Wie viele waren in Argentinien auf der Straße? - Antworten
Viele Kommentare hier zu den Ereignissen in Argentinien enthielten folgende Fragen: 1. Wie bekannt ist Indymedia Argentina in Argentinien, 2. Wie viele Menschen waren während der Proteste auf der Straße. Wir hatten versprochen, diese Fragen an Indymedia Argentina direkt zu richten und haben nun Antwort von einem der Systembetreiber erhalten. Hier die Übersetzung der Antwort.
Viele Kommentare hier zu den Ereignissen in Argentinien enthielten folgende Fragen: 1. Wie bekannt ist Indymedia Argentina in Argentinien, 2. Wie viele Menschen waren während der Proteste auf der Straße. Wir hatten versprochen, diese Fragen an Indymedia Argentina direkt zu richten und haben nun Antwort von einem der Systembetreiber erhalten. Hier die Übersetzung der Antwort.
"Hallo, danke dass ihr uns geschrieben habt!
Bezüglich der Frage, wie viele Leute bei Indymedia Argentina reinschauen, können wir leider nicht viel sagen, da wir die logs der Seite nicht aufbewahren. Dafür, dass ihr euch ein Bild machen könnt: zwischen dem 20. und heute wurden 1600 Beitrage gepostet, einschließlich Kommentare. Eine für Indymedia Argentina mehr als rekordverdächtige Zahl. Hierdurch könnt ihr euch ein Bild machen, wie viele Leute unsere Seite besuchen: für uns sind es sehr sehr viele.
Bezüglich der Frage nach der Bekanntheit der Seite: dies ist relativ zu sehen. Die Vorarbeit, die wir zusammen mit Arbeitnehmer- und Arbeitslosen-Organisationen und der studentischen Bewegung gemacht haben, war von großem Nutzen dafür, dass viele Menschen Indymedia als Verbreitungsmedium nutzen. Zum Beispiel gibt es Arbeitslosen-Organisationen, die Nachrichten aus Indymedia ausdrucken, um sie in ihren Stadtteilen zu verteilen. Sehr viele Leute aus dem Landesinneren und auch aus dem Ausland nutzen die Seite, um auf dem Laufenden zu bleiben und die Nachrichten an verschiedene Diskussionsforen weiterleiten. Darüber hinaus gibt es 10 bis 15 Seiten, die unsere Beiträge kontinuierlich spiegeln. Aber wenn ihr mich fragt, ist dieses noch nicht einmal notwendig.
In unserem Kollektiv haben wir heute darüber diskutiert, einen Dokumentarfilm zu erstellen, der gegen Ende Januar fertig sein soll. Wir wollen den Film weltweit verbreiten, um Geld dafür zu sammeln, eine Zeitschrift mit einer landesweiten Auflage herauszugeben, die 1000 US Dollar pro Ausgabe kosten wird und deren Herausgabe heute für uns unmöglich ist. Weiter werden wir beginnen, einen Online-Radiosender sowie ein UKW-Radioprogramm, die die Informationen von Indymedia laufend wiedergeben, zu betreiben. Ziel der Zeitschrift ist, auch die Leute effektiv mit Informationen zu versorgen, die kein Internet haben.
Indymedia existiert hier seit April dieses Jahres (Anmerkung: gemeint ist April 2001) und hat gerade durch die Berichterstattung über sehr viele Bewegungen, die den heutigen vorausgegangen waren und welche die Medien totzuschweigen versuchten, ein sehr großes Wachstum erfahren.
Bezüglich der Frage, wie viele Menschen auf den Straßen waren, ist dies sehr schwer zu schätzen. Die Bewegung war so spontan und so breit, dass kein Mensch erfassen kann, wie viele es genau waren. Um sich eine Vorstellung zu machen, sei gesagt, dass allein auf der Plaza de Mayo (Anmerkung: Platz vor dem Regierungsgebäude in Buenos Aires) 50.000 Personen waren!
