Landesregierung NRW und IWF zerstören Regenwald in Ecuador
Für 1,1 Milliarden Dollar wird in Ecuador eine neue Öl-Pipline gebaut. Der Ölboom im ecuadorianischen Amazonasgebiet ist mittlerweile voll im Gange. Die "Idee" der Wiederbelebung der Ölförderung, resp. Ausbeutung stammt - welch Wunder - vom IWF und der Weltbank. Das Geld für diese Pipeline kommt größtenteils aus der BRD. Die WestLB und ihre Hauptanteilseignerin, die Landesregierung von NRW, hat die Finanzierung durch einen 900 Millionen Dollar Kredit beschlossen, ohne die betroffene Region besucht zu haben, ohne die BewohnerInnen befragt zu haben, ja ohne die Auswirkungen des "Projekts" ernsthaft studiert zu haben.
Die geplante Pipeline wird eine 300 Meilen lange Spur der Verwüstung durch bisher geschützte Ökosysteme, unberührten Regenwald und die Dörfer der dort lebenden Menschen ziehen. Sie gefährdet hunderte Gemeinden und könnte die unwiderrufliche Zerstörung von Ecuadors Nationalparks und Wäldern bedeuten. Zusätzlich führt sie durch zahlreiche Erdbebengebiete.
Trotz vieler Gerichtsprozesse, Demonstrationen und Besetzungen hat die ecuadorianische Regierung den Plan nicht aufgegeben, erwartet sie doch hohe wirtschaftliche Investitionen. Zur Zeit ist das Gebiet von BewohnerInnen der betroffenen Siedlungen und UmweltschützerInnen besetzt, um gegen das weitere Vorstoßen der Bau-Trupps Widerstand zu leisten. AktivistInnen haben Bäume erklettert und Plattformen darauf errichtet.
- Call for Action (Indymedia San Francisco)
- IMF, Weltbank, Öl, Ecuador, Citibank, Westdeutsche LB und Nordrhein-Westfalen
- Another Oil War, in Ecuador--Ger.Corp. WestLB Bank´s Rainforest Pipeline (english)
- Widerstand der Ureinwohner Südamerikas erlangt mehr Sichtbarkeit und Durchsetzungsvermögen
- Aufruf für ein internationales Camp in Ecuador und Website dazu
- Indigenas kündigen nationale Mobilisierung gegen Wirtschaftspolitik der Regierung an (Übersetzung von Imc Kolumbien)
- mehr infos:indymedia.org feature, forests.org, regenwald.org
- außerdem infos über Plan Colombia, pueblo-panama-plan und FTAA
- Monitor-Sendung dazu als Text und Video: "Ecuador: Die schmutzige Öl-Pipeline der WestLB"
- Update: Ecuador/Ölpipeline - Hearing in Westfalen
Die geplante Pipeline wird eine 300 Meilen lange Spur der Verwüstung durch bisher geschützte Ökosysteme, unberührten Regenwald und die Dörfer der dort lebenden Menschen ziehen. Sie gefährdet hunderte Gemeinden und könnte die unwiderrufliche Zerstörung von Ecuadors Nationalparks und Wäldern bedeuten. Zusätzlich führt sie durch zahlreiche Erdbebengebiete.
Trotz vieler Gerichtsprozesse, Demonstrationen und Besetzungen hat die ecuadorianische Regierung den Plan nicht aufgegeben, erwartet sie doch hohe wirtschaftliche Investitionen. Zur Zeit ist das Gebiet von BewohnerInnen der betroffenen Siedlungen und UmweltschützerInnen besetzt, um gegen das weitere Vorstoßen der Bau-Trupps Widerstand zu leisten. AktivistInnen haben Bäume erklettert und Plattformen darauf errichtet.
- Call for Action (Indymedia San Francisco)
- IMF, Weltbank, Öl, Ecuador, Citibank, Westdeutsche LB und Nordrhein-Westfalen
- Another Oil War, in Ecuador--Ger.Corp. WestLB Bank´s Rainforest Pipeline (english)
- Widerstand der Ureinwohner Südamerikas erlangt mehr Sichtbarkeit und Durchsetzungsvermögen
- Aufruf für ein internationales Camp in Ecuador und Website dazu
- Indigenas kündigen nationale Mobilisierung gegen Wirtschaftspolitik der Regierung an (Übersetzung von Imc Kolumbien)
- mehr infos:indymedia.org feature, forests.org, regenwald.org
- außerdem infos über Plan Colombia, pueblo-panama-plan und FTAA
- Monitor-Sendung dazu als Text und Video: "Ecuador: Die schmutzige Öl-Pipeline der WestLB"
- Update: Ecuador/Ölpipeline - Hearing in Westfalen
Während AktivistInnen in Ecuador Bäume besetzen, um das bedrohte Naturschutzgebiet "Mindo Nambillo Cloudforest Reserve" und andere Ökosysteme und Siedlungen, die von der neuen OCP (oleoducto de Crudos Pesados) Öl-Pipline betroffen sind, zu verteidigen, hält am Montag, den 14. Januar 2002, die Deutsche Bank und die Landesregierung NRW ein Treffen ab, um über ihren 900 Millionen$-Kredit für dieses Projekt zu beraten.
