IMF, Weltbank, Öl, Ecuador, Citibank, Westdeu
In Ecuador verschärft sich der Kampf gegen eine Öl-Pipeline des OCP-Konsortiums. Betroffen davon sind riesige intakte Regenwäldern, die nun mit Infrastrukur vollgepumpt werden sollen.
Das OCP-Konsortium verfolgt den Bau einer 1.1 Milliarden Dollar teuren Pipeline mit entsprechender Infrastruktur, die Öl an Ecuador's Küste transportieren, von wo wiederum das schwarze Gold auf den internationalen Markt, vorzüglich aber nach Kalifornien gelangen soll. Trotz vieler Gerichtsprozesse, Demonstrationen und Besetzungen hat die ecuadorianische Regierung den Plan nicht aufgegeben: Es winkt die Verdoppelung der Ölexporte und ausländische Investitionen in Milliardenhöhe. Dies wurde mit dem TROLE II - Gesetz bestärkt.
Der zweite Ölboom im ecuadorianischen Amazonasgebiet ist mittlerweilen voll im Gange. Die 'Idee' der Wiederbelebung der Ölförderung, resp. Ausbeutung stammt - welch Wunder - vom IWF und der Weltbank.
Involviert in das OCP-Konsortium sind die folgenden transnationalen Konzerne, die sich sicherlich auf Besuche von andersgesinnten Aktivisten freuen würden:
Alberta Energy Ltd. (Kanada)
Repsol-YPF (Spanien)
Perez Companc (Argentinien)
Occidental Petroleum (USA)
Agip (Italien)
Techint (Argentinien)
Kerr-McGee Corp. (USA)
Ein 900 Millionen Dollar - Kredit stammt von der Westdeutschen Landesbank (Deutschland), 'Financial Advisor' ist J.P. Morgan Chase. 'Lead Arrangers of line of credit' sind - wen wundert's? - die Citibank und die Deutsche Bank.
Gegenwärtig werden die Regenwälder von Umweltschützern kontrolliert und der Versuch, den Bau mittels Besetzung etc. zu Blockieren ist im Gange. OCP hat mitunter deswegen am 8. Januar bekannt gegeben, der Bau würde auf Ende der Regenzeit im April verschoben. NGO's kritisieren den Bau, da er 'minimale ökologische Standards der Weltbank verletze'. Am 14. Januar findet zudem ein Hearing statt, das vom Deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen einberufen wurde. NRW hält immerhin 43 Prozent der Westdeutschen Landesbank. Das Hearing findet deswegen statt, weil die Westdeutsche Landesbank ihre eigene Leihpolitik gewaltig verletzt habe.
Weitere Infos sind auf www.amazonwatch.org zu finden. Das Pressecommuniqué findet sich auf:
http://www.amazonwatch.org/newsroom/newsreleas02/020108_ocp.html
Eine Bericht über das Pipelineprojekt findet sich auf:
http://amazonwatch.org/megaprojects/OCP_English.Web.pdf
Der zweite Ölboom im ecuadorianischen Amazonasgebiet ist mittlerweilen voll im Gange. Die 'Idee' der Wiederbelebung der Ölförderung, resp. Ausbeutung stammt - welch Wunder - vom IWF und der Weltbank.
Involviert in das OCP-Konsortium sind die folgenden transnationalen Konzerne, die sich sicherlich auf Besuche von andersgesinnten Aktivisten freuen würden:
Alberta Energy Ltd. (Kanada)
Repsol-YPF (Spanien)
Perez Companc (Argentinien)
Occidental Petroleum (USA)
Agip (Italien)
Techint (Argentinien)
Kerr-McGee Corp. (USA)
Ein 900 Millionen Dollar - Kredit stammt von der Westdeutschen Landesbank (Deutschland), 'Financial Advisor' ist J.P. Morgan Chase. 'Lead Arrangers of line of credit' sind - wen wundert's? - die Citibank und die Deutsche Bank.
