Von Castoren und strahlenden Siegern..

Kater Kastor 15.11.2001 18:52 Themen: Atom
Der Staat zeigt Härte, die Menschen zeigen Charakter. Im Schatten des Krieges und der Regierungskrise rollte ein Atomtransport durchs Land, und trotz aller Behauptungen der Polizei über Rekordzeiten ist der Widerstand lebendig wie eh und je !
Von Castoren und strahlenden Siegern..


"Wir werden reagieren" verkündeten Polizei und BGS in einer Zeitungsanzeige
am Mittwoch. Anlaß : von der Polizei als "kriminell" eingestufte
Aktionen gegen den Atommülltransport nach Gorleben.

Dabei hat selbige Polizei noch kurz zuvor von einem störungsfreien Ablauf
geredet. Teilweise werden Stimmen laut, die voreilig den Niedergang des Widerstandes verkünden wollen. Ihnen allen die solche Sachen erzählen ist eins
gemeinsam : sie waren größtenteils nicht dabei, und wenn dann in der
Uniform der Besatzer...

Sicherlich, es waren diesmal wohl keine 15.000 AtomgegnerInnen da. Das ist
zwar schade, aber nicht unbedingt der Schwäche der Bewegung zu verdanken.
Fanatiker wie Schilly, Bin Laden und Bush, die Hetze um die Innere
Sicherheit, Globalisierung , der Krieg in Afghanistan nicht zuletzt aber
auch eiskalte Novembernächte haben vielleicht den einen oder andern, der
noch im Frühling dabei war, dazu bewogen, diesmal zuhause zu bleiben.

Doch wollen wir mal nicht dramatisieren. Fakt ist, die AntiAtombewegung ist
da, aktiv, und erfolgreich.
Die Ausweitung des Widerstandes auf die Grenze, auf Frankreich, auf die
Transporte nicht nur Richtung Gorleben sondern auch auf diejenigen Richtung
La Hague; dies sind zwar keine so medienwirksame zentrale Massenaktionen
wie "früher", aber sie bereiten der Atommafia Probleme, die weit über ein
dreitägiges Spektakel im Wendland hinausgehen.
So gut wie jeder Transport der dieses Jahr aus Deutschland nach Frankreich
gefahren ist, wurde erfolgreich blockiert, oft sogar mehrmals. Selbst um
einen einzelnen Behälter aus Hessen nach La Hague zu bringen, waren im
Sommer tausende PolizistInnen nötig, die aber nicht verhindern konnten daß
der Transport von einer internationalen Gruppe blockiert wurde.

Und jeder, der dieser Tage im Wendland war, konnte sich davon überzeugen,
daß der Geist dort oben ungebrochen ist. Der nach wie vor fest in der
Bevölkerung verwurzelte Widerstand, die Solidarität und die Tradition von
über 20 Jahren Kampf für Leben und Freiheit können dort auch nicht von
zehntausenden PolizistInnen zerschlagen werden.

Denn auch für diesen Transport waren im Schatten des Afghanistan-Krieges etwa 18.000 PolizistInnen, 50 Hubschrauber und eine allgemeine Außerkraftsetzung jeglicher
verbliebenen "demokratischen" Rechte nötig. So wurde jeder Versuch ein Camp
zu errichten von der Polizei sofort unterdrückt.
Ein faktisches allgemeines Demonstrationsverbot, zahlreiche aufgelöste Versammlungen,
und ein absolut willkürliches Auftreten der Polizei, die sich in bester
Besatzermanier gebärdete und versuchte mit Hunden, Tränengas und Knüppeln
jeden Widerstand im Keim zu ersticken. Dabei kam es zu 780
"Ingewahrsamnahmen" und 460 Platzverweisen. So sieht also ein
"reibungsloser" Transport ohne "nennenswerten Widerstand" aus....

Mensch könnte jetzt viele Beispiele für Polizeigewalt und Willkür
aufführen, sich über den Verlust von Demokratie beklagen, usw. Doch leider
erstaunt es mich irgendwie nicht, offen zu erleben was ich schon immer
geahnt habe, nämlich daß wir in einem Polizeistaat leben, wo die
"Ordnungshüter" als Instrument der herrschenden Elite einen zivilen
Konflikt mit militärischen Mitteln austragen.

Viel lieber zähle ich einige Beispiel dafür auf, was trotz diesem
Staatsterror noch alles möglich war: 350 Trecker demonstrierten oder
stellten sich quer auf die Strasse, da hatten mehr als einmal Menschen sich
auf den Schienen angekettet, abgeseilt, sonstwie blockiert! Es wurden
sowohl die Strassentransportstrecke wie auch die Polizei-nachschubrouten
immer wieder von hunderten von Menschen blockiert. So kam es allein im
kleine Ort Splietau bei Dannenberg zu 4 erfolgreichen Strassenblockaden an
die ich mich erinnern kann. Bei Hitzacker blockierten über tausend Menschen
die Zugstrecke und Polizeieinheiten. Am Dienstagabend besetzten bei eisiger Kälte bis zu 600 Menschen 12 Stunden lang die Castorstrecke in Laase kurz vor Gorleben und verzögerten die Abfahrt des Castors. Bei Quickborn gelang es Menschen mitten zwischen den Castor LKWs auf die Strasse zu kommen. Auf der Bahnstrecke fand die Polizei drei vergrabene Betonblöcke, an die sich
Menschen anketten wollten. Das nur als einige Beispiele, es gab unzählige
kleine und grosse Aktionen mehr...siehe hier bei indymedia...... In fast jedem Ort existierten Volksküchen und Infopoints, es gab Konzerte, kurz, es existierte ein lebendiger Widerstand, der noch lange nicht so müde ist wie einige denken.

Bei alledem waren die GewaltPrognosen der Polizei vollkommen falsch. zwar wurden ungefähr ein Dutzend PolizistInnen verletzt, dies jedoch durch einen Verkehrunfall von Einsatzfahrzeugen....


Die Polizei meint, sie hätte gewonnen, nur weil es uns nicht gelang den
transport in spektakulärer weise zu behindern. Aber die Polizei ist nicht
fähig zu erkennen, worum es uns geht. Wir lassen uns nicht in eine rein
militärische Logik verwickeln.

Und wenn wir auf unsere Weise, mit unseren Ideen und dem Basiswiderstand
nicht gewinnen können, dann haben alle verloren, wir und der Rest der
Bevölkerung. Und die Hoffnung auf Freiheit und das Leben überhaupt.

Aber wir werden gewinnen, da bin ich sehr zuversichtlich ! Denn auch bei diesem Transport haben wieder Tausende gezeigt, wie mensch basisdemokratisch und besonnen trotz tausenden gewalttätiger Staatsschergen der Atommafia in den Arm fällt. Und das werden wir solange tun bis das letzte AKW abgeschaltet ist !!