AktivistInnen haben Bäume erklettert und Plattformen darauf errichtet, während sich andere an die Unterseiten dieser angekettet haben, um die Bau-Teams der 300 Meilen-Pipline aus diesem geschützten Bereich herauszuhalten. Strassenbau-Teams haben bereits den Rand dieses global bedeutenden Ökosystems erreicht. Unbestätigte lokale Berichte zeigen an, daß die Polizei die AktivistInnen in den nächsten paar Tagen möglicherweise gewaltsam entfernen möchte.
" die Situation in Lateinamerika ist viel complexer als es hier dargestellt wird, und die Interessen gehen weit über irgendwelche "Terroristen" die man da beschwören will oder die Situation in Argentinien. Mit der FTAA planen die USA und die amerikanischen Staaten eine vollkomene Restrukturierung der Wirtschaft im ganzen Kontinent. Das ganze könnte in eine Dimension gehen die mensch sich schlecht vorstellen kann. Die verschiedenen "Plans" (Plan Colombia, Plan Puebla panama, Plan Dignidad etc) spiegeln das deutlich. Das hat viel mit der geographischen Lage dieser Länder zu tun. Hinsichtlich des kommenden chinesischen Marktes, wird Zentralamerika besonders Attraktiv um Resourcen zu plündern, Waren vor Ort her- oder zusammenzustellen und in allen Ecken der Welt zu exportieren. Kolumbien ist in dem Sinne zb geostrategisch die günstigste Lage (ein Grund dafür warum der Kokainhandel sich dort so erfolgreich durchsetzen konnte) : Zugang zu beiden Meere und die natürliche Brücke zwischen Nord und Südamerika. Der plan Puebla Panama sieht eine Reihe von Megaprojekte vor um die Atlantik mit der Pazifiküste durch grosse sogenannte "trockene Kanäle" zu verbinden, maquiladoras hinzupflanzen, Infrastruktur um die Resourcen so effizient wie möglich anzuzapfen etc. Die Handelsschnittstellen zwischen USA, Europa und Südostasien. Um diese Vision des Handels durchzusetzen wird der Konflikt militarisiert (wie in Kolumbien am deutlichsten zu sehen). Venezuela steht kurz vom Staatssturz (die Tage von Chavez sind schon gezählt), gestern hat die Kolumbianische Regierung den sogenannten "Friedensprozess" mit der FARC abgebrochen. Bolivien und Ecuador sind soziale Bomben die sehr gut organisierte soziale Bewegungen haben.
Die FTAA Freihandelszone ist ein notwendiger Baustein besonders für die us amerikanische Wirtschaft die weitere Absatzmärkte für ihre Überproduktion braucht. Der Kokain- und Heroinhandel ist da auch ein integraler Baustein und seid Jahrzehnte institutionalisiert um Waffen, Militärische Aktivitäten und sogar Staaten zu finanzieren(ohne würde der globale Kapitalismus wahrscheinlich ganz schön ans stottern kommen...). Der Drogenhandel muss praktisch verteufelt (Felder gesprüht usw) werden um die grosse Gewinnspanne beizubehalten besonders in Zeiten wo der Preis nach unten tendiert. Die soziale Bewegungen wie die indigene Bewegungen, Schwarze Gemeinschaften, autoconvocados, Gewerkschaften, usw sind die die am meisten darunter leiden. Jegliche Art von Dissens wird mit dem Gewehr gestummt.
Was wir am besten tun können ist die Stimme dieser Kämpfe hier hörbar machen und ihnen mehr Sichtbarkeit geben. Mit Argentinien und Ecuador bietet sich eine gute Gelegenheit an. Im März wird in Ecuador eine breite Mobilisierung gegen das FTAA und Plan Colombia stattfinden. Es wird unter anderem auch ein camp geben. Siehe http://www.camp-ecuador.de.vu "
kommentar von: latino
( http://de.indymedia.org/2002/01/13468.html )
dazu infos über Plan Colombia, pueblo-panama-plan und FTAA.
