Argentinien: 12 Tote bei Aufständen

Mensch aus HH 20.12.2001 14:29 Themen: Weltweit
Bei Plünderungen und Demonstrationen in Argentinien hat sich die Zahl der Toten auf 12 erhöht.
Im Laufe der Plünderungen von Geschäften durch die hungernde argentinische Bevölkerung sind 12 Menschen getötet worden, 150 wurden verletzt. Einige der Toten wurden von den Ladenbesitzern der angegriffenen Geschäfte getötet, die ihre Läden mit allen Mitteln verteidigen wollten. Jüngstes Opfer der Auseinandersetzungen ist ein 14jähriger Junge, der erschossen wurde.
Der Wirtschaftsminister Argentiniens, Domingo Cavallo, ist zurückgetreten. Argentiniens Präsident Fernando de la Rùa berät sich zur Zeit mit den Provinzgoverneuren, nachdem gestern der Ausnahmezustand über das Land verhängt worden war. Es wird erwartet, dass eine Regierung der "nationalen Einheit" unter Beteiligung der Konservativen gebildet werden wird.

Sinngemäße Quellen:
www.clarin.com
www.spiegel.de
 http://argentina.indymedia.org
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Ergänzungen

Die Verdammten dieser Erde

Gaucho Marx Brother 20.12.2001 - 15:01
haben begonnen, ihre Ketten abzwerfen! Jetzt werden sie sich von den Ausbeutern alle Dollars zurückholen, die sie von letzeren einst geliehen bekamen! Vorrrwärts in die Rrrrrevolution!

Die revolution hat gerade erst begonnen !!!

revolutzer 2002 20.12.2001 - 15:21
Die Revolution der Armen und Entrechteten hat begonnen.
Ein Volk, das von Hunger und Elend bedroht ist beginnt sich von den Ketten der Unterdrückung zu befreien. Das ist eine Revolution der Verlierer der Globalisierung. Argentinien sollte als Beispiel für andere Länder dienen, in denen Menschen durch die Folgen der Globalisierung mit Armut und Hunger konfrontiert sind. Argentinien war mal eines der Reichsten Länder Südamerikas ( wie siehts woll in den ärmsten aus ?). darauf zu hoffen dass das ausland hilft oder dass die reichen was abgeben hat sich wohl als nullnummer herausgestellt.
Was in Argentinien möglich ist, ist überall möglich !!!
Hoffentlich gibts keine Blutbäder ( wie in Nicargua oder Chile ). Der Kapitalismus ist in einer globalen Krise, die Ausbeutung ist global, also muss unser Widerstand auch global sein !!! Argentinien ist überall !!!

Venceremos et Hasta la Victoria siempre !!!

REVOLUTION !

Black Block 20.12.2001 - 16:20
aber ob das was bringt? ich kritisiere viele revolutionen da durch diese revolution nur ANDERE an die macht kommen und sich im gross und ganzen auch nichts ändert. DIE EINZIG WAHRE REVOLUTION WÄRE EINE ANARCHO REVOLUTION ! Kein Staat, kein Vaterland !

Schwere Zeiten

Hass 20.12.2001 - 16:38
Schwere Zeiten für die armen da unten. Wenn nun da unten wieder die Faschistische Regierung mit ihren Militärs an die Macht kommt gibts wieder tausende von Toten und gefolterten.

Militärs haben hat was gegen Disziplinlosigkeit, da heisst es dann brav in die Ecke setzen und hungern bis zum Tod.

Scheiss Spiel.

genau das ist das problem hass....

Black Block 20.12.2001 - 16:54
...durch ne revolution kommen immer nur andere an die macht. und ob sie es besser machen ist wieder ne andere frage. ANARCHO REVOLUTION !

Da werden bestimmt die Amies wieder

Pessimist 20.12.2001 - 17:22
im Namen des Antiterrorkampfes eingreifen müssen.

Revolution? Welche?

