Kommentare auf Indymedia.de

anonym 24.12.2001 14:26 Themen: Indymedia
Nachdem ich seit dem bestehen von Indymedia regelmässig hier mitlese und gelegentlich auch schreibe, hab ich seit wochen immer weniger lust, hier reinzuschauen. Der Grund sind die unsäglich blöden und überflüssigen Kommentare, die täglich und zu jeden Artikel geschrieben werden.

Gerade zu großen Ereignissen wie Götheborg, Genua, Brüssel, Castor, etc. ist Indymedia ein extrem praktisches und wichtiges Mittel, Informationen öffentlich zu machen und sowohl Zuhausegebliebene, als auch etablierten Medien und Normalos die Möglichkeit zu geben, einen alternativen Blick auf's Geschehen zu werfen.

So sehr ich den Drang zum Mitmachen bei jedem einzelnen Leser verstehen kann, seit einigen Wochen, wenn nicht gar Monaten, bildet sich hier jeder ein, er müsste überall seinen Senf dazu geben.

Das ist im Sinne einer Diskussion überhaupt nicht falsch, davon lebt Indymedia schliesslich auch. Den intellektuellen Zustand der Leserschaft von Indymedia will ich also überhaupt nicht kritisieren.
Was mich tödlich nervt, und immer seltener zu Indymedia surfen lässt, sind Kommentare, die aus Überschrift und Name bestehen a la "@Maulwurf - Richtig". Ein oder zwei solche Kommentare würden der Diskussion hier nicht schaden, mittlerweile besteht aber ein dermassen grosser Teil der Kommentare aus solchem Müll, dass es keinen Spass mehr macht, sich überhaupt hier an Diskussionen zu beteiligen.

Wie geht man also mit derartigen Kommentaren um?

Einerseits wäre es natürlich wünschenswert, wenn jeder sich selbst vor dem Drücken des "Abschicken" Buttons fragt, ob das, was er da gerade auf die Reise schickt, auch was neues ist, andererseits bin ich mittlerweile der Ansicht, dass der Glaube an die Intelligenz der Poster oft nicht ausreicht. Deswegen fände ich es vertretbar, den Filter, der auf gepostete Kommentare angewendet wird, um einige formale Kriterien zu erweitern. D.h. es sollte noch einige Kriterien eingeführt werden, die verhindern dass solche Schnellschüsse bei Indymedia die Kommentare unlesbar machen. Welche Kriterien das genau sein könnten, wäre noch zu diskutieren, das wichtigste wäre jedenfalls meiner Meinung nach, zu unterbinden, dass Kommentare ohne eigentlichen Text gepostet werden. So ist jeder Schreiber zumindest gezwungen, irgendwas zu schreiben, was hoffentlich einige davon abhält, Unnützes Zeug zu posten.

Meiner Meinung nach stellt dies auch keine Zensur dar (ich weiss ja, dass dieser Vorwurf hier gleich im ersten Kommentar sthen wird), da hier lediglich formale Kriterien erweitert werden würden.

So, ich bin gespannt, was Ihr anderen dazu denkt. Jedenfalls erstmal Frohe Weihnachten und nen guten Rutsch!
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen

Anonym die Kommentare sollst du auch

Virus 24.12.2001 - 14:44
Gar Nicht lesen, die brauchst du auch Gar Nicht lesen, von denen wirst Du Gar Nicht belästigt, wenn du die Seite anklickst, erscheint bei Dir die Überschrift des Beitrages, und ein Teil des Beitrages, also was stört dich an den Kommentaren, ausser das deine Neugier so Gross zu sein scheint, da doch herum zu stöbern, ob du dich nicht evtl. über einen Kommentar aufregen kannst, Atideutsche Zensurversuche, nun nicht mehr bei den Beiträgen, weil ihr die Mods von Indy schon so Blöd angemacht habt das sie schon Beiträge löschen, die Wendy oder Bravo Charakter haben, wenn ihr hier Weiter, versucht Indymedia Fertig zu machen, Mein Angebot steht, fällt indy wird Eure Sache im Grossen Stil in Allen Foren Weltweit Wirklich Demokratisch und Ungeschminkt diskutiert.

