Wollt ihr uns verarschen oder was? - LLL Demo

Antiautoritärer Anarchist 14.01.2002 11:55 Themen: Militarismus
Alle Jahre wieder ist es ein schönes Bild, wenn sich die HohepriesterInnen der Klassenlinie mit ihren herangekarrten Zwerggemeinden versammeln, um sich in einem golgathamäßigen Totenkult als die einzig legitimen Erben von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg darzustellen.
Alle Jahre wieder ist es ein schönes Bild, wenn sich die HohepriesterInnen der Klassenlinie mit ihren herangekarrten Zwerggemeinden versammeln, um sich in einem golgathamäßigen Totenkult als die einzig legitimen Erben von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg darzustellen.
Die Unverfrorenheit, mit der sie diese Traditionslinie für sich beanspruchen, hat schon was, aber es gehört auch einiges an Schlafmützigkeit dazu, ihnen diese Anmaßung abzunehmen. Schauen wir doch mal hin, welche Lichtgestalten sich da so im frühmorgendlichen Berlin tummeln.

Nicht fehlen darf natürlich Stefan Engels MLPD, die den Rest der Welt mit "Arbeitsplätzen für Millionen" bedroht. Auch heuer wird sie wieder hart von der DKP bedrängt werden, die schon wieder (immer noch?) durch ihre Hirten verkündet, der Mensch werde erst in der Partei (der DKP? der DKP???!) zu einem solchen. Drollig auch, wenn sich gerade diejenigen mit Augenaufschlag zu Rosa Luxemburg bekennen, in deren Stall einst der 'Luxemburgismus' zu einem Schimpfwort gemacht wurde.

Natürlich sind auch die FANCLUBS des Herren Trotzki zugegen, offen oder unter Tarnkäppchen. Stets bemüht, als irgendwie gut zu erscheinen, zehren sie doch nur davon, dass ihr Meister gegen einen noch konsequenteren Schlächter den Kürzeren zog. Wir haben dich nicht vergessen, Trotzki, Metzger von Kronstadt!

Da, langwerartet, nähern sich Maoköppchen auf rotem Tuch, getragen von den REVOLUTIONÄREN KOMMUNISTEN (BRD). Schade, dass die ihre Kraft nicht auch darauf verwenden, sich von den Massakern ihrer Brüder und Schwestern vom LEUCHTENDEN PFAD an der peruanischen Zivilbevölkerung zu distanzieren.

Noch mehr drängen vorbei, Trüppchen, die keiner kennen mag. Auch JUSO-Fahnen wehen - Banner der Partei, die noch jede Selbstorganisation geifernd bekämpfte und deren Führung (war da was?) den Mord an Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg angeordnet hat.

Gespenstisch das Defilee der Graulinge, die, mit und ohne PDS-Mitgliedskarte ihrem Staat nachgreinend, ein rotes Nelklein ablegen und sich triefend von Ressentiments bis zum nächsten Jahr wieder fein bedeckt halten, KlassenkämpferInnen, die sie sind. Genug der traurigen Litanei. Es drängt sich die Frage auf, ob die erstaunlich vielen TeilnehmerInnen trotz oder wegen der autoritär-verkirchten Marxismus - Leninismus - (ML-) Combos hier sind. Führen diese etwas "das Erbe" von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg fort?

Gehört ein drittes L für Lenin an die L(iebknecht)/L(uxemburg)-Gedenkdemo? Richten wir einen flüchtigen Blick auf die Geschichte. Sie zeigt, wie gering der Stellenwert der Selbstbestimmung des Menschen bei Lenins Bolschewiki war: So setzten sie sich zunächst mit populären Parolen an die spitze der revolutionären Bewegung in Russland, um diese dann mit bürokratisierenden Gewerkschaften abzuwürgen. Anschließend wurden selbst diesen harmlosen Truppen noch bis zur Unkenntlichkeit gestutzt, weil es keine gesellschaftliche Macht neben der Partei geben dürfe. Ein Schlüsselbegriff dieser Zeit war die sogenannte 'Arbeiterkontrolle' in den Betrieben: "Wenn wir von Arbeiterkontrolle sprechen, (...) machen wir damit auch klar, was für einen Staat wir planen. (...) Wenn es ein proletarischer Staat ist, dann kann Arbeiterkontrolle in der nationalen, ständigen, alles betreffenden, präzisen Überwachung der Produktion und Distribution von Waren bestehen." (Lenin, Werden die Bolschewiki die Staatsmacht behaupten?, 1.10.1917)

Die bolschwistische Gleichsetzung von Arbeiterkontrolle mit Überwachung ist aufschlussreich. Nirgends wird bei Lenin Arbeiterkontrolle durch wirkliche Entscheidungsfreiheit definiert. "Während der Übergangsperiode musste man die negativen Aspekte der Arbeiterkontrolle in Kauf nehmen, weil Arbeiterkontrolle eine Taktik des Kampfes von Kapital und Arbeit war. Aber nachdem die Macht in die Hände des Proletariats übergegangen ist (d.h. in die Hände der Partei), wurde die tägliche Praxis der Betriebsräte, die Betriebe quasi als Eigentum zu behandeln, antiproletarisch. (Pankratove. 'Russische Fabrikkomittees im Kampf für eine sozialistische Fabrik'. Moskau 1923)

Für große Teile der revolutionären Arbeiterschaft hingegen schien Arbeiterkontrolle die Antwort auf ihre Bedürfnisse, doch leider entging ihnen der feine Unterschied zwischen Kontrolle und Überwachung, auf dem die Bolschewiki immer bestanden. Autoritär wie der von Lenin viel gelobte "Deutsche Staatskapitalismus" sollte sein Land sein. "Industrie mit Maschinenparks (...) verlangt absolute, strenge und einheitliche Willensbildung. (...) Wie kann das geschehen? Indem Tausende ihren Willen einem einzigen unterordnen. Bedingungslose Unterordnung ist für den Erfolg von rationalisierten Produktionsprozessen unbedingt notwendig." (Lenin, Ausgew. Werke, Bd. 7, S. 332-333)