Kopflastig 20.12.2001 - 18:04
...oh gott. Die Verdammten der Erde stehen auf? Jetzt gibts schon Revolution? Wohin? Es mag je einigen entgangen sein, aber das Interesse der "Arbeiter" und der Unterdrueckten an so ausgefeilten Konzepten wie dem Kommunismus tendiert gegen Null. Bleibt mit euren Erwartungen mal lieber auffem Teppich. Nur weils wo brennt heisst das nicht, das die proletarische Weltrevolution vor der Tuer steht.

Revolutionär wäre

Hass 20.12.2001 - 18:28
Wenn die einmal deutlich sagen: Ätsch US Amerika - wir zahlen jetzt keine Auslandsschulden mehr zurück, weil ihr habt schon genug von unserem Land bekommen (Ich nenne hier die Gringos weil das zu 90% Kredite von US Banken sind). Mexiko hatte das Ende der 80iger versucht und dann doch noch einen IWF Plan losgetreten.

Mal sehen ob die US Medienmacht dann den unweigerlich folgenden Krieg/Bürgerkrieg genauso schönreden können wie
den um Bin Laden.

Erst wenn sich ein Land mal widersetzt, dann kann eine Lawine losgetreten werden nach der vielleicht wirklich nichts mehr so ist wie es mal war. Nie waren die Zeichen dafür so günstig wie in dieser Wirtschaftslage !


Militärisch kann niemand die USA schlagen, aber sie können an ihren Schulden ersticken und wenn die eine Arbeitslosigkeit von 18,5 % kriegen dann gibts dort
massenhaft Amokläufe und das Problem ist erledigt.

Keine "Revolution"

