Stellungnahme zur Überflutung von indy-CH
Stellungnahme von indymedias aus der Deutschschweiz zur Überflutungs-Aktion von ch.indymedia.org (indymedia Schweiz)
Am 3. Dezember wurde auf indymedia Schweiz (ch.indymedia.org) ein Artikel veröffentlicht, der
Auslöser für die momentane Situation war. Unter den vielen kontroversen Kommentaren auf diesen Artikel war auch die Androhung, indymedia wegen Verstosses gegen das Antirassismus-Gesetz zu verklagen. Eine Gruppe namens "für einen progressiven Antikapitalismus FEPA" stellte zudem ein Ultimatum zur Entfernung des betreffenden Artikels, nach dessen Ablauf sie "geeignete Schritte" gegen indymedia einleiten würden.
Der beanstandete Text wurde von uns aufgrund seines antisemitischen Inhalts in den Zensurkübel geschmissen. In der Absicht, allen Interessierten von Anfang an eine Einsicht in die vorangegangene Diskussion zu geben, erstellten wir wenig später auf der redigierten Mittelseite einen Link zum Artikel und zu den Forderungen der FEPA.
Nachdem wir der Forderung der progressiven AnitkapitalistInnen nach sofortiger und vollständiger Entfernung nicht nachgekommen waren, haben sie und diejenigen, die ihrem Aufruf folgten, ihre Drohung wahr gemacht und mit einer Flut von Müllpostings ch.indymedia.org seit Freitag, dem 14. Dezember unbrauchbar gemacht.
Dabei erschreckte uns die Bösartigkeit, mit der auch faschistische, sexistische, verletzende, einfach nur dumme Postings oder absichtlich gefälschte Meldungen die Seite verstopften. In den Kommentaren zu dem Schrott wurde offen die Frage gestellt, ob es sich bei FEPA um eine Spaltungsaktion der Polizei oder der FaschistInnen handelt. Dass das open posting bei einer solchen geplanten Überschwemmungs-Aktion von niemandem mehr -selbst wenn es so gewollt wäre- kontrollierbar ist, war voraussehbar und ist bekannt, seit es das Medium gibt. Zum Schluss hat das auch FEPA selber zu spüren bekommen, als nämlich deftige Droh- und Denunziationskommentare Personen gegenüber und Artikel in ihrem Namen veröffentlicht wurden. Das traurigste daran ist, dass dieser virtuelle "Schutz" bei einer derartigen Eskalationsstrategie dazu führt, fast jede und jeden eines geposteten Artikels zu verdächtigen, selbst wenn eine gemeinsame politische Geschichte besteht.
Nach einem Gespräch zwischen einigen Personen von indymedia und FEPA, haben wir jetzt die Links zu den betreffenden Artikeln von der Mittelseite entfernt, die Latuff-Beiträge in den Zensurkübel versorgt und FEPA hat ihre Überflutungs-Aktion gestoppt.
Dies, um deeskalierend zu wirken und eine grössere und nicht-virtuelle Diskussion zu ermöglichen, zu der wir seit Anfang an aufgerufen haben.
Eine Gemeinsamkeit zwischen uns und den progressiven AntikapitstInnen ist die Ablehnung von Antisemitismus (wenn das abgestritten wird, muss die Diskussion anders anfangen). Ein grosser Unterschied zwischen uns ist der Umgang damit.
Innerhalb von indymedia Schweiz sind Zensur und open publishing an sich keine undiskutierten Gebiete. Zensur an sich löscht Antisemitismus zum Beispiel nicht einfach aus oder hat dies bis jetzt auf jeden Fall nicht getan.
Aber sicher ist, dass open publishing mit Feinden nicht funktionieren kann.
Wenn der Staat oder Faschos indymedia schliessen wollen, können sie das anhand des open publishings oder anderer Mittel problemlos machen (indymedias in den USA wurden schon vom FBI besucht).
