Spreeufer verteidigen!
Hier folgt ein kurzer Überblick über die geplante Umstrukturierung am Spreeufer zwischen F´hain und X-Berg.
Umstrukturierung an der Spree
Zwischen Friedrichshain und Kreuzberg steht eine enorme Umstrukturierung bevor.Das bedeutet: Verdrängung sozial Schwacher, teurere Mieten, teurere Läden, teurere Preise in Gaststätten, Zerstörung alternativer Projekte.Konkret gefährdet sind: Köpi, Wagenburg "Schwazer Kanal", RAW-Tempel, Deli, Maria.
An der Spree geht es um insgesamt 120 Hektar. Das ist 8 mal so viel wie der Potsdamer Platz! Auf dem RAW-Gelände entlang der Revaler Str. sind es noch mal 10 Hektar.
Es sind verschiedene Projekte, von denen sich bisher 7 zusammengeschlossen haben, als Interessenverband unter dem Namen "Media Spree":
Eine kurze Aufzählung der geplanten Projekte:
1. Bauprojekt der Post, östlich des Ostbahnhofes. Die Post will rund um den alten Postbahnhof (wo die Ausstellung "Körperwelten" war) ein eigenes "StadtQuartier" mit Läden und Büros errichten. Von "Freizeit und Erlebniseinrichtungen" ist die Rede. Name: Urban Center Postbahnhof. In der Planung sind dabei auch 2 Hochhäuser, die 106 bzw. 96 Meter hoch werden sollen. Wobei hier der Bezirk versucht zu intervenieren und die Häuser zu "verkürzen".42.000 qm² stehen der Post insgesamt zur Verfügung.Dem Club "Maria am Ostbahnhof" ist bereits zum Jahresende gekündigt worden.
2. östlich davon, bis zur Wahrschauerstraße: Neues Quartier mit Arena: Investor ist die Anschutz Sports and Entertainment Group (AEG) aus Denver/Colorado (Berliner Geschäftssitz: Friedrichstraße 171). Mittelpunkt bildet eine riesige Mehrzweckhalle für 16.000 ZuschauerInnen. Hauptnutzer sollen die Berliner Eisbären sein, aber auch alles andere, also Konzerte etwa. In der Halle selbst soll es 600 Restaurant- und 500 Barplätze geben, außerdem Läden für Merchandising.
Rund um die Halle sind ein Multiplex-Kino, ein Disko-Bereich, Geschäfte, ein Hotel-Hochhaus und unzählige Büros geplant. Auf der anderen Seite der Mühlenstraße, am Ufer, soll ein neuer Hafen entstehen. Die Hochhäuser sollen bis zu 70 Meter hoch werden. Z.Zt. läuft ein städtebaulicher Wettbewerb. Erste Ergebnisse sollen bereits im Januar präsentiert werden. Baubeginn soll September 2002, Fertigstellung August 2004 sein. Kosten für das Projekt betragen über 300 Mio. DM, die frei finanziert werden, also von der Wirtschaft.
Der Streit der Arenen: Es gab noch einen Investor, der gerne in Spandau in der Siemensstadt eine genauso große Arena bauen wollte. Für 2 ist aber kein Bedarf in Berlin. In wenigen Wochen sollte bereits Baubeginn sein, aber jetzt hat der Investor zurückgezogen, weil "unkalkulierbares finanzielles Risiko" wegen der Arena am Ostbahnhof.
3. RAW-Gelände (entlang der Revaler Str., zwischen Wahrschauer- und Modersohnbrücke: Auf dem Gelände befand sich das Reichsbahnausbesserungswerk "Franz Stenzel". In einigen der Gebäude befindet sich nun der "RAW-Tempel", der von KünstlerInnen betrieben wird. Investor ist die Firma Vivico, die im Auftrag des Bundes ehemalige Bahnflächen vermarktet. Sie wollen dort ein "Stadtviertel" errichten mit Geschäften, Restaurants, Squashhalle, Sauna und Hotel. Das Projekt RAW-Tempel soll "angemessen unterkommen" - was immer das bedeuten soll. Bisher gibt es drei Entwürfe. darunter einer mit einem riesigen Kaufcenter und einer unter dem Namen "Kunstpark Friedrichshain" mit großzügiger Grünanlage.