Trotzki führte diese Position 1920 auf dem 3. Gesamtrussischen Kongress der Gewerkschaften weiter. Er erklärte, dass "Militarisierung der Arbeit (...) die unvermeidliche Vorraussetzung für die Organisation unserer Arbeitskraft ist. (...) Stimmt es denn, dass Zwangsarbeit immer unproduktiv ist? (...) Dies ist ein jämmerliches liberales Vorurteil: Auch die Sklaverei war produktiv." In der Frage der Ökonomie galt Lenins größte Sorge der 'Effizienz" und nicht etwa der Selbstbestimmung der ProduzentInnen. Dabei setzten Lenin und Trotzki nicht nur wie das Kapital Effizienz mit individueller Betriebsführung gleich, sondern saßen auch völlig unreflektiert einem kruden Produktivkraftfetisch auf: "Die Summe aller für den Sozialismus notwendigen Bedingungen ist: Kapitlistische Technik plus letzte Ergebnisse der Wissenschaft." (Lenin, Sochineniya, XXII, S. 516-517) Die Macht der ArbeiterInnen im Betrieb wird damit von Lenin nicht als notwendige Vorraussetzung für die Herstellung des Sozialismus genannt. Vielmehr war es Lenin zufolge Aufgabe der Bolschewiki, "den deutschen Staatskapitalismus zu studieren und keine Anstrengungen zu unterlassen, ihn nachzuahmen." (ebd.)

Solche Auffassungen haben wir bei Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht nicht gefunden. In Auseinandersetzung mit Lenins Idee der Kaderpartei und dem Bürokratismus der Sozialdemokratie entwickelte Rosa Luxemburg ihre Vorstellung einer basis- und rätedemokratischen Organisation. Hierarchische Strukturen waren ihrer Ansicht nach eine Ursache dafür, dass die ArbeiterInnen 1914 den Kriegskurs der SPD-Führung akzeptierten. Sie bezeichnete deswegen politische Autonomie von Basiseinheiten als eine Bedingung für einen Neuanfang. Spät - nämlich erst im November 1918 - "entdeckte" Luxemburg die Räte als Koordinationsorgane der Revolution und politische Struktur einer zukünftigen sozialistischen Gesellschaft. Nur die Selbsttätigkeit der Menschen könne zum Sozialismus führen, deswegen müssten sich die ArbeiterInnen von der Bevormundung durch ihre FührerInnen befreien.

Sie vertrat die "Diktatur des Proletariats" gegen die Bourgeoisie als Weg zum Sozialismus - allerdings als etwas Grundverschiedenes zu Lenin, nämlich als breite Selbstorganisation der revolutionär gesinnten Massen und nicht als Diktatur über sie. Der Sozialismus könne nur das Werk der ArbeiterInnen selbst sein, nicht einer Minderheit im Namen der ArbeiterInnen, da die Idee des Sozialismus die Herrschaft einer Minderheit ausschließe: "(...) einige Dutzend Parteiführer von unerschöpflicher Energie und grenzenlosem Idealismus dirigieren und regieren, unter ihnen leitet in Wirklichkeit ein Dutzend hervorragender Köpfe, und eine Elite der Arbeiterschaft wird von Zeit zu Zeit zu Versammlungen aufgeboten, um den Reden der Führer Beifall zu klatschen, vorgelegten Resolutionen einstimmig zuzustimmen, im Grunde also eine Cliquenwirtschaft - eine Diktatur allerdings, aber nicht die Diktatur des Proletariats, sondern die Diktatur einer Handvoll Politiker, d.h. Diktatur im bürgerlichen Sinne... (Rosa Luxemburg, Zur russichen Revolution, 1918)

"Der Grundfehler der Lenin-Trotzkischen Theorie ist eben der, dass sie die Diktatur genau wie Kautsky, der Demokratie entgegenstellen. 'Diktatur oder Demokratie' heißt die Fragetsellung sowohl bei den Bolschewiki wie bei Kautsky. Dieser entscheidet sich natürlich für die Demokratie, und zwar für bürgerliche Demokratie. Lenin-Trotzki entscheiden sich umgekehrt für die Diktatur im Gegensatz zur Demokratie und damit für die Diktatur einer handvoll Personen, d.h. für bürgerliche Diktatur. Es sind zwei Gegenpole, beide gleich weit entfernt von der wirklichen sozialistischen Politik." (Rosa Luxemburg in "Zur Russischen Revolution")
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Ergänzungen

@ anarchospinner

Tomasz 14.01.2002 - 12:40
Sicher, sicher... Karl und Rosa waren Anarchisten. Die Gründer der KPD (Kommunistische Partei Deutschlands - nur so zur Erinnerung) werden von dieiner Wenigkeit zu Libertären umgestaltet. Die passenden Zitate kann sich jeder zurechtsuchen, genauso wie Flugblätter, die schon letztes Jahr verteilt wurden - wie große Teile dieses "Textes". Du bist ein spaltender Spinner, der ruhig in seiner subkulturellen, selbstverwalteten, antiautoritären, staatlich geförderten Nische vergammeln sollte - doch bitte, bittte, lass die Finger von der Tastatur und alten Flugblättern. Noch was zu dem ganzen Sektengerede: Ich sehe schon deine riesige, anarchistische Organisation - jeder ein selbstbestimmtes Individuum selbstverständlich... lol,lol,lol... was soll der schiess? Alte Flugies in den Compi einzuhacken ist keine Kunst.

nochwas

Tomasz 14.01.2002 - 12:43
noch kotzt es gewaltig an, wie hier dumme teenager über alte/lätere menschen herziehen und den im mainstream herrschenden jugendwahn reproduzieren.

wie schön sich die autoritären aufregen ;-)

Antiautoritärer 14.01.2002 - 13:01
wer sagt denn das liebknecht und luxemburg anarchisten waren? der lenin hat zumindest mit den beiden bestimmt nix zu tun. lenin war ein spinne rund massenmörder der das rätesystem doch selber zerstört hat. KOMMUNISMUS IN SEINEM LAUF, HÄLT WEDER OCHS NOCH ESEL AUF *lol*lol*lol* oder doch ;-)))

Nein!

Anarcho 14.01.2002 - 13:04
Als erstes: eure Analyse hat sich seit 50 Jahren nicht geändert! Die Zeiten haben sich geändert! Die kleinen autoritären Grüppchen abkanzeln und Lenin und Trotzki ihre Schlächtereien und ihren Kriegskommunismus vorwerfen mag ja richtig sein. Nur wenn das Plakat, welches da oben abgebildet ist, wirklich eurer Betrachtungsweise entspricht; kruder geht es nicht! Ab dem Punkt müssen sich AnarchistInnen mal fragen, wieviel Weltverschwörungen noch für die eigene Beschönigung herhalten müssen.
Diese Betrachtungsweise führt auch nur auf den Müllhaufen der Geschichte!