Es muß was passieren

Klaus 24.12.2001 - 14:45
um Indymedia zu retten. Die Qualität der Diskussionen führt auch zu Rückschlüssen über die Seriosität des Mediums Indymedia. Wer hier pubertären Quark postet, sorgt dafür, daß die durch Indymedia verbreiteten Informationen weniger ernst genommen werden.

Vielleicht würde es genügen, daß zwischen Lesen der Beiträge und Posten eine Mindestzwischenzeit liegen muß. Dann könnte vermieden werden, daß der erste Mitteilungsreflex hier landet.

Das ist Kein Pubertärer Quark!

James B. 24.12.2001 - 14:59
So Durchgeknallt sind die Wirklich die Nahostis, mit Gutem Filz in die Kreise der Geheimsten!

Das Problem ist...

24.12.2001 - 15:24
..daß Indymedia zu erfolgreich und zu stark geworden ist. icht nur Indymedia-De leidet unter darunter, daß bestimmte politische Kräfte es sabotieren wollen. In Deutschland sind es interessanterweise bestimmt Grupppen, die früher in der autoritären Linken zu Hause waren. (Ihr Hauptproblem ist wahrscheinlich, daß antiautoritäres/libertäres so stark ist - das finden sie schlimmer als den bösen Kapitalismus) - Dabei entdecken sie auch schnell mal gemeinsame Interessen mit dem Staat (Die schlimmste Gruppe will Indymedia anzeigen!) oder mit Nazis (wird beim Rassismus dieser Gruppen deutlich).
Aufgrunde der besonderen Moderationspolitik ist Indy.de relativ resistent - im Gegensatz zu Indymedia.Schweiz. Das mit den Kommentaren ist wirklich ein Problem. Mein Vorschlag an die Indys wäre: Bitte nehmt auch beledigende Kommentare und Spam raus. Vielleicht kann ja wer denen ne Mail mit diesem Vorschlag schicken. Solange kann auch ich nur raten: Kommentare erst mal ignorieren. Auch wenns schade ist.

Von daher ist Moderation wirklich ok.

HansDampf 24.12.2001 - 16:05
Auch wenn ich ein Freespeech-Ahänger bin, zeigt mir die Sache, daß eine Moderation der SAeite doch ihren Sinn hat. So kann ich beruhigt sein, daß die Trolls und COUNTER-Aktionisten sich ab einem bestimmten Punkt die Zähne ausbeissen werden. Sollten sich die andereen IMC´s auch überlegen. Die Anregung meines Vorgängers finde ich ganz gut. Warum Beileidigunge und Spam stehenlassen? Es muss ja nicht super streng sein. Aber wenns massiv und extrem ist?

Kommentare sind Kommentare!

Cyber Spam 24.12.2001 - 16:06
Spam gibt es nicht! hier kann Jeder wie er will und wie er kann, es sind oder will nicht Jeder als Professor geboren sein, wer Oberflächlich eine Spam Diskussion beginnen will, will Unterschwellig Zensur und Hirarchie bei Indy einführen, um Politisch nicht Genehme Meinungen Nieder zu knüppeln, die Vermeintliche Indymedia Elite will Vermeintlich Dumme Indymedia Bürger unterdrücken, lasst das bloss nicht einreissen, sonst habt ihr neben den Antidoitschen noch die Antiindymedias am Hals.

Spam gibt es

Prolet 24.12.2001 - 16:09
Beispiele:
1.) k,ghgrfhgjzhäläsx thijb
2.) mutti hab mich lieb - ich bin ein elch. miau.maiu.

3.) Werbung
4.) Troll-Stoff. Wobei den würde ich nicht zensieren. Erwachsener Umgang mit Medien und miteinander bedeutet auch mit sowas ohne Repression klarzukommen.