4. Das BSR-Gelände an der Michaelkirchbrücke/direkt Spreeufer, wo heute der Gebrauchtmöbel-Markt der BSR ist. Der soll verlegt werden. Auf dem Areal von 12.000 qm² will die BSR Hotels und Bürohäuser bauen. Nördlich der S-Bahntrasse wird ein Ensemble aus 3 Gebäuden errichtet, das zur Bahnseite hin mit einer Glasfront komplett abgetrennt ist. Südlich der Bahn, also direkt am Spreeufer soll ein 48 Meter hohes Wohnhaus entstehen.
5. Gleich daran anschließend, bis zum Hotel Ibis: "Spreesinus": Das soll ein extravaganter, wellenförmiger, 16geschossiger Bau mit Glas-Fassade und 77 Meter hoch werden, der von Kanzleramtsarchitekten Axel Schultes entworfen wurde. Investor: KapHag
6. An der Schillingbrücke ist bereits das Hotel ibis entstanden.
7. Auf anderen Spree-Seite - (sozusagen auf der anderen Straßenseite der Köpi) - zwischen Köpenicker Straße, Engeldamm und Spreeufer, dort wo jetzt die Wagenburg "Schwarzer Kanal" an der Schillingbrücke ist, ist ein Projekt namens "Spreeport" geplant. Investor: HochTief
8.Gegenüber des Ostbahnhofs wird derzeit ein Altbau ausgebaut zum "Zentrum Zukunftsenergien Berlin/Internationales Solarzentrum", daneben sind ein kleiner Park, ein "Spree-Foyer" und ein Büro- und Geschäftshaus geplant.
9. Brücken: Zwischen Schilling- und Oberbaumbrücke sollen vermutlich 2, sicher jedoch eine Brücke (wieder auf-)gebaut werden. Darunter die zerstörte Brommybrücke, die Verlängerung der Eisenbahnstraße. Die andere Brücke wäre die zwischen Straße der Pariser Kommune und Manteuffelstraße.
10. Neben der Oberbaumbrücke ist ja bereits die Disko "Speicher" entstanden. Gegenüber der Brücke wird der andere Speicher und das Kühlhaus umgebaut. Dort wird sich unter anderem der Musikriese "Universal Music" niederlassen.
11. Gegenpber davon: Die Cuvry-Höfe. Das geplante Einkaufszentrum "Botag" wurde gekippt. (keine Wirtschaftlichkeit). Statt dessen ist nun ein 4-Sterne-Hotel geplant und dazu Einzelhandel, Büros, Lofts und Wohnungen. Investor: Wert-Konzept GmbH.
Der Bezirk steht geschlossen hinter den Plänen. Baustadt Franz Schulz (Grüne) sagt, die Bezirksverwaltung habe "alle verfügbaren Kräfte gebündelt, um das Planverfahren zügig voran zu treiben". Er träumt von "40.000 Arbeitsplätzen zwischen Jannowitzbrücke und Elsenbrücke".
Keine Yuppie-Siedlung mitten zwischen UNSEREN Kiezen!
Die Spree gehört den Fischen, die gegen den Strom schwimmen!
Umstrukturierung und Vertreibung stoppen!
Nehmen wir uns die StadtMitte!
Zwischen Friedrichshain und Kreuzberg steht eine enorme Umstrukturierung bevor.Das bedeutet: Verdrängung sozial Schwacher, teurere Mieten, teurere Läden, teurere Preise in Gaststätten, Zerstörung alternativer Projekte.Konkret gefährdet sind: Köpi, Wagenburg "Schwazer Kanal", RAW-Tempel, Deli, Maria.
An der Spree geht es um insgesamt 120 Hektar. Das ist 8 mal so viel wie der Potsdamer Platz! Auf dem RAW-Gelände entlang der Revaler Str. sind es noch mal 10 Hektar.
Es sind verschiedene Projekte, von denen sich bisher 7 zusammengeschlossen haben, als Interessenverband unter dem Namen "Media Spree":
Eine kurze Aufzählung der geplanten Projekte:
1. Bauprojekt der Post, östlich des Ostbahnhofes. Die Post will rund um den alten Postbahnhof (wo die Ausstellung "Körperwelten" war) ein eigenes "StadtQuartier" mit Läden und Büros errichten. Von "Freizeit und Erlebniseinrichtungen" ist die Rede. Name: Urban Center Postbahnhof. In der Planung sind dabei auch 2 Hochhäuser, die 106 bzw. 96 Meter hoch werden sollen. Wobei hier der Bezirk versucht zu intervenieren und die Häuser zu "verkürzen".42.000 qm² stehen der Post insgesamt zur Verfügung.Dem Club "Maria am Ostbahnhof" ist bereits zum Jahresende gekündigt worden.
