Aachen: Kollektiver Grenzübertritt gelungen!!

Antifaprojekt an den Aachener Hochschulen 14.12.2001 12:04 Themen: Globalisierung
Gratiszug statt Buskonvoi!!! BGS völlig überrascht. 3000 Bullen am falschen Ort. Problemlose Einreise nach Belgien!
Der kollektive Grenzübertritt ab Aachen ist knapp 100 AktivistInnen ohne jede Kontrolle gelungen!!!

Viele Fotos:  http://www.antifaprojekt.de

Zur Überraschung des BGS wurde die Aktion per Bahn vollzogen. Die Busse rollten unbesetzt über die Grenzen und sammelten ihre Leute in Lüttich (Liége) wieder ein. Auf Fahrscheinkontrollen hat die belgische Bahn im teuren "Thalys" verzichtet.

Nun herrscht seitens der 3000 in und um Aachen stationierten Bullen völlige Verwirrung. Die kleineren Grenzübergänge nach Belgien sind zur Stunde für AutofahrerInnen relativ leicht passierbar. Busse müssen aber nach wie vor mit zeit- und nervraubenden Kontrollen rechnen.

no border - no nation!
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Ergänzungen

sehr gut - DANKE

polizei-dumm-wie-brot 14.12.2001 - 12:10
Passt in Belgien auf euch auf und geht den entschlossenen weg weiter. Für freies flueten kein mensch ist illegal.

G R A T U L A T I O N ! ! ! !

Ray Sistance 14.12.2001 - 12:27
Genial!!!! Die Bullen habt ihr super verarscht!!! Es sind immer noch viel Leutz unterwegs zu euch, für uns alle!!!
Passt auf euch auf!!!

14.12.2001 - 13:04
gut gemacht

Wie kann es sein,

RedRising 14.12.2001 - 13:09
daß der Grenzübertritt in Aachen - den auch ich richtig cool finde -, an dem aber anscheinend nur 100 Leute beteiligt sind wesentlich mehr Beachtung findet als die Gewerkschaftsdemo am Vortag, auf der um die 100.000 Menschen demonstriert haben und die - gegen einige anderslautende Stimmen - wirklich cool und auch politisch sehr sinnvoll war?
Da stimmt doch was nicht!!!

Suuuuper!!!

Calavera 14.12.2001 - 13:19
Habe gerade das erste mal ins Netz geschaut und mit dem schlimmsten gerechnet (komme aus der Gegend und die Dorf (trottel) bullen sind nicht gerade nett. Aber sowas: Super! Die stehen jetzt im Regen und muessen der Lokalpresse erklären warum das Ganze. Wurd´ auch mal wieder Zeit für eine gut geplante Aktion, auch wenns mehr Leute hätten sein können.

Viel Glück euch in Brüssel

Fight Fortress Europe

Wieso stellst du die Reakionen..

Gegeneinander?!?! 14.12.2001 - 13:20

Gründe für Reaktionen

Pete 14.12.2001 - 13:43
Indymedia heisst selbermachen. Scheinbar fand es niemand der 100.000 Gewerkschafter und anderen wichtig? Wobei Aachen politisch auch viel brisanter ist: In "Globalisierungsgegner werden beim Grenzübertritt gehindert... " - Eine Grenze die es doch eigentlich nicht mehr gibt.... Es wird heute ein Brüssel-Special auf der Startseite mit Bildern von gestern geben.

Yippie!!!!

Luisa 14.12.2001 - 13:50
Supa, weiter so, laßt euch nicht einschüchtern!!! Frechheit siegt!!! Ich fände es cool, wenn es in Zukunft mehr solche Aktionen geben würde. Lieber Bullen verarschen, als sich mit ihnen rumärgern...

Fein

P. 14.12.2001 - 14:20
Super,
aber wer wird in Lüttich am Bahnhof festgehalten?
Vielleicht hätte der Jubel zurückgehalten werden sollen
bis alle in Brüssel sind?
Weiß jemand wessen Reporter im Zug war?
Dennoch 1A Aktion - Gratuliere

respekt !!!

dude 14.12.2001 - 14:28
solche aktionen geben hoffnung und wille zum mitmachen für die daheim gebliebenen.

mehr infos hier (pressemitteilungen)

14.12.2001 - 19:18

von wegen gute aktion

mürre 17.12.2001 - 16:27
Die Aktion in Aachen war doch alles andere als eine gelungene Verarschung des BGS.
1. Der kollektive Grenzuebertritt wurde nicht aus irgendeiner taktischen Überlegung auf die Schiene verlegt, sondern weil alle motorisierten (bis auf 2 Busse) Aachen laengst wieder verlassen hatten.
2. Für anreisende Busse war die Vorbereitung vor Ort eine Katastrophe - es gab keine Infos über Parkmöglichkeiten, ist ja aber auch egal, wenn die Stadt voller Bullen ist. Da dreht mensch gerne noch eine Runde...
3. Der "geheime" Treffpunkt, der ueber Telefon erfragt werden sollte war das AZ in der Nähe des Hauptbahnhofes. Was haben wir gelacht...

Das daraus im Nachhinein der erste erfolgreiche Gratiszug gebastelt wird ist ein netter Versuch, das Scheitern des Konzeptes schönzureden. Viel eher war es wohl ziemliches Glück, dass bei so einer unorganisiertheit alles gut gelaufen ist.

@mürre

Arthur 18.12.2001 - 02:13
"Aus keiner taktischen Überlegung heraus...".Wenn die Überlegung,daß mensch mit 100 Leuten gegen dreitausend Bullen nix ausrichten,geschweige denn irgendwelche Straßen blockieren kann,nicht taktisch ist,dann weiß ich auch nicht...
"alle motorisierten Leute Aachen verlassen hatten"...können ja so viele nicht gewesen sein,da insgesamt höchstens zweihundert Leute anwesend waren...
Das mit den Parkplätzen mag blöd gewesen sein,aber es gab noch ungefähr eine millionen wichtigere Dinge zu tun als Parkservice zu spielen,die alle an einem ziemlich kleinen Häuflein Leute hängenblieben(hier ein dickes Lob an die AachenerInnen und andere OpenUps vor Ort).
Und wie "geheim" hättest du es denn gerne,wenn der Treffpunkt über eine öffentlich bekannte Telefonnummer durchgegeben wurde???Da sich für die Zugvariante entschieden wurde,war das AZ der bestmögliche Treffpunkt,da zu Fuß dreißig Sekunden zum Bahnhof.
Also:nicht meckern und konsumieren,sondern selber machen!