Hans Dampf wenn es nur der Beleidigende

Axxel 24.12.2001 - 16:17
wäre, aber der Beitrag der Gestern gelöscht wurde wegen der Sekte, war vielleicht Israel Kritisch, aber er war ein Gängiger Zeitungsbericht, wie er nach Durban in Allen Zeitungen in Allen Ländern zu lesen war, wenn nun Eon ankommt, und Alle Berichte mit Kernkraft als Thema kritisiert löschen wir dann Natürlich Umgehend Alle Presserechtlich Unbedenklichen Beiträge Bericht über Kernkraft.

offen aussprechen

wunderkind 24.12.2001 - 16:34
warum redet ihr das nicht offen aus; die antideutschehn sind diejenigen, die systematisch indymedia zugrunde richten wollen; nach ihrer meinung darf man nicht kapitalismus kritisieren; nicht die politik der israelische rechtsextreme kritisieren; man darf auch nicht für frieden sein - morgen wollen sie einem verbieten nato und iwf zu kritisieren- ich weiss nicht warum; aber aus irgendeinem grund identifizieren sie kritik (= funktion von indymedia) mit antisemitismus; ich verstehe das nicht; und dann schimpfen sie- einer von ihnen hat im text "stop den massaker in plästina" offen gesagt : "man muss alle palästinenser töten" - er wurde dann aber später zu recht zensiert. nicht einmal haben sie kapitalismus kritisiert - das sagt doch eigentlich alles. indymedia muss sich also gedanken machen, wie sie damit fertig werden will; ansonsten verliert si jegliche glaubwürdigkeit und ihren sinn.

Durban?!?

Karl 24.12.2001 - 16:50
Ja, Durban war geil ne! Da konntest du endlich die reihen mit allen antisemiten( und ich meine antisemiten und nicht antiisraelis) der Welt schließen! Und in aller Welt standen auch nicht die gleichen Artikel, nur die deutschen Medien, die arabischen und einige andere europäische haben sich über die Konferenz in ganz besonderer weise gefreut! Hast du deutscher, dich eigentlich schon mal gefragt warum auf dieser Konferenz nur Israel wirklich verurteilt wurde während wirklich rassistische/nationalistische Regime nicht verurteilt wurden? Warum der bekanntlich massive Rassismus in den Industriestaaten(Festung-EU usw.) und der brutale Kolonialismus der europäischen Staaten nicht verurteilt wurde? Da nimmt mensch sich lieber das kleine Israel vor ohne die historischen Besonderheiten zu bedenken. Aber hey die Juden sind doch immer irgendwie an allem Schuld, oder?

Rechtschreibung und Grammatik

Joey Dunlop 24.12.2001 - 18:07
Liebe Leute,

ich will ja nicht kleinlich sein, aber wenn Ihr Euch ein bißchen mehr um Rechtschreibung und Grammatik kümmert, versteht man vielleicht auch mal, was Ihr sagen wollt.

Lest Euch doch einfach Euer Zeugs vor dem Abschicken noch mal durch und überprüft mal, ob Ihr ganze Sätze gebildet habt (Für die Insider: Ganze Sätze bestehen zumindest aus Subjekt und Prädikat). Auch kann es nicht schaden, durch einen Punkt(.) zu signalisieren, wo ein Satz zu Ende sein soll. Groß schreibt man Substantive (Hauptwörter) und Namen, den Rest in der Regel klein.

Wie gesagt, ich will nicht kleinlich rummeckern (ich schreibe ja auch nicht alles richtig), aber was hier zum Teil hingepostet wird, verstehe ich wirklich nicht.

wer spricht nicht vom Kapitalismus???

Antinational 24.12.2001 - 18:35
ooh, die bösen Antideutschen mal wieder. Reden nur von Israel und verbieten es, vom Kapitalismus zu reden. Z.B. von der armen Arbeiterklasse in Palästina, die durch das Großkapital in Israel unterdrückt wird - das glaubst Du doch nicht wirklich??? Zum einen wird hier nie von der Arbeiterklasse Palästinas geredet, sondern bevorzugt in völkischen Kategorie oder nationalistischen (siehe Staatsdebatte). Zum anderen ist die Unterdrückung der "Arbeiterklasse" oder besser gesagt, der Bevölkerung Palästinas darauf zurückzuführen, daß Arafat und seine Kumpanen in Syrien/Jordanien etc. sie komplett verarschen und zusätzlich noch islamistische Sekten wie Hamas sie aus dieser Verarschung aufsammeln und in den Heiligen Krieg führen.
Aber bevor ihr mich jetzt als Antideutschen beschimpft, weil ich im übrigen auch gegen Antisemitismus in der Linken bin (das hat wohl kaum was mit Dogmatismus zu tun)- ich bin keiner, ich halte die meisten sogar für ziemliche Knallos. Aber von irgendwelcher Sabotage zu reden, die am besten noch vom Mossad gesteuert wird, gähn, auf so ne Kacke habe ich einfach null Böcke.