;-))) 14.01.2002 - 13:12
was heisst analyse hat sich nicht geändert? eines steht wohl fest. eine organisation die autoritär ist, gibt den keim für eine autoritäre gesellschaft.

Absturz in den Abgrund

Dortmund 14.01.2002 - 13:27
Manche scheinen in indymedia einen neuen Ort gefunden zu haben, wo man unbeschwert pöbeln und beleidigen kann.
Die Idee von indymedia ist eine ganz andere. Denkt mal drüber nach!

nochmal

Anarcho 14.01.2002 - 13:30
Also nochmal: Autoritäre Restkommunisten mit so nem Plakat zu antworten ist Mist! Was ist daran bitte antiautoritär? Geht es darum, "den Judeo-Bolschewismus" und die "Wallstreet-Juden" zu bekämpfen? Dann empfehlt euch den Nationalen Anarchisten, die ja schon in Jena und Berlin mit Nazis zusammen marschierten. Mir geht es nicht darum, Steinzeitkommis zu verteidigen, sondern darum, die eigenen Positionen zu überdenken!

totalitarismus pur!

antifa rocker 14.01.2002 - 13:32
schön, dass es genossInnen gibt, die dem totalitarismus der herrschenden in die finger spielt...
Seite an Seite gegen die Faschisten und Kapital, sonst wird das nix...

Stalinisten und ihre Lügen

Animal Farm 14.01.2002 - 13:53

Zunächst: Das Plakat ist wirklich nicht sehr schlau. Es ist genau das Niveau dessen, was Anarchos anprangern. Nun:
Interessant wie sie sich gebährden die Herren von DKP und Co. Kein Lüge ist zu schäbig und keine Unterstellung ist zu mies...
Da schreibt ein DKP-Opfer: "Sicher, sicher... Karl und Rosa waren Anarchisten." - Nanu wo steht denn das im obigen Text? Hat der Herr schon mal was Rosa L. gelesen, was nicht in einer DKP-Schrift stand? Schon mal was von der Räterepublik gehört? Nein?
Oder dann steht da "ie Gründer der KPD (Kommunistische Partei Deutschlands - nur so zur Erinnerung) werden von dieiner Wenigkeit zu Libertären umgestaltet." - Bei soviel Revisionismus fehlen einem glatt die Worte. Noch mal: Schon mal was von/über Rosa L. gelesen, was nicht offiziell von der DKP herausgegeben wurde? ?
Interessant auch, daß alle Spalter und Spinner sind, die sich nicht nach einem totalitären Ameisenstaat mit "Arbeiterkontrolle" durch eine Oberklasse (Partei) sehnen. Und noch interessanter, daß diese Sektenheinis sich auf einer Seite bewedgen, die das ist, was sie verachten: ohne Zentralkommitee.

seite an seite gegen faschismus und kapital..

;-) 14.01.2002 - 14:06
aber stalinisten sind faschisten !!!

anarchist ist und bleibt ein schimpfwort

linker 14.01.2002 - 14:10
es ist erstaunlich mit wieviel ueberheblichkeit sich da jemand ueber andere linke äussert, der/die sich offensichtlich nicht einmal zu schade ist, sich im herrschenden system der anarchistischen marktwirtschaft, selbst als anarchist(/in?) zu bezeichnen. entweder das ist nur eine neuerliche dumme nazi-/bullenprovokation, um geistige kraefte innerhalb der linken mit der vor allem in dörflichen jugenantifas im "erstsemester" sehr beliebten und ebenso kindischen anarchisten vs. kommunisten-diskussion zu binden, oder ein (selbstdefinierter) anarchist hat zu tief ins schwarzbuch des kommunismus geschaut. wunderlich ist dabei eigentlich nur, dass es zu lll-demo-nachbereitung kaum andere beitraege gibt, als dieser infantielen unsinn. spalter raus! fuer den kommunismus!

Noch was

Position A 14.01.2002 - 14:40
..zu dem Plakat. Ich erinnere mich dieses Plakat Mitte der 80`er schon mal gesehen zu haben. Bezieht sich also auf die damalige Weltlage.

genug gepöbelt

dasnervt 14.01.2002 - 14:43
indymedia verkommt immer mehr zu einem Ort der Beschimpfungen und Beleidigungen, wie Dortmund schon richtig bemerkt hat. Wieso kommt eigentlich so ein Artikel auf die Startseite? Ist das wirklich ein Bericht? Nein, und sonderlich erhellend sind die Beschimpfungen von mehr als 100000 Menschen nicht.

das geht zu weit

arthlur 14.01.2002 - 14:44
jetzt reicht es langsam. ich finde es zum kotzen, daß auf indymedia germany bilder gezeigt werden, auf denen die usa und die udssr als parasiten und ungeziefer die welt aussaugen. das entspricht 1 zu 1 der nazipropaganda vom liberalitätsjuden und dem bolschewistischen juden, die die erde und völker aussaugt. was dagegen hilft ist hier wohl auch von adolf übernommen: pestizide oder gas, wahlweise von der nsdap oder den anarchos. hauptsache es wirkt schnell. nehmt bitte diese nazipropaganda von dieser seite. es ist echt widerlich.

Widersprüchlichkeiten der Parteisoldaten

Hulk Hogan 14.01.2002 - 15:17


Einerseits sagen sie, Lenin/Stalin/Mao sei gar nicht so schlimm gewesen oder sogar gut (Geschichtsrevisionismus).
Wr etwas andere behaupte sei ein Nazi oder zumindest reaktionär. Andererseits sagen sie, daß Demokratie und Freiheit zu verdammen sei und nur eine Diktatur der Partei
in Frage käme. Begründet wird dies mit Parolen und Zitaten vergangener Verbrecher. Konsequent sind sie also nicht.
Mal so, mal so - gerade wie es gerade passt. Alles andere wurde hier ja schon geschrieben. Dinge zu widerholen macht sie wahrer.
Interessant auch wie sich hier einige Stalinisten entblössen (etwa "linker") Das Bild oben erinnert mich übrigens an düsterste ML-Zeiten. Genau solche Bilder waren in DDR-Lehrbüchern zu finden. Anarchisten sollten sich häten die Menswchenverachtung der Stalinisten anzunehmen.