Atomfeindliche Grüsse,
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen

Erfolge

15.11.2001 - 19:27
Kosten Transport März 01 ca. 40 Mio Endabrechnung fehlt noch
Kosten Transport Nov 01 ca. 50 Mio Nieders.Innenminister
heute erste Schätzungen, und das bei weniger Demonstranten!
Das nenne ich effektiv!
Das Zwischenlager Gorleben wurde 1983 in Betrieb genommen.
Der erste Castor-Behälter wurde erst 1995 eingelagert.
Weitere 19 folgten bei den Transporten 1996, 1997 und 2001.
D.h Von 420 stellplätzen für Castoren sind jetzt erst 20
belegt. Für jeden - ob genutzt oder leer - bezahlen die Betreiber der Atomkraftwerke rund 50.000 Mark im Jahr.(= 21 Millionen pro Jahr, d.h. seit 1983 in etwa 380 Millionen DM)
Insgesamt muss(?)Deutschland nach Angaben der Gesellschaft für Nuklear-Service(GNS)voraussichtlich 3.556 Glaskokillen aus Frankreich und 1.092 aus Großbritannien zurücknehmen.
Darin sind bereits die rund 2.000 Tonnen Brennstoff enthalten, die in den kommenden Jahren erst
noch in die Wiederaufarbeitung nach La Hague und Sellafield gehen sollen. Macht eine Zahl von 166 Castoren Typ HAW 20/28
dieses geteilt durch 12 (anzahl der Castoren pro transport
ab 2002)=13,83periode, das heisst CastorTransporte nach
Gorleben mindestens bis 2015.

das war jawohl nicht alles oder?

krümmelmonster 15.11.2001 - 19:50
das was diesmal an widerstand geleistet wurde war eher ein trauriges abbild der atombewegung. es gab zwar einige geglückte blockade aktionen (icestrecke am 13.11) aber im großen und ganzen war der widerstand eher dürftig.
wir sollten uns für die nächsten castoren überlegen woran das lag und mal eine kritishce selbtreflexion straten und nicht sagen: jajajaj das war alles weider ein voller erfolg! es stimmt einfach nicht.
zusammen kämpfen!
kampf jedem herrschenden system!
ya basta.de.vu
euer krümmelmonster

Dürftig??

Horst 15.11.2001 - 20:33
nana, nich so negativ du krümmelmonster! was bitte erwartest du wenn tausende bullen einem immer wieder auf die finger haut? spielst du auf die nicht vorhandene gewesene militanz der demonstranten an? das wäre ja genau das gewesen, womit die bullen noch energischer gegen uns vorgehen hätten können.wem wäre damit geholfen? ich hab da eher den eindruck bekommen, dass im moment ´ne andere generation am reifen ist die mit anderen mitteln dem bullenwahnsinn entgegen treten will.nach dem castor ist vor dem castor und zusammen werden wir es schon schaffen dem ganzen ein ende zu bereiten. vielversprechend fand ich unter anderem, dass etliche menschen bereit sind trotz verbote auf die strasse zu gehen und das sich der widerstand auch in anderen städten nicht versteckte. darauf sollten wir aufbauen. vielfältig und vielfach soll es sein. verdammt ja, die ham ihn durchbekommen. aber bitte, lasst es uns näxtes mal wieder versuchen. vielleicht mal wieder mit mehr menschen und auf der ganzen strecke. z.b. auch sämtliche eventuelle ausweichrouten mit einbeziehen. die leute aufklären und überzeugen. kommt weg vom pc und hoch den arsch ...!

mhm

genau 15.11.2001 - 21:15
natürlich war es kein voller erfolg für uns hat ja auch niemand behauptet und ist ja auch verständlich. aber mensch kann es einfach auch nicht mit "früher" vergleichen, wo erstens nur ein transport pro jahr gefahren ist, und wo einfach viel mehr spielraum möglich war. eine neuauflage der grossen Strassen-Blockade von 97 ist durch den Bullenterror einfach unmöglich. Es gibts keine Camps mehr, und auch solche Sachen wie grosse TreckerBlockaden und Unterhöhlungen der Strasse sind einfach nicht mehr drinn.
.....Die frage ist, wie antworten wir darauf, und auch wenn die sofa-linksradikalen-besserwisser immer nur rumnörgeln bin ich zuversichtlich dass da noch spielraum für neues ist, ünd wir neue konzepte entwickeln können. widerstand lässt sich nicht konsumieren, nur selbermachen. und dass wir uns immer neue sachen überlegen müssen, das ist klar, das braucht uns kein krümelmonster zu sagen.

ausserdem nicht vergessen

huchu 15.11.2001 - 21:34
früher gabs einen transport pro jahr, die ganze mobilisierung konzentrierte sich auf die letzten 50 KM und lief ein ganzes Jahr.... Das war ein einfaches Konzept mit medienwirksam Bildern und hatte auch seinen reiz.
Das läuft aber jetzt einfach nicht mehr so easy. früher oder später lernen die bullen das wendland einigermassen in den griff zu kriegen und massenaktionen zu verhindern.
Die ausweitung unsererseits auf die WAA Transporte, die Grenze und fast die gesamte Tranportstrecke , Mobilisierungen nach Wörth, nach Philippsburg etc. waren meiner meinung nach die richtige antwort darauf....nicht zu vergessen die beginnende zusammenarbeit mit frankreich, franzosen die nach Gorleben kommen, wendländer die nach Bure [franz. endlagerstandort] demonstrieren kommen, usw... so muss es sein. Jahrhundert nicht füllen !

ausserdem nicht vergessen

huchu 15.11.2001 - 21:34
früher gabs einen transport pro jahr, die ganze mobilisierung konzentrierte sich auf die letzten 50 KM und lief ein ganzes Jahr.... Das war ein einfaches Konzept mit medienwirksam Bildern und hatte auch seinen reiz.
Das läuft aber jetzt einfach nicht mehr so easy. früher oder später lernen die bullen das wendland einigermassen in den griff zu kriegen und massenaktionen zu verhindern.
Die ausweitung unsererseits auf die WAA Transporte, die Grenze und fast die gesamte Tranportstrecke , Mobilisierungen nach Wörth, nach Philippsburg etc. waren meiner meinung nach die richtige antwort darauf....nicht zu vergessen die beginnende zusammenarbeit mit frankreich, franzosen die nach Gorleben kommen, wendländer die nach Bure [franz. endlagerstandort] demonstrieren kommen, usw... so muss es sein. !!

von Castoren...

Zuschauer 15.11.2001 - 22:47
Immer wieder schön zu sehen ist doch, wie sich der organisierte "Widerstand" den Gepflogenheiten der Parteipolitik annähert. Auch wenn die Anzahl der Demontranten deutlich geringer ist als bei vorherigen Protesten... "ja, der Krieg in Afghanistan... das kalte Novemberwetter... der Bullenterror... andere Art von medienwirksamen Aktionen... neue Generation des Widerstandes... aber trotzdem VOLLER ERFOLG AUF GANZER LINIE". Hört sich doch an wie ein Politiker nach einer verlorenen Landtagswahl !?! Aber medienwirksam ist Alles wirklich super rübergekommen. In der Tagesschau um 20.14 Uhr, kurz vor dem Wetter; ansonsten konnte man ja noch den guten alten Videotext aktivieren. Ach ja, das Standard-Infomationsmedium der Deutschen, Indymedia, hat auch darüber berichtet!! Tja tausendmalX- war wohl nix!!!