AktivistInnen haben Bäume erklettert und Plattformen darauf errichtet, während sich andere an die Unterseiten dieser angekettet haben, um die Bau-Teams der 300 Meilen-Pipline aus diesem geschützten Bereich herauszuhalten. Strassenbau-Teams haben bereits den Rand dieses global bedeutenden Ökosystems erreicht. Unbestätigte lokale Berichte zeigen an, daß die Polizei die AktivistInnen in den nächsten paar Tagen möglicherweise gewaltsam entfernen möchte.
" die Situation in Lateinamerika ist viel complexer als es hier dargestellt wird, und die Interessen gehen weit über irgendwelche "Terroristen" die man da beschwören will oder die Situation in Argentinien. Mit der FTAA planen die USA und die amerikanischen Staaten eine vollkomene Restrukturierung der Wirtschaft im ganzen Kontinent. Das ganze könnte in eine Dimension gehen die mensch sich schlecht vorstellen kann. Die verschiedenen "Plans" (Plan Colombia, Plan Puebla panama, Plan Dignidad etc) spiegeln das deutlich. Das hat viel mit der geographischen Lage dieser Länder zu tun. Hinsichtlich des kommenden chinesischen Marktes, wird Zentralamerika besonders Attraktiv um Resourcen zu plündern, Waren vor Ort her- oder zusammenzustellen und in allen Ecken der Welt zu exportieren. Kolumbien ist in dem Sinne zb geostrategisch die günstigste Lage (ein Grund dafür warum der Kokainhandel sich dort so erfolgreich durchsetzen konnte) : Zugang zu beiden Meere und die natürliche Brücke zwischen Nord und Südamerika. Der plan Puebla Panama sieht eine Reihe von Megaprojekte vor um die Atlantik mit der Pazifiküste durch grosse sogenannte "trockene Kanäle" zu verbinden, maquiladoras hinzupflanzen, Infrastruktur um die Resourcen so effizient wie möglich anzuzapfen etc. Die Handelsschnittstellen zwischen USA, Europa und Südostasien. Um diese Vision des Handels durchzusetzen wird der Konflikt militarisiert (wie in Kolumbien am deutlichsten zu sehen). Venezuela steht kurz vom Staatssturz (die Tage von Chavez sind schon gezählt), gestern hat die Kolumbianische Regierung den sogenannten "Friedensprozess" mit der FARC abgebrochen. Bolivien und Ecuador sind soziale Bomben die sehr gut organisierte soziale Bewegungen haben.
Die FTAA Freihandelszone ist ein notwendiger Baustein besonders für die us amerikanische Wirtschaft die weitere Absatzmärkte für ihre Überproduktion braucht. Der Kokain- und Heroinhandel ist da auch ein integraler Baustein und seid Jahrzehnte institutionalisiert um Waffen, Militärische Aktivitäten und sogar Staaten zu finanzieren(ohne würde der globale Kapitalismus wahrscheinlich ganz schön ans stottern kommen...). Der Drogenhandel muss praktisch verteufelt (Felder gesprüht usw) werden um die grosse Gewinnspanne beizubehalten besonders in Zeiten wo der Preis nach unten tendiert. Die soziale Bewegungen wie die indigene Bewegungen, Schwarze Gemeinschaften, autoconvocados, Gewerkschaften, usw sind die die am meisten darunter leiden. Jegliche Art von Dissens wird mit dem Gewehr gestummt.
Was wir am besten tun können ist die Stimme dieser Kämpfe hier hörbar machen und ihnen mehr Sichtbarkeit geben. Mit Argentinien und Ecuador bietet sich eine gute Gelegenheit an. Im März wird in Ecuador eine breite Mobilisierung gegen das FTAA und Plan Colombia stattfinden. Es wird unter anderem auch ein camp geben. Siehe http://www.camp-ecuador.de.vu "
kommentar von: latino
( http://de.indymedia.org/2002/01/13468.html )
dazu infos über Plan Colombia, pueblo-panama-plan und FTAA.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Die Schweine !!
Zusammenhänge
Was tun?
A) Wer in NRW lebt:
Diesen Text ausdrucken. Einfach oben im Browser "Print" bzw. "Drucken" anklicken. Dann in einen Copyshop gehen und für 3 € oder 4 € einfach 100 Kopien machen. Diese dann: Im/Am Landtag oder Rathaus des Ortes wo Ihr wohnt verteilen. Irgenwelchen Leuten in den Briefkasten stecken, In Biblihotheken oder Schulen verteilen - mit der Bitte sich zu beschweren. B) Auch für die, die nicht in NRW leben: Schreibt E-Mails an die Landesregierung oder Journalisten/Regionalzeitungen. Schreibt Eure Meinung und schreibt, daß viele Menschen Bescheid wissen, was läuft. E-Mail-Adressen sind schnell im Netz gefunden. C) Schreibt linken und progressiven Gruppen oder Leuten, die Ihr in NRW kennt und bittet sie aktiv zu werden - auch wenn es nur wie in A) ist. D) Denkt Euch selbst mehr aus!
man wird aufmerksam...