@linker

BB 14.01.2002 - 15:20
anarchistische marktwirtschaft? *auslach* jaja anarchie ist ja auch gesetzlosigkeit du experte was ? *lach*. sieht man wie schlecht informiert (dumm) du bist !

ich würde eher rotlackierten faschist als

schimpfwort ansehen 14.01.2002 - 15:23

@Linker

schwarzer paul 14.01.2002 - 15:59
Das herrschende System der anarchistischen Marktwirtschaft?! Staat und Kapital arbeiten eng miteinander zusammen, auch in Zeiten der wirtschaftlichen Globalisierung. ATTAC, Oscar Lafontaine und Parteikommunisten denken da sicher anders... wenn du Linker bist, solltest du wissen, was Anarchie ist.

@Antiautoritärer Anarchist

Guena Ventura Diaz 14.01.2002 - 16:14
ja hallo,
mit deiner Kritik an den (in meinen Augen obsoleten) Parteisoldaten (KPD, MLPD) und Sektenjüngern (RK)hast du sicher nich´ ganz unrecht, aber erklär mir mal bitte wozu das 2002 gut sein soll. Also, ich find´s ganz schön lächerlich, dass du dich über diese (wohl auch eher älteren)
"Weisheiten" mokierst, und dabei anscheinend mit deiner Argumentation immer noch in der Vergangenheit lebst (also, ich kann dieses Kronstadtzeug echt nich´ mehr hör´n). Also was sollen solche Grundsatzdebatten. Ich glaub´ es gibt zur Zeit ´ne Menge wichtigere Probleme, als solche Konflikte auszutragen, und das geht eben nur zusammen und nich´ gespalten in viele kleine Grüppchen, Organisationchen und "EinzelkämpferInnen" oder kannst du die Nazis, die Atommafia, institutionellen/individuellen/staatlichen Rassismus, Sozialabbau, Krieg alleine bekämpfen? Dann sag mir schnell wie, ich mach´ das dann auch.

sektenalarm

Tomasz 14.01.2002 - 16:42
Danger, danger.... duzende von anarchosektierern spammen indymedia voll. die winzigen ein-mann-sekten versuchen die kontrolle über indy zu übernehmen. selbstverständlich total antiautoritär drohen sie anderen an, ihnen die fresse zu pollieren. jeder, der es wagt ein paar zusammenhängende sätze niederzuschreiben, wird als "autoriär" und ein gedankenverbrecher behandelt. ihre Parolen: für die totale freicheit von mensch und kapital! ihre anarchopartei: KPD/ML (Kapitalistische Partei Deutschlands / Manchester Libertäre)

na denn

machts gut, ihr trottel 14.01.2002 - 16:58
viel spass bei der erringung der weltherrschaft, komm.-faschos. das volk wird euch und eure abstrusen methoden lieben! gegen den einheitsbrei!

naja

wurscht 14.01.2002 - 16:59
Das find ich Klasse, Anarchismus ist doch was schönes, leben in einer gemeinschaft wie in ner Steinzeit und dann auch noch so richtig schön antiautoritär, nix mit Staat und so gel? Also auch nix mit Schulen, Krankenhäusern und euren tollen Punkrockkonzis wo man euch doch mit solch materialistischen Stiefeln und Nieten, Lederjacken und schönen bunten T Shirts eurer Punkrockbands vorfindet, ihr Anarchisten seid es, die die ArbeiterInnenklasse verraten, ihr und eure scheiß antikommunistische Haltung seid zum kotzen, kein Wunder das so viele linke Leute mit euch nichts zu tun haben wollen, les ich doch so ein Mist hier oben!
mit kommunistischen gruss

genau, wurscht hat recht

14.01.2002 - 17:14
wirklich gut ist nur ein ameisenstaat mit einem führer und einer partei. abweichler werden liquidiert.. das ist es, was kommies fortschrittlich nennen. gulags und geheimpolizei sind das einzige wonach sie sich sehnen. staatskapitalismus ist es, was sie wirklich wollen. die produktionsmittel nicht in die hand der arbeiter, sondern in die hand von neuen bossen. parteikadern als neuer adel.

*auslach* @ da oben ;-)

Libertärer Linker 14.01.2002 - 17:16
Verräter der Arbeiter ??? Ich denke eher ihr seid die Verräter der Revolution. Die Parteien haben nach der Übernahme das Volk manipuliert, eine Diktatur eingeführt und Militär und Polizei gegen das eigene Volk eingesetzt um die Diktatur der Partei zu gewehrleisten......freiheitlich bedeutet für dich also auch freier Kapitalismus? *lol*lol*lol*. Kennst wohl nicht den Unterschied zwischen Libertär und Liberal. Du wirst wohl auf auf solchen Gipfeln mehr Anarchisten sehen, als autoritäre Kommunisten die gegen dieses Wirtschaftssystem demonstrieren. Tja autoritäre Kommunisten sind halt Einheitsdenker *lol*......YEAH ! kein staat bedeutet für dich also das es damit gleichzeitig keine schulen und krankenhäuser gibt? *lol*....beruh du ruhig auf deiner dummheit und deiner dogmatischen lehre und setz dich für staatsmonopole, zwangskollektivierung, diktatur und roten faschismus ein *lach*

anarchismus....

Tomasz 14.01.2002 - 17:25
... in vollendung: Pol Pots Kambotscha. Primitiver Bauernstaat, in dem Brillenträger erschossen wurden. Na danke, gegen solche Anarchie ging die Vietnamesische Regierung von, als sie dort einmaschierte. Anarchie ist Regression!!!!!!!

genau richtig @genau, wurscht hat recht

Animal Farm ;-) 14.01.2002 - 17:26
anarchisten und keine organisation ? *lol* bei dir ist eine organisation also gleich autoritär oder wie ?. natürlich gibt es bei den anarchisten organisationen undzwar von unten nach oben und nicht wie beim autoritären kommunismus von oben nach unten.....guck dir mal das beispiel spanien oder ukraine an. von anarchosyndikalismus ahst du wohl auch noch nie was gehört du experte was ;-). TJA. EINHEITSDENKER DER KOMMUNISTEN ! euer autoritärer kommunismus hat ja super geklappt ;-).....KOMMUNISMUS IN SEINEM LAUF, HÄLT WEDER OCHS NOCH ESEL AUF *lach*....um den autoritären kommunismus aufzuhalten benötigt man nichtmal ochs & esel. er vernichtet sich selber, wie alles andere das auf unrecht aufgebaut ist !

die linbken wollen WOHL EHR NIX MIT DEN

STALINISTEN ZU TUN HABEN !! 14.01.2002 - 17:28
STALINISTEN SIND FASCHISTEN !