Mit mehr Leuten Transport unmöglich

Näxtes Mal 15.11.2001 - 22:59
Der Widerstand in sich war extrem effektiv, nur das Zahlenverhältnis war zu schlecht. Also wenn der Widerstand es beim näxten Mal schafft besser zu mobilisieren und ein ähnliches konzept wie dieses mal fährt, bekommen die bullen echte schwierigkeiten. deswegen sollte jeder einzelne der 2000-3000 (6000 mit lüneburg) ein grosses engagement bei der nächsten mobilisierung zeigen. Das ist DAS Motto des nächsten Transportes: MOBILISIERUNG !!!!!!!!

@zuschauer

wasdenn 15.11.2001 - 22:59
wer redet von erfolg auf ganzer linie ? erst denken - dann schreiben. komm mal runter von deinem konsumfilm. denn wer sich wiedu auf die bürgerlichen medien fixier, DER ist wirklich nicht mehr weit von den klassischen politikern entfernt.

@zuschauer

genaudas 15.11.2001 - 23:15
oder solltest du etwa das wortspiel mit den "strahlenden siegern" [auf die polizei bezogen] missinterpretiert haben ?

Beiß Schulle

Schnecke 15.11.2001 - 23:19
Die Bullen sind uns technisch und in der Anzahl überlegen, aber die Kreativität nehmen sie uns nicht!

nur eine kleine beiläufige frage am rand eher

grau 15.11.2001 - 23:43
sagt mal, ihr leute, die ihr im wendland wart, ihr widerständler, eins würd ich gern mal von euch hören: quantitativ, da ist mensch sich wohl einig, war´s bescheidener als im frühjahr. und qualitativ? wie war denn nun eigentlich die atmosphäre, die stimmung, wie habt ihr euch dabei gefühlt, als ihr da wart? oder ist widerstand so viel stress, dass mensch nichts mehr dabei fühlt? die stärke einer jeder bewegung hängt doch nicht davon ab, wie viele leute wie lange irgendwo irgendwas blockieren, sondern wie, mit welchem bewusstsein, ob mit freuder, kreativität, entschlossenheit, langeweile, trauer, wut, zusammengehörigkeit, vereinzelung, nebensächlichkeit, gleichberechtigt, autoritär oder sonstwie tun!!!! wie war´s denn nun im wendland? raus mit euren eindrücken!!! zahlen helfen gar nix, und verursachte kosten schon gleich gar nicht!!!! das lachen.....

ich fands geil !!!

x-tausend mal ´klick´ 16.11.2001 - 00:25
trotz tausender bullen, denen echt nicht aus dem weg zu gehen ist, ham´ wir´s echt immer wieder probiert. natürlich
sind wir auch immer wieder eingefahren, aber : es hat sich (vom gefühl her) immer wieder gelohnt. näxtes mal bin ich wieder da !!!

grau ist der weitblick der bullen

anna 16.11.2001 - 01:19
grau hoert sich an wie nen bulle. wenn er keiner ist sollte er wenn er interessiert ist, jemanden kenne der da war. also auch bei solchen fragen . anna und arthur ...

Wir wissen zwar nicht Genau was wir wollen

Nina 16.11.2001 - 09:49
aber das mit Aller Macht!

und wenn schon

ich 16.11.2001 - 10:26
und um trotzdem auf die fragen zu antworten nach dem gefühl, ich fands cool, und auch alle andern die ich kenne und getroffen habe, hätten natürlich auch lieber mehr leute gehabt, aber von resignation und mutlosigkeit keine spur, ganz im gegenteil, dass wir zu eher weniger unter den umständen trotzdem viele erfolgreiche aktionen gerissen haben war ein sehr gutes gefühl

Es gibt Möglichkeiten!

Thomas 16.11.2001 - 10:31
Während es im Frühjahr ein kreatives Chaos gab, lief diesmal vieles einfach nur chaotisch und nicht zusammen. Die Stimmung vom Frühjahr wurde nur in einigen Situationen erreicht (Hitzacker). Widersetzen hat zu früh zahlreiche Leute an die Straße gebunden, obwohl sich schon Sonntag zeigte, daß es da schwierig wird, wenn nicht x1000 da sind und zudem noch so lahmarschig gehandelt wird.
Dabei bot die Schiene mehr Möglichkeiten. So waren wir zu fünft bei Dahlenburg direkt am Gleis, dahingelangt auf einem Weg, den auch hunderte unbemerkt gehen hätten können. Als wir den BGS ausreichend beschäftigt hatten und der Zug vorbei war, überholten wir ihn wieder und gelangten in der Göhrde mit dem Auto ohne Kontrolle! direkt ans Gleis. Als wir ausstiegen fuhr der Zug gerade unter uns vorbei. Auch hinter Splietau war es möglich, am Dienstagabend zur Nordstrecke zu gelangen. Es gibt also genug Möglichkeiten, aber diesmal kam mir der Widerstand wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen vor. Aber warum sollen nur die Bullen lernfähig sein.

@thomas

jaja 16.11.2001 - 11:35
zum teil hast du recht. aber nachher wissen wir eh immer alles besser. diesmal hat mensch eben wieder der strasse mehr aufmerksamkeit zugewandt, es hat eben , nicht zuletzt mangels masse, nicht so gut funktioniert. Nun gut, eine erfahrung mehr, solange wir was draus lernen ists nicht schlimm. rein subjektiv finde ich auch schade dass so schwerfällige und eher "uneffektive" aktionen wie widersetzen so viele leute gebunden haben, aber andererseits ist natürlich gut dass es dieses Konzept gibt, für leute mit wenig erfahrung, mit einem sicherheitsbedürfniss usw. blabla... ganz egal wie, DIE ZUKUNFT GEHÖRT UNS, nächstes mal wird alles ganz viel besser...!!

GENAU !

atomfeind 16.11.2001 - 17:29
Nächstes Mal wird alles besser! Ich war dieses mal auch total unaktiv und so, also machen wir es wieder gut! ZB. könnten wir ja mal den Belagerungsort wechseln, von Gorleben nach Buchholz ,-) Leider hab ich erst später mitgekriegt, dass DAS CASTOR durch Buchholz gefahren ist, natürlich weil es an dieser Alternativstrecke weniger Widerstand gab !? ALso müssen wir an ALLEN möglichen Strecken anwesend sein und es dann geregelt kriegen, dass ALLE möglichst schnell zu der Strecke, auf dem der Castor dann fährt kommen.
Außerdem ist es die Pflicht eines jeden Atomfeindes, unter Ökostrom zu stehen !!!! Das wirkt tausendmal mehr als Blockaden ! Ich weiß nicht, ob ich an dieser Stelle Werbung machen darf, wer im Elbe-Weser-Ems-Gebiet wohnt und Interesse hat, kann mir ja mal mailn.

Auf ein neues, wir sind die Guten !

Gefühle

Malachit 17.11.2001 - 03:33
ich geh mal schnell auf die frage nach den gefühlen ein. es war mein erster castor und mir schwirren immer noch täglich die bilder vor, bilder von weißhaarigen alten damen, die über einen acker rennen, um den polizisten mal richtig die meinung zu sagen.
wie soll mensch sich fühlen, wenn man sieht , wie die verschiedensten menschen auf einer ebene zusammenarbeiten. biker, punks, teens, aotonome, hippies, bürger, studenten, schüler, lehrer,etc. vielleicht ist ja jemandem aufgefallen, daß hier sämtliche dogmen des zwischenmenschlichen alltags gefallen sind und plötzliche gleichheit existiert hat. es ging(fast) nicht mehr darum, wie mensch aussah, sondern für was er/sie kämpfte.
Ich bin so frei zu sagen, das ich einfach hätte losheulen können, warum auch immer. ich glaub ich hab mich ins wendland verknallt...
Malachit

Warmes Essen und saubere Wäsche

Eveline 17.11.2001 - 07:39
Ich hörte unlängst, daß Sonne und Wind die Atomkraft inklusive Castortransporte ersetzen könnten.