2. östlich davon, bis zur Wahrschauerstraße: Neues Quartier mit Arena: Investor ist die Anschutz Sports and Entertainment Group (AEG) aus Denver/Colorado (Berliner Geschäftssitz: Friedrichstraße 171). Mittelpunkt bildet eine riesige Mehrzweckhalle für 16.000 ZuschauerInnen. Hauptnutzer sollen die Berliner Eisbären sein, aber auch alles andere, also Konzerte etwa. In der Halle selbst soll es 600 Restaurant- und 500 Barplätze geben, außerdem Läden für Merchandising.
Rund um die Halle sind ein Multiplex-Kino, ein Disko-Bereich, Geschäfte, ein Hotel-Hochhaus und unzählige Büros geplant. Auf der anderen Seite der Mühlenstraße, am Ufer, soll ein neuer Hafen entstehen. Die Hochhäuser sollen bis zu 70 Meter hoch werden. Z.Zt. läuft ein städtebaulicher Wettbewerb. Erste Ergebnisse sollen bereits im Januar präsentiert werden. Baubeginn soll September 2002, Fertigstellung August 2004 sein. Kosten für das Projekt betragen über 300 Mio. DM, die frei finanziert werden, also von der Wirtschaft.
Der Streit der Arenen: Es gab noch einen Investor, der gerne in Spandau in der Siemensstadt eine genauso große Arena bauen wollte. Für 2 ist aber kein Bedarf in Berlin. In wenigen Wochen sollte bereits Baubeginn sein, aber jetzt hat der Investor zurückgezogen, weil "unkalkulierbares finanzielles Risiko" wegen der Arena am Ostbahnhof.
3. RAW-Gelände (entlang der Revaler Str., zwischen Wahrschauer- und Modersohnbrücke: Auf dem Gelände befand sich das Reichsbahnausbesserungswerk "Franz Stenzel". In einigen der Gebäude befindet sich nun der "RAW-Tempel", der von KünstlerInnen betrieben wird. Investor ist die Firma Vivico, die im Auftrag des Bundes ehemalige Bahnflächen vermarktet. Sie wollen dort ein "Stadtviertel" errichten mit Geschäften, Restaurants, Squashhalle, Sauna und Hotel. Das Projekt RAW-Tempel soll "angemessen unterkommen" - was immer das bedeuten soll. Bisher gibt es drei Entwürfe. darunter einer mit einem riesigen Kaufcenter und einer unter dem Namen "Kunstpark Friedrichshain" mit großzügiger Grünanlage.
4. Das BSR-Gelände an der Michaelkirchbrücke/direkt Spreeufer, wo heute der Gebrauchtmöbel-Markt der BSR ist. Der soll verlegt werden. Auf dem Areal von 12.000 qm² will die BSR Hotels und Bürohäuser bauen. Nördlich der S-Bahntrasse wird ein Ensemble aus 3 Gebäuden errichtet, das zur Bahnseite hin mit einer Glasfront komplett abgetrennt ist. Südlich der Bahn, also direkt am Spreeufer soll ein 48 Meter hohes Wohnhaus entstehen.
5. Gleich daran anschließend, bis zum Hotel Ibis: "Spreesinus": Das soll ein extravaganter, wellenförmiger, 16geschossiger Bau mit Glas-Fassade und 77 Meter hoch werden, der von Kanzleramtsarchitekten Axel Schultes entworfen wurde. Investor: KapHag
6. An der Schillingbrücke ist bereits das Hotel ibis entstanden.
7. Auf anderen Spree-Seite - (sozusagen auf der anderen Straßenseite der Köpi) - zwischen Köpenicker Straße, Engeldamm und Spreeufer, dort wo jetzt die Wagenburg "Schwarzer Kanal" an der Schillingbrücke ist, ist ein Projekt namens "Spreeport" geplant. Investor: HochTief
8.Gegenüber des Ostbahnhofs wird derzeit ein Altbau ausgebaut zum "Zentrum Zukunftsenergien Berlin/Internationales Solarzentrum", daneben sind ein kleiner Park, ein "Spree-Foyer" und ein Büro- und Geschäftshaus geplant.
9. Brücken: Zwischen Schilling- und Oberbaumbrücke sollen vermutlich 2, sicher jedoch eine Brücke (wieder auf-)gebaut werden. Darunter die zerstörte Brommybrücke, die Verlängerung der Eisenbahnstraße. Die andere Brücke wäre die zwischen Straße der Pariser Kommune und Manteuffelstraße.