Gut, danke für die Fragen, ich hoffe, diese beantwortet zu haben,
es umarmt euch (Name des Schreibers)"
"Hallo, danke dass ihr uns geschrieben habt!
Bezüglich der Frage, wie viele Leute bei Indymedia Argentina reinschauen, können wir leider nicht viel sagen, da wir die logs der Seite nicht aufbewahren. Dafür, dass ihr euch ein Bild machen könnt: zwischen dem 20. und heute wurden 1600 Beitrage gepostet, einschließlich Kommentare. Eine für Indymedia Argentina mehr als rekordverdächtige Zahl. Hierdurch könnt ihr euch ein Bild machen, wie viele Leute unsere Seite besuchen: für uns sind es sehr sehr viele.
Bezüglich der Frage nach der Bekanntheit der Seite: dies ist relativ zu sehen. Die Vorarbeit, die wir zusammen mit Arbeitnehmer- und Arbeitslosen-Organisationen und der studentischen Bewegung gemacht haben, war von großem Nutzen dafür, dass viele Menschen Indymedia als Verbreitungsmedium nutzen. Zum Beispiel gibt es Arbeitslosen-Organisationen, die Nachrichten aus Indymedia ausdrucken, um sie in ihren Stadtteilen zu verteilen. Sehr viele Leute aus dem Landesinneren und auch aus dem Ausland nutzen die Seite, um auf dem Laufenden zu bleiben und die Nachrichten an verschiedene Diskussionsforen weiterleiten. Darüber hinaus gibt es 10 bis 15 Seiten, die unsere Beiträge kontinuierlich spiegeln. Aber wenn ihr mich fragt, ist dieses noch nicht einmal notwendig.
In unserem Kollektiv haben wir heute darüber diskutiert, einen Dokumentarfilm zu erstellen, der gegen Ende Januar fertig sein soll. Wir wollen den Film weltweit verbreiten, um Geld dafür zu sammeln, eine Zeitschrift mit einer landesweiten Auflage herauszugeben, die 1000 US Dollar pro Ausgabe kosten wird und deren Herausgabe heute für uns unmöglich ist. Weiter werden wir beginnen, einen Online-Radiosender sowie ein UKW-Radioprogramm, die die Informationen von Indymedia laufend wiedergeben, zu betreiben. Ziel der Zeitschrift ist, auch die Leute effektiv mit Informationen zu versorgen, die kein Internet haben.
Indymedia existiert hier seit April dieses Jahres (Anmerkung: gemeint ist April 2001) und hat gerade durch die Berichterstattung über sehr viele Bewegungen, die den heutigen vorausgegangen waren und welche die Medien totzuschweigen versuchten, ein sehr großes Wachstum erfahren.
Bezüglich der Frage, wie viele Menschen auf den Straßen waren, ist dies sehr schwer zu schätzen. Die Bewegung war so spontan und so breit, dass kein Mensch erfassen kann, wie viele es genau waren. Um sich eine Vorstellung zu machen, sei gesagt, dass allein auf der Plaza de Mayo (Anmerkung: Platz vor dem Regierungsgebäude in Buenos Aires) 50.000 Personen waren!
Gut, danke für die Fragen, ich hoffe, diese beantwortet zu haben,
es umarmt euch (Name des Schreibers)"
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
wohin mit dem geld??
ließen sich spenden für das zeitungsprojekt über indymedia-deutschland weiterleiten?
schönen tag noch!
Bekannt?
Hallo Kerstin
Vielleicht sehen sich die Indy-Leute nicht jeden Kommentar an. Mails schreiben sind da durchaus besser
geeignet. Ich würde es schn finden, wenn sich ein Weg finden liesse, den Leuten in Argentinien zu hlfen.
Vielleicht fährt ja jemand hin oder hat Kontakt ins Nachbarland...
wir machen uns schlau
Hallo 007 und die "Aktiven"
Hallo K.