Gegen die Sicherheitskonferenz in München!

clandestino 27.11.2001 23:48 Themen: Militarismus
Aufruf des Anti-Nato-Komitees zum Kampf gegen die "Sicherheitskonferenz" vom 1. bis 3. Februar in München. Auf zum Widerstand gegen Krieg und Kapital!
Die Aktionen gegen die Sicherheitskonferenz werden-wenn wir uns Mühe geben- ein Kristallisationspunkt für die Antikriegsbewegung, in der Tradition des Widerstandes von Prag, Davos und Genua!

P.S.: Bitte setzt den Beitrag, wenn möglich, auf die Mittelspalte!
Von Genua nach München - Stoppt die Kriegspolitik der NATO- und EU-Staaten!
Gegen das Treffen der Welt-Kriegselite!

Wie jedes Jahr findet vom 1. bis 3. Februar in München die "Konferenz für
Sicherheitspolitik" statt. Angekündigt haben sich dazu 30 Außen- und
Kriegsminister der NATO- und EU-Staaten, deren Generalsekretäre von NATO und
EU, eine Delegation von Kongressabgeordneten und Senatoren aus den USA,
sowie eine Reihe von hochkarätigen Militärstrategen, Generälen und
Rüstungsexperten. Außerdem werden Delegationen aus Russland und China erwartet, was jedoch nichts daran ändert, dass diese Konferenz inhaltlich und politisch von EU und NATO bestimmt wird. Offizielle Organisatorin der Sicherheitskonferenz ist die BMW - eigene "Herbert Quandt-Stiftung". Anschaulicher lässt sich die Allianz zwischen Kapital und Militär kaum darstellen. Den TeilnehmerInnen der Münchner Sicherheitskonferenz geht es um die Planung gegenwärtiger und zukünftiger Kriege, die Aufstellung schlagkräftiger mobiler Eingreiftruppen und die Entwicklung neuer milliardenschwerer Rüstungsprogramme. Themen der diesjährigen Sicherheitskonferenz sind der "internationale Terrorismus" und die "globale Sicherheit". Unter diesen Kampfbegriffen werden sich die Staaten der sogenannten "zivilisierten Welt" darin bestärken, überall dort Krieg zu führen, wo sie ihre Interessen gefährdet sehen. Zum anderen ist die Sicherheitskonferenz eine Gelegenheit, um konkurrierende militärpolitische Machtansprüche zu verhandeln.
Bereits in den letzten Jahren wurden brisante Fragen der Kriegsplanung diskutiert: 1998 ging es zum Beispiel um die Planung von Kriegseinsätzen der USA gegen den Irak und die Frage der Nutzung deutscher Luftwaffenbasen. Bei der letzten Sicherheitskonferenz wurden die Weltraumrüstungspläne der USA im Rahmen des "National Missile Defense System" und die Beteiligung der EU-Staaten an diesem Projekt diskutiert. Zum anderen zeigten sich massive Interessensgegensätze zwischen den USA und ihren europäischen NATO-Verbündeten, die zunehmend auf eine eigene EU-Militärstreitmacht drängen. Bei der diesjährigen Sicherheitskonferenz wird die BRD die Gelegenheit nutzen, um ihrem Großmachtanspruch innerhalb der internationalen "Anti-Terrror"-Kriegskoalition Nachdruck zu verleihen. Ob gemeinsam oder in Konkurrenz zueinander: Im Zeichen des Diskurses um "internationalen Terrorismus"" und die "globale Sicherheit" planen die Mitglieder der NATO und der EU Strategien für den Krieg.


Der bewaffnete Arm des Kapitals - Die NATO und ihr neues strategisches Konzept

Im Hintergrund der neuen NATO-Strategien steht das US-Konzept "Joint Vision 2010". Mit dieser Konzeption wird die militärisch gesicherte Dominaz im ganzen Schlachtraum zu Luft, an Land, auf See und im Weltraum angestrebt. Feinde sind die diejenigen, die gegen die US-Interessen und gegen die der alliierten Europäer agieren. Während der im Golfkrieg von US-Präsident Bush geprägte Begriff der "Neuen Weltordnung" von vielen als Wortblase belächelt worden ist, wird nun seine eindeutige strategische Bedeutung klar. Niemand soll aus der "Neuen Weltordnung" ausbrechen oder sie in Frage stellen dürfen. Diejenigen die es trotzdem wagen, riskieren militärisch gestützte Strafen und Sanktionen.
"Die großen Kriege des 21. Jahrhunderts fanden zwischen wohlhabenden Staaten statt. Im nächsten Jahrhundert werden die jetzt in Frieden miteinander lebenden wohlhabenden Staaten gegen die Völker der armen Staaten und Regionen ihren Wohlstand verteidigen müssen." (Oberleutnant Reinhard Herden in: Truppenpraxis/Wehrausbildung Nr. 2+3/96)
Das neue Konzept der NATO zeichnet sich also durch konstruierte Bedrohungsszenarien aus, durch welche die NATO ihr Vorgehen legitimiert: Die Unterbrechung der Zufuhr lebenswichtiger Ressourcen, die Gefahr von Terror-und Sabotageakten, sowie die Beeinträchtigung der Sicherheit durch Flüchtlingsbewegungen.