Hmmmm

Herr V. 14.01.2002 - 17:41
Es ist schon erstaunlich, mit was für einem Quatsch sich irgendwelche Feierabend-Aktivisten beschäftigen. Erstaunlich ist auch, dass so viele Leute ihre politische Energie für Pöbeleien und Haarspaltereien nutzen, anstatt sich um aktuelle Probleme zu kümmern (Stoiber z. B.). So wird das nix und der Feind (der steht rechts!!!) lacht sich ins Fäustchen...

@wurscht

mrX 14.01.2002 - 17:41
Bitte,Bitte,Bitte.
Wenn du hier schon irgendwo deinen Senf zugibst,dann informiere dich doch bitte über das Thema.Ein wenig weiter bilden wäre vielleicht nicht schlecht.So ein Buch lesen oder so...

scheiß(e) indymedia

cfk 14.01.2002 - 17:45
früher oder später mußten ja die nationalanarchisten ihre diskussionsplattform bei indymedia entdecken.
wer immer noch glaubt soziale revolution antiautoritär durchziehen zu können, der erkläre mir, wie er die jetzigen autoritäten zur aufgabe eben dieser bringen möchte. durch den freudigen ausblick sein weiteres leben nicht mehr im überfluß zu leben, dafür aber moralisch gerecht? Nein, das geht nur mit der autorität der vorgehaltenen waffe.

Tomasz - dummer als die polizei erlaubt ;-)

14.01.2002 - 17:47
ach das war also ne anarchistsiche gesellschaft ? wusst ich gar net. dann geb ich mal son gegenbeispiel. DDR war ein primitiver arbeiterstaat einer kommunistsichen diktatur. in diesem staat gab es keine freiheit einfach agr nichts. menschen wurden mithilfe iner mauer in ein land eingespert. das menschenleben wurde dort durch den kommunismus zerstört.

autoritärer kommunismus ist ein system das

von dem volk abgeschafft wurde !! 14.01.2002 - 17:56
und ihr begreift es immer noch nicht. wie die nazis

14.01.2002 - 17:59
GEGEN KOMMUNISMUS KANN MAN WAS TUEN ! GESCHICHTSBÜCHER LESEN !!! und um über den anarchismus besser bescheid zu wissen und nicht so peinliche komentare abzugeben kann man auch was tuen. EBENFALLS BÜCHER LESEN !

Das mußte mal gesagt werden

Joschka Fischer 14.01.2002 - 18:23
Ich möchte mich bei den libertären Freunden für ihre aufrichtige Haltung gegen die faschistoide Verunglimpfung linker Ideen (der komminismus) bedanken. Wie ihr sicherlich wißt habe ich als libertärer Mensch in den 80gern änliche Kritik am Rotfaschismus gehabt, wie ihr. Als Individualist, und poltischer Mensch wollte ich mich nie irgendeiner autoritären Sekte hingeben. Nein, wir haben die Grünen gegründet, und wie ihr unschwer erkennen könnt habe ich es geschafft unsere freiheitlichen Ideen und Werte in reale Politik umzusetzen. In Form des Außenministers ist es mir hoffentlich gelungen die libertäre Idee etwas weiterzutragen.Gebt nichts auf heutige Rotfaschisten, die in SA maniert einen sogenannten "proletarischen Internationalismus" propagieren. Schließt euch deshalb mit allen freiheitlich gesinnten Menschen bei uns in der einzig wahren antiautoritüären linken Partei zusammen. Kommt zu Bündnis 90/die Grünen. Seit kreativ und gestalltet bei uns mit.Denn wie Kurt Schumacher und Helmut Kohl schon sagten:"Kommunisten sind rotlakierte Faschisten"

Es grüßt euch euer Joschka Fischer

an den da oben...

Tomasz 14.01.2002 - 18:31
Zitat: "DDR war ein primitiver arbeiterstaat einer kommunistsichen diktatur. in diesem staat gab es keine freiheit einfach agr nichts. menschen wurden mithilfe iner mauer in ein land eingespert. das menschenleben wurde dort durch den kommunismus zerstört." Antwort: Schön zu sehen, wie der deutsche anarchist in der deutschen volksgemeinschaft aufgeht - BILD wär stolz auf dich.

an die Mods

Tomasz 14.01.2002 - 18:32
Hört auf, meine Komentare zu löschen, ihr antiautoritären Autoritären.

Pol Pot war Kommunist. Genau wie Mao u Stalin

- 14.01.2002 - 18:33

LeninStalinMaoPolPot

Polpotistische Einheitsfront 14.01.2002 - 18:40
@tomasz - nur zur Erinnerung, Polpot wurde seitens der ParteikommunistInnen unterstützt, Moskau fand das großartig, und alle kleinen Splittersekten wie DKP, MLPD, etc.pp. haben sich nie von Polpot distanziert. Ziemlich Peinlich, oder...
@ die anderen SektiererInnen: die gammeligen Punker und so, das widerliche Lumpenproletariat, ausmerzen müßte man es oder wie soll ich das verstehen??? Ihr seid schlimmere KleinbürgerInnen als die Anarchas.

an die mods2

Tomasz 14.01.2002 - 18:41
... sorry, habt ihr garnicht.

Eigentlich müsste noch mehr rausfliegen

14.01.2002 - 18:43
Selbstschutz nennt man sowas. Die Indys tun was im Kommentierformular steht: "Bitte respektiere die Meinungen anderer und bleibe beim Thema des Artikels, den Du kommentierst und versuche,
präzise zu sein.