Antideutsche und Kapitalismuskritik

Prinzessin 24.12.2001 - 18:54
Es gibt Antideutsche, die keine Kapitalismuskritik wollen. Das würde ich der Jungle World unterstellen. Es gibt aber auch Antideutsche, die die Kapitalismuskritik retten wollen, indem sie ihre verkürzte, falsche Variante denunzieren, die letztlich nur der Aufrechterhaltung des Kapitalismus dient. Verkürzter Antikapitalismus müßte eigentlich Pseudoantikapitalismus heißen. Er entsteht dann, wenn jemand keinen Begriff von dem hat, worüber er sich empört. Wer das Kapital nicht als gesellschaftliches Verhältnis begreift, das sich durch die Personen hindurch reproduziert, muß überall Verwörungen und boshafte Einzelpersonen vermuten. Die Macht des Kapitals, muß er glauben, gehe von besonderen dämonischen Personen aus ("Bonzen", "Schweine", "Juden", "Saruman" usw.). Er vermutet eine angeborene physische Konstitution oder besondere Bosheit - der Rassismus ist dieser Denkform immanent. Typisch ist auch die Unterscheidung von gutem, schaffendem Kapital und bösem, raffendem Kapital. Wenn die bedrohliche Seite des Kapitals abgespalten und mit dem Westen, den USA, den Banken oder den Juden identifiziert wird, kann man mit den guten Kapitalisten um so besser Sozialpartnerschaft machen. Wer dabei unzufrieden bleibt, kann sich an bestimmten Einzelpersonen, die für das gesellschaftliche Ganze verantwortlich gemacht werden, abreagieren, und bei einer solchen Rebellion wird dem Kapital kein Haar gekrümmt. Die Antideutschen VERTEIDIGEN den Antikapitalismus, indem sie diese Ideologie kritisieren.

Schnarch,

MuslimMama 24.12.2001 - 19:14
Niemand jucken die Zweiwortkommentare in irgendeinem Forum von Hunderttausenden, nur Schnarchnasen wie dich.

antideutsch = keine kapitalismus-kritik ???

kollabo2000 24.12.2001 - 21:17
antideutsch = keine kapitalismus-kritik ???

kann mir das jemand mal erklären, wie lässt sich das vereinbaren..?

danke

Zwei Worte können Viel bedeuten

Virus 24.12.2001 - 22:01
man nehme bloss mal "Antiterror Krieg" oder "Sero" beim Raketenstart oder "Feuer Frei" nach einer Militärgerichtsverhandlung.

MuslimMama Wortreich schwatzen dir die

Allianz 24.12.2001 - 22:52
Versicherungs und Sektenvertreter das Geld für Nichts aus der Tasche.

wo liegt das problem?

Black Flag 24.12.2001 - 23:26
naja also einerseits finde ich das man beiträge bzw komentare von sekten, autoritären linken (stalinisten?) und alles andere was nur dazu dienen soll um indymedia zu manipulieren, auch löschen sollte. bei kommentaren die nicht unter das schema der beschipfung, manipulation oder was auch immer passen sollte man aber auch nicht zensieren ! außer es ist extremes gespamme.

Fakten Fakten Fakten

TOM 24.12.2001 - 23:55
Man sollte nicht die Bedeutung der Kommentare überbewerten. Wichtig sind die Beiträge. Die müssen in jeder Hinsicht der Wahrheit entsprechen, das ist für die Bedeutung dieses Mediums ganz entscheidend. Es werden ja mittlerweile in manchen Massenmedien ("Stern" oder "Nachrichtenmagazin Bayern 5 aktuell") Beiträge über Indymedia gebracht, im Bayern-Radio z.B., daß der BBC bei manchen Informationen Indymedia als Quelle angibt. Entscheidend sind die unschlagbar schnellen und wahrheitsgetreuen Informationen. Die Kommentare sind ja bereits an der anderen Graphik als "Meinung" zu erkennen. Deshalb sollte man sich über Komentare nicht allzuviele Gedanken machen. ...Und zu rechtskonservativen Kommentaren muß ich sagen: als Indymedia Schweiz im Rahmen des Davos-Gipfels startete, waren etliche dieser Kommentare zu lesen. Ich habe mich eigentlich nur darüber gewundert, daß es diesen Kommentatoren nicht peinlich war, sich in der Öffentlichkeit dermaßen hirnlos zu präsentieren. Also, ruhig solches Zeug drinlassen.