Mensch aus HH 20.12.2001 - 18:52
Liebe GenossInnen! Viele haben hier geschrieben, dass die Aufstände in Argentinien der Anfang einer Art "Revolution" seien. Mich selbst schmerzt das am meisten, aber ich denke, dass das nicht so ist. Ich habe in Argentinien gelebt und ein Großteil meiner Familie lebt dort. Ich fürchte, dass die derzeitigen Aufstände in Argentinien, Ausdruck des Überlebenswillens der Menschen und sicher auch Ausdruck einer "revolutionären Ernergie" sind. Sie sind aber keinesfalls eine "Revolution", die den Wechsel des herrschenden kapitalistischen Systems zum Ziel hat. Die gesellschaftliche "Analyse" der "normalen" Menschen in Argentinien und wohl auch der Mehrheit der Menschen in Lateinamerika ist folgende: "nicht der Kapitalismus ist schlecht, weil er unsere Verarmung/Ausbeutung verursacht, sondern unsere derzeitige sozialdemokratische (!) Regierung hat versagt, da sie es nicht geschafft hat, sich im internationalen "Währengsspiel" von IWF und Weltbank durchzusetzen." Und eben diese, IWF und Weltbank, sorgen auch dafür, dass die von ihnen wellenförmig initiierten "Totalzusammenbrüche" des Währungssystems und die Umsetzung ihrer repressiven "Konsolidierungsauflagen" (Privatisierung staatlicher Versorgungseinrichtungen, Stellenstreichungen im öffentlichen Dienst, Beschränkungen der Sozialsysteme wie der staatlichen Gesundheitsversorgung etc.) immer dann stattfinden, wenn gerade eine sozialistische oder sozialdemokratische Regierung besteht, damit die Bevölkerung auch ja sieht, dass "die Sozialisten" schuld seien. Und diese Rechnung geht auf. Wenn du heute Bekannten oder Freunden dort erzählst, du seist "Sozialist", wirst du angeguckt als seist du ein "Terrorist". Sozialismus und Kommunismus sind Synonyme für "Terror". Diese Stimmung ist Folge der jahrelangen Verfolgung und Verleumdung von SozialsitInnen/KommunistInnen, die seit 30 Jahren andauert. Die eigentlich "revolutionären" ProtagonistInnen der 70er und 80er Jahre wurden in Argentinien systematisch gejagt, gefoltert, sind "verschwunden" oder wurden ermordet. Und mit ihnen starben auch ihre Ideen. Durch diese Art der "Terrorbekämpfung" wurde der Bevölkerung systematisch klargemacht, dass Sozialismus/Kommunismus" gleich "Terrorismus" und damit schlecht ist. Und so sieht der heutige "Widerstand" aus: sicher wird es unter den vielen Menschen, die jetzt protestieren und demonstrieren auch noch Menschen geben, die einen Systemwechsel anstreben und dafür kämpfen. Die Mehrheit der Menschen leistet jetzt jedoch gewalttätigen Widerstand, weil sie hungern und schlicht nicht sterben wollen. Sie machen aber in erster Linie ihre sozialdemokratische Regierung, vielleicht noch den IWF, aber nicht das kapitalistische Gesellschaftssytem AN SICH für ihre Misere verantwortlich. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass in einer solchen Lage (und das ist in Argentinien ja nicht neu), die Menschen nach "Stabilität und einer starken Führung" schreien. Und wie diese dann aussieht, haben wir in Jahrzehnten der Militärdiktatur gesehen. Viele halten dies in einer solchen Lage jedoch für gerechtfertigt. Noch heute reagieren viele meiner Bekannten auf die Feststellung, die Militärdiktatur sei verbrecherisch gewesen und viele Tausend Menschen hätten durch sie den Tod gefunden, mit Unverständnis und Überraschung, da die Etablierung einer Militärregierung in einer solch "instabilen Lage" die einzige Alternative zur Rettung des Landes gewesen sei und man keine andere Wahl gehabt habe, um "die verbrecherischen und terroristischen Kommunisten" in den Griff zu bekommen als sie auch mit "nichtrechtsstaatlichen Mitteln" zu bekämpfen, es habe eben "Krieg geherrscht". Und so überrascht es auch wenig, dass KEIN EINZIGER der damaligen Militärmachthaber für seine Verbrechen bestraft wurde. Zwar wurden die gesetzlichen Amnestien für die Miltärs vor Kurzem von einem oberen Gericht für verfassungswidrig erklärt, bestraft wurde aber in den über 20 Jahren, in denen sie nun schon fei herumlaufen, kein einziger von ihnen. Und so laufen nicht nur die Großmütter und Mütter der Verschwundenen nun seit fast 30 Jahren auf der Plaza de Majo im Kreis und es hat immer noch keine Aufklärung der Verbrechen an ihren Kindern gegeben, von denen die Mehrheit der argentinischen Bevölkerung meint, sie seien Verbrecher gewesen. Mich schmerzt es sehr, dies sagen zu müssen, aber ich glaube nicht, dass es sich bei den derzeitigen Aufständen in Argentinien um eine "Revolution", d.h. um eine grundsetzliche Kritik am herrschenden kapitalistischen System und um Bestrebungen, dieses zu stürzen, handelt.

ACHTUNG !

Black Block 20.12.2001 - 18:55
Hab gerade gesehen das Peronisten (eine rechte Militär Regierung) jetzt die Macht übernehemn wollen. Wie ich gesagt habe, die meisten Revolutionen sind einfach dafür da das wieder andere an die Macht kommen und dann genau so scheisse regieren.

"Antiterrorbekämpfung" in Argentinien

Mensch aus HH 20.12.2001 - 19:31
An meinen Vorschreiber "Hass": Ja, ich glaube auch, dass, wenn das Unicum passieren sollte, dass Argentinien sich den "Sparauflagen" des IWF widersetzt und das Land nicht völlig "kaputtsparen" wird, dass es dann eine militärische Intervention der USA geben wird, da sie ein solch "aufmüpfiges Verhalten" eines südamerikanischen Staates, das dann zudem ja "Schule machen" könnte, nicht hinnehmen werden. In diesem Zusammenhang ist folgende Info wohl interessant: vor einigen Wochen habe ich in einem argentinischen Medium (ich erinnere mich leider nicht, wo es genau gewesen ist), dass die USA in Argentinien vor wenigen Wochen 3 Armee-Einheiten stationiert hätten. Angeblich im Rahmen von "militärischen Übungen" im Rahmen der internationalen "Terrorbekämpfung"...

tja

francophone 20.12.2001 - 19:32
abgesehen davon, dasz es (meiner meinung nach) viel zu frueh ist, um beurteilungen zu treffen; ist es schon ziemlich traurig, solche von "revolutionsromatik" triefenden zeilen (die ersten beiden kommentare) zu lesen, die eindeutig zeigen, dasz sich die schreiberlinge wohl noch keine platte darueber gemacht haben, dasz dort menschen sterben, ihr EINZIGES LEBEN verlieren ! stellt euch vor, einer dieser zwoelf toten waere einE engeR freundIn oder ´nE verwandteR, und jubelt dann noch mal; das alles zeugt von wenig ernsthaftigkeit und ueberlegungen (meines erachtens DIE ursache fuer die eklatante schwaeche "der linken" hier in der brd*) !!
im uebrigen moechte ich dem "black block" beipflichten, und ergaenzen, dasz die revolution ein PROZESZ ist, der im KOPF anfaengt, mit nachdenken ...
zuletzt: es gibt jetzt drei artikel bei imc-brd zu den vorgaengen in argentinien, in allen dreien (die sehr, d.h. zu kurz sind) steht das selbe ... verlassen "wir" uns jetzt auf die "buergerlichen medien", oder wat ?! ich sah (und hoffe, dasz es noch dazu wird) das imc-netz immer als einen versuch an, dahin zu kommen, dasz mensch an nachrichten von vor ort kommt (bei den events klappt´s ja ganz passabel) und sich eben nicht mehr auf die "groszen" medien" verlassen musz. dasz dies bisher (in der brd) nicht der fall ist schmerzt mich insbesondere, weil ich spanisch nicht verstehe und mir imc-argentinia nicht helfen kann ... bitte helft mir.

*tritt den leuten nicht auf die fuesze, wenn du sie vor den kopf stoszen kannst. (hier zur zeit ganz passend, find´ ich)

Artikel aus Indymedia Argentina

Mensch aus HH 20.12.2001 - 19:51
Hier die Übersetzung eines Artikels aus Indymedia Argentina:

"Abgesehen von der Schlacht auf der Plaza de Mayo (Anmerkung: zentraler Platz in Buenos Aires, auf welchem heute Mittag wieder eine Straßenschlacht zwischen DemonstrantInnen und der Polizei stattgefunden hat), erfahre ich gerade aus Mantanza (Anmerkung: Vorstadt-Armenviertel), dass die Polizei begonnen hat, in die (Armen)Viertel zu gehen und die Häuser zu stürmen. Meine Genossen sprachen von sehr vielen Verletzen und auch Toten. Die Menschen ziehen sich in ihre Häuser zurück, aus welchen sie nicht mehr flüchten können. Damit euch die Schwere dieser Vorfälle bewusst wird: der Ehemann einer Freundin von mir, hat Angst eines seiner Augen zu verlieren und die Polizei lässt sie nicht ins Krankenhaus gehen. Die betroffenen Viertel sind die, welche Crovara und Cristiania in La Matanza umgeben, über andere Viertel weiss ich nicht Bescheid. Wenn jemand Kontakt zur Presse hat, unterricht sie bitte hiervon.

Miguel
MAS"

Soweit ein aktueller Eindruck aus Indymedia Argentina

"Bürgerliche Presse"

Mensch aus HH 20.12.2001 - 19:54
An "francophone": Ja, du hast recht, dass "wir" uns nicht auf die "bürgerlichen Medien" verlassen sollten. Meine kurze Zusammenfassung von heute Mittag war in großer Eile geschrieben und sollte nur kurz über den aktuellen Stand informieren. Die Meldungen waren dabei sowohl der bürgerlichen Presse in Argentinien (Clarin, große argentinische Tageszeitung) und D als auch Indymedia Argentina entnommen.