Die militärische Umgestaltung Europas - Militärpolitik außerhalb der NATO

Im Rahmen der europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik haben die EU Außen- und Verteidigungsminister im November letzten Jahres der Westeuropäische Union alle wichtigen Funktionen aus den Händen genommen. Ihre Aufgaben übernimmt künftig die "Schnelle Eingreiftruppe" der EU. Bis zum Jahr 2003 soll diese neue EU-Interventionsstreitmacht von 60.000 Soldaten für Einsätze rund um den Erdball zu Verfügung stehen. Kein anderes Projekt der EU wird gegenwärtig mit vergleichbarer Energie und Intensität vorangetrieben.
Die Schaffung einer eigenständigen europäischen Streitmacht, notwendig geworden aus den Erfahrungen der Abhängigkeit von den USA, sowohl im Golfkrieg als auch im Krieg gegen Jugoslawien, ist ein deutlicher Schritt in Richtung militärischer Eigenständigkeit. Langfristig gesehen handelt es sich hierbei um den Versuch, sich der militärischen "Umarmung" der Supermacht zu entziehen und ihre weltweiten Interessen der EU auch gegenüber den USA zu behaupten.
Es wäre jedoch falsch das Erstarken Europas lediglich unter militärpolitischen Aspekten zu betrachten. Die "Eroberung" Osteuropas auf wirtschaftlicher Ebene, im Rahmen der Erweiterung der EU, findet bereits statt; beispielsweise mit Hilfe der "NATO-Osterweiterung" oder der "Protektorate" in Ex-Jugoslawien.


Die Rolle der Bundeswehr nach innen und außen

Nach der Entscheidung für den Aufbau von Streitkräften vor 46 Jahren, sowie den möglichen Einsatz innerhalb der BRD nach §87a, ist die Umstrukturierung der Bundeswehr die zweite historische Zäsur deutscher Militär- und Außenpolitik. Die Bundeswehr erhält durch die beabsichtigte Aufstockung ihrer sogenannten Krisenreaktionskräfte (Schnelle Eingreiftruppen) eine "strukturelle Angriffsfähigkeit".
Seit über zehn Jahren feilen die Militärs an neuen strategischen Konzepten, in denen der Bundeswehreinsatz für wirtschaftliche Zwecke vorgesehen ist und die Notwendigkeit stetig wachsender Militäreinsätze, weit entfernt von Europa, begründet wird. Die Absicht, die Bundeswehr in die Lage zu versetzen, pro Jahr zwei größere "Kriegseinsätze" wie im Kosovo durchzuführen bedeutet nichts anderes, als den Kriegsfall zum Normalzustand zu machen.
Die Umstrukturierung der Bundeswehr ist ein Element der militärischen Umgestaltung Europas und zielt darauf ab, die Handlungsfähigkeit Europas als globalen Akteur zu verwirklichen. Deutschland ist federführend in diesem Umgestaltungsprozess. Das Streben nach wirtschaftlicher, politischer und demnächst auch militärischer Macht ist eindeutig eingebettet in einen europäischen Prozess, sowohl des Zusammenwachsens als auch einer Ausdehnung gen Osten.


Der 11. September und der "Krieg gegen den Terror"

Der Anschlag gegen das World Trade Center am 11. September war eine reaktionäre Aktion, die für keine emanzipatorische Bewegung auf der Welt Referenzpunkt sein kann. Weder die Wahl unbeteiligter Menschen als Waffen, noch die Zielsetzung tausender Toter kommt für revolutionäre Bewegungen in Frage.
Wenn aber jetzt die angeblich "zivilisierte Welt" davon spricht, daß nichts mehr so sei, wie vor den Anschlägen, dann zeigt das die Differenzen auf der Welt sehr deutlich auf. Die Reaktionen der Menschen im Süden auf den Angriff waren davon geprägt, daß sich an ihrer Realität eben nichts verändert hat.
Die von den westlichen Medien totgeschwiegenen oder verurteilten Freudenausbrüche vieler Menschen in der sogenannten 3. Welt waren eben nicht nur Freude über die Toten. Solche Reaktionen sind nicht begreifbar ohne die Berücksichtigung des weltweiten Klassengegensatzes. Was in den USA (dem Land welches als weltweit führende Repräsentantin des kapitalistischen Systems angesehen wird) als totaler Epochenbruch dargestellt wurde, ist für Millionen Menschen in den Ländern des Südens tägliche Realität.
Genausowenig wie sich die Situation der Menschen im Süden tatsächlich geändert hat, hat sich die Rolle der westlichen Militärmächte auf der Welt verändert. Auch hier ist alles beim Alten, die USA führt mit ihren Verbündeten einen Krieg gegen die sogenannten "Schurkenstaaten", der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen nickt diesen Krieg als "Selbstverteidigung" ab und Europa versucht erneut sich darin zu profilieren.
Auf den Feuern dieses Krieges kochen verschiedene Mächte jetzt ihr Süppchen. Die USA demonstrieren ihre militärische Vormachtstellung auf der Welt und wollen damit ein für alle Mal klarstellen, daß ein derartiger Angriff auf ihr Land niemals ohne fatale Folgen bleibt. Daneben werden so "nationale Interessen" wie Zugriffe auf Ressourcen stabilisiert. Die NATO beschloß in Rekordzeit den Bündnisfall, ohne tatsächlich in Entscheidungen oder Aktionen einbezogen zu sein. Die deutsche Regierung versucht sich in ihrer Rolle als "neue Weltmacht" zu profilieren und Länder wie Pakistan oder Indien erfreuen sich durch ihren Beitritt zur internationalen "Anti-Terror Koalition" wieder der allgemeinen Anerkennung.
Das einzige, was in dieser Situation wirklich bedroht ist, ist die Entwicklung emanzipatorischer Bewegungen, um die es uns gehen muß. Denn der Begriff des Terrors läßt sich ohne weitere Manipulation auf alles ausdehnen, was der herrschenden Weltordnung entgegensteht. Die Reaktionen der Herrschenden sind gegen alles gerichtet, was ihre Herrschaft in Frage stellt, seien es reaktionäre oder emanzipatorische Bewegungen. Das kann für uns nicht heißen, reaktionäre Bewegungen zu unterstützen aber es muß heissen, daß auch wir von den Methoden betroffen sein werden. Von daher müssen wir diesen Krieg als das verurteilen, was er ist: Ein Mechanismus der Sicherung der herrschenden Weltordnung.