Frank 24.12.2001 - 23:56
Wie findet man raus, ob ein Kommentar von einer "Sekte" (gar der unendlich bösen antideutschen - ich krieg ne Gänsehaut!) kommt oder von Stalinisten? Klar, der linke Lackmus-Test. Werde ich kritisiert? Eindeutig: Der VS steckt dahinter, zensieren!
Kommt gar die antideutsche Erfindung "Antisemitismus" vor? Spaltungsversuche, zensieren! Will jemand Palästinenser morden? Klar will er Palis morden, er hat doch gesagt, die sind gar keine Engel, also zensieren!
Gebraucht wer Fremdwörter, klingt gar wie eine Studentin? Antideutsche Stubenhocker, zensieren! Möchte jemand nicht mit Nazis diskutieren? Selber Nazischwein, zensieren!
Alles andere zensieren zu wollen, z.B. antisemitische Beiträge, ist hingegen stalinistisch, und daher - richtig: zu zensieren!


Das nenne ich Vernunft!

ey!

le gris 25.12.2001 - 00:15
möcht doch mal gaaaanz neidisch nachfragen, wieso die indy-mods als einzige das privileg besitzen (und nutzen), in IHRE kommentare absätze einzubauen, was bei unsereinem einfach nicht klappt?

zur sache

le gris 25.12.2001 - 00:20
was all diese zensur-debatte anbetrifft: für mich lässt sich das folgendermassen reduzieren: das bild, das von indymedia (für ander) entsteht, ist für mich nicht entscheidend. entscheidend ist für mich der persönliche nutzen, den mir indymedia bietet. und, ich weiss nicht, vielleicht löse ich jetzt aufschreie aus, aber vielleicht sollte mensch sich einfach mal mit der vorstellung auseinandersetzen, es gäbe ein unzensiertes indymedia und sozusagen eine (subjektiv geprägte, rein auf dem vertrauen der leserschaft und nicht auf formalen kriterien basierende) indymedia-auswahl-netzzeitungs-ausgabe, quasi eine sortierte ausgabe. also einmal völlige freiheit mit dem nachteil, das unglaublich viel zeit auch für scheisse lesen drauf geht, mensch sich aber mit allem auseinandersetzen kann (und nicht muss), und eine art bequeme "zensierte" zeitung.ist das undenkbar? würde das etwas zerstören?

Vollkommener Blödsinn Anonym

Dr.Strangelove 25.12.2001 - 01:45
Systeme die man schützen muß sind doch längst hinfällig...

...und wenn Du glaubst ein Kommentarsystem sichern zu müssen,
dann bist Du ja bald noch viel schlimmer als otto.schilly
:-) oder etwa nicht?
und versuch nicht zu behaupten das wäre keine Zensur
sondern "nur gut" für alle.
Ähnliche Phrasen benutzen nämlich viele kontroll süchtige Menschen!!!

Zitat: "Die Kameras sind nur für Ihre Sicherheit da"

hihihi

PS:Life is a form of animated death

@ le gris

mastermindchaos 25.12.2001 - 03:45
deine theorie von absätzen ist die haarsträubendste, die ich bisher hier gelesen habe. nee, simmt nicht, einmal hat einer behautet, die bullen würden absätze in die comments einbau. so, jetzt zu deiner frage. wie jeder internetgebildete mensch weiss, gibt es sogenannte ´hypertags´, die dem compiler zu verstehen geben, das jetzt was besonderes kommt. diese tags (=klammer) werden immer mit dem ´grösser-als´-zeichen begonnen: "". dazwischen stehen dann die befehle, zb "br" (=break) für absatz. das sieht dann so aus: "" und wirkt so:
dann gibts noch "" für fettdruck dass dann durch "" abgeschlossen wird (´close-tag´). natürlich gibts noch ne menge andere befehle, aber das würde jetzt zu weit führen. das ganze funzt natürlich nur in html-und verwandten dokumenten, wie zb diesen kommentaren (java), die deine return-taste *schluchz* einfach ignorieren. so, viel spass damit.
ach so: zum thema wollte ich den anonym noch fragen: ich hab ja schon langeweile, aber du?! lass die leute doch schreiben, ey. in unserer gesellschaft gibts sooo ein grosses kommunikationsdefizit, da sollte man sich freuen, wenn die leute das mal abbaun können. und an die anderen: führt eure bekloppten anti-deutsch-whatever-sekten-diskussionen doch bitte auf nem anderen server, das kann sich ja keiner mehr angucken und es interessiert auch keinen, wer wen jetzt wieder als fascho bezeichnet - das sind die einzigen comments die mich wirklich nerven