Als Stino (stinknormale) Hausfrau mag ich solchen Quatsch mit Soße nicht glauben.*g*

Ich kann Euch Alternativ-(höchstwahrscheinlich) Kerlen nur mitteilen, daß es mit Alternativenergien anstelle Atomkraft z. B. kein warmes Essen zur gewünschten Zeit und keine saubere Wäsche geben wird. Das ist bewiesen.

Nix wirds mit faul im Warmen am Abend vorm Fernseher mit Bier und Chips am Kanapee rumliegen. Mit Internet eh nix.

Also überlegts Euch gut bevor ihr mit einer bewährten und sicheren Energiequelle Eure Flausen treiben, d. h. diese abschaffen wollt. *g*

Und hört endlich auf mit den dämlichen Castorblockaden, da ich nicht weiter bereit bin, die Räumung der Strecke mit meinen Steuern zu finanzieren. *g*

LG Eveline

bescheidenheit

malachit 17.11.2001 - 12:40
leibe stino, irgendwann werden die wohlhabenden dieser erde einsehen müssen, daß der lifestyle des hohen energieverbrauchs, mal ganz pauschal gesagt, keine zukunft hat. ich spar mir jetzt schon mal ein eigenes auto, betreibe mit mehreren leuten carsharing, fahr viel fahrrad und versuche strom zu sparen, wo möglich.
der mensch gewöhnt sich natürlich ziemlich schnell an alle möglichen angenehmlichkeiten und hält daran fest. trotzdenm muß in andere richtungen gedacht werden.
wie kann man mit ruhigem gewissen alltäglich produkte konsumieren, von denen der größte teil mit leid und ausbeutung verbunden ist? angefangen beim nike-schuh über die tomate aus südspanien, geerntet von nordafrikanern, die im müll leben und genauso behandelt werden.
und das läuft bei atomstrom nicht anders.
mir ist auch klar, daß es (vorerst)unmöglich ist, nur von politisch korrekten produkten zu leben, aus rein finanzieller sicht. aber es ist an der zeit ein neues bewußtsein zu entwickeln, daß die armen dieser erde nicht ausspart. einfach gesagt, schwer getan...
in diesem sinne

Heulen sich jetzt die Bullen hier aus

Evelin, dein Text ist dämlich 17.11.2001 - 13:08

stimmung im wendland

cruel2002 18.11.2001 - 15:21
die stimmung im wendland war diesmal einfach oft scheisse. wer da nicht zustimmt, war entweder nicht da oder macht sich und anderen was vor. es waren weniger leute da, die kommunikation hat bei weitem nicht so gut geklappt wie im fruehjahr, die bullenpraesenz war massiv (obwohl meistens nur mit kleinen einheiten), und grosse erfolgsmeldungen blieben aus. nichts war mit langen bullenkonvois die einem gezeigt haben das ueberall was abgeht. die ueberlegenheit der bullen, oder eher die aktionslosigkeit der leute, war deutlcih zu spueren (sowohl bei denen als auch bei unseren).
ABER das solls ja nicht gewesen sein. wichtig ist jetzt auswerten. wie es scheint ist es extrem wichtig dass leute auch kleine, scheinbar erfolglose aktionen durchfuehren. bullen binden. auch aktionen gegen die kleinen aufpassmaenn/weiblein in den einfahren (vorderglas dekorieren?, luftrauslassen?) im knast war zu viel freiraum fuer die bullen, kein dauerstress. ebenso, und natuerlich viel wichtiger, an den schienen, im wald, an der strasse, bei tag und bei nacht (es hat scheinbar jede der wenigen aktionen geschafft, in die nachrichten zu kommen - vergleiche das mit der nachrichtenpaesenz insgesamt, ....)
frau sollte sich vielleicht gedanken darueber machen, den aktionsradius auszuweiten, zumindest mit den militanteren aktionen. der jemand welcher schrieb das wir die phantasie haben und die bullen nur die reaktion (wie sagt man: aktivisten und reaktionaere, oder so?).
das der widerstand im wendland stirbt, mag ich nicht glauben, auch wenn sich einige leute von denen ich solche toene nicht erwartet habe, so aeussern. aber es gibt nun mal zur zeit viel zu tun: krieg, wto, castor etc etc etc.
nun gut, naechste mal besser. besser vorbereiten, besser propaganda machen, besser mitmachen.... viel spass beim widerstehen. cruel

@cruel

blah 18.11.2001 - 17:12
ganz unrecht hast du nicht, aber lange bullenkonvois gabs trotzdem zur genüge. aber es stimmt dass die leute oft zu unentschlossen waren oder zu sehr auf die strecken-massen-aktionen fixiert

Eveline

Einstein 18.11.2001 - 18:37
Ich befürchte, Eveline ist blond oder heisst Naddel!!!

bullen, schweine

kuer biss 18.11.2001 - 18:45
also: leute, die behaupten, der widerstand gegen den castor wäre so lebendig wie eh und je, drehen hohl. ihr redet wahrscheinlich auch noch von 10000 aktivistInnen, wenn da 2 dutzend leute rumspringen und nix gebacken kriegen. und wenn sich die anti castor bewegung am ende noch entscheidet, so weiter zu machen wie bis her, werde ich mich aus eben dieser verabschieden (was ja keine katastrophe wäre). spaas hat mir die ganze sache nicht im geringsten gemacht. wie es besser laufen kann, sollte am 24. und 25. nov. auf der herbstkonferenz in leipzig diskutiert werden. kommt zuhauf.

kommt zuhauf!!!

kommt zuhauf 18.11.2001 - 20:07
kommt zuhauf!

Antiatom- Kommentare

Ulrich 19.11.2001 - 07:38
Wo bitte bleiben Eure sachlichen Argumente? Wieder einmal nichts als Polemik und Vorurteile.

Was die Endlagerung betrifft: Bisher hat m.W. *jedes* Gutachten den Salzstock in Gorleben als sicher befunden. Es gab in diesem Bereich seit Millionen von Jahren praktisch keine tiefgreifenden geologischen Veränderungen. Die Strahlungsintensität der Abfälle ist im Übrigen bei vorheriger Wiederaufarbeitung bereits nach wenigen hundert Jahren auf ein Niveau zurückgegangen, dass im Bereich der natürlichen Aktivität liegt.

M.E. ist die Ignoranz vieler Kernkraftgegner ein Schlag ins Gesicht all jener honorigen Techniker und Wissenschaftler, die auf dem Gebiet der Kernfission und -fusion seit langem tätig sind und mit ihrer Arbeit zur Sicherung und Verbesserung unseres Lebenstandards beitragen.

Es handelt sich *faktisch* um eine kleine Minderheit, die den Ausstieg aus der KE erzwungen hat. Oder glaubt Ihr ensthaft, bspw. eine sozial-liberale Koalition hätte eine solche, verfehlte Energiepolitik betrieben? Denkt Ihr wirklich, dass bei den letzten Protesten gegen den Castor mehr als einige tausend Gegner anwesend waren oder sich so viele Menschen im Geiste mit ihnen solidarisierten?