Im Januar dieses Jahres musste Savanne vor Davos eine Forum Seite schliessen, weil sie von Faschos bombardiert wurde. In dem jetzigen Fall ist zwar das Resultat ähnlich, aber die "feindlichen" sabotierenden sind weder der Staat noch die Faschos, sondern Leute "unter uns", Leute, mit denen wir Demos machen und mit denen uns teilweise eine längere politische Geschichte verbindet.
Wir wollen hier klar stellen, dass wir diese Leute nicht als Feinde betrachten, nur weil sie den Antisemitismus anders bekämpfen wollen.
In diesem Zusammenhang distanzieren wir uns in aller Schärfe von den vielfach geäusserten verbalen Drohungen in Kommentaren.
Um eine effektive Handhabe gegen Antisemitismus zu entwickeln, haben wir eine öffentliche Diskussion vorgeschlagen, denn wir lassen uns durchaus kritisieren.
Aber wir mussten leider feststellen, dass wir als Feinde betrachtet und auch entsprechend behandelt werden. Nochmals: Wir lehnen jegliche Art antisemitischer Gedanken und Handlungen ab und verurteilen sie.
Vor zwei Jahren wurde mit indymedia der Versuch gestartet, mit dem Prinzip des open publishings eine offene Plattform zum Informations- und Meinungsaustausch innerhalb der breiten Antiglobalisierungsbewegung zu bieten.
Unseres Wissens ist es das erste Mal, dass eines der weltweit beinahe 70 indymedias unbrauchbar gemacht wird. Nicht einmal der "Feind" hat das bis jetzt getan, allerdings können wir uns gut vorstellen, dass diese Aktion Schule machen wird und dass dies sozusagen der Anfang des Endes von indymedia sein könnte.
Mit Drohungen, dem Benützen von Druckmitteln und der schlussendlichen Überflutung, haben einige die schon immer bekannte Verletzbarkeit von indymedia aufgezeigt. Das Traurige dabei ist die Tatsache, dass es "Leute von uns" gewesen sind, die dieses Mittel anstelle einer frühen und ganz sicher fruchtbareren Diskussion eingesetzt haben.
Und wie immer in einem unterdrückenden Herrschaftssystem, gewinnen (mindestens kurzfristig) diejenigen, die bereit sind, solche unterdrückenden Mittel der Herrschenden einzusetzen.
Gerade weil wir eigentlich alle eine Welt anstreben, die frei von jeglicher Unterdrückung, wie Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und anderen sein soll, sind wir nicht bereit, auf die Logik, "wer die bessere Kalaschinkow hat, gewinnt" einzugehen.
Von daher kann unser Lösungsvorschlag weder technisch noch unterdrückerisch sein.
Wir wollen nicht die besseren Hacker sein als die anderen und wir wollen nicht PolizistInnen spielen, um die Leute dingfest präsentieren zu können.
Wir gehen davon aus, dass indymedia immer wieder eine wichtige Rolle für die Mobilisierung fortschrittlicher Bewegungen (Demos, Aktionen, Infos und und und) spielt.
Von daher muss indymedia von der gesamten Bewegung weiterentwickelt werden. Dies wird besonders bei einem Problem wie dem jetzigen klar, das bei uns auch konkrete Gedanken über die Schliessung von indymedia Schweiz aufkommen lässt.
Wir sind weiterhin bereit mitzuhelfen, wenn das Bedürfnis nach einem "indepedent media"
als Teil der Bewegung vorhanden ist.
Wir betrachten dieses Projekt nach wie vor als einen kollektiven Prozess aller Leute, die zusammen für eine Befreiung aller Menschen kämpfen.
Auch wenn die Logik der Herrschaft ominpräsent ist, sind wir nicht bereit, diesen Traum aufzugeben.
Auslöser für die momentane Situation war. Unter den vielen kontroversen Kommentaren auf diesen Artikel war auch die Androhung, indymedia wegen Verstosses gegen das Antirassismus-Gesetz zu verklagen. Eine Gruppe namens "für einen progressiven Antikapitalismus FEPA" stellte zudem ein Ultimatum zur Entfernung des betreffenden Artikels, nach dessen Ablauf sie "geeignete Schritte" gegen indymedia einleiten würden.
Der beanstandete Text wurde von uns aufgrund seines antisemitischen Inhalts in den Zensurkübel geschmissen. In der Absicht, allen Interessierten von Anfang an eine Einsicht in die vorangegangene Diskussion zu geben, erstellten wir wenig später auf der redigierten Mittelseite einen Link zum Artikel und zu den Forderungen der FEPA.
Nachdem wir der Forderung der progressiven AnitkapitalistInnen nach sofortiger und vollständiger Entfernung nicht nachgekommen waren, haben sie und diejenigen, die ihrem Aufruf folgten, ihre Drohung wahr gemacht und mit einer Flut von Müllpostings ch.indymedia.org seit Freitag, dem 14. Dezember unbrauchbar gemacht.
Dabei erschreckte uns die Bösartigkeit, mit der auch faschistische, sexistische, verletzende, einfach nur dumme Postings oder absichtlich gefälschte Meldungen die Seite verstopften. In den Kommentaren zu dem Schrott wurde offen die Frage gestellt, ob es sich bei FEPA um eine Spaltungsaktion der Polizei oder der FaschistInnen handelt. Dass das open posting bei einer solchen geplanten Überschwemmungs-Aktion von niemandem mehr -selbst wenn es so gewollt wäre- kontrollierbar ist, war voraussehbar und ist bekannt, seit es das Medium gibt. Zum Schluss hat das auch FEPA selber zu spüren bekommen, als nämlich deftige Droh- und Denunziationskommentare Personen gegenüber und Artikel in ihrem Namen veröffentlicht wurden. Das traurigste daran ist, dass dieser virtuelle "Schutz" bei einer derartigen Eskalationsstrategie dazu führt, fast jede und jeden eines geposteten Artikels zu verdächtigen, selbst wenn eine gemeinsame politische Geschichte besteht.
Nach einem Gespräch zwischen einigen Personen von indymedia und FEPA, haben wir jetzt die Links zu den betreffenden Artikeln von der Mittelseite entfernt, die Latuff-Beiträge in den Zensurkübel versorgt und FEPA hat ihre Überflutungs-Aktion gestoppt.
Dies, um deeskalierend zu wirken und eine grössere und nicht-virtuelle Diskussion zu ermöglichen, zu der wir seit Anfang an aufgerufen haben.
Eine Gemeinsamkeit zwischen uns und den progressiven AntikapitstInnen ist die Ablehnung von Antisemitismus (wenn das abgestritten wird, muss die Diskussion anders anfangen). Ein grosser Unterschied zwischen uns ist der Umgang damit.
Innerhalb von indymedia Schweiz sind Zensur und open publishing an sich keine undiskutierten Gebiete. Zensur an sich löscht Antisemitismus zum Beispiel nicht einfach aus oder hat dies bis jetzt auf jeden Fall nicht getan.
Aber sicher ist, dass open publishing mit Feinden nicht funktionieren kann.
Wenn der Staat oder Faschos indymedia schliessen wollen, können sie das anhand des open publishings oder anderer Mittel problemlos machen (indymedias in den USA wurden schon vom FBI besucht).
Im Januar dieses Jahres musste Savanne vor Davos eine Forum Seite schliessen, weil sie von Faschos bombardiert wurde. In dem jetzigen Fall ist zwar das Resultat ähnlich, aber die "feindlichen" sabotierenden sind weder der Staat noch die Faschos, sondern Leute "unter uns", Leute, mit denen wir Demos machen und mit denen uns teilweise eine längere politische Geschichte verbindet.
Wir wollen hier klar stellen, dass wir diese Leute nicht als Feinde betrachten, nur weil sie den Antisemitismus anders bekämpfen wollen.
In diesem Zusammenhang distanzieren wir uns in aller Schärfe von den vielfach geäusserten verbalen Drohungen in Kommentaren.
Um eine effektive Handhabe gegen Antisemitismus zu entwickeln, haben wir eine öffentliche Diskussion vorgeschlagen, denn wir lassen uns durchaus kritisieren.
