ecuador: proteste
nachdem am 21.1.2000 die regierung gestürzt wurde, soll es ihr nach massiven protesten anfang des jahres 2001 anscheinend nun wiederholt an den kragen gehen. ecuador bleibt ein soziales pulverfass. frei übersetzt nach einem artikel bei imc kolumbien.
die konföderation der indigenen nationalitäten ecuadors (CONAIE) kündigen an, dass sie eine nationale mobilisierung gegen die wirtschaftspolitik der Regierung unter noboa vorbereiten. ähnliches planen die gewerkschaften, während die schülerinnen und studentinnen schon seit drei wochen demonstrationen durchführen, welche seit die polizei am 11.1. einen jungen demonstranten in der stadt cuenca erschossen hat, nochmals zugenommen haben. der präsident der conaie, Leonadas Iza, gab an, dass seine organisation das datum der mobilisierung geheimhalten wird, dass aber strassenblockaden, besetzung öffentlicher institutionen und protestmärsche im ganzen land geplant seien. gefordert wird eine änderung der wirtschaftspolitik, die zurücknahme der kraftstoffpreiserhöhung und keine preissteigerung der gaszylinderpreise für den privaten gebrauch. auch wird nochmals eine verschärfung der proteste stattfinden, sollte die regierung nicht die (angekündigte?)privatisierung der stromkonzerne zurücknehmen. am 21.1. wird die conaie einen vorschlag an die regierung übermitteln. sollte dieser nicht angenommen werden, werden die proteste ausgeweitet und verstärkt.
die regierung gab den protesten die schuld an den nicht aufzuhaltenden preissteigerungen. die konföderatien der freien gewerkschaftlichen organisationen ecuadors (CEOSL) wird am nächsten samstag eine nationale versammlung um eine mobilisierung für den 21.1. zu planen. die studentinnen und schülerinnen demonstrieren seit drei wochen gegen die benzinpreiserhöhung. nun kommt hinzu, dass am letzten freitag während einer demonstration ein jugendlicher in cuenca erschossen wurde. die polizei sprach von einer "verirrten" ("perdida") kugel, demonstrantinnen widersprachen dieser version.
die regierung gab den protesten die schuld an den nicht aufzuhaltenden preissteigerungen. die konföderatien der freien gewerkschaftlichen organisationen ecuadors (CEOSL) wird am nächsten samstag eine nationale versammlung um eine mobilisierung für den 21.1. zu planen. die studentinnen und schülerinnen demonstrieren seit drei wochen gegen die benzinpreiserhöhung. nun kommt hinzu, dass am letzten freitag während einer demonstration ein jugendlicher in cuenca erschossen wurde. die polizei sprach von einer "verirrten" ("perdida") kugel, demonstrantinnen widersprachen dieser version.
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Ergänzungen
Links dazu
-> einer von vielen Texten zu Bolivien
-> Feature: 8 Jahre Zapatistas
-> Feature zu Argentinien