Das in Deutschland öffentliche Befürworter der Kernenergie nicht selten in Bausch und Bogen verdammt werden steht auf einem anderen Blatt. Das die Medien sehr häufig eine unausgewogene Art der Berichterstattung betreiben ebenfalls. Wie tief muss eine Gesellschaft eigentlich sinken, um sich selbst eine solche Denksperre aufzuerlegen?

Und falls Ihr Euch nicht klar sein solltest, wieso es sich bei der friedlichen Nutzung der Kernenergie um eine Spitzentechnologie handelt, so kann ich Euch nur wärmstens den Besuch eines KKW oder einer Physikvorlesung zu dem Thema empfehlen.

> IQ - nun es eben aus Erfahrung so da man als kritischer Betrachter für BLÖD gehalten wird.

Wenn man wie in Eurem Fall einen solchen Unsinn erzählt und es sich ausschließlich um destruktive Kritik handelt ist das wohl kaum verwunderlich.

Falls Ihr zu meinen Aussagen konkret Stellung nähmst könnten wir die Diskussion sicher auf einem höheren Niveau fortführen! Oder fehlt vielleicht doch das nötige Hintergrundwissen?

Gruß
Ulrich

Hintzergrundwissen

19.11.2001 - 11:13
bei Bullen bedeutet BILD auswendig lernen?

x-1000 mal klick

das waer schick 19.11.2001 - 23:26
an schienen anschliessen is leichter, als es aussieht und ist sehr effektiv. mit vielen netten menschen auf den schienen und x-1000 mal klick wird der maerz zum sommer. und bauen ist auch easy.
mehr spass und mut fuer uns alle, ca im maerz

mein eindruck und meine meinung

martin 20.11.2001 - 13:19
als vor ort eingesetzter polizeibeamter, und ich bin nicht zu vergessen gleichzeitig bürger dieses staates, muß ich hier mal etwas sagen...
mich persönlich, also als bürger, hat eine kleine mahnwache an einem bahnübergang süd-östlich von dalenburg, ich meine der ort hieß eichdorf o.ä., mehr beeindruckt, als jede der dämlichen blockadeaktion auf schiene oder straße.
mit dieser über tage dort ausharrenden mahnwache wurde meines erachtens mehr ausgedrückt, als mit den blinden aktionen der vielen aus dem übrigen bundesgebiet kurzfristig angereisten berufsdemonstranten.
ich bin hier ganz bewußt provokant, aber anders kann ich die zuhauf von mir beobachteten verhaltensweisen, anreisen, schwarze kutte über, kaputze auf, rumstänkern und wieder abreisen, nicht bezeichnen.
und das es vielen hier nur ums stänkern ging, zeigen mir die mehrzahl der einträge in diesem forum.
es ist ja wohl bezeichnend, daß es dabei überwiegend nur um randale und nicht um die sache geht.
ich zitiere mal aus einem der ersten beiträge: "kampf jedem herrschenden system". mehr brauch ich dazu ja wohl nicht zu sagen.
ansonsten sage ich hier nochmal ganz provokant, wems hier nicht gefällt, der kann ja gehen. aber wer hierbleibt, der sollte sich unserer demokratie auch beugen und die meinung der mehrheit auch akzeptieren.

in diesem sinne, martin

@ulrich

dr.dr.rer.nar 20.11.2001 - 13:29
wenn du so überzeigt bist, dass keine gefahren von atommuell (plutonium inbegriffen) ausgehen, hast du anscheinend mit den falschen leuten diskutiert. die gefährlichkeit der strahlung und die giftigkeit von plutonium sind ein fakt. die halbwertzeiten von plutonium wirst du wahrscheinlich wissn ich schaue sie jetzt nicht nach, da es bei hundertausenden von jahren auf diese zahl nicht ankommt. es gibt studien und einschätzuingen von greenpeace und es gibt gutachten zur biologischen gefährlichkeit von strahlung, die dich als physiker wohl weniger interessieren dürften. du bist ein fachidiot und wirs von fachidioten ausgebildet (denen ich noch dazu die unparteilichkeit abspreche). die für offizielle gutachten herangezogenen gutachter hatten oder haben alle direkt oder indirekt mit der atomindustrie zu tun gehabt. sei es in der ausbildung oder im job. die vielen skandale und störfälle, der letzte mit dem bromoxid als kühlmittel hatten alle "experten" (der tüv ist heir der grösste lügner von allen), die ja von den betreibern selber ernannt und als unabhängig berwertet werden, nicht erkannt oder gemeldet. studien zur strahlenbelastung und partikelbelastung im umfeld von akw oder waa werden weggeleugnet oder diffamiert. die belastung der see um sellafield mit plutonium ist so hoch, dass irland klagt. nach deutschem recht (welches ua eine schadlose wiederverwertung fordert) wäre sellafield gar nicht genehmigungsfähig. du bist wie gesagt ein fachidiot und ein ignorant. in der betrachtung der gesamtheit der probleme von akw ( auch der statistischen wahrscheinlichkeit eines gau ) kann man als seriöser gebildeter mensch nur zu einer ablehnenden haltung kommen zumal die alternativen vernachlässigt werden solange akw laufen. es gibt alternativen und gerade ingenieure oder physiker sollten hier ein interesse zeigen anstatt veralteten nicht tragbaren technologien hinterherzuweinen. also macht dich im netz schlauf hier ist weder der platz noch die zeit für deine geforderte (längst geführte) debatte. greenpeace und andere umweltschutzverbände, castor.de, etc. wer suchet der findet.

dei verstrahlten tauben von sellafield

dr.dr.rer.nat 20.11.2001 - 13:35
 http://www.greenpeace.de/GP_SYSTEM/1QNTIPF6.HTM . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Wie das MAFF mitteilt, beträgt die Oberflächenstrahlung bei den Vögeln bis zu 1,4 mSv/h. 3,4 Dies ist eine erhebliche Strahlungsdosis. Der zulässige Strahlungsgrenzwert für die Bevölkerung beträgt 1 mSv/Jahr. Eine vorläufige Analyse durch BNFL ergab eine signifikante interne Kontaminierung von bis zu 110.000 Bq/kg. Daraus errechnete das MAFF, daß der Verzehr des Brustfleischs von etwa 6 Tauben der Aufnahme einer Strahlendosis von 1 mSv entspräche. Nachdem das MAFF selbst Strahlungsmessungen an Brustfleisch durchgeführt hatte, wurde diese Schätzung auf etwa 20 Tauben korrigiert, und man erklärte, dies gelte "für den unwahrscheinlichen Fall, daß das Fleisch in die menschliche Nahrungskette gelangen sollte." Die festgestellten Werte lagen auch weit über den zulässigen EU-Grenzwerten.5

arme bullen (tröst)