10. Neben der Oberbaumbrücke ist ja bereits die Disko "Speicher" entstanden. Gegenüber der Brücke wird der andere Speicher und das Kühlhaus umgebaut. Dort wird sich unter anderem der Musikriese "Universal Music" niederlassen.
11. Gegenpber davon: Die Cuvry-Höfe. Das geplante Einkaufszentrum "Botag" wurde gekippt. (keine Wirtschaftlichkeit). Statt dessen ist nun ein 4-Sterne-Hotel geplant und dazu Einzelhandel, Büros, Lofts und Wohnungen. Investor: Wert-Konzept GmbH.
Der Bezirk steht geschlossen hinter den Plänen. Baustadt Franz Schulz (Grüne) sagt, die Bezirksverwaltung habe "alle verfügbaren Kräfte gebündelt, um das Planverfahren zügig voran zu treiben". Er träumt von "40.000 Arbeitsplätzen zwischen Jannowitzbrücke und Elsenbrücke".
Keine Yuppie-Siedlung mitten zwischen UNSEREN Kiezen!
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Ergänzungen
hunger
bin noch die tage hinter dem u-warschauer str. langgelaufen. oberbaum city! da steht alles leer! na fast alles!
bei aller marktwirtschaft das kann sich doch nicht rechnen.
es kommt noch dicker
Wenn jetzt der Euro kommt...
klasse gegen klasse
FUCK
Aber: EIne kleine Hoffnung habe ich dennoch, besonders in Berlin:
ES kann gar nicht soviele Menschen geben, die in diesen tausend schönene neuen Welten leben wollen, woher sollen die denn alle kommen?
Allein das SOnycenter und der po.platz sind doch auch nicht übermäßig frequentiert, noch 3 solche Dinger, wer geht denn da hin?
Ich hoffe niemand und das es auch wieder zerfällt, viellciht so wie in SPanien, wo die irren Investoren ein Hotel nebens andere geklatscht haben und jetzt das Land voller Ruinen steht, wer WEIß??????
Wir haben schon zwei Kriege überlebt
Dochdoch
Und die können sich das auch leisten.
Man braucht sich doch nur die Docklands in London anzuschauen,da haben sie auch alles platt gemacht was sich an Kunst und Kultur in den Speichern eingenistet hat...und nun...Stahl,Glas,Irrsinnsarchitektur,teure Läden,teure Lofts...das geht so bei Achthundert Pfund los.
Woher Schulz aber diese Zahlen hat ist mir schleierhaft...hach ein Mann wird doch noch Träume und Visionen haben dürfen.
Wenn ein Viertel seiner Wunschzahl realisiert wird kann er glücklich sein,nach dem Motto seid realistisch-fordert das Unmögliche
die neue mitte
Ich bin nicht aus Berlin
(das ist eine ernsthafte Frage)
Aber nein...
Kreuzberg und Yuppies
Wer ist Schuld?
Was sind Yuppies?
fragwürdige kampagne
seit drei jahren läuft nix mehr a la innenstdt-aktionstage, stattdessen liefen zb. die kein-mensch-ist-illegal [was auch bitter nötig ist].
jetzt, wo eine antirassistische kampage ´dank´ des neuen otto-kataloges mehr als nötig wäre, kommt von diesen leuten in punkto antirassismus so gut wie nix, stattdessen versucht sich mensch - getragen vom "in-genua-gibt-es-ein-soziales-zentrum-hype" - lieber als stadtentwicklungskritikerIn...
puh, es ist jetzt echt müßig, hier lange über die glaubwürdigkeit solcher immer wieder unverbindlich angestoßenen kampagnen zu lamentieren, lest euch einfach mal die sogenannte heinz-schenk-debatte durch [ca. ´92] aus der später die gruppe f.e.l.s entstanden ist...
Da fühlt sich doch wer agesprochen?