Indymedia ist grundsätzlich offen für alle Meinungen, es sei denn sie haben faschistische, rassistische, sexistische oder
generell menschenverachtende Inhalte. Bedenke bei Deinem Kommentar, dass die Leute, die hier schreiben, nicht
unbedingt einer Weltanschauung sind.... Darum erwarten wir, dass
Kommentar-SchreiberInnen grundsätzlich solidarisch auf andere Meinungen reagieren. Wir behalten uns vor,
diffamierende Aburteilungen und Beschimpfungen zu löschen." Ich weiss, für Stalinisten ist das hart sowas.

nein, Pol Pot war Anarchist,

Tomasz 14.01.2002 - 18:45
schau dir doch seine "Politik" genauer an - und wieso ist dan Vietnam in Kambotscha einmaschiert, um seinen Treiben ein Ende zu setzten? Die Roten Kmehr haben den typischen agraranarchismus aufzubauen versucht - auf Bergen von Leichen.

schlechte artikel

said 14.01.2002 - 18:46
weshalb werden auf indymedia solche spalterischen und undurchdachten artikel veröffentlicht. die die ständig meckern das in deutschland nichts geht sind auch meistens die welche unter keinen umständen zur zusammenarbeit mit anderen linken bereit sind. in italien zum beispiel läuft das anders und da haben wir eine breite linkge bewegung. löscht doch zukünftig einfach solche kontraproduktiven artikel damit indy media nicht zum sprachrohr der beleidigung wird!

jetzt dreht er durch

- 14.01.2002 - 18:48
ein anarcho, der führer ist und von der kpd unterstützt wird und ein idol der kommies und alle anarchos umbringt?

durchatmen

schwarzer paul, der operationalist 14.01.2002 - 18:56
Hier ist kaum jemand fähig, ne vernünftige Diskussion zu führen. Solange es so einfach ist, Linke gegeneinander aufzuhetzen- und zu diesem Zweck ist der Artikel wohl kaum geschrieben worden- steht der Sieger auf jeden Fall fest. Nicht alle Kommunisten sind totalitäre Fanatiker und Anhänger von Lenin, Stalin oder Mao und von Pol Pot erst garnicht. Und Anarchie heisst nicht gegen jegliche Art von Organisation zu sein, sondern Organisation ohne Autorität zu schaffen, wass wiederum nicht heisst, dass es keine leitenden Persönlichkeiten gäbe, das diese aber eben unter Kontrolle der Basis stehen. Aber es bringt nicht viel, sich hier seitenlang Theorie um die Ohren zu hauen. Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche hat Che gesagt. Wer immer nur das Mögliche fordert, wird nichts erreichen; wer das Unmögliche fordert, erreicht immerhin das Mögliche- das is von Bakunin(dem Sinne nach).
Jetzt muss mich noch jemand aufklären, was Nationalanarchisten sind. Hört sich so sinnvoll an wie Christatheist. Aber man lernt nie aus.

An meine libertären Freunde

Guido Westerwelle 14.01.2002 - 18:57
Brüder, Freunde der absoluten (Markt-) Freiheit! Ich nehme mit Stolz zur Kenntniss, das der undeutsche Bazillus des Kommunisus von euch auf so heroische Wiese bekämpft wird. Jawohl, für uns Liberale wird es mit solchen libertären Freunden niemals Nachwuchprobleme geben. Nur unsere Demokratie kann uns vor den Feinden der Freiheit - ob braun oder Rot - schützen und ich stelle mit Genugtuung fest, das ihr, meine lieben Anarchisten, die besten Verteidiger unseres geheiligten, marktdemokratischen Staates seid! Wenn ihr Groß seit und euch ordentlich ausgetobt habt, seit ihr in den reihen der FDP aufs herzlichste willokmmen. Mit liberalen Grüssen, euer...

An die Admins

ext2 14.01.2002 - 19:24
Ich verstehe wirklich nicht, wie Ihr so einen diffamierenden Artikel ohne jeden Nachrichtenwert, dafür aber mit latent antisemitischem Bildchen, entgegen euer eignen Moderationsgrundsätze auf die Startseite hiefen konntet. Erklärt das doch mal. Oder ist jetzt Indymedia Germany fest in der Hand von AnarchistInnen, die diese Nachrichteplattform zur Bekämpfung von allen Meinungen nutzen, die nicht mit eurer eigenen Übereinstimmen??????

Das Plakat atmet faschistischen Geist

parvus 14.01.2002 - 19:25
Ich möchte erst einmal nicht auf den Artikel eingehen,
zu dem auch einiges zu sagen waere.

Aber das Plakat allein sagt schon alles: Der politische
Gegner, egal ob kommunistisch oder US-kapitalistisch,
wird als Schadungeziefer dargestellt, das den Erdball
aussaugt, eigentlich dasselbe Ungeziefer, nur mit
unterschiedlichem Label.

Man fragt sich gleich, woher einem diese Darstellung
einer Weltverschwoerung von Bolschewismus und Plutokratie
so bekannt vorkommt.

Eine Giftgasspraydose als Abhilfe zeigt auch gleich, wie
mit Bolschewisten und Kapitalisten zu verfahren ist.

Das hat es alles schon gegeben: Menschen zu Ungeziefer
zu stempeln, sie in eine kapitalistisch-bolschewistische
Weltverschwoerung zu phantasieren und auch sie mit
Giftgas zu ermorden. Dahinter stand der antisemitische
Wahn. Wuerde man den zu Insekten stilisierten Feinden
noch ein paar juedische Symbole geben, das Naziplakat
waere fertig.

Zufall ist das nicht. Proudhon war ein wuester Antisemit,
und Bakunin hat den Wahn von der juedisch-kommunistisch-
kapitalistischen Weltverschwoerung offen formuliert.
Auch der gern gelobte Machno war von Antisemitismus
keinesfalls frei, und die Machnowina hatte ihren Anteil
an den furchtbaren Pogromen in der Ukraine Anfang der
zwanziger Jahre.

Das soll kein Totschlagsargument gegen den Anarchismus
sein, sehr wohl aber eine Mahnung, sich statt einer nicht
mehr zu ueberbietenden Selbstgerechtigkeit mit den eigenen
Defiziten und Leichen im Keller zu beschaeftigen. Neben
den erwaehnten historischen Fragwuerdigkeiten waere das
auch das extrem leichtfertige Verhaeltnis zur Gewalt gegen
Menschen bei vielen von ihnen.

Kritik an allen linken Stroemungen und Bewegungen ist
immer wichtig, am wichtigsten ist die Selbstkritik jeder
linken Gruppe an sich selbst.