hannes 20.11.2001 - 13:48
Siewht wirklich so aus, als würden sich die Blullen nach der Schlappe, die sie erhielten hier so richtig ausheulen. Warum ich Gorleben für einen Erfolg für die Bewegung und eine Schlappe für die Bullen halte? Weil trotz der zugegebener maßen geringeren beteiligung, der transport trotzdem von 15000-20000 bulen geschützt werden musste. das konzept ging voll und ganz auf und die polizei wusste sich nur mit über 1000 ingewahrsamnahmen zu helfen. ich hoffe dass dabei selbst einigen vernünftigen bullen (kenne sogar welche) schlecht wird, angesichts der willkuer und unrechtsstaatlichkeit der vorgehensweise der polizei im wendland. totalitäre verhältnisse, die nicht weit von china und co entfernt sind. leute die mit mir gesprochen haben und dnen ich die frage nach der stimmung stellte, haben gesagt die aäre gut gewesen. ich halte jeden der hier behauptet da gewesen zu sein und der weiter behauptet aufgrund eines misserfolges oder schlechter stimmung nicht mehr mitmachen zu wollen für einen glasklaren bullenprovo. wennn in zukunft besser mobilisiert wird und wie schon in göttingen geschehen auf der geasamten strecke mehr läuft ist der transport nur mit bullen über 20000 zu schaffen. das unkalkulierbare risiko von aktionen wie im märz (einbetonieren) welches den castor einen weiteren transporttag bescherrte, macht solche transporte auf die dauer nicht tragbar. fazit: das fundament des widerstandes ist im wendland und das bleibt bestehen. dieses alleine ist ausreichend um den politischen/personellen/pekuniären preis in die höhe zu treiben. die reserve aus dem bundesgebeit und aus dem ausland ist vorhanden und die entschlossenheit ist nie abzuschätzen. dieser transport lag in einer unruhigen zeit. aber er war so erfolgreich wie eh und je. das einzige mako ist die medienberichterstattnung. die wollen halt strassenkämnmpfe knüppelnde bullen bevor sei was bringen. die menschenverachtenden einsetze von hunden reichen ihnen wolh nicht aus. wie auch immer an jeden bullen hier im forum: ich bin näxtes mal dabei und ich habe einige freunde die mitkommen. ihr habt nur nen kleinen pimmel.

zu dr.dr.rer.nat. und hannes

martin 20.11.2001 - 15:16
ZU DEM HERRN DR.: ich dachte wir reden hier vom castortransport und dem zwischen- bzw. endlager in gorleben, nicht von der waa sellafield. über die bis irland hin gemessenen belastungen bin ich informiert. als polizeibeamter, in diesem forum umgangssprachlich "bulle", ist man nicht automatisch blöd. richtig ist, daß dort etwas unternommen werden muß. nicht auszudenken, was man dort mit den 40 mill., die allein dieser transport jetzt gekostet haben soll, an sicherheitsvorkehrungen oder entsprechenden forschungen hätte betreiben können. in diese richtung muß die entwicklung gehen. dadurch, daß hier die transportkosten in die höhe getrieben werden, ist das energieproblem und der steigende -bedarf unserer zivilisation nicht zu beheben.
UND ZUM HANNES: lies dir deinen beitrag nochmal genau durch. allein die schlagwörter wie "arme bullen, schlappe, ausheulen, bhullenprovo, kleine pimmel" zeigen mir, welch geistes kind du bist und worum es dir geht. genau DIE habe ich in meinem ersten beitrag gemeint. armer armer hannes...

ach ja.... hannes

martin 20.11.2001 - 15:25
um vielleicht nochmal mit deinen worten zu sprechen..... auch ich bin nächstes mal wieder dabei (und bringe rund 15.000 kollegen mit)

wes gesistes kind?

uniformallergiker 20.11.2001 - 16:15
wer schlägt und mordet, damit ein paar da oben weiter fette gewinne machen? nach bullenideologie war die wende 1989 in der ddr schlecht, weil sich die demonstranten nicht an die gesetze der ddr gehalten haben. peinlich, diese uniformträger ohne eigenes hirn.

wes gesistes kind?

uniformallergiker 20.11.2001 - 16:15
wer schlägt und mordet, damit ein paar da oben weiter fette gewinne machen? nach bullenideologie war die wende 1989 in der ddr schlecht, weil sich die demonstranten nicht an die gesetze der ddr gehalten haben. peinlich, diese uniformträger ohne eigenes hirn. ... und auch noch stolz sein, auf die eigene feigheit im kampf gegen die bevölkerung

@martin

cruel2002 20.11.2001 - 16:44
1. was dich beeindruckt hat, ist ja gut und schoen, aber keiner ist im wendland um martin zu beeindrucken. da geht es um andere leute. und die beeindruckt man nicht mit einzelnen aktionen, sondern mit medialer aufmerksamkeit, druck aus der bevoelkerung, masse (vielleicht auch klasse, obwohl die hanseln das wahrscheinlich nicht verstehen), hohen (ungerechtfertigt hohen) kosten. Insofern ist die mahnwache bei dalenburg gut, und richtig und ein beitrag, aber insofern kann sie die anderen aktionen nicht ersetzen, ob es martin beeindruckt oder nicht!
2. radikale aktionen geben das gefuehl der ohnmacht derjenigen wider, die seit jahren, jahrzehnten, in fragen der atomenergie uebergangen werden: der buerger dieses landes. sicher gibt es andere meinungen, aber es ist wohl unumstritten, dass die mehrzahl der deutschen ein ende der atomenergieerzeugung bevorzugen wuerde. in italien gabs mal eine (halt dich fest!) *Volksumfrage* (da uebt man Demokratie direkt, also echt, aus) und die italiener haben sich blitzschnell aus der atomenergieerzeugnung verabschiedet! dass sich die deutsche sozial-demokratisch-gruene regierung weigert, zu solch "radikalen" mitteln zu greifen, ist mir nur zu verstaendlich.
3. mal ein wenig philosophischer: demokratie heisst nicht, dass man sich der meinung der mehrzahl anzupassen hat. nichts auf der welt ist fuer die eigenen handlungen verantwortlich ausser frau selbst, auch keine mehrheit. wenn ich also als einzelner denke, dass die mehrheit (nur um beim argument zu bleiben) unrecht hat, habe ich die moralische pflicht, etwas gegen den willen der mehrheit zu unternehmen (oder zumindestens nicht mitzumachen).
4. manche leute haben halt so radikale ideen, dass sie herrschende systeme ablehnen. dahinter steckt nicht nur gelaber, sondern ganz schoen viel nachgedenke. Anarchismus als philosophische richtung gibt es immerhin schon laenger als marxismus. das es ersteren immer noch gibt, wenn auch in gewandelten (vielen) formen, sollte eine so einfache ablehnung unmoeglich machen. wie immer, so auch diesmal: erst mal selber lesen, dann maul aufreissen. anarchistische systeme wuerden z.b. (zumindest die linken), solche entwicklungen wie in der atomindustrie, unmoelgich machen, weil eine solche machtkonzentration (staat+konzerne in interessengleichen gebieten) nicht stattfinden wuerde. da du nicht ueberzeugt sein wirst, schaue dir doch mal an, wer und mit welchem interesse das wissen ueber die atomkraft herstellt und oeffentlich macht! wer sitzt da an einem tische und verhandelt nicht sondern kooperiert?
5. sellafield als argument gegen atomkraft nicht zuzulassen grenzt schon an entweder bloedheit oder hochgefaehrliche sturheit. der deutsche atommuell wird immerhin zum teil nach sellafield zur wiederaufbearbeitung gekarrt. wo bleibt da unsere soziale, oekonomische, oekologische verantwortung? sind die leute (fische, voegel) in GB, Irland nicht so wertvoll wie unsere? und sind die probleme, welche in Sellafield entstehen/entstanden sind, bei uns unvorstellbar? falls, falls du auf die letzte (rhetorische) frage mit ja geantwortet haben solltest, muss ich dich auf diesen link verweisen:  http://germany.indymedia.org/2001/09/7216.html
Das problem ist doch, dass selbst bei kleinem (aber nie auszuschliessendem!!) risiko, die auswirkungen von stoerfaellen zu krass sind um gesellschaftlich aktzeptabel zu sein! das muesste doch eigentlich heutzutage jedem klar sein!
6. das geld, was jetzt in den castorschutz geflossen waere, waere ohne castor (oder ohne demonstranten) auch nicht in die forschung geflossen. mach dir und anderen doch nichts vor. es gibt immerhin budgets, falls dir das was sagt. weiterhin sind atomkraftwerke teil des (energie)problems, und die teilweise loesung heisst abschalten! was also die alternativforschung angeht, so kann die auch jetzt vergroessert, und auch dann vergroessert werden, wenn atomkraftwerke abgeschaltet werden. die beiden sachen schliessen sich nicht unbedingt aus. des weiteren wuerde durch ein abschalten der akws eine menge geld frei, naemlich das, was unberechtigterweise heute vom staat in die atomindustrie gepumpt wird (zum beispiel in form von polizeieinsaetzen in gorleben und anderswo).
7. und letztens: "das energieproblem und der steigende -bedarf unserer zivilisation" sind genau die schlagworte, die seit etwa 45 jahren eine entwicklung vorantreiben, die uns in wenigen jahrzehnten in den kollektiven selbstmord treiben wird (und schon tut). die ersten inseln in der naehe von australien mussten von den ureinwohnern verlassen werden, weil der meeresspiegel zu hoch angestiegen war. das steigen dieses meeresspiegels ist, trotz der raeumlichen und geistigen entfernung, resultat unserer "zivilisatorischen" entwicklung, insbesondere der entwicklung unseres energiebedarfs. das muessen wir aendern, weil es droht uns auf (nicht die fuesse) den kopf zu fallen. und dann sind wir alle tot! auch wenn du das als rumgespinne ansiehst, schau dir mal die ausfuehrungen des IPCC (intergovernmental panel on climate change, uebrigens von der UNO eingerichtet) an!:  http://www.ipcc.ch/pub/tar/index.htm
8: nachdenken, seite wechseln!
gorleben ist UEBERALL!