Ihre "Sicherheit" heißt Armut und Ausbeutung...

Die äußeren und inneren Kriege der sogenannten "zivilsierten Welt" werden ideologisch flankiert von einem Sicherheitsdiskurs, der jedes Verbrechen der Herrschenden als Abwehrmaßnahme gegen monströse Feinde erscheinen läßt, die von außen die Sicherheit der MetropolenbewohnerInnen bedrohen. Betrachten wir den Begriff "Sicherheit" einmal anders als aus der Perspektive der Militär- und Polizeistrategen, so stellen wir uns die Frage, welche Sicherheit der herrschende Normalzustand den Menschen wirklich bietet:
Welche Sicherheit bietet dieses System einer bolivianischen Kleinbäuerin, die aufgrund der neuesten IWF-Strukturanpassungsmaßnahme die überteuerten Brot- und Brennstoffpreise nicht mehr bezahlen kann? Was heißt Sicherheit für eine Arbeiterin, die ihr Überleben nur durch einen 16-Stundentag in einer philippinischen Textil-Weltmarktfabrik sichern kann? Oder für einen Menschen in Sierra Leone, wo der einzige Wirtschaftszweig, der noch floriert, der Bürgerkrieg um Diamanten für den europäischen Markt ist? Welche Sicherheit gibt es für einen afghanischen Flüchtling, der sich in einem pakistanischen Flüchtlingslager zwischen der kontrollierenden Wohltätigkeit des Internationalen Roten Kreuzes und den Heilsversprechen islamistischer Prediger entscheiden darf? Wie sicher ist die Zukunft eines erwerbslosen Jugendlichen in der Vorstadt von Paris, eines Flüchtlings im Abschiebeknast am Frankfurter Flughafen oder einer Wohnungslosen in München? Welche Sicherheit bietet die europäische Sozialdemokratie den Erwerbslosen, die zwischen Vermittlung in Niedriglohnjobs und Kürzung der Sozialhilfe wählen dürfen? Was gewinnen wir für Sicherheiten, wenn wir für immer weniger Geld immer mehr und immer "flexibler" arbeiten sollen? Was hat eine Frau in dieser Gesellschaft für eine Sicherheit gegen häusliche Gewalt? Welche Sicherheit gibt es für Flüchtlinge und MigrantInnen im Angesicht von Menschenjagd an den EU-Grenzen, rassistischen Ausländergesetzen und mörderischem Naziterror?
Die Antworten auf alle diese Fragen fallen in der Tat sehr dürftig aus.


...Krieg nach außen...

Während der letzten Jahrzehnte hat sich immer mehr ökonomische und politische Macht in den Händen der reichsten und mächtigsten Staaten und Konzerne konzentriert. Die von ihnen durchgesetzte Liberalisierung des Weltmarktes, die neuen Technologien sowie der Zusammenbruch der "realsozialistischen" Systemkonkurrenz haben einen weltweiten Zugriff auf menschliche und natürliche Ressourcen ermöglicht, wie es ihn nie zuvor gab. Diese Entwicklung, auch "Globalisierung" genannt, ermöglichte es den VerwalterInnen kapitalistischer Verhältnisse, gesellschaftliche Widersprüche immer weniger durch sozialstaatliche Mindestgarantien zu befrieden. Sowohl im Trikont als auch in den reichen Metropolen wächst die Zahl der Menschen, die für die kapitalistische Produktion schlichtweg überflüssig werden. Gleichzeitig wurden ganze Länder in Afrika und in Zentralasien vom Weltmarkt abgekoppelt- freilich ohne den Menschen dort irgendeine Alternative zu bieten.
Eine solche Entwicklung geht nicht friedlich vonstatten. Eine zunehmende Durchkapitalisierung der Welt bedeutet, dass die Menschen gewaltsam beiseite geschafft werden, welcher dieser Entwicklung im Wege stehen. Dies geschieht beispielsweise wenn in Kolumbien KleinbäuerInnen und Landlose durch Militär und Paramilitär vertrieben und ermordet werden, um die Bahn freizumachen für Ölkonzerne und Agrarmultis. Wo Staaten und Staatenbündnisse um Märkte, Rohstoffe und geostrategische Vorteile ringen, führen sie, wenn nötig, Krieg, ob in Jugoslawien, am Kaukasus oder schmutzige Kriege mit Hilfe von Todesschwadronen oder die Unterstützung von Kontrabewegungen. Wo staatliche Systeme wirtschaftlich und politisch zusammenbrechen, ohne dass eine soziale Alternative greifbar erscheint, werden sie abgelöst durch Plünderökonomien von sich gegenseitig bekriegenden Warlords. Wo der Kapitalismus den Menschen nichts mehr zu bieten hat, entsteht ein Potential für soziale Kämpfe aber auch für reaktionäre Heilsversprechen oder für destruktive Gewalt. In jedem Fall allerdings entsteht ein Potential für Unruhe, welches es für die Herrschenden zu kontrollieren gilt. Kurz- die USA, Deutschland und die anderen Mitglieder von NATO und EU haben viele Gründe, sowohl ihre globalen Machtansprüche als auch das Funktionieren der kapitalistischen Verwertungsmaschinerie an sich immer mehr durch militärische Gewalt zu sichern. Für uns schafft dies keine "Sicherheit", vielmehr sollen wir uns künftig auf eine diffuse permanente Kriegsordnung einstellen, wie sie uns von Bush und Schröder als "lang andauernder Krieg gegen den Terrorismus" verkündet wird.


... Repression und Rassismus nach innen

Der Krieg nach außen findet seine innenpolitische Entsprechung in einer Hochrüstung staatlicher Repressionsapparate, die sämtliche Entwicklungen der letzten Jahre in den Schatten stellt: Biometrische Daten im Ausweis, umfassende Gendateien, Gesinnungscheck für ArbeiterInnen in Krankenhäusern und Verkehrsbetrieben, Verzahnung von Polizei und Geheimdiensten, Einsatz des Militärs im Inneren. Von flächendeckender Kameraüberwachung, erhöhter Bullenpräsenz und Rasterfahndung ganz zu schweigen. In den USA wird bereits die Legalisierung der Folter offen diskutiert. Die Verschärfung der "Inneren Sicherheit" bedeutet eine zunehmend rassistische Formierung von Staat und Gesellschaft. Nach dem Gesetzespaket des deutschen Innenministers Schily sollen Flüchtlinge und MigrantInnen in Zukunft auf einen bloßen "Extremismus" - Verdacht hin abgeschoben werden. Vorgesehen sind außerdem die endgültige Zerschlagung des Grundrechtes auf Asyl, weitere Beschränkungen der Bewegungsfreiheit und neue Internierungslager für "ausreisepflichtige" Menschen.
Bei den Maßnahmen zur "Inneren Sicherheit" geht es um mehr, als um bloße "Terrorismus"-Panik. Der Staat realisiert lediglich im Schnelldurchgang, was sonst wohl ein paar Jahre länger gedauert hätte. Je größer die soziale Unsicherheit wird, je mehr Menschen dieses System ausgrenzt, desto mehr setzt ein Staat auf Repression. "Innere Sicherheit" macht Menschen unsichtbar, die in der Gesellschaft keinen Platz haben, beispielsweise unerwünschte MigrantInnen oder Menschen, die durch Armut zu "sozialen Randgruppen" werden. "Innere Sicherheit" ist präventive Aufstandsbekämpfung in mehrerlei Hinsicht: Ideologisch schafft sie eine Solidarisierung mit dem Staat und seinen Apparaten, welche sich als die starken Beschützer gegen "das Böse" darstellen. Durch den Eindruck der umfassenden Kontrolle sollen die Menschen gar nicht auf die Idee kommen, sich gegen die geltenden Normen zu wehren. Migrationsbewegungen sollen je nach Standortinteresse kontrolliert werden. Und nicht zuletzt perfektioniert der Staat die Mittel, um auf mögliche zukünftige soziale Unruhen, Massenstreiks und Revolten mit aller Härte reagieren zu können.


Unsere Sicherheit heißt: Zusammen kämpfen gegen Krieg, Ausbeutung und Unterdrückung weltweit!

Der bewaffnete Arm der imperialistischen Staaten ist nicht erst seit heute Projektionspunkt von Widerstand und Protest. Vor dem Hintergrund des "NATO-Doppelbeschlusses" waren Aktionsformen des zivilen Ungehorsams, z.B. Blockadeaktionen in Mutlangen, an der Tagesordnung. Selbst die Bündnisgrünen hatten bis kurz vor ihrer Regierungsbeteiligung die Auflösung der NATO in ihrem Parteiprogramm.
In den 80er-Jahren war die Vehemenz militanten Widerstandes gegen die NATO-Politik ein bestimmender Ausdruck linksradikaler Politik. Die Orientierungslosigkeit nach dem Wegbrechen des realsozialistischen Blockes und das diffuse Verhalten während des Jugoslawien-Krieges gilt es heute für uns zu überwinden. Anknüpfend an die vergangenen Kämpfe heisst das, dem Handlanger des Kapitals die Stirn zu bieten - München wäre ein geeigneter Ansatzpunkt.
Die weltweiten sozialen und revolutionären Bewegungen haben Kämpfe für all jene Sicherheiten und Möglichkeiten auf die Tagesordnung gesetzt, welche das herrschende System niemals bieten kann. Die Ereignisse von Seattle, Prag und Genua zeigen uns, bei allen Schwierigkeiten und Widersprüchen, Perspektiven für einen neuen weltweiten Widerstand auf, der die verschiedenen Kämpfe zusammenführt. Unser Ziel muss es heute sein, eine neue internationale Bewegung aufzubauen, die in der Lage ist, radikale Alternativen aufzuzeigen zu einer ökonomischen, politischen und sozialen Weltordnung, deren Akteure auf Repression und Militärinterventionen setzen. Wir müssen uns auch damit auseinandersetzen, dass sich die staatliche "Terrorbekämpfung" nicht zuletzt gegen uns richtet. Der Widerstand von 300.000 Menschen in Genua wurde mit Ausreiseverboten, Tränengasattacken, brutalen Polizeiübergriffen, Verhaftungen und Folter beantwortet - bis hin zur Ermordung von Carlo Giuliani. Für uns ist klar: Der Kapitalismus lässt sich nicht "zivilisieren". Die weltweite Ausbeutung und ihre Absicherung durch Militär und Repression sind zwei Seiten ein und derselben Medaille- eines Systems, das sowohl in Friedens - wie in Kriegszeiten über Leichen geht.
Die Antwort auf Kapitalismus und Krieg
heißt soziale Revolution weltweit!

Kein Friede mit den Kriegsplanern!
Die Münchner Kriegskonferenz wird
in dieses Mal nicht ungestört stattfinden!

Kampf der NATO-Kriegspolitik
Wir rufen auf zu massivem Widerstand!
Antikapitalismus globalisieren!
Kapitalismus abschaffen!


Anti-NATO Komitee
November 2001
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Ergänzungen

Idependent Nachrichtendienste

Macinstoned 28.11.2001 - 00:54
im Internet aus und für München in der Zeit vom Februar 2002 könnten benötigt werden. Würden
 http://subart.info für News postings zur Verfügung stellen. Wenn Interesse besteht, dann lasst es uns wissen.

Mac

Kommunisen!

28.11.2001 - 11:14

Ich habs doch gewusst.

28.11.2001 - 11:17
Ihr schreibt:
"Auf zum Widerstand gegen Krieg und Kapital!"

Das sogenannte "Linxradikale" Bündnist ruft zum Kampf und begründet des aufruf aber marxistisch, obwohl im Bündnis auch anarchistische Gruppen vertreten sind? das kommt mir ehrlichgesagt reichlich spanisch vor.

soso!

Der feuerrote Rächer 28.11.2001 - 13:31
Aha, dann sind also Anarchos nicht gegen das Kapital? Es gibt übrigens auch einige Anarchos, die sich auf Klassenkampf berufen, meines Wissens gehört die www.fau.org dazu. Kapitalismus ist nunmal die Herrschaft der Bonzenschweine. Krieg ist Folge des Kapitalismus (großes Raunen bei einigen LeserInnen)! Ich würde gerne mal wissen für was Anarchos Deiner Meinung nach sind. Nur fuer eine befreite Gesellschaft zu sein ohne die ökonomischen Verhältnisse zu kritisieren ist - wie Marx richtig erkannt hat - kleinbürgerlich!

An die ZK-Liebhaber

ZK-Ablehner 28.11.2001 - 13:43

Warum schreibt ihr immer so ulkige Sachen? Was Anarchos nicht mögen ist eure eindimensionale
Sichtweise. Und Marx ist nicht gleich Marxismus. Und ich muss auch nicht alles annehemen, was Marx
gechrieben hat, um Kapitalismus abzulehnen. Ihr solltet weniger religiös an die Sache geben, sonst wirds
immer wieder bei Stalin enden.

28.11.2001 - 20:42
Anarchie ohne Abschaffung der bestehenden Besitzverhältnisse ist Neoliberalismus.

Auf nach München !

Autonom 07.12.2001 - 00:25
Wir sind ein autonomer Zusammenhang aus Amsterdam, der nach München mobilisieren wird. Wir fordern alle Gruppen in Europa auf massiv nach München zu kommen und angesichts von Krieg und verschärften kapitalistischen Bedingungen übrall in der Welt und Europa das Nato Treffen zu einem Desaster für die herrschende Klasse werden zu lassen !

Kein Friede !

Aktions-Stadtpläne downloadbar

Tourist-Info 08.01.2002 - 21:04
Naja, da hier auf Indy ja irgendwie die Infos nicht auf den Titel gelangen, hier als Kommentar: Die genialen Aktionspläne für München sind downzuloaden ... unter www.hoppetosse.net, dort auf Aktuelles klicken.

Direkter Link für Leute, die den Link auch auf ihre Seiten setzen wollen (wäre gut!): www.projektwerkstatt.de/topaktuell/dan/m_innen.jpg und m_außen.jpg (Innenstadtplan und alles drumherum). DANKE.

Es gibt keine "Welt-Kriegselite"

Normann Richter 10.01.2002 - 19:12
Hi!

Den Aufruf mit allem drum und dran in Ehren, das Ziel und Interesse der Gegenaktivitäten auch, ich werde auch nach München fahren. Nur was ich echt megapanne finde ist die Begrifflichkeit der "Welt-Kriegselite" man müsste nur noch Verschwörung hinten anhaengen...
Ich finde dieser Begriff vermittelt den Eindruck ein im Hinterhalt konspierierenden Allmacht, die es so nicht gibt, es ist bekannt wer sich dort zu welchem Zweck trifft, es sind keine finsteren Mächte sondern normal funktionierende politische Strukturen, die die derzeitige weltpolitische Lage mit sich bringt.

Ich denke gerade in Deutschland und gerade in einer sowieso paranoiden Linken sollte man mit derartigen Begrifflichkeiten vorsichtig sein, denn von der Weltkriegs-Elite-Verschwörung zu Jan van Helsing ist es nicht mehr besonders weit, und liesst man sich einschlägie Foren durch, so wird man merken, das diverse sehr bizzarre Leute da diverse sehr bizzare Ansichten haben, die in aehnliche Richtung weisen.

bye Normann

von Berlin navh München

Klemo 16.01.2002 - 16:35
Wir fahren am 2.2.02 in Berlin am Zoo um 0.15 am gleis 3 mit dem wochenendticket nach München und werden dort gegen 13:30 Uhr ankommen.Sontag um 12:30 fahren wir in München auf gleis 24 ab und werden um 23 Uhr wider am ostbahnhof sein. Jeder der will kan sich uns anschliesen. Es Kostet zwichen 8,5 € und 20 € je nachdem wiefiel wir sind (für Hin und Rückfahrt)!

Danke!

Polizist 16.01.2002 - 16:47
Wir werden da sein. Danke für die Info! Wenn Du mehr weisst, bitte direkt an  info@polizei.de - dann muss sich nicht mit meinen Kollegen immer erst auf
diese Seite hier gehen.

Pis dir mal nicht ein

Klemo 16.01.2002 - 17:05
Was wollen die machen wen wir nichts verbotenes bei uns haben und auch nicht in der Demo Huligen datei stehen haben sie kein recht uns davon abzuhalten zu einer angemeldeten Demonstration fahren zu lassen. Und wen man sich noch eine Mütze über seinen Ihro macht sind sie am Arsch, weil wir ja nicht die einziegen sein werden die mit dem zug fahren werden

najanaja

Polizist (nur ein Fake) 16.01.2002 - 17:58
Ich weiss ja nicht. So wie ich es sehe wurde nur Szeneintern mobilisiert. Die meisten sehen szenemässig aus: Kapuzenteil, Wollmütze, ... ich würd sowas einfach hier nicht veröffentlichen. Kann sein, daß trotzdem nichts passiert - die werden eh auf jeden Zug nach München aufpassen. Wollte aber trotzdem mal drauf hinweisen.

Arsch endlich hoch

Berliner 16.01.2002 - 19:31
Was ich etwas schade finde: Von einer Mobilisierung bekommt man im Norden (esp. Berlin) kaum was mit. Wer kein Indymedia nutzt, erfährt nichts.
Schade auch, daß Friedensbewegung nicht eingebunden wurde. Hat denen mal jemand wenigstens eine E-Mail geschickt? Wenn nicht - warum tut das
nicht einer voon uns (Indy-Usern)? Auch wenns normale Bürgers sind: Eine große, breite Bewegung kann viel erreichen und einige zig Tausend würden
die Nato gut deligitimieren. Nach "Schuldigen" zu suchen ist müssig. Die, die was machen es gut. Das Problem ist eher, daß wenige an den
Vorbereitungen teilnehmen wollen. Dabei kann fast jeder von uns selbst Flugblätter machen - und wenn fertige Flugis von der buko-Seite ausgedruckt
werden. Die Konsum-Haltung überwiegt aber. Da kann ich mich selbst wenig ausnehmen. Und die paar hundert wirklich Aktiven, die in Deutschland da
sind, haben bestimmt auch nicht Lust und Kraft, Jahre lang alles alleine zu schmeissen.
Was ich aber gut finde: Das Thema ist jetzt schon in den Medien - es werden mehrere tausend Leute kommen. Beim letzten Mal (vor einem Jahr) waren
es nur Hundert! Es hat sich also viel getan in den letzten 12 Monaten. Wir müssen auf jeden Fall versuchen die Inhalte an die Leute zu bringen. Obs
Leserbriefe, Flugiaktionen oder eine Unterstützung der inhaltlichen Veranstaltungen rund um die Aktionstage sind......

Hyperion 17.01.2002 - 10:23
seid doch froh, dass ihr in der machtsphaere von NATO und EU lebt! andernfalls stuendet ihr auf der anderen seite.
so aber koennt ihr einherrliches leben fuehren: koennt jeden tag ohne not gammeln, euch den luxuxs von weltverbesserungsdebatten leisten und immer mal wieder bisschen happening veranstalten gegen die, welche euch das suesse leben ermoeglichen und die euch das auch noch immer wieder nachsehen.
seid doch mal ein wenig dankbar in eurem schlaraffenland.

euer hyperion

wie all die anderen?

Sal 17.01.2002 - 22:30
@hyperion: mag sein, dass es für dich kein problem ist, dein eigenes beschauliches leben in sorglosigkeit und wohlstand zu führen, während außerhalb deiner "machtsphäre" die menschen vor hunger oder an was auch immer krepieren. für mich ist es eins. besonders, weil unser wohlstand in eu und usa EINE GANZ DIREKTE BEZIEHUNG zu unterentwicklung, ausbeutung und elend in vielen teilen dieser erde hat und auch EINE GANZ DIREKTE verantwortung mit sich bringt. menschen wie du sind evt. zufrieden, morgens die springerzeitung auf der fußmatte zu finden, sich etwas leckeren columbianischen kaffee, unter hungerlöhnen angebaut, einzugießen, sich dabei das in philippinischen sweatmills produzierte nike-shirt einzusauen und dann ihre arbeit vielleicht in einer netten kleinen bankfiliale zu verrichten, deren mutter mit deinem spargroschen eine völlig harmlose (sagen ja die politiker) ölpipeline finanziert. aber, hey, zum glück trifft´s ja die anderen.

jjkjjkjjkmlökbj

Dr. Zahl 18.01.2002 - 09:59
Außerdem zeigt der WTC-Anschlag, daß es auch ein Gebot der Vernunft ist, die scheiß NATO- und EU-POlitik zu stoppen.

18.01.2002 - 17:23
nicht gegen sicherheit, sondern gegen eine bestimmte From der Sicherheit. Ironie: Gerade die Sichehreitsfanatiker führen Urheberrechtsänderungen durch, die zu groben Instabilitäten in der Software führen, siehe WinXP

Demo in München

ein Münchner Schandi 19.01.2002 - 21:02
Ihr bekloppten Weltverbesserer bekommt doch in München ohnehin kein Bein auf den Boden.
Wen interessieren den diese wirren Statements.
Meint ihr denn, dass ihr durch eure Randale, denn was anderes wollt ihr doch nicht, etwas ändern könnt.

Ihr seid doch alles absolute Pfeifen

ansichtssache

anonym 21.01.2002 - 13:00
Des es was bringt hat man ja an dem G8 trefen in Genia gesehen. Ich weis ja nicht wie gut du über das neste G8 trefen Informirt bist, es findet auf den Rocki mountens stat und mit garantie ohne teures Feuerwerk und den ganzen anderen festichkeiten. Wen wir es schafen die sau Teuren schaden anzurichten werden sie sich nestes Jahr überlegen ob sie ihr trefen stadtfinden lassen.

von wegen randale

Mindless 22.01.2002 - 18:08
ha, das is mal wieder typisch, alle leute über einen kamm scheren oder wie?
mal zu deiner info, pappnase, ich werd´auch nach münchen fahren, nicht um irgendwelche bullen die fresse breit zu schlagen, nicht um fensterscheiben ein zu werfen und nicht, um solchen schwarz/weiß denkern wie dir eine bestätigung ihres ohnehin schon schizophrenen weltbildes zu liefern.
ich werde da sein, nur um da zu sein!!!
präsenz zeigen, sich nix bieten lassen!!

denk mal drüber nach

wohl randale

zek 22.01.2002 - 21:08
Militant-linke Gruppen werden nach Genua, Göteborg, Prag und Davos auch München mit Straßenschlachten überziehen. Die Stadtpläne für die Orte ihrer Gewaltexzesse haben euresgleichen ja schon freundlicherweise ins Netz gestellt. Und sie werden von Leuten gedeckt werden, die "nur mal Präsenz" zeigen wollen und sich insgeheim mit solchen dumpfen Chaoten solidarisieren. Denk mal drüber nach.

ohweioweih

STONI 22.01.2002 - 21:20
das paranoid-verzerrte weltbild des autors ist weder in wortwahl noch in argumentation, die sich in die tradition von springer-rhethorik und verstaubter ddr-propaganda stellt, kaum zu überbieten. wenn eure bewegung nicht mehr zu bieten hat als solche schmalspuristen, die nicht über ihren ideologischen tellerrand blicken, werdet ihr kaum mehrheiten finden.