Wenn an der jaehrlichen Demonstration im Januar eines
ermutigend ist, dann die Tatsache, dass sich hier ein
so unterschiedliches Spektrum von Gruppen der radikalen
Linken versammelt und eben nicht bloss so hasserfuellt
auf den jeweils anderen herumhackt wie der Autor dieses
Artikels und der Schoepfer des Plakat-Machwerks.

schlimmer gehts wohl nicht mehr

charlie 14.01.2002 - 19:34
okay leute, nicht das ich nicht schon länger denke das
indymedia der tummelplatz sämtlicher hohler
möchtegernlinker ist, aber das schlägt dem fass
den boden aus. das habt ihr bei hitler gut gelernt,
daß übermächtige parasiten von allen seiten die welt aussaugen
wollen, das amerikanische kapital und die bolschewistische
bedrohung als teil einer gewissen weltverschwörung.
ich dachte eigentlich das mein kampf in deutschland verboten
ist aber ihr habt wohl alle ein exemplar von euren groß-
eltern geerbt... ihr scheißantisemiten verpisst euch!!!

???

XY-ungelöst 14.01.2002 - 19:46
HACKTZ nun total? was sind das denn für völlig schwachsinnige beiträge alà polPot ein Anarchist anarchie heisst chaos steinzeit etc pp..
woher kenn ik diese argumentationsstruktur bloss?
richtig von erzkonservativen menschen, aba redet nur weiter so enen stuss zusammen.

Ihr seit wunderbar

RAF 14.01.2002 - 20:57
Die Kommentare der Kommunisten hier drin sind wirklich wunderbar. schön ihr habt auch eure Meinung aber habt ihr auch eine die nicht in euerm Parteibuch steht?
Was wollt ihr den eigentlich?
Eine diktatur wie Stalin?
Oder die Weltherschaft der für Freiheit kämpfenden Arbeitermassen?
Das erste ist wohl nix wie ja viele von euch zugeben.
Das zweite wird wohl auch nix, da die Arbeiter nicht kämpfen wollen.
Die Kommunisten in deutschland sind nun mal keine Masse und für einen einzelnen gibts da kein konzept.
Die Idee einer Anarchistischen Menschheit ist genauso unvorstellbar, aber das will ja auch keiner das kann jeder für sich selber man muss ihn nur lassen.
Zu den Anschuldigungen des Antisemitismus:
Man(oder mensch ums pc auszudrücken) äusert sich negativ über die grossen Übel der Menschheit und schon wird man als Antisemitisch abgestempelt weil sie diese Übel gleich mit Juden verbinden. Das hat wie sie selbst richtig bemerken auch hitler schon getan, aber das scheint sie nicht zu stören.
soviel erstmal dazu

HiHi

ich 14.01.2002 - 21:13
da regt sich doch so ein Typ glatt auf, daß auf einer Seite eines libertären Netzwerkes stalinistische Positionen nicht gefragt sind...

-

Stänkerfritze 14.01.2002 - 21:15
Der rotbraune Tomasz sitzt den ganzen Tag vorm Rechner und hat die Kontrolle vollends über sich verloren. Dabei
lügt und beledigt er so, wie es ausser ihm nur die Antideutschen taten. Wenn die Wahrheit auch nur ein Stück auf seiner
Seite wäre, hätte er es nicht nötig so abzugehen. Interessant auch die Pseudo-Argumentation: Weil der
Stalinismus/Bolschewismus erfolgreicher war, ist er besser. Demzufolge wäre Kapitalismus und Feudalismus die beste
aller Welten. Na gut, schliesslich steht die DKP ja auch für Staatskapitalismus samt "Arbeiterkontrolle" (Lenin).

nur so

ders schrob 14.01.2002 - 21:28
das problem was hier vorherrscht ist; daß die kommunisten/sozialisten wohl kaum eine wirkliche vorstellung vom eigentlichen anarchismus haben und andersherum. anarchismus bedeutet doch nicht zurück in die steinzeit! - ganz im gegenteil, durch bedarfsgerechte produktion wird wesentlich wirtschaftlicher und umweltfreundlicher produziert. die gesellschaft ist nur nicht am profit ausgerichtet, sondern daran, mensch und natur in harmonie zueinander zu bringen. naja, ich fang nicht beim urknall an, aber ich empfehle das buch panokratie von tobi blubb (www.panokratie.de) bzw auf meiner HP online lesen  http://www.tobsucht.de

und außerdem ist euer rechthaberisches konkurrenz-denken ein spiegelbild eures kapitalistischen ego-denkverhaltens. - wenn marx das heute alles erleben würde, ich glaube er hätte tränen in den augen bei seinem satz ...vereinigt euch... - lol

ich werde nie begreifen, warum sich sozialisten, kommunisten und anarchisten nicht im kampf gegen den kapitalismus einen können... - hauptsache jeder beharrt auf seinem standpunkt und darf recht behalten, den eigentlichen feind/das eigentliche ziel vergessend.... scheiß spalterei....

sozial: [frnz.]: gesellschaftlich, die gesellschaftlichen Beziehungen
der Menschen betreffend, gemeinschaftsverbunden.


macht lieber was kaputt

Deutschland kaputt machen 14.01.2002 - 21:34
hört endlich auf destruktiv zu diskutieren und fangt an destruktiv zu leben.

Tomasz du bist jawohl endlos peinlich ...

anarchistischer Kommunist 14.01.2002 - 22:35
...das sag ich als libertärer kommunist. deine aussagen über den anarchismus wie "anarchismus ist desorganisiert", oder "anarchismus ist steinzeit" solltest du lieber in nächster zeit für dich behalten sonst kann es peinlich für dich werden! im übrigen sind solche sprüche wie "freheit für mensch und kapital" wohl das blödeste was ich je gehört hab in zusammenhang mit dem anarchismus. ihr experten kennt wohl nicht den unterschied zwischen libertären menschen (freiheitliche menschen) und liberale wirtschaft (ausbeutung und kapitalismus pur). anarchisten stellen sich genauso gegen kapitalismus wie ihr. aber ihr kennt ja nicht den unterschied zwischenlibertär und liberal und haltet grpsse reden *tz*.......was soll an diesem plakat antisemitistisch sein? wer das behauptet hat jawohl komplett n rad ab...das plakat stelt den bolschewismus und den us-kapitalismus als pest da, nicht kommunisten und kapitalisten die man zu ermorden hat. die beiden systeme sind krank. das hat nichts mit weltverschwörung zu tun, DER AUTORITÄRE KOMMUNISMUS UND DER KAPITALISMUS HABEN MILLIONEN VON MENSCHEN UMGEBRACHT ! wer anhänger eines stalins, lenins etc ist, ist wohl kaum ein befürworter einer besseren welt, sondern einfach ein fanatischer spinner.

schön zu sehen...