hannes, bullen, schweine

kuer biss 20.11.2001 - 18:53
lieber hannes, du bist ein volltrottel. ich bleibe dabei: die mobilisierung gegen diesen castor war ein politischer misserfolg. leute, die kritik ueben, sind nicht automatisch bullenprovos, du depp. bleibt zu hoffen, dass wenigstens die herbstkonferenz in leipzig (24.-25.11.) ein erfolg wird und sich die verschiedenen strömungen nicht wieder anschweigen.

hallo cruel

martin 20.11.2001 - 19:38
na schau mal einer an..... es gibt hier doch menschen, die sich ohne schimpfworte artikulieren können..... ist doch schön, wenn meine beiträge hier auch mal sowas "rauslocken" konnten. tja cruel, mir scheints, daß wir wir ganz grundsätzlich verschiedene auffassungen haben. aber trotzdem.... vorweg glaub mir erstmal, daß auch ich der atomenergie nicht kritiklos gegenüberstehe. und ich denke mal, der großteil der dort im wendland und an der übrigen strecke eingesetzten beamten denkt da ähnlich..... und nur zur info, ich selber mache mit solarzellen strom für mein elektro-auto und decke damit dann einen teil meiner täglichen fahrten ab......und natürlich muß keiner den schutzman martin im wendland beeindrucken. aber ich wars... und ich glaube mal, mit mir noch weitere schutzleute und bürger. und wer beeindruckt ist, denkt nach.... und findet sich dann unter anderem und beispielsweise ganz plötzlich mal in so einem forum wieder..... und das ist doch kein schlechter erfolg für so eine scheinbar einsame und deiner meinung nach wirkungslose mahnwache. ich persönlich meine, daß dies der richtigere weg ist.
und ansonsten.... ja es fällt mir schwer mit deinen argumenten umzugehen. bis auf deine hoffentlich nur philosophischen betrachtungsweisen von staatsformen muß man deinen argumenten ja zumindest gedanklich folgen. aber wer ist bereit, diesen worten auch taten folgen zu lassen. klar, jeder möchte, daß weniger energie verbraucht wird, aber jeder braucht jeden tag mehr.
klar, daß jeder am liebsten die kernkraftwerke abschalten würde und keinen atomstrom möchte. aber sieh dir die bürgerproteste an, wenns beispielsweise um die aufstellung einer windkraftanlage geht.
auf dem stand unserer zivilisation möchte jeder einzelne doch alles, und sei es persönliche sicherheit, beste medizinische versorgung, kindergärten, schulen, unis, ausbildungsplätze, arbeitsplätze mit gutem verdienst, nahverkehrsmittel, haus, heim, garten, frau, kinder, urlaub und und und.... und das kostet seinen preis, dafür müssen wir jetzt mit ozonloch und umweltverschmutzung bezahlen. wer ist denn bereit, jetzt so ohne weiteres wieder den rückwärtsgang einzulegen und zu verzichten ? ziel und weg können doch nur sein, in der bevölkerung von grund auf ein anderes verständnis, auch zum umgang mit energie, zu wecken und gleichzeitig für die forschung, entwicklung und sicherung auch für anlagen zur energieerzeugung, auch kernkraftwerken und aufbereitungsanlagen, einzustehen. alles andere ist doch wie tolle bunte urlaubsprospekte zu verteilen und gleichzeitig die notwendigen verkehrsmittel abzuschaffen.
was ich meine ist, daß man "das pferd nicht von hinten aufzäumen" sollte.
hier ist zunächst die einstellung jedes einzelen zu fragen des umgangs mit energie und rohstoffen gefragt.
in diesem sinne.... vielleicht sehen wir uns ja im nächsten jahr mal da oben? auf der esso-wiese oder der lüneburger straße? aufn kaffee? persönlich kann man ja viel besser reden, sogar mit "bullen". :-)

nur ein kurzer kommentar

cruel2002 20.11.2001 - 21:30
da du ja schon etabliert hast, dass wir "grundsaetzlich verschiedene auffassungen" haben, wird sich eine detaildiskussion wohl eruebrigen. nur noch ein paar kleine sachen: ich glaube ueberhaupt nicht, dass so eine kleine mahnwache wirkungslos ist. ueberhaupt nicht. ich denke nur, dass so eine kleine mahnwache *allein* (oder besser, nur solche kleinen mahnwachen allein) wirkungslos sind. da braucht es schon etwas mehr aufsehen erregendes um politisch wirksamen druck auszuueben. solche kleinen mahnwachen sind ueberhaupt nicht sinnlos weil (a) sie was erreichen, wie du selbst sagst, und (b) weil sie solchen leuten ein ausdrucksmittel geben, die auf andere ausdrucksmittel verzichten wollen, aus welchen gruenden auch immer.
meine betrachtungsweisen zu staatsformen sind, sorry, nicht nur gedankenspielereien, sondern schon eher in richtung eigene meinung gehend. staaten haben und schaffen probleme, die aus ihrer form als staat erwachsen und im staat nicht zu loesen sind. dies trifft insbesondere auf staaten mit eine repraesentativen (im gegensatz zu einer direkten) demokratie zu.
und ich gebe dir recht, dass wir in unserer gesellschaft ein maechtiges maechtiges umdenken brauchen, eine neu-definition von beduerfniss, entwicklung, sicherheit, lebensstandard, technologie, armut, etc etc etc. unser heutiges denken ist zumeist das beste beispiel von armut. aber das will ich hier nicht ausfuehren. nur noch, dass bedeutet viel arbeit, viel ueberzeugung, viel scheinbares kaempfen gegen windmuehlen. leider scheint die zeit dieser vorgeschlagenen denkrichtung recht zu geben. und daraus kann man sich leider auch nicht damit verabschieden, dass man den rest der welt als mitschuldig ankreidet.

