Reaktion des Präsidenten der FU-Berlin
Eine erneute Vollversammlung an der FU-Berlin (13.12.) fordert Stellungnahme des FU-Präsidenten zu den Polizeieinsätzen.
Wer zur Hölle ist der Präsident?
Über die Dialogbereitschaft Peter Gaehtgens, Präsident der FU-Berlin
Vor dem Hintergrund der zwei Polizeieinsätze in den Nächten von Dienstag auf Mittwoch und Mittwoch auf Donnerstag (in beiden Fällen wurde von Seiten der Universitätsleitung ein größeres Polizeiaufgebot angefordert, um weitere Planungsaktivitäten bzw. eine Streik-Party in der Silberlaube aufzulösen) fand am Donnerstag, 13.12., erneut eine FU-Vollversammlung statt. Neben anderen Aspekten und Ereignissen der letzten Tage an der FU wurden selbige Polizeieinsätze thematisiert. Obwohl die Universitätsleitung durch ihr Vorgehen bereits ihren Kommentar zu den Studierendenprotesten kundgetan hatte (vergleichbar mit den Studierendenstreiks der letzten Jahre, bei denen ebenfalls die Staatsgewalt eingeschaltet worden war) wurde beschlossen, FU-Präsident Peter Gaehtgens zu einer für kommenden Montag angesetzten Vollversammlung einzuladen (12 Uhr, Silberlaube Hörsaal 1A). Um ihm die Dringlichkeit dieser Einladung bewusst zu machen wurde ein Brief verfasst, der ihm im Anschluss an die VV übergeben werden sollte. Der Brief beinhaltete das von der VV ausgesprochene Misstrauen gegenüber Gaehtgens sowie die Aufforderung, Stellung zu den von ihm angeordneten Polizeieinsätzen zu nehmen und die damit in Verbindung stehenden Anzeigen wegen Hausfriedensbruchs zurückzuziehen. Neben ein paar Einsatzwagen der Polizei, die wohl aus ?Sicherheitsgründen? dorthin abgeordnet wurden, warteten ungefähr 300 Studierende vergebens vor dem Präsidialamt, da Gaehtgens nicht zugegen war. Ein paar zu seiner Vertretung vor die Tür getretenen MitarbeiterInnen äußerten sich dahingehend, dass ihnen der Aufenthaltsort des Präsidenten unbekannt sei. Nicht so den Studierenden. Einem Hinweis folgend setzte sich der erboste Mob in Bewegung, um Gaehtgens in seiner zu diesem Zeitpunkt stattfindenden Vorlesung aufzusuchen. Auf dem Weg dorthin ? die Vorlesung fand in der Humanbiologie statt ? wurden weitere Studierende erfolgreich animiert, sich an dem Protest zu beteiligen. Zeitgleich mit den Studierenden trafen auch die vorher in Bezug auf den Aufenthaltsort des Präsidenten angeblich unwissenden MitarbeiterInnen ein. Gaehtgens zeigte sich wenig erfreut, als der Saal sich mit ein paar Hundert Studierenden füllte, die lautstark ihren Protest unterstrichen. Nachdem Ruhe eingekehrt war zeigte der Präsident erneut seinen Unwillen, einen Dialog zu führen, und verliess den Saal. Vor dem Gebäude wurde er ein weiteres Mal von den ihm hinterhereilenden Studierenden angesprochen und ihm die Einladung für die kommende VV mitgeteilt. Gaehtgens wollte hierfür keine Zusage machen. Ebenso seine Reaktion auf die Aufforderung, die Anzeigen zurückzunehmen.