Gegenwärtig werden die Regenwälder von Umweltschützern kontrolliert und der Versuch, den Bau mittels Besetzung etc. zu Blockieren ist im Gange. OCP hat mitunter deswegen am 8. Januar bekannt gegeben, der Bau würde auf Ende der Regenzeit im April verschoben. NGO's kritisieren den Bau, da er 'minimale ökologische Standards der Weltbank verletze'. Am 14. Januar findet zudem ein Hearing statt, das vom Deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen einberufen wurde. NRW hält immerhin 43 Prozent der Westdeutschen Landesbank. Das Hearing findet deswegen statt, weil die Westdeutsche Landesbank ihre eigene Leihpolitik gewaltig verletzt habe.
Weitere Infos sind auf www.amazonwatch.org zu finden. Das Pressecommuniqué findet sich auf:
http://www.amazonwatch.org/newsroom/newsreleas02/020108_ocp.html Eine Bericht über das Pipelineprojekt findet sich auf:
http://amazonwatch.org/megaprojects/OCP_English.Web.pdf
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Interessanter Kommentar dazu
dargestellt wird, und die Interesse gehen weit über irgendwelche
"Terroristen" die man da beschwören will oder die Situation in
Argentinien. MIt der FTAA planen die USA und die
amerikanischen Staaten eine vollkomene Restrukturierung der
Wirtschaft im ganzen Kontinent. Das ganze könnte in eine
Dimension gehen die mensch sich schlecht vorstellen kann. Die
verschiedenen "PLans" (Plan Colombia, Plan Puebla panama, Plan
Dignidad etc) spiegeln das deutlich. Das hat viel mit der
geographischen Lage dieser Länder zu tun. Hinsichtlich des
kommenden chinesischen Marktes, wird Zentralamerika besonders
Attraktiv um Resourcen zu plündern, Waren vor Ort her- oder
zusammenzustellen und in allen Ecken der Welt zu exportieren.
Kolumbien ist in dem Sinne zb geostrategisch die günstigst Lage
(ein Grund dafür warum der Kokainhandel sich dort so erfolgreich
durchsetzen konnte) : Zugang zu beiden Meere und die natürliche
Brücke zwischen Nord und Südamerika. Der plan Puebla Panama
sieht eine Reihe von Megaprojekte vor um die Atlantik mit der
Pazifiküste durch grosse sogenannte "trockene Kanäle" zu
verbinden, maquiladoras hinzupflanzen, Infrastruktur um die
Resourcen so effizient wie möglich anzuzapfen etc. Die
Handelsschnittstellen zwischen USA, Europa und Südostasien. Um
diese Vision des Handels durchzusetzen wird der Konflikt
militarisiert (wie in Kolumbien am deutlichsten zu sehen).
Venezuela steht kurz vom Staatssturz (die Tage von Chavez sind
schon gezählt), gestern hat die Kolumbianische Regierung den
sogenannten "Friedensprozess" mit der FARC abgebrochen.
Bolivien und Ecuador sind soziale Bomben die sehr gut organisierte
soziale Bewegungen haben. Die FTAA Freihandelszone ist ein
notwendiger Baustein besonders für die us amerikanische
Wirtschaft die weitere Absatzmärkte für ihre Überproduktion
braucht. Der Kokain- und Heroinhandel ist da auch ein integraler
Baustein und seid Jahrzehnte institutionalisiert um Waffen,
Militärische Aktivitäten und sogar Staaten zu finanzieren(ohne
würde der globale Kapitalismus wahrscheinlich ganz schön ans
stottern kommen...). Der Drogenhandel muss praktisch verteufelt
(Felder gesprüht usw) werden um die grosse Gewinnspanne
beizubehalten besonders in Zeiten wo der Preis nach unten tendiert.
Die soziale Bewegungen wie die indigene Bewegungen, Schwarze
Gemeinschaften, autoconvocados, Gewerkschaften, usw sind die die
am meisten drunter leiden. Jegliche Art von Dissens wird mit dem
Gewehr gestummt. Was wir am besten tun können ist die Stimme
dieser Kämpfe hier hörbar machen und ihnen mehr Sichtbarkeit
geben. Mit Argentinien und Ecuador bietet sich eine gute
Gelegenheit an. Im März wird in Ecuador eine breite Mobilisierung
gegen das FTAA und PLan Colombia stattfinden. Es wird unter
anderem auch ein camp geben. Siehe www.camp-ecuador.de.vu"