--> also schürt protest! schreibt an euren lokalen spd-abgeordneten, eure landräte etc! setzt sie unter druck, denn das kann niemand mehr als "entwicklungshilfe" abwiegeln!
ergebnis des hearings am 14.1. ???
Postkartenaktion
MONITOR-Bericht
"Ecuador: Die schmutzige Öl-Pipeline der WestLB"
Direkt bei der Westlb beschweren.....
Ihr habt alle unrecht - wg Öko-Zertifizierung
Außerdem hat sich die West-LB zumindest aber viele beteiligte Firman im Rahmen der Öko-Audit-Verordnung zertifizieren zu lassen. Damit wurde durch unabhängige Gutachter ein Umwelt-Managemantsystem in diesen Betrieben eingeführt. Dies beweist, das Ihre Vorwürfe Propaganda sind. Auch unsere verehrte Ministerin Künast setzt auf das neue Öko-Gütesiegel mit Abbildung der Produktionskette für die deutsche Landwirtschaft. Ihr solltet Euch alle schämen, bei dieser Öko-Pipeline den Grünen nach Garzweiler II und dem erfolgreichen Atomkompromiß in den Rücken zu fallen. Für Realpolitik - für reale Pipelines - den Menschen kommt es zugute - die Bundesbürger sind dafür zur Sicherung von Arbeitsplätzen. Vorsicht vor Terroristen, die "gefährliche EIngriffe" an Pipelines auf ihrem Gebiet durchführen !!! Hier ist unsere uneingeschränkte Solidarität gefordert.
geht zur bank
mehr infos unter:
www.regenwald.org.
...
Destroy Mankind to Save Mother Earth!
Mehr dazu?
(siehe auch oben... ist nicht meine HP, aber ich glaube, das ist läßlich)
und weil es, wie im nachsatz der antwort klargestellt wurde, verboten ist, selbige zu kopieren, weiterzuleiten etc. mach ich erst recht:
OCP-Pipeline
In einer Anhörung im nordrhein-westfälischen Landtag haben Experten und
Gutachter am 14. Januar 2002 nochmals bestätigt,
dass die Pipeline nach einem intensiven und sehr offenen Planungsprozess
unter Berücksichtigung aller Umweltbelange von der ecuadorianischen
Regierung genehmigt wurde.
Die Bank hat die nach internationalen Standards erforderlichen Maßnahmen
getroffen, um die Absicherung der umweltpolitischen Aspekte
sicherzustellen.
Dies schließt die Anwendung der Weltbankstandards und ?richtlinien ein.
Informationen finden Sie in beigefügter Pressemitteilung sowie im Internet
auf unserer Homepage www.westlb.de.
Mit freundlichen Grüßen
(Embedded image moved to file: pic29337.pcx) (Embedded
image moved to file: pic23271.pcx)
Dr. Michael Wilde Hans Albers
(Embedded image moved to file: pic23869.pcx)
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|Diese Nachricht ist vertraulich. Sie|This message is confidential and may|
|ist ausschliesslich fuer |be privileged. It is |
|den im Adressfeld ausgewiesenen |intended solely for the named |
|Adressaten bestimmt. |addressee. If you are not the |
|Sollten Sie nicht der vorgesehene |intended recipient please inform us.|
|Empfaenger sein, so bitten |Any unauthorised |
|wir um eine kurze Nachricht. Jede |dissemination, distribution or |
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|in dieser Nachricht |message, the statements |
|enthaltenen Informationen |set forth above are not legally |
|garantieren koennen, schliessen wir |binding. In connection |
|die rechtliche Verbindlichkeit der |therewith, we also refer to our |
|vorstehenden Erklaerungen |governing regulations of |
|und Aeusserungen aus. Wir verweisen |concerning signatory authority |
|in diesem Zusammenhang |published in the |
|auch auf die fuer uns geltenden |standard bank or company signature |
|Regelungen ueber die |lists with regard to the |
|Verbindlichkeit von |legally binding effect of statements|
|Willenserklaerungen mit |made with the intent to |
|verpflichtendem |obligate us. |
|Inhalt, die in den bank- bzw. | |
|unternehmensueblichen | |
|Unterschriftenverzeichnissen bekannt| |
|gemacht werden. | |
nun meine etwas kuerzere frage: kennt jemand die ip-nummer und den port der westlb und/oder anderen an diesem projekt beteiligten organisationen?