Lernt mal Rechtschreibung

VEGAS 23.01.2002 - 16:39
Krass, aber warum fällt eigentlich keinem auf, dass hier die meisten Artikel von absoluten Sprach-Nieten verfasst werden? Hey, Jungs, habt ihr nicht gelernt, wie man die einfachsten Wörter schreibt? Das ist ja oberpeinlich... Und ich finde es etwas unvorsichtig, hier solche Details reinzuschreiben. Glaubt ihr nicht, dass die "Gegenspieler" von Staat auch hier mal reinschauen? Ich habe diese Seite durch eine Suchmaschine gefunden... Die Begriffe "Sicherheitskonferenz München" bei GOOGLE.de eingeben und diese Seite wird an erster Stelle angeführt. Ihr seid ja Dilletanten, Wahnsinn:-/

Wow

synz 23.01.2002 - 20:18
Wow, innere Sicherheit als "Kampfbegriff", Nato als "Weltkriegselite" und "bewaffneter Arm des Kapitals und der imperialistischen Staaten",die Welt als "Schlachtraum" der Nato, Bundeswehr und Nato als "Kriegstreiber", Deutschland als "Weltmacht", die Weltwitschaft als"kapitalistische Verwertungsmaschinerie" und "Plünderökonomie", "Internierungslager" für ausreisepflichtige Menschen, "Ermordung" von Carlo Guiliani, "Hochrüstung staatlicher Repressionsapparate", Goebbels hätte keine trefflichere Hetzfeder führen können. Da werden durch ein irreales Bild politischer Realitäten Feindbilder aufgebaut, die den ein oder anderen einfach Geschalteten den ein oder anderen Pflasterstein in die Hände führt. Wer soll euch ernst nehmen??????

Entwicklungshilfe

23.01.2002 - 20:30
He ,ihr revolutionären Träumer, warum steckt Ihr eure Energien nicht in die Entwicklungshilfe anstatt hier dumpfen Müll zu verbreiten. Die vom herrschenden Kapital gebeutelte und dann noch von der Nato-Kriegsmaschinerie überzogene kolumbianische Bäuerin würde sich darüber sicher viel mehr freuen, als über verwüstete Banken, Mc Donalds-Filalen und eure Carnival-against-Nato-Späßchen.

würde ich gerne

anonym 24.01.2002 - 13:53
Weist du was für voraussetzungen es gibt wen man eine ausbildung als entwicklungshelfer bekomen will. Auserdem gibt es in Deutschland nicht mehr als 1000 Entwicklungshelferstellen, wie wilst du damit die 100 000 Leute damit beschäftigen mit den in München gerechnet wird. Und grade damit es bald mehr stellen gibt ist es wichtig in München mal die Sau raus zu lassen

realität

VEGAS 24.01.2002 - 23:40
ich denke schon dass man ein zeichen gegen die verschärfung der zwei-klassen-gesellschaft auf dieser welt tun sollte. aber die meisten kommentare hier (vorallem die der rechtschreib-nieten)sind einfach so dumm und überflüssig, dass es kracht. man erreicht nichts durch randale und der vorwand, man hätte veränderung auf "freidlichem" wege versucht ist doch nur vorgeschobene rechtfertigung, seinen eigenen selbstfrust an anderen rauszulassen. wer denkt, in genua sollte eine revolution stattfinden, der hat wirklich jeglichen realitätssinn verloren. welche revolution mit welchem ziel sollte denn erreicht werden?

und nur zur erinnerung (der artikel mit dem vergleich der autonomen-propaganda im goebbels-stil ist absolut richtig!!!): die neonazis wählen die gleichen mittel, mit dem unterschied, etwas anderes zu wollen. aber warum stellen sich die autonomen auf das gleiche niveau wie diese npd-trampel? meiner meinung nach sind hier einige der schreiber genauso beschränkt und intolerant wie die braune nazi-suppe in deutschland! so schafft man keine veränderung und über kopfverletzungen bei sog. demos braucht man sich nicht wundern. wer steine wirft, darf nicht erwarten, dass mit wattebäuschchen zurückgeworfen wird.

Danke

W.R.-B.g.K. 26.01.2002 - 14:17
Danke für die vielen Info´s im Netz.
Unser ID wird wieder viele Bilder machen können.

Weisse Ritter - Bündnis gegen Krawall

Da sieht man mal, wie dumm Ihr seid!

Brain!!! 30.01.2002 - 18:24
Habt Ihr Euch eigentlich mal Eure beschissenen Kommentare durchgelesen? Zugegeben, ich hatte auch so meine Probleme... Kleiner Tip am Rand: Besucht am Wochenende doch lieber mal einen Rechtschreibkurs anstatt München mit Eurem Müll zu belagern!!!!

EXTREM-SPINNING

MUNIXMAN 31.01.2002 - 20:54
Solche lächerlichen Verschwörungstheorien, wie sie hier aufgetischt werden sind wirklich unter alllem Niveau. Doch sie reichen offenbar, um viele labile Persönlichkeiten so gehirnzuwaschen, daß sie zu gewaltgeilen Vollidioten mutieren.
Nicht von der Nato geht die Gewalt aus, sondern von links-reaktionären Spinnern wie dem Autor dieses Pamphlets, die ein Klima der Repression von unten schaffen.