Viele @´s

Olpe 25.12.2001 - 04:25
@ wunderkind: Hauptgrund ist wahrscheinlich die typische Doktrin der dogmatischen Kommunisten: Wenn Du was nicht übernehmen kannst, zerstöre es.
Das mit den Vorwürfen ist dann nur die Strategie.
@ Karl: So, du rechtfertigst auch noch deinen Rassismus mit etwas, womit die Linke nichts zu tun hat. Ich war nicht in Durban. Davon abgesehen ist
antizionismus und antisemitismus nicht dasselbe. Obwohl antiizinismus oft getarnter antisemitismus ist. "und der brutale Kolonialismus der europäischen
Staaten" - Ich denke das ist ok? Ihr schreibt doch immer daß jegliche Worte gegen Kolonialismus oder Überfälle auf andere Länder "völkisch" seien?
"Aber hey die Juden sind doch immer irgendwie an allem Schuld, oder?" - Das hast du gesagt! Entspricht eurer Denkstruktur.
@ Joey Dunlop: Du hast recht! Das was Du meinst fällt auch am Inhalt und Niveau auf.
@ antinational: Das mit der Sabotage geben die selbst zu. Hamas kann wohl keiner leider, der noch was im Schädel hat. Mossad-gesteuert ist
Provokation.
@ Prinzessin: " Es gibt aber auch Antideutsche, die die Kapitalismuskritik retten wollen, indem sie
ihre verkürzte, falsche Variante denunzieren, die letztlich nur der Aufrechterhaltung des
Kapitalismus dient. " - Wichtiges Thema. Deshalb setzen sich viele (Gruppe Inkak, PGA, Anarchos...) auch besonders mit der verkürtze Kritik von
Linksruck, Attac, Antiimps und Antideutschen auseinander. Besonders daß viele nur bestimmt Teilbereiche sehen wollen, ist echt übel. "Die
Antideutschen VERTEIDIGEN den Antikapitalismus, indem sie diese Ideologie kritisieren." - Das sehe ich anders.
@ Frank: Zu viele Drogen?
Allgemein: Mit Zensur wäre ich seeehr vorsichtig. Damit würde sich Indymedia der Methodik der Antideutschen annähern!

So what

d-struct 25.12.2001 - 10:05
Es gibt keine Zensur bei IM. Wenn Nazis antiimperialistisch argumentieren können sie posten. Die/Der Kommentatorin wirds schon irgendwie deutlich machen. Links ist das nicht, aber interessant.

Nazis + Antiimps

messerjocke 25.12.2001 - 13:10
Als ich im Herbst 2001 die NPD durch Berlin marschieren sah und hörte die "Hoch die internationale Solidarität" brüllen,da wurde mir klar: Der Parolen-Jargon der 80iger muss aufhören. Nicht etwa nur als Reflex auf die Faschos,sondern um der aktuellen politischen Weltlage wieder gerecht zu werden. In diesem Zusammnehang habe ich die Antidoitschen mit ihrer Antisemetismusthese als hilfeich angesehen. Was sich allerdings in den letzten Wochen unter deren Label versucht Bahn zu brechen ist hahnebüchen und nicht mehr weiterführend für eine politische Streitkultur. Das sich leute die Mühe machen,die Antidoitschen theoretisch zu widerlegen,ist löblich. Ich will mich allerding nicht mehr mit denen beschäftigen. Ein marginales Grüppchen wird mich nie mehr dominieren.

also ich will jetzt auch...

Tomasz 25.12.2001 - 14:44
... meinen senf dazugeben: bla, bla, bla, sölz, schwaffel, saber, blub, blub.... lang lebe die kommentar-funktion auf indymedia!!!

@le gris

der author 26.12.2001 - 13:10
also ich find auf jedenfall nicht, dass das bild, dass von indymedia an die aussenwelt vermittelt wird, egal ist. schliesslich will die linke ja doch auch mehr werden. aus diesem grund finde ich es auch nicht zuviel verlangt, wenn man von leuten, die ein mitteilungsbedürfnis haben, verlangt, dass sie mehr als nur zwei worte schreiben und etwas zur diskussion beitragen.

irgendwer hat was von "otto-schily" kontrollsystem gefasselt; auch wenn dahinter ein smiley steht, am besten wärs wohl, du lässt dich einliefern. so eine unverschämtheit hab ich ja schon lange nicht mehr gehört.

Meiner Meinung nach ist einer der wesentlichen Vorzüge Indymedias die möglichkeit einer bundesweiten, ja sogar internationalen Diskussion Linker untereinander. Ich zumindest habe überhaupt keine Lust, aus einem Großteil von Mist immer irgendwelchen Beiträge raussuchen zu müssen, die interessant sind. Und formal könnte man da ja wohl moderierend eingreifen, ohne gefahr zu laufen, einen Zensurvorwurf gemacht zu kriegen.


"Es gibt nichts richtiges im Falschen"

- Das sollte sich vielleicht die hardcore-anarcho Fraktion mal in ansätzen durch den kopf gehen lassen.

(die einzige reaktion auf meinen beitrag bezieht sich jetzt wohl auf den letzten satz)

Olpe mein Freund!

Karl 26.12.2001 - 16:03
"Die Antideutschen VERTEIDIGEN den Antikapitalismus, indem sie diese Ideologie kritisieren" das siehst du also anders? Erklär uns doch mal bitte warum(?), und warum ausgerechnet die Kapitalismusanalyse der sogenannten Antideutschen verkürtzt sein soll. Ich warte gespannt!

Stimmt

Frau Kansy 26.12.2001 - 17:12
Die haben keine verkürzte Analyse. Duie haben gar keine! Es sei denn man würde das Nachplappern falsch verstandener Schriften als Analyse bezeichnen. Wer tut das schon?

Quali

fre 26.12.2001 - 17:23
Naja. Sagen wir es einmal so: Das Forum von Idymedia entspricht nicht dem aktuellen Stand. Da sind andere, vergleichbare diesnte, auf denen auch vielgetrollt wird einfach besser. die Qualität der Postings ist auch nicht immer hoch, schickt nicht alles über die MAilingliste.

fuer Karl

Buenaventura 26.12.2001 - 18:54
weil viele die Artikel und Komments von vielen Antideutschen- dadurch, dass sie sich benehmen wie Arschloecher- nur Gegenreaktionen ausloesen, verwirren und den Begriff Antisemitismus verwaessern. ihr solltet euch auf diesen Punkt, den Prinzessin angesprochen hat, beschraenken und dann sachlich und solidarisch aufklaeren und nicht niedermachen.

@anonym - richtig!

28.12.2001 - 19:07

tolle idee

ideen-haber 02.01.2002 - 16:01
bereits seit längerem und des öfteren unterbreitete ich den vorschlag, foren zu bestimmten themen einzuführen. diese wären geeignet zu bestimmten themen kontinuierlich und auch passend sich auszutauschen. die postings zu anti-deutschen bei diesem thema weisen für mich genau in die richtung: es wird zu wenig an dem geredet, was sich inhaltlich nennen könnte [antideutsche und wüste postings sind doch nicht wirklich das selbe thema, oder??].
die kommentare würde ich nicht grundsätzlich abschaffen, weil es ja durchaus sinnvoll sein kann, was zu ergänzen etc.. aber vielleicht wäre es auch ne idee, die kommentare gleich in die foren "umzuleiten", wenn sie um inhaltliche kontroversen gehen und weniger um die artikel.
egal, weiß auch nicht, wie das problem zu lösen ist. ich glaube, daß es zumindest mal den versuch wert wäre, den schwachknack zu begrenzen und nicht diesselben diskussionen unter 5 verschiedenen artikeln immer wieder gleich zu führen...
gruß