@antifa
Intelligenzbolzen
@pagoleb
ehrlich gesagt, ich fände es auch schmezhaft, wenn bald das RAW-Gelände neu bebaut wird und der schwarze Kanal veschwindet, aber what the fuck means "spreeufer-verteidegen"?
ich kritisiere einfach zwei dinge:
- die unverbindlichkeit, mit der irgendwelche kampagnenhanseln ständig neue themenfelder aufmachen, wo sie diejenigen, die sich dafür begeistern ließen dann unverbindlich zurücklassen. übrig bleiben dann die ach so wünschenswerten anpolitisieren neugierigen (die es dann mit "xy angreifen/verteidigen" formulieren) und die jeweils angeheuerten Gen-, Antira-, Stadtteil-, Castor- usw. ExpertInnen). Das nennt sich dann "Szene zusammenführen"
- den "subjektiven faktor"
der autonome terminplan schin im sommer noch für viele in berlin klar: grenzcamp und genua hinter sich, da könnten wir uns doch den winter und das frühjahr mit ner kampagne für ein soziales zentrum versüßen, hey schau mal, die pläne für´s spreeufer, also, da muß doch was laufen... dann kamen der 11.9. und der neue otto-katalog, doch unsere lieben sommer-antirassistInnen heben sich ihren antirassismus lieber für´s nächste grenzcamp auf, in dieser schwierigen zeit läuft´s für sie nich so gut mit taktischem antirassismus, aber im sommer läßt sich ja dann wieder über die heute und morgen durchgebrachten gesetzesverschärfungen beschweren...mich wundert wirklich, daß diese kampagne jetzt und zu dieser zeit anläuft und sie nicht aufgrund der dringlichkeit "antirassistischer themenfelder" verschoben wurde. gut, ich höre jetzt schon eine antwort auf meine kritik, die da lautet:"hey, wir wollten doch nicht immer nur feuerwehrpolitik machen, so kommen wir wenigstens mal aus der defensive!" naja, wer´s glaubt...
@antifa
@antifa
Kampagne hätte Vorteile
Potsdamer Platz bis zum Schlesischen Tor reicht, kann ich mir lebhaft vorstellen. Ich fände eine Kampagen hier deshalb ganz sinnvoll,
weil auch so Leute aus einer persönlichen Betroffenheit heraus politisiert werden könnten. ... Allerdings ist es wahr, daß die Restlinke sich leicht überheben kann, was das Feuerwehr spielen angeht.
Deja vu...
Und jetzt soll das Ganze wieder von vorne los gehen? Macht euren Scheiss doch alleine.
Wie jetzt?
mach ich das nicht mehr"... Kreuzber war schon immer ein "Problembezirk" und wurde es noch mehr, weil der Senat eine entsprechende
Politik machte. Kreuzberg als Mülleimer. Das begann schon in den 60er Jahren. Warum? Kreuzberg lag damals am Stadtrand und bot
sich dafür an. ... Die Proteste die Du kritisierst, haben eigentlich sogar das Schlimmte verhindert. Yuppisierung ist eigentlich immer nur
für die Yuppies gut. Die Problemfälle wären eben nach Neukölln oder Wedding gezogen, was ja auch geschah. ... Irgendwie erinnert
mich Dein Kommentar an jemanden, der "es geschafft" hat und dem nun egal ist, was passiert. Hauptsache die eigenen Füsse bleiben
trocken. Und: Dag mal ehrlich, würdest Du gerne am Potsdamer Platz oder in der Friedrichstraße wohnen? Da sind auf jeden Fall noch
Luxus-Appartements frei. ... Wenn die Vielfalt Berlins zerstört wird, wird Berlin balb nicht mehr von Hannover und Stuttgart zu
unterscheiden sein.
PS
Nix gelernt
Mietpreisbindung
persönliche Probleme?
ein, ziehst Dich aber an einer Randbemerkung hoch (die wahrscheinlich sogar traf). Der Rest ist üble Unterstellung. Mag ja sein, daß Du
vor 20 Jahren solche kennengelernt hast. Armselig!
@ more future: Das wäre ja genau das Ziel. Obs nun ein Projekt mehr oder weniger gibt ist nicht interessant. Genau das Thema
"Umstrukturierung" ist es, worum es geht. (Ich bin übrigens auch gar nicht in der "Szene" drin. Ich empfehle übrigens immer gern den
Scheinschalg. Eine Stadtzeitung, die sich seit 10 Jahren mit dem Thema Umstrukturierung befasst.
Werben oder abschrecken?
Das Problem ist doch, unabhängig wieviel der rote Hugo nun verdient, dass unsere Art der Kampagnen wirklich oft genug abschreckend ist: Mal sind wir auf einem Thema voll drauf, dann geht´s zum nächsten und das alte interessiert keinen Zentimeter, dann mal zufällig wieder zurück - und wenn dann sich jemand dabei verarscht vorkommt und keine Lust mehr hat mitzumachen, heißt es, er sei wohl nicht betroffen genug und habe seine Schäfchen ins Trockene gebracht... So geht´s nun wirklich nicht.
kleiner tipp aus hellersdorf: