Ingewahrsamnahme nach Schillerstrassen-Kessel
In der Nacht von Samstag aus Sonntag wurden in München mehrere hundert DemonstrantInnen unter zum Teil menschenunwürdigen Bedingungen inhaftiert. Ein Bericht von zwei In ´Gewahrsam genommenen´, die im Polizeipräsidium Ettstrasse festgehalten wurden.
Wir nahmen an der Demo teil, die sich nach der Öffnung des Kessels im Tal formiert hatte und die gegen 18 Uhr in der Schillerstrasse erneut gekesselt wurde. Der Freiheitsentzug, der hiermit begann, sollte erst 18 Stunden später enden. Schon bald machte das Gerücht im Kessel die Runde, dass wir alle 'erkennungsdienstlich' (ED) behandelt werden und unter Umständen in Gewahrsam kommen würden. Einzelne konnten sich durch den Hinterausgang eines Sexshops verkrümeln, bis auch dieses Schlupfloch so wie andere schon vorher von Bullen abgesperrt wurde. Es war völlig unklar, wie lange uns die Bullen noch in der Schillerstrasse festhalten würden. Die Stimmung im Kessel war, trotz der zahlreichen unsäglichen Zivibullen (vielleicht 50 an der Zahl), die sich innerhalb des Kessels aufhielten, gut. Etliche sangen, Sprüche wurden skandiert und einige Leute flitzten zwischen den DemonstrantInnen hin und her und informierten die, die noch wenig Erfahrung mit Festnahmen hatten, über ihre Rechte, Aussageverweigerung und hielten Kontakt zum EA.
Für die, die es nicht mehr aushalten konnten, wurden von uns Sichtschutzkreise zum Pinkeln gebildet, was die Bullen aber immer wieder unterbanden.
Gegen 22 Uhr begannen die Festnahmen, mit denen sich die Bullen viel Zeit liessen.
Einzeln, flankiert von je einem Bullen auf jeder Seite, wurden wir zu den Wannen gebracht. Mensch kann sich's vorstellen: Aggressive Bullen, die gerne mal fester zupackten als nötig, massenhaft sexistische Sprüche und dummes Gelaber.
Von seiten der DemonstrantInnen, unter ihnen viele Jugendliche, gab es keinen Widerstand. Viele stellten sich richtiggehend in Schlangen an, um möglichst schnell in Gewahrsam genommen zu werden, in der Hoffung, das Ganze zu beschleunigen und so schneller wieder rauszukommen. (Ich finde dieses Verhalten problematisch und politisch falsch und hätte mir eine entschiedenere und offensivere Haltung gewünscht, um den Bullen bei ihren unverhältnismäßigen und total überflüssigen Aktion nicht zuzuarbeiten. Außerdem hat sich Sonntags rausgestellt, dass auch die, die früher als andere eingefahren sind, nicht früher rausgekommen sind.)
Bei den Wannen angekommen, fotografierten uns die Bullen und durchsuchten unsere Taschen und Rucksäcke. Dabei wurden uns unsere Persos, Handies und andere persönliche Gegenstände abgenommen. Mich als Frau wollten Typen durchsuchen, erst nach meinem Protest übergaben sie mich einer Bullette.
Meist wurden 5 bis 6 Leute in die Wannen gepackt, vorne sassen zwei Bullen, die uns in das Polizeipräsidium in die Ettstrasse fuhren, wo wir nach einer ED Behandlung in Gewahrsam kommen sollten. Dort wurden als erstes erneut die Personalien überprüft. Nachdem wir unsere persönlichen Sachen zurückbekommen hatten, pferchten sie uns (im Schnitt etwa 100 Personen) in einen Innenhof mit zwei Dixieklos. Nach dem stundenlangen Warten im Kessel und weil es inzwischen (es war jetzt etwa Mitternacht) saukalt war, waren wir ziemlich durchgefroren, wobei noch hinzukam, dass viele von uns ungenügend gekleidet waren und z.B. nur einen Pulli anhatten. Während wir ungeduldig darauf warteten, wie eineR nach dem/der anderen mit Namen aufgerufen wurde, um zur ED-Behandlung gebracht zu werden, gab es trotz wiederholter drängender Bitten weder Decken noch warme Getränke, die die Temperaturen erträglicher gemacht hätten. Im Laufe der Nacht froren dann auch die mit Jacken. Hinsetzen ohne Unterlage war fast unmöglich, da der Hof mit einem eiskalten Betonboden ausgegossen war.
Gegen 1:30 Uhr wurden wir dann, in einen zwar geheizten aber winzigen Affenkäfig gesperrt (siehe Foto). Es war ein quadratischer, mit weißen Kacheln ausgelegter, etwa 10 qm grosser Raum in den sich alle 50 Personen, die sich noch im Hof befunden hatten, dicht an dicht drängen mussten. War es im Hof noch möglich gewesen, herumzugehen, war dies nun wegen der drangvollen Enge unmöglich: ein Teil der Leute musste sogar stehen, weil der Platz nicht zum sitzen für alle reichte. Der Vorderseite des Raum bildeten massive, grün lackierte Eisenstäbe die bis zur Decke reichten. Das ganze war mit grellem Neonlicht beleuchtet.
Gegen 4 Uhr wurden dann endlich die letzten da rausgeholt. Von dort aus ging es nach der ED- Behandlung weiter in den Knastbereich. Hinter der Eingangsschleuse saßen mehrere Leute von uns in Einpersonen-Käfigen, während andere in Sammelkäfigen untergebracht waren. Wir wurden erneut durchsucht und mussten durch die Aufnahmeprozedur für den Knast: abtasten lassen, Schnürsenkel, Gürtel und persönlichen Besitz abgeben, der in Plastikbeutel gepackt und weggesperrt wurde. Danach bekamen manche Leute, die es forderten, was zu essen und Wasser oder Tee. Dann ging es weiter in die Zellen, wobei Männer und Frauen getrennt wurden. Dadurch wurden Bezugsgruppen auseinander gerissen, viele Leute hatten nach der Entlassung noch den vollen Stress, ihre Leute wieder zusammenzukriegen.
Zur Situation bei den Frauen: Ich weiss von mindestens zwei Frauenzellen. In meiner Zelle waren etwa 30 Frauen, die sich 6 Matratzen, eine Holzpritsche und einen winzigen Kloraum mit Waschbecken teilen mussten. Da die Heizung voll aufgedreht war und von uns nicht reguliert werden konnte und kein Fenster zum Aufmachen war es in der total überfüllten Zelle sauheiss. Einige von uns versuchten zu schlafen, wenigsten hatten wir Decken. Morgens brachten uns Bulletten Kaffee und Brötchen, gegen 11 Uhr Schnitzel und Kartoffelsalat. (Die meisten in meiner Zelle waren allerdings Vegetarierinnen und Veganerinnen, so dass wir nicht allzu viel mit dem Essen anfangen konnten...) Trinkwasser bekamen wir nicht, da die Bullen meinten, wir könnten ja das chlorierte, widerlich schmeckende Wasser aus dem Wasserhahn trinken.
Unsere Forderungen stiessen bei den Bullen auf taube Ohren, keine von uns durfte telephonieren. Selbst als wir anfingen, lautstark nach den Bullen zu brüllen und mit Schuhen gegen die Metalgitter schlugen, kam niemand.
In meiner Zellen saß eine minderjährige Frau aus Österreich, die bereits Freitag eingefahren war und ihre (solidarischen) Eltern 24 Stunden nicht kontaktieren konnten.
Die Entlassung ging langsam und schleppend voran, die Bullen und Bulletten waren alle unfreundlich und z. T. aggressiv. Etliche von uns verpassten ihren Zug und Mitfahrgelegenheiten.
Bis um 12 Uhr am Sonntag wurden die meisten in Gewahrsamgenommen freigelassen, welche mit Anklagen wegen Landfriedensbruch mussten noch drin bleiben.
Männerhaft: Wir waren 21 Leute in einer für 10 Personen ausgelegten Zelle. 2 Personen mussten sich sogar eine Matratze teilen und einer versuchte ohne Matratze auf einer Holzbank zu schlafen. Das separate Klo der Zelle war eine versiffte Metallkonstruktion ohne Klobrille, das Klopapier war knapp und feucht, Seife gabs nicht. Grelles Neonlicht schien die ganze Nacht von der Decke. Wegen dem geöffneten Oberlicht war starker Durchzug (allerdings war es wegen der schlechten Luft in dem überfüllten Raum auch nicht sinnvoll das Oberlicht zu schließen) und ein lärmendes Klimaaggregat in der Ecke machte Schlaf praktisch unmöglich. Zusätzliche Wünsche nach Decken bzw. eigener Kleidung wurden abgeschlagen. Raucher baten über Stunden vergeblich um Feuer.
In kurzen Abständen kam es zu Schlafunterbrechungen wegen Neuaufnahmen oder (seltenen) Entlassungen, was jedes Mal zur Folge hatte, dass alle geweckt wurden, wenn Namen gebrüllt wurden oder die Schließer an die Gitterstäbe schlugen. Ein Jugendlicher wurde in der Nacht aufgerufen, aber anstatt entlassen zu werden, musste er Fragen zu seinen Erziehungsberechtigten (wie und wann sie zu erreichen seien, welche Telefonnummer sie hätten) über sich ergehen lassen. Um 7 Uhr (wir hatten bis dahin kaum ein Auge zugemacht) wurden wir zum 'Frühstück' geweckt. Es gab einen Plastikbecher mit Kaffee ohne Milch, der von einzelnen ins Klo gekippt wurde und 1 trockenes Brötchen für jeden. Für die meisten sollte das bis zur Entlassung alles bleiben. Forderungen nach einem Telefonat mit einem Rechtsanwalt oder einer Rechtsanwältin wurde auch am Sonntag morgen nicht nachgekommen. Leute, die nach einem Arzt / einer Ärztin verlangt hatten (z.B. wg. Erkältungssymptome aufgrund von Unterkühlung im Hof) wurden belogen, dass sogleich einer vorbeikommen würde. Lichtblick des Vormittags: ein kleines Schachspiel auf den Fliesen; die passenden Figuren dazu bastelten wir uns aus Plastikbechern, Klopapier und ähnlichen Utensilien. 'Leider' wurde der Erfinder des Spiels entlassen, bevor er seinen ersten Zug machen konnte.
Nach der Entlassung wurden Leute, die an der Ecke vor dem Knast noch auf GenossInnen warten wollten aus dem sog. 'Sicherheitsbereich' um den Knast herum vertrieben. Wer deshalb 100 Meter weiter in der Fussgängerzone wartete, erhielt aber sogleich von anderen Bullen einen Platzverweis für das gesamte Stadtgebiet von München mit der Androhung von erneuter Ingewahrsamsnahme bei Nichtbefolgen.
Für die, die es nicht mehr aushalten konnten, wurden von uns Sichtschutzkreise zum Pinkeln gebildet, was die Bullen aber immer wieder unterbanden.
Gegen 22 Uhr begannen die Festnahmen, mit denen sich die Bullen viel Zeit liessen.
Einzeln, flankiert von je einem Bullen auf jeder Seite, wurden wir zu den Wannen gebracht. Mensch kann sich's vorstellen: Aggressive Bullen, die gerne mal fester zupackten als nötig, massenhaft sexistische Sprüche und dummes Gelaber.
Von seiten der DemonstrantInnen, unter ihnen viele Jugendliche, gab es keinen Widerstand. Viele stellten sich richtiggehend in Schlangen an, um möglichst schnell in Gewahrsam genommen zu werden, in der Hoffung, das Ganze zu beschleunigen und so schneller wieder rauszukommen. (Ich finde dieses Verhalten problematisch und politisch falsch und hätte mir eine entschiedenere und offensivere Haltung gewünscht, um den Bullen bei ihren unverhältnismäßigen und total überflüssigen Aktion nicht zuzuarbeiten. Außerdem hat sich Sonntags rausgestellt, dass auch die, die früher als andere eingefahren sind, nicht früher rausgekommen sind.)
Bei den Wannen angekommen, fotografierten uns die Bullen und durchsuchten unsere Taschen und Rucksäcke. Dabei wurden uns unsere Persos, Handies und andere persönliche Gegenstände abgenommen. Mich als Frau wollten Typen durchsuchen, erst nach meinem Protest übergaben sie mich einer Bullette.
Meist wurden 5 bis 6 Leute in die Wannen gepackt, vorne sassen zwei Bullen, die uns in das Polizeipräsidium in die Ettstrasse fuhren, wo wir nach einer ED Behandlung in Gewahrsam kommen sollten. Dort wurden als erstes erneut die Personalien überprüft. Nachdem wir unsere persönlichen Sachen zurückbekommen hatten, pferchten sie uns (im Schnitt etwa 100 Personen) in einen Innenhof mit zwei Dixieklos. Nach dem stundenlangen Warten im Kessel und weil es inzwischen (es war jetzt etwa Mitternacht) saukalt war, waren wir ziemlich durchgefroren, wobei noch hinzukam, dass viele von uns ungenügend gekleidet waren und z.B. nur einen Pulli anhatten. Während wir ungeduldig darauf warteten, wie eineR nach dem/der anderen mit Namen aufgerufen wurde, um zur ED-Behandlung gebracht zu werden, gab es trotz wiederholter drängender Bitten weder Decken noch warme Getränke, die die Temperaturen erträglicher gemacht hätten. Im Laufe der Nacht froren dann auch die mit Jacken. Hinsetzen ohne Unterlage war fast unmöglich, da der Hof mit einem eiskalten Betonboden ausgegossen war.
Gegen 1:30 Uhr wurden wir dann, in einen zwar geheizten aber winzigen Affenkäfig gesperrt (siehe Foto). Es war ein quadratischer, mit weißen Kacheln ausgelegter, etwa 10 qm grosser Raum in den sich alle 50 Personen, die sich noch im Hof befunden hatten, dicht an dicht drängen mussten. War es im Hof noch möglich gewesen, herumzugehen, war dies nun wegen der drangvollen Enge unmöglich: ein Teil der Leute musste sogar stehen, weil der Platz nicht zum sitzen für alle reichte. Der Vorderseite des Raum bildeten massive, grün lackierte Eisenstäbe die bis zur Decke reichten. Das ganze war mit grellem Neonlicht beleuchtet.
Gegen 4 Uhr wurden dann endlich die letzten da rausgeholt. Von dort aus ging es nach der ED- Behandlung weiter in den Knastbereich. Hinter der Eingangsschleuse saßen mehrere Leute von uns in Einpersonen-Käfigen, während andere in Sammelkäfigen untergebracht waren. Wir wurden erneut durchsucht und mussten durch die Aufnahmeprozedur für den Knast: abtasten lassen, Schnürsenkel, Gürtel und persönlichen Besitz abgeben, der in Plastikbeutel gepackt und weggesperrt wurde. Danach bekamen manche Leute, die es forderten, was zu essen und Wasser oder Tee. Dann ging es weiter in die Zellen, wobei Männer und Frauen getrennt wurden. Dadurch wurden Bezugsgruppen auseinander gerissen, viele Leute hatten nach der Entlassung noch den vollen Stress, ihre Leute wieder zusammenzukriegen.
Zur Situation bei den Frauen: Ich weiss von mindestens zwei Frauenzellen. In meiner Zelle waren etwa 30 Frauen, die sich 6 Matratzen, eine Holzpritsche und einen winzigen Kloraum mit Waschbecken teilen mussten. Da die Heizung voll aufgedreht war und von uns nicht reguliert werden konnte und kein Fenster zum Aufmachen war es in der total überfüllten Zelle sauheiss. Einige von uns versuchten zu schlafen, wenigsten hatten wir Decken. Morgens brachten uns Bulletten Kaffee und Brötchen, gegen 11 Uhr Schnitzel und Kartoffelsalat. (Die meisten in meiner Zelle waren allerdings Vegetarierinnen und Veganerinnen, so dass wir nicht allzu viel mit dem Essen anfangen konnten...) Trinkwasser bekamen wir nicht, da die Bullen meinten, wir könnten ja das chlorierte, widerlich schmeckende Wasser aus dem Wasserhahn trinken.
Unsere Forderungen stiessen bei den Bullen auf taube Ohren, keine von uns durfte telephonieren. Selbst als wir anfingen, lautstark nach den Bullen zu brüllen und mit Schuhen gegen die Metalgitter schlugen, kam niemand.
In meiner Zellen saß eine minderjährige Frau aus Österreich, die bereits Freitag eingefahren war und ihre (solidarischen) Eltern 24 Stunden nicht kontaktieren konnten.
