selbst sein Leben lang der jüdischen Abstammung
verdächtigte. Wenn jemand unter dem Vorwand, Jude zu sein, in
infamer Weise die Instanzen des ersten und einzigen jüdischen
Staates diffamiert und untergräbt, ihre Wehrkraft zersetzt, ist objektiv
ein übler Antisemit, ganz gleich mit welcher Begründung er seine
niedrigen Motive zu bemänteln versucht. Ansonsten sollten gerade die
deutschen Linken in punkto Israel das Maul halten: ein Recht auf
Wehrdienstverweigerung gab bei der Wehrmacht ja auch nicht!!
(Schon vergessen?). Lang lebe Israel! antideutscher
Text: Bruxxl.Arbeitslosendemo vor Finanzministerium
3.12.2001 - 23:30 - Lang lebe Israel!
ihr wart beim finance tower? - ihr antisemiten!
der kleine antidoitsche
Text: 2001 - Das war das Jahr bei indymedia.de
25.12.2001 - 18:32 - @ über mir fick dich, dumme antisemitin! am länsgten lebe israel!
antideutsch
So und jetzt dürfen die Bahamas-Bibelstunden-Studis alles dementieren oder wegdiskutieren....
Das belegt doch Einiges recht eloquent, Kopierautomat:
1. Prodeutsche kapieren grundsätzlich nicht, von wem welches Posting ist. Steht "antideutsch" drunter, muss es auch antideutsch sein. Hauptsache möglichst krude und menschenverachtend. Würde ich jetzt zum Massenmord an Argentiniern aufrufen und mit "antideutsch" unterschreiben, wäre dem Prodeutschen alles klar: Antideutsche sind Massenmörder.
2. Sarkasmus und Ironie sind für Prodeutsche eine ernsthafte Bedrohung, alles was nicht exakt so gemeint ist, wie es geschrieben wurde, gerinnt zu rosa Spiralen oder gefährlichen Kränkungen.
3. Prodeutsche sammeln wie irre Zitate von (vermeintlichen) Antideutschen. Zum einen wegen uneingestandener Faszination, zum andern, weil nur so "begreifbar" wird, was eigentlich unbegreifbar bleiben muss. Aber auch zwei Millionen gesammelter Schmetterlinge machen nicht klar, warum die Viecher fliegen können, wenn man keinen Begriff vom Fliegen hat. 4. Pathische Projektion ist genau der Begriff, der einem weiterhilft, wenn man diesen Thread liest. Nie war so klar wie heute, dass auch die Linke ein potentieller Nazi-Verein ist. Und nie war so klar, weshalb 1933 auch die allermeisten Linken sich lieber mit dem Rest Deutschland gegen die jüdische Weltverschwörung zusammenfanden, als gegen die Nazis (und damit gegen den Rest der Deutschen) zu kämpfen. Der unbewusste eigene Vernichtungswunsch wird stets zur Bedrohung durch Fremde.
es nervt
Keinen Fussbreit für die Kollaborateure!
Auch mit den gesamten antideutschen Pack das diese Aktion gutheisst, Krieg verherrlicht, antiarabische rassistische Hetze verbreitet und eine objektiv kontraproduktive Position einnimmt (indem alles angegriffen wird, was sich bewegt, selbst aber keinerlei Bewegung initiiert wird - einen größeren Gefallen könnt ihr Herrschenden, Staat und bullen kaum machen) sollte es keine DIskussion und keine Zusammenarbeit mehr geben.
Und wenn sich die antideutschen Herrenmenschen dann auch noch zu Opfern stilisiren - wie wegen des angeblichen "Mordaufrufs" - dann hat die geistesverwirrte Idiotie die Grenze zu unverschämt anmassenden rassistischen Selbstgewissheit überschritten.
interessiert keinen
RICHTIGE NAZIS BEKÄMPFEN UND KEINE GEHIRNGESPINSTE!!!
Antideutsche werden "Das Kapital" schreiben!
Antideutsche lesen das Kapital