Aber wir mussten leider feststellen, dass wir als Feinde betrachtet und auch entsprechend behandelt werden. Nochmals: Wir lehnen jegliche Art antisemitischer Gedanken und Handlungen ab und verurteilen sie.
Vor zwei Jahren wurde mit indymedia der Versuch gestartet, mit dem Prinzip des open publishings eine offene Plattform zum Informations- und Meinungsaustausch innerhalb der breiten Antiglobalisierungsbewegung zu bieten.
Unseres Wissens ist es das erste Mal, dass eines der weltweit beinahe 70 indymedias unbrauchbar gemacht wird. Nicht einmal der "Feind" hat das bis jetzt getan, allerdings können wir uns gut vorstellen, dass diese Aktion Schule machen wird und dass dies sozusagen der Anfang des Endes von indymedia sein könnte.
Mit Drohungen, dem Benützen von Druckmitteln und der schlussendlichen Überflutung, haben einige die schon immer bekannte Verletzbarkeit von indymedia aufgezeigt. Das Traurige dabei ist die Tatsache, dass es "Leute von uns" gewesen sind, die dieses Mittel anstelle einer frühen und ganz sicher fruchtbareren Diskussion eingesetzt haben.
Und wie immer in einem unterdrückenden Herrschaftssystem, gewinnen (mindestens kurzfristig) diejenigen, die bereit sind, solche unterdrückenden Mittel der Herrschenden einzusetzen.
Gerade weil wir eigentlich alle eine Welt anstreben, die frei von jeglicher Unterdrückung, wie Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und anderen sein soll, sind wir nicht bereit, auf die Logik, "wer die bessere Kalaschinkow hat, gewinnt" einzugehen.
Von daher kann unser Lösungsvorschlag weder technisch noch unterdrückerisch sein.
Wir wollen nicht die besseren Hacker sein als die anderen und wir wollen nicht PolizistInnen spielen, um die Leute dingfest präsentieren zu können.
Wir gehen davon aus, dass indymedia immer wieder eine wichtige Rolle für die Mobilisierung fortschrittlicher Bewegungen (Demos, Aktionen, Infos und und und) spielt.
Von daher muss indymedia von der gesamten Bewegung weiterentwickelt werden. Dies wird besonders bei einem Problem wie dem jetzigen klar, das bei uns auch konkrete Gedanken über die Schliessung von indymedia Schweiz aufkommen lässt.
Wir sind weiterhin bereit mitzuhelfen, wenn das Bedürfnis nach einem "indepedent media"
als Teil der Bewegung vorhanden ist.
Wir betrachten dieses Projekt nach wie vor als einen kollektiven Prozess aller Leute, die zusammen für eine Befreiung aller Menschen kämpfen.
Auch wenn die Logik der Herrschaft ominpräsent ist, sind wir nicht bereit, diesen Traum aufzugeben.
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
Ergänzungen
Lasst uns diskutieren!
ich bin mir wirklich nicht sicher
Fordern diese selbsternannten Wächter des einzig wahren Glaubens doch allen Ernstes "Anitsemitismus zu denunzieren", und jede unerwünschte Meinung zu zensieren. Dabei geht es wohlgemerkt nicht um offen antisemitische Texte (die werden bei indy ohnehin zensiert), sondern um, dem eigenen Weltbild wiedersprechende antisemitisch interpretierbare Inhalte. Und das (fast) alles irgendwie antisemitisch interpretierbar ist bekommen wir z.B. in den "Diskussionen" um israel-kritische Beiträge auf de.indymedia immer wieder vorgeführt. >br>
Hier geht es um grundverschiedene Ansätze:
Für mich sind Meinungsfreiheit, Toleranz, und ein zivilisierter Umgang miteinander (dazu gehört auch eine ergebnisorientierte Streit/Diskussionskultur) enorm wichtig.
Vielen Antiantisemiten scheint es dagegen vorrangig darum zu gehen Diskussion und Meinungsbildung durch Zensur und Gewalt ("Faschos auf´s Maul" etc.)zu ersetzen/unterdrücken. - Ich kann mir nicht helfen, aber wenn ich solche Dinge wie "... denunzieren", oder "... auf´s Maul" höre muß ich an Menschen mit Pappsternen auf der Brust denken...
Darüber sollten wir Diaskutieren !
Wenn Ihr Euren bürgerlichen Toleranzbegriff auf die Vertreter gewalttätiger Intoleranz (Antisemiten, Nazis etc) ausdehnt, lieber mit denen diskutiert als sie zensiert, seid Ihr so links und so emanzipativ wie Angela Merkel. Viel Spaß dabei.
DESTRUKTIV - ich bin darüber empört
wer soetwas bei indymedia tut ist feige!!
warum? also weil diese personen es nicht wagen würden andere, große organisationen mit genügend einfluß und geld zu drohen.
ein beispiel:
bei uns gab es ein bioschlachter, der wurde von veganen terrorisiert(scheiben kaput, fast einmal die woche und andere actionen) .der schlachter hat zugemacht.
die menschen essen trozdem fleisch, und auch nicht weniger,vieleicht weniger biofleisch.
bei uns gibt es mindestens 5-6 großschlachter. jeder von dennen hat in der stadt bestimmt ein duzent fillialen.
warum nicht sie angreifen?
weil, die helden sich selbst profieliren wollen. es geht ihnen nicht um die sache geht. es geht nicht darum etwas zuverändern durch worte, sondern durch angst.
ich habe kein respect vor solchen menschen die sich lieber um nazi seiten kümmern sollen mit ihren blinden activismus als unsere informations quellen lahm zulegen.
eine wichtige quelle der globaliesierungs bewegung.
es macht mich traurig das solche leute die szenne spalten wollen, wegen ein thema.
eins von hunderten , eins wo sie den anschein nach nicht mitdiskutieren können, da sie es ja sonst auch nicht nötig hätten unser aller freiheit einzuschränken!
INDYMEDIA ist ein ANFANG
wenn es indymedia nicht mehr geben sollte wäre die westliche welt wieder ein bischen kälter geworden als sie schon ist.
UNITED & STRONG
es gibt menschen die brauchen unsere hilfe.
keine abschiebung von flüchtlingen und migranten
ich bin darüber empört
deutsche Faschos mit beteiligt
Tot schlagende Argumente
Immer wieder kommt es vor, daß politische Freiheitskämpfer sich gegenseitig NICHT als Antisemiten denunzieren, obwohl sie sich doch gar nicht leiden können. Obwohl persönlich gemeinte Tiefschläge viel leichter zu führen und außerdem wirksamer sind als sachliche Argumente, meinen immer noch manche "edle Ritter", sie könnten darauf verzichten. So geht es aber nicht, meine lieben EidGenossenInnen AntisemitInnen! Die Juden unter Euch ausdrücklich miteingeschlossen. Glaubt ja nicht, daß euch das nicht betrifft! Ich weiß, ihr gebt euch Mühe, das Nivea zu senken, aber das alleine reicht nicht. Werdet noch antisemitscher und noch primitiver. Ihr könnt es.
open posting in feindnähe
diskussion und streit - meinetwegen, aber wer das medium selbst angreift, sollte nicht danach noch ein forum darin bekommen. das sind üble herrschaftsstrategien, die nicht erfolgreich sein dürfen (sonst wird es auf absehbare zeit keine offenen diskussionen mehr geben).
ein bewertungssystem wie es m.w. bei slashdot existiert, könnte vielleicht perspektivisch auch hilfreich für indymedia sein. da wird dann nicht zensiert, aber die bewertung klärt die reihenfolge in der die beiträge angezeigt werden.
ACHTUNG !!!
Untitled Document
LASST EUCH NICHT VON DIESEN FASCHISTISCHEN
ANTIDEUTSCHEN VERUNSICHERN !
es ist gut, dass sich indymedia schweiz dazu geäußert hat, und ich finde den text gar nicht so schlecht. allerdings finde ich es durchaus erstaunlich, dass sie so spät erst reagiert haben. das müssen sie sich vorwerfen lassen.
das paranoide gelaber von "der politsekte, die eigentlich von wem auch immer gesteuert wird und die eigentlich nazis sind", bringt mich allerdings langsam echt zum würgen. um welche gruppe handelt es sich denn bei der FEPA, sind die nun gleichbedeutend mit den ADK oder nicht? doch wohl eher nicht? und welche idiotin hat dieses bescheuerte gerücht in umlauf gebracht? außerdem, jetzt sag mir mal jemand, wo dieser spruch mit mumia von den ADK gebracht wurde! hier wird immer mit den härtesten vorwürfen operiert, bisher habe ich aber nicht einmal einen solchen vorwurf bestätigt bekommen. interessant ist, dass die meisten vorwürfe immer auf unverstandenen texten der bahamas oder der ADK basieren. es sieht so aus, als ob leute mit röntgenblick nach begriffen oder sätzen suchen, von denen sie glauben, dass sie sie gut gegen ADK nutzen können, die texte aber nie wirklich lesen.
andere vorwürfe betreffen irgendwelche völlig bekloppten berlininterna, die mich als nicht-berlinerin einen feuchten scheissdreck interessieren. tragt eure persönlichen scharmützel bitte in b aus und lasst mich damit in ruhe!
AM LÄNGSTEN LEBE ISRAEL!!!
null toleranz
ach, und eine gemeinsame geschichte oder vielleicht noch ein nebeneinander in bündnissen heisst noch lange lange nicht einen gemeinsamen weg. es gibt mehr als freund oder feind.
Die Antideutschen Egoisten nennen sich Links!
So wie die Antideutschen sich hier geben
@null toleranz
- Wenn ich von Toleranz rede meine ich nicht daß ich jeden Blödsinn unwidersprochen hinnehme. Nun giebt es aber Dinge über die verschiedene Leute durchaus unterschiedliches denken. Und ich werde mich bestimmt nicht dazu herablassen jemandem die Knochen zu brechen (oder auch "nur" ihn zu zensieren) weil ich seine Ansichten nicht teile. Über, nicht nur legitime, sondern sogar notwendige (Selbst-)Verteidigung brauchen wir hier nicht zu reden.
Warum glaubst Du ist eine weitgehend offene und, trotz massiver Blockadeaktionen gewaltfreie Bewegung wie die AntiAKW-Bewegung so sehr viel erfolgriecher als die tendenziell eher intollerante Antifa-Bewegung ?
- Eben weil sie genug Raum für unterschiedliche Ansichten uns Strategien läßt! - Du brauchst mir nicht zu erzählen daß das nicht der einzige Grund ist. Es ist auf jeden Fall einer der wichtigsten. Der Ausspruch: "Wenn es eine Weltrevolution gibt, dann geht sie vom Wendland aus" kommt eben nicht von ungefähr.
Jeder zensierter Artikel (so mies der Inhalt auch sein möge) und jeder auf der Straße zusammengeschlagene Nazi (ich kann die Ärsche auch nicht leiden!) ist eine Niederlage für die fortschrittliche Linke.
anti-anti-deutsch?
Typischer Fall von falsch gedacht
nachtrag
Bemerkungen zur Fascho-Sekte
"oleranz
zementiert die herrschenden verhältnisse." - das könnte so auch von der nsdap stammen...
"wo dieser spruch mit mumia
von den ADK gebracht wurde!" - jetzt auch noch leugnen? einer von euch hatte sich dazu eine zeitlang täve schur genannt und es unter einem text zu spoliaktionen für mumia gepostet....
Wenn die euch...
@Sektenbeauftragter
@censorius
Merkst Du Witzfigur denn nicht, dass Du hier das Wesen des bürgerlichen Staates respektive Wertes ausplauderst und sein Prinzip zu Deinem eigenen machst? Die Subjekte sind nichts, wenn sie nicht den Spielregeln gehorchen, dass heisst, sich als Staatsbürger vor dem politischen Souverän und als Warenbesitzer vor dem Wert bewähren. Wer vor dem Wert nicht besteht ist des Todes und wer den politischen Souverän, d.h. den Staat angegreift oder auch nur in Frage stellt wird mindestens aus der Gemeinschaft der Demokraten ausgeschlossen.