nochmal für cruel

martin 20.11.2001 - 22:07
ist doch schön, wenn man zumindest in teilbereichen der diskussion auf einen nenner kommt. da habe ich zumindest das gefühl, daß wir nicht völlig aneinander vorbei geredet haben. es hat mich gefreut, in diesem forum, zwischen all den oft dämlichen und hohlen beiträgen, mal in sich überzeugende meinungsdarstellungen zu lesen, die ich auch nachvollziehen und akzeptieren kann. gut, ich kann mich deiner meinung nicht völlig anschließen, das muß aber denke ich auch nicht sein. andersrum erwarte ich das ja auch nicht von dir. wichtig ist eine gemeinsame basis, von der aus man aufbauen kann. in diesem sinne. tschüß

konfliktmanager martin, der gute bulle

hannes 20.11.2001 - 23:46
kann aus meinem beitrag nichts zurücknehmen. das verhalten der bullen (dieses wort benutze ich gleichwertig mit polizei, da es eh schon ein geflügeltes wort geworden ist, welches nicht einmal als beleidigung gewertet wird) im wendland und anderswo hat (wie auch der bericht der anwälte republikanischer anwaltsverein im wendland bestätigt) mit rechtsstaatlichkeit nichts mehr zu tun. da sind zum einen die rechtsverstösse, über die wir uns einig sein könnten aber zum anderen die versteckte gewalt und die schikanen und die skrupellosigkeit mit hunden und pferden in menschenmengen reinzugehen. dafür habe ich nur verachtung über. du stehst für dieses system und es ist ein system, da ihr über die hierarchichen strukturen an befehl und gehorsam gebunden seid. die demonstranten stehen für individuen, was ihr nicht verstehen dürftet. was die bullen im wendland abziehen (von der einsatzleitung geplant) ist perfide. wie gesagt ich habe polizisten im bekannten und verwandtenkreis und denen wird teilweise auch schlecht. also erzähl hier keinen scheiss, du bist einer der ärsche und punkt. Die andere Sache, das ich hier den Widerstand schönrede? Ich habe ganz klar von einem Misserfolg bei der Mobilisierung gesprochen, woraus ein geringeeres medienecho resultierte. das ist wahr. doch haben alle meine bekannten die oben waren bestätigt, dass die stimmung derer die da waren gut war. und den erfolg bewerte ich nach dem aufwand der von allen staatlichen stellen betrieben werden musste. der war wie immer und er musste wie immer sein, denn die menschen die protestiert haben waren entschlossen und gewaltfrei. die bullen haben zu hunden gegriffen und zu völlig unverhältnismässigen ingewahrsamnahmen. verhindern kann man einen transport nicht wenn er einmal rollt doch für den näxten war dieser eine gute erfahrung. Mobilisierung wird das schlüsselwort des näxten und bundesweite aktionen. UND ich kann niemanden verstehen der dieses mal die strapazen auf sich genommen hat und oben war und dann sagt nie wieder. soetwas denkt man vielleicht, man propagiert es nicht. die meisten denken im übrigen jetzt erst recht. deswegen halte ich solchen leute für potenzielle bullen. dass ich das nie beweisen kann und falsch liegen kann ist mir klar. also nichts für ungut und martin; steck deinen stock doch in den sand. mfg hannes

JAAA ZUR ATOMKRAFT !!! Verdammt noch mal !!!

Leny 23.11.2001 - 07:47
Also ich hoffe das man hier auch Kritik los werden kann. Warum zur Hölle seid ihr hier gegen die Atomindustrie und vor allem gegen die Castortransporte? Die Atomenergie ist die sauberste Energiequelle die den Menschen auch versorgen kann die uns im Moment zur Verfügung steht. Die einzige Alternative wären Fossile Brennstoffe. Durch die Bohrungen und die Verbrennung adäquater Brennstoffe wird mehr terrästrische Starhlung frei als im jeden Atomkraftwerk, zudem sind diese Energiequelle durch die Zerstörung nutzbaren Sauerstoffs und Auscheidung von CO2 Global viel gefährlicher als lokale Kontamination. Und erneuerbare Energiequellen wie Solarenergie ist nicht ausgereift genug um die Menschen langfristig mit Energie zu versorgen. Als besonders unverständlich sehe ich aber der Wiederstand gegen die Brennstofftransporte. Das Material muss schließlich Transportiert werden, oder? Was soll ein AKW, denn tun, wenn die Lager mit Verbrauchtem Material gefüllt sind? Es auf die Straße werfen? Wenn wir hier unsere Atomkraftwerke schließe wird das energetische Defizid durch adäquate AKW in Russland oder aquivalente Anbieter bezogen, welche die Gefahr eines Gaus nur steigern können! In dem Sinne: KLARES JA ZUR ATOMKRAFT, ihr ÖKO-DIKTATOREN !!!

LOL

^super 23.11.2001 - 11:24
danke für deinen beitrag leny, du hast nur leider die ironie-tags vergessen. cu im wendland

Kernkraft für alle!

Stürz den Trittin! 12.06.2002 - 01:57
Grüezi, ich bin heute per Zufall auf dieser Seite gelandet und bin mal wieder erschreckt, soviel Blödsinn auf einmal lesen zu müssen. Lernt ihr "Castorgegner" eigentlich noch dazu? Nach wie vor ist die Kernenergie (by the way: es gibt keine "Atomkraft") eine der umweltfreundlichsten. Ich möchte nicht die Gefahren leugnen, die von einem Kernkraftwerk ausgehen können, Tschernobyl hat es ja gezeigt, nur muss man dies doch in gewisse Relationen setzen. Wie sicher sind die deutschen Kraftwerke? Was sagen sogenannte Grenzwerte aus? Was macht Energiegewinnung umweltfreundlich?
Ich finde es traurig, dass in eurer Bewegung so viele Menschen an der Spitze stehen die scheinbar keine Ahnung haben. Was zum Teufel wird erwartet vom "Atomausstieg"? Jeder Mensch hat das Recht seine Meinung zu äußern in diesem Land und auch zu protestieren. Nur sollte er wissen, wofür bzw. wogegen er es tut!
gruß hc (der sich unter den Kühltürmen von Phillipsburg und neben dem bösen FZK sehr sicher und wohl fühlt)

*lol*

12.06.2002 - 02:03