Die Entlassung ging langsam und schleppend voran, die Bullen und Bulletten waren alle unfreundlich und z. T. aggressiv. Etliche von uns verpassten ihren Zug und Mitfahrgelegenheiten.
Bis um 12 Uhr am Sonntag wurden die meisten in Gewahrsamgenommen freigelassen, welche mit Anklagen wegen Landfriedensbruch mussten noch drin bleiben.
Männerhaft: Wir waren 21 Leute in einer für 10 Personen ausgelegten Zelle. 2 Personen mussten sich sogar eine Matratze teilen und einer versuchte ohne Matratze auf einer Holzbank zu schlafen. Das separate Klo der Zelle war eine versiffte Metallkonstruktion ohne Klobrille, das Klopapier war knapp und feucht, Seife gabs nicht. Grelles Neonlicht schien die ganze Nacht von der Decke. Wegen dem geöffneten Oberlicht war starker Durchzug (allerdings war es wegen der schlechten Luft in dem überfüllten Raum auch nicht sinnvoll das Oberlicht zu schließen) und ein lärmendes Klimaaggregat in der Ecke machte Schlaf praktisch unmöglich. Zusätzliche Wünsche nach Decken bzw. eigener Kleidung wurden abgeschlagen. Raucher baten über Stunden vergeblich um Feuer.
In kurzen Abständen kam es zu Schlafunterbrechungen wegen Neuaufnahmen oder (seltenen) Entlassungen, was jedes Mal zur Folge hatte, dass alle geweckt wurden, wenn Namen gebrüllt wurden oder die Schließer an die Gitterstäbe schlugen. Ein Jugendlicher wurde in der Nacht aufgerufen, aber anstatt entlassen zu werden, musste er Fragen zu seinen Erziehungsberechtigten (wie und wann sie zu erreichen seien, welche Telefonnummer sie hätten) über sich ergehen lassen. Um 7 Uhr (wir hatten bis dahin kaum ein Auge zugemacht) wurden wir zum 'Frühstück' geweckt. Es gab einen Plastikbecher mit Kaffee ohne Milch, der von einzelnen ins Klo gekippt wurde und 1 trockenes Brötchen für jeden. Für die meisten sollte das bis zur Entlassung alles bleiben. Forderungen nach einem Telefonat mit einem Rechtsanwalt oder einer Rechtsanwältin wurde auch am Sonntag morgen nicht nachgekommen. Leute, die nach einem Arzt / einer Ärztin verlangt hatten (z.B. wg. Erkältungssymptome aufgrund von Unterkühlung im Hof) wurden belogen, dass sogleich einer vorbeikommen würde. Lichtblick des Vormittags: ein kleines Schachspiel auf den Fliesen; die passenden Figuren dazu bastelten wir uns aus Plastikbechern, Klopapier und ähnlichen Utensilien. 'Leider' wurde der Erfinder des Spiels entlassen, bevor er seinen ersten Zug machen konnte.
Nach der Entlassung wurden Leute, die an der Ecke vor dem Knast noch auf GenossInnen warten wollten aus dem sog. 'Sicherheitsbereich' um den Knast herum vertrieben. Wer deshalb 100 Meter weiter in der Fussgängerzone wartete, erhielt aber sogleich von anderen Bullen einen Platzverweis für das gesamte Stadtgebiet von München mit der Androhung von erneuter Ingewahrsamsnahme bei Nichtbefolgen.
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Ergänzungen
mehr glück in der tegernseerstr
:)
solidarische Grüße
FIGHT BACK!!!
War auch da
Zu den Zellen: Ich war mit ca 25 anderen in einer 10ner Männerzelle (Ettstrasse). In dieser War es zimlich kalt besonders wen einem der pulli abgenommen wurde. Deken oder Matrazen gabs überhaupt keine. Die ED massnahmen bestanden nur aus 2 Fotos und einem Fingerabdruck den man aber verweigern konnte( allerdings haben sie einen nicht darauf hingewiesen)
Das verhalten der Bullen war grösstenteils unfreundlich aber nicht handgreiflich. Sonst war bei uns auch alles so wie im Artikel beschrieben.
Tip an die Polizei
...
tegernseer landstr.
Eine Nacht in München
ein belegtes Brot + ein PLastikbecher übersüsster Tee.
Eine absolut schöne Nacht in München !!