Die Form ist alles. Der Inhalt ist beliebig. So verhält es sich auch mit Indymedia. Das dieses Prinzip kein Gegengift gegen Rassismus und Antisemitismus ist sondern diese notwendig hervorbringt hat Max Horkheimer gewußt: "Die Ordnung, die 1789 als fortschrittliche ihren Weg antrat, trug von Beginn an die Tendenz zum Nationalsozialismus in sich". Aber Du und Deine Mitstreiter, die linke Politik, die Spass macht, verantstalten wollen und ähnlichen geistigen Dünnschiss ausbrüten, pocht genau auf dieses Prinzip. Euer Treiben ist Vorbedingung des Antisemitismus. Und als Linke, die das wissen müssten und trotzdem so weiter machen, seit ihr Antisemiten.
I blicks oifach nemme...
Grüzi wohl, ich bin Schwietzer!
Ich persönlich würde für eine Ethikkommission plädieren die Texte und deren Autoren untersucht. Beim ersten Verstoß gibts dann 6 Monate Rede- und Schreibverbot, bei wiederholten Vergehen wäre Lebenslänglich angebracht. Selbstverständlich ist die Unterstützung des Verbrechens, etwa durch dagegendiskutieren, ebenso unter Strafe zu stellen.
Um sicherzustellen daß die Sanktionen greifen können bekommt jede/r einen Balkencode auf die Stirn mit dem er/sie sich jederzeit identifizieren kann. (Beispielsweise bei der Einwahl in diese Seite oder auf der Einlaßkontrolle einer Demo.)
(S)
Authentifizierung tut not
Das Risiko, dass das missbraucht ist wegen des recht hohen Aufwandes, an dieses ungefilterte Publikationsrecht zu kommen, nur vereinzelt von Bedeutung.
Die Demokratisierung für treue Schreiber wäre zudem sehr angenehm.
Ein weiterer Vorteil: Solche flooding-Aktionen würden indymedia nicht in der Substanz treffen; Wenn zuviel Müll kommt, kann zwar die Notwendigkeit auftreten, wertvolle Nachrichten in die Mülltonne zu werfen, weil sie von zuviel Schrott umgeben ist. Ein ´Notbetrieb´ ist trotzdem möglich - durch die authentifizierten Schreiber.
Der einzige Nachteil den ich sehe ist, dass es unter den indymedia-Autoren dann eine Hierarchie gibt. Allerdings denke ich, dass das das kleinere Übel ist.
Muß das nicht
Ihr habt einen Vollschuß- die ganze Welt ist Scheiße, aber die, mit denen man "nur" ca 80-90% einer (politischen) Meinung ist, müssen gnadenlos bekämpft werden...,gelle?!
Muß grad an die Handvoll BerlinerInnen denken, die nach Genua noch lange im Knast schmoren mußten, denen haben mehrere Spinner die Freundschaften gekündigt ("Ihr habt Anna und Arthur verraten..."),weil sie Aussagen Marke "Feste Schuhen brauche ich zum Wandern" etc. gemacht haben. Sitzen unter Streß und z.T. Folter im Knast und müssen sich dann mit sonem Dreck auseinandersetzen... Leute die sowas machen, unterstützen bestimmt auch die Knallköppe von der FEPA im Kampf gegen rassistische Medeien (Aaaahrgh, seid ihr dumm!)!! Habt ihr eigentlich schonmal die Nazis im Chatforum von der Bild besucht-oder habt ihr für so unwichtiges keine Zeit, weil erstmal die eigenen Reihen bereinigt werden müssen???
Mit Leuten wie euch können wir das mit der Revo eh vergessen...
jau, cornel
denken
(kluge köpfe können den spruch drehen/wenden wie sie wollen, das resultat bleibt gleich)
Indymedia sucks!
ps: ich hab n buch von ephraim kishon ausm bücherregal genommen um platz zu schaffen. bin ich antisemit?!?
hallo indies
Bei verbaler Gewalt fängts an
Hallo!!!!!!!