Tomasz 15.01.2002 - 00:06
...das minderbemittelte gemüter wie der "Stänkerfritze" gar nicht in der Lange sind, auf irgendwelche argumente einzugehen. es scheinen sich etliche hypothesen zu bewahrheiten: 1. Anarchismus vermindert das Denkvermögen. 2. Argumentation lohnt nicht, primitive Beleidignugen kommen bei gem gemienen anarcho zumindest noch an. 3. neimand ist fanatischer als der anarchist. 4. ich war vor der indy-berichterstattung über die ll-demo ein mensch, der auf die intergration verschiedener richtungen und gruppierungen der linken gehofft hatte - zumindest partiell auf einigen gebieten und bei gewissen aktionsformen. wie blöde von mir, sowas geht doch mit solchen idioten nicht. danke für die aufklärung, die letzten postings waren seht lehrreich. für die Spaltung!!!

"Alles Arschlöscher" ist 1 Argument, Fascho?

Kronstadt 15.01.2002 - 01:03
Interessant was Stalinisten unter Argumenten verstehehen: Beleidigungen und Lügen. Mehr hab ich hier nicht nicht
mitbekommen. Das Argument Gulag ist das häufigste, wozu sie in der Lage sind.

Tomasz wie kann man so spinnen?

Libertärer Kommunist 15.01.2002 - 01:25
stalinisten gehören doch gar nicht richtig zu den linken? selbs in den kommunistischen reihen seid ihr verhasst ! voreiniger zeit wurde versucht indymedia zu manipulieren und wer war das? ja stalinisten und antideutsche sekten die zusammen mit nazis arbeiteten um dem ANTIAUTORITÄREN inbdymedia eins auszuwischen. tja stalin, indymedia ist antiautoritär. wenn dir das nicht passt gibts ne möglichkeit www.dkp.de

@dortMundigen

sarah m. 15.01.2002 - 11:44
niemand von den meisten commentaTOR-schreiberlingen hier hat wirklich rosa´s wichtige schriften gelesen. - zumindest die einleitung der "krise der sozialdemokratie" (auch als "junius-broschüre" bekannt) sollten alle kennen, die sich mit der bürgerlichen wirklichkeit jenseits der demokratischen form und des rechtsüberbaues / verfaSStheit sowie dem thema krieg beschäftigen. darin schreibt sie:
"Das Geschäft gedeiht auf Trümmern. Städte werde zu Schutthaufen, Dörfer zu Friedhöfen, Länder zu Wüsteneien, Bevölkerungen zu Bettlerhaufen, Kirchen zu Pferdeställen; Völkerrecht, Staatsverträge, Bündnisse, heiligste Worte, höchste Worte, höchste Autoritäten in Fetzen gerissen; jeder Souverän von Gotttes Gnaden den Vetter von der Gegenseite als Trottel und wortbrüchigen Wicht, jeder Diplomat den Kollegen von der anderen Partei als abgefeimten Schurken, jede Regierung die andere als das Verhängnis des eigenen Volkes der allgemeinen Verachtung preisgebend; und Hungertumulte in Venetien, in Lissabon, in Moskau, in Singapur, und Pest in Rußland und Elend und Verzweiflung überall.
Geschändet, entehrt, im Blute watend, von Schmutz triefend - so steht die bürgerliche Gesellschaft da, so ist sie. Nicht, wenn sie, geleckt und sittsam, Kultur, Philosophie und Ethik, Ordnung, Frieden und Rechtsstaat mimt - als reißende Bestie, als Hexensabbath der Anarchie, als Pesthauch für Kultur und Menschheit, so zeigt sie sich in ihrer wahren, nackten Gestalt."

ich fasse das plakat als eine parodie auf die "anarchie" des marktes incl. den "amerika-phobien" (amerikanisch-jüdischer imperialismus) sowie der angst vor dem blinddarmfortsatz der gescheiterten revolutionären phase von 1917-1923 der "kommunistischen weltverschwörung" auf.
das plakat ist im besten sinne der dadisten, surrealisten und situatitionist/innen gestaltet. ich danke der künstler/in, die dies gemacht hat sehr:*
alle, die sich so UNGEHEUERLICH darüber aufregen, haben nur in ihr eigenes verzerrtes und paranoides halluzi-spiegelbild geschaut und erschrecken davor. sie können den humor nicht erkennen, weil sie autoritär-ängstliche ANALystInnen sind, die noch tief in der vergangenheit stecken. aber eigentlich sollte ihr verzerrtes und ängstliches spiegelbild durch dieses plakat gestört/zer-stört und in ihr autismus frage gestellt werden. ich hoffe, daß diese zei(l)chen von mir etwas seelenbalsam für die klugen sind.
das dazu geschriebene inspiriert mich auch sehr, aber ich muß jetzt mal eine schreibpause einlegen.

Wiso ist eigentlich jeder,

barbarossa 16.01.2002 - 12:49
der sich heute als Kommunist "outet" ein Stalinist??? Versucht doch bitte wenigstens konstruktiv zu diskutieren um diese Gesellschaft umzukrempeln. Kann doch eigentlich nicht schwer sein. Übriegens, sogar in der DKP sind die Stalinisten (leider viel zu langsam!!) auf dem Rückzug. Helft uns diese Entwicklung zu stärken.

als Kommunist "outet" ein stalinist?

alle macht den räten 16.01.2002 - 14:18


...ist doch gar nicht so. das betrifft nur die (nominal)kommunisten, die statt emanzipation und
basisdemokratie einen parteikommunismus a la stalin/lenin wollen und jeden der anders denkt, ins gulag stecken wollen. ich bin auch kommunist - aber
eben rätekommunist. konstruktiv diskutieren müsstest du mal von tomasz (der es nicht mal schafft bei der wahrheit zu bleiben) und den anderen
parteifuzzis fordern. mag sein, daß stalinisten überall auf dem rückzug sind, aber leider sind sie immer noch am lautesten.

redharlekin 21.01.2002 - 13:55
Du bist ja mal ein selten blödes Exemplar der gattung "antiautoritärer AnarchistInnen". Sogar so "antiautoritär", daß du KommunistInnen mit Schädlingen gleichsetzt und deinen Vernichtungsphantasien mit Insektiziden freien Lauf lassen willst. Ist das nicht n bischen autoritär???