Über die Dialogbereitschaft Peter Gaehtgens, Präsident der FU-Berlin
Vor dem Hintergrund der zwei Polizeieinsätze in den Nächten von Dienstag auf Mittwoch und Mittwoch auf Donnerstag (in beiden Fällen wurde von Seiten der Universitätsleitung ein größeres Polizeiaufgebot angefordert, um weitere Planungsaktivitäten bzw. eine Streik-Party in der Silberlaube aufzulösen) fand am Donnerstag, 13.12., erneut eine FU-Vollversammlung statt. Neben anderen Aspekten und Ereignissen der letzten Tage an der FU wurden selbige Polizeieinsätze thematisiert. Obwohl die Universitätsleitung durch ihr Vorgehen bereits ihren Kommentar zu den Studierendenprotesten kundgetan hatte (vergleichbar mit den Studierendenstreiks der letzten Jahre, bei denen ebenfalls die Staatsgewalt eingeschaltet worden war) wurde beschlossen, FU-Präsident Peter Gaehtgens zu einer für kommenden Montag angesetzten Vollversammlung einzuladen (12 Uhr, Silberlaube Hörsaal 1A). Um ihm die Dringlichkeit dieser Einladung bewusst zu machen wurde ein Brief verfasst, der ihm im Anschluss an die VV übergeben werden sollte. Der Brief beinhaltete das von der VV ausgesprochene Misstrauen gegenüber Gaehtgens sowie die Aufforderung, Stellung zu den von ihm angeordneten Polizeieinsätzen zu nehmen und die damit in Verbindung stehenden Anzeigen wegen Hausfriedensbruchs zurückzuziehen. Neben ein paar Einsatzwagen der Polizei, die wohl aus ?Sicherheitsgründen? dorthin abgeordnet wurden, warteten ungefähr 300 Studierende vergebens vor dem Präsidialamt, da Gaehtgens nicht zugegen war. Ein paar zu seiner Vertretung vor die Tür getretenen MitarbeiterInnen äußerten sich dahingehend, dass ihnen der Aufenthaltsort des Präsidenten unbekannt sei. Nicht so den Studierenden. Einem Hinweis folgend setzte sich der erboste Mob in Bewegung, um Gaehtgens in seiner zu diesem Zeitpunkt stattfindenden Vorlesung aufzusuchen. Auf dem Weg dorthin ? die Vorlesung fand in der Humanbiologie statt ? wurden weitere Studierende erfolgreich animiert, sich an dem Protest zu beteiligen. Zeitgleich mit den Studierenden trafen auch die vorher in Bezug auf den Aufenthaltsort des Präsidenten angeblich unwissenden MitarbeiterInnen ein. Gaehtgens zeigte sich wenig erfreut, als der Saal sich mit ein paar Hundert Studierenden füllte, die lautstark ihren Protest unterstrichen. Nachdem Ruhe eingekehrt war zeigte der Präsident erneut seinen Unwillen, einen Dialog zu führen, und verliess den Saal. Vor dem Gebäude wurde er ein weiteres Mal von den ihm hinterhereilenden Studierenden angesprochen und ihm die Einladung für die kommende VV mitgeteilt. Gaehtgens wollte hierfür keine Zusage machen. Ebenso seine Reaktion auf die Aufforderung, die Anzeigen zurückzunehmen.
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Ergänzungen
Gaethgens absetzen!
gelungene action...
Peinlich! Präsi flüchtet vor seinen Studis
Festzuhalten bleibt:
1. Er hat nicht die geringste Bereitschaft gezeigt mit uns in einen Dialog zu treten.
2. Die Anzeigen gegen die Festgenommenen werden nicht zurückgezogen.
3. Eine Zusage zur VV am Montag hat er nicht gegeben.
Viel Anlass zu neuem Protest und wenn er nicht kommt, dann kommen wir halt wieder zu ihm. Dass der Dialog dann noch in irgendeiner Form stattfinden kann, ist unwahrscheinlich.
Nicht mit Gaethgens diskutieren
VertreterInnen nicht akzeptieren
ich finde, wir sollten uns nicht mit kleinigkeiten abspeisen lassen. ansonsten kann ich meinem vorredner nur zustimmen: richtige verhandlungen kann es erst geben, wenn die bullen aus der uni verschwinden und die repression rueckgaengig gemacht wird
venceremos
Gaehtgens absetzen
Außerdem findet am Dienstag die erste Sitzung des neugewählten Kuratoriums statt, die wir auch nutzen sollten!
Wenn Infobedarf besteht, dann fragt doch hier einfach nach und dann gibt es Genaueres.
Der Kampf geht weiter!
rechts liegen lassen
WEITERMACHEN !!!
nicht zu letzt mehr Geld für Bildung gefordert wurde, dann ist die Haltung des Präsidiums ÜBERHAUPT NICHT akzeptabel !
Eher zeigt diese Ignoranz, dass wir mit unserer Kritik VOLL INS SCHWARZE getroffen haben.Die Angst, dass durch vehementen Streik an der FU eine Lawine durch alle Unis des Landes rollen könnte, treibt die wirtschaftshörigen Verantwortlichen zum Einsatz dieser übertriebenen Polizeimaßnahmen.
Steter Tropfen höhlt den Stein, darum machen wir WEITER !!!
Einen lieben Gruß an alle Mitstreiker an den Universitäten !
Gaehtgens nimmt uns nicht ernst genug