Ende der Protesttage an der FU
Am 17. Dezember ging der Unistreik im Rahmen der EU-weiten Studierendenproteste an der FU planmäßig zu Ende. Auf der abschließenden Vollversammlung fanden sich noch einmal ca. 1500 Studierende zusammen und entschieden, am 16. Januar ihre Proteste im Rahmen eines Aktionstages fortzusetzen, über den ihr unter http://proteste.x-berg.de diskutieren könnt.
Zu Beginn wurde ein Film über die von der Unileitung veranlasste Räumung der Streikparty am 12. Dezember gezeigt. Universitätspräsident Peter Gaehtgens stand Rede und Antwort, weigerte sich jedoch die Anzeigen wegen Hausfriedensbruch gegenüber den von den Polizisten gewaltsam aus der FU getragenen StudentInnen zurückzunehmen.Leider erhielt Herr Gaehtgens aus falsch verstandener Fairness allein fast die Hälfte der Redezeit und konnte so seine Vorstellung von einer durchkapitalisierten FU in allen Details ausbreiten. Das humanistische Bildungskonzept bezeichnete er als "esoterisch" und votierte statt dessen für eine an den Interessen der Wirtschaft orientierte Ausbildung der Studierenden. An die Stelle einer betriebswirtschaftlich präzisen Beschreibung dieses Umstrukturierungsprozesses setzte er jedoch die ideologische Aura einer menschlichen Charaktermaske.
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Ergänzungen