Manöver in Salta

der nestscheißer 20.12.2001 - 20:09
Im Sommer 2001 wurde in der nordagentinischen Provinz Salta das Manöver "Cabanas 2001" durchgeführt, beteiligt waren Truppen aus Argentinien, den USA, Brasilien, Chile, Uruguay, Peru, Bolivien und Ecuador, trainiert wurden dort Techniken der Aufstandsbekämpfung. Das Salta als Ort gewählt wurde, ist kein Zufall, fanden dort im frühjahr doch proteste von Arbeitslosen und Arbeiterinnen statt, welche in der Gründung einer Koordination von Basiskomitees, einem ArbeiterInnenrat in Keimform gipfelten, welcher auch in der Lage war, eine einigermaßen effektive Verteidigung gegen Übergriffe staatlicher Kräfte zu organisieren. Mindestens zwei AktivistInnen wurden von Sicherheitskräften ermordet. Auch in anderen Teilen Argentiniens scheint die linke auf verschiedenen Ebenen voranzukommen, allein das Überwinden der chronischen Zersplitterung der Linken scheint nicht richtig zu klappen. Manöver wie "Cabanas 2001" sind durchaus auch als Drohung gegen entstehende soziale Bewegungen in der Region zu verstehen. (Quelle: Inprekorr, Nr. 360, S. 28-29 und 31-36) --------------- arriben l@s que luchan!

Wurde aber auch zeit

mir 20.12.2001 - 20:50

Endlich gibt es Widerstand gegen eine kapitalistische und ausbeutende Regierung! Jedoch finde ich es nicht so toll, dass die kleinen Geschäfte geplündert werden! OK, sie haben Hunger, aber es gibt doch noch die großen Geschäfte, die nicht nur von einem einzigen geleitet werden, dessen Leben davon abhängt!!!
Ich muss auch sagen, dass die Medien die Geschichte teilweise gut rüberbringen! Vor allem von den Tagesthemen bin ich beeindruckt(viel Polizei-Repression zu sehen), nur Pro7 zeigt mal wieder nur die Randale und N24 behauptet sogar, 4 menschen wurden von den Plünderern selbst ermordet, man sieht also auch hier mal wieder wie objektiv Journalismus sein kann!
Aber wie solls dort nun weiter gehen??? Die Bürger zufrieden zu stellen dürfte kaum möglich sein, jedoch denke ich wird sich das ganze eher beruhigen, es sei denn die Bullen greifen weiter so durch!

werdet doch mal realistisch

sampel 23.12.2001 - 12:02
was schreibt ihr eigentlich da????

revolutzer2002 schreibt:
nur eine anarcho revolution könnte helfen

aja, eine anarcho revolution, dann erklär mir mal bitte was du ohne staat machen willst, soll jeder auf der strasse umherliegen und sich nieder fixen, wer arbeitet NACH einer anarcho revolution???? niemand wahrscheinlich du und deine freunde seit zu faul oder zu dumm (vn beidem ein bisschen).

überlegt doch einmal ein bisschen fortschrittlich, ihr überlegt nur was euch heute stört, und wie ihr es bekämüfen könnt, aber ihr sucht keine durchführbaren alternativen, ihr denkt nicht über die revolution hinaus. solange ihr das nicht tut wird nie eine revolution stattfinden oder schnell wieder erloschen sein.

mit sozialistischen grüßen

sampel

weisst du überhaupt, was anarchie ist?

hansi 23.12.2001 - 16:56
anarchie ist wesentlich komplexer als andere organisationesformen. anarchie bedeutet eben nicht chaos. anarchie bedeutet basisdemokratischen umgang. eine räterepublik ist zb unter umstäden anarchistisch. funktioniert hats in spanien (6 monate) oder in der ukraine (4 jahre). interessanterweise weise waren es die kommunisten und die faschisten, die die anarchistischen gesellschaften angegriffen und beseitigt haben. was dagegen nicht funtkioniert ist der kapitalismus: 8 millionen tote im jahr und ein fast vernichteter planet würde ich kaum als "funktionieren" bezeichnen.